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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Liebesgedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die kleine Weile</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 21:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Berkersheim an der Nidda]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zu Berkersheim an der Nidda, im Schatten des Eichenbaums, unterm Zuspruch der hellen Glocke von Michaelis Wie lange sie wohl dauern mag, die kleine Weile – gut, dass du nicht fragen magst. Mein Weilchen ist so zart und arg, es zittert wie ein Kinderlebenslicht. Doch, Liebe, sei nicht bang, es wölbt sich schützend, Lüftchen niederbückend, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-weile/">Die kleine Weile</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu Berkersheim an der Nidda,<br />
im Schatten des Eichenbaums,<br />
unterm Zuspruch der hellen Glocke von Michaelis</em></p>
<p>Wie lange sie wohl dauern mag,<br />
die kleine Weile –<br />
gut, dass du nicht fragen magst.</p>
<p>Mein Weilchen ist so zart und arg,<br />
es zittert wie ein Kinderlebenslicht.</p>
<p>Doch, Liebe, sei nicht bang,<br />
es wölbt sich schützend,<br />
Lüftchen niederbückend,<br />
eine liebe Liebeshand.</p>
<p>Die kleine Weile hält so lange wohl,<br />
wie der Atemhauch in der Abendkühle<br />
säumt und dir zusagt „Du“.</p>
<p>Und schweig ich dann,<br />
mein Herz schweigt nicht sodann –<br />
und eine kleine gute Weile<br />
flackert noch das Licht.</p>
<p>Frag nicht, wenn die Schatten wachsen<br />
und die Blätter knistern –<br />
wie lang die Weile weilen mag.</p>
<p>Wisse dich geliebt<br />
von dem, der dir zu Herzen<br />
die kleine Weile gibt.</p>
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		<title>Stiller Platz</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2014 19:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Menschen sind schon heim. Wie still, wie still, dass ich mit mir alleine bin. Die Kiesel sind noch warm. Ein Käfer wankt auf seinem schwanken Halm. Wie ist es still mit mir allein. Aus den Kronen fällt ein Flüstern wie von Sprüchen eines Geister-Things. Der Wind, der Wind, in dem sich meine Seele, ein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/">Stiller Platz</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen sind schon heim.<br />
Wie still, wie still,<br />
dass ich mit mir alleine bin.</p>
<p>Die Kiesel sind noch warm.<br />
Ein Käfer wankt<br />
auf seinem schwanken Halm.</p>
<p>Wie ist es still<br />
mit mir allein.</p>
<p>Aus den Kronen fällt ein Flüstern<br />
wie von Sprüchen eines Geister-Things.</p>
<p>Der Wind, der Wind,<br />
in dem sich meine Seele,<br />
ein abgewelktes Blatt,<br />
verfing, verfing.</p>
<p>Der Blick, der Blick,<br />
aus Südens stillstem Blau,<br />
schenkt letztes Glück,<br />
als wär es Liebe,<br />
Liebe einer liebsten Frau.</p>
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		<title>Genüge finden</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2014 20:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dein Genüge findest im Wind – erlausch mit der Haut, wenn er säuselt oder gleisnerisch hinseufzt von zärtlichen Gelegenheiten, von südlichen Winkeln für sonnengoldenen Schlaf. Dein Genüge findest im Schatten – bläulich lodernd über den Hecken der Erinnerung, gefaltet wie im Gebet zum Gezelt des mitternächtigen Hains, wenn dich die Aromen der Sehnsucht wachhalten. Dein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/">Genüge finden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Genüge findest im Wind –<br />
erlausch mit der Haut,<br />
wenn er säuselt<br />
oder gleisnerisch hinseufzt<br />
von zärtlichen Gelegenheiten,<br />
von südlichen Winkeln<br />
für sonnengoldenen Schlaf.</p>
<p>Dein Genüge findest im Schatten –<br />
bläulich lodernd<br />
über den Hecken der Erinnerung,<br />
gefaltet wie im Gebet<br />
zum Gezelt des mitternächtigen Hains,<br />
wenn dich die Aromen der Sehnsucht wachhalten.</p>
<p>Dein Genüge findest im Rauschen –<br />
unwirklich hohe Bäume der Kindheit,<br />
oder wenn in der Lagune ein Segel blitzt,<br />
die Gräser aber reden von dem, was kommt,<br />
was entgegen dir zwitschert,<br />
goldgefiedert,<br />
auf den Flügeln des Winds.</p>
<p>Dein Genüge findest im Schnee –<br />
das ganze Bild der Stille hält dir hin die Welt,<br />
