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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Gedichte zur Zeit</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Zeichen des Verfalls</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2026 22:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen des Verfalls Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Den Dünkel, wolkenwärts den Kopf gereckt, siehst latschen du in einen Haufen Scheiße. Der Goethes Sprache stolz mit Kot verdreckt, will, daß man Erbe ihn des Meisters heiße. Der Kranke, Tinnitus nimmt ihn arg mit, muß seinen Kopf ins dumpfe Kissen wühlen. Der Mozarts Muse in den Hintern tritt, reißt die betäubten Hörer von den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-verfalls/">Zeichen des Verfalls</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den Dünkel, wolkenwärts den Kopf gereckt,<br />
siehst latschen du in einen Haufen Scheiße.<br />
Der Goethes Sprache stolz mit Kot verdreckt,<br />
will, daß man Erbe ihn des Meisters heiße.</p>
<p>Der Kranke, Tinnitus nimmt ihn arg mit,<br />
muß seinen Kopf ins dumpfe Kissen wühlen.<br />
Der Mozarts Muse in den Hintern tritt,<br />
reißt die betäubten Hörer von den Stühlen.</p>
<p>Vor finstrem Himmel zeigt uns Grünewald<br />
wie Christi Finger unterm Nagel krampfen.<br />
Der Scharlatan dreht um die Sinngestalt,<br />
läßt Füße wild ins Bodenlose stampfen.</p>
<p>In dunklen Wehen ward einst Hölderlin<br />
in Herthas Wald vom Hymnenwerk entbunden.<br />
Der Simulant, ihn kitzelt Dichterspleen,<br />
läßt Kunstblut tropfen aus erlognen Wunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frag, ach frage nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 22:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frag ach frage nicht Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hades will kein Rosenwasser trinken, Rose nicht nach Grabesfäule stinken. Steigt der Ruf des Muezzins, Fontäne, aus der Hinterhöfe Lärm, dem trüben, frag, wo sind die Glocken nur geblieben, wo die sich im Wind gedreht, die Hähne. Die picken Körner aus der Schwermut Hand, und jene flogen in ein fernes Land. Wackelt hier der Schwarzen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/frag-ach-frage-nicht/">Frag, ach frage nicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hades will kein Rosenwasser trinken,<br />
Rose nicht nach Grabesfäule stinken.<br />
</em><br />
Steigt der Ruf des Muezzins, Fontäne,<br />
aus der Hinterhöfe Lärm, dem trüben,<br />
frag, wo sind die Glocken nur geblieben,<br />
wo die sich im Wind gedreht, die Hähne.</p>
<p>Die picken Körner aus der Schwermut Hand,<br />
und jene flogen in ein fernes Land.</p>
<p>Wackelt hier der Schwarzen Arsch, der pralle,<br />
siehst du dorten Dreadlocks-Schlangen wüten.<br />
Frag, wo sind der Anmut Lilien alle,<br />
wo die edlen Herren mit den Hüten.</p>
<p>Die einen wehte fort ein rauher Sturm,<br />
den andren fraß den feinen Nerv der Wurm.</p>
<p>Wirst du wach, weil dunkle Kehlen schrien,<br />
sich in deinen Traum Schakale drängen,<br />
frag, ach frage nicht nach reinen Klängen,<br />
nicht nach heitrer Seele Harmonien.</p>
<p>Die einen sind erstickt in Babels Strom<br />
und die am Geist der Zeit, Gift, stark wie Brom.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Abendliches Trost-Sonett</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/abendliches-trost-sonett/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 22:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Abendliches Trost-Sonett Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35562</guid>
		<description><![CDATA[<p>Daß Mozarts Serenade, Wohlklang übertöne, was gluckst und schluchzt in Sümpfen, trüben, der Schimmer, der vom Angelus geblieben, uns mit dem Dunkel, das ihn schluckt, versöhne. Im blauen Azur wölket, was gesungen, der aus dem Turm geschaut auf Neckars Auen. Wo Wogen sich am Fels der Schwermut stauen, ist schon der leichte Schaum ins Lied [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abendliches-trost-sonett/">Abendliches Trost-Sonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß Mozarts Serenade, Wohlklang übertöne,<br />
was gluckst und schluchzt in Sümpfen, trüben,<br />
der Schimmer, der vom Angelus geblieben,<br />
uns mit dem Dunkel, das ihn schluckt, versöhne.</p>
<p>Im blauen Azur wölket, was gesungen,<br />
der aus dem Turm geschaut auf Neckars Auen.<br />
Wo Wogen sich am Fels der Schwermut stauen,<br />
ist schon der leichte Schaum ins Lied gedrungen.</p>
<p>Neigt auch basaltnes Mal sich, das bemooste,<br />
und sind fast blind, die lasen einst die Namen,<br />
noch fliegen auf vom Ahnengrabe Samen,<br />
uns, den enterbten Enkeln, wie zum Troste.</p>
<p>Die zuchtlos Mißklang in den Sümpfen laichen,<br />
bald brennt der Hymne Strahl, und sie erbleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Aufstand des Hühnervolks</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 22:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Aufstand des Hühnervolks Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mulieres taceant in ecclesia. 1 Kor 14, 34 &#160; Das Tor ließ ein kastrierter Gockel offen, da sind die Hühner aus dem Stall gewackelt. Nun wird an stillen Orten schrill gegackelt, die alte Henne selbst krächzt wie besoffen. Verrücktes Huhn, es will kein Ei mehr legen, nicht brüten länger, keine Küken hudern. Den Hahn sieht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-aufstand-des-huehnervolks/">Der Aufstand des Hühnervolks</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mulieres taceant in ecclesia. 1 Kor 14, 34</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Tor ließ ein kastrierter Gockel offen,<br />
da sind die Hühner aus dem Stall gewackelt.<br />
Nun wird an stillen Orten schrill gegackelt,<br />
die alte Henne selbst krächzt wie besoffen.</p>
<p>Verrücktes Huhn, es will kein Ei mehr legen,<br />
nicht brüten länger, keine Küken hudern.<br />
Den Hahn sieht man mit Flügelfetzen rudern,<br />
der stolze Kamm ist ein zerknickter Degen.</p>
<p>Doch wird zurück sie scheuchen in die Ställe,<br />
hat er des Nachts an Halses Stumpf geschleckt,<br />
der Fuchs im heiß gesträubten Feuerfelle.</p>
<p>Nun hat der Glucke Flaum die Brut bedeckt.<br />
Und wie von Kerzen in der Felskapelle<br />
tropft Stille, Honig, den die Flamme leckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zeichen des Untergangs</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 23:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen des Untergangs Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Grazien sind leider ausgeblieben, Und wem die Gaben dieser Holden fehlen, Der kann zwar viel besitzen, vieles geben, Doch läßt sich nie an seinem Busen ruhn. Johann Wolfgang von Goethe, Tasso   Als Seher gilt, wer scheel aufs Leben sieht. Die sich entstellen, sind nun die Idole. Daß Funken sprühen lassen einzig Pole, Gesetz [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/">Zeichen des Untergangs</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Grazien sind leider ausgeblieben,<br />
Und wem die Gaben dieser Holden fehlen,<br />
Der kann zwar viel besitzen, vieles geben,<br />
Doch läßt sich nie an seinem Busen ruhn.</em></p>
<p>Johann Wolfgang von Goethe, Tasso</p>
<p><em> </em></p>
<p>Als Seher gilt, wer scheel aufs Leben sieht.<br />
Die sich entstellen, sind nun die Idole.<br />
Daß Funken sprühen lassen einzig Pole,<br />
Gesetz des Daseins, das man feige flieht.</p>
<p>An Schattengittern aber rankt ins Licht,<br />
was duftlos sonst im Dunkel müßte schleichen.<br />
Der Name prangt, wenn wirre Laute weichen.<br />
Nur stilles Wasser spiegelt ein Gesicht.</p>
<p>Doch darf, was edel, keinen Halt mehr finden.<br />
Im Dämmer scheint die Rose schon ergraut.<br />
Und keiner ist, die lose festzubinden,</p>
<p>daß andern Tags sie lächelnd Eos schaut.<br />
Perversen hat man nun und seelisch Blinden<br />
die holden Schwestern Goethes anvertraut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Am Gaumen kitzeln Phrasen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gaumen-kitzeln-phrasen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 23:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Am Gaumen kitzeln Phrasen Zeitgedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Den kleinen Gangster, der gleich zugestochen, hat immerhin man in den Knast gesteckt. Der kaum gegrinst, schon ist ein Volk verreckt, dem großen wird der Friedenpreis versprochen. * Am Ohr das Blech, am Gaumen kitzeln Phrasen, die sie ins Rampenlicht erbrechen müssen, sie dünken sich das wahre Weltgewissen. Was, David mit der Schleuder? Und sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gaumen-kitzeln-phrasen/">Am Gaumen kitzeln Phrasen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den kleinen Gangster, der gleich zugestochen,<br />
hat immerhin man in den Knast gesteckt.<br />
Der kaum gegrinst, schon ist ein Volk verreckt,<br />
dem großen wird der Friedenpreis versprochen.</p>
<p>*</p>
<p>Am Ohr das Blech, am Gaumen kitzeln Phrasen,<br />
die sie ins Rampenlicht erbrechen müssen,<br />
sie dünken sich das wahre Weltgewissen.<br />
Was, David mit der Schleuder? Und sie rasen.</p>
<p>*</p>
<p>Die Woken hört man schon die Messer wetzen.<br />
Von Jesu Liebe säuseln Hodenlose.<br />
Du weißt es, Dichter, Dornen hat die Rose.<br />
Sein Duft betört, doch kann dein Vers verletzen.</p>
<p>*</p>
<p>Damit die Dünnen nicht im Schatten schmachten,<br />
will man die Dicken, die ihn werfen, schlachten.</p>
<p>*</p>
<p>Die nichts zu sagen haben, hör sie brüllen,<br />
die Stillen sieh, wie sie das Haupt verhüllen.</p>
<p>*</p>
<p>Die stumpfe Drohne will nun König sein.<br />
Der Majestät rief nach man: Stirb allein!</p>
<p>*</p>
<p>Den Sumpf, wo die sterilen Schwätzer hocken,<br />
o Sonne des Homer, leg ihn uns trocken!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Phantasma toxischer Männlichkeit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/phantasma-toxischer-maennlichkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 23:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasma toxischer Männlichkeit Zeitgedichte komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Ist kein Hüter, mit dem Stabe sie zu lenken? Sie streunen wild umher, und unerträglich schwillt Tag und Nacht das törichte Geschnatter.“ „Der Herr ist tot, die Gatter stehen offen, die Gänse watscheln unterm milden Schutz nun einer dekadenten Gutsverwaltung, die nichts von rechter Zucht mehr wissen will.“ „Wie denn, dem Ganter hat man umgedreht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/phantasma-toxischer-maennlichkeit/">Phantasma toxischer Männlichkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Ist kein Hüter, mit dem Stabe sie zu lenken?<br />
Sie streunen wild umher, und unerträglich<br />
schwillt Tag und Nacht das törichte Geschnatter.“<br />
„Der Herr ist tot, die Gatter stehen offen,<br />
die Gänse watscheln unterm milden Schutz nun<br />
einer dekadenten Gutsverwaltung,<br />
die nichts von rechter Zucht mehr wissen will.“<br />
„Wie denn, dem Ganter hat man umgedreht<br />
sogleich den Hals, und unbefruchtet liegt<br />
das Ei im Gras, und keine Glucke brütet?“<br />
„Sie wollen sich nicht mehr vermehren, nicht<br />
mehr Nester bauen, Küken nicht geleiten<br />
in eine Zukunft, die nicht gansgerecht.<br />
Der Sinn der Mutterschaft ward zum Tabu.<br />
