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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Komische und groteske Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 May 2026 22:15:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der musisch begabte Dämon</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der musisch begabte Dämon Sonette komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Früh kriecht er aus dem fäulniswarmen Sumpf. Die Augen sind von gelbem Traumwachs trübe. Als ob das Licht zu schauen er noch übe, zieht langsam er aufs Gras den weichen Rumpf. Vor Sehnsucht nach graziösen Gliedern krank, schweift er durch Halme, züngelt an den Dolden, ob sie dort taumeln, rosig lockend, golden, und süßlich wird [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-musisch-begabte-daemon/">Der musisch begabte Dämon</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Früh kriecht er aus dem fäulniswarmen Sumpf.<br />
Die Augen sind von gelbem Traumwachs trübe.<br />
Als ob das Licht zu schauen er noch übe,<br />
zieht langsam er aufs Gras den weichen Rumpf.</p>
<p>Vor Sehnsucht nach graziösen Gliedern krank,<br />
schweift er durch Halme, züngelt an den Dolden,<br />
ob sie dort taumeln, rosig lockend, golden,<br />
und süßlich wird sein Unterweltsgestank.</p>
<p>Wie träumerisch er zarte Falter kaut,<br />
ein Schluchzen mischt sich ins Hinunterschlingen.<br />
Doch während er der Elfe Herz verdaut,</p>
<p>hebt an wie Orpheus er voll Charme zu singen.<br />
O welche Muse hat ihm zugetraut,<br />
das feuchte Linnen Rilkes auszuwringen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Parze schnalzt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 23:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Parze schnalzt komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Grille zerrt, Gezirp am dünnen Faden, an dem du noch im Dunkel zappelst. Los, stolpre, Herz. Los, taumle, Seele. Ein Knistern war’s, die Flamme einer Zunge hat aufgeleckt die eitlen Tränen. Auf, lächle, Herz. Auf, schwitze, Seele. Dein tauber Vers ist schon von Garn umsponnen, zu saugen kommt die graue Spinne. Auf, blute, Herz. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-parze-schnalzt/">Die Parze schnalzt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grille zerrt, Gezirp am dünnen Faden,<br />
an dem du noch im Dunkel zappelst.<br />
Los, stolpre, Herz.<br />
Los, taumle, Seele.</p>
<p>Ein Knistern war’s, die Flamme einer Zunge<br />
hat aufgeleckt die eitlen Tränen.<br />
Auf, lächle, Herz.<br />
Auf, schwitze, Seele.</p>
<p>Dein tauber Vers ist schon von Garn umsponnen,<br />
zu saugen kommt die graue Spinne.<br />
Auf, blute, Herz.<br />
Auf, seufze, Seele.</p>
<p>Die Parze schnalzt, die Schere schnippt ihr Scherzo,<br />
kein Reim verknotet noch die Fetzen..<br />
Los, springe, Herz.<br />
Los, fliege, Seele.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geschwänzelt oder geschwänzt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/geschwaenzelt-oder-geschwaenzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 23:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwänzelt oder geschwänzt komische und groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Geschwänzten können es nicht lassen, schwätzend schwänzeln sie sich durch den Tag, hielten sie des Nachts nur still. Der kurzgeschoren ward der Rosenhag läßt an die volle Knospe sich gern fassen, daß ihr ein feuchter Glanz entquill. Doch das graue Herz des Philosophen das nach rotem Lebenssafte giert, klopft im Dunkel ratlos vor sich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geschwaenzelt-oder-geschwaenzt/">Geschwänzelt oder geschwänzt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschwänzten können es nicht lassen,<br />
schwätzend schwänzeln sie sich durch den Tag,<br />
hielten sie des Nachts nur still.</p>
<p>Der kurzgeschoren ward der Rosenhag<br />
läßt an die volle Knospe sich gern fassen,<br />
daß ihr ein feuchter Glanz entquill.</p>
<p>Doch das graue Herz des Philosophen<br />
das nach rotem Lebenssafte giert,<br />
klopft im Dunkel ratlos vor sich hin.</p>
<p>Wie solch Denker auf die Rose stiert,<br />
ah, ihr Duft raubt ihm den graden Sinn,<br />
