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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Liebesgedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Liebe geht zum Grabe</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 22:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe geht zum Grabe Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Und gehst du einsam hin zu seinem Grabe, fühlst du das Weh, des Abends trunknen Hauch. Wie sticht das Wort, o Dorn am Rosenstrauch, daß leer von Süße fast des Herzens Wabe. Du schabst vom Mal das Moos, den grünen Schatten, daß geisterhaft der Name dir erscheint, um den du bange Nächte hast geweint, bis [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-geht-zum-grabe/">Liebe geht zum Grabe</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und gehst du einsam hin zu seinem Grabe,<br />
fühlst du das Weh, des Abends trunknen Hauch.<br />
Wie sticht das Wort, o Dorn am Rosenstrauch,<br />
daß leer von Süße fast des Herzens Wabe.</p>
<p>Du schabst vom Mal das Moos, den grünen Schatten,<br />
daß geisterhaft der Name dir erscheint,<br />
um den du bange Nächte hast geweint,<br />
bis Schilf des Schlafs ließ rauschend dich ermatten.</p>
<p>Die Kerze schiebst du in die Grablaterne,<br />
erst blakt sie dumpf, dann sinnt die Flamme rein.<br />
Der Spruch zuckt wie ein Irrlicht in der Ferne:</p>
<p>O daß vereint wir wieder könnten sein<br />
und schweben Traum an Traum, entrückt als Sterne,<br />
die wahr sich fühlen in des andern Schein.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frühlingssonett</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingssonett Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie aus den Ritzen zartes Grün gesprossen, da wir noch in den Dämmerlauben schliefen, hat uns geträumt. Beflaumte Kehlen riefen, als hätten Südens Lüfte sie umflossen. Ich fühlte deine Wimpern auf den Wangen wie einer trunknen Hummel Fühler zittern. Ein Strahl, der Knospen weckt an Schattengittern, hat jäh dein Blick mein dunkles Selbst umfangen. Der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fruehlingssonett/">Frühlingssonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus den Ritzen zartes Grün gesprossen,<br />
da wir noch in den Dämmerlauben schliefen,<br />
hat uns geträumt. Beflaumte Kehlen riefen,<br />
als hätten Südens Lüfte sie umflossen.</p>
<p>Ich fühlte deine Wimpern auf den Wangen<br />
wie einer trunknen Hummel Fühler zittern.<br />
Ein Strahl, der Knospen weckt an Schattengittern,<br />
hat jäh dein Blick mein dunkles Selbst umfangen.</p>
<p>Der Tag ward uns zum Vlies, weich hingebreitet,<br />
bestickt mit Veilchen, Astern, Anemonen,<br />
und nackte Haut zu kitzeln, Seidengräsern.</p>
<p>Die Nacht hat uns der Seele Raum geweitet<br />
mit blauen Tönen aus entrückten Zonen,<br />
als rieben Engel sacht an feuchten Gläsern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn sich die Narzissen wiegen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 22:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn sich die Narzissen wiegen Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn sich die Narzissen wiegen müd im lauen Abendwind, will ich schweigend bei dir liegen und dich atmen hören blind. Grellen Tages dunkles Wollen, das sich würgend um uns schlang, aufgelöst ist es, verschollen in der Seelen Zwiegesang. Fernhin sank das kalte Lärmen, das den zarten Sinn betäubt, ins Geschluchz von Vogelschwärmen, Wasser, das vor [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-sich-die-narzissen-wiegen/">Wenn sich die Narzissen wiegen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich die Narzissen wiegen<br />
müd im lauen Abendwind,<br />
will ich schweigend bei dir liegen<br />
und dich atmen hören blind.</p>
<p>Grellen Tages dunkles Wollen,<br />
das sich würgend um uns schlang,<br />
aufgelöst ist es, verschollen<br />
in der Seelen Zwiegesang.</p>
<p>Fernhin sank das kalte Lärmen,<br />
das den zarten Sinn betäubt,<br />
ins Geschluchz von Vogelschwärmen,<br />
Wasser, das vor Sehnsucht stäubt.</p>
<p>Die ein Dämon schlug, die Wunden,<br />
daß er unser Herzblut sog,<br />
hat ein Engel sanft verbunden,<br />
der aus Eden zu uns flog.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Frucht des Eros</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 23:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frucht des Eros Liebesgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du warst die Bö, die jäh ins Laubwerk fährt, und Rauschen weckt sie auf, die scheue Seele. Du warst der Schrei, der sich zum Lied verklärt, und süße Feuchte löst den Krampf der Kehle. Ich aber liege starr auf kahlem Grund, das Laub, das ausgerauschte, fraß ein Feuer. Ich würg am Werg der Nacht im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/">Die Frucht des Eros</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du warst die Bö, die jäh ins Laubwerk fährt,<br />
und Rauschen weckt sie auf, die scheue Seele.<br />
Du warst der Schrei, der sich zum Lied verklärt,<br />
und süße Feuchte löst den Krampf der Kehle.</p>
<p>Ich aber liege starr auf kahlem Grund,<br />
das Laub, das ausgerauschte, fraß ein Feuer.<br />
Ich würg am Werg der Nacht im stummen Mund,<br />
den mir gestopft ein schönes Ungeheuer.</p>
<p>Du warst die Rose, die dem Südlicht glückt,<br />
und ihre Dornen sind der Wollust Spangen.<br />
Du warst Iduna, die Goldäpfel pflückt,<br />
und ihr Erwählter darf sie glücklich fangen.</p>
<p>Ich aber lieg in der Erinnerung Grab,<br />
wo Rosenblätter dumpf nach Fäulnis riechen.<br />
Ich hab die Frucht noch, die mir Eros gab,<br />
doch seh den Wurm des Dämons ich schon kriechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch: Franz Schubert, Der Wanderer<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=-kOwwkqp0gY&amp;list=RD-kOwwkqp0gY&amp;start_radio=1">https://www.youtube.com/watch?v=-kOwwkqp0gY&amp;list=RD-kOwwkqp0gY&amp;start_radio=1</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grausame Venus</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 23:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Grausame Venus Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus der Waldnacht schwarzer Locken, die sich über dich ergossen, leuchtete des Mundes Glut. Noch bevor sie dich erwärmte, war erstickt sie schon, erloschen. Grausam ist, wie Liebe tut. Wahnhell war die Fensterscheibe, wo zwei Schatten trunken sanken, heißes Blei rann hin dein Blut. Was gelegt sie auf die Schwelle deiner Angst, des Ja-Worts Blume, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/grausame-venus/">Grausame Venus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Waldnacht schwarzer Locken,<br />
die sich über dich ergossen,<br />
leuchtete des Mundes Glut.</p>
<p>Noch bevor sie dich erwärmte,<br />
war erstickt sie schon, erloschen.<br />
Grausam ist, wie Liebe tut.</p>
<p>Wahnhell war die Fensterscheibe,<br />
wo zwei Schatten trunken sanken,<br />
heißes Blei rann hin dein Blut.</p>
<p>Was gelegt sie auf die Schwelle<br />
deiner Angst, des Ja-Worts Blume,<br />
riß hinab die dunkle Flut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/grausame-venus/">Grausame Venus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Geliebte des alten Dichters spricht</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 23:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geliebte des alten Dichters spricht Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sanft war der Hügel, wo wir abends lagen, gefunkelt hat schon über uns dein Stern. Als hätte nichts genagt am Lebenskern, umfloß dich holder Glanz aus Jugendtagen. Der reinen Quellen mochtest du gedenken, aus denen du geschöpft des Liedes Trank. Du wußtest auch den süßen Qualen Dank, die auf den Schnee der Anmut Schatten senken. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-geliebte-des-alten-dichters-spricht/">Die Geliebte des alten Dichters spricht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sanft war der Hügel, wo wir abends lagen,<br />
gefunkelt hat schon über uns dein Stern.<br />
Als hätte nichts genagt am Lebenskern,<br />
umfloß dich holder Glanz aus Jugendtagen.</p>
<p>Der reinen Quellen mochtest du gedenken,<br />
aus denen du geschöpft des Liedes Trank.<br />
Du wußtest auch den süßen Qualen Dank,<br />
die auf den Schnee der Anmut Schatten senken.</p>
<p>Ich aber wandte mich, daß deine Blicke<br />
die Feuchte meiner Wangen nicht gewahrten,<br />
nicht, wie Erinnerung mein Herz bedrücke,</p>
<p>das Grabmal mit den heimlich aufgebahrten,<br />
den Träumen, die geopfert ich dem Glücke,<br />
die Nacht zu sein um deine lichten Fahrten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Terzinen für Herzen, die ergrauen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 23:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Terzinen für Herzen die ergrauen Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Noch blaue, Azur, Herzen, die ergrauen, daß Blüten, wie sie süß im Winde schwingen, im Grünen wir, am Saum des Abends schauen. Sind wir auch müde, da wir lange gingen, ans Ufer stiller Wasser zu gelangen, uns sänftiget das flaumenweiche Singen in Schilfen, wo schon Frühjahrsnester hangen. Ein trunknes aber will uns ferne locken in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-fuer-herzen-die-ergrauen/">Terzinen für Herzen, die ergrauen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch blaue, Azur, Herzen, die ergrauen,<br />
daß Blüten, wie sie süß im Winde schwingen,<br />
im Grünen wir, am Saum des Abends schauen.</p>
<p>Sind wir auch müde, da wir lange gingen,<br />
ans Ufer stiller Wasser zu gelangen,<br />
uns sänftiget das flaumenweiche Singen</p>
<p>in Schilfen, wo schon Frühjahrsnester hangen.<br />
Ein trunknes aber will uns ferne locken<br />
in Gärten, wo die Äpfel goldner prangen,</p>
<p>wo nie der Liebe tiefe Quellen stocken.<br />
Daß uns die Himmelslüfte dorthin trügen<br />
wie leisen Schneiens schwerelose Flocken.</p>
<p>Schon muß die Bläue sich dem Trüben fügen,<br />
der Kelch der Blume vor der Nacht sich schließen.<br />
Laß, Liebe, eins ans andere uns schmiegen,</p>