gleich Liebesgeflüster rieseln Sterne<br />
von dem toten Geäst,<br />
und dein Herz klopft unterm Totenlaken<br />
einsamsten Glitzerns.</p>
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		<title>Betten wir uns</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2014 12:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Betten wir uns ein wenig abseits der Welt – auf den sanften Hügel mit der leuchtenden Akelei und kühlen uns am Duft von Kräutern und Kamille. Bette du nur dein katzenkluges, dein katzenfeines Köpfchen in die Mulde meiner Schulter, in die Mulde meiner Liebe. Schwirrt es nicht rings von verlorenen Stimmen, von schlaflosen Mücken oder [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/">Betten wir uns</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Betten wir uns ein wenig abseits der Welt –<br />
auf den sanften Hügel mit der leuchtenden Akelei<br />
und kühlen uns am Duft von Kräutern und Kamille.</p>
<p>Bette du nur dein katzenkluges,<br />
dein katzenfeines Köpfchen in die Mulde meiner Schulter,<br />
in die Mulde meiner Liebe.</p>
<p>Schwirrt es nicht rings von verlorenen Stimmen,<br />
von schlaflosen Mücken oder Gespenstern,<br />
die vergebens trachten,<br />
in den bitteren Lachen des Monds<br />
ihren grausamen Durst zu löschen?</p>
<p>Ich schließe deine Augen mit Küssen.<br />
Ich öffne deinen Mund mit Bitten,<br />
Nacht mir, weindunkle Nacht,<br />
ozeanische Nacht,<br />
in meine Seele zu atmen.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/">Betten wir uns</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Geblümte Lautschirmchen für dich</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 22:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>All die Laute, die dich heimzusuchen scheinen, fallen wie ein warmer Schnee auf stillen Grund. All die Laute, die dich zu meinen scheinen, sind vor der Rose deines Namens ohne Mund. All die Laute, die deine Nacht zu höhlen scheinen, machen dich zum Liebestag gesund. All die Laute, die die Stille deines Seins verneinen, stopfe [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/">Geblümte Lautschirmchen für dich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>All die Laute,<br />
die dich heimzusuchen scheinen,<br />
fallen wie ein warmer Schnee auf stillen Grund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die dich zu meinen scheinen,<br />
sind vor der Rose deines Namens ohne Mund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die deine Nacht zu höhlen scheinen,<br />
machen dich zum Liebestag gesund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die die Stille deines Seins verneinen,<br />
stopfe ich in eines Waldschrats grünen Schlund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die aus der Wolke deines Schlafes weinen,<br />
schlürfe ich mit meiner Seele heißem Mund.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/">Geblümte Lautschirmchen für dich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zurufe an den Engel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 15:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der heiße Luftstoß eines Flügels, unsichtbar, er mag dich auf die Halme heben, die sich weichem Flüstern beugen. Halbgeschlossen wie die Wasserrosen, die trudeln auf den schläfrigen Teichen des Parks, blinzelt dein Gefühl vor so viel Tag. Dein Herz kam siech aus dieser Nacht, wie die aus Porzellan gebrannte Tasse mit dem feinen Riss im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/">Zurufe an den Engel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der heiße Luftstoß eines Flügels, unsichtbar,<br />
er mag dich auf die Halme heben,<br />
die sich weichem Flüstern beugen.</p>
<p>Halbgeschlossen wie die Wasserrosen,<br />
die trudeln auf den schläfrigen Teichen des Parks,<br />
blinzelt dein Gefühl vor so viel Tag.</p>
<p>Dein Herz kam siech aus dieser Nacht,<br />
wie die aus Porzellan gebrannte Tasse<br />
mit dem feinen Riss im rosa Muschelschmelz<br />
kam aus dem Feuerofen.</p>
<p>Der Engel binde die Girlande<br />
mit dem Nachtigallenglitzer<br />
dir um das tief gekränkte Herz.</p>
<p>Dein Herz kam siech aus dieser Nacht,<br />
wie eines Kindes, das vergebens<br />
in das Ohr, das schon von Lethe-Wasser brauste,<br />
um einen Abschiedskuss<br />
die Mutter angebettelt hat.</p>
<p>Der Engel hebe dich ans tiefe Blau<br />
der Adria und salbe deine Lippen<br />
mit dem Saft julischer Beeren<br />
