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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Komische und groteske Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 22:00:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ecce Homo</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 14:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>U-Bahn-Station, Frankfurt Merianplatz Er ging vor mir mit dem Smartphone auf und ab, nervös darüberstreifend, Häherkopf, dunkler Stoppelbart, warzig-rote Himbeernase, Jeans, Weste, jung wie die Mordlust am allerersten Tag. Ich saß auf dem drahtigen Sitzgestell, das ich immer nach kotigen Spuren absuche, bevor ich Platz nehme. Die großen Latschen, Wilddleder, mauvefarben, glänzten vor mir hin [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ecce-homo/">Ecce Homo</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>U-Bahn-Station, Frankfurt Merianplatz<br />
</em><br />
Er ging vor mir mit dem Smartphone auf und ab,<br />
nervös darüberstreifend,<br />
Häherkopf, dunkler Stoppelbart,<br />
warzig-rote Himbeernase,<br />
Jeans, Weste, jung wie die Mordlust<br />
am allerersten Tag.</p>
<p>Ich saß auf dem drahtigen Sitzgestell,<br />
das ich immer nach kotigen Spuren absuche,<br />
bevor ich Platz nehme.</p>
<p>Die großen Latschen, Wilddleder, mauvefarben,<br />
glänzten vor mir hin und her,<br />
sie glänzten nach dem Auswurf und dem Gift des Seins.</p>
<p>Sie starrten bissig vor lauter blanken Zähnchen,<br />
wie des Tasmanischen Teufels seine,<br />
wenn er sie fletscht,<br />
aus Metall, scharfkantig,<br />
und von zerbrochenen Glasscherben,<br />
ritz- und schlitzgierig –<br />
alle kundig appliziert in Reih und Glied,<br />
in Naht und Saum,<br />
mit sublimem Goldlack überhaucht.</p>
<p>So ging der in den Tag,<br />
aus Menschheitsdämmerung<br />
in seinen Menschheitstag,<br />
und kommt ihm einer in die Quere,<br />
das reißt die Haut in Fetzen<br />
von Gesicht und Lenden.</p>
<p>Was hat ihn überkommen,<br />
in welchen Auswurf trat er,<br />
welches Gift ward ihm eingeflößt,<br />
dass er den Fluch auf die ersten Menschen<br />
mit terroristischem Dekor<br />
an harmlosen Schuhen<br />
auf dem öligen Boden einer U-Bahn-Station<br />
widerhallen lässt?</p>
<p>Hätte ich ihn fast gebeten,<br />
den Abdruck seiner überzähligen Existenz<br />
im pittoresk ausgestülpten Gesäß<br />
eines der Kampfbahn des Südlands<br />
feige entflatterten Hahns zu hinterlassen,<br />
der sich schwarzschnäblig kikerikierend<br />
vor seiner weißen Henne plusterte,<br />
Süßholz raspelnd,<br />
Schmonzes girrend?</p>
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		<title>Ithyphallisch verzückt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ithyphallisch-verzueckt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ithyphallisch-verzueckt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2014 17:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ithyphallisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach einem antiken Vasenbild „Wer hat, Süßer, den haarigen Fuß uns hinterwärts auf den Wagen gestellt und sein Hodensack hüpft ihm auf und nieder?“ „Weh mir, beim Hund, ist das nicht Koprophagus, der seinem Nasenkolben nur lebt und dem, was aus Ritzen und Falten, unausgespült seit der Urmutter Niederkunft, aromatisch emporsteigt?“ „Treibe, Xanthos, mein Guter, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ithyphallisch-verzueckt/">Ithyphallisch verzückt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Nach einem antiken Vasenbild<br />
</i><br />
„Wer hat, Süßer, den haarigen Fuß uns hinterwärts<br />
auf den Wagen gestellt und sein Hodensack hüpft ihm<br />
auf und nieder?“</p>
<p>„Weh mir, beim Hund, ist das nicht Koprophagus,<br />
der seinem Nasenkolben nur lebt und dem,<br />
was aus Ritzen und Falten, unausgespült<br />
seit der Urmutter Niederkunft, aromatisch emporsteigt?“</p>
<p>„Treibe, Xanthos, mein Guter, die Esel mit dem Lederriemen<br />
nur fester, schau, wie sie schon die Augen verdrehen,<br />
ithyphallisch verzückt unter so viel Kränzen!<br />
So magst abschütteln du das Borstentier sogleich.“</p>
<p>„Oder soll ich vielmehr, meine Nachtigall, meine Philomele,<br />
dem Nasenfeger einen Nasenstüber verpassen,<br />
dass er fern vom Weihespiel der großen Kabiren<br />
den Staub der Gosse fresse?“</p>
<p>„Gewiss hat das Stinktier es unserem frisch lackierten Wagen<br />
angerochen, hatʼs meinem blütenweißen Chiton abgeschaut<br />
und der veilchenumkränzten Dauerwelle,<br />
und die uns voran mit Kastagnetten die Hüften schwingen<br />
und gnomenhaft verknäult die Flöten schrillen<br />
waren ihm Einladung genug, sich spitzbübisch<br />
mit uns in den mystischen Keller schleichen zu wollen!“</p>
<p>„Mein Vögelchen, der kommt mir nicht weit,<br />
dem weiß meine Peitsche den Weg zu weisen<br />
und zu künden, wer zur hohen Feier der großen Götter<br />
einzutreten würdig ist – Leute wie wir, ohne Hautgout,<br />
die mit Rosenöl, Persercreme und Stutenmilch<br />
das Äußerste abgewendet – nicht Leute wie er,<br />
die nicht würdelos, weil sie riechen,<br />
sondern riechen, weil sie würdelos sind.“</p>
<p>„O, mein blonder Held, nur zu und brat ihm eins über,<br />
dem verhassten Kotkügelchendreher, dem furzverrückten –<br />
aber igitt, mein Xanthos, das lacht ihm ja aus der schwarzen<br />
zahnlosen Höhle wie aus dem Unterweltsloch und dreht ekstatisch<br />
die Augen, so blutig er den Striemen auf der Haut spürt!“</p>
<p>„Ja, da nimm den zweiten Hieb – wie er schreit oder singt er?<br />
Wie er lacht oder heult er höllenhündisch? Jetzt<br />
beugt er sich entsetzlich nach hinten –<br />
was ist das, sein hochsteifes Glied ragt in den Äther<br />
des Zeus, jetzt sprüht es in weitestem Bogen<br />
Milch, weiß wie die weißen Rosen der Aphrodite!“</p>
<p>„Ach was, stoß ihn, stoß ihn herab! Endlich, er fällt,<br />
Staub soll er lecken –<br />
aber schau, sein ekler, klebriger Schleim,<br />
er hat mir den durchschimmernden Bausch des Ärmels befleckt!<br />
So fahr ich nicht zu den Kabiren, hörst du!<br />
Auf der Stelle machen wir kehrt und fahren nach Hause!“</p>
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		<title>Was schlimmer ist</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/schlimmer-ist/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/schlimmer-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 May 2014 19:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Geschwätz und Kauderwelsch gemischter Sprachen von Menschen, zwiegesichtig oder wulstiger, debiler Lippen – schlimmer sind der Hintersassen tätowierte Kerle mit Halskettchen, Silberringen und Meinungen, hartgebrannt wie Terra Sigilata, die sie Krug für Krug an die Wände schmettern. Schlimmer ist Gezeter alter Weiber in den faulen Abendstunden, wenn Nachbarn sich im Wettstreit aufgedrehter Radios und Fernseher [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schlimmer-ist/">Was schlimmer ist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geschwätz und Kauderwelsch gemischter<br />
Sprachen von Menschen, zwiegesichtig<br />
oder wulstiger, debiler Lippen –<br />
schlimmer sind der Hintersassen<br />
tätowierte Kerle mit Halskettchen, Silberringen<br />
und Meinungen, hartgebrannt<br />
wie Terra Sigilata, die sie Krug für Krug<br />
an die Wände schmettern.</p>
<p>Schlimmer ist Gezeter alter Weiber<br />
in den faulen Abendstunden,<br />
wenn Nachbarn sich im Wettstreit<br />
aufgedrehter Radios und Fernseher<br />
oder mitternächtig mit pornostrammem<br />
Lustgestöhn in die Eingeweide<br />
lieblicher Affekte greifen.</p>
<p>Schlimmer ist es, wenn der Sekten<br />
spitzes Psalmodieren den Qualm<br />
von Wurstsaft überspritzter Hinterhöfe<br />
rituell durchsticht.</p>
<p>Was noch schlimmer ist:<br />
wenn sich die Stimmen atonaler Opern<br />
gleich schartigen Messern<br />
aneinander reiben<br />
und im finalen Schreikrampf<br />
Erwürgten gleich die Zungen<br />
aus den ausdrucklosen Masken strecken.</p>
<p>Was noch viel schlimmer ist:<br />
wenn in den Sterbehäusern<br />
aus den Tropfsteinhöhlen<br />
moribunder Leiber<br />
es wie Hunde kläfft<br />
oder wie der Ratten hohes Pfeifen,<br />
während die Seelen-Fledermäuse<br />
lautlos in den Sterbekammern kreuzen.</p>
<p>Am schlimmsten aber ist:<br />
wenn ganz verblasste Wünsche,<br />
Sirenen auf den Todesinseln,<br />
flügellahme Geier<br />
mit platinblondgelockten Engelsköpfen,<br />
aus dem Mund der halberstickten Seele<br />
nach den schönen Opfern singen,<br />
um ihre ausgeschabten Schädel<br />
wie märchenzarte Muscheln<br />
sich ans Ohr zu pressen –<br />
und wiegen sich im Blues<br />
der totgeküssten Liebe.</p>