<p>bis helle Tränen in das Dunkel fließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-fuer-herzen-die-ergrauen/">Terzinen für Herzen, die ergrauen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Falter Vers</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 23:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Falter Vers Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Den Falter, der im dunklen Keller lag, hast du sanft emporgehoben an das Licht der Gerbera. Wie die Fühler bald gezittert, als ein Tropfen sie geweckt, o goldener Tau von droben. Meinen Vers, ich will ihn heben auf die Blüte deines Traums, daß er ihre Süße schmeckt. Flügel mit den Tupfen, roten, fühlest du, wie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/">Falter Vers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den Falter, der im dunklen Keller lag,<br />
hast du sanft emporgehoben<br />
an das Licht der Gerbera.</p>
<p>Wie die Fühler bald gezittert,<br />
als ein Tropfen sie geweckt,<br />
o goldener Tau von droben.</p>
<p>Meinen Vers, ich will ihn heben<br />
auf die Blüte deines Traums,<br />
daß er ihre Süße schmeckt.</p>
<p>Flügel mit den Tupfen, roten,<br />
fühlest du, wie sie erbeben,<br />
die dir hold sind, Frühlingsboten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/falter-vers/">Falter Vers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Liebe dunkles Bangen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-dunkles-bangen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-dunkles-bangen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 23:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Liebe dunkles Bangen Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ist dies der Tag nicht, dieses nicht die Stunde? Der Pfad nicht, den sie lächelnd stets gegangen? Ihn überkommt der Liebe dunkles Bangen, als bräche auf, die nicht mehr heilt, die Wunde. Vielleicht, daß wie vom Dämon überschauert sie ihn vergessen hat, zerschnitten wäre das treue Band wie von der Parze Schere, und keinen wüßte [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-dunkles-bangen/">Der Liebe dunkles Bangen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dies der Tag nicht, dieses nicht die Stunde?<br />
Der Pfad nicht, den sie lächelnd stets gegangen?<br />
Ihn überkommt der Liebe dunkles Bangen,<br />
als bräche auf, die nicht mehr heilt, die Wunde.</p>
<p>Vielleicht, daß wie vom Dämon überschauert<br />
sie ihn vergessen hat, zerschnitten wäre<br />
das treue Band wie von der Parze Schere,<br />
und keinen wüßte sie, der um sie trauert.</p>
<p>Ein Schwindel faßt ihn an bei dem Gedanken,<br />
er habe alles nur geträumt, dies Leben,<br />
o Tau, o feuchter Glanz auf grünen Reben,<br />
o Niederrinnen an verdorrten Ranken.</p>
<p>Da glüht jäh ihre Hand in seiner kühlen.<br />
Daß Liebe wahr sei, wirklich, was wir fühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-dunkles-bangen/">Der Liebe dunkles Bangen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahreszeiten der Liebe</title>
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		<comments>http://www.luxautumnalis.de/jahreszeiten-der-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 23:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten der Liebe Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Betört dich Sommerduft noch, wenn es tagt, glimmt dir in des Adonis roter Blüte ein Tropfen Blut noch jener grauen Mythe, hat Schwermut dir das Mark nicht ganz zernagt. Und ward, da hin sie schied, dein Blick getrübt, und mag das Licht des Herbsts ihn nicht erheitern, spricht doch der Blätter Fall dir nicht von [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/jahreszeiten-der-liebe/">Jahreszeiten der Liebe</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Betört dich Sommerduft noch, wenn es tagt,<br />
glimmt dir in des Adonis roter Blüte<br />
ein Tropfen Blut noch jener grauen Mythe,<br />
hat Schwermut dir das Mark nicht ganz zernagt.</p>
<p>Und ward, da hin sie schied, dein Blick getrübt,<br />
und mag das Licht des Herbsts ihn nicht erheitern,<br />
spricht doch der Blätter Fall dir nicht von Scheitern.<br />
Singt dunkler auch das Herz, es hat geliebt.</p>
<p>Wie dämpft den Lärm der Welt ein Vlies von Schnee.<br />
Süß ist das Knirschen aber sanfter Schritte,<br />
als träte sie zu dir, als ob sie bitte:<br />
Laß schlafen unterm weißen Tuch das Weh.</p>
<p>Daß nur kein scharfer Strahl das Tuch zertrenne,<br />
nur Mnemosynes milde Leuchte brenne.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ich steh versunken</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-steh-versunken/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ich-steh-versunken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 23:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ich steh versunken Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34981</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gezwitscher, leise, frühlingstrunken, aus winterharten Azaleenbüschen. Ich harre, steh versunken. Ich frag sie: „Kannst auch du es hören?“ Sie lächelt, süß, verlegen, als würd mich Geistersang betören. Bleicher Lilien Jenseitsleuchten über Malen, moosverdunkelt. Mir ist, als würden sich die Augen feuchten. Ich frag sie: „Kannst auch du es sehen?“ Sie schweigt. Es kann der Holdsinn [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-steh-versunken/">Ich steh versunken</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gezwitscher, leise, frühlingstrunken,<br />
aus winterharten Azaleenbüschen.<br />
Ich harre, steh versunken.</p>
<p>Ich frag sie: „Kannst auch du es hören?“<br />
Sie lächelt, süß, verlegen,<br />
als würd mich Geistersang betören.</p>
<p>Bleicher Lilien Jenseitsleuchten<br />
über Malen, moosverdunkelt.<br />
Mir ist, als würden sich die Augen feuchten.</p>
<p>Ich frag sie: „Kannst auch du es sehen?“<br />
Sie schweigt. Es kann der Holdsinn ja<br />
Schwermut nicht verstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traumgelall</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/traumgelall/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/traumgelall/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 23:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Traumgelall Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34969</guid>
		<description><![CDATA[<p>Augen? Nein. Namen? Nein. Aschen- glut. * Wirbel? Ja. Flocken? Ja. Aschen, fahl. * Gingen wir ans Ufer dort? Arm in Arm. War mein Haar schon grau? Schiefermatt. Singst du noch das Lied? Stummen Munds. Ist sein Duft verweht? Hauch um Hauch. * Vogelrufe? Nein. Blütenzweige? Nein. Schluchzen trunknen Schilfs. * Birkenlichtung? Ja. Moosvergilbte Male? [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traumgelall/">Traumgelall</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Augen?<br />
Nein.</p>
<p>Namen?<br />
Nein.</p>
<p>Aschen-<br />
glut.</p>
<p>*</p>
<p>Wirbel?<br />
Ja.</p>
<p>Flocken?<br />
Ja.</p>
<p>Aschen,<br />
fahl.</p>
<p>*</p>
<p>Gingen wir ans Ufer dort?<br />
Arm in Arm.</p>
<p>War mein Haar schon grau?<br />
Schiefermatt.</p>
<p>Singst du noch das Lied?<br />
Stummen Munds.</p>
<p>Ist sein Duft verweht?<br />
Hauch um Hauch.</p>
<p>*</p>
<p>Vogelrufe?<br />
Nein.</p>
<p>Blütenzweige?<br />
Nein.</p>
<p>Schluchzen<br />
trunknen Schilfs.</p>
<p>*</p>
<p>Birkenlichtung?<br />
Ja.</p>
<p>Moosvergilbte Male?<br />
Ja.</p>
<p>Erinnerungs-<br />
gestrüpp.</p>
<p>*</p>
<p>Was ruft uns aus ferner Zeit?<br />
Traumgeläut.</p>
<p>Wer hüllt uns ins goldne Vlies?<br />
Sanfter Tod.</p>
<p>*</p>
<p>Rauschen?<br />
Ja.</p>
<p>Worte?<br />
Nein.</p>
<p>Wasser-<br />
Psalm.</p>
<p>*</p>
<p>Bilder?<br />
Nein.</p>
<p>Schatten?<br />
Ja.</p>
<p>Spiegel,<br />
blind.</p>
<p>*</p>
<p>Hörst du auch das Wehen?<br />
Laub der Nacht im Wind.</p>
<p>Siehst du auch das Funkeln?<br />
Tau der Nacht im Mond.</p>
<p>*</p>
<p>Seufzen?<br />
Ja.</p>
<p>Worte?<br />
Nein.</p>
<p>Traum-<br />
gelall.</p>
<p>*</p>
<p>Menschen?<br />
Nein.</p>
<p>Moose?<br />
Ja.</p>
<p>Stiller<br />
Quell.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ins Dunkel nachgehallt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ins-dunkel-nachgehallt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ins-dunkel-nachgehallt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 23:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ins Dunkel nachgehallt Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34925</guid>
		<description><![CDATA[<p>Töne, die uns sanft bezwungen, sind ins Dunkel nachgehallt. Was die Muse vorgesungen, Wehmut hat es nachgelallt. Als am Ufer wir gegangen, schluchzte uns die Welle nach. Im Gespinst hat sich verfangen Mond, der durch die Halme brach. Hatte ich das Haupt gebettet in der Liebe stummen Schoß, schien ich vor mir selbst gerettet, eitlen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ins-dunkel-nachgehallt/">Ins Dunkel nachgehallt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Töne, die uns sanft bezwungen,<br />
sind ins Dunkel nachgehallt.<br />
Was die Muse vorgesungen,<br />
Wehmut hat es nachgelallt.</p>
<p>Als am Ufer wir gegangen,<br />
schluchzte uns die Welle nach.<br />
Im Gespinst hat sich verfangen<br />
Mond, der durch die Halme brach.</p>
<p>Hatte ich das Haupt gebettet<br />
in der Liebe stummen Schoß,<br />
schien ich vor mir selbst gerettet,<br />
eitlen Wünschens Fessel los.</p>
<p>Und die Mauern der Verliese,<br />
wo den Kopf ich schlug mir wund,<br />
sanken hin vor einer Wiese,<br />
wo die Quelle sang, dein Mund.</p>
<p>Aufgetan hat sich die Blüte,<br />
die ich, Liebste, dir gebracht.<br />
Als sie noch im Dämmer glühte,<br />
war vollkommen Tag und Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gaukler Mond</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gaukler-mond/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gaukler-mond/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 23:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gaukler Mond Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34838</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was geseufzt die Wasser leise, floß ins Schilf der Dämmerschneise, da wir spät ans Ufer gingen. Und ich sah ein sanftes Leuchten, deine Blicke Tränen feuchten, die an scheuen Wimpern hingen. Als wir in den Kahn gestiegen, uns dem Wogen anzuschmiegen, ließen wir die Ruder sinken. Schwäne hat ein Traum geschaukelt, lilienfahl der Mond gegaukelt, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gaukler-mond/">Gaukler Mond</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was geseufzt die Wasser leise,<br />
floß ins Schilf der Dämmerschneise,<br />