und deine Ohren mit den goldnen Jodlern<br />
von den Bergen des Friaul.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/">Zurufe an den Engel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ich streune bloß umher</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 May 2014 16:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Kunst mag wohl das Leben groß ergänzen, wie wir einander im Leben nicht ergänzen konnten. Ich streune bloß umher, wie ein Hund, der sich von der Kette im finsteren Hinterhof losgerissen hat und nun in fremden Vierteln streunt und winselt. Ich streune bloß von Augenblick zu Augenblick und suche zu vergessen die Zeitenfülle, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/">Ich streune bloß umher</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Kunst mag wohl das Leben groß ergänzen,<br />
wie wir einander im Leben nicht ergänzen konnten.<br />
</i><br />
Ich streune bloß umher,<br />
wie ein Hund, der sich von der Kette<br />
im finsteren Hinterhof losgerissen hat<br />
und nun in fremden Vierteln streunt und winselt.</p>
<p>Ich streune bloß von Augenblick zu Augenblick<br />
und suche zu vergessen<br />
die Zeitenfülle, die wie aus Waben Honig<br />
tropft inmitten.</p>
<p>Ich ziehe mir die Mütze tief über beide Ohren<br />
und höre doch im Wind wie eines Kindes Schrei<br />
deinen Schrei.</p>
<p>Ich werfe mich wie eine Hure<br />
an den ersten besten Eindruck<br />
und suche zu vergessen<br />
den hohen Glanz, der mit den Wolken-Nomaden<br />
zieht und weiterzieht.</p>
<p>Ich streune bloß von Augenblick zu Augenblick,<br />
ein gewesener Kettenhund,<br />
eine Hure des ersten besten Eindrucks –</p>
<p>ich schlafe nur bei Licht,<br />
denn wird es um mich dunkel,<br />
erscheinen gleich zwei Augen<br />
und bitten flehentlich,<br />
zwei Augen,<br />
die noch lange schweben dort.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/">Ich streune bloß umher</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Augenspiel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2014 07:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich mag dirʼs durch die Blume sagen. Du weißt, ich will in deinen Augen schweigen. Du magst mir deinen langen Tag beklagen. Ich weiß, du willst dich in mein Auge neigen. Ich mag dich tratsche-ratschend unterhalten. Du weißt, ich will um deine Augen schweifen. Du möchtest gern in meiner Küche schalten. Ich weiß, du willst [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/">Augenspiel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag dirʼs durch die Blume sagen.<br />
Du weißt, ich will in deinen Augen schweigen.</p>
<p>Du magst mir deinen langen Tag beklagen.<br />
Ich weiß, du willst dich in mein Auge neigen.</p>
<p>Ich mag dich tratsche-ratschend unterhalten.<br />
Du weißt, ich will um deine Augen schweifen.</p>
<p>Du möchtest gern in meiner Küche schalten.<br />
Ich weiß, du willst in meinen Augen nach dir greifen.</p>
<p>Ich mag mit Worten zwinkernd mich verstecken.<br />
Du weißt, ich will an deinen Augen schmachten.</p>
<p>Du möchtest mich mit Kitzel-Küssen necken.<br />
Ich weiß, du willst in meinen Augen nachten.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/">Augenspiel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weil du es bist</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 19:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3731</guid>
		<description><![CDATA[<p>Weil du es bist, liebe, was du liebst, ich um ein Gleiches, um ein Sinn- und Segensreiches. Um deinetwillen liebe ich die Dichter deines gelobten Lands, schmeckt mir der Fisch und das salzige Meergewächs aus der Lagune von Friuli. Weil du es bist, durchwittert mein kleines Metternicher Gärtchen mit südlichen Aromen das Traumgewölk von Apfelsine [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/">Weil du es bist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weil du es bist, liebe,<br />
was du liebst,<br />
ich um ein Gleiches,<br />
um ein Sinn- und Segensreiches.</p>
<p>Um deinetwillen liebe ich die Dichter<br />
deines gelobten Lands,<br />
schmeckt mir der Fisch<br />
und das salzige Meergewächs<br />
aus der Lagune von Friuli.</p>
<p>Weil du es bist, durchwittert<br />
mein kleines Metternicher Gärtchen<br />
mit südlichen Aromen<br />
das Traumgewölk von Apfelsine und Limone,<br />
von Oleander und Zitrone.</p>
<p>Um deinetwillen reime ich<br />
