Frag, ach frage nicht
Hades will kein Rosenwasser trinken,
Rose nicht nach Grabesfäule stinken.
Steigt der Ruf des Muezzins, Fontäne,
aus der Hinterhöfe Lärm, dem trüben,
frag, wo sind die Glocken nur geblieben,
wo die sich im Wind gedreht, die Hähne.
Die picken Körner aus der Schwermut Hand,
und jene flogen in ein fernes Land.
Wackelt hier der Schwarzen Arsch, der pralle,
siehst du dorten Dreadlocks-Schlangen wüten.
Frag, wo sind der Anmut Blumen alle,
wo die edlen Herren mit den Hüten.
Die einen wehte fort ein rauher Sturm,
den andren fraß den feinen Nerv der Wurm.
Wirst du wach, weil dunkle Kehlen schrien,
sich in deinen Traum Schakale drängen,
frag, ach frage nicht nach reinen Klängen,
nicht nach heitrer Seele Harmonien.
Die einen sind erstickt in Babels Strom
und die am Geist der Zeit, Gift, stark wie Brom.
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