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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Apr 2026 22:11:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>O Träne, quille</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 22:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[O Träne quille Sonette lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was wir noch sagen, soll in Ruhe stehen, wie auf dem Tisch der irden-blaue Krug. Ein Bund von lichten Astern ist genug, wenn vagen Dufts Erinnerungen wehen. Wie dumpfes Sirren einer Eintagsfliege, die sterbend gegen eine Scheibe stößt, dünkt uns das Weltgetümmel unerlöst, bis endlich es verstummt am Boden liege. Ein dunkles Rauschen von den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/o-traene-quille/">O Träne, quille</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir noch sagen, soll in Ruhe stehen,<br />
wie auf dem Tisch der irden-blaue Krug.<br />
Ein Bund von lichten Astern ist genug,<br />
wenn vagen Dufts Erinnerungen wehen.</p>
<p>Wie dumpfes Sirren einer Eintagsfliege,<br />
die sterbend gegen eine Scheibe stößt,<br />
dünkt uns das Weltgetümmel unerlöst,<br />
bis endlich es verstummt am Boden liege.</p>
<p>Ein dunkles Rauschen von den Strömen her<br />
belebt uns, wenn wir schweigen, sanft die Stille.<br />
Gesang der Sehnsucht nach dem fernen Meer,</p>
<p>daß er die Muschel unsres Traumes fülle<br />
von jäh entrückter Liebe Wiederkehr.<br />
O Träne, stumm-beredte Botin, quille.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Dichter vor dem Schicksal</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dichter vor dem Schicksal Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heroisch dunkler Macht den Sinn verwehren, vor der wir wie ein Schaum auf Wassern sind, die mit ihm in den Abgrund stürzen blind, dies scheint, was die antiken Weisen lehren. Die Welt bleibt, wie sie ist, ein Traumgeschehen, in dem sich Traum um Traum gebiert, verschlingt. Was süß die Nachtigall im Dämmer singt, im bittern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-dem-schicksal/">Der Dichter vor dem Schicksal</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heroisch dunkler Macht den Sinn verwehren,<br />
vor der wir wie ein Schaum auf Wassern sind,<br />
die mit ihm in den Abgrund stürzen blind,<br />
dies scheint, was die antiken Weisen lehren.</p>
<p>Die Welt bleibt, wie sie ist, ein Traumgeschehen,<br />
in dem sich Traum um Traum gebiert, verschlingt.<br />
Was süß die Nachtigall im Dämmer singt,<br />
im bittern Rauch des Tags muß es verwehen.</p>
<p>Wie eine Rose an den Schattengittern<br />
magst du dich auftun einem fernen Licht,<br />
damit es aus des Mundes Blume spricht,<br />
dich mutlos neigen auch, um zu verwittern.</p>
<p>Hast du die Wahl, zu sinken, aufzuschweben?<br />
Kann nur ein Gott uns aus dem Dunkel heben?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ermunterung für junge Dichter</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ermunterung-fuer-junge-dichter/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 22:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Ermunterung für junge Dichter Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dein Lied, o Dichter, sei wie blaue Veilchen, die lauer Hauch der Sommernächte kost, wie eines roten Mundes weicher Trost, der uns geküßt und summte noch ein Weilchen. Scheu dich vor Worten nicht, auch scheinbar schlichten, sie sind wie Tropfen, matt auf trübem Glas, doch leuchten sie, Geschmeide von Topas, wenn Abendsonnen Abschiedsoden dichten. Auch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ermunterung-fuer-junge-dichter/">Ermunterung für junge Dichter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Lied, o Dichter, sei wie blaue Veilchen,<br />
die lauer Hauch der Sommernächte kost,<br />
wie eines roten Mundes weicher Trost,<br />
der uns geküßt und summte noch ein Weilchen.</p>
<p>Scheu dich vor Worten nicht, auch scheinbar schlichten,<br />
sie sind wie Tropfen, matt auf trübem Glas,<br />
doch leuchten sie, Geschmeide von Topas,<br />
wenn Abendsonnen Abschiedsoden dichten.</p>
<p>Auch leise Reime können uns entzücken.<br />
Wie vager Duft von fast verblaßten Rosen<br />
kann uns dein Vers gen Eden noch entrücken.</p>
<p>Nur laß das Scheppern mit verbeulten Dosen,<br />
das wichtigtuerische Sinn-Zerstücken –<br />
doch parfümierten Schmu auch, seelenlosen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Abendliches Trost-Sonett</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/abendliches-trost-sonett/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 22:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Abendliches Trost-Sonett Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Daß Mozarts Serenade, Wohlklang übertöne, was gluckst und schluchzt in Sümpfen, trüben, der Schimmer, der vom Angelus geblieben, uns mit dem Dunkel, das ihn schluckt, versöhne. Im blauen Azur wölket, was gesungen, der aus dem Turm geschaut auf Neckars Auen. Wo Wogen sich am Fels der Schwermut stauen, ist schon der leichte Schaum ins Lied [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abendliches-trost-sonett/">Abendliches Trost-Sonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß Mozarts Serenade, Wohlklang übertöne,<br />
was gluckst und schluchzt in Sümpfen, trüben,<br />
der Schimmer, der vom Angelus geblieben,<br />
uns mit dem Dunkel, das ihn schluckt, versöhne.</p>
<p>Im blauen Azur wölket, was gesungen,<br />
der aus dem Turm geschaut auf Neckars Auen.<br />
Wo Wogen sich am Fels der Schwermut stauen,<br />
ist schon der leichte Schaum ins Lied gedrungen.</p>
<p>Neigt auch basaltnes Mal sich, das bemooste,<br />
und sind fast blind, die lasen einst die Namen,<br />
noch fliegen auf vom Ahnengrabe Samen,<br />
uns, den enterbten Enkeln, wie zum Troste.</p>
<p>Die zuchtlos Mißklang in den Sümpfen laichen,<br />
bald brennt der Hymne Strahl, und sie erbleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn sich die Narzissen wiegen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wenn-sich-die-narzissen-wiegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 22:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn sich die Narzissen wiegen Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn sich die Narzissen wiegen müd im lauen Abendwind, will ich schweigend bei dir liegen und dich atmen hören blind. Grellen Tages dunkles Wollen, das sich würgend um uns schlang, aufgelöst ist es, verschollen in der Seelen Zwiegesang. Fernhin sank das kalte Lärmen, das den zarten Sinn betäubt, ins Geschluchz von Vogelschwärmen, Wasser, das vor [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-sich-die-narzissen-wiegen/">Wenn sich die Narzissen wiegen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich die Narzissen wiegen<br />
müd im lauen Abendwind,<br />
will ich schweigend bei dir liegen<br />
und dich atmen hören blind.</p>
<p>Grellen Tages dunkles Wollen,<br />
das sich würgend um uns schlang,<br />
aufgelöst ist es, verschollen<br />
in der Seelen Zwiegesang.</p>
<p>Fernhin sank das kalte Lärmen,<br />
das den zarten Sinn betäubt,<br />
ins Geschluchz von Vogelschwärmen,<br />
Wasser, das vor Sehnsucht stäubt.</p>
<p>Die ein Dämon schlug, die Wunden,<br />
daß er unser Herzblut sog,<br />
hat ein Engel sanft verbunden,<br />
der aus Eden zu uns flog.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Einmal noch, Persephone</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/einmal-noch-persephone/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 22:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Einmal noch Persephone Sonette lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ins Dunkel mündeten die Stromgesänge, versickernd wie der goldne Wein der Sage. Was sproßte, blich an Ceres’ wilder Klage, daß sich im Winterlicht der Schatten länge. Verschneit glänzt fahl im Mond der Sonnenhügel, wo Arm in Arm wir still ins Grüne wallten, nach sanftem Bilde tastend, Traumgestalten, vom Reif getrübt doch ward der Seele Spiegel. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/einmal-noch-persephone/">Einmal noch, Persephone</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ins Dunkel mündeten die Stromgesänge,<br />
versickernd wie der goldne Wein der Sage.<br />
Was sproßte, blich an Ceres’ wilder Klage,<br />
daß sich im Winterlicht der Schatten länge.</p>
<p>Verschneit glänzt fahl im Mond der Sonnenhügel,<br />
wo Arm in Arm wir still ins Grüne wallten,<br />
nach sanftem Bilde tastend, Traumgestalten,<br />
vom Reif getrübt doch ward der Seele Spiegel.</p>
<p>Nun aber hört den Ruf Persephone,<br />
nun darf sie aus dem Hades sich erheben,<br />
wie sich zu Eos hebt die Blütenkrone.</p>
<p>Daß einmal wir noch wandeln unter Reben<br />
und schlummern sanft, umhaucht von rotem Mohne,<br />
mag schon das Herz vorm Neid des Dunklen beben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Österliche Vierzeiler</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/oesterliche-vierzeiler/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Österliche Vierzeiler religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als wolltest schlürfen du den Tau, den bittern, aus fahlen Kelchen, die im Nachtwind zittern. Doch glänzt ein Kelch, gefüllt mit süßem Lichte, ein Wort, das uns entreißt dem Weltgerichte. Als möchtest du im dunklen Winkel schmollen, ein Kind, dem man verwehrt, herumzutollen. Doch angenagelt hängt an Fuß und Händen, der dir das Herz der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/oesterliche-vierzeiler/">Österliche Vierzeiler</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wolltest schlürfen du den Tau, den bittern,<br />
aus fahlen Kelchen, die im Nachtwind zittern.<br />
Doch glänzt ein Kelch, gefüllt mit süßem Lichte,<br />
ein Wort, das uns entreißt dem Weltgerichte.</p>
<p>Als möchtest du im dunklen Winkel schmollen,<br />
ein Kind, dem man verwehrt, herumzutollen.<br />
Doch angenagelt hängt an Fuß und Händen,<br />
der dir das Herz der Unruh könnte wenden.</p>