auf deinen Namen<br />
leise, gar nicht naseweise Gedanken,<br />
und ich knüpfe die wirren Fäden des Gefühls<br />
zu einem weichen Flusen-Teppich<br />
dir zu Füßen.</p>
<p>Um deinetwillen sagt<br />
eine ferne Sonne in dunkler Stunde<br />
mir von unerreichbar hohem Sinn<br />
für ein Leben, das sich klein<br />
in lauter Unbesonnenheiten kränkt.</p>
<p>Weil du es bist, liebe,<br />
was du liebst,<br />
ich um ein Gleiches,<br />
um ein Sinn- und Segensreiches.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/">Weil du es bist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn ich dich nicht hätt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 12:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3716</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn ich dich nicht hätt, ging ich früh ins Bett – oder hockte in der Küche kalt, von Gedudel dumpf beschallt. Wenn ich dich nicht hätt, ging ich spät ins Bett – vernähm aus Schränken oder Luken ein Flüster-Knaster-Knister-Spuken. Wenn ich dich nicht hätt, wärʼs ziemlich mau im Bett – schmölze nicht in süßer Liebs-Gewalt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/">Wenn ich dich nicht hätt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich dich nicht hätt,<br />
ging ich früh ins Bett –<br />
oder hockte in der Küche kalt,<br />
von Gedudel dumpf beschallt.</p>
<p>Wenn ich dich nicht hätt,<br />
ging ich spät ins Bett –<br />
vernähm aus Schränken oder Luken<br />
ein Flüster-Knaster-Knister-Spuken.</p>
<p>Wenn ich dich nicht hätt,<br />
wärʼs ziemlich mau im Bett –<br />
schmölze nicht in süßer Liebs-Gewalt<br />
die rissig-schrumpelige Ich-Gestalt.</p>
<p>Wenn ich dich nicht hätt …</p>
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		<title>Geister-Regen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 19:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3700</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn die Tropfen uns umhüpfen, wollen wir versöhnt in die zarte Muschel schlüpfen einer Seele, kussverwöhnt. Wenn das Pochen an die porzellane Schale unser Sehnen stillt mit den süßen Qualen, melodiös entquillt wie ein helles Tränen, uns in Sapphos Reigen wähnen. Wenn das Zimbel-Klopfen wie von Silberreihern flieht in die hohen Sternen-Räume, uns die Leere [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/">Geister-Regen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Tropfen<br />
uns umhüpfen,<br />
wollen wir versöhnt<br />
in die zarte Muschel schlüpfen<br />
einer Seele, kussverwöhnt.</p>
<p>Wenn das Pochen<br />
an die porzellane Schale<br />
unser Sehnen stillt<br />
mit den süßen Qualen,<br />
melodiös entquillt<br />
wie ein helles Tränen,<br />
uns in Sapphos Reigen wähnen.</p>
<p>Wenn das Zimbel-Klopfen<br />
wie von Silberreihern flieht<br />
in die hohen Sternen-Räume,<br />
uns die Leere wieder zieht<br />
in die Muschel weißer Träume,<br />
betten wir uns Mund an Mund,<br />
bis der Liebe Tränen tropfen.</p>
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		<title>Dein Händchen sei geküsst!</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2014 16:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3612</guid>
		<description><![CDATA[<p>Du hast den rissigen Lederriemen an deiner Lebenswandertasche so fein vernäht, Stich auf Stich – dein Händchen sei geküsst! Du hüllst die scheuen Knospen deiner Brust vor den Blicken deines liebsten Sittenstrolches mit der Hand – dein Händchen sei geküsst! Manchmal zögert sich ins Licht, ein weißer Falter, deine Hand, und landet sanft auf einer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/">Dein Händchen sei geküsst!</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast den rissigen Lederriemen<br />
an deiner Lebenswandertasche<br />
so fein vernäht, Stich auf Stich –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Du hüllst die scheuen Knospen deiner Brust<br />
vor den Blicken deines liebsten<br />
Sittenstrolches mit der Hand –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Manchmal zögert sich ins Licht,<br />
ein weißer Falter, deine Hand,<br />
und landet sanft auf einer lieben Schulter –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Dann wieder wischt dein Handstreich<br />
die Zweifelsfrage aus der Luft,<br />
ein Wehen loser Fäden –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Katzenpfotig ballt sie sich voran,<br />