und jäh dichtet er in krausen Strophen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Phantasma toxischer Männlichkeit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/phantasma-toxischer-maennlichkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 23:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasma toxischer Männlichkeit Zeitgedichte komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Ist kein Hüter, mit dem Stabe sie zu lenken? Sie streunen wild umher, und unerträglich schwillt Tag und Nacht das törichte Geschnatter.“ „Der Herr ist tot, die Gatter stehen offen, die Gänse watscheln unterm milden Schutz nun einer dekadenten Gutsverwaltung, die nichts von rechter Zucht mehr wissen will.“ „Wie denn, dem Ganter hat man umgedreht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/phantasma-toxischer-maennlichkeit/">Phantasma toxischer Männlichkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Ist kein Hüter, mit dem Stabe sie zu lenken?<br />
Sie streunen wild umher, und unerträglich<br />
schwillt Tag und Nacht das törichte Geschnatter.“<br />
„Der Herr ist tot, die Gatter stehen offen,<br />
die Gänse watscheln unterm milden Schutz nun<br />
einer dekadenten Gutsverwaltung,<br />
die nichts von rechter Zucht mehr wissen will.“<br />
„Wie denn, dem Ganter hat man umgedreht<br />
sogleich den Hals, und unbefruchtet liegt<br />
das Ei im Gras, und keine Glucke brütet?“<br />
„Sie wollen sich nicht mehr vermehren, nicht<br />
mehr Nester bauen, Küken nicht geleiten<br />
in eine Zukunft, die nicht gansgerecht.<br />
Der Sinn der Mutterschaft ward zum Tabu.<br />
Unfruchtbarkeit sei auch gerechte Sühne,<br />
weil hingeschlachtet ward das Hühnervieh,<br />
auf daß die Ahnen seinen Stall beerbten.“<br />
„Es hab die Eule ihnen prophezeit,<br />
die Teiche trocknen, Kräuter würden giftig,<br />
so schwadronierte jüngst, den man geschaßt,<br />
der Hütejunge, war wohl voll des Weins.“<br />
„Drum toben sie hysterisch durch die Gegend.“<br />
„Uns aber ist vergällt der Abendfrieden.<br />
Sie recken ja den Schnabel schon zum Mond,<br />
ihr Zischen malträtiert das weiche Ohr<br />
des Dichters und des Denkers stillen Geist.“<br />
„Den Unsinn eines Daseins, das entwurzelt,<br />
betäuben sie im Lärm wie von Bacchanten,<br />
wenn auch kein Bacchus naht mit süßen Beeren.“<br />
„Dem schlichten Leben sind sie schon verloren,<br />
zerstochen längst von Stacheln eitlen Wahns,<br />
in Promenaden die gefärbten Federn<br />
aufzuspreizen vor kristallnen Spiegeln.“<br />
„Du kennst vom Berg den Ausblick? Nun, erwäge,<br />
wie dort im öden Bruch die Füchse schleichen.“<br />
„Ich seh, was Böses du im Herzen sinnst.<br />
Die Roten sind nicht zähmbar, bleiben feind,<br />
zum Asyl willst du sie gleichwohl locken.“<br />
„Der Häscher soll die Gans das Fürchten lehren,<br />
daß sie in ihr Gehäus mag wieder flüchten.“<br />
„Die dumme Unschuld, holden Willkomm flatternd<br />
um ihren Würger, wird wohl Federn lassen.“<br />
„So wollen wir noch diese Nacht die Fährte<br />
aus Blut und Fett auf dunkle Moose streichen,<br />
vom offnen Tor bis hin zu ihrem Bau.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das fliegende Mäuschen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-fliegende-maeuschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 23:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das fliegende Mäuschen komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Da war ein leises Knispern, ein lang sich schwänzelndes Wispern, die Gräser haben mitgesäuselt: „Wolke soll das Schwesterlein in Lichtgespinste hüllen ein, daß fröhlich es mag schweben!“ Wolke sprach: „Waarum denn nit, ik nehm de kleene Duun geern mit, will um de Dörpen still se dragen. Will ok nit stiegen allto hoog, anners mutt se [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-fliegende-maeuschen/">Das fliegende Mäuschen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ein leises Knispern,<br />
ein lang sich schwänzelndes Wispern,<br />
die Gräser haben mitgesäuselt:</p>
<p>„Wolke soll das Schwesterlein<br />
in Lichtgespinste hüllen ein,<br />
daß fröhlich es mag schweben!“</p>
<p>Wolke sprach: „Waarum denn nit,<br />
ik nehm de kleene Duun geern mit,<br />
will um de Dörpen still se dragen.</p>
<p>Will ok nit stiegen allto hoog,<br />
anners mutt se spejen noch<br />
an miener Kant, von miener Reling!“</p>
<p>Im Schlaf lag das Geburtstagskind,<br />
die Schwestern hoben es gelind<br />
aufs Boot, das weich im Schilf geankert.</p>
<p>Und schon segelt es im Blauen.<br />
Mäuseschar, das Wunder zu beschauen,<br />
reckt empor die spitzen Wuselmäulchen.</p>
<p>Da winkt herab, vom Sonnenstrahl erwacht,<br />
die Maus, daß selbst die alte Katze lacht,<br />
hat maliziös ein Schnurrhaar auch gezuckt.</p>
<p>Wie’s gelandet ist im Abendlicht,<br />
das weiß der Dichter leider nicht,<br />