Unfruchtbarkeit sei auch gerechte Sühne,<br />
weil hingeschlachtet ward das Hühnervieh,<br />
auf daß die Ahnen seinen Stall beerbten.“<br />
„Es hab die Eule ihnen prophezeit,<br />
die Teiche trocknen, Kräuter würden giftig,<br />
so schwadronierte jüngst, den man geschaßt,<br />
der Hütejunge, war wohl voll des Weins.“<br />
„Drum toben sie hysterisch durch die Gegend.“<br />
„Uns aber ist vergällt der Abendfrieden.<br />
Sie recken ja den Schnabel schon zum Mond,<br />
ihr Zischen malträtiert das weiche Ohr<br />
des Dichters und des Denkers stillen Geist.“<br />
„Den Unsinn eines Daseins, das entwurzelt,<br />
betäuben sie im Lärm wie von Bacchanten,<br />
wenn auch kein Bacchus naht mit süßen Beeren.“<br />
„Dem schlichten Leben sind sie schon verloren,<br />
zerstochen längst von Stacheln eitlen Wahns,<br />
in Promenaden die gefärbten Federn<br />
aufzuspreizen vor kristallnen Spiegeln.“<br />
„Du kennst vom Berg den Ausblick? Nun, erwäge,<br />
wie dort im öden Bruch die Füchse schleichen.“<br />
„Ich seh, was Böses du im Herzen sinnst.<br />
Die Roten sind nicht zähmbar, bleiben feind,<br />
zum Asyl willst du sie gleichwohl locken.“<br />
„Der Häscher soll die Gans das Fürchten lehren,<br />
daß sie in ihr Gehäus mag wieder flüchten.“<br />
„Die dumme Unschuld, holden Willkomm flatternd<br />
um ihren Würger, wird wohl Federn lassen.“<br />
„So wollen wir noch diese Nacht die Fährte<br />
aus Blut und Fett auf dunkle Moose streichen,<br />
vom offnen Tor bis hin zu ihrem Bau.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Seufzer in der Winternacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/seufzer-der-winternacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 23:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Seufzer in der Winternacht Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Daß sich verkehr der Weltenlauf, am Dorn der Nacht die Blüte scheine, von einem heilig-nüchtern Weine die Stirn der Schwermut helle auf. Und schienen Krüge wir, die leer auf morschem Kellerbord verstauben, o fülle Licht von goldnen Trauben, der sie gebracht von Eden her. Daß noch ein Lächeln Strahlen mild in unsre graue Ödnis sende, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/seufzer-der-winternacht/">Seufzer in der Winternacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß sich verkehr der Weltenlauf,<br />
am Dorn der Nacht die Blüte scheine,<br />
von einem heilig-nüchtern Weine<br />
die Stirn der Schwermut helle auf.</p>
<p>Und schienen Krüge wir, die leer<br />
auf morschem Kellerbord verstauben,<br />
o fülle Licht von goldnen Trauben,<br />
der sie gebracht von Eden her.</p>
<p>Daß noch ein Lächeln Strahlen mild<br />
in unsre graue Ödnis sende,<br />
die reine Lippe Segen spende,<br />
der aus des Lebens Fülle quillt.</p>
<p>Und schienen Waben wir, die leer<br />
am kahlen Winterast sich härmen,<br />
o laß um Knospen Bienen schwärmen,<br />
der sie gelockt von Eden her.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/seufzer-der-winternacht/">Seufzer in der Winternacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Nacht entgegen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-nacht-entgegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 23:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Nacht entgegen Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34840</guid>
		<description><![CDATA[<p>Keine Seele hat noch Odem unter truggewebten Netzen, und wenn scharfer Kalk und Schatten sich auf Fühlens Poren setzen. Käm wer, das Gewirr des Sirrens, Krusten, die das Wort ersticken, abzutun getrübte Linsen, daß wir still in Fernen blicken. Doch sie wollen, Somnambule, irren Blicks und tauben Ohres schleichen hin zu dumpfen Takten eines Eumenidenchores. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-nacht-entgegen/">Der Nacht entgegen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Seele hat noch Odem<br />
unter truggewebten Netzen,<br />
und wenn scharfer Kalk und Schatten<br />
sich auf Fühlens Poren setzen.</p>
<p>Käm wer, das Gewirr des Sirrens,<br />
Krusten, die das Wort ersticken,<br />
abzutun getrübte Linsen,<br />
daß wir still in Fernen blicken.</p>
<p>Doch sie wollen, Somnambule,<br />
irren Blicks und tauben Ohres<br />
schleichen hin zu dumpfen Takten<br />
eines Eumenidenchores.</p>
<p>Ihn, der wagt, an goldnen Fäden<br />
sich ins Rauschen zu versenken,<br />
dunklen Brunnens helles Quellen,<br />
wird des Pöbels Wut ertränken.</p>
<p>Und wer gläubig sah ihn schweben,<br />
Wunder kündend, den Kometen,<br />
sein verklärtes Antlitz werden<br />
stumpfe Stiefel blind zertreten.</p>
<p>Angeführt von Wahnpropheten<br />
wankt die Schar der Nacht entgegen,<br />
und Verzückung reckt die Zunge,<br />
taumelt nieder Ascheregen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Sommer war sehr groß</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-sommer-war-sehr-gross/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 23:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Sommer war sehr groß Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte Dem Andenken an Rainer Maria Rilke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34813</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Rainer Maria Rilke Hier der Vers, ein Strunk, gereckt aus dem Schnee der Asche, und mit Kalk dein Sinngrün von Schlafwandlern überdeckt. Kühlung sucht umsonst das Wild unterm kahlen Aste. Rauch ist und kein Wasser, was aus Erdenschründen quillt. Spiegelte nicht hier ein Teich Silber der Plejaden, sangen Nachtigallen hier nicht trunkner [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-sommer-war-sehr-gross/">Der Sommer war sehr groß</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Rainer Maria Rilke<br />
</em><br />
Hier der Vers, ein Strunk, gereckt<br />
aus dem Schnee der Asche,<br />
und mit Kalk dein Sinngrün<br />
von Schlafwandlern überdeckt.</p>
<p>Kühlung sucht umsonst das Wild<br />
unterm kahlen Aste.<br />
Rauch ist und kein Wasser,<br />
was aus Erdenschründen quillt.</p>
<p>Spiegelte nicht hier ein Teich<br />
Silber der Plejaden,<br />
sangen Nachtigallen<br />
hier nicht trunkner Muse gleich?</p>
<p>Gingen sie nicht Hand in Hand,<br />
Psyche leicht und Amor,<br />
wo ein Blau entsprossen,<br />
das dein müder Reim noch fand?</p>
<p>Wir vergehn gedächtnislos,<br />
haben schon vergessen,<br />
wie des Wortes Honig<br />
tropft: Der Sommer war sehr groß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fasces, Laurea, Portenta</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fasces-laurea-portenta/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fasces-laurea-portenta/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 22:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fasces Laurea Portenta Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34742</guid>
		<description><![CDATA[<p>Rutenbündel, hoher Herrschaft Zeichen, machen rohen Pöbels Andrang weichen. Und der in den Azur taucht, der Aar, hebt ins Licht empor nur seinesgleichen. Doch zum Orkus sinkt sinistre Schar. Rutenbündel, hoher Herrschaft Zeichen. Lorbeer darf die reine Stirn bekränzen, und ein Gott den schwachen Hauch ergänzen, wenn des Dichters Atem selig stockt, sieht Chariten er [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fasces-laurea-portenta/">Fasces, Laurea, Portenta</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rutenbündel, hoher Herrschaft Zeichen,<br />
machen rohen Pöbels Andrang weichen.<br />
Und der in den Azur taucht, der Aar,<br />
hebt ins Licht empor nur seinesgleichen.<br />
Doch zum Orkus sinkt sinistre Schar.<br />
Rutenbündel, hoher Herrschaft Zeichen.</p>
<p>Lorbeer darf die reine Stirn bekränzen,<br />
und ein Gott den schwachen Hauch ergänzen,<br />
wenn des Dichters Atem selig stockt,<br />
sieht Chariten er entrückt in Tänzen.<br />
Doch was kläglich kläfft, bleibt angepflockt.<br />
Lorbeer darf die reine Stirn bekränzen.</p>
<p>Menetekel, Untergangssymbole.<br />
Chaos wuchert, Wildnis Metropole.<br />
Der Parolen dunklem Mob krakeelt,<br />
Gluten speit der Dämon auf die Kohle,<br />
die von Selbsthaß schon und Weltangst schwelt.<br />
Menetekel, Untergangssymbole.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Sibirischer Tiger</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sibirischer-tiger/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sibirischer-tiger/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 22:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sibirischer Tiger Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34619</guid>
		<description><![CDATA[<p>Herrscher du im Schneegefild, immer bleibt dein Sinnen wild, dunkel deine Glut. Amur strömt die Kunde fern, stets durchglimmt ein heißer Stern deines Adels Blut. Der schwarz zwischen Halmen blinkt, Angstdunst von der Hirschkuh trinkt, Töters ist der Blick. Und du brichst mit einem Zahn, weißer als der Sage Schwan, jählings das Genick. Wie das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sibirischer-tiger/">Sibirischer Tiger</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Herrscher du im Schneegefild,<br />
immer bleibt dein Sinnen wild,<br />
dunkel deine Glut.</p>
<p>Amur strömt die Kunde fern,<br />
stets durchglimmt ein heißer Stern<br />
deines Adels Blut.</p>
<p>Der schwarz zwischen Halmen blinkt,<br />
Angstdunst von der Hirschkuh trinkt,<br />
Töters ist der Blick.</p>
<p>Und du brichst mit einem Zahn,<br />
weißer als der Sage Schwan,<br />
jählings das Genick.</p>
<p>Wie das edle Fell sich bauscht,<br />
hat der Seele Ohr erlauscht,<br />
die im Farne schleicht.</p>
<p>Und der Ruf der Tigerin<br />
saugt aus knochenhartem Sinn<br />
Mark, vom Traum erweicht.</p>
<p>Springest nach dem zarten Biß<br />
wieder in die Finsternis<br />
hoher Einsamkeit.</p>
<p>Hörst nicht mehr im Nachtgeviert,<br />
wenn sie ihren Wurf gebiert,<br />
wie sie nach dir schreit.</p>
<p>Hüte dich vorm Schattenmann,<br />
teuflisch unter Dämons Bann<br />
spaltend Herz und Holz.</p>
<p>Sein Gebiß ist scharfer Geist,<br />
Ödnis nur, was er verheißt<br />
für der Tundra Stolz.</p>
<p>Deiner Schwester schönes Haupt,<br />
ihrer Augen Glanz beraubt,<br />
starrt auf rotem Samt.</p>
<p>Stapfe tiefer in den Schnee,<br />
daß kein schnöder Mensch es seh,<br />
wie dein Auge flammt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sonett von der Niedertracht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-niedertracht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-niedertracht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 22:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sonett von der Niedertracht Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34572</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn dürres Gras, da längst der Quell versiegte, gespenstisch raschelt unter grauem Wehen, muß Wortes Knospe duftlos untergehen, die grüner Wellen tiefes Seufzen wiegte. Du sagst, es sei die Nemesis des Lebens, daß die da hoch gestiegen, fallen müssen, und stummer Bilder Lippen unter Küssen den süßen Klang zu wecken, sei vergebens. Nein, Niedertracht hat [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-niedertracht/">Sonett von der Niedertracht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dürres Gras, da längst der Quell versiegte,<br />
gespenstisch raschelt unter grauem Wehen,<br />
muß Wortes Knospe duftlos untergehen,<br />
