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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Gedichte über Koblenz</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 May 2026 22:02:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Im Rhein</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2014 10:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Sʼ gibt nix mehr – is all so leer, sind all schon tot!“ „Da, nimm vom Brot, machʼs net so schwer – Christ hält die Wehr!“ „Was soll ich sein – bin doch allein, bin ja schon tot!“ „Komm, spring ins Boot – es gleißt ein Wein im Rhein, im Rhein!“</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/">Im Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Sʼ gibt nix mehr –<br />
is all so leer,<br />
sind all schon tot!“</p>
<p>„Da, nimm vom Brot,<br />
machʼs net so schwer –<br />
Christ hält die Wehr!“</p>
<p>„Was soll ich sein –<br />
bin doch allein,<br />
bin ja schon tot!“</p>
<p>„Komm, spring ins Boot –<br />
es gleißt ein Wein<br />
im Rhein, im Rhein!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/">Im Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Immer noch</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2014 16:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Immer noch das Verwundern, wenn plötzlich Glocken tönen, als riefen sie dich – doch wohin, wohin? Als riefe eins in ihnen – doch wer nur, wer? Immer noch das stumme Schluchzen, wenn Regen aus der Rinne spritzt, als sagten dir von andrer Seele Tropfen, von einem Leben ohne Tod. Immer noch die jäh entstürzte Träne, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/immer-noch/">Immer noch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer noch das Verwundern,<br />
wenn plötzlich Glocken tönen,<br />
als riefen sie dich –<br />
doch wohin, wohin?<br />
Als riefe eins in ihnen –<br />
doch wer nur, wer?</p>
<p>Immer noch das stumme Schluchzen,<br />
wenn Regen aus der Rinne spritzt,<br />
als sagten dir von andrer Seele Tropfen,<br />
von einem Leben ohne Tod.</p>
<p>Immer noch die jäh entstürzte Träne,<br />
wenn überm Rhein die Nebel steigen<br />
und den grauen Schiefer schwärzlich feuchten,<br />
wenn bunte Lichter durch die Fensterscheiben<br />
eines weißen Ausflugsschiffes<br />
von Festlichkeit, von Tanz und Singen<br />
fremden, so fremden Lebens künden –</p>
<p>und auf der Aussicht überm Siechhaustal<br />
brichst du ins Knie vor diesem Abend,<br />
diesem dunklen Fluss und Tal,<br />
vor diesem dunklen Leben,<br />
dem kein Wort, kein Kuss das wehe Rätsel löst.</p>
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		<title>Septemberabend</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 May 2014 20:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserne Hand Wolken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken Eifel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eiserne Hand, Wolken, Eifel In der weiten Flur flammen die Feuer auf, auf den Feldern, den Brachen, Reiser knistern, Hölzer pfeifen, Rauch, schweifend in weißen Fratzen, beißt. Die große violette Blüte des Himmels öffnet sich einmal noch weit und atmet. Schnäbel von abertausend Staren picken mit weißem Zwitschern Löcher in die Blätter und neu erwachter [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/">Septemberabend</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eiserne Hand, Wolken, Eifel</em></p>
<p>In der weiten Flur flammen die Feuer auf,<br />
auf den Feldern, den Brachen,<br />
Reiser knistern, Hölzer pfeifen,<br />
Rauch, schweifend in weißen Fratzen,<br />
beißt.</p>
<p>Die große violette Blüte des Himmels<br />
öffnet sich einmal noch weit<br />
und atmet.</p>
<p>Schnäbel von abertausend Staren<br />
picken mit weißem Zwitschern<br />
Löcher in die Blätter<br />
und neu erwachter ferner Welten<br />
Sterngebilde<br />
schneien Hymnen herab.</p>
<p>Hier magst du stille werden<br />
und dein wundes Herz vergraben<br />
am Wegesrand unter dem bemoosten Stein.</p>
<p>In einer Pfütze, schwarz von Abwesenheit,<br />