da wir spät ans Ufer gingen.</p>
<p>Und ich sah ein sanftes Leuchten,<br />
deine Blicke Tränen feuchten,<br />
die an scheuen Wimpern hingen.</p>
<p>Als wir in den Kahn gestiegen,<br />
uns dem Wogen anzuschmiegen,<br />
ließen wir die Ruder sinken.</p>
<p>Schwäne hat ein Traum geschaukelt,<br />
lilienfahl der Mond gegaukelt,<br />
daß wir Duft der Ferne trinken.</p>
<p>Und wir wähnten ihn zu hören,<br />
Sang von graziösen Chören,<br />
die am andern Ufer harrten.</p>
<p>Doch der Kahn stieß seine Rippen<br />
wund an kahlen Felsenklippen,<br />
und die sich gewiegt erstarrten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehnsucht träumt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sehnsucht-traeumt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sehnsucht-traeumt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 23:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht träumt Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34781</guid>
		<description><![CDATA[<p>Deiner Blicke süße Funken machten mich wie trunken. In den Wogen deiner Locken bin ich gern versunken. Sehnsucht träumt, sind wir verlassen. Sangst du, wollten helle Flocken mich ins Weite locken, und aus grünen Teichen klangen heimatliche Glocken. Sehnsucht träumt, sind wir verlassen. Als wir durch das Schilf gegangen, sah auf deinen Wangen ich den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sehnsucht-traeumt/">Sehnsucht träumt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Deiner Blicke süße Funken<br />
machten mich wie trunken.<br />
In den Wogen deiner Locken<br />
bin ich gern versunken.</p>
<p>Sehnsucht träumt, sind wir verlassen.</p>
<p>Sangst du, wollten helle Flocken<br />
mich ins Weite locken,<br />
und aus grünen Teichen klangen<br />
heimatliche Glocken.</p>
<p>Sehnsucht träumt, sind wir verlassen.</p>
<p>Als wir durch das Schilf gegangen,<br />
sah auf deinen Wangen<br />
ich den Tau der Wehmut glimmen,<br />
Nachtigallen sangen.</p>
<p>Sehnsucht träumt, sind wir verlassen.</p>
<p>Nun bedrängen Geisterstimmen<br />
mich hinauszuschwimmen,<br />
und das Ufer, wo dich Feen<br />
bargen, zu erklimmen.</p>
<p>Sehnsucht träumt, sind wir verlassen.</p>
<p>Einmal will ich dich noch sehen<br />
zwischen Blumen gehen,<br />
Asphodelen, die erblassen,<br />
weil sie dich verstehen.</p>
<p>Sehnsucht träumt, sind wir verlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sehnsucht-traeumt/">Sehnsucht träumt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tag der Unbehausten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/tag-der-unbehausten/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/tag-der-unbehausten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 22:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Unbehausten Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34682</guid>
		<description><![CDATA[<p>Trunkner Duft aus Blütenkronen, dunkles Seufzen aus den Tiefen. Zwitschern lichtet graue Zonen, wo wir Unbehauste schliefen. Durch des Traumes Wimpern bricht honiggelbes Morgenlicht. Laß uns mit den Hirten schweifen und dem Strom der wollenen Herden, wo die Purpurbeeren reifen, übers weiche Moos der Erden. Und die goldne Leier ruht blitzend in der Mittagsglut. Ich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tag-der-unbehausten/">Tag der Unbehausten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Trunkner Duft aus Blütenkronen,<br />
dunkles Seufzen aus den Tiefen.<br />
Zwitschern lichtet graue Zonen,<br />
wo wir Unbehauste schliefen.</p>
<p>Durch des Traumes Wimpern bricht<br />
honiggelbes Morgenlicht.</p>
<p>Laß uns mit den Hirten schweifen<br />
und dem Strom der wollenen Herden,<br />
wo die Purpurbeeren reifen,<br />
übers weiche Moos der Erden.</p>
<p>Und die goldne Leier ruht<br />
blitzend in der Mittagsglut.</p>
<p>Ich will sacht die Halme streichen,<br />
die dein nacktes Knie geneckt,<br />
bis die Quelle wir erreichen<br />
und der Kuß nach Dämmerung schmeckt.</p>
<p>Still auf muschelweißem Boot<br />
Venus schwimmt ins Abendrot.</p>
<p>Die gesättigt sind, sie schmiegen<br />
eins am anderen ihr Haupt.<br />
Uns genügt, im Freien liegen,<br />
wo die Ödnis Traum belaubt.</p>
<p>Hast du, Liebe, es gefühlt,<br />
Mond, der wilde Gluten kühlt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tag-der-unbehausten/">Tag der Unbehausten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Süße Resignation</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/suesse-resignation/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/suesse-resignation/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 22:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Süße Resignation Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34675</guid>
		<description><![CDATA[<p>Daß wir noch einmal dürften klimmen im grünen Dämmerschein, wo Tropfen goldner Trauben glimmen, im Rebenhang am Rhein. Doch bangt uns um die alten Knochen, ein knirschend-zartes Glas, ein Schieferblatt, gedrückt, zerbrochen, geknicktes Ufergras. Laß, Liebe, Aug in Aug uns schauen, den Abendglanz auf fernen Auen. Daß wir noch einmal dürften lauschen dem hohen Stromgesang, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/suesse-resignation/">Süße Resignation</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß wir noch einmal dürften klimmen<br />
im grünen Dämmerschein,<br />
wo Tropfen goldner Trauben glimmen,<br />
im Rebenhang am Rhein.</p>
<p>Doch bangt uns um die alten Knochen,<br />
ein knirschend-zartes Glas,<br />
ein Schieferblatt, gedrückt, zerbrochen,<br />
geknicktes Ufergras.</p>
<p>Laß, Liebe, Aug in Aug uns schauen,<br />
den Abendglanz auf fernen Auen.</p>
<p>Daß wir noch einmal dürften lauschen<br />
dem hohen Stromgesang,<br />
wenn tiefer weiche Wasser rauschen<br />
im Sonnenuntergang.</p>
<p>Doch fürchten wir, uns überschwemme<br />
mit fahler Glut der Mond,<br />
durchstochen würden Herzens Dämme,<br />
von Stürmen lang verschont.</p>
<p>Laß, Liebe, Herz an Herz uns drängen<br />
und lauschen hellen Blutes Sängen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/suesse-resignation/">Süße Resignation</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verschollener Glocken Widerklang</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/verschollener-glocken-widerklang/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/verschollener-glocken-widerklang/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 22:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Verschollener Glocken Widerklang Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34668</guid>
		<description><![CDATA[<p>Uns bleibt verschollener Glocken Widerklang, ein Efeuschauer noch von Schattengittern, verblaßter Blüten geisterhaftes Zittern am Saum des Weges in den Untergang. Nicht unter stummen Tränen zu verbittern, bleibt uns verschollener Glocken Widerklang. Und deine Hand ließ meine jählings los, als Blick und Blick erblindend sich entglitten. Kein Gott gab uns zu sagen, was wir litten, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verschollener-glocken-widerklang/">Verschollener Glocken Widerklang</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Uns bleibt verschollener Glocken Widerklang,<br />
ein Efeuschauer noch von Schattengittern,<br />
verblaßter Blüten geisterhaftes Zittern<br />
am Saum des Weges in den Untergang.<br />
Nicht unter stummen Tränen zu verbittern,<br />
bleibt uns verschollener Glocken Widerklang.</p>
<p>Und deine Hand ließ meine jählings los,<br />
als Blick und Blick erblindend sich entglitten.<br />
Kein Gott gab uns zu sagen, was wir litten,<br />
das müde Haupt zu bergen, war kein Schoß.<br />
Als wär der Liebe Banner uns zerschnitten,<br />
ließ deine Hand die meine jählings los.</p>
<p>Da flogst du, Taube mit schneeweißem Band,<br />
ich hörte schwirrend sich die Flügel breiten.<br />
Kein Odem wehte mir, dich zu geleiten,<br />
der flügellos am schroffen Abgrund stand.<br />
Daß heim du zu den Schwestern mögest gleiten,<br />
o holde Taube mit schneeweißem Band.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verschollener-glocken-widerklang/">Verschollener Glocken Widerklang</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/verschollener-glocken-widerklang/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Heimatlicher Pfad</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/heimatlicher-pfad/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/heimatlicher-pfad/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 22:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatlicher Pfad Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34644</guid>
		<description><![CDATA[<p>Schattend schlang der Pfad sich zwischen Reben. Gold von Trauben aus dem Schlaf zu heben, drängten zitternd warme Strahlen schon. Tropfen blitzten aus den Traumgeweben, und die Sonne stieg, ein roter Mohn. „Hörtest du, wie uns aus Wolkentiefen Liebste, süße Stimmen heimwärts riefen?“ Dankbar tranken wir das Licht der Höhe, und uns war, ein Duft [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/heimatlicher-pfad/">Heimatlicher Pfad</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schattend schlang der Pfad sich zwischen Reben.<br />
Gold von Trauben aus dem Schlaf zu heben,<br />
drängten zitternd warme Strahlen schon.<br />
Tropfen blitzten aus den Traumgeweben,<br />
und die Sonne stieg, ein roter Mohn.<br />
„Hörtest du, wie uns aus Wolkentiefen<br />
Liebste, süße Stimmen heimwärts riefen?“</p>
<p>Dankbar tranken wir das Licht der Höhe,<br />
und uns war, ein Duft von Süden wehe.<br />
Hell im Talgrund wogte trunkener Schaum,<br />
heller als der reine Schnee der Schlehe.<br />
Apfelblüte glomm von Baum zu Baum.<br />
„Sieh nur, Liebster, was uns heim will locken,<br />
die auf Schlafes Schwelle fallen, Flocken.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Entrückter Liebe Schimmer</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/entrueckter-liebe-schimmer/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 22:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Entrückter Liebe Schimmer Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie hat im Dunkel einst mir dein Lächeln geschimmert, gleich einer Traube zwischen dämmernden Reben. In eine Schale soll die goldene Frucht man bald heben, daß sie nicht wehrlos im harschen Froste verkümmert. Ich aber mochte den Schimmer nicht pflücken, schweben ihn lassen, mußte in fahler Mondnacht, im Schneelicht mußte er blassen. Wie mir dein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/entrueckter-liebe-schimmer/">Entrückter Liebe Schimmer</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie hat im Dunkel einst mir dein Lächeln geschimmert,<br />