vom süßen Fiepen ist er eingenickt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Made in Aspik</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/made-aspik/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 23:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Made in Aspik komische Gedichte philosophische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Phrase, waberndes Aspik, ohne Nährwert, fade, ins Abstruse stich nur, stich, er ist tot, der Geist, die Made. * Fast bescheiden weist der Killer auf ein, zwei, die er abgeknallt. Auf Bergen steht der Heilserfüller, von stummer Asche Dunst umwallt. * Scharlatane, Schwerenöter, feuchten Auges, wenn sie lallen, sanfte Würger, Seelentöter mit lackierter Phrase Krallen. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/made-aspik/">Made in Aspik</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Phrase, waberndes Aspik,<br />
ohne Nährwert, fade,<br />
ins Abstruse stich nur, stich,<br />
er ist tot, der Geist, die Made.</p>
<p>*</p>
<p>Fast bescheiden weist der Killer<br />
auf ein, zwei, die er abgeknallt.<br />
Auf Bergen steht der Heilserfüller,<br />
von stummer Asche Dunst umwallt.</p>
<p>*</p>
<p>Scharlatane, Schwerenöter,<br />
feuchten Auges, wenn sie lallen,<br />
sanfte Würger, Seelentöter<br />
mit lackierter Phrase Krallen.</p>
<p>*</p>
<p>Schwermutblaue Melodie,<br />
Abenddämmerlaubes Zittern,<br />
Blüte, fahl an Schattengittern,<br />
duftet dem Gesunden nie.</p>
<p>*</p>
<p>Heute Transvestitenschau,<br />
untermalt von Jazzgedudel.<br />
Morgen Seelendusche lau<br />
unter Rilke-Kitsch-Gesprudel.</p>
<p>*</p>
<p>Wenn Gottes Aug ihn immer sieht,<br />
fand Nietzsches Feinsinn das obszön.<br />
Auch diese Wahrheit ist nicht schön,<br />
daß Hinz und Kunz am Schopf uns zieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/made-aspik/">Made in Aspik</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fetten Gurus Schwindsuchtseelen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fetten-gurus-schwindsuchtseelen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fetten-gurus-schwindsuchtseelen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 23:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fetten Gurus Schwindsuchtseelen komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nicht sich schleppen mehr ins Graue auf zwei krummen Haxen, über sich hinaus ins Blaue wollten sie nun wachsen. Psalmodierte Wortkaskaden, hoher Braue Bogen, kühl in grünen Augen baden, Bann, er ward gezogen. „Müßt nur immer Traummus schlabbern, flieht vor Wein und Würsten. Eignes Mark nur wollet knabbern, Mond stillt euer Dürsten.“ Und sie taten’s [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fetten-gurus-schwindsuchtseelen/">Fetten Gurus Schwindsuchtseelen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht sich schleppen mehr ins Graue<br />
auf zwei krummen Haxen,<br />
über sich hinaus ins Blaue<br />
wollten sie nun wachsen.</p>
<p>Psalmodierte Wortkaskaden,<br />
hoher Braue Bogen,<br />
kühl in grünen Augen baden,<br />
Bann, er ward gezogen.</p>
<p>„Müßt nur immer Traummus schlabbern,<br />
flieht vor Wein und Würsten.<br />
Eignes Mark nur wollet knabbern,<br />
Mond stillt euer Dürsten.“</p>
<p>Und sie taten’s voll Entzücken,<br />
wurden blaß und blasser,<br />
huschten, dürr wie Geistermücken,<br />
übers trübe Wasser.</p>
<p>Andre waren nur ein Flocken<br />
Schnee auf Zitterstielen.<br />
Keine Sonne konnte locken,<br />
die ins Dunkel fielen.</p>
<p>Eine schwebte, zarte Fluse,<br />
barsch gerupft im Schlummer<br />
aus dem Haar von Sapphos Muse,<br />
wie ein Traum, ein dummer.</p>
<p>Nur des einen Wanst, der pralle,<br />
glänzte unterm Grinsen<br />
vollen Monds, und seine Kralle<br />
strich sie ein, die Zinsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fetten-gurus-schwindsuchtseelen/">Fetten Gurus Schwindsuchtseelen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Nachtmahr</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-nachtmahr/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-nachtmahr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 22:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Nachtmahr komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Grinsend saß der Nachtmahr auf dem Schoß. Seufzen troff wie Gift an deine Wangen, ein Gebein aus Eis hielt dich umfangen. Wie der Stirn kristallene Schale klirrte, als die Motte Kuß darüberschwirrte. Da goß Eos ihre sanfte Glut, Rosen streuend auf die bleichen Laken, daß hinweg die Albtraumfratzen schraken. klebte auch am Mund noch etwas [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-nachtmahr/">Der Nachtmahr</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Grinsend saß der Nachtmahr auf dem Schoß.<br />