einer Egge oder eines Pfluges schmerzlicher Spur,<br />
putzt sich eine Meise<br />
den langen trockenen Tag<br />
aus dem Gefieder.</p>
<p>Dein Herz blieb wach von den Pulsen all<br />
der unerfüllten Liebe.</p>
<p>Die Feuer singen auf,<br />
ein jedes hat sein eigenes Lied,<br />
sie kennen einander, rufen sich zu,<br />
wie Liebende auf getrennten Inseln.</p>
<p>Menschenkinder bilden den Ring,<br />
reichen einander die Hand,<br />
werfen Gaben süßen Wohlgeruchs in die Flammen.</p>
<p>Sie opfern in Chören feierlichen Abschied<br />
den uralten Göttern des Felds,<br />
von denen keiner mehr weiß<br />
den Namen oder die schöne Gestalt.</p>
<p>Oder singen in den Flammen auf dem Eifelfeld<br />
ein letztes Mal die alten Götter selbst,<br />
von Pan geweckt,<br />
der großen Mutter,<br />
die dort in einem dunklen Schober schläft<br />
unter Ballen Heus<br />
und dem traumerstickten Gurren ihrer Tauben?</p>
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		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben IX</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 19:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei das Kissen mit Blumen- oder Streifenmuster, das dein wartet Tag und Nacht, wo du versinken magst in einer warmen Düne Kosen – und sind dir Augen bloß, aus unsichtbaren Gräsern lugend. Gepriesen sei das Kissen, das Großmutter aufgeschüttelt und dir unter deinen Po gequetscht hat, auf dass an Höhe mit den Großen du [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben IX</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei das Kissen<br />
mit Blumen- oder Streifenmuster,<br />
das dein wartet Tag und Nacht,<br />
wo du versinken magst<br />
in einer warmen Düne Kosen –<br />
und sind dir Augen bloß,<br />
aus unsichtbaren Gräsern lugend.</p>
<p>Gepriesen sei das Kissen,<br />
das Großmutter aufgeschüttelt<br />
und dir unter deinen Po gequetscht hat,<br />
auf dass an Höhe mit den Großen du gewannst<br />
und beim Mittagsmahl<br />
klirrend-schlürfend<br />
die sämige Kartoffelsuppe löffeln konntest.</p>
<p>Gepriesen sei das Daunenkissen,<br />
das der Geliebte kühn dir unterschob,<br />
um deinen Liebeswald emporzuwandern<br />
auf kecker Suche nach kussbestäubten Pilzen<br />
oder auch die rote Venusblüte aufzupflücken<br />
und sie zwischen seinen Blecke-Zähnen,<br />
warm geseufzt,<br />
dir auf den Mund zu lallen.</p>
<p>Gepriesen sei das Kissen,<br />
in weißes, frisch gestärktes Linnen eingeschlagen,<br />
das, ein verschneiter Grabeshügel,<br />
du dem spatzenzarten Haupt der Mutter unterbreitet hast,<br />
auf dass durchs schmale Fenster im Hospiz<br />
ihr Abschiedsblicke, Ankunftsblicke<br />
wären wohl vergönnt<br />
auf den Vater Rhein.</p>
<p>Gepriesen sei das Kissen<br />
von Moos und Flechten schwellend<br />
und Tannennadeln und Gewürm,<br />
auf das ich einst nach morgenfrohem Aufstieg<br />
von Koblenz-Stolzenfels<br />
beim Tempel des Mercurius<br />
den Wusel-Kopf, einen Bienenkorb<br />
voll Sehnsuchtssummen,<br />
dichterisch gebettet –<br />
liebeslinkisch-lebensscheu.</p>
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		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben II</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 19:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei das lederne Schuhwerk und seine gediegene Festigkeit, weich gehämmert und kunstgerecht vernäht, das mir die langen Wanderwege hat vergönnt: Koblenz–Stolzenfels–Rittersturz–Merkurtempel– Villa Rustica–Remstecken–Karthause, Rhens–Königsstuhl–Gedeonseck–Vierseenblick–Boppard. Wege, die von Trauerschmerzen weich ich um Abschied mir erschritt, erstritt: von der Mutter Heimgang im Sterbe-Tollhaus in der Laubach, den sie gesänftigt von heiliger Salbung, leicht wie eines zarten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei das lederne Schuhwerk<br />
und seine gediegene Festigkeit,<br />
weich gehämmert und kunstgerecht vernäht,<br />
das mir die langen Wanderwege hat vergönnt:<br />
Koblenz–Stolzenfels–Rittersturz–Merkurtempel–<br />
