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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Was keiner je erklügelt philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Was keiner je erklügelt</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2026 22:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Was keiner je erklügelt philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Keiner hat, was uns noch glänzt, erfunden. Dem sie den Tempel bauten, Gott Apoll hat offenbart sich erst im Glanz von Wunden, in einer Quelle Sang, der wunders schwoll. Doch einer sah, wie in den Kapitellen der Säule Krone noch vom Ursprung spricht, und ließ Akanthus aus dem Marmor quellen, daß er den Geist bezeuge, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/was-keiner-je-erkluegelt/">Was keiner je erklügelt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Keiner hat, was uns noch glänzt, erfunden.<br />
Dem sie den Tempel bauten, Gott Apoll<br />
hat offenbart sich erst im Glanz von Wunden,<br />
in einer Quelle Sang, der wunders schwoll.</p>
<p>Doch einer sah, wie in den Kapitellen<br />
der Säule Krone noch vom Ursprung spricht,<br />
und ließ Akanthus aus dem Marmor quellen,<br />
daß er den Geist bezeuge, Gottes Licht.</p>
<p>Keiner hat, was uns verblüfft, erklügelt,<br />
der alten Sprache reiches Ornament,<br />
die Formenstrenge, die graziös noch flügelt,<br />
wenn schon des Abschieds fahle Sonne brennt.</p>
<p>Doch einer kreuzte unter blauen Winden<br />
mit prallen Segeln aus dem Heimatbelt,<br />
den Sinn in einer stillen Frucht zu finden,<br />
an Küsten schimmernd, wo das Wort zerschellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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