dem liebend Hingestreckten<br />
das Hemdchen hochzuzerren –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
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		<title>Es riecht nach Fechenheim</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/es-riecht-nach-fechenheim/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/es-riecht-nach-fechenheim/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2014 19:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fechenheim am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt-Fechenheim]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hier lässt der Main sich Zeit und döst in großem Bogen. Wie träge ziehen dahin Blättchen, Schnipsel, Pappelsamen und Gefieder, ausgerupft. Da dunkelt uns das dornichte Gestrüpp, von guten Schülern Freiligraths gesät: der Ammer wegen, die ihr Gold hier tief verstecken mag. Da kommt die Schimmelreiterin mit ihren weißen Stuten: Drei Schlittenhunde pirschen an den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/es-riecht-nach-fechenheim/">Es riecht nach Fechenheim</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier lässt der Main sich Zeit<br />
und döst in großem Bogen.<br />
Wie träge ziehen dahin<br />
Blättchen, Schnipsel, Pappelsamen<br />
und Gefieder, ausgerupft.</p>
<p>Da dunkelt uns das dornichte Gestrüpp,<br />
von guten Schülern Freiligraths gesät:<br />
der Ammer wegen,<br />
die ihr Gold hier tief verstecken mag.</p>
<p>Da kommt die Schimmelreiterin<br />
mit ihren weißen Stuten:<br />
Drei Schlittenhunde pirschen an den Hufen,<br />
die Wolle weiß wie jene –<br />
schräg äugt die Hoch-Gestiefelte<br />
aus dicken Gläsern<br />
und erwidert artig meinen Gruß.</p>
<p>Die weiten, fetten Felder dort<br />
im Glanz der frühen Sprossen<br />
oder noch verhüllt von grünen Folien,<br />
die der Wind unhörbar bläht.</p>
<p>Der Uferweg ward tüchtig aufgehübscht –<br />
junge, schlanke Pappeln bilden das Spalier –<br />
die alten Weidenbäume saugen stumm<br />
aus dem glucksend-morschen Grund.</p>
<p>Hier ist das Uferdickicht augenlos,<br />
da kann ein sittsam-scheues Mädchen<br />
unbescholten in die Hocke gehen<br />
und die durstigen Halme<br />
inniglich beträufeln.</p>
<p>Kolossale, abgestorbene Platanen,<br />
vom Blitz versehrt, verkohlt,<br />
gedenken nicht zu sterben –<br />
an weichen Stellen recken sie Antennen<br />
dünner Zweige in den Abendhimmel,<br />
aus dem die gelben Schwaden<br />
dicker Abluft von Allessa<br />
in die Nase dringen:<br />
Es riecht nach Fechenheim.</p>
<p>Auch wenn der Weg uns unversehens<br />
ward versperrt,<br />
wir fanden einen schönen Umweg<br />
und schritten Hand in Hand<br />
durch die Allee der Linden,<br />
die uns überwölbten,<br />
unserm kleinen Abenteuer<br />
huldigend mit Licht- und Schattenspielen.</p>
<p>Wir saßen lauschend,<br />
plauschend, Blicke tauschend,<br />
unterm Schatten der Kastanie<br />
im Gartencafé gleichen Namens –</p>
<p>die Ohren schwebten uns hinweg,<br />
buddhistische Schmetterlinge,<br />
in das süße Plätschern,<br />
an dem kunstreich angelegten Quellchen<br />
zag zu nippen –</p>
<p>wir knabberten genüsslich<br />
die mitgebrachten Schokoladenbizets,<br />
Meringue genannt –</p>
<p>bis uns die läuternden Akkorde<br />
der beiden Kirchen,<br />
erst evangelisch, dann katholisch,<br />
die Schneise durch die Luft<br />
zu einer schönen Seele schlugen.</p>
<p>Schien nicht der scheue Glanz<br />
des Glücklichseins oder doch<br />
des Glücklichwerdenwollens<br />
aus deinen schönen Augen?</p>
<p>Ich warʼs, an diesem Ort,<br />
zu dieser blauen Stunde,<br />
von den herben Düften Fechenheims<br />
chemisch-alchemistisch<br />
traumessäumig langgedehnt:<br />
beglückt.</p>
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		<title>Träumerisches Liebespochen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 20:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3463</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es nagt an meinem Traum eine Ratte wundersam. Und mein Herz berührt es kaum, ich bin der Wühlerin nicht gram. Es schilpt in meinen Schlaf ein Wasserhühnchen sanft. Und meine Seele streckt sich brav auf eines Teppichs Wiesenranft. An meine Schläfe pocht ein liebestrunkner Specht. Wer so für Liebe focht, dem gibt mein Träumen recht.</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/">Träumerisches Liebespochen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es nagt an meinem Traum<br />