gleich einer Traube zwischen dämmernden Reben.<br />
In eine Schale soll die goldene Frucht man bald heben,<br />
daß sie nicht wehrlos im harschen Froste verkümmert.<br />
Ich aber mochte den Schimmer nicht pflücken, schweben ihn lassen,<br />
mußte in fahler Mondnacht, im Schneelicht mußte er blassen.</p>
<p>Wie mir dein Wort das Herz, das schlaflos ergraute,<br />
gleich lichten Tropfen, lieblichem Troste der Blumen,<br />
haben sie seufzend erweicht erst die trockenen Krumen,<br />
mit einem Glanz erfrischten Sinnes betaute.<br />
Schlaf ich allein auch im fremd gewordenen Zimmer,<br />
schwebt es herab im Traume mir, Flockengeflimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geflüster zwischen Tag und Nacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gefluester-zwischen-tag-und-nacht/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geflüster zwischen Tag und Nacht Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34525</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Weiter, Lieber, gehn wir nicht, hier ist mild das Abendlicht. Laß uns lehnen an die Mauer unter Efeus weichem Schauer.“ „Wenn die Wolke nicht verhält, kann sich wohl ein Mond noch ründen, blasser Glanz der Knospe künden, daß entronnen wir der Welt.“ „Mag der Blume Aug sich feuchten, wird sie ja umsonst nicht weinen, mit [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gefluester-zwischen-tag-und-nacht/">Geflüster zwischen Tag und Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Weiter, Lieber, gehn wir nicht,<br />
hier ist mild das Abendlicht.<br />
Laß uns lehnen an die Mauer<br />
unter Efeus weichem Schauer.“</p>
<p>„Wenn die Wolke nicht verhält,<br />
kann sich wohl ein Mond noch ründen,<br />
blasser Glanz der Knospe künden,<br />
daß entronnen wir der Welt.“</p>
<p>„Mag der Blume Aug sich feuchten,<br />
wird sie ja umsonst nicht weinen,<br />
mit den Schwestern sich vereinen,<br />
die auf Eos Händen leuchten.“</p>
<p>„Liebe, fühl den Augenblick,<br />
dem die Lider schon ermüden.<br />
Leise spricht das scheue Glück,<br />
Nacht nur bringe ihm den Frieden.“</p>
<p>„Daß Wachträume um uns wallen,<br />
singt der Quelle dunkler Mund,<br />
strömt aus tiefem Himmelsgrund<br />
hoher Ton von Lichtkristallen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Näher als das Blut</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/naeher-als-das-blut/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 22:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Näher als das Blut Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wo noch ein Licht im Dämmerlaube flirrt, auf Schiefertrümmern einer Weinbergsmauer, bist du der Schatten oder jener Schauer, wenn durch den Schatten eine Taube schwirrt? Tönt nicht kristallen-hell dein Lachen fern, wenn an das Glas des Himmels Flügel schlagen, will mir der dunkle Glanz des Wassers sagen, du seiest längst entrückt, ein stiller Stern? Nein, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/naeher-als-das-blut/">Näher als das Blut</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wo noch ein Licht im Dämmerlaube flirrt,<br />
auf Schiefertrümmern einer Weinbergsmauer,<br />
bist du der Schatten oder jener Schauer,<br />
wenn durch den Schatten eine Taube schwirrt?</p>
<p>Tönt nicht kristallen-hell dein Lachen fern,<br />
wenn an das Glas des Himmels Flügel schlagen,<br />
will mir der dunkle Glanz des Wassers sagen,<br />
du seiest längst entrückt, ein stiller Stern?</p>
<p>Nein, nah bist du, mir näher als das warme<br />
Blut, wenn die Ader ihm, die nächtige, schwillt.<br />
Des Mondes Strahlen sind wie deine Arme,</p>
<p>hat mir die Feuchte schon den Blick verhüllt.<br />
Ein süßer Quell fließt du dem bittern Harme,<br />
wenn aus der Schale Herz ein Leuchten quillt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sternbild meiner Nacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sternbild-meiner-nacht/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 22:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sternbild meiner Nacht Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hat in des Dämmerlaubes weichem Bangen die Abendsonne Glanz noch aufgewühlt? Des Sommers Knospen waren längst verglüht, fern gingen Ströme, die schon nachtwärts sangen. Im braunen Helmbusch deines Haares glommen noch süße Funken, Flimmerkäfern gleich, und deine Hand lag in der meinen weich, zu fühlen, ob ihr Pulsen ich vernommen. Was unsre Lippen wie im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sternbild-meiner-nacht/">Sternbild meiner Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hat in des Dämmerlaubes weichem Bangen<br />
die Abendsonne Glanz noch aufgewühlt?<br />
Des Sommers Knospen waren längst verglüht,<br />
fern gingen Ströme, die schon nachtwärts sangen.</p>
<p>Im braunen Helmbusch deines Haares glommen<br />
noch süße Funken, Flimmerkäfern gleich,<br />
und deine Hand lag in der meinen weich,<br />
zu fühlen, ob ihr Pulsen ich vernommen.</p>
<p>Was unsre Lippen wie im Traume hauchten?<br />
Nicht Worte mehr, erstickte Rufe, wehe,<br />
die aus verfallener Brunnen Tiefe tauchten,</p>
<p>als riefe Herz dem Herzen: „O vergehe!“<br />
Nun fleh mit kalten Worten ich, verbrauchten,<br />
daß sich dein Sternbild um mein Dunkel drehe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Süßes Grauen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/suesses-grauen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 22:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Süßes Grauen Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf faulem Holzstrunk wuchert wildes Leben, den Grabstein übertrumpft ein lichtes Grün. Fühlst, Liebe, du nicht mehr ein sanftes Glühn, daß träumerisch wir uns die Hände geben? Sind unterm Asphalt auch erstickt die Quellen, goß Moloch übers Moos den toten Teer, ein Duft von Tang und Salz ruft uns zum Meer, um mit dem Mond [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/suesses-grauen/">Süßes Grauen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf faulem Holzstrunk wuchert wildes Leben,<br />
den Grabstein übertrumpft ein lichtes Grün.<br />
Fühlst, Liebe, du nicht mehr ein sanftes Glühn,<br />
daß träumerisch wir uns die Hände geben?</p>
<p>Sind unterm Asphalt auch erstickt die Quellen,<br />
goß Moloch übers Moos den toten Teer,<br />
ein Duft von Tang und Salz ruft uns zum Meer,<br />
um mit dem Mond zu schaukeln auf den Wellen.</p>
<p>Ich aber bin zu müde, weit zu reisen.<br />
So laß das Meer mich, trunkne Feuchte schauen<br />
in deiner Lider zart beschilften Schneisen.</p>
<p>Laß schwimmen mich, wo ferne Küsten blauen,<br />
um der Pupille stillen Abgrund kreisen<br />
und niedertauchen in ein süßes Grauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kranke Seelen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/kranke-seelen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 22:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Kranke Seelen Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34394</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Glut war kalt, die wir mit Füßen traten, das Laub der Eichen, sanft im Herbst verbrannt. Wie kranke Seelen, unseren verwandt, rings Strünke, die im Frost um Frühling baten. Was wie im Halbschlaf meine Lippe lallte, war fade Schale ausgesaugter Frucht. Wir taumelten am Saum der dunklen Schlucht, und fühlten, daß uns keine Hand [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kranke-seelen/">Kranke Seelen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Glut war kalt, die wir mit Füßen traten,<br />
das Laub der Eichen, sanft im Herbst verbrannt.<br />
Wie kranke Seelen, unseren verwandt,<br />
rings Strünke, die im Frost um Frühling baten.</p>
<p>Was wie im Halbschlaf meine Lippe lallte,<br />
war fade Schale ausgesaugter Frucht.<br />
Wir taumelten am Saum der dunklen Schlucht,<br />
und fühlten, daß uns keine Hand mehr halte.</p>
<p>Brach aber ein die Nacht, die sternenlose,<br />
und schloß uns in ihr wildes Dickicht ein,<br />
glomm jäh an deinem Mund das Wort, die Rose,</p>
<p>und reiner Duft floß in mein trübes Sein.<br />
Ich neigte meinen Mund wie in Hypnose,<br />
am blinden Kuß erlosch der süße Schein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kranke-seelen/">Kranke Seelen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Tropfen eines späten Lichts</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/tropfen-eines-spaeten-lichts/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Tropfen eines späten Lichts Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vom Blattwerk grüner Dämmerung geglitten sind Tropfen eines späten Lichts. Uns drang ins müde Herz ein orphisch-dunkler Sang von Liebenden, die einst wie wir gelitten. Du hieltest Blüten, holdes Benedeien, gesprossen für das Sonnenwendefest. O Lider, die der Tau des Mondes näßt. Du knietest, sie dem Schoß der Nacht zu weihen. Ich hatte bloß des [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tropfen-eines-spaeten-lichts/">Tropfen eines späten Lichts</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Blattwerk grüner Dämmerung geglitten<br />
sind Tropfen eines späten Lichts. Uns drang<br />
ins müde Herz ein orphisch-dunkler Sang<br />
von Liebenden, die einst wie wir gelitten.</p>
<p>Du hieltest Blüten, holdes Benedeien,<br />
gesprossen für das Sonnenwendefest.<br />
O Lider, die der Tau des Mondes näßt.<br />
Du knietest, sie dem Schoß der Nacht zu weihen.</p>
<p>Ich hatte bloß des Mundes Blumen, bleiche,<br />
die kaum geduftet noch nach hohem Leben,<br />
herbeizulocken Flügel, ihnen gleiche.</p>
<p>Und stand ich auf, sie dir ans Herz zu heben,<br />
und schien es mir, daß dich mein Wort erreiche,<br />
