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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Was ins Leere pocht philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Was ins Leere pocht</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 23:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Was ins Leere pocht philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Da ist die Decke, dich zu hüllen, das Kissen für das müde Haupt, sind Rosen, wo noch Tropfen quillen, bist selbst verdorrt du auch, entlaubt. Die Tauben sind nicht mehr gekommen, die oft, was du gestreut, gepickt, des Herbstes Farben sind verglommen, Schnee hat die Glut der Frucht erstickt. Wie Schatten geisterhaft aufwehen, tropft einer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ins-leere-pocht/">Was ins Leere pocht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist die Decke, dich zu hüllen,<br />
das Kissen für das müde Haupt,<br />
sind Rosen, wo noch Tropfen quillen,<br />
bist selbst verdorrt du auch, entlaubt.</p>
<p>Die Tauben sind nicht mehr gekommen,<br />
die oft, was du gestreut, gepickt,<br />
des Herbstes Farben sind verglommen,<br />
Schnee hat die Glut der Frucht erstickt.</p>
<p>Wie Schatten geisterhaft aufwehen,<br />
tropft einer Kerze Honigdocht,<br />
und hörst du dumpfe Schritte gehen,<br />
dein Herz ist, was ins Leere pocht.</p>
<p>Gedachtest du der Jugendtage,<br />
da dir umsungen hat den Kiel<br />
die Woge lichter Liebessage,<br />
wie schmerzlich-süß war das Gefühl.</p>
<p>Nun ist in hoher Nacht erschienen<br />
Gestirn, das dich ins Schweigen weist,<br />
der Flamme glaubtest du zu dienen,<br />
kalt ist der Geist, ist schon vereist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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