<p>Als wärest du vom Druck des Dämons trunken,<br />
der wie ein Stein dir auf die Brust gesunken.<br />
Doch auf dem Felsen vor dem Grabe lohte,<br />
der ihn gewälzt, des Himmels Flammenbote.</p>
<p>Als wolltest du, verfolgt von wüsten Stimmen,<br />
aufs steile Ufer, wo sie branden, klimmen.<br />
Doch Patmos ist das Eiland, das dich rettet,<br />
wo Kranke man aufs Moos der Stille bettet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/oesterliche-vierzeiler/">Österliche Vierzeiler</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Österliches Bittsonett</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/oesterliches-bittsonett/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 22:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Österliches Bittsonett Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>O Wort, du Lichtkeim, den hinweggeweht ein Todeshauch aus einem Abgrund finster, blüh einmal auf in einem Feuerginster, wo ein Erschlagner aus dem Staub ersteht. O Holz, gewurzelt einst im Paradies, du warfest deinen Schatten uns zur Sühne, trag einmal goldne Früchte noch, ergrüne, wo sich der Unschuld auftut das Verlies. O Schrei, der sich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/oesterliches-bittsonett/">Österliches Bittsonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>O Wort, du Lichtkeim, den hinweggeweht<br />
ein Todeshauch aus einem Abgrund finster,<br />
blüh einmal auf in einem Feuerginster,<br />
wo ein Erschlagner aus dem Staub ersteht.</p>
<p>O Holz, gewurzelt einst im Paradies,<br />
du warfest deinen Schatten uns zur Sühne,<br />
trag einmal goldne Früchte noch, ergrüne,<br />
wo sich der Unschuld auftut das Verlies.</p>
<p>O Schrei, der sich vermischt mit tausend Schreien<br />
aus Herzen, die zerquetscht ein Marterrad,<br />
kehr heim in einer Hymne leisem Schneien,</p>
<p>daß leuchte unsrer Nächte Leidenspfad<br />
und Seufzen wandle sich in Benedeien,<br />
wo uns der Gnade sanfter Engel naht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/oesterliches-bittsonett/">Österliches Bittsonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die stille Stunde</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die stille Stunde Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mag zarter Sproß uns, junges Grün genügen, das hell an Birken leuchtet, blaß an Gittern, wo frühe Knospen noch in Träumen zittern, und der Forsythien Sich-im-Goldrausch-Wiegen. Daß wir im Abseits eine Bank noch fänden, im Sack den Daseinsvorrat schon vergaßen, die Flucht der Schatten nicht mehr daran maßen, ob steigt das Licht, ob unsre Tage [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/">Die stille Stunde</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mag zarter Sproß uns, junges Grün genügen,<br />
das hell an Birken leuchtet, blaß an Gittern,<br />
wo frühe Knospen noch in Träumen zittern,<br />
und der Forsythien Sich-im-Goldrausch-Wiegen.</p>
<p>Daß wir im Abseits eine Bank noch fänden,<br />
im Sack den Daseinsvorrat schon vergaßen,<br />
die Flucht der Schatten nicht mehr daran maßen,<br />
ob steigt das Licht, ob unsre Tage enden.</p>
<p>Doch war uns nicht vergönnt die stille Stunde.<br />
Bald hat ein Großkotz dreist sich hingepflanzt,<br />
leckt sich die Lippen, daß er frei bekunde,</p>
<p>wie heiß die Hure Leben ihm getanzt.<br />
Als schände Euphrosyne eine Wunde,<br />
hat sie im Turm der Schwermut sich verschanzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/">Die stille Stunde</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Als dunkel Pan geflötet</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/als-dunkel-pan-gefloetet/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 22:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Als dunkel Pan geflötet Sonette lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35543</guid>
		<description><![CDATA[<p>Kristalle schimmern noch auf ihren Wangen, wie Tau der Nacht auf welkem Blütenblatt. Ihr Blick ist von den Fieberträumen matt, worin gezischt ihr der Medusa Schlangen. Und ihre Haare wogen an den Brüsten, den Inseln, wo gestrandet jüngst ein Kahn. Den zog ins Ferne hin kein Märchenschwan, denn gramumschäumt sind diese schroffen Küsten. Ins weiße [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/als-dunkel-pan-gefloetet/">Als dunkel Pan geflötet</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kristalle schimmern noch auf ihren Wangen,<br />
wie Tau der Nacht auf welkem Blütenblatt.<br />
Ihr Blick ist von den Fieberträumen matt,<br />
worin gezischt ihr der Medusa Schlangen.</p>
<p>Und ihre Haare wogen an den Brüsten,<br />
den Inseln, wo gestrandet jüngst ein Kahn.<br />
Den zog ins Ferne hin kein Märchenschwan,<br />
denn gramumschäumt sind diese schroffen Küsten.</p>
<p>Ins weiße Linnen hüllt sie sanft den Toten,<br />
doch wie der Mohn, der Krokusmatten rötet,<br />
durchsickern es des Grauens stumme Boten.</p>
<p>Du fragst, warum wohl zarte Hand getötet.<br />
Haß war’s und Liebe, ein verschlungner Knoten,<br />
den sie zerschnitt, als dunkel Pan geflötet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der musisch begabte Dämon</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-musisch-begabte-daemon/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der musisch begabte Dämon Sonette komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35541</guid>
		<description><![CDATA[<p>Früh kriecht er aus dem fäulniswarmen Sumpf. Die Augen sind von gelbem Traumwachs trübe. Als ob das Licht zu schauen er noch übe, zieht langsam er aufs Gras den weichen Rumpf. Vor Sehnsucht nach graziösen Gliedern krank, schweift er durch Halme, züngelt an den Dolden, ob sie dort taumeln, rosig lockend, golden, und süßlich wird [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-musisch-begabte-daemon/">Der musisch begabte Dämon</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Früh kriecht er aus dem fäulniswarmen Sumpf.<br />
Die Augen sind von gelbem Traumwachs trübe.<br />
Als ob das Licht zu schauen er noch übe,<br />
zieht langsam er aufs Gras den weichen Rumpf.</p>
<p>Vor Sehnsucht nach graziösen Gliedern krank,<br />
schweift er durch Halme, züngelt an den Dolden,<br />
ob sie dort taumeln, rosig lockend, golden,<br />
und süßlich wird sein Unterweltsgestank.</p>
<p>Wie träumerisch er zarte Falter kaut,<br />
ein Schluchzen mischt sich ins Hinunterschlingen.<br />
Doch während er der Elfe Herz verdaut,</p>
<p>hebt an wie Orpheus er voll Charme zu singen.<br />
O welche Muse hat ihm zugetraut,<br />
das feuchte Linnen Rilkes auszuwringen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Aufstand des Hühnervolks</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 22:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Aufstand des Hühnervolks Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mulieres taceant in ecclesia. 1 Kor 14, 34 &#160; Das Tor ließ ein kastrierter Gockel offen, da sind die Hühner aus dem Stall gewackelt. Nun wird an stillen Orten schrill gegackelt, die alte Henne selbst krächzt wie besoffen. Verrücktes Huhn, es will kein Ei mehr legen, nicht brüten länger, keine Küken hudern. Den Hahn sieht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-aufstand-des-huehnervolks/">Der Aufstand des Hühnervolks</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mulieres taceant in ecclesia. 1 Kor 14, 34</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Tor ließ ein kastrierter Gockel offen,<br />
da sind die Hühner aus dem Stall gewackelt.<br />
Nun wird an stillen Orten schrill gegackelt,<br />
die alte Henne selbst krächzt wie besoffen.</p>
<p>Verrücktes Huhn, es will kein Ei mehr legen,<br />
nicht brüten länger, keine Küken hudern.<br />
Den Hahn sieht man mit Flügelfetzen rudern,<br />
der stolze Kamm ist ein zerknickter Degen.</p>
<p>Doch wird zurück sie scheuchen in die Ställe,<br />
hat er des Nachts an Halses Stumpf geschleckt,<br />
der Fuchs im heiß gesträubten Feuerfelle.</p>
<p>Nun hat der Glucke Flaum die Brut bedeckt.<br />
Und wie von Kerzen in der Felskapelle<br />
tropft Stille, Honig, den die Flamme leckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was uns beglückt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/uns-beglueckt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/uns-beglueckt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 22:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Was uns beglückt Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was uns beglückt, ein Lächeln, kaum bewußt, die Heiterkeit des Lichts, wenn goldnen Lauben ein Schneegeflock entsinkt von Turteltauben, ein Vers wie roter Vollmond im August – wenn Sommernacht und ferner Gärten Hauch den Wunsch weckt, nackt zum Fluß hinabzugehen, wir zart gepreßt im Psalter Blüten sehen und über Ahnengruften blauen Rauch. Und ist da [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/uns-beglueckt/">Was uns beglückt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was uns beglückt, ein Lächeln, kaum bewußt,<br />
die Heiterkeit des Lichts, wenn goldnen Lauben<br />
ein Schneegeflock entsinkt von Turteltauben,<br />
ein Vers wie roter Vollmond im August –</p>
<p>wenn Sommernacht und ferner Gärten Hauch<br />
den Wunsch weckt, nackt zum Fluß hinabzugehen,<br />
wir zart gepreßt im Psalter Blüten sehen<br />
und über Ahnengruften blauen Rauch.</p>
<p>Und ist da manches auch, was uns verdrießt,<br />
des Demos Wahngeschrei, verhetzte Meute,<br />
daß grober Hand die Anmut wird zur Beute,<br />
wenn ihre Knospe zögernd nur sich schließt –</p>
<p>uns machen noch im trüben Spiegel Funken,<br />