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		<title>Evokation</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/evokation/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/evokation/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 May 2014 19:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Evokation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Knabe liegt aufgebahrt auf dem hellen Kalksteinquader. Sein Haarschopf quillt in blonder Sonnenfülle über seinen Rand. In ein weißes Tuch gehüllt, scheint sein schmaler Leib zu schweben wie ein Einbaum auf schäumiger Flut. Schlanke Vasen ragen seitlich, zeichenlos und still, recken weiße Lilienblüten in die Ewigkeit. Durch die Flügel bunter Gläser küssen Strahlen seine [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/evokation/">Evokation</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Knabe liegt aufgebahrt<br />
auf dem hellen Kalksteinquader.<br />
Sein Haarschopf quillt<br />
in blonder Sonnenfülle über seinen Rand.</p>
<p>In ein weißes Tuch gehüllt,<br />
scheint sein schmaler Leib<br />
zu schweben wie ein Einbaum<br />
auf schäumiger Flut.</p>
<p>Schlanke Vasen ragen seitlich,<br />
zeichenlos und still,<br />
recken weiße Lilienblüten<br />
in die Ewigkeit.</p>
<p>Durch die Flügel bunter Gläser<br />
küssen Strahlen seine kühle Stirn.</p>
<p>Der Wunder-Rabbi pflückt<br />
die gelben Rosenblätter<br />
vom Schnee der reinen Lider.</p>
<p>Barfuß umschreitet er den Aufgebahrten,<br />
ein Gebet stumm auf den Lippen.</p>
<p>Er neigt sich zärtlich<br />
über das entrückte Antlitz,<br />
er flüstert einen warmen Hauch<br />
verstummtem Mund.</p>
<p>Er hat sich aufgerichtet,<br />
mit erhobenen Händen<br />
scheint er Gewalt von Liebesstrahlen<br />
in diesen Augenblick zu binden<br />
zu einem Kranz,<br />
der von Prophetenstimmen<br />
golden rauscht.</p>
<p>Und wieder beugt er sich<br />
und salbt die Schläfen ihm<br />
mit hingesprochenen Küssen.</p>
<p>Von erzenem Gong ein dunkler Hall<br />
bricht durch die Wände –<br />
der Knabe schlägt die Augen auf<br />
und lächelt.</p>
<p>*</p>
<p>Eine schwarze Ratte<br />
ward indes von all dem Zauber<br />
aus ihrem faulen Loche aufgescheucht –<br />
aufrecht lehnend auf dem feisten Schwanz<br />
reckte sie die beiden roten Pfötchen.</p>
<p>Erst entfuhr ihr ein asthmatisch fragmentiertes Pfeifen,<br />
dann überschlug im Diskant sie sich und quietschte,<br />
quietschte wie eine Assoluta allen Rattenvolkes.</p>
<p>Als jedoch der Gongschlag ihre Sinne<br />
wie aus Asche und aus Teer ein Donnern<br />
gänzlich überwölkte,<br />
fiel tot sie um und streckte alle Viere.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schreie und Schluchzen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/schreie-und-schluchzen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/schreie-und-schluchzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 May 2014 18:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3897</guid>
		<description><![CDATA[<p>Café Ypsilon, Berger Straße, Frankfurt am Main Mit den verkrümmten, dürren Haxen schiebend, unterm Rollstuhl drängend, scharrend, bewegt er sich das letzte Stück voran. Kahle gelbe Stellen im Bart, schielend, den Kopf schief gegen die Welt, die Pupillen mit dem Weißen sperrend, eine Kippe zwischen den Fingern spastisch zitternd. Kinderlähmung? Kretinismus? Aids? Wahrscheinlich aus dem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schreie-und-schluchzen/">Schreie und Schluchzen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Café Ypsilon, Berger Straße, Frankfurt am Main</i></p>
<p>Mit den verkrümmten, dürren Haxen schiebend,<br />
unterm Rollstuhl drängend, scharrend,<br />
bewegt er sich das letzte Stück voran.</p>
<p>Kahle gelbe Stellen im Bart,<br />
schielend, den Kopf schief gegen die Welt,<br />
die Pupillen mit dem Weißen sperrend,<br />
eine Kippe zwischen den Fingern<br />
spastisch zitternd.</p>
<p>Kinderlähmung? Kretinismus? Aids?</p>
<p>Wahrscheinlich aus dem Hospiz im Sandweg.<br />
Aber dürfen die noch raus –<br />
die sollen sich doch wohl stekum-leise<br />
aus dem Staub machen,<br />
ohne die Umgebung mit Schreien, Schluchzen,<br />
Röcheln, Stinken, Furzen oder toderbrechendem Radebrechen<br />
von dem Ausgang allen Fleisches<br />
in Kenntnis zu setzen?</p>
<p>An der Litfaßsäule kurzes Innehalten:<br />
Was erblickt er da?<br />
Den Aufruf zur Europawahl?<br />
Den stramm gewachsenen Schönling,<br />
voll im Safte stehend, vom FSV Frankfurt?</p>
<p>Ich weiß es nicht.<br />
Ich hörte ihn nur krächzen:<br />
„Diebe! Diebe! Diebe!“</p>
<p>Wen klagte er wohl an?<br />
Die Mächte, die ihm das schöne Leben geraubt haben?<br />
Ihn verkrüppelten, misshandelten,<br />
missachteten, die Seele fraßen?<br />
Die Götter, das Schicksal, die Ärzte,<br />
die Frauen, die Schwulen, die Bonzen,<br />
die Neger, die Banker, die Priester?</p>
<p>Oder habe ich mich schlicht verhört –<br />
schluchzte er vielmehr,<br />
flehte er vielleicht:<br />
„Liebe! Liebe! Liebe!“?</p>
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		<item>
		<title>„Der Liebende“</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-liebende/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2014 19:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Slippers lässig abgestreift, reckt er den Pansen, lümmelnd auf dem Sofa. Abwesend streicht er seinen Blädes mit aufgedunsener Hand und gähnt. Dann gewährt er Audienz und setzt dich über sein Befinden minutiös in Kenntnis mit einem Monolog, von Seufzern unterbrochen und Schmatze-Schlucken aus der Pulle. Mit dem Lamento, zugespitzt zu giftigen Pfeilen wider seine [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-liebende/">„Der Liebende“</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Slippers lässig abgestreift, reckt<br />
er den Pansen, lümmelnd auf dem Sofa.<br />
Abwesend streicht er seinen Blädes<br />
mit aufgedunsener Hand und gähnt.</p>
<p>Dann gewährt er Audienz und setzt dich<br />
über sein Befinden minutiös in Kenntnis<br />
mit einem Monolog, von Seufzern unterbrochen<br />
und Schmatze-Schlucken aus der Pulle.</p>
<p>Mit dem Lamento, zugespitzt zu giftigen<br />
Pfeilen wider seine bösen Artgenossen<br />
im Büro, trifft er fort und fort den Schrumpel-Kürbis<br />
deines Selbstgefühls, auf dass er platze.</p>
<p>Du hast ihm alles schön gemacht<br />
mit Kuchen, Düften, Perlenohrgehängen.<br />
„Zwei Sträuße Tulpen gibtʼs bei Penny<br />
für nur 4 Euro.“ „So billig soll ich dich beschenken?“</p>
<p>Du hoffst auf Zärtlichkeiten, seine Hand- und<br />
Zungenfertigkeit, die heiße Botschaft<br />
kurz gestoßnen Atems – er zieht ein Blatt hervor,<br />
ach je, er dünkt sich einen feinen Dichter,</p>
<p>du musst das schlecht Geleimt-Gereimte<br />
mit Engelston ihm lange wiedertönen,<br />
bis ein schnödes Schnarchen dir bezeugt<br />
das Ende dieser blauen Stunde – Gott sei Dank!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Das Opfer“</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-opfer/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 19:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erst litt er an des Vaters übergroßem Schatten so sehr, dass er keinen eigenen mehr warf. Dann litt er an der Schattenlosigkeit der Mutter so sehr, dass er seinen eignen Schatten wegwarf. Erst litt er an der Geschwätzigkeit seiner Frau so sehr, dass er ins Verstummen sich verbockte. Dann litt er an des Sohnes stummer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-opfer/">„Das Opfer“</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erst litt er an des Vaters übergroßem Schatten<br />
so sehr, dass er keinen eigenen mehr warf.<br />
Dann litt er an der Schattenlosigkeit der Mutter<br />
so sehr, dass er seinen eignen Schatten wegwarf.</p>
<p>Erst litt er an der Geschwätzigkeit seiner Frau<br />
so sehr, dass er ins Verstummen sich verbockte.<br />
Dann litt er an des Sohnes stummer Blödigkeit<br />
so sehr, dass er in Selbstgesprächen sich verlor.</p>
<p>Erst litt er an der Lehrer überlegener Strenge<br />
so sehr, dass er seine Wahrheit in die Hose machte.<br />
Dann litt er an der Frechheit seiner Schüler<br />
so sehr, dass er nur Zeitungslügen auf das Smart-Board schrieb.</p>
<p>Erst litt er an der trocknen Kälte seiner Frau<br />
so sehr, dass er in Alkohol die Seele sich ertränkte.<br />
Dann litt er an der Dauer-Hitze der Geliebten<br />
so sehr, dass er durch Viagra am Infarkt erstickte.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-opfer/">„Das Opfer“</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Der Verfemte“</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-verfemte/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-verfemte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 11:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3704</guid>
		<description><![CDATA[<p>Er stiert mit frechem Gauner-Grinsen in den Fokus. Die Locke loht um seine aufgeschrammte Birne – er schielt, als trüge er ein Stigma auf der Stirne, indes sein Name prangt in jedem Schwulenlokus. Er redet schroff und schlürft den Hochmut aus der Gosse. Er ist auf jeder Party der große Einsamkeitsrebell und zieht gleich jedem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-verfemte/">„Der Verfemte“</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Er stiert mit frechem Gauner-Grinsen in den Fokus.<br />
Die Locke loht um seine aufgeschrammte Birne –<br />
er schielt, als trüge er ein Stigma auf der Stirne,<br />