war es nur toten Laubes dumpfes Weben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tropfen-eines-spaeten-lichts/">Tropfen eines späten Lichts</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Tränenopfer</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-traenenopfer/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 22:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Das Tränenopfer Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wendung mochte sanft dich noch umschmeicheln, war es sein Wort, vag seiner Stimme Klang, ein wallend Wasser, das im Dunkel sang, der Abendwind, die Schläfe dir zu streicheln. Und fühlst du nur, wie zarte Gräser zittern, den Tropfen, der auf deine Wange fällt, des Mondes Schatten, der sich dir gesellt, soll dir das Herz, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-traenenopfer/">Das Tränenopfer</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wendung mochte sanft dich noch umschmeicheln,<br />
war es sein Wort, vag seiner Stimme Klang,<br />
ein wallend Wasser, das im Dunkel sang,<br />
der Abendwind, die Schläfe dir zu streicheln.</p>
<p>Und fühlst du nur, wie zarte Gräser zittern,<br />
den Tropfen, der auf deine Wange fällt,<br />
des Mondes Schatten, der sich dir gesellt,<br />
soll dir das Herz, das holde, nicht verbittern.</p>
<p>Die Fenster, Liebe, laß nur offen stehen,<br />
liegst du auf weicher Linnen Schnee allein<br />
und hörst des Sommers Stimmen ferner wehen.</p>
<p>Der Traum schließt dich wie eine Knospe ein,<br />
auf deren Lidern säumend Tränen stehen.<br />
Mag sie der Schlaf dem dunklen Eros weihn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-traenenopfer/">Das Tränenopfer</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Laß alles liegen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/lass-alles-liegen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 22:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Laß alles liegen Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du beugst dich, legst die Rose auf den Stein, liest Verse, halb vom fahlen Moos verdeckte: „O Knospe, Glanz, der mir das Wort erweckte, umweht von Schatten, blühest du allein.“ Gehst du die Pfade, so ihr ginget einst, siehst dämmern du das Veilchen, Lilien leuchten. Du fühlst es kaum, wie sich die Augen feuchten, und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lass-alles-liegen/">Laß alles liegen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du beugst dich, legst die Rose auf den Stein,<br />
liest Verse, halb vom fahlen Moos verdeckte:<br />
„O Knospe, Glanz, der mir das Wort erweckte,<br />
umweht von Schatten, blühest du allein.“</p>
<p>Gehst du die Pfade, so ihr ginget einst,<br />
siehst dämmern du das Veilchen, Lilien leuchten.<br />
Du fühlst es kaum, wie sich die Augen feuchten,<br />
und lächelst traumentrückt, auch wenn du weinst.</p>
<p>Laß alles liegen, Bücher, Bilder, Briefe,<br />
verschließ die Tür, und wirf den Schlüssel fort.<br />
Als ob ein Rauschen dich zu Meeren riefe,</p>
<p>blaßt hinter dir verstummter Quelle Hort.<br />
Schon wirbeln Fäden Lichtes in die Tiefe,<br />
kühlt dich ein Hauch aus saphirblauem Fjord.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lass-alles-liegen/">Laß alles liegen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tropfen eines dunklen Lichts</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/tropfen-eines-dunklen-lichts/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 22:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Tropfen eines dunklen Lichts Sonette Liebesgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34278</guid>
		<description><![CDATA[<p>Umschluchztes Schilf, doch droben Wolken still. Mag Regen singen, mag es leise schneien, wir bleiben, Liebe, hier am Strom im Freien und fragen nicht, was er uns rauschen will. Lädt aber ein das mondbeglänzte Moos, zu betten uns auf sanfter Träume Kissen, rinnt hin in Tränen alles, was wir wissen, heim zum Verschwiegnen, stummer Erde [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tropfen-eines-dunklen-lichts/">Tropfen eines dunklen Lichts</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Umschluchztes Schilf, doch droben Wolken still.<br />
Mag Regen singen, mag es leise schneien,<br />
wir bleiben, Liebe, hier am Strom im Freien<br />
und fragen nicht, was er uns rauschen will.</p>
<p>Lädt aber ein das mondbeglänzte Moos,<br />
zu betten uns auf sanfter Träume Kissen,<br />
rinnt hin in Tränen alles, was wir wissen,<br />
heim zum Verschwiegnen, stummer Erde Schoß.</p>
<p>Und mögen wir auch trunken Worte lallen,<br />
sie sind wie Tropfen eines dunklen Lichts,<br />
die aus dem Laub der Nacht herniederfallen.</p>
<p>Umschlungen sinken wir zurück ins Nichts.<br />
Kaum trug die Woge Duft, o süßes Wallen,<br />
schloß sich die Knospe deines Angesichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Abwesende</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-abwesende/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-abwesende/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 22:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Abwesende Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Beim Anprall einer Frage blieb sie stumm-verschanzt, nur die schlaffen Lider zuckten. Sie ging am Wegesrand, mit den Armen schlingernd, tänzerisch die Pfützen überspringend, die Hände wie von Marionetten flatternd an getrennten Schnüren. Der Brauen hoher Bogen, grob getuscht aufs bleiche Tuch der Angst. Mund, roter Seufzer aufgebrochene Frucht. Der Hände Zögern, als verlöre das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-abwesende/">Die Abwesende</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Anprall einer Frage<br />
blieb sie stumm-verschanzt,<br />
nur die schlaffen Lider zuckten.</p>
<p>Sie ging am Wegesrand,<br />
mit den Armen schlingernd,<br />
tänzerisch die Pfützen überspringend,<br />
die Hände wie von Marionetten<br />
flatternd<br />
an getrennten Schnüren.</p>
<p>Der Brauen hoher Bogen,<br />
grob getuscht<br />
aufs bleiche Tuch der Angst.</p>
<p>Mund,<br />
roter Seufzer<br />
aufgebrochene Frucht.</p>
<p>Der Hände Zögern,<br />
als verlöre das Berührte<br />
an Wirklichkeit<br />
und löste sich in lichten Schaum<br />
auf einem Ozean<br />
dunkelblauer Trance.</p>
<p>Goldene Körner<br />
Wüstensand<br />
knirschten,<br />
wenn des Traumes Zähne<br />
mahlten.</p>
<p>Volle Schote,<br />
überm Abgrund baumelnd,<br />
Kopf,<br />
von harten Samen überfüllt,<br />
die bei jedem Windstoß klirrten.</p>
<p>Und Stimmen,<br />
immer quälten Stimmen.</p>
<p>Bettler, die verzweifelt<br />
an des Schlafes Pforte pochten.<br />
Grell gefiedert, Pfeile,<br />
und die Federn brannten,<br />
schwirrten sie ins mürbe Herz.<br />
Messer, und sie ritzten<br />
Ornamente<br />
oder kratzten obszöne Flüche<br />
an die Höhlenwände<br />
des Gehörs.</p>
<p>Abwesend<br />
sah sie durch das trübe Glas des Tags<br />
in die Nacht der fernen Hügel,<br />
wo die Feuer lohten<br />
und mit ihren Stäben<br />
betrunkene Hirten<br />
in der Asche wühlten.</p>
<p>Geh mit mir ins hohe Schilf,<br />
wenn die Wasser steigen<br />
und der Weide blasser Flügel,<br />
der sie zugedeckt,<br />
auf der Welle schwappt.</p>
<p>Weht das Röhricht auf und ab,<br />
kannst du helles Schilpen hören,<br />
als würden Drosselrohrsänger<br />
auf den schwanken Halmen<br />
nach ihr rufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Entsprungene</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-entsprungene/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-entsprungene/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 22:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Entsprungene Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jäh hat dich, sonst von Schatten ernst umschlossen, wie Inseln keuschen Sands im Ozean, wie Schnee von Blüten, die sich aufgetan, ein Lächeln kühlen Mondlichts überflossen. Auf deiner Lippen samten-roter Schwelle, die noch kein grauer Zweifel je betrat, erglomm wie Tau auf purpurnem Brokat ein feuchter Glanz, ein Hauch verborgner Quelle. Ja, dies geschah, als [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-entsprungene/">Die Entsprungene</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jäh hat dich, sonst von Schatten ernst umschlossen,<br />
wie Inseln keuschen Sands im Ozean,<br />
wie Schnee von Blüten, die sich aufgetan,<br />
ein Lächeln kühlen Mondlichts überflossen.</p>
<p>Auf deiner Lippen samten-roter Schwelle,<br />
die noch kein grauer Zweifel je betrat,<br />
erglomm wie Tau auf purpurnem Brokat<br />
ein feuchter Glanz, ein Hauch verborgner Quelle.</p>
<p>Ja, dies geschah, als um uns Dunkel wehte<br />
traumdichtes Gras und fahles Rauschen stieg,<br />
als lägen wir im Uferschilf der Lethe.</p>
<p>Dich aber weckte auf der Sonne Sieg,<br />
wie heißer Zonen Wild bist du entsprungen.<br />
Ich sank zurück, ein Schwamm, der ausgewrungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Augen sagten es</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/augen-sagten-es/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 23:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Augen sagten es Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Noch gestern glänzte Tau dir, Rosenwange, nun liegst du, eines Sommers dürre Schale auf meiner Fensterbank. Ich denk zurück an jene Tage, schneeverwehte Senken, wo Weiden kahle Hände einsam recken, in einen Himmel, der mit Schleiern spielt. Dort strömten grün charitenmilde Wasser, und wir im Gras des Ufers lagen still, denn unsre Augen sagten es, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/augen-sagten-es/">Augen sagten es</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch gestern glänzte Tau dir, Rosenwange,<br />
nun liegst du, eines Sommers dürre Schale<br />
auf meiner Fensterbank. Ich denk zurück<br />
an jene Tage, schneeverwehte Senken,<br />
wo Weiden kahle Hände einsam recken,<br />
in einen Himmel, der mit Schleiern spielt.<br />
Dort strömten grün charitenmilde Wasser,<br />
und wir im Gras des Ufers lagen still,<br />
denn unsre Augen sagten es, die feuchten.<br />
Dem Reh gleich, das auf eine Lichtung tritt<br />
des Abends, äsend hebt es jäh den Blick,<br />
bang flüstern Halme noch, da es entspringt,<br />
seh flackern ich dein Bildnis wie im Schein<br />
der Kerze, deren Docht um Honig bettelt.<br />
Nun kost des Dämmers Odem mit dem Blatt,<br />
bald wird es in die Tiefe, muß es fallen,<br />
o könnte ich die stumme Erde sein,<br />
worein es langsam schmilzt, wie eine Flocke,<br />
ein zarter Flaum, vom goldnen Vlies gepflückt,<br />
bevor noch Argo ins Verhängnis schwamm.<br />
Das Fenster schließ ich, zieh den Vorhang zu,<br />
daß mir kein Strahl Erinnerung erwecke,<br />