die grüner Wellen tiefes Seufzen wiegte.</p>
<p>Du sagst, es sei die Nemesis des Lebens,<br />
daß die da hoch gestiegen, fallen müssen,<br />
und stummer Bilder Lippen unter Küssen<br />
den süßen Klang zu wecken, sei vergebens.</p>
<p>Nein, Niedertracht hat ausgedörrt die Quellen,<br />
gelockt hat Bosheit auf die stillen Auen<br />
was uns vertieren soll, ein wildes Bellen.</p>
<p>Wahn will das Schatzhaus Räubern anvertrauen,<br />
der Anmut Kinder scheuchen von den Schwellen,<br />
Kot nennen Gold, entmannte Männer Frauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Gedenke nicht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gedenke-nicht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gedenke-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 22:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenke nicht Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gedenk des Schneelichts nicht der Waldkapelle, ob muschelgleich sie noch die Höhe ziert. Zerbrochen schweigt das Salve auf der Schwelle, obszöne Hand hat ihr die Stirn beschmiert. Wo Weihrauchwolke stieg, dem Geist zu danken, stinkt nach Urin das Mosaik der Ranken. Im Beet der Fresken windet sich die Sure, die nach dem Untergang der Frevler [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gedenke-nicht/">Gedenke nicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gedenk des Schneelichts nicht der Waldkapelle,<br />
ob muschelgleich sie noch die Höhe ziert.<br />
Zerbrochen schweigt das Salve auf der Schwelle,<br />
obszöne Hand hat ihr die Stirn beschmiert.<br />
Wo Weihrauchwolke stieg, dem Geist zu danken,<br />
stinkt nach Urin das Mosaik der Ranken.</p>
<p>Im Beet der Fresken windet sich die Sure,<br />
die nach dem Untergang der Frevler schreit.<br />
Der Jungfrau Mund, geschminkt wie einer Hure,<br />
der Hostien Flocken, in den Kot geschneit.<br />
Gedenke nicht der frühen Lobgesänge,<br />
da Licht brach in der Schwermut dunkle Gänge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zum Verständnis:<br />
</em>Sure 9, Vers 5: „Erschlagt die Frevler, wo ihr sie findet.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gedenke-nicht/">Gedenke nicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wer sagt Abendrot</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wer-sagt-abendrot/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 22:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wer sagt Abendrot Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34542</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor der Schönheit, vor dem Grauen bricht der Mensch ins Knie. Wer ist, der nicht schrie, wenn verharschte Wunden tauen? Blätter auf des Traumes Schwelle, Herbst hat sie geweht. Wer spricht das Gebet, sinkt dahin das Licht der Quelle? Duft drang von entsunknen Rosen ins Verlies der Nacht. Wer seufzt, jäh erwacht, wehe uns, den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wer-sagt-abendrot/">Wer sagt Abendrot</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor der Schönheit, vor dem Grauen<br />
bricht der Mensch ins Knie.<br />
Wer ist, der nicht schrie,<br />
wenn verharschte Wunden tauen?</p>
<p>Blätter auf des Traumes Schwelle,<br />
Herbst hat sie geweht.<br />
Wer spricht das Gebet,<br />
sinkt dahin das Licht der Quelle?</p>
<p>Duft drang von entsunknen Rosen<br />
ins Verlies der Nacht.<br />
Wer seufzt, jäh erwacht,<br />
wehe uns, den Heimatlosen?</p>
<p>Schlägel führte über Rippen<br />
Meistersänger Tod.<br />
Wer sagt Abendrot,<br />
dem erlosch die Glut der Lippen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wer-sagt-abendrot/">Wer sagt Abendrot</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Für Liana</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fuer-liana/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fuer-liana/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 22:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Für Liana Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34528</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der geopferten Unschuld von Friedland Sinnig lächelnd scheinst du heiter. Fühlest du den Schatten nicht huschen über dein Gesicht? Geh nicht weiter, geh nicht weiter. Tritt nicht an die Bahnsteigkante. Blond bist du und jung und schön. Fühlst du nicht das kalte Wehn, nicht die Blicke, haßentbrannte? Blicke, die dich schon zerschneiden, wie ein Blatt, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fuer-liana/">Für Liana</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der geopferten Unschuld von Friedland<br />
</em><br />
Sinnig lächelnd scheinst du heiter.<br />
Fühlest du den Schatten nicht<br />
huschen über dein Gesicht?<br />
Geh nicht weiter, geh nicht weiter.</p>
<p>Tritt nicht an die Bahnsteigkante.<br />
Blond bist du und jung und schön.<br />
Fühlst du nicht das kalte Wehn,<br />
nicht die Blicke, haßentbrannte?</p>
<p>Blicke, die dich schon zerschneiden,<br />
wie ein Blatt, obszön beschmiert,<br />
die schon wühlen ungerührt<br />
Nacht aus deinen Eingeweiden.</p>
<p>Weißt du nicht von den Hyänen,<br />
die gelockt in Goethes Land<br />
der Bigotten Unverstand,<br />
Meuchler mit sinistren Plänen?</p>
<p>Denn die Faust, die dir im Rücken<br />
sich geballt und es vollstreckt,<br />
hat das Juste Milieu geleckt,<br />
Perversion ist sein Entzücken.</p>
<p>Lust am eignen Untergehen<br />
reißt in Fetzen Wort und Sinn,<br />
und Verblendung neigt sich hin,<br />
in der Bluttat Wahn zu sehen.</p>
<p>Doch die um die Unschuld weinen,<br />
sehn, wie man das Recht hier pflegt:<br />
Ja, der Mörder wird umhegt,<br />
geht im Park auf strammen Beinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fuer-liana/">Für Liana</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche islamische Republik 2090</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/deutsche-islamische-republik-2090/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/deutsche-islamische-republik-2090/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 22:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche islamische Republik 2090 Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34488</guid>
		<description><![CDATA[<p>Deutsche Schulen wurden zu Medressen, zu Moscheen Kirchen, Kathedralen. Schuberts Schwanensänge sind vergessen, wenn Muezzin-Rufe gellend prahlen. Goethes Divan darf kein Herz erhellen, ließ ins Paradies ein Hündlein schnellen. Zwischen Alpenalm und Meeresküste muß verdunkelt Frauenanmut schleichen. Schnee der Lenden, Rubens Knospenbrüste mußten Suren-Ornamenten weichen. Keiner darf vom Wein der Verse kosten, die an Mosel, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/deutsche-islamische-republik-2090/">Deutsche islamische Republik 2090</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Schulen wurden zu Medressen,<br />
zu Moscheen Kirchen, Kathedralen.<br />
Schuberts Schwanensänge sind vergessen,<br />
wenn Muezzin-Rufe gellend prahlen.<br />
Goethes Divan darf kein Herz erhellen,<br />
ließ ins Paradies ein Hündlein schnellen.</p>
<p>Zwischen Alpenalm und Meeresküste<br />
muß verdunkelt Frauenanmut schleichen.<br />
Schnee der Lenden, Rubens Knospenbrüste<br />
mußten Suren-Ornamenten weichen.<br />
Keiner darf vom Wein der Verse kosten,<br />
die an Mosel, Rhein und Nahe sproßten.</p>
<p>Doch sind graue Gettos, blumenlose,<br />
noch behaust von blonden Indigenen.<br />
Einem Dichter, träumend von der Rose,<br />
fehlt der Duft des Wortes für sein Sehnen.<br />
Was nur hat geblüht, in welchem Glanze<br />
welchen Glücks? Vertrocknet ist die Pflanze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zum Verständnis:<br />
</em>Johann Wolfgang von Goethe, West-östlicher Divan, Buch des Paradieses, Gute Nacht (Ende):</p>
<p><em>Wo das Schöne, stets das Neue,<br />
Immer wächst nach allen Seiten,<br />
Daß die Unzahl sich erfreue.<br />
Ja, das Hündlein gar, das treue,<br />
Darf die Herren hinbegleiten.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/deutsche-islamische-republik-2090/">Deutsche islamische Republik 2090</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das kleine Leben</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-kleine-leben/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-kleine-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 22:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das kleine Leben Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34485</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das kleine Leben muß ins Gras sich ducken, und immer fühlt das zarte Herz ein Bangen, daß noch der böse Feind es werde fangen und unter seinen Krallen wird es zucken. Als würden uns Dämonen stets umlauern, verschleiern wir den Blick, errichten Mauern. Es schneit. Da seufzt am Tor der Fuchs, der schlaue, die Hühnchen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-kleine-leben/">Das kleine Leben</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine Leben muß ins Gras sich ducken,<br />
und immer fühlt das zarte Herz ein Bangen,<br />
daß noch der böse Feind es werde fangen<br />
und unter seinen Krallen wird es zucken.<br />
Als würden uns Dämonen stets umlauern,<br />
verschleiern wir den Blick, errichten Mauern.</p>
<p>Es schneit. Da seufzt am Tor der Fuchs, der schlaue,<br />
die Hühnchen mögen öffnen ihm, er werde<br />
das Fell nur trocknen, sitzend still beim Herde.<br />
Gerührt schließt auf ein Huhn, schon spürt’s die Klaue.<br />
Uns predigen, die ihre Heimat hassen,<br />
daß Tür und Tor wie allen offen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die gestutzten Krallen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-gestutzten-krallen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die gestutzten Krallen Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34444</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dies Volk ward geistig matt und flügellahm, das einmal sich den Adler auserkoren zum Bild, daß es zu hohem Flug geboren. Gestutzt die Krallen hat ein Scheusal zahm in ihren Käfig die Moral gesteckt. Da döst er unterm Lappen greller Streifen. Wie faule Keime, die zur Frucht nicht reifen, sind Völker, die der Ahnen Schatten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-gestutzten-krallen/">Die gestutzten Krallen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dies Volk ward geistig matt und flügellahm,<br />
das einmal sich den Adler auserkoren<br />
zum Bild, daß es zu hohem Flug geboren.<br />
Gestutzt die Krallen hat ein Scheusal zahm</p>
<p>in ihren Käfig die Moral gesteckt.<br />
Da döst er unterm Lappen greller Streifen.<br />
Wie faule Keime, die zur Frucht nicht reifen,<br />
sind Völker, die der Ahnen Schatten schreckt.</p>
<p>Was bleibt, sind auf zerbrochenen Steinen Moose,<br />
auf Namen wuchernd, die wir einst verehrt.<br />
Doch der emporgereckt die Purpurrose,</p>
<p>den Hochsinn hat der wüste Geist verzehrt.<br />
Volk, taumelnd in die Nacht, ins Namenlose –<br />
schweig, Dichter, daß nicht Schmach dein Wort versehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Festzug der Lemuren</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-festzug-der-lemuren/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 22:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Festzug der Lemuren Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34359</guid>