indes sein Name prangt in jedem Schwulenlokus.</p>
<p>Er redet schroff und schlürft den Hochmut aus der Gosse.<br />
Er ist auf jeder Party der große Einsamkeitsrebell<br />
und zieht gleich jedem übern Kopf das Fell,<br />
der ihm die Hände reicht als Schmerz-Genosse.</p>
<p>Er spuckt auf allen Biedersinn, auf jeden Anstand.<br />
Er scheucht mit seinem Schwengel ein Nönnchen aus dem Feld<br />
und spendet alten Hürchen Piccolöchen von dem Geld,<br />
das er im Strumpfe unterm Kissen seiner Oma fand.</p>
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		<title>Die Kellerassel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-kellerassel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-kellerassel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 11:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Wände schwitzen Langeweile unter Ruß und Grind. Grünspan – nächtiger Aussatz. Es gluckst die Luft. Der Lebensodem scheint verbraucht. Aus den Astlöchern des Gebälks tropft Überdruss. Auf geölten Bohlen, die bisweilen unflätig ächzen, fahles Phosphorgleißen, Schimmel wurmstichiger Früchte atmend. Im Winkel hockt die hochbeinig-elegante Töterin und tastet nach jedem Zittern im Gewebe ihres fatalen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-kellerassel/">Die Kellerassel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wände schwitzen Langeweile<br />
unter Ruß und Grind.</p>
<p>Grünspan – nächtiger Aussatz.</p>
<p>Es gluckst die Luft.<br />
Der Lebensodem scheint verbraucht.</p>
<p>Aus den Astlöchern des Gebälks<br />
tropft Überdruss.</p>
<p>Auf geölten Bohlen,<br />
die bisweilen unflätig ächzen,<br />
fahles Phosphorgleißen,<br />
Schimmel wurmstichiger Früchte atmend.</p>
<p>Im Winkel hockt die hochbeinig-elegante Töterin<br />
und tastet nach jedem Zittern im Gewebe<br />
ihres fatalen Kunstgebildes.</p>
<p>In den feuchten Sägespänen brütet<br />
larvenkuschlig Wärme<br />
krabblige Arthropoden aus.</p>
<p>Vierzehn Beinchen strampeln<br />
für zweier Jahre Ewigkeit<br />
sich durchs abriebpralle Leben.</p>
<p>Das Muttertier, bauchig von Frucht,<br />
schwimmt im zartgeschwungnen Panzer,<br />
lauscht mit dem Doppelfühler in die Kellerwelt:</p>
<p>Durch das Fensterloch bohrt sich –<br />
ein goldner Dolch ins Herz der Reue –<br />
ein Strahl und wirbelt Staub<br />
und wirbelt tote Flocken auf<br />
mit leeren Versprechungen<br />
von Reanimation, von Resurrektion</p>
<p>in eines Edens Jenseits-Frühling<br />
an singenden Bächen,<br />
in Genesung fächelndem Laub,<br />
im runderneuerten Inkarnat,<br />
schimmernd unter sonnenblondem Haar,<br />
im Götzenfleisch der Renaissance,<br />
nicht mehr gezeugt zwischen Kot und Urin,<br />
sondern Botticellis Primavera<br />
stracks entstiegen. –</p>
<p>Die Assel, wider alles Sehnsuchtsgift immun,<br />
ist blind-gesund,<br />
betastet ihre frische Brut<br />
mit den Wollustfühlern.</p>
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		<title>Träumerisches Liebespochen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 20:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3463</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es nagt an meinem Traum eine Ratte wundersam. Und mein Herz berührt es kaum, ich bin der Wühlerin nicht gram. Es schilpt in meinen Schlaf ein Wasserhühnchen sanft. Und meine Seele streckt sich brav auf eines Teppichs Wiesenranft. An meine Schläfe pocht ein liebestrunkner Specht. Wer so für Liebe focht, dem gibt mein Träumen recht.</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/">Träumerisches Liebespochen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es nagt an meinem Traum<br />
eine Ratte wundersam.<br />
Und mein Herz berührt es kaum,<br />
ich bin der Wühlerin nicht gram.</p>
<p>Es schilpt in meinen Schlaf<br />
ein Wasserhühnchen sanft.<br />
Und meine Seele streckt sich brav<br />
auf eines Teppichs Wiesenranft.</p>
<p>An meine Schläfe pocht<br />
ein liebestrunkner Specht.<br />
Wer so für Liebe focht,<br />
dem gibt mein Träumen recht.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/">Träumerisches Liebespochen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Taggespenst</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-taggespenst/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-taggespenst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 13:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3453</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mein Gespenst geruht am lichten Morgen an meinem Bett zu kauern. Wie rosig schautʼs unter der Sonne meiner Sorgen, mich macht sein feistes Grinsen schauern. Mein Daseinsschatten, allen andern unsichtbar, ist mein verkehrtes Spiegelbild. Und an ihm werde ich gewahr, ihm ist nichtig, was mir als wichtig gilt. Am Küchentisch sitzt eine Wasserblase, transparent und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-taggespenst/">Das Taggespenst</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gespenst geruht am lichten Morgen<br />
an meinem Bett zu kauern.<br />
Wie rosig schautʼs unter der Sonne meiner Sorgen,<br />
mich macht sein feistes Grinsen schauern.</p>
<p>Mein Daseinsschatten, allen andern unsichtbar,<br />
ist mein verkehrtes Spiegelbild.<br />
Und an ihm werde ich gewahr,<br />
ihm ist nichtig, was mir als wichtig gilt.</p>
<p>Am Küchentisch sitzt eine Wasserblase,<br />
transparent und doch mit meinen Zügen,<br />
pellt ein unsichtbares Ei, riecht an der Vase –<br />
will mit stummem Niesen mich betrügen.</p>
<p>Alles, was ich sage, wirft es aus der Bahn<br />
und setztʼs in Anführungszeichen.<br />
Alles, was ich sage, wird als unernst abgetan<br />
oder als geklaut von meinesgleichen.</p>
<p>So wandelt mir sein seelenblinder Blick<br />
die wahren Flammenzungen<br />
an Blumen meines Parks ins falsche Glück<br />
eisblütiger Erinnerungen.</p>
<p>Wenn ich mit Menschen bin, stehtʼs hinter ihnen<br />
und äfft sie nach mit Schmierengesten.<br />
Wenn mir einmal zwei Augen mild zu lächeln schienen,<br />
entblößt es Schwären und Gebresten.</p>
<p>Mein Gespenst geruht auf dem Sims der Nacht<br />
über meinem Bett zu kauern.<br />
Wie bleich schautʼs unterm Monde meiner Ohnmacht –<br />
möcht mich zu guter Letzt es dauern?</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-taggespenst/">Das Taggespenst</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der ungebetene Gast</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-ungebetene-gast/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-ungebetene-gast/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 11:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>War es Fiepen, war es Schnurren aus verliebtem Balg – warʼs ein turteltuntig Gurren, einer Fistel dünner Talg? Ich blinzelte in sommergrünen Glast, mich leckte Morgenluft. An lichtentzücktem Faden hing der Gast, von goldnem Flaum beschuppt. Das dreht sich taumelnd, ein Kokon, im Wind und trieft von blauer Milch – istʼs einer Trollin grünbekralltes Kind [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-ungebetene-gast/">Der ungebetene Gast</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>War es Fiepen, war es Schnurren<br />
aus verliebtem Balg –<br />
warʼs ein turteltuntig Gurren,<br />
einer Fistel dünner Talg?</p>
<p>Ich blinzelte in sommergrünen Glast,<br />
mich leckte Morgenluft.<br />
An lichtentzücktem Faden hing der Gast,<br />
von goldnem Flaum beschuppt.</p>
<p>Das dreht sich taumelnd, ein Kokon, im Wind<br />
und trieft von blauer Milch –<br />
istʼs einer Trollin grünbekralltes Kind<br />
oder ein ausgebüxter Knilch?</p>
<p>Ich zieh das Plumeau über beide Ohren,<br />
verhalte sehnsuchtsbang<br />
den Atem – lausche: Hat die Stille mir geboren<br />
meiner toten Lieben Sang?</p>
<p>Und es tönt herauf wie letzten Ganges Schnarren,<br />
einer Raupe Schmatzens-Panik.<br />
Eine aufgezogne Puppe schüttelt es im Knarren<br />
ausgeleierter Mechanik.</p>
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		<title>Das böse Gerstenkorn</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 14:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3448</guid>
		<description><![CDATA[<p>Du magst dem Herzensliebchen sehr nahe sein und bleiben und wie ein freches Hündchen an ihrem Leib dich reiben. Du magst dich fett erlaben an ihrer Tränen Bitternis und fühlst dich körniglich erhaben in deiner Bosheit Finsternis. Um Liebesdichters Zaubermacht, du böses Gerstenkorn, weißt du nicht? Dann gib jetzt acht und spüre Liebeszorn: „Wese fort [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/">Das böse Gerstenkorn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du magst dem Herzensliebchen<br />
sehr nahe sein und bleiben<br />
und wie ein freches Hündchen<br />
an ihrem Leib dich reiben.</p>
<p>Du magst dich fett erlaben<br />
an ihrer Tränen Bitternis<br />
und fühlst dich körniglich erhaben<br />
in deiner Bosheit Finsternis.</p>
<p>Um Liebesdichters Zaubermacht,<br />
du böses Gerstenkorn,<br />
weißt du nicht? Dann gib jetzt acht<br />
und spüre Liebeszorn:</p>
<p>„Wese fort und wese hin,<br />
Körnchen ward aus Korn.<br />