die feuchten Blicke Mnemosynes, trunken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/uns-beglueckt/">Was uns beglückt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Terminus, der Grenzstein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 23:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Terminus der Grenzstein Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Stein hat kein Gesicht, ist unbehauen. Und doch wird er vom frühen Rom verehrt. Ein Numen, das belebt und auch verheert, spricht: Fühlet, was kein Auge kann erschauen. Der Grenzstein wird mit Opferblut begossen, und bittre Kräuter mischt man in den Sud. Er hemmt die Gier und staut die dunkle Flut. Das Wir und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/">Terminus, der Grenzstein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stein hat kein Gesicht, ist unbehauen.<br />
Und doch wird er vom frühen Rom verehrt.<br />
Ein Numen, das belebt und auch verheert,<br />
spricht: Fühlet, was kein Auge kann erschauen.</p>
<p>Der Grenzstein wird mit Opferblut begossen,<br />
und bittre Kräuter mischt man in den Sud.<br />
Er hemmt die Gier und staut die dunkle Flut.<br />
Das Wir und Ihr hat er zuerst erschlossen.</p>
<p>Daß wir auf steiler Bahn den Schritt verhalten,<br />
stößt unser Fuß an diesen harten Stein.<br />
Wir tragen sie, Geduld im Einsam-Sein,<br />
und winken uns von fern, gleich Traumgestalten.</p>
<p>Die in der Nacht den Terminus versetzen,<br />
wird die Erinnye bis zum Wahnsinn hetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Z<em>um Begriff des Numen und des Numinosen siehe:</em><br />
<em>Rudolf Otto, Das Heilige, 1917</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frei im All der Zeichen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/frei-im-der-zeichen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/frei-im-der-zeichen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 23:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Frei im All der Zeichen Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir, frei im All der Zeichen, dürfen schweben und können das Gefühl zum Vers verdichten. Wie sich die trüben Blicke wieder lichten, wenn hold Chariten ihren Schleier heben. Uns macht ein hoher Odenrhythmus lächeln und trunken Wohlgeruch aus Moschos’ Krug. Das goldne Laub des Traums ist uns genug, sanft flüstert’s, wenn des Eros Flügel fächeln. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/frei-im-der-zeichen/">Frei im All der Zeichen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir, frei im All der Zeichen, dürfen schweben<br />
und können das Gefühl zum Vers verdichten.<br />
Wie sich die trüben Blicke wieder lichten,<br />
wenn hold Chariten ihren Schleier heben.</p>
<p>Uns macht ein hoher Odenrhythmus lächeln<br />
und trunken Wohlgeruch aus Moschos’ Krug.<br />
Das goldne Laub des Traums ist uns genug,<br />
sanft flüstert’s, wenn des Eros Flügel fächeln.</p>
<p>Wie grauer Karst ergrünt und wird zum Garten,<br />
blüht’s unter weichen Tränen von Verlaine.<br />
Der Schwermut Schwestern wandeln sich in Schwäne,<br />
die in den Dämmerschilfen auf uns warten.</p>
<p>Fühl, Dichter, wie dich schlummerlose Flocken<br />
sie mit des Reimes Tau zu netzen locken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wasserzeichen, die verschwimmen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 23:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserzeichen die verschwimmen Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte-]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie Lichtgestalten dichter Nebel schluckt und graues Brausen Gold von Vogelstimmen. Wir sind wie Wasserzeichen, die verschwimmen, zart diaphanem Blatte aufgedruckt. Wie Orpheus Lied erstickt ein schwarzer Gischt und Rauch den Rosenduft von Troubadouren. Wir sind im Schnee der Nacht die bangen Spuren, die Hermes Flügelschuh schon bald verwischt. Der Liebe Antlitz, Knospe, die zerfetzt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/">Wasserzeichen, die verschwimmen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Lichtgestalten dichter Nebel schluckt<br />
und graues Brausen Gold von Vogelstimmen.<br />
Wir sind wie Wasserzeichen, die verschwimmen,<br />
zart diaphanem Blatte aufgedruckt.</p>
<p>Wie Orpheus Lied erstickt ein schwarzer Gischt<br />
und Rauch den Rosenduft von Troubadouren.<br />
Wir sind im Schnee der Nacht die bangen Spuren,<br />
die Hermes Flügelschuh schon bald verwischt.</p>
<p>Der Liebe Antlitz, Knospe, die zerfetzt<br />
mit scharfen Ruten hat ein Hiobs-Wetter,<br />
belebt mit Schöpferhauch kein Gott, kein Retter,<br />
auf ihre Blüten tritt ein Huf zuletzt.</p>
<p>Laß, Dichter, Tau ein trunknes Wort beschwören,<br />
schon knirscht dein Boot ins Schilf von Nymphenchören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/">Wasserzeichen, die verschwimmen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Haut der Seele</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 23:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Haut der Seele Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Haut der Seele fühlt mit feinen Poren, ob kühler Hauch, ob milder Blick sie streift. Sie ist es, die den Sinn des Leids begreift, wird ihr der Flaum der Unschuld abgeschoren. Vom Strahl Apolls, des Bogners, jäh entzündet, tat auf sich ihr eine Auge, Glanz von Tau, daß sie das Licht der Wahrheit noch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/">Die Haut der Seele</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Haut der Seele fühlt mit feinen Poren,<br />
ob kühler Hauch, ob milder Blick sie streift.<br />
Sie ist es, die den Sinn des Leids begreift,<br />
wird ihr der Flaum der Unschuld abgeschoren.</p>
<p>Vom Strahl Apolls, des Bogners, jäh entzündet,<br />
tat auf sich ihr eine Auge, Glanz von Tau,<br />
daß sie das Licht der Wahrheit noch erschau,<br />
bevor es in des Bacchus Wahnnacht mündet.</p>
<p>Und welkt die Haut, für Hauch und Kuß schon taub,<br />
mag sich die Seele knospengleich verschließen,<br />
bis sich der Sinn verwirrt im Dämmerlaub.</p>
<p>Die unter schwermutdunklen Wimpern fließen,<br />
die Tränen schluckt gedächtnisloser Staub.<br />
O Schatten, die aus blinden Poren sprießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/">Die Haut der Seele</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Heimkehr der Chariten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-heimkehr-der-chariten/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 23:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Heimkehr der Chariten poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dein Schleier ist von dunkelblauer Seide, und lichte Blüten sind gewebt hinein. O trunkne Nacht, der Schwermut fahler Stein, Mond, glimme auf im Haar der Trauerweide. Und die Chariten scheinen heimzukehren, wenn unter Tränen Bilder sich verklären. Dein Schweigen ist wie Schnee auf fernen Matten, und leuchtet, wenn im finstern Tal sie schaut ein alter [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-heimkehr-der-chariten/">Die Heimkehr der Chariten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Schleier ist von dunkelblauer Seide,<br />
und lichte Blüten sind gewebt hinein.<br />
O trunkne Nacht, der Schwermut fahler Stein,<br />
Mond, glimme auf im Haar der Trauerweide.</p>
<p>Und die Chariten scheinen heimzukehren,<br />
wenn unter Tränen Bilder sich verklären.</p>
<p>Dein Schweigen ist wie Schnee auf fernen Matten,<br />
und leuchtet, wenn im finstern Tal sie schaut<br />
ein alter Dichter, dessen Herz ergraut,<br />
als tastete nach ihm der Liebe Schatten.</p>
<p>Daß wieder ihm das Laub des Lieds ergrüne,<br />
Aglaia sagt’s, Thalia, Euphrosyne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-heimkehr-der-chariten/">Die Heimkehr der Chariten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zeichen des Untergangs</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 23:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen des Untergangs Sonette Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35497</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Grazien sind leider ausgeblieben, Und wem die Gaben dieser Holden fehlen, Der kann zwar viel besitzen, vieles geben, Doch läßt sich nie an seinem Busen ruhn. Johann Wolfgang von Goethe, Tasso   Als Seher gilt, wer scheel aufs Leben sieht. Die sich entstellen, sind nun die Idole. Daß Funken sprühen lassen einzig Pole, Gesetz [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/">Zeichen des Untergangs</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Grazien sind leider ausgeblieben,<br />
Und wem die Gaben dieser Holden fehlen,<br />
Der kann zwar viel besitzen, vieles geben,<br />
Doch läßt sich nie an seinem Busen ruhn.</em></p>
<p>Johann Wolfgang von Goethe, Tasso</p>
<p><em> </em></p>
<p>Als Seher gilt, wer scheel aufs Leben sieht.<br />
Die sich entstellen, sind nun die Idole.<br />
Daß Funken sprühen lassen einzig Pole,<br />
Gesetz des Daseins, das man feige flieht.</p>
<p>An Schattengittern aber rankt ins Licht,<br />
was duftlos sonst im Dunkel müßte schleichen.<br />
Der Name prangt, wenn wirre Laute weichen.<br />
Nur stilles Wasser spiegelt ein Gesicht.</p>
<p>Doch darf, was edel, keinen Halt mehr finden.<br />
Im Dämmer scheint die Rose schon ergraut.<br />
Und keiner ist, die lose festzubinden,</p>
<p>daß andern Tags sie lächelnd Eos schaut.<br />
Perversen hat man nun und seelisch Blinden<br />
die holden Schwestern Goethes anvertraut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zeichen-des-untergangs/">Zeichen des Untergangs</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was der Fetiale kündet</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 23:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Was der Fetiale kündet Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35494</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Stein ist es, der uns als erstes spricht vom Schicksal, unterm Bann des Tods zu leben. Der Priester muß ihn aus dem Finstern heben, auf daß er schimmre in des Jovis Licht. In tausend Speere teilt sich Gottes Speer, und Mars geweiht sind, die sie tödlich ritzen. Gespalten von des Höchsten jähen Blitzen, wogt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/">Was der Fetiale kündet</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Stein ist es, der uns als erstes spricht<br />
vom Schicksal, unterm Bann des Tods zu leben.<br />