		<description><![CDATA[<p>Aus Höhlen wimmeln sie, aus Zwielichtschlünden, geschweift, gehörnt, die Hintern rötlich nackt, Gesichter wie von schwarzer Glut gezackt, obszöne Schäume, die von Aussatz künden. Den After feiern sie als Himmelsrose, von Fäulnistropfen, tödlichen, betaut. Der Schwulst der Lippen speichelt unverdaut, was sie verschluckt bei aufgeknöpfter Hose. Die Worte, die nach dunklen Därmen stinken, Gebärden, todgeweihter [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-festzug-der-lemuren/">Der Festzug der Lemuren</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Höhlen wimmeln sie, aus Zwielichtschlünden,<br />
geschweift, gehörnt, die Hintern rötlich nackt,<br />
Gesichter wie von schwarzer Glut gezackt,<br />
obszöne Schäume, die von Aussatz künden.</p>
<p>Den After feiern sie als Himmelsrose,<br />
von Fäulnistropfen, tödlichen, betaut.<br />
Der Schwulst der Lippen speichelt unverdaut,<br />
was sie verschluckt bei aufgeknöpfter Hose.</p>
<p>Die Worte, die nach dunklen Därmen stinken,<br />
Gebärden, todgeweihter Fische Zucken,<br />
sie werden in den offnen Abgrund sinken.</p>
<p>Die edle Einfalt, die sie roh bespucken,<br />
läßt sich nicht blenden von den grellen Schminken.<br />
Doch fühlst du, Dichter, in der Faust ein Jucken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Recht auf Exklusion</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-recht-auf-exklusion/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 22:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Recht auf Exklusion Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gegen Schnee und Regen baun wir Dächer, öffnen Freunden lächelnd unsre Tür, vor Unholden warnt ein Feingespür. Dem Geschmeiß von Fliegen wehren Fächer. Die den Seelenfrieden uns zerquatschen, flüchten vor der angedrohten Watschen. Und wir fegen fort mit harschem Besen Unrat, der auf unsrer Schwelle liegt. Nur was sanft sich an die Wange schmiegt, haben [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-recht-auf-exklusion/">Das Recht auf Exklusion</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Schnee und Regen baun wir Dächer,<br />
öffnen Freunden lächelnd unsre Tür,<br />
vor Unholden warnt ein Feingespür.<br />
Dem Geschmeiß von Fliegen wehren Fächer.<br />
Die den Seelenfrieden uns zerquatschen,<br />
flüchten vor der angedrohten Watschen.</p>
<p>Und wir fegen fort mit harschem Besen<br />
Unrat, der auf unsrer Schwelle liegt.<br />
Nur was sanft sich an die Wange schmiegt,<br />
haben wir zu Küssen uns erlesen.<br />
Die uns in die Abendstille quasseln,<br />
schütteln ab wir wie Gezücht von Asseln.</p>
<p>Wir, die wachem Sinn und Herzen trauen,<br />
sehen, ist zerstreut der Nebel, klar.<br />
Wissend, Frucht bringt nur das echte Paar,<br />
nennen Talmi-Männer wir nicht Frauen.<br />
Jenen, die das Wort des Seins verdunkeln,<br />
wird in unserm Lied kein Sternlicht funkeln.</p>
<p>Wie mit Astern Veilchen sich gesellen,<br />
die wir selbst gesät und mild getränkt.<br />
Hain, er ist von Mauern grau umschränkt,<br />
daß des Nachts Hyänen dort nicht bellen.<br />
Wildwuchs harter Samen, dunkler Keime<br />
rupfen aus wir wie mißratne Reime.</p>
<p>Stimmen sind, die sich zum Chore ranken,<br />
schwebt sie noch, die Säule Abendlicht.<br />
Und wir neigen unser Angesicht,<br />
wenn die Sterne des Gesangs versanken.<br />
Vorm Gelall, obszöner Lippe Zittern,<br />
wollen wir des Herzens Tor vergittern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nach dem Ende</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/nach-dem-ende/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 22:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Nach dem Ende Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte Zeitgedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die letzte Frist zur Umkehr ist verstrichen. Da war kein Blitz, kein Knall, kein Schlag ans Tor. Wir atmen, gehen, reden wie zuvor, doch hat ins Herz sich dumpfer Traum geschlichen. Des Wollens Mark zerfraßen Gifte, süße, Morphine pflichtvergessener Moral. Das tätowierte Wort blieb innen fahl. Fleh Falter, daß der Sonnentau sich schließe. Von weiser [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nach-dem-ende/">Nach dem Ende</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Frist zur Umkehr ist verstrichen.<br />
Da war kein Blitz, kein Knall, kein Schlag ans Tor.<br />
Wir atmen, gehen, reden wie zuvor,<br />
doch hat ins Herz sich dumpfer Traum geschlichen.</p>
<p>Des Wollens Mark zerfraßen Gifte, süße,<br />
Morphine pflichtvergessener Moral.<br />
Das tätowierte Wort blieb innen fahl.<br />
Fleh Falter, daß der Sonnentau sich schließe.</p>
<p>Von weiser Urangst aufgestaut, die Dämme<br />
riß trunkne Torheit ein. Die Flut, sie sprang.<br />
Und keine Arche für des Volkes Stämme.</p>
<p>In Gischt verrauscht, was einst der Seher sang,<br />
daß nur der Gott des Lichts die Trübsal hemme,<br />
nur hoher Sinn die Lust am Untergang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nach-dem-ende/">Nach dem Ende</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Im versteinten Land</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-versteinten-land/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/im-versteinten-land/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 22:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Im versteinten Land Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir erwachten im versteinten Land, wo kein Tau die dürre Lippe feuchtet, keine Saite zittert unter Orpheus’ Hand. Tag und Nacht ist nur ein Mond, der leuchtet, Knospe, duftlos, im versteinten Land. Mürbes Moos ist, was auf Steinen fahlt, was gerauscht einmal von grünem Leben, unter Aschen seufzt’s. Vom Blitz zerstrahlt, blieb von ihm nur grauer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-versteinten-land/">Im versteinten Land</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erwachten im versteinten Land,<br />
wo kein Tau die dürre Lippe feuchtet,<br />
keine Saite zittert unter Orpheus’ Hand.<br />
Tag und Nacht ist nur ein Mond, der leuchtet,<br />
Knospe, duftlos, im versteinten Land.</p>
<p>Mürbes Moos ist, was auf Steinen fahlt,<br />
was gerauscht einmal von grünem Leben,<br />
unter Aschen seufzt’s. Vom Blitz zerstrahlt,<br />
blieb von ihm nur grauer Flocken Schweben,<br />
überm Land, wo Moos auf Steinen fahlt.</p>
<p>Dürftig hat ein Zeichen noch gesagt,<br />
daß hier Seelen litten, die uns glichen:<br />
eine Wand, die kahl ins Leere ragt,<br />
zart mit Fäden goldnen Staubs bestrichen.<br />
Keine Nachtigall ist, die noch klagt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-versteinten-land/">Im versteinten Land</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Volonté générale</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/volonte-generale/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 22:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Volonté générale Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie kniete, als man kahl sie hat geschoren. Das Messer brach durch ihrer Flechten Fall, und Perlen klangen kalt wie Traumgelall. Ein Oh! quoll aus dem dunklen Schlund der Toren. Sie malten auf die Stirne ihr das Zeichen, daß sie der sternenlosen Nacht geweiht. Es schmolz der Glanz, der ihr ins Herz geschneit, vor dem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/volonte-generale/">Volonté générale</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie kniete, als man kahl sie hat geschoren.<br />
Das Messer brach durch ihrer Flechten Fall,<br />
und Perlen klangen kalt wie Traumgelall.<br />
Ein Oh! quoll aus dem dunklen Schlund der Toren.</p>
<p>Sie malten auf die Stirne ihr das Zeichen,<br />
daß sie der sternenlosen Nacht geweiht.<br />
Es schmolz der Glanz, der ihr ins Herz geschneit,<br />
vor dem die Schlangen und Dämonen weichen.</p>
<p>Und als die Lider sie noch einmal hob,<br />
jenseits des Sumpfs der Niedertracht zu schauen,<br />
entrang sich ihrem Mund Mariens Lob,</p>
<p>daß benedeit sie unter allen Frauen.<br />
Da man die Anmut unters Richtbeil schob,<br />
floß Stille sanft aus Höhen, königsblauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/volonte-generale/">Volonté générale</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Spes irrita magistra vitae</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/spes-irrita-magistra-vitae/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/spes-irrita-magistra-vitae/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 22:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Spes irrita magistra vitae Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34244</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was grell gescheppert, Blech von Megaphonen, zerbeult liegt es am Wege, unterm Grünspan stumm. Das Rinnsal aber, vom Dunst genährt der Meere, seufzt die alte Melodie, singt den Glanz, der dunkelt. Die harschen Rutenbündel, die matte Herzen peitschten, prophetisch große Reden, zerbiß der Moiren Zahn. Der uns biegt wie trockne Halme, der schicksalsgraue Wind, spricht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/spes-irrita-magistra-vitae/">Spes irrita magistra vitae</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was grell gescheppert,<br />
Blech von Megaphonen,<br />
zerbeult liegt es am Wege,<br />
unterm Grünspan stumm.</p>
<p>Das Rinnsal aber,<br />
vom Dunst genährt der Meere,<br />
seufzt die alte Melodie,<br />
singt den Glanz, der dunkelt.</p>
<p>Die harschen Rutenbündel,<br />
die matte Herzen peitschten,<br />
prophetisch große Reden,<br />
zerbiß der Moiren Zahn.</p>
<p>Der uns biegt wie trockne Halme,<br />
der schicksalsgraue Wind,<br />
spricht Urworte orphisch,<br />
würgt, die nach sie schwätzen.</p>
<p>Fallstricke der Vernunft,<br />
worin gezappelt sich zu Tode<br />
Trolle, Gnomen, Elfen,<br />
verfaulten in der Nacht.</p>
<p>Gespenster ohne Skalp,<br />
Schrumpfschädel baumeln sie<br />
am Gürtel dürrer Sprache,<br />
klirren, daß sie stolpert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/spes-irrita-magistra-vitae/">Spes irrita magistra vitae</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Infamien</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/infamien/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/infamien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 22:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Infamien Zeitgedichte komisch-groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34238</guid>
		<description><![CDATA[<p>Schwulst der Friedensbotschaft – Zyste am Arsch der Welt. Seid umschlungen Millionen – schief gepfiffener Furz. * Das Normale sei die fade Abart des perversen Triebs, zischt die Schlange mit der Krone. Wahrheit nur die blöde Maske, stockt das heiße Narrenspiel, kreischt der Esel vom Katheder. * Führer ins Paradies, Transi im lila Hemdchen. Dumpfer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/infamien/">Infamien</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schwulst der Friedensbotschaft –<br />
Zyste am Arsch der Welt.<br />
Seid umschlungen Millionen –<br />
schief gepfiffener Furz.</p>
<p>*</p>
<p>Das Normale sei die fade<br />
Abart des perversen Triebs,<br />
zischt die Schlange mit der Krone.<br />
Wahrheit nur die blöde Maske,<br />
stockt das heiße Narrenspiel,<br />
kreischt der Esel vom Katheder.</p>
<p>*</p>
<p>Führer ins Paradies,<br />
Transi im lila Hemdchen.<br />
Dumpfer Ekstase Banner,<br />
greller als Goebbels’ Geschrei.</p>