Und das Körnchen schmilzt dahin.</p>
<p>Wer aus Tränen nährt sein Glück,<br />
ist dem Aug ein Dorn.<br />
Talg bist du, zu Talg kehrst du zurück!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/">Das böse Gerstenkorn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Lebenslicht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-lebenslicht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-lebenslicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3445</guid>
		<description><![CDATA[<p>Manchmal betetʼs inniglich. Und die Welt ist still. Manchmal zittertʼs bängelich. Und die Katz faucht schrill. Manchmal sprüht es liebestoll. Möcht mit Würmchen schwärmen. Manchmal glüht es liebevoll. Möchte Händchen wärmen. Einmal seufztʼs wie unerlöst in das graue Zimmer. Der hier das Leben hat verdöst – ihm gilt sein letzter Schimmer.</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-lebenslicht/">Das Lebenslicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal betetʼs inniglich.<br />
Und die Welt ist still.</p>
<p>Manchmal zittertʼs bängelich.<br />
Und die Katz faucht schrill.</p>
<p>Manchmal sprüht es liebestoll.<br />
Möcht mit Würmchen schwärmen.</p>
<p>Manchmal glüht es liebevoll.<br />
Möchte Händchen wärmen.</p>
<p>Einmal seufztʼs wie unerlöst<br />
in das graue Zimmer.</p>
<p>Der hier das Leben hat verdöst –<br />
ihm gilt sein letzter Schimmer.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-lebenslicht/">Das Lebenslicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hier im Schattenland</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/hier-im-schattenland/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/hier-im-schattenland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 19:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3354</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie Schatten wandeln Menschen vor sich hin, still, so still. Keiner hört, wenn du sie anrufst. Und wenn sie ihren Schattenmund dir einmal auftun, hörst duʼs wie Silberfäden rieseln feinen Sands. Namen hat in diesem Schattenland nicht einer, ein jeder ist wie keiner, und seine Spur vergeht im Sand. Einsam aber ist hier niemand – [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hier-im-schattenland/">Hier im Schattenland</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Schatten wandeln Menschen vor sich hin,<br />
still, so still.<br />
Keiner hört, wenn du sie anrufst.<br />
Und wenn sie ihren Schattenmund dir einmal auftun,<br />
hörst duʼs wie Silberfäden<br />
rieseln feinen Sands.</p>
<p>Namen hat in diesem Schattenland nicht einer,<br />
ein jeder ist wie keiner,<br />
und seine Spur vergeht im Sand.</p>
<p>Einsam aber ist hier niemand –<br />
jeder Schatten ist von seinem Aber-Tier besessen,<br />
ein Schöpfungsabgrund rasender Chimären,<br />
das hängt an ihm<br />
wie am Gehängten hängt der Strick,<br />
wie treu auf seinem Aas der Geier sitzt.</p>
<p>Das eine pickt sich in ein Auge,<br />
das andre nagt an Hoden oder Brust,<br />
das dritte schlürft das weiße Mark,<br />
das aufgeritzte,<br />
und wieder eines wirrt im Darmgeschling.</p>
<p>Die Schattenwelt hat weder Tag noch Nacht,<br />
nicht Mond, nicht Sonne, kein Gestirn des Weltalls.<br />
Nur fahler Schaum<br />
wie geisterhafter Aschenschnee<br />
streut ein diffuses Totenlicht.</p>
<p>Eine Flocke senkt sich hier<br />
auf einer Schattenlocke Bausch,<br />
eine andere verfängt sich hier<br />
am Zittern einer Schattenwimper.</p>
<p>Man pflegt hier nicht zu schlafen,<br />
man ist nie richtig wach.<br />
Doch hin und wieder schart sich eine Gruppe,<br />
als wärʼs Familienzeit,<br />
da siehst du sie gleich den Fledermäusen<br />
an Ästen, Regenrinnen,<br />
an Balkonen, Balustraden<br />
baumeln,<br />
gebeutelt<br />
wie von Seufzern,<br />
traumeslind.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hier-im-schattenland/">Hier im Schattenland</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denn Ärgernis muss ja kommen II</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/denn-aergernis-muss-ja-kommen-ii/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/denn-aergernis-muss-ja-kommen-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 20:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3304</guid>
		<description><![CDATA[<p>Oder: Warum eine Kopfnuss manchmal besser schmeckt als ein Zungenkuss Das juckt im Busen, in den Fingern, auf der Zunge, das kitzelt den Gaumen, macht das Herz ein bisschen hüstelnd stolpern – die Lust zu sticheln und die fein in die Achillesferse applizierte Stichelei. Du weißt, die Kosten sind immens, der Preis ist hoch – [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/denn-aergernis-muss-ja-kommen-ii/">Denn Ärgernis muss ja kommen II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Oder: Warum eine Kopfnuss manchmal besser schmeckt als ein Zungenkuss<br />
</i><br />
Das juckt im Busen, in den Fingern,<br />
auf der Zunge,<br />
das kitzelt den Gaumen,<br />
macht das Herz ein bisschen hüstelnd stolpern –</p>
<p>die Lust zu sticheln<br />
und die fein in die Achillesferse<br />
applizierte Stichelei.</p>
<p>Du weißt, die Kosten sind immens,<br />
der Preis ist hoch –<br />
wenn mit dem feinen Stich<br />
ein altes Gift wird aufgerührt,<br />
angeregt und in des übel Anbetroffnen<br />
müden Kreislauf rückgeführt:</p>
<p>zum Schäumen und Albträumen,<br />
zum Letzen und Verletzen.</p>
<p>Doch stärker als jedes Bedenken,<br />
am rutschigen Uferrand des Styx<br />
wegzugleiten und die Haltung zu verlieren,<br />
ist der Wollustkitzel<br />
zu düpieren,<br />
zu genieren,<br />
sich als stolze Schöne zu gerieren.</p>
<p>So schlägst du ihm ein Schnippchen<br />
mit aufgeworfnem Donna-Lippchen.</p>
<p>Und ist das zart gewebte Fädchen dann zerrissen,<br />
fragt sich das Unschuldsmädchen:<br />
Wie konnte ich das wissen?</p>
<p>Der kurze Stummel böser Lust fühlt heißer<br />
als der tiefen Liebe wärmend langer Blick.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/denn-aergernis-muss-ja-kommen-ii/">Denn Ärgernis muss ja kommen II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Dickicht wächst</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-dickicht-waechst/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-dickicht-waechst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 12:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3300</guid>
		<description><![CDATA[<p>Stunde um Stunde, Tag für Tag vermehrt sich die Meute, verdichtet sich der Schwarm, verstrickst du dich immer tiefer in das Dickicht fremder Stimmen. Kläffer, Beller, Geller, die sich schreckend wecken, aufeinanderprallen, dumpf verhallen, die raschelnd prasseln, sich beschämend lähmen, und sich fad verquasseln. Schnalzer, Flöter, Balzer, die lüstern sich umflüstern, sich leckend necken, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-dickicht-waechst/">Das Dickicht wächst</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Stunde um Stunde, Tag für Tag<br />
vermehrt sich die Meute,<br />
verdichtet sich der Schwarm,<br />
verstrickst du dich immer tiefer<br />
in das Dickicht fremder Stimmen.</p>
<p>Kläffer, Beller, Geller,<br />
die sich schreckend wecken,<br />
aufeinanderprallen,<br />
dumpf verhallen,<br />
die raschelnd prasseln,<br />
sich beschämend lähmen,<br />
und sich fad verquasseln.</p>
<p>Schnalzer, Flöter, Balzer,<br />
die lüstern sich umflüstern,<br />
sich leckend necken,<br />
die sich wirren, sich umsirren,<br />
sich umwindend wiederfinden,<br />
sich um Summselust abschinden<br />
und in Schwärmerei entschwinden.</p>
<p>Du kannst die Stimmen nicht<br />
wie eine klaffende Meute<br />
in den Zwinger sperren.</p>
<p>Du kannst die Stimmen nicht<br />
wie einen panischen Schwarm von Bienen<br />
im stillen Korb verschließen.</p>
<p>Du kannst nicht ohne tödlich dich zu ritzen<br />
durch das Dornen-Dickicht ziehen –</p>
<p>du kannst nicht in ein Jenseits fliehen,<br />
in das stille Land der sanften Liebe.</p>
<p>Du kannst nicht wie ein Kind,<br />
betroffen von der Botschaft ersten Todes,<br />
in den Keller steigen,<br />
dich auf den stumpfen Holzblock hocken,<br />
auf dem Großvater das Holz spaltete<br />
und den Hühnern den Kopf abhackte.</p>
<p>Ja, verstopf dir nur die Ohren:<br />
Hörst du, wie es gluckst in dir?</p>
<p>Ein Blutquell, eine Tier- und Volksmusik,<br />
auf- und niedersteigend<br />
zwischen Bellen und Küssen,<br />
Schmatzen und Quatschen,<br />
Seufzern und Schüssen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Liebesclown</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-liebesclown/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-liebesclown/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 16:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3287</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Liebesclown ist ein eleganter Überspringer der Schamgrenze, hin und wider hüpft er wie die Kinder übers Seil. Der Liebesclown ist ein grinsender Unglücksartist, ein singender Arbeiter im Trauma-Berg des Herrn. Seine Hände schwitzen, seine Nase tropft, seine Schuhe quietschen. Und sein Herz ist tot. Der Liebesclown leistet emsig-tapfer Stigma-Verschleierung hinter den Dünsten und Schwaden [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-liebesclown/">Der Liebesclown</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Der Liebesclown ist ein eleganter Überspringer der Schamgrenze,<br />