Seufzen troff wie Gift an deine Wangen,<br />
ein Gebein aus Eis hielt dich umfangen.<br />
Wie der Stirn kristallene Schale klirrte,<br />
als die Motte Kuß darüberschwirrte.</p>
<p>Da goß Eos ihre sanfte Glut,<br />
Rosen streuend auf die bleichen Laken,<br />
daß hinweg die Albtraumfratzen schraken.<br />
klebte auch am Mund noch etwas Blut.<br />
Brechen nächtens auf die alten Wunden,<br />
laß nur faden Saft Gespenstern munden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-nachtmahr/">Der Nachtmahr</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Selene mir gesagt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/selene-mir-gesagt/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 22:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Was Selene mir gesagt Sonette komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34663</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie leuchtet Schnee auf Marmorschultern still, und feiste Putten tragen Nonnenhauben. Zu weißem Dunst verblassen Turteltauben. Ach, schlafen, schlafen, einzig, was ich will. Die Welt ist kalt, mein Blut noch sehnsuchtswarm. Ich atme bangen Duft von Lethes Fluten, und was ich hauche, sind erloschne Gluten. Ach, schlafen, schlafen in Selenes Arm. Schon äugt sie schelmisch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/selene-mir-gesagt/">Was Selene mir gesagt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie leuchtet Schnee auf Marmorschultern still,<br />
und feiste Putten tragen Nonnenhauben.<br />
Zu weißem Dunst verblassen Turteltauben.<br />
Ach, schlafen, schlafen, einzig, was ich will.</p>
<p>Die Welt ist kalt, mein Blut noch sehnsuchtswarm.<br />
Ich atme bangen Duft von Lethes Fluten,<br />
und was ich hauche, sind erloschne Gluten.<br />
Ach, schlafen, schlafen in Selenes Arm.</p>
<p>Schon äugt sie schelmisch von der Wolkenmauer,<br />
betastet die vom Gram gehöhlten Wangen,<br />
zerfurchter Stirne Chiffren dunkler Fron –</p>
<p>ihr Blick gefriert und ihre Milch wird sauer.<br />
„Du Grind und Greuel himmlischem Verlangen,<br />
lichtloser Lehm, bist nicht Endymion.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rideo quia absurdum</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/rideo-quia-absurdum/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/rideo-quia-absurdum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 22:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Rideo quia absurdum Sonette komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34544</guid>
		<description><![CDATA[<p>Er wird nie jodeln an der Waterkant, krachledern stehn am Uferkai: Der Friese brüllt seine Shantys in die Meeresbrise, in kurzen Hosen fühlt er sich entmannt. Säng ihm ihr Lied betörend Loreley, und schwankte er vom Riesling schon: Dem Märker knirscht noch im Rausch der Sand der Marken stärker als Heines und Brentanos leiser Schrei. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/rideo-quia-absurdum/">Rideo quia absurdum</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Er wird nie jodeln an der Waterkant,<br />
krachledern stehn am Uferkai: Der Friese<br />
brüllt seine Shantys in die Meeresbrise,<br />
in kurzen Hosen fühlt er sich entmannt.</p>
<p>Säng ihm ihr Lied betörend Loreley,<br />
und schwankte er vom Riesling schon: Dem Märker<br />
knirscht noch im Rausch der Sand der Marken stärker<br />
als Heines und Brentanos leiser Schrei.</p>
<p>Die Schwarze soll sich in ein Dirndl zwängen,<br />
ein Wüstenberber sich den Mönch am Meer<br />
zum Krummdolch seines heißen Ingrimms hängen.</p>
<p>Doch einen deutschen Michel zaust man schwer,<br />
der sich in einen Negerkraal wollt drängen,<br />
und wär sein Herz auch mohrenschwarz wie Teer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Vettel mit dem Hermesstab</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-vettel-mit-dem-hermesstab/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-vettel-mit-dem-hermesstab/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 22:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Vettel mit dem Hermesstab komisch-groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34262</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mit ihrem langen dünnen Plastikstab tastet in den Ritzen sie nach Müll, nach allem Toten, das sie zittern läßt, wie Lider, zart bewimperte, ein Hauch. Greisenhaft, mit distel-rotem Haar, das Ohr der Seele fein gespitzt, der Eule gleich, die Mäuse jagt, ob da etwas raschelt, etwas knackt. Jäh stürzt sie darauf zu, und spießt und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-vettel-mit-dem-hermesstab/">Die Vettel mit dem Hermesstab</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem langen dünnen Plastikstab<br />