<p>*</p>
<p>O Matratze der Wohlfahrt,<br />
gestopft mit Daunen des Wahns,<br />
wo die Erwachten hindösen<br />
und die Sterilen sich paaren.</p>
<p>*</p>
<p>Was durch Gendern sie schänden,<br />
Goethes Sprache ist es und Trakls.<br />
Wie mit gepiercten Lippen sie spucken<br />
auf Hippokrene, die Musen.</p>
<p>*</p>
<p>Die im Arsch der Phrase wühlen,<br />
sind die neuen Sprachpuristen.<br />
Die den Schoß des Worts verachten,<br />
zeugen mit sich selbst Chimären.</p>
<p>*</p>
<p>Katzen umschleichen sich scheu.<br />
Wie sich wedelnd begrüßen,<br />
ihren After belecken<br />
und sich wahllos vermischen<br />
Straßenköter, bunt gescheckt.</p>
<p>*</p>
<p>Ich bin der Schächer, der verdammte,<br />
und jener, dem ER Trost zusprach.<br />
Ich bin der Nigger der Plantagen,<br />
und mit der Peitsche auch der Wächter.<br />
Ich bin der Wälder grüne Stille,<br />
die Säge, wenn die Rinde schreit.<br />
Ich bin das Meer, der Sturm, die Klippe,<br />
das Geisterschiff, das jäh zerschellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/infamien/">Infamien</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Elfe</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-elfe/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-elfe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 22:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Elfe Zeitgedichte poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In weich bemooster Mulde seufzen Tropfen, Tau von Wimpern veilchenblauen Schlafs. Der Birke fegen den Schnee des Zwielichts Reiser von der Lende. Der offen stand mit Dolden, Nacht verschließt der Düfte schimmernden Schrein. Da erwacht, gekauert in der Mulde, da eigner Träne Salz sie schmeckt, die Elfe, blasser als das Silberblatt der Mondviole, die auf [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-elfe/">Die Elfe</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In weich bemooster Mulde<br />
seufzen Tropfen,<br />
Tau von Wimpern<br />
veilchenblauen Schlafs.</p>
<p>Der Birke fegen den Schnee<br />
des Zwielichts Reiser<br />
von der Lende.</p>
<p>Der offen stand mit Dolden,<br />
Nacht verschließt<br />
der Düfte schimmernden Schrein.</p>
<p>Da erwacht,<br />
gekauert in der Mulde,<br />
da eigner Träne Salz sie schmeckt,<br />
die Elfe,<br />
blasser als das Silberblatt<br />
der Mondviole,<br />
die auf den Falter hofft,<br />
daß zärtlich er’s verdunkle,<br />
wie den Mond<br />
der Erde Schatten.</p>
<p>Doch jene wartet auf ein dichterisches Wort,<br />
Hauch,<br />
der ihre Wange rötet,<br />
die transparenten Flügel,<br />
der Anmut Zwillingsschwinge,<br />
erzittern<br />
und auf Eos Rosenfinger<br />
sie niederschweben läßt,<br />
daß auf einer weichen Kuppe<br />
staunendem Getast<br />
sie ein Weilchen sirre.</p>
<p>Ach, wickle nicht dich ins Gespinst,<br />
das am stummen Dorne weht,<br />
schmieg, Elfe, in den Flaum dich<br />
einer Nachtigall.</p>
<p>Kein Dichter ist,<br />
der vom Weltenendzeitlärm<br />
umbraust,<br />
gewürgt vom Dunst<br />
der Phrasenabraumhalden,<br />
deiner noch gedenkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Rückkehr der Kannibalen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-kannibalen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-kannibalen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 22:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Rückkehr der Kannibalen Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34224</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie werden wieder in den Höhlen hausen, wenn unter Blitzen sich die Wasser ballen und schnöden Mammons Marmortürme fallen. Ihr Sinnen, nur ein Schlauch, gefüllt mit Brausen. Nach Stamm und Sippe gliedern sich die Zonen. Auf kahlen Hügeln lodern nachts die Scheite, und ihre Häscher schauen in die Weite, die keinen Fremdling, der sich naht, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-kannibalen/">Die Rückkehr der Kannibalen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden wieder in den Höhlen hausen,<br />
wenn unter Blitzen sich die Wasser ballen<br />
und schnöden Mammons Marmortürme fallen.<br />
Ihr Sinnen, nur ein Schlauch, gefüllt mit Brausen.</p>
<p>Nach Stamm und Sippe gliedern sich die Zonen.<br />
Auf kahlen Hügeln lodern nachts die Scheite,<br />
und ihre Häscher schauen in die Weite,<br />
die keinen Fremdling, der sich naht, verschonen.</p>
<p>Sie werden nicht mehr an die nackten Mauern<br />
wie einst die Ahnen Lebensgeister malen.<br />
Kein hoher Sang läßt das Gemüt erschauern.</p>
<p>Kein Licht quillt mehr aus hochgereckten Schalen.<br />
Sie werden zeichenlos im Dunkel kauern,<br />
das Blut der Feinde schlürfen, Kannibalen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Smart Poems</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/smart-poems/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/smart-poems/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 22:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Poems Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Smart Poems auf sterilen Plastikscheiben, die kaum behaucht von grellen Phrasen flirren. Metapherntrockne Mückenflügel sirren, wenn sie in Pixelnetzen hängenbleiben. KI-genährt sind sie wie Embryonen, doch ohne ein Geschlecht, rein von Gedärmen, die aus der Zahlenwolke erdwärts schwärmen, im Schoß der Nacht als Zwitter-Ich zu wohnen. Kein Dichter muß mehr Blut für die Chimären vergießen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/smart-poems/">Smart Poems</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Smart Poems auf sterilen Plastikscheiben,<br />
die kaum behaucht von grellen Phrasen flirren.<br />
Metapherntrockne Mückenflügel sirren,<br />
wenn sie in Pixelnetzen hängenbleiben.</p>
<p>KI-genährt sind sie wie Embryonen,<br />
doch ohne ein Geschlecht, rein von Gedärmen,<br />
die aus der Zahlenwolke erdwärts schwärmen,<br />
im Schoß der Nacht als Zwitter-Ich zu wohnen.</p>
<p>Kein Dichter muß mehr Blut für die Chimären<br />
vergießen, daß die Schatten Leben mimen,<br />
kein Geistessperma, daß sie sich vermehren.</p>
<p>Im Meer der Algorithmen saugen Kiemen<br />
verfaulte Reime, dumpfen Sinn zu nähren.<br />
Doch er ritzt nie, der Stachel des Sublimen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das entstellte Dichterwort</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 22:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Das entstellte Dichterwort Sonette komische Gedichte Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Pickel, die sein Angesicht entstellen, sie füllen wieder sich mit weißem Schleime. Da hilft kein Puder aufgeschminkter Reime, sie nähren sich aus subkutanen Quellen. Die Lider sind verklebt, sie aufzureißen schmerzt, aber mehr noch jenen Brand zu sehen, aus dem die Funken des Gerichtes wehen, wie trockne Blitze, die im Auge beißen. Schon ringelt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/">Das entstellte Dichterwort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pickel, die sein Angesicht entstellen,<br />
sie füllen wieder sich mit weißem Schleime.<br />
Da hilft kein Puder aufgeschminkter Reime,<br />
sie nähren sich aus subkutanen Quellen.</p>
<p>Die Lider sind verklebt, sie aufzureißen<br />
schmerzt, aber mehr noch jenen Brand zu sehen,<br />
aus dem die Funken des Gerichtes wehen,<br />
wie trockne Blitze, die im Auge beißen.</p>
<p>Schon ringelt sich empor der Wurm, die Phrase,<br />
verstopft den Mund mit seinem Schlauch, dem blinden,<br />
den After reckt er vor die blasse Nase:</p>
<p>Erquickung soll das Dichterwort noch finden.<br />
Dann schmatzt er in bacchantischer Ekstase<br />
durchs Mark, sich um das Herz des Sinns zu winden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Haut der Worte</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-worte/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-worte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 22:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Haut der Worte Sonette Zeitgedichte poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verrunzelt, übersät mit Altersflecken, die Haut der Worte. Kehlsack, abgeschlafft. Kein Wunderbalsam, der sie wieder strafft, Getast, ertaubt, kein Stich wird es erwecken. Und die vom Phrasenstaub verstopften Poren, durch die einmal der Hymnen Odem drang, schließt weder Seufzen auf noch Klagesang. Was Stickluft atmet, ist dem Geist verloren. Den Staub wird dir nur feuchtes [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-worte/">Die Haut der Worte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verrunzelt, übersät mit Altersflecken,<br />
die Haut der Worte. Kehlsack, abgeschlafft.<br />
Kein Wunderbalsam, der sie wieder strafft,<br />
Getast, ertaubt, kein Stich wird es erwecken.</p>
<p>Und die vom Phrasenstaub verstopften Poren,<br />
durch die einmal der Hymnen Odem drang,<br />
schließt weder Seufzen auf noch Klagesang.<br />
Was Stickluft atmet, ist dem Geist verloren.</p>
<p>Den Staub wird dir nur feuchtes Glänzen lösen,<br />
das aus dem Aug der hellen Einfalt rinnt,<br />
Empfindung fädeln sich durch enge Ösen,</p>
<p>wenn ihr das Dichterwort entgegensinnt,<br />
ins Offne lockt mit Gesten, graziösen,<br />
wo Haut und Hirn erquicken Licht und Wind.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Weinberg Sprache</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-weinberg-sprache/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-weinberg-sprache/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 22:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Weinberg Sprache Sonette Zeitgedichte poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die uns des Wortes goldnen Wein verdünnen, daß Sonne wir und Erde nicht mehr schmecken, Entwurzelte und fader Phrase Gecken, sie zappeln schon im Netz, das Nornen spinnen. Die zwischen Mann und Weib den Abgrund füllen mit queeren Puppen, glattrasierten Schranzen, auf daß Sterile mit Kastraten tanzen, ihr Name wird die Faust der Scham zerknüllen. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-weinberg-sprache/">Der Weinberg Sprache</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die uns des Wortes goldnen Wein verdünnen,<br />
daß Sonne wir und Erde nicht mehr schmecken,<br />
Entwurzelte und fader Phrase Gecken,<br />
sie zappeln schon im Netz, das Nornen spinnen.</p>
<p>Die zwischen Mann und Weib den Abgrund füllen<br />
mit queeren Puppen, glattrasierten Schranzen,<br />
auf daß Sterile mit Kastraten tanzen,<br />
ihr Name wird die Faust der Scham zerknüllen.</p>
<p>Was dir im Laub des Dämmers glüht an Beeren,<br />
du pflückst und kelterst ihn, den Herbst des Lebens.<br />
Und das gereifte Wort, das wir begehren,</p>
<p>gießt, Dichter, du in Strophen lichten Schwebens.<br />
Wenn noch der Liebe Kinder davon zehren,<br />
dienst du im Weinberg Sprache nicht vergebens.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Götter Griechenlands</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-goetter-griechenlands/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-goetter-griechenlands/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 22:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Götter Griechenlands Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie Gips schmolz – was? Die Götter Griechenlands, auf Neckars Dämmerauen noch beschworen. Nun ist Apollons Blondgelock geschoren, verblich der Goldsaum pythischen Gewands. Es blieben nur Chimären, Geistersang. Nicht lächelt Aphrodite queeren Drohnen, und Charis würgt’s vom Schweiß der Amazonen. Die Muse peitschte Jazz: Sie nahm den Strang. Du hörst nicht die homerisch-grüne Welle die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-goetter-griechenlands/">Die Götter Griechenlands</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Gips schmolz – was? Die Götter Griechenlands,<br />