Villa Rustica–Remstecken–Karthause,<br />
Rhens–Königsstuhl–Gedeonseck–Vierseenblick–Boppard.</p>
<p>Wege, die von Trauerschmerzen weich<br />
ich um Abschied mir erschritt, erstritt:<br />
von der Mutter Heimgang<br />
im Sterbe-Tollhaus in der Laubach,<br />
den sie gesänftigt von heiliger Salbung,<br />
leicht wie eines zarten Vogels Traum,<br />
hinabgeseufzt.</p>
<p>Gepriesen sei das Schuhwerk,<br />
das mich festen Schritts<br />
auf gekiester, auf bemooster, auf lehmiger Bahn<br />
zur Heiligung der Muttererde hat geführt,<br />
als das mütterliche Herz,<br />
das mich mit Stolz und Angst und Gläubigkeit genährt,<br />
nur immer ferner, leiser, unhörbarer schlug.</p>
<p>Gepriesen sei das Schuhwerk,<br />
das mich die alten Sehnsuchtspfade hat geführt,<br />
auch wennʼs die eine oder andre Blase gab.</p>
<p>Gepriesen sei, derʼs über seinen Leisten schlug,<br />
der gute Schuster unbekannt.</p>
<p>Doch istʼs nicht gut,<br />
am Mittag tapfer ausgeschrittenen Wegs<br />
barfuß in kühlem Sand zu baden,<br />
den nackten Fuß entgegenstrecken<br />
den Küssen süßer Tropfen?</p>
<p>Und istʼs nicht besser, das Beste nicht,<br />
am Ende schweren Gangs<br />
die Schuhe von den rauchenden Füßen streifen?</p>
<p>Den letzten Gang gehst du freilich unbeschuht:<br />
Oder meinst du, in jenem Garten melodisch<br />
ausgegossenen Lichts könntest du auf Unrat treten?<br />
Und in jenen siedenden Pfühlen,<br />
was nutzten dort die besten Schuhe?</p>
<p>Solange wir den Asphalt der Kultur beschreiten,<br />
müssen wir mit Voltaires Schmerzensgrinsen<br />
einsamen Wallers Träumereien verwinden.</p>
<p>Solange sei das gute Schuhwerk hoch zu preisen.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das hüpfende Bötchen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-huepfende-boetchen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-huepfende-boetchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 14:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie der Junge in Lederhosen, ein Pflaster auf dem Knie wie oft, der das selbst gebastelte Segelboot auf den müden Wellen am Ufer der Mosel mit einer langen Weidenrute, glattgeschält mit seinem Taschenmesser, sorgsam lenkt und manövriert, und immer wieder sein verfängliches Schwanken auffängt – und wenn es kippt und das Segel saugt sich voll [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-huepfende-boetchen/">Das hüpfende Bötchen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Junge in Lederhosen,<br />
ein Pflaster auf dem Knie wie oft,<br />
der das selbst gebastelte Segelboot<br />
auf den müden Wellen am Ufer der Mosel<br />
mit einer langen Weidenrute,<br />
glattgeschält mit seinem Taschenmesser,<br />
sorgsam lenkt und manövriert,<br />
und immer wieder sein verfängliches Schwanken<br />
auffängt – und wenn es kippt<br />
und das Segel saugt sich voll<br />
und es droht zu versinken,<br />
lässt es der Junge nicht untergehen,<br />
sondern ist zur Hand,<br />
bugsiert es emsig mit dem Stock<br />
– schau, wie er vor Anspannung die Lippen aufeinanderpresst –<br />
und jetzt zieht er es mit beherztem Griff<br />
ans rettende Ufer.</p>
<p>Wie klug der Junge ist, wie vernünftig!<br />
Wach muss er schon sein, frisch bei Sinnen, klar<br />
in Sicht und Übersicht, ein bisschen Kunst der Navigation<br />
ertastet er mit fühlender Hand.<br />
Um wie viel höher wiegt die Freude des Spiels als der Verdruss,<br />
den Schusseligkeit, trüber oder toll gewordener Sinn ihn kosteten.</p>
<p>Er grollt nicht, wenn sich das Schiff zur Seite legt,<br />
dem Spielzeug gegenüber, das ihm viel Mühe abverlangt,<br />
aber ihn zum Kapitän und Weltensegler gemacht hat,<br />
wird er nicht feindselig gestimmt,<br />
weil es halt der Schicksalswucht des Flusses<br />
mal nicht standhielt –<br />
jetzt nach überstandener Gefahr hütet er es umso mehr …</p>