kein Zwielicht gaukle ferner Liebe Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Schmerz bist du mir nah</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-schmerz-bist-du-mir-nah/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/im-schmerz-bist-du-mir-nah/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 23:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Im Schmerz bist du mir nah Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie eine Frucht, am Gaumen aufgegangen, und süßer Saft zerrinnt im dunklen Munde, ist die Erinnerung an jene Stunde, da süß in Südens Gärten Vögel sangen. Wie jählings aufgeflattert sich die Hände wie weiche Schalen eins ums andre schlossen. Ein goldnes Licht war durch das Grün geflossen, daß sich der Tag am Traum gestillt vollende. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-schmerz-bist-du-mir-nah/">Im Schmerz bist du mir nah</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie eine Frucht, am Gaumen aufgegangen,<br />
und süßer Saft zerrinnt im dunklen Munde,<br />
ist die Erinnerung an jene Stunde,<br />
da süß in Südens Gärten Vögel sangen.</p>
<p>Wie jählings aufgeflattert sich die Hände<br />
wie weiche Schalen eins ums andre schlossen.<br />
Ein goldnes Licht war durch das Grün geflossen,<br />
daß sich der Tag am Traum gestillt vollende.</p>
<p>Weilst du auch fern, im Schmerz bist du mir nah.<br />
So steht am Fenster, der die müden Augen<br />
ins Zwielicht taucht, als ob an Ästen, toten,</p>
<p>Orangen glühten, wie ich einst sie sah,<br />
als mich verlangte, hellen Schlaf zu saugen,<br />
und du den Mund mir recktest hin, den roten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geleit von sanften Geistern</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/geleit-von-sanften-geistern/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/geleit-von-sanften-geistern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 23:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geleit von sanften Geistern Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sanfte Geister mögen dich geleiten, hold dir wie versehrten Seelen Feen. Sinnend magst, gedämpften Schritts, du gehen, auf verschlungnen Pfaden, überschneiten, wo die blassen Blüten niederwehen. Mögen sanfte Geister dich geleiten. Daß du nicht erschrickst vorm jähen Knistern, Schatten, raschelnd im Gesträuch. Es regen sich die kleinen Sänger deinetwegen, zählen dich zu ihren Mitgeschwistern, und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geleit-von-sanften-geistern/">Geleit von sanften Geistern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sanfte Geister mögen dich geleiten,<br />
hold dir wie versehrten Seelen Feen.<br />
Sinnend magst, gedämpften Schritts, du gehen,<br />
auf verschlungnen Pfaden, überschneiten,<br />
wo die blassen Blüten niederwehen.<br />
Mögen sanfte Geister dich geleiten.</p>
<p>Daß du nicht erschrickst vorm jähen Knistern,<br />
Schatten, raschelnd im Gesträuch. Es regen<br />
sich die kleinen Sänger deinetwegen,<br />
zählen dich zu ihren Mitgeschwistern,<br />
und sie singen süß den Abschiedssegen.<br />
Schrick nicht auf, es war nur Flaum und Flüstern.</p>
<p>Kommst zum Schilf du, lausch der weichen Welle.<br />
Trunken seufzt der Kahn, begrünt vom Moose.<br />
Wie im Traum treibst du, die schwerelose,<br />
an des Jenseitsufers sanfte Schwelle.<br />
Nacht blaut hell, die hohe Herbstzeitlose.<br />
Und im Schilf weint noch die weiche Welle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geleit-von-sanften-geistern/">Geleit von sanften Geistern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo wir einst im Abendmond gegangen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wo-wir-einst-im-abendmond-gegangen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wo-wir-einst-im-abendmond-gegangen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 23:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wo wir einst im Abendmond gegangen Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wo wir einst im Abendmond gegangen, schimmerte die Frucht noch gelb und rot. Worte zu verlieren tat nicht not, denn da waren Vögel, die uns sangen, wo wir einst im Abendmond gegangen. Wo das weiche Moos gedämpft die Schritte, hat betört den Blick ein Bild des Glücks, zwei noch junge Rehe, sanften Blicks, standen in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wo-wir-einst-im-abendmond-gegangen/">Wo wir einst im Abendmond gegangen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wo wir einst im Abendmond gegangen,<br />
schimmerte die Frucht noch gelb und rot.<br />
Worte zu verlieren tat nicht not,<br />
denn da waren Vögel, die uns sangen,<br />
wo wir einst im Abendmond gegangen.</p>
<p>Wo das weiche Moos gedämpft die Schritte,<br />
hat betört den Blick ein Bild des Glücks,<br />
zwei noch junge Rehe, sanften Blicks,<br />
standen in der Lichtung grüner Mitte,<br />
wo das weiche Moos gedämpft die Schritte.</p>
<p>Deine Wange streifte sacht die meine,<br />
und die Feuchte, die ich da empfand,<br />
schien aus einem tiefen Quell gesandt.<br />
Als ob Gaia dunklen Wehes weine,<br />
näßte deine Wange sacht die meine.</p>
<p>Nun hat sich mein Pfad im Schnee verloren.<br />
Schnee bedeckt das sommerblaue Kraut,<br />
Schnee, der nie mehr, nie mehr auf wohl taut.<br />
Quell und Lied und Erde sind gefroren,<br />
da ich meinen Pfad im Schnee verloren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wo-wir-einst-im-abendmond-gegangen/">Wo wir einst im Abendmond gegangen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Geister im Schnee</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/geister-im-schnee/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Dec 2024 23:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Geister im Schnee Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie knirschend unser Schritt zerbrach die Stille, und Atem wölkte auf, ward Trug, entschwand. Hoch über uns in schwärzlich-samtener Hülle das funkelnd ungeheure Sternenband. Wind wob um uns die Schleier dichter Flocken. Wir waren wie die Vögel in der Nacht, die starr auf winterkahlen Ästen hocken, nicht wissend, was sie ernst und traurig macht. Als [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geister-im-schnee/">Geister im Schnee</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie knirschend unser Schritt zerbrach die Stille,<br />
und Atem wölkte auf, ward Trug, entschwand.<br />
Hoch über uns in schwärzlich-samtener Hülle<br />
das funkelnd ungeheure Sternenband.</p>
<p>Wind wob um uns die Schleier dichter Flocken.<br />
Wir waren wie die Vögel in der Nacht,<br />
die starr auf winterkahlen Ästen hocken,<br />
nicht wissend, was sie ernst und traurig macht.</p>
<p>Als löste mir die Lider Morgenröte,<br />
sah Blumen ich, Kristalle, ausgebreitet,<br />
und fern ergriff mich Schluchzen einer Flöte.</p>
<p>„Laß, Liebe, uns zu jenen Gärten gehen,<br />
wo zwischen Lauben sich die Bläue weitet.“<br />
„Ach, Geister, Lieber, hörst im Schnee du wehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geister-im-schnee/">Geister im Schnee</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonett von der Einsamkeit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-einsamkeit/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-einsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 23:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sonett von der Einsamkeit Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Ich sah im Schilfrohr kleine Nester schwanken, und bange Stimmen drangen an mein Ohr. Sie waren süß wie einem Schwermutkranken des Mondes Hauch, steigt er im Dunst empor.“ „Mir träumte, wie auf Wassern zarte Flammen, vom Mond entfacht und von Geseufz genährt, gleich Blumeninseln kreisend, nachtwärts schwammen, als wäre ich zum Südmeer heimgekehrt.“ „Läg doch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-einsamkeit/">Sonett von der Einsamkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich sah im Schilfrohr kleine Nester schwanken,<br />
und bange Stimmen drangen an mein Ohr.<br />
Sie waren süß wie einem Schwermutkranken<br />
des Mondes Hauch, steigt er im Dunst empor.“</p>
<p>„Mir träumte, wie auf Wassern zarte Flammen,<br />
vom Mond entfacht und von Geseufz genährt,<br />
gleich Blumeninseln kreisend, nachtwärts schwammen,<br />
als wäre ich zum Südmeer heimgekehrt.“</p>
<p>„Läg doch ein schmales Eiland in der Mitten,<br />
wo schwanenweich ermatteten die Schwingen,<br />
daß dein und mein Traum ineinanderglitten.“</p>
<p>„O flösse deiner Knospe Duft in meinen,<br />
flög hin und her das Lied gleich Schmetterlingen,<br />
als könnte Pollenstaub uns noch vereinen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-einsamkeit/">Sonett von der Einsamkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonett vom Liebestraum</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sonett-vom-liebestraum/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sonett-vom-liebestraum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 23:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sonett vom Liebestraum Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33244</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am Morgen sind am Ufer wir gegangen, es hingen Fetzen Dunst noch überm Rhein, die Vögel in den Schilfen aber sangen, die Sonne stand, Monstranz vor offnem Schrein. Wir stiegen durch das Feuer goldner Trauben bis an des Eichenhaines kühlen Saum. Wir sanken unterm Säuseln dunkler Lauben, du in den deinen, ich in meinen Traum. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-vom-liebestraum/">Sonett vom Liebestraum</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen sind am Ufer wir gegangen,<br />
es hingen Fetzen Dunst noch überm Rhein,<br />
die Vögel in den Schilfen aber sangen,<br />
die Sonne stand, Monstranz vor offnem Schrein.</p>
<p>Wir stiegen durch das Feuer goldner Trauben<br />
bis an des Eichenhaines kühlen Saum.<br />
Wir sanken unterm Säuseln dunkler Lauben,<br />
du in den deinen, ich in meinen Traum.</p>
<p>Und unsre Träume waren wie zwei Blüten,<br />
vom Seufzen grüner Wellen sanft bewegt.<br />
Es mischten sich, die kreisend sie versprühten,</p>
<p>die Düfte und die Schimmer unentwegt.<br />
Der Mond hat ihnen, daß sie nicht verglühten,<br />