eine Ratte wundersam.<br />
Und mein Herz berührt es kaum,<br />
ich bin der Wühlerin nicht gram.</p>
<p>Es schilpt in meinen Schlaf<br />
ein Wasserhühnchen sanft.<br />
Und meine Seele streckt sich brav<br />
auf eines Teppichs Wiesenranft.</p>
<p>An meine Schläfe pocht<br />
ein liebestrunkner Specht.<br />
Wer so für Liebe focht,<br />
dem gibt mein Träumen recht.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traeumerisches-liebespochen/">Träumerisches Liebespochen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das böse Gerstenkorn</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 14:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du magst dem Herzensliebchen sehr nahe sein und bleiben und wie ein freches Hündchen an ihrem Leib dich reiben. Du magst dich fett erlaben an ihrer Tränen Bitternis und fühlst dich körniglich erhaben in deiner Bosheit Finsternis. Um Liebesdichters Zaubermacht, du böses Gerstenkorn, weißt du nicht? Dann gib jetzt acht und spüre Liebeszorn: „Wese fort [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/">Das böse Gerstenkorn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du magst dem Herzensliebchen<br />
sehr nahe sein und bleiben<br />
und wie ein freches Hündchen<br />
an ihrem Leib dich reiben.</p>
<p>Du magst dich fett erlaben<br />
an ihrer Tränen Bitternis<br />
und fühlst dich körniglich erhaben<br />
in deiner Bosheit Finsternis.</p>
<p>Um Liebesdichters Zaubermacht,<br />
du böses Gerstenkorn,<br />
weißt du nicht? Dann gib jetzt acht<br />
und spüre Liebeszorn:</p>
<p>„Wese fort und wese hin,<br />
Körnchen ward aus Korn.<br />
Und das Körnchen schmilzt dahin.</p>
<p>Wer aus Tränen nährt sein Glück,<br />
ist dem Aug ein Dorn.<br />
Talg bist du, zu Talg kehrst du zurück!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-boese-gerstenkorn/">Das böse Gerstenkorn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Glaubenslicht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/glaubenslicht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/glaubenslicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 20:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wo sich die Luft verzaubert, goldener Erinnerungen wegen, und verzaubert uns, dort steht das Leben im Zenit, bevor die Schatten wieder wachsen und wir das ferne Rauschen hören. Wo sich bemisst die Dauer an dem Gesang des Vogels und der Innigkeit des Seufzers, dort leben ewig wir, so kurz die Zeit auch sei und den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/glaubenslicht/">Glaubenslicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wo sich die Luft verzaubert,<br />
goldener Erinnerungen wegen,<br />
und verzaubert uns,<br />
dort steht das Leben im Zenit,<br />
bevor die Schatten wieder wachsen<br />
und wir das ferne Rauschen hören.</p>
<p>Wo sich bemisst die Dauer<br />
an dem Gesang des Vogels<br />
und der Innigkeit des Seufzers,<br />
dort leben ewig wir,<br />
so kurz die Zeit auch sei<br />
und den Kosenamen der Tod<br />
uns von den Lippen pflücke.</p>
<p>Wo das Leben öffnet<br />
bebend seine Purpurdolden,<br />
senkst du vom Tage<br />
das Glaubenslicht mir in das Herz,<br />
spende ich ins ausgerauschte Haar<br />
dir sternbeglänzten Tau.</p>
<p>Wo pflanzt uns unter Zweigen<br />
und dem Genist des Dämmers<br />
ein höherer Geist<br />
den schmalen Wiesen-Teppich<br />
Füreinander-Sein.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/glaubenslicht/">Glaubenslicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mäusemucks</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ausgemuckst/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ausgemuckst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2014 18:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3330</guid>
		<description><![CDATA[<p>Café Ypsilon, Berger Straße, Frankfurt am Main Ich saß allhier und trank ein Bier. Die Zeit war reif. Mir war es schier, als sei die Seele steif. Säß ich im Café Ypsilon und tränke einen Wein und schmölze alles um mich schon in einen weichen Abendton – meine Seele bliebe Stein. Saß ich mit dir [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ausgemuckst/">Mäusemucks</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Café Ypsilon, Berger Straße, Frankfurt am Main<br />
</i><br />
Ich saß allhier<br />
und trank ein Bier.<br />
Die Zeit war reif.<br />