auf Neckars Dämmerauen noch beschworen.<br />
Nun ist Apollons Blondgelock geschoren,<br />
verblich der Goldsaum pythischen Gewands.</p>
<p>Es blieben nur Chimären, Geistersang.<br />
Nicht lächelt Aphrodite queeren Drohnen,<br />
und Charis würgt’s vom Schweiß der Amazonen.<br />
Die Muse peitschte Jazz: Sie nahm den Strang.</p>
<p>Du hörst nicht die homerisch-grüne Welle<br />
die fahle Muschel Ithaka beklagen.<br />
Du fühlst nicht, was dir netzt des Schlafes Schwelle,</p>
<p>rührt noch von Amphitrites Flossenschlagen.<br />
Sind Diotimas Inseln, Eros’ Funken<br />
schon in ein schwarzes Weltenloch gesunken?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-goetter-griechenlands/">Die Götter Griechenlands</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Perlmutt und Schorf der Einsamkeit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/perlmutt-und-schorf-der-einsamkeit/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/perlmutt-und-schorf-der-einsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 23:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte in Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Perlmutt und Schorf der Einsamkeit philosophische Gedichte Zeitgedichte Gedichte in Prosa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33732</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dichters Gang zum Bürgeramt &#160; Er liegt da wieder, unter dem Laternenpfahl, da liegt er, am vielbegangenen Zebrastreifen, und keiner ist, der sich dran störte, liegt hingestreckt, gefällt im Regen, der sanft an seinen Plastikschlafsack pocht, zu sanft, daß er davon erwachte. Doch gleicht, was ihn hermetisch eingeschnürt, wohl eher einem Leichensack. Ob dies Menschending [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/perlmutt-und-schorf-der-einsamkeit/">Perlmutt und Schorf der Einsamkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dichters Gang zum Bürgeramt</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er liegt da wieder,<br />
unter dem Laternenpfahl,<br />
da liegt er,<br />
am vielbegangenen Zebrastreifen,<br />
und keiner ist, der sich dran störte,<br />
liegt hingestreckt, gefällt im Regen,<br />
der sanft an seinen Plastikschlafsack pocht,<br />
zu sanft, daß er davon erwachte.</p>
<p>Doch gleicht, was ihn hermetisch eingeschnürt,<br />
wohl eher einem Leichensack.<br />
Ob dies Menschending noch atmet,<br />
kannst schwerlich du ermessen.</p>
<p>Er hat das Antlitz sich,<br />
als wär es, das entstellte,<br />
keinem länger zumutbar,<br />
ganz und gar vermummt.</p>
<p>Wie schön sind Pfützen,<br />
trübsalgraue Augen,<br />
die in menschenleeren Parkanlagen vor sich hin<br />
stieren oder flüchtig Wolkenbüschel spiegeln,<br />
sei’s auch, daß ein Sperling sich erfrischt darin,<br />
ein Flügelpaar, ein flatterndes, von Tropfen Lichtes sprüht.<br />
Wie schön sind menschenleere Tische, Stühle,<br />
mit pseudojugendstilverdrehten Plastikarabesken<br />
als Arm- und Rückenlehne.</p>
<p>Saget nun, Musen, flüstert’s<br />
einem, der sich im Garten der Lüste verirrte,<br />
welchem noch zitternden Traumkokon,<br />
aus welcher sphärisch-blaugebauschten Gaze,<br />
welchen Seidenkissen rosigen Seufzens<br />
sind sie entschlüpft,<br />
die blumenhaft-jungen Mädchen,<br />
die Punkt 7 angetreten sind zum Morgendienst<br />
und in alphanumerisch eingeteilten Bürgeramtsabteilen sitzen.</p>
<p>Wie jene, die mit Alabasterglanz betauten Nägeln,<br />
unter samtener Schatten Wimpernbaldachin<br />
verbirgt, enthüllt sie nymphengrüne Blicke,<br />
dir den Ausweis überreicht,<br />
der dich, die heimwehkranke Seele,<br />
wie den dünnen Faden einer periodisch<br />
unendlich gebrochenen Zahl<br />
in das wirre Knäuel Deutschland schlingt,<br />
Knäuel, welches Moira, die unzähmbare Katze,<br />
gelangweilt rollt und wieder fängt<br />
und wieder von sich stößt.</p>
<p>Nahmst du das Flackern eines Lächelns mit<br />
in deine Dichterdämmerstube,<br />
Duft gar, einen Hauch<br />
aus knospenblättrig weich gestuftem Haar,<br />
das nie ein Sturm zerzauste,<br />
Lockengeflecht von Händen,<br />
denen Hornhaut fremd und banges Heimwärts-Tasten?</p>
<p>Er lag noch da,<br />
als den Rückweg du gegangen,<br />
starr und regungslos<br />
lag er noch da,<br />
ein Wrack aus taubem Mark und ausgestöhnter Qual,<br />
wie dafür bestimmt, demnächst von Herkulessen, die krakeelen,<br />
in den dunklen Schlund des Kehrichtwagens<br />
gekippt zu werden.</p>
<p>Du hast ihn scheu umrundet,<br />
doch witternd, ob schon Fäulnis von ihm weht.</p>
<p>Nie werden Muschelschalen-Fingernägel<br />
rokokograziösen Schimmers,<br />
vom Perlmutt der Reime Paul Verlaines,<br />
in Rhythmen mondgewiegter Wollustwellen<br />
ihm den Schorf der Einsamkeit vom Rücken kratzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/perlmutt-und-schorf-der-einsamkeit/">Perlmutt und Schorf der Einsamkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Flucht zu den Eremiten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-flucht-zu-den-eremiten/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-flucht-zu-den-eremiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 23:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Flucht zu den Eremiten Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33692</guid>
		<description><![CDATA[<p>Nach einem Gang durch die Innenstadt Statt Herthas Auen Wüsten dürren Lebens, wo an gigantischen Betonkakteen die Fäden ausgefranster Träume wehen. Oasen sucht der Seele Durst vergebens. Durch Bauten von Termiten hasten Schatten, die leichten, flügelzarten Ephemeren. Dämonen, fette, sind, die sie verzehren, wenn flügelnd sie vor ihrem Thron ermatten. Wo Schauer uns geweht tauglänzend [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-flucht-zu-den-eremiten/">Die Flucht zu den Eremiten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach einem Gang durch die Innenstadt</em></p>
<p>Statt Herthas Auen Wüsten dürren Lebens,<br />
wo an gigantischen Betonkakteen<br />
die Fäden ausgefranster Träume wehen.<br />
Oasen sucht der Seele Durst vergebens.</p>
<p>Durch Bauten von Termiten hasten Schatten,<br />
die leichten, flügelzarten Ephemeren.<br />
Dämonen, fette, sind, die sie verzehren,<br />
wenn flügelnd sie vor ihrem Thron ermatten.</p>
<p>Wo Schauer uns geweht tauglänzend Laub,<br />
starrt der Asphalt, die Quellen zugeschüttet,<br />
erstickt, der sang, Mund, erdenfeucht, am Staub.</p>
<p>Laß ab vom Wohllaut, ist der Geist zerrüttet,<br />
und fliehe, Dichter, zu den Eremiten,<br />
dir Honig süßen Schweigens zu erbitten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Scheintote</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-scheintote/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 23:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte in Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Der Scheintote Gedichte in Prosa Zeitgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33663</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Moloch Stadt fletscht seine schiefen Hauer. Die Flüsse Babels sind Kanäle, wo kein Schilf mehr birgt, die um die ferne Heimat weinen, Zions Waisenkinder. Der Civitas terrena pumpt ein stählern Herz Schleim der Unzucht und heißen Teer der Unrast durch Adern, die sich im Nichts, dem gliederlosen, schlängeln. Ampel, Zebrastreifen, hochfrequentiert um diese Morgenstunde, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-scheintote/">Der Scheintote</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Moloch Stadt fletscht seine schiefen Hauer.</p>
<p>Die Flüsse Babels sind Kanäle, wo kein Schilf<br />
mehr birgt, die um die ferne Heimat weinen,<br />
Zions Waisenkinder.</p>
<p>Der Civitas terrena pumpt ein stählern Herz<br />
Schleim der Unzucht und heißen Teer<br />
der Unrast durch Adern, die sich im Nichts,<br />
dem gliederlosen, schlängeln.</p>
<p>Ampel, Zebrastreifen, hochfrequentiert<br />
um diese Morgenstunde, alles hastet, hustet,<br />
hupt und rennt. Aktentasche, Handy, Damen-<br />
täschchen, Einkaufsbeutel.</p>
<p>Ungeduschte, frisch Rasierte, Parfümierte,<br />
Kopftuch, Haartoupet, geflammtes Hals-Tattoo,<br />
Wulstlippen, Augenschlitze, Porno-Dutt,<br />
Netzstrümpfe, Lederriemen, Lippenblech,<br />
gezupfte Brauen, Plastiknägel, Wangenrouge,<br />
Mulatten, Gelbe, Kreidebleiche, negroide<br />
Baobabs und Nippon-Chrysanthemen.</p>
<p>Schulbengel, Banker, Servicegirls, Polierer,<br />
Kappenjungs, geharnischte E-Scooter-<br />
Flitzer, strampelnde Klein-Kind-Segler,<br />
unterm Flugnetz ein gedämpftes Kreischen.</p>
<p>Und der liegt da, umgehauen, hingestreckt,<br />
gefällt, gerollt in einen Schlafsack, schmutzig-grün,<br />
die Beine wie im Weinkrampf um den Laternen-<br />
mast geschlungen, das Gesicht von der Kapuze<br />
wie in Scham verhüllt.</p>
<p>Könnte tot sein. Verendet. Hingeschieden.<br />
Ohne Adieu gesagt zu haben. Wem auch?<br />
Hat seit Jahren keinem mehr die Hand geschüttelt,<br />
jeder wich vor Ekel gleich zurück. Lazarus,<br />
Hiob, Geschwürenexhibitionist.</p>
<p>Da stakt vorbei, steil stelzend, die grellen Lampions<br />
der Hinterbacken rhythmisch auf- und nieder-<br />
schwenkend, ein Gazellenweib, die blondierte<br />
Mähne singt dem Wind: Ich bin noch warm von<br />
der burgunderroten Nacht. Was geht mich<br />
der Kadaver an, der in sein schuldverseuchtes,<br />
ödes Endspiel stinkt.</p>
<p>Ich sah noch, wie ein krummes Hauben-Muttchen<br />
aus seiner Börse ein paar Münzen klaubte und<br />
sie zitternd in die tellerrunde Frotteeschale warf.<br />
Was bewog sie, sich des Kehrichts zu erbarmen?<br />
Das Wehen eines Flügels aus der Dämmernische<br />
bigotter Andacht, in die man statt des Engels<br />
längst ein queeres Flitter-Püppchen rückte?</p>
<p>Ja, die Bettelschale lag, als hätte Nachtwind<br />
sie ihm zugeweht, vor dieses Scheintoten<br />
weltabgewandtem Antlitz.</p>
<p>Vielleicht erhebt er sich, wenn die Laterne ihren<br />
trüben Schimmer mit dem Regenwasser mischt,<br />
schält sich aus dem Sack und geistert, ein Nacht-<br />
mahr auf der Suche nach der bangen Menschen-<br />
brust, daß ihn das mühsam abgepreßte Keuchen<br />
in obszönes Flimmern wiegt.</p>
<p>Vielleicht steigt er, wenn ich erschöpft ins Kissen<br />
sinke, durch einen Gully geradewegs in meinen<br />
Traum.</p>
<p>Dann entblößt er mir sein bronzenes Apachen-<br />
angesicht, und ich erkenn ihn schreckensfroh,<br />
den Freund aus Kindertagen, der mir die Wimpern,<br />
meiner Unschuld zarte Schatten, hat versengt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Entrückte Stimme</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/entrueckte-stimme/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/entrueckte-stimme/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Feb 2025 23:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Entrückte Stimme Sonette Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte poetologische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In dieser Urne, einem Massengrab, wo Würde neben Niedertracht muß liegen, wo Dummheit und Genie das gleiche wiegen, verstummt sogleich, wer seine Stimme gab. Sie lauern vor den Linsen, geifern schon, zu wedeln und scharwenzeln, feile Schranzen, getünchter Mienen Maskentanz zu tanzen, das Herz der Phrase dumpfes Megaphon. Halt fern dich, Dichter, vom Geschrei der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/entrueckte-stimme/">Entrückte Stimme</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Urne, einem Massengrab,<br />