auf ihre heißen Lippen Tau gelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Liebesduett</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/liebesduett/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/liebesduett/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 23:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesduett Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Wärst du der goldne Fisch, wär ich der Teich, der dich mit grünen Schimmers Vlies umschmieget. Ich wär Gesang des Wassers, der einwieget, bis neben dir der Mond schwimmt, lilienbleich.“ „Wär ich die reife Frucht, wärst du der Wind, der kühl sie schüttelt, heiß vom Zweige pflücket, die Anmut auch, die sich zur Erde bücket, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebesduett/">Liebesduett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Wärst du der goldne Fisch, wär ich der Teich,<br />
der dich mit grünen Schimmers Vlies umschmieget.<br />
Ich wär Gesang des Wassers, der einwieget,<br />
bis neben dir der Mond schwimmt, lilienbleich.“</p>
<p>„Wär ich die reife Frucht, wärst du der Wind,<br />
der kühl sie schüttelt, heiß vom Zweige pflücket,<br />
die Anmut auch, die sich zur Erde bücket,<br />
ihr Mund ist rot, und roter Tropfen rinnt.“</p>
<p>„Wärst du es, der das Rätsel Schmerz versteht,<br />
bin ich die aus dem Dunkel Wachgeküßte,<br />
in deines Blickes Helle mich zu wenden.“</p>
<p>„Du gibst, was lang mein karger Vers vermißte,<br />
Duft, aus verwunschnem Garten hergeweht,<br />
Licht, wie es Augen, tränenfeuchte, spenden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Cristina Campo, Amore</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-amore/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-amore/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 23:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cristina Campo Amore italienisch-deutsch Übersetzung Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33205</guid>
		<description><![CDATA[<p>Amore, oggi il tuo nome al mio labbro è sfuggito come al piede l’ultimo gradino… Ora è sparsa l’acqua della vita e tutta la lunga scala è da ricominciare. T’ho barattato, amore, con parole. Buio miele che odori dentro i diafani vasi sotto mille e seicento anni di lava – ti riconoscerò dall’immortale silenzio. &#160; [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-amore/">Cristina Campo, Amore</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Amore, oggi il tuo nome<br />
al mio labbro è sfuggito<br />
come al piede l’ultimo gradino…<br />
Ora è sparsa l’acqua della vita<br />
e tutta la lunga scala<br />
è da ricominciare.<br />
T’ho barattato, amore, con parole.<br />
Buio miele che odori<br />
dentro i diafani vasi<br />
sotto mille e seicento anni di lava –<br />
ti riconoscerò dall’immortale<br />
silenzio.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe, heute ist dein Name<br />
mir von der Lippe geschlüpft<br />
wie der Fuß auf der untersten Stufe …<br />
Nun ist das Wasser des Lebens verschüttet<br />
und die ganze hohe Treppe<br />
muß man wieder hinaufsteigen.<br />
Ich habe dich, Liebe, eingetauscht gegen Worte.<br />
Dunkler Honig, welcher Duft<br />
in den diaphanen Vasen<br />
unter tausendsechshundert Jahren aus Lava –<br />
ich werde dich wiedererkennen am unsterblichen<br />
Schweigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-amore/">Cristina Campo, Amore</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Cristina Campo, Moriremo lontani</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-moriremo-lontani/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 23:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cristina Campo Moriremo lontani italienisch-deutsch Übersetzung Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Moriremo lontani. Sarà molto se poserò la guancia nel tuo palmo a Capodanno; se nel mio la traccia contemplerai di un&#8217;altra migrazione. Dell&#8217;anima ben poco sappiamo. Berrà forse dai bacini delle concave notti senza passi, poserà sotto aeree piantagioni germinate dai sassi&#8230; O signore e fratello! ma di noi sopra una sola teca di cristallo [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-moriremo-lontani/">Cristina Campo, Moriremo lontani</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Moriremo lontani. Sarà molto<br />
se poserò la guancia nel tuo palmo<br />
a Capodanno; se nel mio la traccia<br />
contemplerai di un&#8217;altra migrazione.<br />
Dell&#8217;anima ben poco<br />
sappiamo. Berrà forse dai bacini<br />
delle concave notti senza passi,<br />
poserà sotto aeree piantagioni<br />
germinate dai sassi&#8230;<br />
O signore e fratello! ma di noi<br />
sopra una sola teca di cristallo<br />
popoli studiosi scriveranno<br />
forse, tra mille inverni:<br />
«nessun vincolo univa questi morti<br />
nella necropoli deserta».</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fern voneinander werden wir sterben. Genug,<br />
schmieg ich in deine Hand die Wange<br />
am Neujahrstag; siehst du in meiner<br />
die Linien einer andren Wanderschaft.<br />
Von der Seele wissen wir<br />
nur wenig. Vielleicht wird sie aus Schalen<br />
hohler Nächte, wegloser, trinken,<br />
sie unter luftige Pflanzungen stellen,<br />
die auf Steine gesät …<br />
O Herr und Bruder! Aber von uns<br />
schreiben vielleicht auf eine Urne,<br />
eine einzige aus Kristall,<br />
wißbegierige Völker<br />
nach tausend Wintern:<br />
„Kein Band vereinte diese Toten<br />
in der Wüstennekropole.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung zum Verständnis:</em><br />
Den Anstoß für dieses Gedicht erhielt Cristina Campo in der ägyptischen Abteilung der vatikanischen Museen. Dort sah sie eine gläserne Vitrine mit den einbalsamierten Körpern eines jungen, schönen Paars. Ein Jahr später mußte sie bei einem erneuten Besuch feststellen, daß man die Körper getrennt und in verschiedenen Kästen aufgebahrt hatte. Sie schrieb an eine Freundin: „A vederle il mio cuore si è diviso con loro … nel <em>Moriremo</em> almeno, sono uniti per sempre.“ (Sie so zu sehen, hat mein Herz mit den ihren zerrissen … Wenigstens sind sie im Gedicht <em>Moriremo</em> für immer vereint.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/cristina-campo-moriremo-lontani/">Cristina Campo, Moriremo lontani</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Im Birkenlicht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-birkenlicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 23:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Im Birkenlicht Terzinen Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verweilen wir, hier spricht das Leben leise, das grüne Blattwerk fleckt noch Sonnenhelle, noch sickert Bläue in die Dämmerschneise. Von weißer Borke schäumt des Schneelichts Welle, durchs Zittern schmaler Blätter quillt ein Träumen, als lauschten wir dem Schluchzen einer Quelle. Laß, Liebe, uns den Rest des Tags hier säumen, bis Silberblüten durch die Wipfel scheinen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-birkenlicht/">Im Birkenlicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verweilen wir, hier spricht das Leben leise,<br />
das grüne Blattwerk fleckt noch Sonnenhelle,<br />
noch sickert Bläue in die Dämmerschneise.</p>
<p>Von weißer Borke schäumt des Schneelichts Welle,<br />
durchs Zittern schmaler Blätter quillt ein Träumen,<br />
als lauschten wir dem Schluchzen einer Quelle.</p>
<p>Laß, Liebe, uns den Rest des Tags hier säumen,<br />
bis Silberblüten durch die Wipfel scheinen,<br />
der Mond die Sage bringt aus fernen Räumen,</p>
<p>wo inniger die Seelen sich vereinen,<br />
auf Asphodelen tropft ein süßes Leuchten<br />
von Tränen, wie sie die Erlösten weinen.</p>
<p>O Augen, die sich schwarzen Glanzes feuchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-birkenlicht/">Im Birkenlicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Später Gang am Rhein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/spaeter-gang-rhein/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 23:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Später Gang am Rhein Sonette Gedichte über Koblenz und den Rhein Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verklungen ist des Sommers goldner Ton. Weißt du sie noch, die schönen Blumennamen, die du genannt, als wir ins Rheintal kamen? Nun sinkt die Akelei, verbleicht der Mohn. Der Rebenhügel leuchtend grüner Samt, wo sich der Burgfried in die Bläue reckte, wie unter Gaze liegt er, blutbefleckte, vom Schwermuthauch des Herbstes überflammt. Laß, Liebe, uns [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/spaeter-gang-rhein/">Später Gang am Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verklungen ist des Sommers goldner Ton.<br />
Weißt du sie noch, die schönen Blumennamen,<br />
die du genannt, als wir ins Rheintal kamen?<br />
Nun sinkt die Akelei, verbleicht der Mohn.</p>
<p>Der Rebenhügel leuchtend grüner Samt,<br />
wo sich der Burgfried in die Bläue reckte,<br />
wie unter Gaze liegt er, blutbefleckte,<br />
vom Schwermuthauch des Herbstes überflammt.</p>
<p>Laß, Liebe, uns den Pfad am Ufer gehen,<br />
vom Wasser überrauschen unser Grauen,<br />
wenn uns das Wort, der letzte Halt, gebricht,</p>
<p>bis zarte Strahlen uns die Brücke bauen,<br />
wir in des anderen Aug uns dunkel sehen<br />
und Träne hell zur Schwesterträne spricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/spaeter-gang-rhein/">Später Gang am Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Pfad der Liebenden</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-pfad-der-liebenden/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 22:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Pfad der Liebenden Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=32918</guid>
		<description><![CDATA[<p>So wollen, Liebe, wir wie Schatten gleiten still über weiche Gräser, taubenetzte, vergessen, was das scheue Herz verletzte, wenn unterm Mond sich bleiche Blüten breiten. Wir lassen von den Worten, die uns blieben, den Duft nur gelten, trunkner Lippen Beben, von Strahlen, die aus Dämmerlauben schweben, die Male, die sie auf die Stirn uns schrieben. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-pfad-der-liebenden/">Der Pfad der Liebenden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So wollen, Liebe, wir wie Schatten gleiten<br />
still über weiche Gräser, taubenetzte,<br />
vergessen, was das scheue Herz verletzte,<br />
wenn unterm Mond sich bleiche Blüten breiten.</p>