Mir war es schier,<br />
als sei die Seele steif.</p>
<p>Säß ich im Café Ypsilon<br />
und tränke einen Wein<br />
und schmölze alles um mich schon<br />
in einen weichen Abendton –<br />
meine Seele bliebe Stein.</p>
<p>Saß ich mit dir nicht auch allein –<br />
allein zu zwein?<br />
Ich quatschte quappenmäulig in die Luft hinein,<br />
doch macht ich keinen Mäusemucks.<br />
Jetzt sag ich mir nur,<br />
schluck es, schluckʼs.</p>
<p>Ist das Gierchen<br />
nach dem Tierchen<br />
ein flüchtiges Odeur,<br />
ein Esprit du Fleur,<br />
der verfliegt,<br />
wenn sich die Blüte niederbiegt?</p>
<p>Ich sitz im Café Ypsilon<br />
und träume stiekum mich davon.<br />
Mich dünkt, es leuchtet frühlingshell.<br />
Mich aber frösteltʼs.<br />
Gelt du, gell?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ausgemuckst/">Mäusemucks</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe ist Vernunft</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/liebe-ist-vernunft/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/liebe-ist-vernunft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2014 12:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3323</guid>
		<description><![CDATA[<p>Hopsa, das hat dir aber nicht dein Bauchgefühl gesagt! Vernunft ist freilich nicht Liebe, sondern das, was tu beispielsweise tust, wenn du entschieden hast, es sei nicht ganz sinnlos, diese trocknen Verse zu lesen, statt gleich ein Bier zu zischen oder den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Wenn du das eine dem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-ist-vernunft/">Liebe ist Vernunft</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Hopsa, das hat dir aber nicht dein Bauchgefühl gesagt!<br />
</i><br />
Vernunft ist freilich nicht Liebe,<br />
sondern das, was tu beispielsweise tust,<br />
wenn du entschieden hast, es sei nicht ganz sinnlos,<br />
diese trocknen Verse zu lesen,<br />
statt gleich ein Bier zu zischen<br />
oder den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen.</p>
<p>Wenn du das eine dem anderen vorziehst,<br />
modelst und improvisierst du am Sinn<br />
deines kleinen Lebens und am Sinn der großen Welt.</p>
<p>Wärest du vernünftig gewesen,<br />
vernünfiger oder weniger unvernünftig,<br />
hättest du deine Zeit vielleicht nicht mit der Lektüre<br />
dieser stachligen Distel-Verse vergeudet,<br />
sondern ein Bier gezischt, den Musikantenstadl geklotzt<br />
oder dem Parsifal andachtsvoll gelauscht<br />
oder wenigstens die Fenster geputzt.</p>
<p>Freilich ist Vernunft nicht Liebe,<br />
doch eine schmallippig-verbitterte Anstandsdame<br />
oder ein vorm frischen Lebensodem<br />
weggefrösteltes Mauerblümchen ist sie nicht –<br />
vergleiche sie dem alten Gärtner,<br />
der gemütlich seine Pfeife bei den Bienen schmaucht:<br />
Jäten muss er wohl, was den neuen Trieben Schatten bringt,<br />
doch stützen auch, wenn sich der Kopf der Dahlie<br />
voll Liebesüberpracht abwärts hat verseufzt.</p>
<p>Liebe ist Vernunft –<br />
dem bleichen Oranten, der verschwurbelte Hymnen hechelt<br />
auf den Fußabdruck der schmollend Abgezogenen,<br />
hält sie die Hand vor den Mund.</p>
<p>Die allzu glänzend weggeperlte Träne<br />
wischt sie dem Jungchen,<br />
das ihre Wechsellaune arg brüskiert,<br />
mit einem Tempotaschentuch vom Gesicht.</p>
<p>Liebe ist Vernunft ­–<br />
sie hat ein waches Auge, eine Lampe,<br />
mit der sie in die finsteren Gefahrenzonen leuchtet,<br />
die Klippen, Löcher, Moraste, Schlangengruben,<br />
in die wir – unaufmerksam, voll Leichtsinn oder Übermut –<br />
jählings stürzen, fallen, untergehen.</p>
<p>Liebe ist Vernunft –<br />
sie findet aus Labyrinthen und Gestrüpp<br />
behutsam uns den guten Pfad, der uns,<br />
auch wenn wir schwerer atmen,<br />
auch wenn die Schatten wachsen,<br />
zu jenem Ufer wieder führt,<br />
wo wir am alten Strome heimlich sitzen,<br />
wie Herbstesblätter unsre Herzen<br />
aneinander haltend, zueinander faltend,<br />
und dem Spiel des späten Lichts<br />
noch lange sinnen nach.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-ist-vernunft/">Liebe ist Vernunft</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich mache keinen Mucks</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-mache-keinen-mucks/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ich-mache-keinen-mucks/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 18:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3314</guid>