Der Priester muß ihn aus dem Finstern heben,<br />
auf daß er schimmre in des Jovis Licht.</p>
<p>In tausend Speere teilt sich Gottes Speer,<br />
und Mars geweiht sind, die sie tödlich ritzen.<br />
Gespalten von des Höchsten jähen Blitzen,<br />
wogt an der Eiche auf ein Blättermeer.</p>
<p>Gestein, zum Tor des Janus aufgeschlossen,<br />
sagt uns vom Zwiespalt allen Sterblich-Seins.<br />
Sieh, wie das goldne Licht aus Krügen Weins<br />
sich in die Nacht des Bacchus hat ergossen.</p>
<p>Wie Wunden uns den Opferstein befeuchten,<br />
soll auch der Vers vom Blut der Wahrheit leuchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zur Vertiefung siehe:</em><br />
Stewart Perowne, Römische Mythologie, Wiesbaden 1960</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn niedergeht der Tau</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wenn-niedergeht-der-tau/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 23:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn niedergeht der Tau Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn niedergeht der Tau auf Dämmermatten, erglänzt das Schilf am sanften Bach im Ried. So funkelt durch das Dunkel Orpheus Lied, erlischt wie Venus unter Wolkenschatten. Ob Hirten Herden, Priester Goldidole hüten, sie schüren Flammen mit Gesanges Hauch. Steigt auch aus Aschen abends blauer Rauch, noch stieben Funken, Geist der frühen Mythen. Laß, Dichter, dir [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-niedergeht-der-tau/">Wenn niedergeht der Tau</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn niedergeht der Tau auf Dämmermatten,<br />
erglänzt das Schilf am sanften Bach im Ried.<br />
So funkelt durch das Dunkel Orpheus Lied,<br />
erlischt wie Venus unter Wolkenschatten.</p>
<p>Ob Hirten Herden, Priester Goldidole hüten,<br />
sie schüren Flammen mit Gesanges Hauch.<br />
Steigt auch aus Aschen abends blauer Rauch,<br />
noch stieben Funken, Geist der frühen Mythen.</p>
<p>Laß, Dichter, dir vom Wahn der Gegenwart<br />
die Falten der Erinnerung nicht glätten.<br />
Den tiefen Sinn des Worts, du kannst ihn retten,<br />
halt unterm Schnee des Traums ihn keusch verwahrt.</p>
<p>Laß Tau der Nacht im Laub der Verse zittern,<br />
den Tau nach Tränen schmecken, süßen, bittern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Still in der Sonne sitzen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 23:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Still in der Sonne sitzen philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie lind sie sind, wie frühlingsmild, die Strahlen, als streichle deine Stirne warme Hand, als wären sie von Himmeln dir gesandt, wie Kinder sie und die Naiven malen. Still in der Sonne sitzen und nichts denken, als ob das wunde Herz noch träumen könnt, die Unschuld weicher Lüfte es vergönnt, mit Blumenwortes Duft dich zu [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/still-der-sonne-sitzen/">Still in der Sonne sitzen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lind sie sind, wie frühlingsmild, die Strahlen,<br />
als streichle deine Stirne warme Hand,<br />
als wären sie von Himmeln dir gesandt,<br />
wie Kinder sie und die Naiven malen.</p>
<p>Still in der Sonne sitzen und nichts denken,<br />
als ob das wunde Herz noch träumen könnt,<br />
die Unschuld weicher Lüfte es vergönnt,<br />
mit Blumenwortes Duft dich zu beschenken.</p>
<p>Von fern das dunkle, trunkne Gurren hören,<br />
nah einer Hummel pelziges Gebrumm.<br />
Doch deiner Seele müder Mund bleibt stumm,<br />
als würde sie verwaist zu sein nicht stören.</p>
<p>Da kommt die Alte mit dem Hund, dem kleinen,<br />
wie er dir wedelt, wie sein Auge glänzt.<br />
Und Blüten, die ein Purpursaum umkränzt,<br />
verglimmen sacht auf deinen Hosenbeinen.</p>
<p>Du wirst nicht grollen, wenn noch Schatten kühlen,<br />
es ist erst März, und du bist ja schon alt.<br />
O Jugend, Heimat, Licht im Eichenwald,<br />
wo du die Hand, die warme, konntest fühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Giftige Früchte</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 23:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Giftige Früchte Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die goldnen Äpfel, die dir Dichter pflückten, wie gierig hast du sie hinabgeschlungen. O dunkler Kern, der dir ins Hirn gedrungen, daß alle wahren Maße sich verrückten. Im Wasser hörtest du Chimären singen, in Eros Gluten knistern trunkne Motten, am Kreuzweg aber, heiterm Sinn zu spotten, sahst du Hekate düstre Fackeln schwingen. Denn die genährt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/">Giftige Früchte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die goldnen Äpfel, die dir Dichter pflückten,<br />
wie gierig hast du sie hinabgeschlungen.<br />
O dunkler Kern, der dir ins Hirn gedrungen,<br />
daß alle wahren Maße sich verrückten.</p>
<p>Im Wasser hörtest du Chimären singen,<br />
in Eros Gluten knistern trunkne Motten,<br />
am Kreuzweg aber, heiterm Sinn zu spotten,<br />
sahst du Hekate düstre Fackeln schwingen.</p>
<p>Denn die genährt die Früchte, reif und süß,<br />
die Wurzeln sogen sich im Schattenreiche<br />
voll mit dem Gift aus Faunus schwarzer Leiche,<br />
dem man ins Herz die Nägel Christi stieß.</p>
<p>Zieh in die Wüste, Freund, zu Eremiten,<br />
verzehr dich schweigend, bis du ausgelitten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie ein abgeschnürter Kuß</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 23:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wie ein abgeschnürter Kuß philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn schon Silbertropfen niederrinnen von den Zungen aus Kristall, dringt ein Licht, ein Traumgelall, in das Herz, den Knoten wirrer Minnen. Heiße Klagen fließen durch die Venen um den Stern der Sommernacht, als ihr Blick die Glut entfacht, und ihr Mund gestillt das dunkle Sehnen. Der Kristall zerschmolz zu fauler Feuchte, und sie war von [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/">Wie ein abgeschnürter Kuß</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schon Silbertropfen niederrinnen<br />
von den Zungen aus Kristall,<br />
dringt ein Licht, ein Traumgelall,<br />
in das Herz, den Knoten wirrer Minnen.</p>
<p>Heiße Klagen fließen durch die Venen<br />
um den Stern der Sommernacht,<br />
als ihr Blick die Glut entfacht,<br />
und ihr Mund gestillt das dunkle Sehnen.</p>
<p>Der Kristall zerschmolz zu fauler Feuchte,<br />
und sie war von Schmutz so trüb,<br />
daß kein Sternenbild dir blieb,<br />
und kein Blick, der in den Abgrund leuchte.</p>
<p>Was geglüht, verklumpte jäh zu Pfropfen,<br />
und sie stauten dir den Fluß<br />
wie ein abgeschnürter Kuß.<br />
Leben ist an stumme Pforten klopfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Frucht des Eros</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 23:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frucht des Eros Liebesgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du warst die Bö, die jäh ins Laubwerk fährt, und Rauschen weckt sie auf, die scheue Seele. Du warst der Schrei, der sich zum Lied verklärt, und süße Feuchte löst den Krampf der Kehle. Ich aber liege starr auf kahlem Grund, das Laub, das ausgerauschte, fraß ein Feuer. Ich würg am Werg der Nacht im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/">Die Frucht des Eros</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du warst die Bö, die jäh ins Laubwerk fährt,<br />
und Rauschen weckt sie auf, die scheue Seele.<br />
Du warst der Schrei, der sich zum Lied verklärt,<br />
und süße Feuchte löst den Krampf der Kehle.</p>
<p>Ich aber liege starr auf kahlem Grund,<br />
das Laub, das ausgerauschte, fraß ein Feuer.<br />
Ich würg am Werg der Nacht im stummen Mund,<br />
den mir gestopft ein schönes Ungeheuer.</p>
<p>Du warst die Rose, die dem Südlicht glückt,<br />
und ihre Dornen sind der Wollust Spangen.<br />
Du warst Iduna, die Goldäpfel pflückt,<br />
und ihr Erwählter darf sie glücklich fangen.</p>
<p>Ich aber lieg in der Erinnerung Grab,<br />
wo Rosenblätter dumpf nach Fäulnis riechen.<br />
Ich hab die Frucht noch, die mir Eros gab,<br />
doch seh den Wurm des Dämons ich schon kriechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch: Franz Schubert, Der Wanderer<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=-kOwwkqp0gY&amp;list=RD-kOwwkqp0gY&amp;start_radio=1">https://www.youtube.com/watch?v=-kOwwkqp0gY&amp;list=RD-kOwwkqp0gY&amp;start_radio=1</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 23:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35475</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Bestie Mensch muß man im Zaume halten, daß nicht Dämonen in das Maul ihr kriechen, nicht die von ihren Exkrementen Siechen die Phrase um den Kern des Wortes falten. * Gekrächz von Raben ist nun um den Turm zu hören. Die Glocken schmolz man ein, daß sie nicht stören. * Die Goethes Denkmal dreist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/">Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bestie Mensch muß man im Zaume halten,<br />
daß nicht Dämonen in das Maul ihr kriechen,<br />
nicht die von ihren Exkrementen Siechen<br />
die Phrase um den Kern des Wortes falten.</p>
<p>*</p>
<p>Gekrächz von Raben ist nun um den Turm zu hören.<br />
Die Glocken schmolz man ein, daß sie nicht stören.</p>
<p>*</p>
<p>Die Goethes Denkmal dreist mit Kot beschmieren,<br />
und wissen nicht mehr, wer Suleika war,<br />
wer aus der Stirn gestrichen Werthers Haar,<br />
vorm Zeitgeist kriechen sie auf allen Vieren.</p>
<p>*</p>
<p>Mag Schönheit auch der Unschuld Schleier tragen,<br />
ein Schlitz genügt, und feuchte Glut macht rasen.</p>
<p>*</p>
<p>Sie wähnen, durch die Nacht den Stein zu wälzen,<br />
doch sind sie Flocken, die im Frühlicht schmelzen.</p>
<p>*</p>
<p>Wäg Stimmen nach dem Feingehalt,<br />
den Rang nach ihrer Geistgestalt.</p>
<p>*</p>
<p>Wie der Matrose mit dem pockennarbigen Gesicht<br />
vom Blumenantlitz einer Inselschönen spricht.</p>
<p>*</p>