<p>Wir lassen von den Worten, die uns blieben,<br />
den Duft nur gelten, trunkner Lippen Beben,<br />
von Strahlen, die aus Dämmerlauben schweben,<br />
die Male, die sie auf die Stirn uns schrieben.</p>
<p>Willst, Dichter, du nach Liebenden noch sehen,<br />
in ihren Atem deinen Vers zu tauchen,<br />
mußt weit du, weiter als ein Pilger gehen,</p>
<p>der seinen Born voll Schaum des Lichtes findet.<br />
Sie träumen, wo Violen Dunkles hauchen<br />
und seufzend Seele sich um Seele windet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-pfad-der-liebenden/">Der Pfad der Liebenden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sieh nicht nach vorn</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sieh-nicht-nach-vorn/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 22:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sieh nicht nach vorn Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=32897</guid>
		<description><![CDATA[<p>Blickst du zurück, verliert sich deine Spur. Die Halme, die dein banger Schritt gebogen, hat hoher Strahl zu sich emporgezogen. Du bist ein Windstrich, schmal, auf weiter Flur. Und gehst du nicht allein, ergreif das Glück, wenn warme Hände sich in deine schmiegen, dich Worte, zart gehaucht, in Träume wiegen. Einmal verscheucht, kehrt Anmut nicht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sieh-nicht-nach-vorn/">Sieh nicht nach vorn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Blickst du zurück, verliert sich deine Spur.<br />
Die Halme, die dein banger Schritt gebogen,<br />
hat hoher Strahl zu sich emporgezogen.<br />
Du bist ein Windstrich, schmal, auf weiter Flur.</p>
<p>Und gehst du nicht allein, ergreif das Glück,<br />
wenn warme Hände sich in deine schmiegen,<br />
dich Worte, zart gehaucht, in Träume wiegen.<br />
Einmal verscheucht, kehrt Anmut nicht zurück.</p>
<p>Sieh nicht nach vorn, denn dort erschauern schon<br />
vorm Abendrot die müd geweinten Blüten.<br />
Häuf, wenn es dunkelt, Sonnenmoos zum Bette.</p>
<p>Verblaßt der Mond, die weiße Knospe Mohn,<br />
schau trunkner Liebe Stern, den bald verglühten.<br />
Kein Fittich schwingt, der uns vorm Abgrund rette.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sieh-nicht-nach-vorn/">Sieh nicht nach vorn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Fremde mit dem Hündlein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-fremde-mit-dem-huendlein/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 04:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Fremde mit dem Hündlein Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Niemand wohnte er im Niemandsland, der Name an der Klingel war verblichen, die Namen im Adressbuch durchgestrichen. Nur eine Fremde war es, die ihn fand. Da stand sie in der Tür, ein Hündlein weich auf ihrem Arm, das sich verletzt die Pfote. Er nahm sie auf, als wäre sie ein Bote, der Duft gebracht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-fremde-mit-dem-huendlein/">Die Fremde mit dem Hündlein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Niemand wohnte er im Niemandsland,<br />
der Name an der Klingel war verblichen,<br />
die Namen im Adressbuch durchgestrichen.<br />
Nur eine Fremde war es, die ihn fand.</p>
<p>Da stand sie in der Tür, ein Hündlein weich<br />
auf ihrem Arm, das sich verletzt die Pfote.<br />
Er nahm sie auf, als wäre sie ein Bote,<br />
der Duft gebracht vom fernen Inselreich.</p>
<p>Wie sprang das Hündchen freudig um die beiden,<br />
wenn Hand in Hand sie durch die Schilfe glitten,<br />
den Uferpfad entlang bis zu den Weiden.</p>
<p>Er war erwacht, Schnee ließ die Nacht erblassen,<br />
und sah im Hof die Spur von scheuen Schritten.<br />
Das Hündlein aber hat sie dagelassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-fremde-mit-dem-huendlein/">Die Fremde mit dem Hündlein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die schlafende Muschel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-schlafende-muschel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-schlafende-muschel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 22:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die schlafende Muschel Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=32416</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die schmalen Uferwege, wir sind sie gegangen, wo Schilfe zum Spiele der Wellen sich schwangen, gedämpft unser Wort, gedämpft unser Schritt. Verbrannt war die Haut dir von südlichen Sonnen, das Haar matt seiden, von Goldgarn durchsponnen, die Muschel, die tönende, brachtest du mit. Hielt ich sie ans Ohr, erfüllte es Brausen, als riefen mich, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schlafende-muschel/">Die schlafende Muschel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die schmalen Uferwege, wir sind sie gegangen,<br />
wo Schilfe zum Spiele der Wellen sich schwangen,<br />
gedämpft unser Wort, gedämpft unser Schritt.</p>
<p>Verbrannt war die Haut dir von südlichen Sonnen,<br />
das Haar matt seiden, von Goldgarn durchsponnen,<br />
die Muschel, die tönende, brachtest du mit.</p>
<p>Hielt ich sie ans Ohr, erfüllte es Brausen,<br />
als riefen mich, die in Meergrotten hausen,<br />
die grüngeschwänzten Nymphen ins Glück.</p>
<p>Ich, bleicher Knabe der schwarzblauen Maare,<br />
aus nächtlichem Brunnen schöpft ich das klare,<br />
das rieselnde Lied gab ich dir zurück.</p>
<p>Dort lag sie im Dunst, bang schwankende Fähre,<br />
und über dem Wasser das Dunkel, die Leere,<br />
ich sah noch, wie jäh sich dein Mantel gebauscht.</p>
<p>Die Muschel, sie schläft auf vergilbenden Briefen,<br />
doch ist mir noch oft, als ob Meergeister riefen,<br />
wenn fern aus Traumes Schilfen es rauscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was ich Pierrot gesagt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-pierrot-gesagt/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jul 2024 22:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Was ich Pierrot gesagt Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich tauschte gern sie gegen Blüten ein, die grauen Worte und die alten Reime, aus schmalen Furchen brächen frische Keime, Maiglöckchen, Veilchen, Mohn und blauer Lein. Doch tauscht ich nie dein banges Radebrechen mit Wogen, die den Schaum Homers versprechen. Ich würde gern das Talmigold versetzen, der Träume dünngewalztes Schummerblatt, im Pfandhaus, das die echten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-pierrot-gesagt/">Was ich Pierrot gesagt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich tauschte gern sie gegen Blüten ein,<br />
die grauen Worte und die alten Reime,<br />
aus schmalen Furchen brächen frische Keime,<br />
Maiglöckchen, Veilchen, Mohn und blauer Lein.</p>
<p>Doch tauscht ich nie dein banges Radebrechen<br />
mit Wogen, die den Schaum Homers versprechen.</p>
<p>Ich würde gern das Talmigold versetzen,<br />
der Träume dünngewalztes Schummerblatt,<br />
im Pfandhaus, das die echten Perlen hat,<br />
die unterm Monde sich mit Glanz benetzen.</p>
<p>Nie wöge mir der Strahl Auroras gleich<br />
mit deiner Augen Nacht, der Wange bleich.</p>
<p>Ich liehe gern mir von Pierrot den Hut,<br />
den runden, wie ihn hat gemalt Watteau,<br />
und fächelte damit, er gähnt schon so,<br />
dem müden Vers, ihm fehlt’s an Übermut.</p>
<p>Und gäb er dir dann sein Gewand aus Schnee,<br />
sag ich: „Es schmilzt auf ihrer Haut, versteh!“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geflüster in der Winternacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gefluester-der-winternacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2024 22:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Daß wir noch einmal Sonnenpfade gehen, wo weiße Kiesel knirschen und Kaskaden Licht schäumend kecke Amoretten baden, noch einmal uns betört ein weiches Wehen, in dem von Lauben goldne Tropfen fallen, und was kein Mund vermag uns Blüten künden, die sich aufs neu am Abendrot entzünden, ins Dunkel Funken singen Nachtigallen.“ „Ach, Freund, wir sind [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gefluester-der-winternacht/">Geflüster in der Winternacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Daß wir noch einmal Sonnenpfade gehen,<br />
wo weiße Kiesel knirschen und Kaskaden<br />
Licht schäumend kecke Amoretten baden,<br />
noch einmal uns betört ein weiches Wehen,</p>
<p>in dem von Lauben goldne Tropfen fallen,<br />
und was kein Mund vermag uns Blüten künden,<br />
die sich aufs neu am Abendrot entzünden,<br />
ins Dunkel Funken singen Nachtigallen.“</p>
<p>„Ach, Freund, wir sind zu krank und lebensmüde,<br />
wir könnten kaum den hohen Strahl ertragen,<br />
Glut aber, die erlischt, läßt uns erbleichen.</p>
<p>Ein süßer Duft, er mag uns noch erreichen.<br />
herbeigeweht aus fernen Sommertagen,<br />
tut sich die Knospe auf in deinem Liede.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nänie</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/naenie/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 22:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Nänie Sonette Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als hörtest du, wenn dumpf die Schloßen schlagen, und lägest unter Decken auch, zerknüllten, die Stimme noch, das halberstickte Klagen, das keine Krume Wort und keine Sänge stillten. Sich zu entrinnen, mochte Schwermut tauchen ins Nymphengrün, mit Blüten leicht zu schweben, die blind ins Leere Duft und Dank verhauchen. Last dunkler Rätsel zog hinab das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/naenie/">Nänie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als hörtest du, wenn dumpf die Schloßen schlagen,<br />
und lägest unter Decken auch, zerknüllten,<br />
die Stimme noch, das halberstickte Klagen,<br />
das keine Krume Wort und keine Sänge stillten.</p>
<p>Sich zu entrinnen, mochte Schwermut tauchen<br />
ins Nymphengrün, mit Blüten leicht zu schweben,<br />
die blind ins Leere Duft und Dank verhauchen.<br />
Last dunkler Rätsel zog hinab das Leben.</p>
<p>Du wandle barfuß auf bemoosten Auen,<br />
wo Zwitschern Süße träuft ins Abendgrauen,<br />
im Grase liegend sieh, es blüht der Mond,</p>
<p>des stillen Abschieds trunkne Asphodele,<br />
laß flattern hin die eingesperrte Seele,<br />
wo sie bei der geliebten Schwester wohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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