wo Würde neben Niedertracht muß liegen,<br />
wo Dummheit und Genie das gleiche wiegen,<br />
verstummt sogleich, wer seine Stimme gab.</p>
<p>Sie lauern vor den Linsen, geifern schon,<br />
zu wedeln und scharwenzeln, feile Schranzen,<br />
getünchter Mienen Maskentanz zu tanzen,<br />
das Herz der Phrase dumpfes Megaphon.</p>
<p>Halt fern dich, Dichter, vom Geschrei der Straße,<br />
ein fauler Atem wird dein Lied zersetzen,<br />
morsch brechen hin, von ihm behaucht, die Maße.</p>
<p>Dein Tau mag zarte Wimpern nur benetzen.<br />
Ein Laub, das schauert, Stimme, hold entrückte,<br />
sie strömet einsam, wo die Knospe glückte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rettung für die Autochthonen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/rettung-fuer-die-autochthonen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 23:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung für die Autochthonen Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Flucht nur wär Rettung für die Autochthonen, die hellen, vor den Dunklen, den Barbaren, die in den längst entstellten Marken wohnen, vor tückisch-milden auch, Verräterscharen, am Blut der Mutter saugend, Parasiten, die ihren faden Geist mit Phrasen würzen, aus der zerfressnen Galle Wahn geglitten. Sie werden, stirbt der Wirt, ins Leere stürzen. Wohin? Sie reisen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/rettung-fuer-die-autochthonen/">Rettung für die Autochthonen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Flucht nur wär Rettung für die Autochthonen,<br />
die hellen, vor den Dunklen, den Barbaren,<br />
die in den längst entstellten Marken wohnen,<br />
vor tückisch-milden auch, Verräterscharen,</p>
<p>am Blut der Mutter saugend, Parasiten,<br />
die ihren faden Geist mit Phrasen würzen,<br />
aus der zerfressnen Galle Wahn geglitten.<br />
Sie werden, stirbt der Wirt, ins Leere stürzen.</p>
<p>Wohin? Sie reisen schon, die Wehmutkranken,<br />
gen Nord, zu Sterngeschwistern, Rentierlappen,<br />
dort bauen, unter Birken, heiter-schlanken,</p>
<p>sie Hütten, krönen sie mit Eichlaubwappen.<br />
Sie retten sie, die Sprache aus dem Sumpfe,<br />
wo Geister an ihr nagen, wurmblind-dumpfe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zertrümmerte Aphroditen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/zertruemmerte-aphroditen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/zertruemmerte-aphroditen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 23:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Zertrümmerte Aphroditen Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die greise Muse muß den Blick jetzt senken, wenn tätowierter Phrasen Muskeln schwellen. Die Anmut lernt vor schwarzer Mäuler Bellen die sanften Glieder spastisch zu verrenken. Verpönte Namen gleichen edlen Vasen, woran obszön man schilt die runden Lenden. Zertrümmert werden, die Plebejer blenden, die Aphroditen unter Meerschaumgazen. Die sich wie Ranken um die Säulen wanden, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zertruemmerte-aphroditen/">Zertrümmerte Aphroditen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die greise Muse muß den Blick jetzt senken,<br />
wenn tätowierter Phrasen Muskeln schwellen.<br />
Die Anmut lernt vor schwarzer Mäuler Bellen<br />
die sanften Glieder spastisch zu verrenken.</p>
<p>Verpönte Namen gleichen edlen Vasen,<br />
woran obszön man schilt die runden Lenden.<br />
Zertrümmert werden, die Plebejer blenden,<br />
die Aphroditen unter Meerschaumgazen.</p>
<p>Die sich wie Ranken um die Säulen wanden,<br />
Akanthusblätter, Weihtums First zu krönen,<br />
der Hymnen hohe Atemrhythmen schwanden.</p>
<p>Hör, Dichter, auf im Angstverlies zu ächzen,<br />
birg dich ins Schilf, mag Mondnacht dich versöhnen,<br />
lausch Lethes Flut nach deiner Seele lechzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verkarstete Landschaft</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/verkarstete-landschaft/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/verkarstete-landschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 23:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Verkarstete Landschaft Sonette Zeitgedichte poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verkarstet ist die Landschaft, wo wir einst durch süßer Düfte Wehen heimgegangen. Dort war es, daß uns weiche Wasser sangen. Nun hüll ich meine Augen und du weinst. So wandeln wir den alten Kindheitspfad, wo Halme unter grauen Winden zittern. Die frühen Bilder blassen und verwittern, die Veilchen wälzte hin ein eisern Rad. Geschwollen ist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verkarstete-landschaft/">Verkarstete Landschaft</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verkarstet ist die Landschaft, wo wir einst<br />
durch süßer Düfte Wehen heimgegangen.<br />
Dort war es, daß uns weiche Wasser sangen.<br />
Nun hüll ich meine Augen und du weinst.</p>
<p>So wandeln wir den alten Kindheitspfad,<br />
wo Halme unter grauen Winden zittern.<br />
Die frühen Bilder blassen und verwittern,<br />
die Veilchen wälzte hin ein eisern Rad.</p>
<p>Geschwollen ist die Haut des Lieds, zerstochen<br />
von einer Wespe, die nur einmal sticht.<br />
Gott leiht sie nicht, die Salbe, die sie heilte.</p>
<p>Erstarb das Melos, ward die Blum gebrochen,<br />
gehn stumme Schatten wir im Dämmerlicht.<br />
Kein Sänger ist, der uns entgegeneilte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verkarstete-landschaft/">Verkarstete Landschaft</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Aufstand der Gnome</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-aufstand-der-gnome/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 23:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Aufstand der Gnome Sonette Zeitgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Könnt je ein Hottentott ein Arier sein, ein Hodenschwinger je ein Kind gebären, flieht zum Pazifik hin das Volk der Schären, fließt unterm Pont des Arts der alte Rhein. Gilt Kot für Kunst, in Dosen weich gepreßt, der Kehle Würgen für Gesang der Musen, fegt Frau von Milo weg ein Plastikbusen, singt eine Nachtigall im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-aufstand-der-gnome/">Der Aufstand der Gnome</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Könnt je ein Hottentott ein Arier sein,<br />
ein Hodenschwinger je ein Kind gebären,<br />
flieht zum Pazifik hin das Volk der Schären,<br />
fließt unterm Pont des Arts der alte Rhein.</p>
<p>Gilt Kot für Kunst, in Dosen weich gepreßt,<br />
der Kehle Würgen für Gesang der Musen,<br />
fegt Frau von Milo weg ein Plastikbusen,<br />
singt eine Nachtigall im Kuckucksnest.</p>
<p>Die alles mischen, Farben, Sprachen, Rassen,<br />
was überragt, die edlen Knospen köpfen,<br />
sind Gnome, die sich selbst und jeden hassen,</p>
<p>dem Sterne hohen Sinns im Auge blitzen.<br />
Sie werden auch des Dichters Waben schröpfen,<br />
den Honig schmieren um der Lüge Zitzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-aufstand-der-gnome/">Der Aufstand der Gnome</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Staub der Schuld</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-staub-der-schuld/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-staub-der-schuld/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 23:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Staub der Schuld Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich hab am Staub der Schuld mich fast verschluckt. Im Vaterland weht auf er wie in Steppen, wo sich die Maus, das bange Leben, duckt, steigt fahl der Mond hinab die Wolkentreppen. Ich hab auf zügellosen Festen Wein, gepantschten Fusel lächelnd mitgetrunken. Die deutsche Seele ward zum Marmelstein, blind weggekickt und im Morast versunken. Ich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-staub-der-schuld/">Der Staub der Schuld</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab am Staub der Schuld mich fast verschluckt.<br />
Im Vaterland weht auf er wie in Steppen,<br />
wo sich die Maus, das bange Leben, duckt,<br />
steigt fahl der Mond hinab die Wolkentreppen.</p>
<p>Ich hab auf zügellosen Festen Wein,<br />
gepantschten Fusel lächelnd mitgetrunken.<br />
Die deutsche Seele ward zum Marmelstein,<br />
blind weggekickt und im Morast versunken.</p>
<p>Ich lag im Gras, und sah das schwarze Nichts,<br />
das zwischen Stern und Stern wie Tinte quoll.<br />
Vergebens lechzte ich nach Tropfen Lichts,</p>
<p>daß mir der Vers den Heimatpfad beleuchte.<br />
Durchs Dickicht, das vom Hauch der Schwermut schwoll,<br />
schlich hin er, und mir graute, wie er keuchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-staub-der-schuld/">Der Staub der Schuld</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schüsse in Arkadien</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/schuesse-arkadien/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/schuesse-arkadien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 23:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Schüsse in Arkadien Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33264</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das alte Mädchen, lallend auf der Bank, und keine Schulter, sich daran zu lehnen, vor ihr die Flasche, Fusel, den sie trank. Wie fern die nahen Amsel-Kantilenen. Die Tätowierte mit dem Nasenring, an ihren zarten Schläfen hämmert Dröhnen, daß Traum ihr Leben sei, ein tumbes Ding. Sie spuckt darauf, daß Feen in ihr stöhnen. Mag, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schuesse-arkadien/">Schüsse in Arkadien</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das alte Mädchen, lallend auf der Bank,<br />
und keine Schulter, sich daran zu lehnen,<br />
vor ihr die Flasche, Fusel, den sie trank.<br />
Wie fern die nahen Amsel-Kantilenen.</p>
<p>Die Tätowierte mit dem Nasenring,<br />
an ihren zarten Schläfen hämmert Dröhnen,<br />
daß Traum ihr Leben sei, ein tumbes Ding.<br />
Sie spuckt darauf, daß Feen in ihr stöhnen.</p>
<p>Mag, Dichter, Nachttau dir die Stirne kühlen,<br />
siehst treiben deine Blüten du im Fluß,<br />
ein geisterhaftes Wehen läßt dich fühlen,</p>
<p>wie sie zerpflückt der wilden Windsbraut Kuß.<br />
Umsonst, ins Kissen tief den Kopf zu wühlen,<br />
hörst fern du in Arkadien Schuß um Schuß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schuesse-arkadien/">Schüsse in Arkadien</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich sage nein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-sage-nein/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ich-sage-nein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 23:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ich sage nein Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33117</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich sage nein zum Rausch der Kollektive, die geifernd von gepantschtem Fusel schwanken aus Phrasenfäulnis, Bittersäften, kranken, von Früchten zwischen wurmzerfressenen Ranken. Mild nährte der Athene Gabe, die Olive. Ich sage nein zum Rausch der Kollektive. Ich sage nein zum Wahn der feilen Mengen, ob sie das Banner mit dem Irrstern pflanzen, ekstatisch um die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-sage-nein/">Ich sage nein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sage nein zum Rausch der Kollektive,<br />