<p>Oboenton wogt weich wie eine Welle,<br />
den Schaum von Seufzern aber sprengt die Geige.<br />
Die Klarinette hebt Traumgischt ins Helle.<br />
Viola, sag, ob Venus noch aus Muscheln steige.</p>
<p>*</p>
<p>Stehst du am Fenster, wenn der Abend singt,<br />
aus des Erinnerns dämmersüßem Garten<br />
der Liebe Stimme sich empor noch schwingt,<br />
als würde dein am Schwanenteich sie warten?</p>
<p>*</p>
<p>Wenn unter deinem Schritt Kristalle blitzen,<br />
verhüll mit weichem Vers die schroffsten Züge.<br />
Daß, Dichter, uns der Schnee des Reims betrüge,<br />
muß auch die Seele sich am Dorne ritzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/">Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grausame Venus</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/grausame-venus/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 23:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Grausame Venus Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus der Waldnacht schwarzer Locken, die sich über dich ergossen, leuchtete des Mundes Glut. Noch bevor sie dich erwärmte, war erstickt sie schon, erloschen. Grausam ist, wie Liebe tut. Wahnhell war die Fensterscheibe, wo zwei Schatten trunken sanken, heißes Blei rann hin dein Blut. Was gelegt sie auf die Schwelle deiner Angst, des Ja-Worts Blume, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/grausame-venus/">Grausame Venus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Waldnacht schwarzer Locken,<br />
die sich über dich ergossen,<br />
leuchtete des Mundes Glut.</p>
<p>Noch bevor sie dich erwärmte,<br />
war erstickt sie schon, erloschen.<br />
Grausam ist, wie Liebe tut.</p>
<p>Wahnhell war die Fensterscheibe,<br />
wo zwei Schatten trunken sanken,<br />
heißes Blei rann hin dein Blut.</p>
<p>Was gelegt sie auf die Schwelle<br />
deiner Angst, des Ja-Worts Blume,<br />
riß hinab die dunkle Flut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/grausame-venus/">Grausame Venus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Mücke Gottes</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 23:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wittgenstein-Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Mücke Gottes Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35469</guid>
		<description><![CDATA[<p>Babylonischer Talmud, Traktat Gittin, 56b–57a Rabbinen diente dies zum höchsten Preise: Der Herr, der thronet über allen Dingen, befahl der Mücke, in das Hirn zu dringen, durch Titus Nase machte sie die Reise. Dort hat sie sich gemästet an den Zellen, die ausgeheckt die schrecklichen Verbrechen. Um an des Tempels Schändung sich zu rächen, ließ [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/">Die Mücke Gottes</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Babylonischer Talmud, Traktat Gittin, 56b–57a<br />
</em><br />
Rabbinen diente dies zum höchsten Preise:<br />
Der Herr, der thronet über allen Dingen,<br />
befahl der Mücke, in das Hirn zu dringen,<br />
durch Titus Nase machte sie die Reise.</p>
<p>Dort hat sie sich gemästet an den Zellen,<br />
die ausgeheckt die schrecklichen Verbrechen.<br />
Um an des Tempels Schändung sich zu rächen,<br />
ließ er in seinem Schädel Zimbeln schellen.</p>
<p>Und Gottes Mücke wurde fett und fetter,<br />
sie sirrte durch des Wüstlings Wahnverlies,<br />
der auf der Tora seine Hure stieß.<br />
Ihm half kein Schreien nach Apoll, dem Retter.</p>
<p>Welch Glühn kann in erloschnen Herzen rasen,<br />
wenn Racheengel in die Asche blasen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung zum Verständnis:</em><br />
Der römische Feldherr Titus hat unter Kaiser Vespasian, seinem Vater, den jüdischen Aufstand gegen die römische Fremdherrschaft im Jahre 70 n. Chr. endgültig niedergeschlagen, den Jerusalemer Tempel zerstört und seine Schätze wie die Menora und den Schaubrottisch nach Rom verbracht (Abbildung seines Triumphzuges auf dem Titusbogen in Rom). Die historischen Details berichtet der zum Feind übergelaufene jüdische Gelehrte Flavius Josephus in seinem Buch „Der jüdische Krieg“. Der rabbinischen Legende des babylonischen Talmuds nach soll Gott einer Mücke befohlen haben, in des Titus Nase zu kriechen und bis in sein Gehirn vorzudringen; dort habe sie sich über Jahre fett und fetter gefressen; der Übeltäter, der den jüdischen Tempel in Jerusalem entweihte, indem er in das Allerheiligste eindrang und dort mit einer Hure auf einer ausgebreiteten Torarolle Unzucht getrieben habe, sei dadurch dem Wahnsinn (unter grauenerregenden Gehörshalluzinationen) verfallen und schließlich am Zerstörungswerk des gottgesandten Parasiten elend zugrunde gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=jYhK95vGkb0">https://www.youtube.com/watch?v=jYhK95vGkb0</a><br />
</em></p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.alamy.de/rom-italien-die-prozessionstafel-auf-dem-titusbogen-im-forum-romanum-der-bogen-wurde-nach-titus-tod-gebaut-um-seiner-eroberung-von-jud-zu-gedenken-image431954207.html">https://www.alamy.de/rom-italien-die-prozessionstafel-auf-dem-titusbogen-im-forum-romanum-der-bogen-wurde-nach-titus-tod-gebaut-um-seiner-eroberung-von-jud-zu-gedenken-image431954207.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/">Die Mücke Gottes</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kehre, Dichter, heim</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/kehre-dichter-heim/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/kehre-dichter-heim/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 23:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Kehre Dichter heim Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35466</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie knistert dürr der Seele dünnes Blatt, beschrieben mit der Sehnsucht wirren Zeichen, der Liebe Blütenrispen, abschiedsbleichen. O taube Hand, die barsch zerknüllt es hat. Wie trübt der Geist sich ein uns, der Kristall, woran das Licht gespielt in zarten Farben, der uns entzückt mit kühnen Strahlengarben. O blinde Hand, die nachtwärts warf den Ball. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kehre-dichter-heim/">Kehre, Dichter, heim</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie knistert dürr der Seele dünnes Blatt,<br />
beschrieben mit der Sehnsucht wirren Zeichen,<br />
der Liebe Blütenrispen, abschiedsbleichen.<br />
O taube Hand, die barsch zerknüllt es hat.</p>
<p>Wie trübt der Geist sich ein uns, der Kristall,<br />
woran das Licht gespielt in zarten Farben,<br />
der uns entzückt mit kühnen Strahlengarben.<br />
O blinde Hand, die nachtwärts warf den Ball.</p>
<p>Daß stumpf nicht wird, die blitzt, die Schneide,<br />
womit geöffnet du des Wortes Frucht,<br />
der Vers an ihrem bittern Saft nicht leide.</p>
<p>Drum kehre, Dichter, heim an Südens Bucht,<br />
wo dir die Welle rauscht wie blaue Seide,<br />
doch über dir fühl: stummer Wolken Flucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frühjahrsetüde</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fruehjahrsetuede/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fruehjahrsetuede/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 23:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahrsetüde poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Forsythien, kahl und dumpf erstarrt noch gestern, sie flimmern golden vor gekalkter Wand. Uns heimlich, Veilchenblicke, uns gesandt, wie von verlorener Liebe holden Schwestern. Sie drängen schon, die Knospen am Holunder. O Auserkorene fürs Sonnenwunder. Fühl, Dichter, Ferne, atme Luft aus Süden, die jüngst noch durch Zypressenhaine strich. Der Verse Blätter näh mit zartem Stich, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fruehjahrsetuede/">Frühjahrsetüde</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Forsythien, kahl und dumpf erstarrt noch gestern,<br />
sie flimmern golden vor gekalkter Wand.<br />
Uns heimlich, Veilchenblicke, uns gesandt,<br />
wie von verlorener Liebe holden Schwestern.</p>
<p>Sie drängen schon, die Knospen am Holunder.<br />
O Auserkorene fürs Sonnenwunder.</p>
<p>Fühl, Dichter, Ferne, atme Luft aus Süden,<br />
die jüngst noch durch Zypressenhaine strich.<br />
Der Verse Blätter näh mit zartem Stich,<br />
schenk grauen Herzen leuchtende Etüden.</p>
<p>Die lichten Astern, wie sie trunken schwanken.<br />
O schwermutkranke Seelen, wollet danken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vom Wein der Schwermut trunken</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/vom-wein-der-schwermut-trunken/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/vom-wein-der-schwermut-trunken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 23:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Wein der Schwermut trunken Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35460</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wo Freunde lachen, plaudern, zechen, rinnst du, ein Tropfen, stumm von Kruges Mund. Verlassen von der Hoffnung letztem Grund, hörst du im Dunkel Sehnsucht leise sprechen. Wenn der Kastanien hohe Kerzen knistern, flehst du um Morpheus, der die Fackel senkt. Im Duft der Nacht, die Sommer dir noch schenkt, ist dir, der Liebe weiche Lippen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-wein-der-schwermut-trunken/">Vom Wein der Schwermut trunken</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wo Freunde lachen, plaudern, zechen,<br />
rinnst du, ein Tropfen, stumm von Kruges Mund.<br />
Verlassen von der Hoffnung letztem Grund,<br />
hörst du im Dunkel Sehnsucht leise sprechen.</p>
<p>Wenn der Kastanien hohe Kerzen knistern,<br />
flehst du um Morpheus, der die Fackel senkt.<br />
Im Duft der Nacht, die Sommer dir noch schenkt,<br />
ist dir, der Liebe weiche Lippen flüstern.</p>
<p>Laß, Dichter, Gegensinn dich nicht verstören.<br />
Die zwischen Polen sprühen, kühle Funken,<br />
sind Versen gleich, vom Wein der Schwermut trunken.<br />
Schmeckt er auch herb, er wird uns bald betören.</p>
<p>Sieh, wie der Docht, indem er sich verzehrt,<br />