<p>… so wir und das hüpfende Bötchen: dies unser Wir!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brüderhaus Koblenz, Kindertrakt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/bruderhaus-koblenz-kindertrakt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/bruderhaus-koblenz-kindertrakt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 15:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Brüderhaus Koblenz Kindertrakt Hohenzollernstraße Koblenz-Metternich]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was hattest du zu beichten, damals? „Mein Vater, vergib mir, ich habe gesündigt!“ Widerlaut und Widerwort? Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Handlungen. Allein oder mit anderen? Geklaut hast du nicht, damals nicht, mein Lieber. Gott hatte dich nicht verlassen, doch warst du schon auf dem Sprung, ihn zu verlassen. Erste Induktionen durch Berührungen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bruderhaus-koblenz-kindertrakt/">Brüderhaus Koblenz, Kindertrakt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was hattest du zu beichten, damals? „Mein Vater, vergib mir, ich habe gesündigt!“ Widerlaut und Widerwort? Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Handlungen. Allein oder mit anderen? Geklaut hast du nicht, damals nicht, mein Lieber. Gott hatte dich nicht verlassen, doch warst du schon auf dem Sprung, ihn zu verlassen. Erste Induktionen durch Berührungen und Blicke. Das war später, als sie ihren überquellenden Busen dir im Gedränge der Bushaltestelle in den Rücken stieß. Hannelore, Eva, Burgel? Nein, Hannelore. Und wie du knallrot anliefst, wenn der Name ihres Vaters wie ein Stein auf den Mittagstisch fiel, der war ja Mitglied im Schützenverein wie Großvater auch. Zehnmal „Vater unser“. Fünfmal „Gegrüßet seist du, Maria“.</p>
<p>Der Kindheit großen Wahrheiten eine war der Schmerz. Nächtens das Pochen, das Glucksen, das Ziehen. Als schütteten stinkende Dämonen aus entmarkten Knochen giftschäumenden, heißen Sud in das rechte Ohr, das böse Ohr. Sie ließen nicht eher ab, bis dass Wimmern und Jammern dich auf den mit Glasscherben bestreuten Strand des Halbschlafs warfen. Vater trug dich seelenloses Bündel auf dem Arm durch das Zimmer, immer von einer zur anderen Ecke. Dann kam der dumpfe Mollakkord von Schule, Dr. Wrede, HNO, Hohenzollernstraße, und Schmerz. Dr. Wrede spähte mit dem Spekulum, unanständig mit gespreizten Beinen über dich gebeugt, dir in die Nasenlöcher und das Ohr. Hörprobe. Du wurdest ins hintere Eck platziert, Dr. Wrede nuschelte etwas in die vorgehaltene Hand. Hast duʼs vernommen? Bei Nichthören bist du wieder durchgefallen und wurdest herabgestuft in den Hierarchien der Lebenden zu den hinteren Reihen der Lebenssimulanten zweiter Stufe, dritter Stufe …</p>
<p>Brüderhaus Koblenz, Kindertrakt. War die Mutter in der Kapelle des Krankenhauses, in der sie auch kniete, als später der Großvater hier lag, dann der Vater? Sicher. Auf einem fahrbaren Bett mit Kindersicherung aus weißen Gitterstäben rollten sie dich in den OP. Auf den Operationsstuhl wurdest du festgeschnallt, damit das Zielobjekt, die entzündeten und eitrigen Mandeln, Dr. Werde nicht aus dem Blick geriet. „Du musst jetzt tapfer sein!“ Und ein kalter, äthergetränkter Lappen wurde dir mit harter Hand auf das Gesicht gepresst. „Zähle bis zehn!“ Kamst du bis vier, fünf, sechs? Du bist schwerelos durch ein heftiges, lautloses Schneien gefallen. Du hattest keine Kehle mehr, um nach der Mutter zu rufen. Du hattest keine Hände mehr, um dich an ihrem schwarzen Haar festzuklammern. All deine Schulhefte, der Schulranzen, die Spielsachen, Schuhe und Socken waren tief unter den anschwellenden Schneemassen vergraben. Zwei blaue Augen wanderten auf der grellen Schneewand hin und her, sie ließen dich nicht los. Wer rief nach dir, rief deinen Namen?</p>
<p>Du erwachtest vom Würgen des Erbrechens von Eiter und Blut, das einer der Brüder in einer blechernen Schüssel auffing. Dann verging der Tag und die Nacht, die Zeit verging. Die Abende wurden lang bei der Sehnsucht, die das Quietschen der Straßenbahn dir ins Herz schnitt. Dann kam abends der Vater. Er brachte dir ein blechernes Szenarium von Indianern, Trappern, Pferdchen und einem Indianerzelt mit einer Feuerstelle, in der eine winzige Birne Glut gab. Er war also da und hatte dich lieb. Aber warum kam er denn allein? Und die Mutter kam allein, brachte Eis als Wohltat für die wunden Stellen im Hals. Warst du der Grund, weshalb sie das Leben nicht mehr teilten? Dein Kranksein war doch kein solcher Grund!</p>