tastet in den Ritzen sie nach Müll,<br />
nach allem Toten, das sie zittern läßt,<br />
wie Lider, zart bewimperte, ein Hauch.</p>
<p>Greisenhaft, mit distel-rotem Haar,<br />
das Ohr der Seele fein gespitzt,<br />
der Eule gleich, die Mäuse jagt,<br />
ob da etwas raschelt, etwas knackt.</p>
<p>Jäh stürzt sie darauf zu,<br />
und spießt und schiebt und stößt<br />
Blatt, Korken, Schnipsel, Stummel,<br />
die tote Biene, harten Hundekot,</p>
<p>bugsiert es mit dem Hermesstab,<br />
in dem verhornt sich all ihr Fühlen,<br />
daß sie an Unbelebtes nur mehr rührt,<br />
zum runden Deckel des Kanals.</p>
<p>Sinkt der Unrat in ein dunkles Loch,<br />
seufzt erleichtert sie „O ja!“,<br />
doch wieder blitzt es vor ihr auf,<br />
ein Unding, das des Orkus harrt.</p>
<p>So geht dahin die Zeit, das Leben.<br />
Sie weiß es anders nicht zu füllen<br />
wie einen löchrigen Eimer,<br />
den ein Tor in einen Brunnen taucht.</p>
<p>Du auch säumst an seinem Rand,<br />
kritzelst, was du siehst und sinnst.<br />
Zerknüll die Verse, schnipp sie lächelnd weg.<br />
Sei unbesorgt, sie tastet schon danach.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Infamien</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/infamien/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/infamien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 22:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Infamien Zeitgedichte komisch-groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34238</guid>
		<description><![CDATA[<p>Schwulst der Friedensbotschaft – Zyste am Arsch der Welt. Seid umschlungen Millionen – schief gepfiffener Furz. * Das Normale sei die fade Abart des perversen Triebs, zischt die Schlange mit der Krone. Wahrheit nur die blöde Maske, stockt das heiße Narrenspiel, kreischt der Esel vom Katheder. * Führer ins Paradies, Transi im lila Hemdchen. Dumpfer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/infamien/">Infamien</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schwulst der Friedensbotschaft –<br />
Zyste am Arsch der Welt.<br />
Seid umschlungen Millionen –<br />
schief gepfiffener Furz.</p>
<p>*</p>
<p>Das Normale sei die fade<br />
Abart des perversen Triebs,<br />
zischt die Schlange mit der Krone.<br />
Wahrheit nur die blöde Maske,<br />
stockt das heiße Narrenspiel,<br />
kreischt der Esel vom Katheder.</p>
<p>*</p>
<p>Führer ins Paradies,<br />
Transi im lila Hemdchen.<br />
Dumpfer Ekstase Banner,<br />
greller als Goebbels’ Geschrei.</p>
<p>*</p>
<p>O Matratze der Wohlfahrt,<br />
gestopft mit Daunen des Wahns,<br />
wo die Erwachten hindösen<br />
und die Sterilen sich paaren.</p>
<p>*</p>
<p>Was durch Gendern sie schänden,<br />
Goethes Sprache ist es und Trakls.<br />
Wie mit gepiercten Lippen sie spucken<br />
auf Hippokrene, die Musen.</p>
<p>*</p>
<p>Die im Arsch der Phrase wühlen,<br />
sind die neuen Sprachpuristen.<br />
Die den Schoß des Worts verachten,<br />
zeugen mit sich selbst Chimären.</p>
<p>*</p>
<p>Katzen umschleichen sich scheu.<br />
Wie sich wedelnd begrüßen,<br />
ihren After belecken<br />
und sich wahllos vermischen<br />
Straßenköter, bunt gescheckt.</p>
<p>*</p>
<p>Ich bin der Schächer, der verdammte,<br />
und jener, dem ER Trost zusprach.<br />
Ich bin der Nigger der Plantagen,<br />
und mit der Peitsche auch der Wächter.<br />
Ich bin der Wälder grüne Stille,<br />
die Säge, wenn die Rinde schreit.<br />
Ich bin das Meer, der Sturm, die Klippe,<br />
das Geisterschiff, das jäh zerschellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Fallhöhen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fallhoehen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fallhoehen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 22:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Fallhöhen Sonette komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die einen können schwindeln machen, die andern reizen nur zum Lachen. Du wandelst hin im Park und suchst das Deine. Schon sind im Abendmond die Rosen fahl. Da schimmert auf im Blattwerk ein Opal, der grauen Graien Auge ist’s, das eine. Du grüßt sie noch vorm Haus, die alte Dame. Die Einkaufstasche, vollgepackt, wiegt schwer. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fallhoehen/">Fallhöhen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die einen können schwindeln machen,<br />