die blaue Nacht der Einsamkeit verklärt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Herr der Tiere</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 23:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Herr der Tiere Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35452</guid>
		<description><![CDATA[<p>Er hat den Auerochsen ausgerottet, gemetzelt und zerstückt die sanften Wale. Nun krault, der gestern noch ein Kannibale, das Hündlein, das ihm wedelnd nachgetrottet. Das Schaf, den Widder hat er hingeschlachtet, damit sein Götze sich am Blut erquickte. Den Todesröcheln eben noch entzückte, wie er nach Nachtigallensang nun schmachtet. Ja, seine Dichter sollen süßer tönen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/">Der Herr der Tiere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat den Auerochsen ausgerottet,<br />
gemetzelt und zerstückt die sanften Wale.<br />
Nun krault, der gestern noch ein Kannibale,<br />
das Hündlein, das ihm wedelnd nachgetrottet.</p>
<p>Das Schaf, den Widder hat er hingeschlachtet,<br />
damit sein Götze sich am Blut erquickte.<br />
Den Todesröcheln eben noch entzückte,<br />
wie er nach Nachtigallensang nun schmachtet.</p>
<p>Ja, seine Dichter sollen süßer tönen,<br />
als sterbend unterm Silbermond der Schwan.<br />
Doch hört er in der Nacht ein tiefes Stöhnen,</p>
<p>als hätte sich der Abgrund aufgetan,<br />
ein Ächzen, das kein Orpheus wird versöhnen,<br />
kriecht ihm ins Schilf des Traums Leviathan.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/">Der Herr der Tiere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Geist der Dichtung</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-geist-der-dichtung/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-geist-der-dichtung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 23:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Geist der Dichtung Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35450</guid>
		<description><![CDATA[<p>Als Maß des Seins nimm nicht die kleine Not, die Schatten, die das zarte Herz umdrängen. Sieh, wie zu holden Geistern sie sich längen, kein Blut ist, was sie stillt, das Abendrot. Das Maß des Meers kann nicht die Muschel sein, mag schöpfen immerzu der heiße Knabe. Doch nimm als Gleichnis seine lichte Gabe, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-geist-der-dichtung/">Der Geist der Dichtung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Maß des Seins nimm nicht die kleine Not,<br />
die Schatten, die das zarte Herz umdrängen.<br />
Sieh, wie zu holden Geistern sie sich längen,<br />
kein Blut ist, was sie stillt, das Abendrot.</p>
<p>Das Maß des Meers kann nicht die Muschel sein,<br />
mag schöpfen immerzu der heiße Knabe.<br />
Doch nimm als Gleichnis seine lichte Gabe,<br />
die Perle, für ein Walten ungemein.</p>
<p>Der Geist der Dichtung ist dem Meere gleich.<br />
Mag schrill am Riff die Welle sich auch spalten,<br />
in stiller Bucht des Mondes seufzt sie weich.</p>
<p>Wie glätten sich erregten Tages Falten,<br />
die Blüte schwebet, zart und sehnsuchtsbleich.<br />
O Vers, von nichts als blauer Nacht gehalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-geist-der-dichtung/">Der Geist der Dichtung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Geliebte des alten Dichters spricht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-geliebte-des-alten-dichters-spricht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-geliebte-des-alten-dichters-spricht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 23:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geliebte des alten Dichters spricht Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35448</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sanft war der Hügel, wo wir abends lagen, gefunkelt hat schon über uns dein Stern. Als hätte nichts genagt am Lebenskern, umfloß dich holder Glanz aus Jugendtagen. Der reinen Quellen mochtest du gedenken, aus denen du geschöpft des Liedes Trank. Du wußtest auch den süßen Qualen Dank, die auf den Schnee der Anmut Schatten senken. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-geliebte-des-alten-dichters-spricht/">Die Geliebte des alten Dichters spricht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sanft war der Hügel, wo wir abends lagen,<br />
gefunkelt hat schon über uns dein Stern.<br />
Als hätte nichts genagt am Lebenskern,<br />
umfloß dich holder Glanz aus Jugendtagen.</p>
<p>Der reinen Quellen mochtest du gedenken,<br />
aus denen du geschöpft des Liedes Trank.<br />
Du wußtest auch den süßen Qualen Dank,<br />
die auf den Schnee der Anmut Schatten senken.</p>
<p>Ich aber wandte mich, daß deine Blicke<br />
die Feuchte meiner Wangen nicht gewahrten,<br />
nicht, wie Erinnerung mein Herz bedrücke,</p>
<p>das Grabmal mit den heimlich aufgebahrten,<br />
den Träumen, die geopfert ich dem Glücke,<br />
die Nacht zu sein um deine lichten Fahrten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-geliebte-des-alten-dichters-spricht/">Die Geliebte des alten Dichters spricht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht wissen wär das Beste wohl</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wissen ist das Beste wohl philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35443</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mild stimmte uns das Abendlied. Es schien aus Edens ferngerückten Tagen von einer Liebe ohne Drang zu sagen. O Schwert, das uns davon einst schied. Erinnern ist ein blaues Tuch, das blaß noch eingestickte Blumen säumen. Als könnte unser Blut, das matte, schäumen, umhauchte uns ihr Wohlgeruch. Nicht wissen wär das Beste wohl, wenn über [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/">Nicht wissen wär das Beste wohl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mild stimmte uns das Abendlied.<br />
Es schien aus Edens ferngerückten Tagen<br />
von einer Liebe ohne Drang zu sagen.<br />
O Schwert, das uns davon einst schied.</p>
<p>Erinnern ist ein blaues Tuch,<br />
das blaß noch eingestickte Blumen säumen.<br />
Als könnte unser Blut, das matte, schäumen,<br />
umhauchte uns ihr Wohlgeruch.</p>
<p>Nicht wissen wär das Beste wohl,<br />
wenn über uns Gestirn und Bild verblassen,<br />
die bitteren Wogen uns versanden lassen,<br />
wie eine Muschel, stumm und hohl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/">Nicht wissen wär das Beste wohl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schönheit, hoffnungslose</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/schoenheit-hoffnungslose/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/schoenheit-hoffnungslose/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 23:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit hoffnungslose poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35435</guid>
		<description><![CDATA[<p>In der Dämmerung noch leises Singen. Aufgerauscht der Helle, will nun auch die Quelle wieder dunkel klingen. Wie erregtes Leben Schatten dämpfen. Was sich aufgeschwungen, mag, vom Schlaf bezwungen, nicht mehr länger kämpfen. Dichter, deines Wortes bleiche Rose muß an Schattengittern bang im Nachtwind zittern. Schönheit, hoffnungslose. &#160;</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schoenheit-hoffnungslose/">Schönheit, hoffnungslose</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Dämmerung noch leises Singen.<br />
Aufgerauscht der Helle,<br />
will nun auch die Quelle<br />
wieder dunkel klingen.</p>
<p>Wie erregtes Leben Schatten dämpfen.<br />
Was sich aufgeschwungen,<br />
mag, vom Schlaf bezwungen,<br />
nicht mehr länger kämpfen.</p>
<p>Dichter, deines Wortes bleiche Rose<br />
muß an Schattengittern<br />
bang im Nachtwind zittern.<br />
Schönheit, hoffnungslose.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schoenheit-hoffnungslose/">Schönheit, hoffnungslose</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Am Gaumen kitzeln Phrasen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gaumen-kitzeln-phrasen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gaumen-kitzeln-phrasen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 23:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Am Gaumen kitzeln Phrasen Zeitgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35432</guid>
		<description><![CDATA[<p>Den kleinen Gangster, der gleich zugestochen, hat immerhin man in den Knast gesteckt. Der kaum gegrinst, schon ist ein Volk verreckt, dem großen wird der Friedenpreis versprochen. * Am Ohr das Blech, am Gaumen kitzeln Phrasen, die sie ins Rampenlicht erbrechen müssen, sie dünken sich das wahre Weltgewissen. Was, David mit der Schleuder? Und sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gaumen-kitzeln-phrasen/">Am Gaumen kitzeln Phrasen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den kleinen Gangster, der gleich zugestochen,<br />
hat immerhin man in den Knast gesteckt.<br />
Der kaum gegrinst, schon ist ein Volk verreckt,<br />
dem großen wird der Friedenpreis versprochen.</p>
<p>*</p>
<p>Am Ohr das Blech, am Gaumen kitzeln Phrasen,<br />
die sie ins Rampenlicht erbrechen müssen,<br />
sie dünken sich das wahre Weltgewissen.<br />
Was, David mit der Schleuder? Und sie rasen.</p>
<p>*</p>
<p>Die Woken hört man schon die Messer wetzen.<br />
Von Jesu Liebe säuseln Hodenlose.<br />
Du weißt es, Dichter, Dornen hat die Rose.<br />
Sein Duft betört, doch kann dein Vers verletzen.</p>
<p>*</p>
<p>Damit die Dünnen nicht im Schatten schmachten,<br />
will man die Dicken, die ihn werfen, schlachten.</p>
<p>*</p>
<p>Die nichts zu sagen haben, hör sie brüllen,<br />
die Stillen sieh, wie sie das Haupt verhüllen.</p>
<p>*</p>
<p>Die stumpfe Drohne will nun König sein.<br />
Der Majestät rief nach man: Stirb allein!</p>
<p>*</p>
<p>Den Sumpf, wo die sterilen Schwätzer hocken,<br />
