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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wellen ihr im alten Rhein Liebesgedichte Gedichte über Koblenz und den Rhein</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wellen ihr im alten Rhein</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2020 22:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen ihr im alten Rhein Liebesgedichte Gedichte über Koblenz und den Rhein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wollet wieder schimmernd blauen unter Reben, bei den Auen, Wellen ihr im alten Rhein. War die Aussicht auch verhangen, Liebe kam und ist gegangen, du nur dämmerst, Moos am Stein. Dünste wollet wieder schweben, unterm Moder pocht ein Leben und es gurgelt schon wie Most. Winter hat nicht ganz zerrieben Zeichen, auf das Tor geschrieben, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wellen-ihr-im-alten-rhein/">Wellen ihr im alten Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wollet wieder schimmernd blauen<br />
unter Reben, bei den Auen,<br />
Wellen ihr im alten Rhein.</p>
<p>War die Aussicht auch verhangen,<br />
Liebe kam und ist gegangen,<br />
du nur dämmerst, Moos am Stein.</p>
<p>Dünste wollet wieder schweben,<br />
unterm Moder pocht ein Leben<br />
und es gurgelt schon wie Most.</p>
<p>Winter hat nicht ganz zerrieben<br />
Zeichen, auf das Tor geschrieben,<br />
das geknarrt im bösen Frost.</p>
<p>Lüfte, wollet bergan steigen,<br />
schütteln von des Dämmers Zweigen<br />
Mondes Tränen, Schmerzenstau.</p>
<p>Glut, sie ist nicht ganz verglommen,<br />
Liebe ist zurückgekommen,<br />
ist ihr Haar auch worden grau.</p>
<p>Falter, die ins Dunkel sinken,<br />
wollen wir einander trinken<br />
leisen Wortes süßen Sinn.</p>
<p>Glänzt im Strome Tages Wende,<br />
halten wir uns stumm die Hände,<br />
Traum war es von Anbeginn.</p>
<p>&nbsp;</p>
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