die andern reizen nur zum Lachen.<br />
</em><br />
Du wandelst hin im Park und suchst das Deine.<br />
Schon sind im Abendmond die Rosen fahl.<br />
Da schimmert auf im Blattwerk ein Opal,<br />
der grauen Graien Auge ist’s, das eine.</p>
<p>Du grüßt sie noch vorm Haus, die alte Dame.<br />
Die Einkaufstasche, vollgepackt, wiegt schwer.<br />
Den Schlüssel steckst du, doch er paßt nicht mehr,<br />
und auf dem Türschild steht ein fremder Name.</p>
<p>Was du geflochten, Dichter, Reim in Reim,<br />
es scheint erkoren dir zum Ehrenkranze,<br />
als kehrtest du in hohen Rhythmen heim.</p>
<p>Da wedelt das Sonett mit rüdem Schwanze,<br />
an Dämons Lefzen trieft ein bittrer Schleim,<br />
schon reißt er hin dich zum makabren Tanze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fallhoehen/">Fallhöhen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das entstellte Dichterwort</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 22:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Das entstellte Dichterwort Sonette komische Gedichte Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33952</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Pickel, die sein Angesicht entstellen, sie füllen wieder sich mit weißem Schleime. Da hilft kein Puder aufgeschminkter Reime, sie nähren sich aus subkutanen Quellen. Die Lider sind verklebt, sie aufzureißen schmerzt, aber mehr noch jenen Brand zu sehen, aus dem die Funken des Gerichtes wehen, wie trockne Blitze, die im Auge beißen. Schon ringelt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/">Das entstellte Dichterwort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pickel, die sein Angesicht entstellen,<br />
sie füllen wieder sich mit weißem Schleime.<br />
Da hilft kein Puder aufgeschminkter Reime,<br />
sie nähren sich aus subkutanen Quellen.</p>
<p>Die Lider sind verklebt, sie aufzureißen<br />
schmerzt, aber mehr noch jenen Brand zu sehen,<br />
aus dem die Funken des Gerichtes wehen,<br />
wie trockne Blitze, die im Auge beißen.</p>
<p>Schon ringelt sich empor der Wurm, die Phrase,<br />
verstopft den Mund mit seinem Schlauch, dem blinden,<br />
den After reckt er vor die blasse Nase:</p>
<p>Erquickung soll das Dichterwort noch finden.<br />
Dann schmatzt er in bacchantischer Ekstase<br />
durchs Mark, sich um das Herz des Sinns zu winden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-entstellte-dichterwort/">Das entstellte Dichterwort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Puppe im Gras</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-puppe-im-gras/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-puppe-im-gras/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 23:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Puppe im Gras Sonette komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich ging durchs hohe Gras, vermißte keinen. Und war auch keiner, der mich hat vermißt. Da wehte auf ein elfenweiches Weinen, ein Schluchzen, das kein Silbenmaß ermißt. „Hier bin ich“, unter Tränen rief’s ein Püppchen, „hab dein so lang gewartet, bring mich heim. Ich back dir Kuchen, braue Festtagssüppchen, und dichtest du, hauch ich den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-puppe-im-gras/">Die Puppe im Gras</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich ging durchs hohe Gras, vermißte keinen.<br />
Und war auch keiner, der mich hat vermißt.<br />
Da wehte auf ein elfenweiches Weinen,<br />
ein Schluchzen, das kein Silbenmaß ermißt.</p>
<p>„Hier bin ich“, unter Tränen rief’s ein Püppchen,<br />
„hab dein so lang gewartet, bring mich heim.<br />
Ich back dir Kuchen, braue Festtagssüppchen,<br />
und dichtest du, hauch ich den letzten Reim.“</p>
<p>Ich denk, die Puppe muß meschugge sein,<br />
doch hob ich sie auf meinen Arm ganz sachte.<br />
Da merkte ich’s, es fehlte ihr ein Bein.</p>
<p>Am Fenster hockt sie stets. Den Laden schließ<br />
ich nun nicht mehr. Ich hörte, was sie dachte:<br />