hin und wider hüpft er wie die Kinder übers Seil. Der Liebesclown<br />
ist ein grinsender Unglücksartist, ein singender Arbeiter im<br />
Trauma-Berg des Herrn.<br />
</i><br />
Seine Hände schwitzen,<br />
seine Nase tropft,<br />
seine Schuhe quietschen.<br />
Und sein Herz ist tot.</p>
<p><i>Der Liebesclown leistet emsig-tapfer Stigma-Verschleierung hinter<br />
den Dünsten und Schwaden von Wein und Bier, Schnaps und Tabak.<br />
</i><br />
Seine Haare schuppen,<br />
seine Wangen glühen,<br />
seine Finger zittern.<br />
Und sein Herz ist tot.</p>
<p><i>Der Liebesclown muss immer kreiseln, gepeitscht von Liebesangst –<br />
sonst fällt er um. Der Liebesclown muss schnell und schneller<br />
kreiseln, bis er brummt und summt – sonst bleibt er stumm.<br />
</i><br />
Seine Liebesschwüre schwirren<br />
ihm im Schlafe aus dem Mund:<br />
tausend goldene Bienen.<br />
Und sein Herz ist tot.</p>
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		</item>
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		<title>Gesichter des Lebens</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gesichter-des-lebens/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gesichter-des-lebens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 14:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3285</guid>
		<description><![CDATA[<p>Manchmal schaut das Leben mit rundem, dümmlich-satten Mondgesicht dich an – schnappʼs und verschluckʼs mit eines Gähnens Riesen-Schluck. Manchmal streckt es dir, ein sommersprossiger Rotzbengel, die gelb belegte Zunge raus – zieh ihn einmal kurz am Ohr und halte sein Gesicht sodann in die kalten Strahlen einer Sternennacht. Manchmal bettelt das Leben aus den Augen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gesichter-des-lebens/">Gesichter des Lebens</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal schaut das Leben<br />
mit rundem, dümmlich-satten Mondgesicht dich an –<br />
schnappʼs und verschluckʼs<br />
mit eines Gähnens Riesen-Schluck.</p>
<p>Manchmal streckt es dir,<br />
ein sommersprossiger Rotzbengel,<br />
die gelb belegte Zunge raus –<br />
zieh ihn einmal kurz am Ohr<br />
und halte sein Gesicht sodann<br />
in die kalten Strahlen einer Sternennacht.</p>
<p>Manchmal bettelt das Leben<br />
aus den Augen hündischer Ergebenheit<br />
um Beine machenden Befehl dich an –<br />
erschrick es dann mit einem katzenhellen Laut<br />
und scheuch es fort<br />
zu Nachbars weichem Herz.</p>
<p>Manchmal aber sind da Augen,<br />
die gütig-klar, die liebe-prüfend-sanft<br />
dich befragen, ob du die Trauben schon gelesen,<br />
schon gekeltert hast, ob gar dem lieben Gast<br />
zu kredenzen sei der gute Wein –<br />
und du blickst betreten unter dich.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gesichter-des-lebens/">Gesichter des Lebens</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entseelt oder der Induktionsstrom eines Rätsels</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/entseelt-oder-wie-ein-abgeschlagener-kopf-denkt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/entseelt-oder-wie-ein-abgeschlagener-kopf-denkt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 20:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kannst etwa du, geistreicher Mensch, du Schlaumeier vor der hohen Mauer, wohinter die Hexe Glasharmonika spielt, kannst du aus dem prallen Müllsack, gefüllt mit Sägespänen, den Atem und Geist, den großen, von weiser Rinde umschlossenen, weitausgreifenden Willen zum Licht des Baums erkennen, erahnen, wiederbeleben? Die Seele starb dir vor Jahren dahin – oder ist sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/entseelt-oder-wie-ein-abgeschlagener-kopf-denkt/">Entseelt oder der Induktionsstrom eines Rätsels</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kannst etwa du, geistreicher Mensch,<br />
du Schlaumeier vor der hohen Mauer,<br />
wohinter die Hexe Glasharmonika spielt,<br />
kannst du aus dem prallen Müllsack,<br />
gefüllt mit Sägespänen, den Atem und Geist,<br />
den großen, von weiser Rinde umschlossenen,<br />
weitausgreifenden Willen zum Licht des Baums<br />
erkennen, erahnen, wiederbeleben?</p>
<p>Die Seele starb dir vor Jahren dahin –<br />
oder ist sie damals durch einen genitalen Schock,<br />
die Induktionsladung liebeskranker Sphinx,<br />
die fatale Einsicht in den niederen Rang deiner Träume,<br />
den kalten Schlangenkuss des Schicksals<br />
vor der Zeit in Ohnmachtsstarre gefallen?</p>
<p>Der Körper lebte einfach weiter so vor sich hin,<br />
in den alten Routinen,<br />
den geschmeidigen Atavismen<br />
den Troglodyten-Automatismen –<br />
o wie charmant die Verbeugung,<br />
wie entzückend das Lächeln des Somnambulen!</p>
<p>Oder so wie ein Huhn, dem der Kopf abgehauen ward,<br />
eine gute Strecke noch flatternd weiterwatschelt …</p>
<p>Welch ein Blitz, welch Gebrüll eines Cherubs,<br />
welcher Peitschenhieb des Mistrals,<br />
und die Nussschale des Talmi-Totseins knackte?</p>
<p>Vielleicht kehrt die Huld eines kindlichen Engels<br />
die fleckigen Blätter, die sterilen Pollen, die Wahn-Blüten<br />
deines entseelten Daseins<br />
mit galant rechendem Fittich<br />
unter den unechten Teppich<br />
vor dem TV-Flat-Screen deiner Kleinbürgerwohnung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Xenophobie</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/xenophobie/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/xenophobie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 18:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=1275</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wer nimmt dich wahr? Was nimmst du wahr? Auf- und abpulsend-rotierende Flecken, stäubende Blüten- und Sinnfragmente, kryptische Muster auf Wange und Stirn? Oder zerfließt alles Feste, Fremde, Fordernde in den dantesken Schlund eines Haschischbewusstseins? Verschlieren die Wände des Seins samt gut gehängter Bilder unter dem irisierenden Ölfilm entrückter Gleichgültigkeit? Leckt die Zunge deines Gehörs die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/xenophobie/">Xenophobie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p class="MsoNormal">Wer nimmt dich wahr?<br />
Was nimmst du wahr?<br />
Auf- und abpulsend-rotierende Flecken,<br />
stäubende Blüten- und Sinnfragmente,<br />
kryptische Muster auf Wange und Stirn?</p>
<p>Oder zerfließt alles Feste, Fremde, Fordernde<br />
in den dantesken Schlund<br />
eines Haschischbewusstseins?</p>
<p>Verschlieren die Wände des Seins<br />
samt gut gehängter Bilder<br />
unter dem irisierenden Ölfilm<br />
entrückter Gleichgültigkeit?</p>
<p>Leckt die Zunge deines Gehörs<br />
die rauhen, porigen, weichlippigen Häute<br />
der Klänge oder schlitzt du sie<br />
mit dem zarten Messer der Deutung<br />
kunstgerecht auf?</p>
<p>Ist der Leib der anderen Seele ein Schatten,<br />
den die Funzel deiner stummen<br />
Erwartungslosigkeit an die Decke<br />
des Nicht-Schlafen-Könnens wirft?</p>
<p>Wird dir die Hand, die nach Früchten,<br />
dem Telefonhörer, dem Wasserhahn tastet,<br />
aus dem Nervengeflecht<br />
eines fernen Gottes drahtlos gelenkt,<br />
des berüchtigten Ersten Bewegers?</p>
<p>Ist was du sagst<br />
wie unbewusster Tropfen<br />
über die Zunge gerollt?</p>
<p>Und was du kritzelst ein Anagramm<br />
aus den panisch-gespenstisch sich schreibenden Zeilen<br />
auf dem flackernden Schirm deiner Geist-Maschine –<br />
codiert mit der Software „Free Mind“<br />
eines ironischen Programmierers,<br />
der deine Muttersprache nicht kennt?</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/xenophobie/">Xenophobie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Götzenhain</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gotzenhain/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gotzenhain/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 16:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Götzenhain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=1265</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wieder so ein fader Abend mit Fernsehen und am Daumen-der-Erinnerung-Lutschen. Machʼs aus, hau weg. – Mitternacht. Der Spanner Mond geht um. Hoch blitzt die ISS. Frühstücken die da oben oder singt einer ein Wiegenlied? Schal um, Kappe auf, Cash dabei. Die einzige Kneipe, die jetzt noch … na klar. „Mosche!“ „Guude!“ „Bierchen!“ „Großes Pils!“ Und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gotzenhain/">Götzenhain</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder so ein fader Abend mit Fernsehen<br />
und am Daumen-der-Erinnerung-Lutschen.<br />
Machʼs aus, hau weg. – Mitternacht.<br />
Der Spanner Mond geht um. Hoch blitzt die ISS.<br />
Frühstücken die da oben oder singt einer ein Wiegenlied?</p>
<p>Schal um, Kappe auf, Cash dabei.<br />