o Sonne des Homer, leg ihn uns trocken!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gaumen-kitzeln-phrasen/">Am Gaumen kitzeln Phrasen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Examen für Dichter</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/examen-fuer-dichter/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/examen-fuer-dichter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 23:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Examen für Dichter Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35430</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Flammen, die ihr um die Hüfte schlugen, sie haben, Dichter, deinen Geist versengt. Umsonst hast du den Tau der Nacht gesprengt, kein grünes Sinnbild sproß mehr in den Fugen. Im weichen Schnee der lilienkühlen Brüste erstarrte zum Kristall dein trunkner Sinn. Was dir geseufzt das Dunkel, floß dahin, nicht eine Muschel blieb an Thules [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/examen-fuer-dichter/">Examen für Dichter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Flammen, die ihr um die Hüfte schlugen,<br />
sie haben, Dichter, deinen Geist versengt.<br />
Umsonst hast du den Tau der Nacht gesprengt,<br />
kein grünes Sinnbild sproß mehr in den Fugen.</p>
<p>Im weichen Schnee der lilienkühlen Brüste<br />
erstarrte zum Kristall dein trunkner Sinn.<br />
Was dir geseufzt das Dunkel, floß dahin,<br />
nicht eine Muschel blieb an Thules Küste.</p>
<p>Nun mußt du hausen in verwaisten Zimmern,<br />
am Hungertuch von blassen Träumen nagen,<br />
mag auch verwaschener Blüten Saum noch schimmern.</p>
<p>Wie rote Knospen in die Bläue ragen,<br />
der Liebe Funken über Aschen flimmern,<br />
kann es dein abgehärmter Vers noch sagen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Parze schnalzt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-parze-schnalzt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-parze-schnalzt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 23:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Parze schnalzt komische und groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35426</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Grille zerrt, Gezirp am dünnen Faden, an dem du noch im Dunkel zappelst. Los, stolpre, Herz. Los, taumle, Seele. Ein Knistern war’s, die Flamme einer Zunge hat aufgeleckt die eitlen Tränen. Auf, lächle, Herz. Auf, schwitze, Seele. Dein tauber Vers ist schon von Garn umsponnen, zu saugen kommt die graue Spinne. Auf, blute, Herz. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-parze-schnalzt/">Die Parze schnalzt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grille zerrt, Gezirp am dünnen Faden,<br />
an dem du noch im Dunkel zappelst.<br />
Los, stolpre, Herz.<br />
Los, taumle, Seele.</p>
<p>Ein Knistern war’s, die Flamme einer Zunge<br />
hat aufgeleckt die eitlen Tränen.<br />
Auf, lächle, Herz.<br />
Auf, schwitze, Seele.</p>
<p>Dein tauber Vers ist schon von Garn umsponnen,<br />
zu saugen kommt die graue Spinne.<br />
Auf, blute, Herz.<br />
Auf, seufze, Seele.</p>
<p>Die Parze schnalzt, die Schere schnippt ihr Scherzo,<br />
kein Reim verknotet noch die Fetzen..<br />
Los, springe, Herz.<br />
Los, fliege, Seele.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Manon</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/manon/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/manon/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 23:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Manon lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35422</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken eines Engels Und auf die Schwelle trat sie, elfenleicht. Noch glomm das Haar von abendlichen Strahlen, war dunkel schon das Auge, wehmutfeucht. So wie es Symbolisten mochten malen, hat ihre Hand, der Liebreiz einer Fee, o Tropfen Lichts im Moos von Brunnenschalen, gestreichelt sacht den Rücken einem Reh, das nie von ihrer Seite [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/manon/">Manon</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken eines Engels<br />
</em><br />
Und auf die Schwelle trat sie, elfenleicht.<br />
Noch glomm das Haar von abendlichen Strahlen,<br />
war dunkel schon das Auge, wehmutfeucht.</p>
<p>So wie es Symbolisten mochten malen,<br />
hat ihre Hand, der Liebreiz einer Fee,<br />
o Tropfen Lichts im Moos von Brunnenschalen,</p>
<p>gestreichelt sacht den Rücken einem Reh,<br />
das nie von ihrer Seite wohl gewichen.<br />
Der Stirn, der Wangen unberührter Schnee</p>
<p>war da und dort durchglüht von Purpurstrichen.<br />
Still schwebte einer keuschen Knospe gleich<br />
das Haupt, noch unversehrt von Satans Stichen.</p>
<p>Dann krochen Schlangen aus dem schwarzen Teich,<br />
die zarten Glieder würgend ihr zu lähmen.<br />
Daß im Choral von Bach wir, sehnsuchtsbleich,</p>
<p>fern ihren Gang durch Edens Gras vernähmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=yQN1RcZuW0A&amp;list=RDyQN1RcZuW0A&amp;start_radio=1">https://www.youtube.com/watch?v=yQN1RcZuW0A&amp;list=RDyQN1RcZuW0A&amp;start_radio=1</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/manon/">Manon</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sinn des Opfers</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 23:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Opfers Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ὁ μὴ δαρεὶς ἄνθρωπος οὐ παιδεύεται. Male eruditur ille, qui non vapulat. Ungeschoren, unverfroren. Unbeschrieben, wild geblieben.   Am Stock, der zwingt, nur kann sie grünend ranken, sonst schliche trostlos hin die lose Rebe. Der Trunkne wähnt wohl, daß er aufwärts schwebe, doch siehst du grinsend ihn zum Abgrund wanken. Die ungebunden, Zungen, wie sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/">Sinn des Opfers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ὁ μὴ δαρεὶς ἄνθρωπος οὐ παιδεύεται.<br />
Male eruditur ille, qui non vapulat.<br />
Ungeschoren, unverfroren.<br />
Unbeschrieben, wild geblieben.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Am Stock, der zwingt, nur kann sie grünend ranken,<br />
sonst schliche trostlos hin die lose Rebe.<br />
Der Trunkne wähnt wohl, daß er aufwärts schwebe,<br />
doch siehst du grinsend ihn zum Abgrund wanken.</p>
<p>Die ungebunden, Zungen, wie sie lallen.<br />
Versickern müssen Wasser, uferlose.<br />
Rasch rieselt weißer Puder eitler Rose,<br />
zu fein, am rohen Draht sich festzukrallen.</p>
<p>Die Ordnung hoher Säulen muß sie tragen,<br />
daß wir die göttlich-schönen Bilder schauen,<br />
ein herber Odem sich im Chorlied stauen,<br />
aus Asche hell die Opferflamme schlagen.</p>
<p>Halt, Dichter, fest an alter Weisheit Kunde:<br />
Das Wort erblüht, getränkt von deiner Wunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Abschied der Dryas</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 23:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied der Dryas philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als wir unterm Laub des Abends gingen, drang noch aus dem Dunkel leises Singen, und du bargst in meiner deine Hand. Wie sich unter uns die Halme bogen, über uns wie Geister Wolken zogen, sprach ich Worte, die ich nicht verstand. Du verhieltest jählings meine Schritte, daß ich nicht in einen Abgrund glitte, hast auf [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/">Abschied der Dryas</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir unterm Laub des Abends gingen,<br />
drang noch aus dem Dunkel leises Singen,<br />
und du bargst in meiner deine Hand.</p>
<p>Wie sich unter uns die Halme bogen,<br />
über uns wie Geister Wolken zogen,<br />
sprach ich Worte, die ich nicht verstand.</p>
<p>Du verhieltest jählings meine Schritte,<br />
daß ich nicht in einen Abgrund glitte,<br />
hast auf meinen deinen Mund gepreßt.</p>
<p>Schon als wir am Saum des Waldes gingen,<br />
war erloschen Wort und Kuß und Singen.<br />
Dryas warst du, die ihr Reich verläßt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/">Abschied der Dryas</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Terzinen für Herzen, die ergrauen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-fuer-herzen-die-ergrauen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 23:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Terzinen für Herzen die ergrauen Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Noch blaue, Azur, Herzen, die ergrauen, daß Blüten, wie sie süß im Winde schwingen, im Grünen wir, am Saum des Abends schauen. Sind wir auch müde, da wir lange gingen, ans Ufer stiller Wasser zu gelangen, uns sänftiget das flaumenweiche Singen in Schilfen, wo schon Frühjahrsnester hangen. Ein trunknes aber will uns ferne locken in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-fuer-herzen-die-ergrauen/">Terzinen für Herzen, die ergrauen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch blaue, Azur, Herzen, die ergrauen,<br />
daß Blüten, wie sie süß im Winde schwingen,<br />
im Grünen wir, am Saum des Abends schauen.</p>
<p>Sind wir auch müde, da wir lange gingen,<br />
ans Ufer stiller Wasser zu gelangen,<br />
uns sänftiget das flaumenweiche Singen</p>
<p>in Schilfen, wo schon Frühjahrsnester hangen.<br />
Ein trunknes aber will uns ferne locken<br />
in Gärten, wo die Äpfel goldner prangen,</p>
<p>wo nie der Liebe tiefe Quellen stocken.<br />
Daß uns die Himmelslüfte dorthin trügen<br />
wie leisen Schneiens schwerelose Flocken.</p>
<p>Schon muß die Bläue sich dem Trüben fügen,<br />
der Kelch der Blume vor der Nacht sich schließen.<br />
Laß, Liebe, eins ans andere uns schmiegen,</p>
<p>bis helle Tränen in das Dunkel fließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-fuer-herzen-die-ergrauen/">Terzinen für Herzen, die ergrauen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Weißer Kies und rote Blätter</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/weisser-kies-und-rote-blaetter/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/weisser-kies-und-rote-blaetter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 23:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Kies und rote Blätter poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35406</guid>