„Ach, daß ich bald in Mondes Glanz zerfließ.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-puppe-im-gras/">Die Puppe im Gras</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ratlos vor der Kröte</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ratlos-vor-der-kroete/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ratlos-vor-der-kroete/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 22:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Ratlos vor der Kröte Sonette komische Gedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Quaken gluckst aus Bäuchen, lüstern-fetten, der volle Mond droht, feucht und angeschwollen, demnächst zu platzen, rosa Wölkchen rollen heran, ihn vor dem Suizid zu retten. Doch unten bläht sich der Gesang noch breiter, bis endlich sie ins Wasser klatscht, die Kröte, ihr nach, daß man die Kühnheit überböte, die zweite, dritte, vierte und so [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ratlos-vor-der-kroete/">Ratlos vor der Kröte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Quaken gluckst aus Bäuchen, lüstern-fetten,<br />
der volle Mond droht, feucht und angeschwollen,<br />
demnächst zu platzen, rosa Wölkchen rollen<br />
heran, ihn vor dem Suizid zu retten.</p>
<p>Doch unten bläht sich der Gesang noch breiter,<br />
bis endlich sie ins Wasser klatscht, die Kröte,<br />
ihr nach, daß man die Kühnheit überböte,<br />
die zweite, dritte, vierte und so weiter.</p>
<p>Da siehst du endlich eins am andern schleimen,<br />
stets hockt der Schmalhans auf der Dick-Madame.<br />
„Mußt, Dichter, du es denn auf Liebe reimen,</p>
<p>wenn sommernachts aufs Silberkleid der Weiden<br />
am Teichrand spritzt des braunen Triebes Schlamm?“<br />
„Wie sie in diesem Zwielicht unterscheiden?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ratlos-vor-der-kroete/">Ratlos vor der Kröte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rückkehr der Knuffeltiere</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-knuffeltiere/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-knuffeltiere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 22:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Rückkehr der Knuffeltiere komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Für kleine und für große Kinder Sie wohnen jetzt im Gartenhäuschen, die Knuffeltiere, wo ein Mäuschen nachts tränenselig flötet. Die Tür umranken wilde Reben, wie still und träumerisch sie leben, wenn sich das Blattwerk rötet. Carlinchen gibt der Suppe Würze, das Kühlein in der Blumenschürze, schon hört man Löffel klirren. Durch Fensterchen, die offen stehen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-knuffeltiere/">Die Rückkehr der Knuffeltiere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Für kleine und für große Kinder</em></p>
<p>Sie wohnen jetzt im Gartenhäuschen,<br />
die Knuffeltiere, wo ein Mäuschen<br />
nachts tränenselig flötet.</p>
<p>Die Tür umranken wilde Reben,<br />
wie still und träumerisch sie leben,<br />
wenn sich das Blattwerk rötet.</p>
<p>Carlinchen gibt der Suppe Würze,<br />
das Kühlein in der Blumenschürze,<br />
schon hört man Löffel klirren.</p>
<p>Durch Fensterchen, die offen stehen,<br />
Klein Wilmas Lammfellflusen wehen,<br />
die flinkem Kamm entschwirren.</p>
<p>Gern kreuzt die Pfoten auf der Schwelle<br />
der Hütehund im Fleckerl-Felle,<br />
auf dessen Schutz sie bauen.</p>
<p>Sein Brüderchen ist Wuff, der zarte,<br />
die Fensterbank nahm er zur Warte,<br />
wie’s Täubchen pickt, zu schauen.</p>
<p>Schnuff heißt ein helles Flockenhäschen,<br />
und immer schnieft sein holdes Näschen<br />
von scheuer Seele Beben.</p>
<p>Im Garten treibt auf grünem Weiher<br />
ein rotgetupfter Blütenschleier,<br />
wie ihn sich Nixen weben.</p>
<p>Doch wütet hinterm Zaun ein Grunzen,<br />
streut Schalen man und scharfe Blunzen,<br />
die Stachelschweine schlingen.</p>
<p>Es weitet sich das Aug den Rehen,<br />
wenn die Veganer Körner sehen,<br />
die sie in Körbchen bringen.</p>
<p>Wenn weiche Nebel es umkränzen,<br />
verlockt im Laube süßes Glänzen<br />
von Beeren, Kirschen, Pflaumen.</p>
<p>Da machen Mus sie und bedecken<br />
mit rotem Samt die guten Wecken<br />
und lutschen an den Daumen.</p>
<p>Ertönt die Nacht von Lichtkristallen,<br />
vermeiden sie des Frostes Krallen,<br />
geschmiegt an Wärmeflaschen.</p>
<p>Sie lauschen nach den lichten Tönen,<br />
die mit der Dunkelheit versöhnen,<br />
dem Seufzen weißer Aschen.</p>
<p>Doch hauchen gern sie an die Scheiben,<br />
bis wunderliche Blüten treiben<br />
und seltsam irisieren.</p>
<p>Da wandern sie durch Zauberauen,<br />
bis Eises Halme Strahlen tauen,<br />
und fürchten nicht zu frieren.</p>
<p>Willkommen sind die Nachbarskinder,<br />
die Ausgewachsenen nicht minder,<br />
soweit sie Kind geblieben,</p>
<p>wenn sie das Weihnachtsbäumchen schmücken,<br />