Die einzige Kneipe, die jetzt noch … na klar.<br />
„Mosche!“ „Guude!“ „Bierchen!“ „Großes Pils!“<br />
Und dann der dicken Matrone Zeit lange Zöpfe drehen.<br />
hr1 schallt über die Theke. Der Wirt hat ein blaues Auge.<br />
Den lieben auch nicht alle.<br />
„Zum Schluss wie immer noch ein Buddy, aber schön kalt!“<br />
Jetzt kommst du in Gönnerlaune.<br />
Erzähl halt wieder mal das seltsame Histörchen, die makabre Story:</p>
<p>„Ich ging wie jetzt beschwipst, nicht voll, am Flüsschen lang.<br />
In der Biegung, ihr wisst, am Felsüberhang, plötzlich<br />
hör ich da ein tiefes Seufzen, ein hohes Stöhnen …<br />
ich dachte schon, verdammt … da bröckeln Steine<br />
und die Felswand bricht entzwei.</p>
<p>Ich duck mich hinter ein Gebüsch und durchs Gezweig<br />
erspähe ich ʼnen irren Film: Es schlagen Flammen<br />
aus dem Höhlenloch, erst golden-rot, dann blau, meerblau.<br />
Dann wird die Szene galvanisch weiß,<br />
und auf der Leinwand zeichnet sich der scharfe Schatten<br />
eines langen Kerls mit Schlapphut ab.<br />
Ihm weht der Mantel wie ʼnem Zigeuner.<br />
Das eine Auge funkelt gelb, das andere glänzt matt<br />
wie Eierschale, wie eingelegt in Aspik.<br />
In der rechten Hand hält er den ungeheuren Speer.<br />
Mit dem beginnt er wild zu fuchteln.</p>
<p>Dann taucht er auf, ein schwarzer Riesenhund,<br />
sperrtʼs rote Maul auf – ich glaub, ich rieche den Gestank.<br />
Da zucktʼs ihm aus dem Schlund wie Flammenzunge,<br />
die lodert auf, kringelt sich und rollt sich peitschend aus.<br />
In welche Richtung? Na, in meine!<br />
Da reiß ich mich vom Fleck, pack die Beine untern Arm.“</p>
<p>„Mensch Alter, die Story ist uralt und hat so ʼnen langen Bart!<br />
Lass dir endlich mal was Neues einfallen!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gotzenhain/">Götzenhain</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Maus-Ich</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/maus-ich/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/maus-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Alles für die Maus!“ Mao Zedong Gleich russischen Puppen ist dir die Seele verschachtelt-vermummt. Echos sich behüpfender Kehlen hallen aus episch verdunkeltem Schacht. Immer ist es dasselbe Welten-Ei-Ego, das träumend sich bebrütet, sich auswälzt Tierchen für Tier. Sich selber küsst es. Sich selber frisst es. Was duckt sich ganz unten in Ritzen auf moosig-feuchtem Grund? [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/maus-ich/">Maus-Ich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Alles für die Maus!“ Mao Zedong</em></p>
<p>Gleich russischen Puppen ist dir die Seele<br />
verschachtelt-vermummt.</p>
<p>Echos sich behüpfender Kehlen<br />
hallen aus episch verdunkeltem Schacht.</p>
<p>Immer ist es dasselbe Welten-Ei-Ego,<br />
das träumend sich bebrütet,<br />
sich auswälzt Tierchen für Tier.</p>
<p>Sich selber küsst es.<br />
Sich selber frisst es.</p>
<p>Was duckt sich ganz unten in Ritzen<br />
auf moosig-feuchtem Grund?<br />
Hörst duʼs nicht fiepen?</p>
<p>Die Seele der Maus ist es,<br />
das Mäuselseelchen,<br />
dein innerstes, unterstes,<br />
hintergründigstes Teil.</p>
<p>Die Nachtmaus graufellener Vorwelt<br />
des Lauerns und Schnappens.</p>
<p>Was da funkelt, sind<br />
die aus dem Phobos geborenen Augen,<br />
die possierlichen Äuglein:<br />
Unablässig schielen sie<br />
nach huschenden Schatten,<br />
stechend blitzendem Doppelstern,<br />
Begattung lichtenden Monden.</p>
<p>Was da schunkelt, sind<br />
die dem Phobos entwachsenen Lauscher,<br />
die großen Bezeuger des Weltlärms:<br />
Unablässig spitzen sie<br />
nach Halm- und Gräsergeraschel,<br />
heißem Hecheln von Zungen,<br />
tödlich-wollüstigem Zischen.</p>
<p>Die Seelenmaus bleibt dir gewogen:<br />
Dichtens und Denkens erste Muse,<br />
Musaget der greulich-bunten Schar<br />
all deiner Seelentiere –<br />
von der goldbekrönten Kröte<br />
bis zur Schmeichelkatze,<br />
die dich närrisch umleckt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/maus-ich/">Maus-Ich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Besens Elegie</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/besens-elegie/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/besens-elegie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 17:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Besens Elegie komisch-groteskes Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Kehr aus, geschwind!“ Ihr Griff ist heiß und sehnenstreng. Die Hitze flutet durchs Gestängʼ. Ich fürchtʼ mein Reisig brennen. Wenn sie mich an den Busen drückt, wird mir die holzne Seelʼ entrückt. Ich wollt ins Besenlose rennen. Sie wirbelt mich durch Haus und Stall. Ich fressʼ den Kehricht überall. Wollt ihr geheimen Winkel nennen. Wenn [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/besens-elegie/">Besens Elegie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Kehr aus, geschwind!“<br />
</i><br />
Ihr Griff ist heiß und sehnenstreng.<br />
Die Hitze flutet durchs Gestängʼ.<br />
Ich fürchtʼ mein Reisig brennen.</p>
<p>Wenn sie mich an den Busen drückt,<br />
wird mir die holzne Seelʼ entrückt.<br />
Ich wollt ins Besenlose rennen.</p>
<p>Sie wirbelt mich durch Haus und Stall.<br />
Ich fressʼ den Kehricht überall.<br />
Wollt ihr geheimen Winkel nennen.</p>
<p>Wenn sie sich stöhnend niederhockt,<br />
bin ich an ihren Schoß gelockt.<br />
Wollt ihr mich besentreu bekennen.</p>
<p>Weil ich nicht habe Herz und Sinn<br />
und nur ein alter Besen bin,<br />
muss ich von Liebʼ mich trennen.</p>
<p>Ihr Griff ist heiß und sehnenstreng.<br />
Die Hitze flutet durchs Gestängʼ.<br />
Ich fürchtʼ mein Reisig brennen.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/besens-elegie/">Besens Elegie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Musensau</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/musensau/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/musensau/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 17:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Musensau komisch-groteskes Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=723</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Was grunzt denn hier?“ Schnauze ist mir Gott und Geist. Mit feuchter Wut wühle ich erdenwärts. Bacchantisch quieke ich sonnenwärts. Ich bin die Bache wild und feist. Zitze ist mir Lust und Sinn. Des milchdrallen Leibes Überquell juckt. Die nuckelnde Brut meiner Frischlinge zuckt. Ich bin die Bache Säugerin. Borste ist mir Qual und Tanz. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/musensau/">Musensau</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Was grunzt denn hier?“</i></p>
<p>Schnauze ist mir Gott und Geist.<br />
Mit feuchter Wut wühle ich erdenwärts.<br />
Bacchantisch quieke ich sonnenwärts.<br />
Ich bin die Bache wild und feist.</p>
<p>Zitze ist mir Lust und Sinn.<br />
Des milchdrallen Leibes Überquell juckt.<br />
Die nuckelnde Brut meiner Frischlinge zuckt.<br />
Ich bin die Bache Säugerin.</p>
<p>Borste ist mir Qual und Tanz.<br />
Des Keilers Haderer schenk ich das Blut.<br />
An härtester Rinde schab ich mich gut.<br />
Ich bin die Bache Borstenglanz.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Waldmäuselei</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/waldmauselei/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/waldmauselei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 15:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=715</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Was fiept denn hier?“ Mein Schlösslein ist verbauscht mit Moos, mit Grasgezupf und Flechtenwisch. Wurzelwärts hab ichʼs mit Pfötlein bloß gegraben. Hohle Nüsse sind mein Tisch und Bett von feinstgenagetem Rokok. Mein Schränk sind voll von Sämerein, von süß Hutzelbeer und weißem Haferflock. Aus Gängen zieht es krautgewürzt von Träumerein. Nächtens schau ich wohlumfellt aus [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/waldmauselei/">Waldmäuselei</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Was fiept denn hier?“</i></p>
<p>Mein Schlösslein ist verbauscht mit Moos,<br />
mit Grasgezupf und Flechtenwisch.<br />
Wurzelwärts hab ichʼs mit Pfötlein bloß<br />
gegraben. Hohle Nüsse sind mein Tisch</p>
<p>und Bett von feinstgenagetem Rokok.<br />
Mein Schränk sind voll von Sämerein,<br />
von süß Hutzelbeer und weißem Haferflock.<br />
Aus Gängen zieht es krautgewürzt von Träumerein.</p>
<p>Nächtens schau ich wohlumfellt aus einem Fensterspalt<br />
zum Blätterhaupt der Götterriesen ʼnauf.<br />
Hab mir zum Fiepgebet fein umgeschnallt<br />
des liebe-langen Schwänzleins Lauf.</p>
<p>Wennʼs knittert, wenn es knirscht von bösem Bein,<br />
schlepp ich den Bauch, gedickt von Mäuselei,<br />
husch in mein Kräuterbettchen ʼnein.<br />
Bald brockt mein Mäuserich mir sämʼge Nascherei.</p>
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		</item>
