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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Wie es so geht lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Wie es so geht</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 19:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wie es so geht lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Leben geht durch einen Spiegel, blind. Das dünne Blatt des Ohres wird von Raupen, das heißen sie Musik, das Harmonien, bis in den Schlaf zersägt und angefressen. Die Zunge bleibt die Paradiesesschlange, unvertrieben, keiner Jungfrau zarter Fuß hat ihrem Zischen noch aufs Haupt getreten. Das Herz, ein Garten, lang verwildert, wo Aas in einer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-es-geht/">Wie es so geht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Leben geht durch einen Spiegel, blind.<br />
</em><br />
Das dünne Blatt des Ohres wird von Raupen,<br />
das heißen sie Musik, das Harmonien,<br />
bis in den Schlaf zersägt und angefressen.</p>
<p>Die Zunge bleibt die Paradiesesschlange,<br />
unvertrieben, keiner Jungfrau zarter Fuß<br />
hat ihrem Zischen noch aufs Haupt getreten.</p>
<p>Das Herz, ein Garten, lang verwildert, wo Aas<br />
in einer Sonne schwarzer Lache stinkt,<br />
ein öder Wingert, wo die Echse lispelt Sand.</p>
<p>Die alte Brache Scham, wo überm Sumpf<br />
von Purpurrosen des Mondlichts Zähne<br />
kreisen, Mücken surren dumpfen Tod.</p>
<p>Die Seele, o die Seele, windet sich, ein Wurm,<br />
dem nichts schmecken will von dem Gekröse,<br />
durchs dunkle Labyrinth der Eingeweide.</p>
<p>&nbsp;</p>
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