		<description><![CDATA[<p>Weißer Kies, geharkt zu Wellen-Zeichen, um den stummen schwarzen Stein. Mit der Nacht, dem Schmerz allein, und kein Laut, kein Lied, ihn zu erweichen. Rote Blätter, um- und umgewendet, nirgends noch ein Schimmer Grün. Wie hat goldener Hymnen Glühn im Gestrüpp der Finsternis geendet. Barfuß geh, die Stille aufzuscharren, streu die Blätter auf den Kies. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weisser-kies-und-rote-blaetter/">Weißer Kies und rote Blätter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weißer Kies, geharkt zu Wellen-Zeichen,<br />
um den stummen schwarzen Stein.<br />
Mit der Nacht, dem Schmerz allein,<br />
und kein Laut, kein Lied, ihn zu erweichen.</p>
<p>Rote Blätter, um- und umgewendet,<br />
nirgends noch ein Schimmer Grün.<br />
Wie hat goldener Hymnen Glühn<br />
im Gestrüpp der Finsternis geendet.</p>
<p>Barfuß geh, die Stille aufzuscharren,<br />
streu die Blätter auf den Kies.<br />
Reißt auch unter dir das Vlies,<br />
schweigend wird der Denkstein deiner harren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weisser-kies-und-rote-blaetter/">Weißer Kies und rote Blätter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschwänzelt oder geschwänzt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/geschwaenzelt-oder-geschwaenzt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/geschwaenzelt-oder-geschwaenzt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 23:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwänzelt oder geschwänzt komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Geschwänzten können es nicht lassen, schwätzend schwänzeln sie sich durch den Tag, hielten sie des Nachts nur still. Der kurzgeschoren ward der Rosenhag läßt an die volle Knospe sich gern fassen, daß ihr ein feuchter Glanz entquill. Doch das graue Herz des Philosophen das nach rotem Lebenssafte giert, klopft im Dunkel ratlos vor sich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geschwaenzelt-oder-geschwaenzt/">Geschwänzelt oder geschwänzt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschwänzten können es nicht lassen,<br />
schwätzend schwänzeln sie sich durch den Tag,<br />
hielten sie des Nachts nur still.</p>
<p>Der kurzgeschoren ward der Rosenhag<br />
läßt an die volle Knospe sich gern fassen,<br />
daß ihr ein feuchter Glanz entquill.</p>
<p>Doch das graue Herz des Philosophen<br />
das nach rotem Lebenssafte giert,<br />
klopft im Dunkel ratlos vor sich hin.</p>
<p>Wie solch Denker auf die Rose stiert,<br />
ah, ihr Duft raubt ihm den graden Sinn,<br />
und jäh dichtet er in krausen Strophen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geschwaenzelt-oder-geschwaenzt/">Geschwänzelt oder geschwänzt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Emily Dickinson, Too happy Time dissolves (Version II)</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 23:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Dickinson Too happy Time dissolves eenglisch-deutsch Übersetzung Nachdichtung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35399</guid>
		<description><![CDATA[<p>Too happy Time dissolves And leaves no remnant by- &#8216;Tis Anguish not a Feather hath or to much weight to fly- &#160; Höchster Schwung des Glücks läßt lahm zurück und leer – Gram hat kein Federkleid, er wär zum Flug zu schwer – &#160;</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/">Emily Dickinson, Too happy Time dissolves (Version II)</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Too happy Time dissolves<br />
And leaves no remnant by-<br />
&#8216;Tis Anguish not a Feather hath<br />
or to much weight to fly-</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Höchster Schwung des Glücks<br />
läßt lahm zurück und leer –<br />
Gram hat kein Federkleid,<br />
er wär zum Flug zu schwer –</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/">Emily Dickinson, Too happy Time dissolves (Version II)</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Falter Vers</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 23:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Falter Vers Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35397</guid>
		<description><![CDATA[<p>Den Falter, der im dunklen Keller lag, hast du sanft emporgehoben an das Licht der Gerbera. Wie die Fühler bald gezittert, als ein Tropfen sie geweckt, o goldener Tau von droben. Meinen Vers, ich will ihn heben auf die Blüte deines Traums, daß er ihre Süße schmeckt. Flügel mit den Tupfen, roten, fühlest du, wie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/">Falter Vers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den Falter, der im dunklen Keller lag,<br />
hast du sanft emporgehoben<br />
an das Licht der Gerbera.</p>
<p>Wie die Fühler bald gezittert,<br />
als ein Tropfen sie geweckt,<br />
o goldener Tau von droben.</p>
<p>Meinen Vers, ich will ihn heben<br />
auf die Blüte deines Traums,<br />
daß er ihre Süße schmeckt.</p>
<p>Flügel mit den Tupfen, roten,<br />
fühlest du, wie sie erbeben,<br />
die dir hold sind, Frühlingsboten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/">Falter Vers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Residuen des Fühlens</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 23:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Residuen des Fühlens philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Töne fließen, schmelzen, drängen, und doch fühlst du den Bogen, sind sie vorbeigezogen. Der Worte Sinn mag sich wohl längen, wie Schatten hoher Bäume, wie dumpf zerrupfte Säume. Kaum aufgeschäumt, und schon versunken, des Liedes weiche Welle. Die Muschel sieh, die helle. Ein Lächeln, das hold wem gewunken, verschlang die graue Menge. O Herz, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/">Residuen des Fühlens</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Töne fließen, schmelzen, drängen,<br />
und doch fühlst du den Bogen,<br />
sind sie vorbeigezogen.</p>
<p>Der Worte Sinn mag sich wohl längen,<br />
wie Schatten hoher Bäume,<br />
wie dumpf zerrupfte Säume.</p>
<p>Kaum aufgeschäumt, und schon versunken,<br />
des Liedes weiche Welle.<br />
Die Muschel sieh, die helle.</p>
<p>Ein Lächeln, das hold wem gewunken,<br />
verschlang die graue Menge.<br />
O Herz, das nach ihm sänge.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Emily Dickinson, That it will never come again</title>
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		<comments>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 23:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Dickinson That it will never come again englisch-deutsch Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>That it will never come again Is what makes life so sweet. Believing what we don’t believe Does not exhilarate. That if it be, it be at best An ablative estate— This instigates an appetite Precisely opposite. &#160; Daß es niemals wiederkehrt, gibt erst dem Leben Wert. Zu wähnen, es ging immer weiter, macht uns [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/">Emily Dickinson, That it will never come again</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>That it will never come again<br />
Is what makes life so sweet.<br />
Believing what we don’t believe<br />
Does not exhilarate.</p>
<p>That if it be, it be at best<br />
An ablative estate—<br />
This instigates an appetite<br />
Precisely opposite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daß es niemals wiederkehrt,<br />
gibt erst dem Leben Wert.<br />
Zu wähnen, es ging immer weiter,<br />
macht uns nicht heiter.</p>
<p>Daß allenfalls es etwas ist,<br />
was selber sich verzehrt –<br />
reizt, daß sein Gegenteil<br />
wird geradezu begehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sie streute Blüten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 23:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte in Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sie streute Blüten Gedichte in Prosa philosophische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie streute, wem zum Zeichen, weiß keiner, wer will’s auch wissen, zu bestimmten Tageszeiten, ob nach dem Sonnenstand oder auch dem Lauf des Monds, weiß keiner, wer kann’s auch wissen, Orchideenblüten aus dem Fenster, die sie wie eine Schlafwandlerin langsam von den Knospen pflückte. Und dabei sprach sie vor sich, in einer fremden Sprache, in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/">Sie streute Blüten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie streute, wem zum Zeichen,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen,<br />
zu bestimmten Tageszeiten,<br />
ob nach dem Sonnenstand<br />
oder auch dem Lauf des Monds,<br />
weiß keiner, wer kann’s auch wissen,<br />
Orchideenblüten aus dem Fenster,<br />
die sie wie eine Schlafwandlerin<br />
langsam von den Knospen pflückte.<br />
Und dabei sprach sie vor sich,<br />
in einer fremden Sprache, in welcher,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen.</p>
<p>Erst schaute die Nachbarin<br />
auf dem Flur, wenn sie kam, unter sich,<br />
ob aus Ärger, vor Verlegenheit,<br />
weiß keiner, wer kann’s auch wissen.<br />
Doch als sie begann, abends<br />
mit aufgelöstem Haar<br />
am offenen Fenster zu singen,<br />
in einer fremden Sprache, in welcher,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen,<br />
erhielt sie nach zwei Wochen<br />
ein Einschreiben mit der Drohung<br />
sofortiger Kündigung bei Zuwiderhandeln.</p>
<p>Eine Kerze brannte noch des Nachts<br />
am Fenster, sie war schon fort. Wohin,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen.<br />
Kürzlich sah ich eine schöne Frau<br />
aus einem Blumenladen treten,<br />
eine weiße Orchidee in der Hand.<br />
Ach, wie habe ich sie angelächelt,<br />
sie pflückte ein paar Blüten ab,<br />
um sie vor mir auf den Weg zu streuen.<br />
Und schon war sie entschwunden.<br />
War sie’s, war’s ein Phantom,<br />
ich weiß es nicht, werde es nie wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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