		<description><![CDATA[<p>Café Ypsilon, Berger Straße, Frankfurt am Main Sogar das trockne Vorjahrsblatt dreht sich im Wind und raschelt vor sich hin. Ich hocke ungerührt und mache keinen Mucks. Wie das erste milde Licht der halb verschlossenen Knospe die Schüchternheit hat leise, leise weggeküsst – so kam dein Lächeln spät. Sogar das neu ergrünte Schilf am Teichesrand [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-mache-keinen-mucks/">Ich mache keinen Mucks</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Café Ypsilon, Berger Straße, Frankfurt am Main<br />
</i><b><br />
</b>Sogar das trockne Vorjahrsblatt dreht sich im Wind<br />
und raschelt vor sich hin.</p>
<p>Ich hocke ungerührt<br />
und mache keinen Mucks.</p>
<p>Wie das erste milde Licht<br />
der halb verschlossenen Knospe<br />
die Schüchternheit<br />
hat leise, leise<br />
weggeküsst –<br />
so kam dein Lächeln spät.</p>
<p>Sogar das neu ergrünte Schilf<br />
am Teichesrand<br />
schickt sich zu flüstern an<br />
und wiegt sich schelmisch.</p>
<p>Ich hocke ungerührt<br />
und mache keinen Mucks.</p>
<p>Die wärmste Melodie entfloss nicht deinem Mund.<br />
Das zärtlichste Wort hobst du nicht auf die Lippen.</p>
<p>Das wärmste, zarteste Gefühl tropfte dir<br />
vom Zeige-, Neige-, Schweige-Finger:<br />
Der hat hüpfend und lüpfend,<br />
tänzelnd und scharwenzelnd<br />
mir süß Geheimnis offenbart.</p>
<p>Sogar der lahme Hund trippelt<br />
den lauten Kindern hinterdrein<br />
und knurrt launisch die Alte mit dem Gehwägelchen an,<br />
als wärʼs eine Vogelscheuche.</p>
<p>Ich hocke ungerührt<br />
und mache keinen Mucks.</p>
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		<title>Frühlingsertötung</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fruehlingsertoetung/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fruehlingsertoetung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 15:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsgedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Vögel vor dem Fenster schreien – in mir istʼs totenstill. Nur manchmal quillt wie fernes Schluchzen oder wie das Glucksen milder Geister in dem Teich vor dem koreanischen Tempel im Grüneburgpark, wo wir, Herz gelehnt an Herz – gestern, früher, einstmals – beieinander saßen, dein Name in mir auf. Die Vögel schreien …</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fruehlingsertoetung/">Frühlingsertötung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vögel vor dem Fenster schreien –<br />
in mir istʼs totenstill.</p>
<p>Nur manchmal quillt wie fernes Schluchzen<br />
oder wie das Glucksen<br />
milder Geister in dem Teich<br />
vor dem koreanischen Tempel<br />
im Grüneburgpark,<br />
wo wir, Herz gelehnt an Herz<br />
– gestern, früher, einstmals –<br />
beieinander saßen,<br />
dein Name in mir auf.</p>
<p>Die Vögel schreien …</p>
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		<title>Mein Sinnen in Seufzen zergeht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/mein-sinnen-seufzen-zergeht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/mein-sinnen-seufzen-zergeht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 19:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Immer wenn ich an dich denke, meinen Sinn schon kaum mehr lenke, mein Sinnen in Seufzen zergeht. Mich blendet ein Schneelicht von Flocken, ich schmelze im Anruf der Glocken, wenn wieder dein Hauch mich umweht. Ich möchte nichts und möchte alles sein, ich bin im Schwarm und bin allein, wenn dein Lied sich um mich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/mein-sinnen-seufzen-zergeht/">Mein Sinnen in Seufzen zergeht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn ich an dich denke,<br />
meinen Sinn schon kaum mehr lenke,<br />
mein Sinnen in Seufzen zergeht.</p>
<p>Mich blendet ein Schneelicht von Flocken,<br />
ich schmelze im Anruf der Glocken,<br />
wenn wieder dein Hauch mich umweht.</p>
<p>Ich möchte nichts und möchte alles sein,<br />
ich bin im Schwarm und bin allein,<br />
wenn dein Lied sich um mich webt.</p>
<p>Ein warmer Stern sinkt in mein Blut,<br />
an Sehnsucht sterben wäre gut,<br />
wenn über mir dein Auge schwebt.</p>
<p>Immer wenn ich an dich denke,<br />
meinen Sinn schon kaum mehr lenke,<br />
mein Sinnen in Seufzen zergeht.</p>
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