<p>Mit einem Gogo-Mobil, das gehörte als große, neue Errungenschaft der Hebamme, der Nachbarin, fuhr sie dich über die Trierer Straße, nach Hause, ins Oberdorf. Der Sonne entgegen, während tief in den Brombeerbüschen auf dem Metternicher Kimmelberg die kleine, blass-gelbe Honigscheibe des Mondes hing und ihr wesenloses Dasein träge vertröpfelte. Du wähntest, zwischen den Häusern die lieblichen Wellen der Mosel aufblitzen zu sehen. Als würde das Leben dir lächeln.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bruderhaus-koblenz-kindertrakt/">Brüderhaus Koblenz, Kindertrakt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Blumen-Rückläufling</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/blumen-rucklaufling/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/blumen-rucklaufling/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 15:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen-Rückläufling lyrisches Gedicht Ritornell Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Säuselnde Veilchen – ihr Gespielinnen der Lüfte, augentröstlich bleibet ihr uns ein blauendes Weilchen. Sonnengläubige Astern – ihr lichten Wimpern an feuchtem Auge, gebet den Menschen euch Stern um Stern. Groß ersungene Rosen – ihr geküssten Wangen königlichen Hauptes, stillet mit Düften der Tierseele Tosen. Demütige Halme – ihr windgeschriebnen, trunken Verwehten, berget den Sterbenden [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blumen-rucklaufling/">Blumen-Rückläufling</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Säuselnde Veilchen –<br />
ihr Gespielinnen der Lüfte, augentröstlich<br />
bleibet ihr uns ein blauendes Weilchen.</p>
<p>Sonnengläubige Astern –<br />
ihr lichten Wimpern an feuchtem Auge,<br />
gebet den Menschen euch Stern um Stern.</p>
<p>Groß ersungene Rosen –<br />
ihr geküssten Wangen königlichen Hauptes,<br />
stillet mit Düften der Tierseele Tosen.</p>
<p>Demütige Halme –<br />
ihr windgeschriebnen, trunken Verwehten,<br />
berget den Sterbenden im Lispel-Psalme.</p>
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		<title>Brief der kleinen Hildegard aus Koblenz am Rhein, 10 Jahre</title>
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		<comments>http://www.luxautumnalis.de/brief-der-kleinen-hildegard-aus-koblenz-am-rhein-10-jahre/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 14:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Brief der kleinen Hildegard aus Koblenz Papst Benedikt Papst Franziskus]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>An den Papst in Rom Lieber Heiliger Vater, du heißt ja Franz wie mein Onkel. Der ist Bauer in der Eifel und geht im Mai oft zu der Marienkapelle auf dem Berg, da ist das Gnadenbild. Ob er auch mal eine Schale mit bunten Blüten mitbringt und der Maria auf den Altar stellt, weiß ich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/brief-der-kleinen-hildegard-aus-koblenz-am-rhein-10-jahre/">Brief der kleinen Hildegard aus Koblenz am Rhein, 10 Jahre</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An den Papst in Rom</p>
<p>Lieber Heiliger Vater,</p>
<p>du heißt ja Franz wie mein Onkel. Der ist Bauer in der Eifel und geht im Mai oft zu der Marienkapelle auf dem Berg, da ist das Gnadenbild. Ob er auch mal eine Schale mit bunten Blüten mitbringt und der Maria auf den Altar stellt, weiß ich nicht. Glaub es eigentlich nicht. Du hast es getan, hab ich alles im Fernsehen gesehen: Das war so lieb von dir.</p>
<p>In meiner Kinderbibel ist ein Bild vom Heiligen Franziskus, wie er mitten in einer Schar von Vögeln steht. Zwei Vögel sitzen ihm auf den Schultern. Und er spricht mit den Vögeln. Was er ihnen wohl Liebes gesagt hat? Du musst mir eins versprechen, lieber Heiliger Vater: Auch du musst mit den Vögeln sprechen, bald, da kommen sie geflogen, im Frühling – und noch mit anderen Tieren, wenn sie zu dir kommen und du auf dem großen Platz vor dem Dom spazieren gehst.</p>