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		<title>Bocksgesang</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/bocksgesang/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/bocksgesang/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 16:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bocksgesang komisch-groteskes Gedicht Travestie]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=708</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Was blökt denn hier?“ Scharfer Azur nach den Nebeln, über den Knochen der Urwelt entfacht, sengt meine Flanken im Sturz, presst mir die Lungen zum Schrei. Wenn es wie Mondlicht mir den äsenden Lippen, Sehnsucht den Lefzen entträuft, juckt mir vom wachsenden Horne die Stirn. Es zieht zu den bröckelnden Klüften mich, mit des Gehörns [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bocksgesang/">Bocksgesang</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Was blökt denn hier?“</i></p>
<p>Scharfer Azur nach den Nebeln,<br />
über den Knochen der Urwelt entfacht,<br />
sengt meine Flanken im Sturz,<br />
presst mir die Lungen zum Schrei.</p>
<p>Wenn es wie Mondlicht mir<br />
den äsenden Lippen, Sehnsucht<br />
den Lefzen entträuft,<br />
juckt mir vom wachsenden Horne die Stirn.</p>
<p>Es zieht zu den bröckelnden Klüften mich,<br />
mit des Gehörns zuckendem Doppeldolch<br />
schlitz ich heiseren Ton aus dem Dunst,<br />
der den Flanken der Zicken entsteigt.</p>
<p>Über dem Abgrund einzig den Adlern vertraut,<br />
erheitert mich tödliches Spiel,<br />
dem steilen Jungbock Stirn an Stirn<br />
den spritzenden Samen zu rauben.</p>
<p>Scharfer Azur nach den Nebeln<br />
presst mir die Lungen zum Schrei.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bocksgesang/">Bocksgesang</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wurmeswahn</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wurmeswahn/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wurmeswahn/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 17:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wurmeswahn komisch-groteskes Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=704</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Was gleißt denn hier?“ Immer feucht und immer nächtig ist mein Reich alltodesmächtig – Darm bin ich mit einem Zahn, nage mir die Todesbahn. Glitschig, schwitzig, kotesprächtig wesʼ ich prall und leichenmästig – stülpe um den Lebensplan, kote aus den Liebeswahn. Wanst durchbeiß ich, Hirn durchscheiß ich, Mädchenlippen schlinge in mich - alles Werk macht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wurmeswahn/">Wurmeswahn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Was gleißt denn hier?“<br />
</i><br />
Immer feucht und immer nächtig<br />
ist mein Reich alltodesmächtig –<br />
Darm bin ich mit einem Zahn,<br />
nage mir die Todesbahn.</p>
<p>Glitschig, schwitzig, kotesprächtig<br />
wesʼ ich prall und leichenmästig –<br />
stülpe um den Lebensplan,<br />
kote aus den Liebeswahn.</p>
<p>Wanst durchbeiß ich, Hirn durchscheiß ich,<br />
Mädchenlippen schlinge in mich -<br />
alles Werk macht ungetan,<br />
allen Sinn zersetzt mein Zahn.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wurmeswahn/">Wurmeswahn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Katzenmusik</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/katzenmusik/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/katzenmusik/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 15:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenmusik komisch-groteskes Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Was seufzt denn hier?“ Meine Pfötchen darf allein mit dem rosa Züngelein ich nur königinnenrein lichten, lüpfen, lecken. Goldne Sonne, scheinst herein in mein rosa Zimmerlein – mag von wilden Innerein scharfe Lüste schmecken. Blonder Mond, du scheinst herein in mein Liebesnestelein – mag aus dunklen Seufzerein süße Schauer wecken.</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/katzenmusik/">Katzenmusik</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Was seufzt denn hier?“<br />
</i><br />
Meine Pfötchen darf allein<br />
mit dem rosa Züngelein<br />
ich nur königinnenrein<br />
lichten, lüpfen, lecken.</p>
<p>Goldne Sonne, scheinst herein<br />
in mein rosa Zimmerlein –<br />
mag von wilden Innerein<br />
scharfe Lüste schmecken.</p>
<p>Blonder Mond, du scheinst herein<br />
in mein Liebesnestelein –<br />
mag aus dunklen Seufzerein<br />
süße Schauer wecken.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/katzenmusik/">Katzenmusik</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hundeleben</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/hundeleben/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/hundeleben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 14:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeleben komisch-groteskes Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Was stinkt denn hier?“ Ich will wieder wuffen, wennʼs nach Bratwurst riecht. Wuffen will ich, willʼs! Schnurr, die Katze, will ich knuffen, wenn sie vom Kirchhof kriecht. Knuffen will ich, willʼs! Ich will mich hündisch fläzen auf meinem Hüttendach. Fläzen will ich, willʼs! Dicke Bücher will ich läzen den lieben, langen Tach. Läzen will ich, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hundeleben/">Hundeleben</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Was stinkt denn hier?“</i></p>
<p>Ich will wieder wuffen,<br />
wennʼs nach Bratwurst riecht.<br />
Wuffen will ich, willʼs!</p>
<p>Schnurr, die Katze, will ich knuffen,<br />
wenn sie vom Kirchhof kriecht.<br />
Knuffen will ich, willʼs!</p>
<p>Ich will mich hündisch fläzen<br />
auf meinem Hüttendach.<br />
Fläzen will ich, willʼs!</p>
<p>Dicke Bücher will ich läzen<br />
den lieben, langen Tach.<br />
Läzen will ich, willʼs!</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hundeleben/">Hundeleben</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hefewanst und Silberblick</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/hefewanst-und-silberblick/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/hefewanst-und-silberblick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 18:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hefewanst und Silberblick komisch-groteskes Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[<p>Hefewanst und Silberblick sind das Paar der Wahl. Ist ihm Kopf und Seele kahl, unterm Wanste liegt ihr Glück. Silberblick und Hefewanst pflogen hohen Ton: „Deine Rose schwimmt ja schon!“ „Zeig mir, ob du tauchen kannst!“ Hefewanst und Silberblick trieb es in den Wald. Was da durchs Gehölze knallt, ist ein rotes Strindbergstück. Hefewanst und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hefewanst-und-silberblick/">Hefewanst und Silberblick</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hefewanst und Silberblick<br />
sind das Paar der Wahl.<br />
Ist ihm Kopf und Seele kahl,<br />
unterm Wanste liegt ihr Glück.</p>
<p>Silberblick und Hefewanst<br />
pflogen hohen Ton:<br />
„Deine Rose schwimmt ja schon!“<br />
„Zeig mir, ob du tauchen kannst!“</p>
<p>Hefewanst und Silberblick<br />
trieb es in den Wald.<br />
Was da durchs Gehölze knallt,<br />
ist ein rotes Strindbergstück.</p>
<p>Hefewanst und Silberblick<br />
wollten nicht mehr sein.<br />
Ihm platzt treu das Wänstelein.<br />
Sie gähnt – und macht die Nägel schick.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hefewanst-und-silberblick/">Hefewanst und Silberblick</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hasenfuß und Nimmersatt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/hasenfus-und-nimmersatt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/hasenfus-und-nimmersatt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 08:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hasenfuß und Nimmersatt komisch-groteskes Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=540</guid>
		<description><![CDATA[<p>Hasenfuß und Nimmersatt sind das Paar der Wahl. Was er ihr bei Rewe stahl, macht die Bettwurst nimmer satt. Hasenfuß und Nimmersatt sind sich fiedelbumm. Er liest ab ihr seelendumm, was sie auf den Lippen hat. Nimmersatt und Hasenfuß trieb es in den Wald. Klopfen seine Schläfen bald, blitzt sie dem Blau des Arsches Gruß. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hasenfus-und-nimmersatt/">Hasenfuß und Nimmersatt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hasenfuß und Nimmersatt<br />
sind das Paar der Wahl.<br />
Was er ihr bei Rewe stahl,<br />
macht die Bettwurst nimmer satt.</p>
<p>Hasenfuß und Nimmersatt<br />
sind sich fiedelbumm.<br />
Er liest ab ihr seelendumm,<br />
was sie auf den Lippen hat.</p>
<p>Nimmersatt und Hasenfuß<br />
trieb es in den Wald.<br />
Klopfen seine Schläfen bald,<br />
blitzt sie dem Blau des Arsches Gruß.</p>
<p>Hasenfuß und Nimmersatt<br />
wollten nicht mehr sein.<br />
Er hackt brav ab das Füßelein.<br />
Sie gähnt – und streicht die Haare glatt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hasenfus-und-nimmersatt/">Hasenfuß und Nimmersatt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Naseweis und Lotterfee</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/naseweis-und-lotterfee/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/naseweis-und-lotterfee/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 15:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Naseweis und Lotterfee komisch-groteskes Gedicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=536</guid>