die geifernd von gepantschtem Fusel schwanken<br />
aus Phrasenfäulnis, Bittersäften, kranken,<br />
von Früchten zwischen wurmzerfressenen Ranken.<br />
Mild nährte der Athene Gabe, die Olive.<br />
Ich sage nein zum Rausch der Kollektive.</p>
<p>Ich sage nein zum Wahn der feilen Mengen,<br />
ob sie das Banner mit dem Irrstern pflanzen,<br />
ekstatisch um die Freiheitsgöttin tanzen,<br />
auf Blutgerüsten wimmeln, schwarze Wanzen.<br />
Licht hat getropft in Hellas Laubengängen.<br />
Ich sage nein zum Wahn der feilen Mengen.</p>
<p>Ich sage nein zu hohler Trommeln Dröhnen,<br />
ob sie von einer neuen Erde künden,<br />
vom Weltenbrand, den Greise blind entzünden,<br />
von Giften, die im Erdennabel münden.<br />
Wie leise sang Ovid, Rom zu versöhnen.<br />
Ich sage nein zu hohler Trommeln Dröhnen.</p>
<p>Ich sage nein zur ausgelaugten Sprache,<br />
anämisch unter Zeitungsparasiten,<br />
verwarzt von nonbinären Proselyten,<br />
des Eros bar bei Geistern ohne Mythen.<br />
Wie glitzert Venus noch in fahler Lache.<br />
Ich sage nein zur ausgelaugten Sprache.</p>
<p>Ich sage ja zum Worte, heilig-nüchtern,<br />
das einsam quillt aus dunkler Schwermut Wunde,<br />
zum Rätselvers aus des Propheten Munde,<br />
dem stillen Traumlicht in der Weihestunde.<br />
Vergil tönt königlich, Herz sanft und schüchtern.<br />
Ich sage ja zum Worte, heilig-nüchtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sonett auf die Ignoranz</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sonett-auf-die-ignoranz/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sonett-auf-die-ignoranz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 23:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sonett auf die Ignoranz Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33082</guid>
		<description><![CDATA[<p>Vor lauen Seufzern, die wie Schäume platzen, vorm Schluchzen dekolletierter Dichterinnen, laßt fliehen uns wie vor Erinnyen, und mögen girren sie gleich heißen Katzen. Vorm Schrott, vergoldet von den Postmodernen, den feilen Wunden, die von Kunstblut fließen, laßt ungerührt die Augen uns verschließen, vom faulen Zauber das Gemüt entkernen. Uns hat Apoll ermächtigt, wegzuschauen vom [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-auf-die-ignoranz/">Sonett auf die Ignoranz</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor lauen Seufzern, die wie Schäume platzen,<br />
vorm Schluchzen dekolletierter Dichterinnen,<br />
laßt fliehen uns wie vor Erinnyen,<br />
und mögen girren sie gleich heißen Katzen.</p>
<p>Vorm Schrott, vergoldet von den Postmodernen,<br />
den feilen Wunden, die von Kunstblut fließen,<br />
laßt ungerührt die Augen uns verschließen,<br />
vom faulen Zauber das Gemüt entkernen.</p>
<p>Uns hat Apoll ermächtigt, wegzuschauen<br />
vom Elend, Knochen, obszön aufgeschichtet,<br />
den Musenhaß moralisch zu erbauen.</p>
<p>Ah, Ignoranz, du zarter Anmut Hülle,<br />
worin sie ungestört die Knospe dichtet,<br />
auf daß ihr Duft den Auserwählten quille.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Blutzeugen und Gaukler</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/blutzeugen-und-gaukler/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/blutzeugen-und-gaukler/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 22:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Blutzeugen und Gaukler Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Franziskus sah den Herrn und trug die Male. Für deren Leidensnacht Brentano schrieb, sie war’s, die ihm das süße Lied zerrieb, daß es verseufzte unterm kahlen Pfahle. Und dem Poète maudit sublimer Wonnen, der seinen Vers mit Lotustau getränkt, hat Eros einen Dorn ins Fleisch gesenkt, was ihm noch strahlte, waren schwarze Sonnen. Doch jene, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blutzeugen-und-gaukler/">Blutzeugen und Gaukler</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Franziskus sah den Herrn und trug die Male.<br />
Für deren Leidensnacht Brentano schrieb,<br />
sie war’s, die ihm das süße Lied zerrieb,<br />
daß es verseufzte unterm kahlen Pfahle.</p>
<p>Und dem Poète maudit sublimer Wonnen,<br />
der seinen Vers mit Lotustau getränkt,<br />
hat Eros einen Dorn ins Fleisch gesenkt,<br />
was ihm noch strahlte, waren schwarze Sonnen.</p>
<p>Doch jene, die auf offner Bühne gaukeln,<br />
kein Blut tropft aus dem Wort, das sie zerschlitzt,<br />
Verstoßne mimend, vom Applaus umgluckt,</p>
<p>sie haben nie in Gottes Griff geschwitzt.<br />
Kunst dünkt sie, auf der Zeitgeistwelle schaukeln,<br />
die sie ins Flutlicht hebt und rasch verschluckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Götze der Vulgären</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-goetze-der-vulgaeren/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 22:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Götze der Vulgären Sonette philosophische Gedichte Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Des Demos Macht, o Götze der Vulgären, im Wahn, sie seien gleichen Rangs geboren, ging aller Sinn für Höheres verloren. Wie sie nach warmem Urschleim sich verzehren. Sie frösteln schon, wenn ihnen kühle Lüfte die Botschaft von den Lichtkristallen bringen, die um den Grat der Einsamkeiten schwingen. Sie würgen unterm Odem reiner Düfte. Ihr Geist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-goetze-der-vulgaeren/">Der Götze der Vulgären</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Des Demos Macht, o Götze der Vulgären,<br />
im Wahn, sie seien gleichen Rangs geboren,<br />
ging aller Sinn für Höheres verloren.<br />
Wie sie nach warmem Urschleim sich verzehren.</p>
<p>Sie frösteln schon, wenn ihnen kühle Lüfte<br />
die Botschaft von den Lichtkristallen bringen,<br />
die um den Grat der Einsamkeiten schwingen.<br />
Sie würgen unterm Odem reiner Düfte.</p>
<p>Ihr Geist vom Grau unschöpferischer Massen<br />
schminkt grell sich mit der Welterrettungslüge<br />
vom Heil des Volkes im Gemisch der Rassen,</p>
<p>vom Gras, das sprießt, wenn sie die Lilien knicken.<br />
Damit das Wort sich ihrem Wahne füge,<br />
sollst, Dichter, du den Kot mit Blüten schmücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verbirg dich</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/verbirg-dich/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 22:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Verbirg dich Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gemeine Seele, freigelassen, rast, ist’s eine Meute, hörst du voll Entsetzen sie heulend bald ein scheues Leben hetzen, das demutstumm auf Gottes Au gegrast. Hat Schlauheit sich dem niedern Trieb geweiht, wird sie mit Öl und Gas ihn stimulieren, im leeren Rausch der Kraft sich zu verlieren, wenn unter ihm der heiße Motor schreit. Verbirg [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verbirg-dich/">Verbirg dich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeine Seele, freigelassen, rast,<br />
ist’s eine Meute, hörst du voll Entsetzen<br />
sie heulend bald ein scheues Leben hetzen,<br />
das demutstumm auf Gottes Au gegrast.</p>
<p>Hat Schlauheit sich dem niedern Trieb geweiht,<br />
wird sie mit Öl und Gas ihn stimulieren,<br />
im leeren Rausch der Kraft sich zu verlieren,<br />
wenn unter ihm der heiße Motor schreit.</p>
<p>Verbirg dich, Dichter, gut in Laubes Schatten,<br />
die klaren Versen, nährt sie Tau, entsprießen.<br />
Die Rasenden, sie werden bald ermatten,</p>
<p>in Wüsten stottern tot sich die Maschinen,<br />
wenn deine weichen Wasser weiterfließen<br />
und deine Reime summen, goldne Bienen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dunkle Hoffnung Kalifat</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/dunkle-hoffnung-kalifat/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Aug 2024 22:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkle Hoffnung Kalifat Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=32613</guid>
		<description><![CDATA[<p>Geschwänzte Nymphen führen nun den Pinsel und klecksen aufs Papier ihr Blutgekröse. Aus roten Rosenknospen grinst die Möse, an kalten Lippen glüht ein Lustgerinnsel. Das Unwort tropft von erigierten Zungen, das Chaos schäumt, ein metrenloses Zischen. Wenn Fäulnislüfte Sinn und Form verwischen, wie blähen sich die abgastrunknen Lungen. „Wer wird den Pinsel ihnen barsch zerbrechen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dunkle-hoffnung-kalifat/">Dunkle Hoffnung Kalifat</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geschwänzte Nymphen führen nun den Pinsel<br />
und klecksen aufs Papier ihr Blutgekröse.<br />
Aus roten Rosenknospen grinst die Möse,<br />
an kalten Lippen glüht ein Lustgerinnsel.</p>
<p>Das Unwort tropft von erigierten Zungen,<br />
das Chaos schäumt, ein metrenloses Zischen.<br />
Wenn Fäulnislüfte Sinn und Form verwischen,<br />
wie blähen sich die abgastrunknen Lungen.</p>
<p>„Wer wird den Pinsel ihnen barsch zerbrechen,<br />
wer unzart die obszönen Zungen kürzen,<br />
weißt, Dichter, du Verstörten einen Rat?“</p>
<p>„Sie sind schon da, das Ungemach zu rächen,<br />
die Perversion ins Surenmeer zu stürzen.<br />
O Heimat, dunkle Hoffnung Kalifat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ohne Schuß gefallen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ohne-schuss-gefallen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ohne-schuss-gefallen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 22:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Schuß gefallen Sonette philosophische Gedichte Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Man muß nicht warten auf die Nacht der Moose, die Falten flecken, Flügel, Marmorschalen, nicht, wenn verwelkt an gotischen Portalen, die uns getaucht in Edens Licht, die Rose. Nicht erst, wenn des Muezzins Schreie schallen, Halbmonde statt der Kreuze herrisch prangen, des Bacchus Sänger vor der Fatwa bangen, ist ohne Schuß das Abendland gefallen. Schon [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ohne-schuss-gefallen/">Ohne Schuß gefallen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß nicht warten auf die Nacht der Moose,<br />
die Falten flecken, Flügel, Marmorschalen,<br />
nicht, wenn verwelkt an gotischen Portalen,<br />
die uns getaucht in Edens Licht, die Rose.</p>
<p>Nicht erst, wenn des Muezzins Schreie schallen,<br />
Halbmonde statt der Kreuze herrisch prangen,<br />
des Bacchus Sänger vor der Fatwa bangen,<br />
ist ohne Schuß das Abendland gefallen.</p>
<p>Schon jetzt weht vor der hohen Andacht Schwelle,<br />
gewebter Wahn der Hure Babylon,<br />
die Fahne der Entarteten, die grelle.</p>
<p>Schon jetzt steigt nicht der Hymnen Duft und Wolke<br />
empor zum dunklen Wort, zum lichten Thron –<br />
ein Mannweib quäkt dem auserwählten Volke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ohne-schuss-gefallen/">Ohne Schuß gefallen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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