<p>Noch zwei Wünsche habe ich, lieber Vater: Wenn du das nächste Mal auf den Balkon am Dom gehst, bring nicht wieder diese alten Männer mit, die bloß um dich rumstehen und grinsen. Da sollen lieber schöne, strahlende Engel mit Heiligenschein ihre weichen Flügel um dich legen.</p>
<p>Und mein letzter Wunsch: Bitte übertreibe es doch nicht mit der Armut. Bei uns gegenüber wohnen auch arme Leute in einem Fachwerkhaus: Da riecht es nicht gut aus der Tür und wenn im Sommer die Fenster offenstehen, hörst du schreien und fluchen. Du willst doch nicht den Dom und all die hübschen und prächtigen Kirchen in Rom abreißen lassen, weil sie so reich geschmückt sind – für den lieben Gott?</p>
<p>Bitte ziehe doch die alten schmutzigen Latschen aus, die du aus Argentinien mitgebracht hast, und schlüpfe geschwind in die roten Schühchen, die unser letzter Heiliger Vater, der sanfte Großvater aus Bayern, so gern getragen hat – ʼs wär so schick!</p>
<p>Ich mache einen Knicks und küsse von Herzen deinen Ring.</p>
<p>Aus dem fernen Land am Rhein</p>
<p>Deine Hilde</p>
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		<title>Weich noch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/weich-noch/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 19:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weich noch Gedicht Koblenz Rheingedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Weich noch in müden Gesten, veilchenumsungen, hebst du die Arme entgegen einem dich meinenden Tag. Die hohen Buchen bleiben und schwesterlich ihre Schatten. Betaut dich wieder ein Glitzern an den Ufern des Rheins. Und wie Kosen von Moos an deinen Füßen bloß. Kommen die Sterne geflüstert, Schlaf fällt dir in den Schoß.</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weich-noch/">Weich noch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weich noch in müden Gesten,<br />
veilchenumsungen,<br />
hebst du die Arme entgegen<br />
einem dich meinenden Tag.</p>
<p>Die hohen Buchen bleiben<br />
und schwesterlich ihre Schatten.<br />
Betaut dich wieder ein Glitzern<br />
an den Ufern des Rheins.</p>
<p>Und wie Kosen von Moos<br />
an deinen Füßen bloß.<br />
Kommen die Sterne geflüstert,<br />
Schlaf fällt dir in den Schoß.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weich-noch/">Weich noch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Eiche im Hain</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/eiche-im-hain/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 15:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Eiche im Hain poetische Prosa Koblenz Kühkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Welche Fülle, welche Pracht! Tausend Jahre sang in dir das Licht. Uns gibst Kunde du vom Stehen unter Wettern, der Geduld des Wachstums, dem Segen-Spenden. Und wie weit kamst du, fest Thronende, mit deinen Eicheln, die ahnungslos die Waldtiere auf die Lebensreise mitnahmen? Und dir, Freund, gibt der wie mit wuchtigem Stößel behauene und gekerbte [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/eiche-im-hain/">Eiche im Hain</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Fülle, welche Pracht! Tausend Jahre sang in dir das Licht. Uns gibst Kunde du vom Stehen unter Wettern, der Geduld des Wachstums, dem Segen-Spenden. Und wie weit kamst du, fest Thronende, mit deinen Eicheln, die ahnungslos die Waldtiere auf die Lebensreise mitnahmen? Und dir, Freund, gibt der wie mit wuchtigem Stößel behauene und gekerbte Stamm Halt, wenn du die Stirn gegen ihn lehnst, gibt dir wieder Halt und Maß im Einsamsein, und unter dem Schattendach des Sommers findest du auf dem Mooskissen Schlaf – bis ein Grunzen dich weckt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/eiche-im-hain/">Eiche im Hain</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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