		<description><![CDATA[<p>Naseweis und Lotterfee sind das Paar der Wahl. Was ihm hirnlich Qual, kitzelt ihr im dicken Zeh. Naseweis und Lotterfee tun einander gut. Was ihn reizt aufs Blut, lobt sie übern grünen Klee. Naseweis und Lotterfee trieb es in den Wald. Es durchstöhnt ihn kalt, während es ihr glüht so weh. Naseweis und Lotterfee wollten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/naseweis-und-lotterfee/">Naseweis und Lotterfee</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Naseweis und Lotterfee<br />
sind das Paar der Wahl.<br />
Was ihm hirnlich Qual,<br />
kitzelt ihr im dicken Zeh.</p>
<p>Naseweis und Lotterfee<br />
tun einander gut.<br />
Was ihn reizt aufs Blut,<br />
lobt sie übern grünen Klee.</p>
<p>Naseweis und Lotterfee<br />
trieb es in den Wald.<br />
Es durchstöhnt ihn kalt,<br />
während es ihr glüht so weh.</p>
<p>Naseweis und Lotterfee<br />
wollten nicht mehr sein.<br />
Er sticht brav das Äderlein.<br />
Sie gähnt – und kocht sich Tee.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/naseweis-und-lotterfee/">Naseweis und Lotterfee</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich dich müssen lieben</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-dich-mussen-lieben/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 17:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ich dich müssen lieben komisch-groteskes Gedicht deutsche Sprech]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Deutsche Sprech V Du blumenschön, ich Aber-Kraut. Du mich müssen reißen aus. Du Rosenduft, ich Hosenstink. Du mich müssen bleichen aus. Du Sternenaug, ich böser Blick. Du mich müssen stechen aus. Du Wangenrot, ich Teer im Blut. Du mich machen bluten aus. Du denken lieb, ich denken Trieb. Du mich müssen treiben aus. Du Schwanenbrust, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-dich-mussen-lieben/">Ich dich müssen lieben</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Deutsche Sprech V</em></strong></p>
<p>Du blumenschön, ich Aber-Kraut.<br />
Du mich müssen reißen aus.</p>
<p>Du Rosenduft, ich Hosenstink.<br />
Du mich müssen bleichen aus.</p>
<p>Du Sternenaug, ich böser Blick.<br />
Du mich müssen stechen aus.</p>
<p>Du Wangenrot, ich Teer im Blut.<br />
Du mich machen bluten aus.</p>
<p>Du denken lieb, ich denken Trieb.<br />
Du mich müssen treiben aus.</p>
<p>Du Schwanenbrust, ich Schlangenhaar.<br />
Du mich müssen schneiden aus.</p>
<p>Du sinnen froh, ich spinnen roh.<br />
Du mich müssen fegen aus.</p>
<p>Du Engelflaum, ich Rattenkot.<br />
Du mich müssen kehren aus.</p>
<p>Ich dich lieben dürfen nicht.<br />
Ich dich müssen lieben.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-dich-mussen-lieben/">Ich dich müssen lieben</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich spucken dich Liebe</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-spucken-dich-liebe/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ich-spucken-dich-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 10:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ich spucken dich Liebe komisch-groteskes Gedicht deutsche Sprech]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://luxautumnalis.wordpress.com/?p=396</guid>
		<description><![CDATA[<p>Deutsche Sprech IV Pömchen an de viel Belechzte Du sperrangel hinti. Du sperrangel vorni. Ich wackel dich ficki. Ich sperrangel Gosche. Ich sperrangel Lippe. Leima, Schleima, Schluck. Du sperrangel vorni. Du sperrangel hinti. Ich wackel dich ficki. Qualle, Lalle, Zuck. Reibi, Reimi, Ruck. Du Schrei. Du Mund. Klaff Mund, zuck Zung. Du Schrei. Zischen Zungi. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-spucken-dich-liebe/">Ich spucken dich Liebe</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Deutsche Sprech IV</strong></em></p>
<p>Pömchen an de viel Belechzte<strong><br />
</strong><br />
Du sperrangel hinti.<br />
Du sperrangel vorni.<br />
Ich wackel dich ficki.</p>
<p>Ich sperrangel Gosche.<br />
Ich sperrangel Lippe.<br />
Leima, Schleima, Schluck.</p>
<p>Du sperrangel vorni.<br />
Du sperrangel hinti.<br />
Ich wackel dich ficki.</p>
<p>Qualle, Lalle, Zuck.<br />
Reibi, Reimi, Ruck.</p>
<p>Du Schrei. Du Mund.<br />
Klaff Mund, zuck Zung.</p>
<p>Du Schrei. Zischen Zungi.<br />
Schielen Augen in Spitzi.</p>
<p>Ich Schrei. Fallen in Mund.<br />
Du lappen Zung rot auf Kinn.</p>
<p>Ich spucken dich Liebe.<br />
Ich spucken dich Liebe.</p>
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		<title>Bist mich Mops</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/bist-mich-mops/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/bist-mich-mops/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 17:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bist mich Mops komisch-groteskes Gedicht deutsche Sprech]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Deutsche Sprech III Du schnuffel, du stupsen mit Schnauze viel kalt, viel nass. Viel stinken, riechen Kacka. Ich waschen, machen Friseur. Du mager, viel Hunger. Ich Futter, leben dich frisch. Du von Deutschin gerannt, viel blond, viel weiß Fleisch. Sie Fleisch, du Knochen. Sie blond, du Ruß. Ich dir Futter, bis platzen. Bis glänzen, Zunge [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/bist-mich-mops/">Bist mich Mops</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Deutsche Sprech III</em></strong></p>
<p>Du schnuffel, du stupsen<br />
mit Schnauze viel kalt, viel nass.</p>
<p>Viel stinken, riechen Kacka.<br />
Ich waschen, machen Friseur.</p>
<p>Du mager, viel Hunger.<br />
Ich Futter, leben dich frisch.</p>
<p>Du von Deutschin gerannt,<br />
viel blond, viel weiß Fleisch.</p>
<p>Sie Fleisch, du Knochen.<br />
Sie blond, du Ruß.</p>
<p>Ich dir Futter, bis platzen.<br />
Bis glänzen, Zunge tropfen.</p>
<p>Zunge rot tropfen, viel lutschen<br />
die Füß. Bist mich Mops.</p>
<p>Machen dich Tanz. Machen klaff.<br />
Binden Schleif um Tanzbein.</p>
<p>Ich dich Kuss. Denken müssen,<br />
sind Augen Frau. Sie mich Kuss.</p>
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		<title>Viel Deutsch zwischen uns</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/viel-deutsch-zwischen-uns/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 14:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Viel Deutsch zwischen uns komisch-groteskes Gedicht deutsche Sprech]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Deutsche Sprech II Du helle, ich dunkel. Du Mond, ich Nacht. Du weich, ich Haar. Du Haut, ich Bart. Viel Deutsch zwischen uns, viel Wasser viel tief. Du hüpfen mit Busen. Ich stieren dich Wolf. Du quälen mit Blond. Ich leiden mich Hund. Viel Deutsch zwischen uns, viel Wasser viel tief. Du Wäsche, ich Schmutz. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/viel-deutsch-zwischen-uns/">Viel Deutsch zwischen uns</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Deutsche Sprech II</em></strong></p>
<p>Du helle, ich dunkel.<br />
Du Mond, ich Nacht.</p>
<p>Du weich, ich Haar.<br />
Du Haut, ich Bart.</p>
<p>Viel Deutsch zwischen uns,<br />
viel Wasser viel tief.</p>
<p>Du hüpfen mit Busen.<br />
Ich stieren dich Wolf.</p>
<p>Du quälen mit Blond.<br />
Ich leiden mich Hund.</p>
<p>Viel Deutsch zwischen uns,<br />
viel Wasser viel tief.</p>
<p>Du Wäsche, ich Schmutz.<br />
Du Perle, ich Kohle.</p>
<p>Du Kuss, ich heilen.<br />
Du Kuss, ich krank.</p>
<p>Viel Deutsch zwischen uns,<br />
viel Wasser viel tief.</p>
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		<title>Ich nix</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-nix/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 09:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ich nix komisch-groteskes Gedicht deutsche Sprech]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Deutsche Sprech I Ich nix könne. Ich nix lerne. Ich nix lese. Ich nix Schrieb. Ich nix. Ich nix schaffe. Ich nix Heim. Ich nix Blut. Ich nix Worscht. Ich nix. Ich nix dunkel. Ich nix helle. Ich nix lebe. ich nix Tod. Ich nix. Nur brauchen Knete deutsche Staat. Nur brauchen Liebe deutsche Blond. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-nix/">Ich nix</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Deutsche Sprech I</em></strong></p>
<p>Ich nix könne.<br />
Ich nix lerne.<br />
Ich nix lese.<br />
Ich nix Schrieb.</p>
<p>Ich nix.</p>
<p>Ich nix schaffe.<br />
Ich nix Heim.<br />
Ich nix Blut.<br />
Ich nix Worscht.</p>
<p>Ich nix.</p>
<p>Ich nix dunkel.<br />
Ich nix helle.<br />
Ich nix lebe.<br />
ich nix Tod.</p>
<p>Ich nix.</p>
<p>Nur brauchen Knete deutsche Staat.<br />
Nur brauchen Liebe deutsche Blond.<br />
Nur brauchen Dickwanst deutsche Bier.<br />
Nur brauchen Wummen deutsche Auto.<br />
Nur brauchen Fluchen deutsche Sprech.</p>
<p>Nur brauchen Spucken – haben selber.</p>
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