mit Engeln, Sternen, Tand beglücken,<br />
die Knuffeltiere lieben.</p>
<p>Sie sind zurückgekehrt, die Guten,<br />
die sanft sich stupsen ihre Schnuten,<br />
statt müde sich zu schwätzen.</p>
<p>Doch manchmal sitzen sie im Kreise<br />
und singen eine süße Weise,<br />
bis sich die Augen netzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-knuffeltiere/">Die Rückkehr der Knuffeltiere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dana Gioia, Alley Cat Serenade</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/dana-gioia-alley-cat-serenade/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/dana-gioia-alley-cat-serenade/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 22:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dana Gioia Alley Cat Serenade englisch-deutsch Übersetzung komische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Come into the garden, Fred, For the neighborhood tabby is gone. Come into the garden, Fred. I have nothing but my flea collar on, And the scent of catnip has gone to my head. I’ll wait by the screen door till dawn. The fireflies court in the sweetgum tree. The nightjar calls from the pine, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dana-gioia-alley-cat-serenade/">Dana Gioia, Alley Cat Serenade</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Come into the garden, Fred,<br />
For the neighborhood tabby is gone.<br />
Come into the garden, Fred.<br />
I have nothing but my flea collar on,<br />
And the scent of catnip has gone to my head.<br />
I’ll wait by the screen door till dawn.</p>
<p>The fireflies court in the sweetgum tree.<br />
The nightjar calls from the pine,<br />
And she seems to say in her rhapsody,<br />
“Oh, mustard-brown Fred, be mine!”<br />
The full moon lights my whiskers afire,<br />
And the fur goes erect on my spine.</p>
<p>I hear the frogs in the muddy lake<br />
Croaking from shore to shore.<br />
They’ve one swift season to soothe their ache.<br />
In autumn they sing no more.<br />
So ignore me now, and you’ll hear my meow<br />
As I scratch all night at the door.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Straßenkatzenserenade</strong></p>
<p>Komm in den Garten, Fred,<br />
der getigerte ist weg, der Kater von nebenan.<br />
Komm in den Garten, Fred.<br />
Ich hab nur mein Fliegenhalsband an,<br />
der Duft von Katzenminze macht mich ganz devot.<br />
Ich warte auf dich an der Türe bis zum Morgenrot.</p>
<p>Die Glühwürmchen buhlen im Ambrabaum.<br />
Die Nachtschwalbe ruft von der Föhre,<br />
ihr Lied klingt wie ein Seufzen im Traum:<br />
„Liebe, o senfgelber Fred, mir schwöre!“<br />
Der volle Mond setzt mir das Schnurrhaar in Brand,<br />
es sträubt sich mein Fell, als ob ich vor Hitze fröre.</p>
<p>Ich höre die Frösche im schlammigen Teich,<br />
von Ufer zu Ufer dehnt sich ihr Schrei.<br />
Nur ein Sommer macht ihre Kümmernis weich.<br />
Im Herbst ist ihr Singen vorbei.<br />
Wird dir noch immer nicht flau, so hör mein Miau,<br />
wenn an der Tür ich kratze, die ganze Nacht im Mai.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Hühner im Garten Eden</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-huehner-im-garten-eden/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 22:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Hühner im Garten Eden komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Loben das Huhn wir nicht nur für das Ei, geht ja das Ei so leicht, ach, entzwei. Für seine Küken sei es gepriesen, gönnen wir ihnen noch sonnige Wiesen. Daß wir nicht schimpflich schreddern die zarten, fiepten sie ja schon zu Eden im Garten. Waren sie nicht Veganer, die beiden, Adam und Eva? Wer mag [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-huehner-im-garten-eden/">Die Hühner im Garten Eden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Loben das Huhn wir nicht nur für das Ei,<br />
geht ja das Ei so leicht, ach, entzwei.<br />
Für seine Küken sei es gepriesen,<br />
gönnen wir ihnen noch sonnige Wiesen.<br />
Daß wir nicht schimpflich schreddern die zarten,<br />
fiepten sie ja schon zu Eden im Garten.</p>
<p>Waren sie nicht Veganer, die beiden,<br />
Adam und Eva? Wer mag es entscheiden,<br />
ob sie nur Früchte aßen vom Baum,<br />
ob sie den Hühnchen rupften den Flaum?<br />
Hierüber schweigen die Bibelgelehrten,<br />
die jedes Verslein mit Glossen beschwerten.</p>
<p>Doch sind wir selbst Hermeneuten genug,<br />
kundig zu deuten: Die Zeit vor dem Pflug,<br />
all jenen Plagen und Ängsten und Sorgen,<br />
kannte den strahlenden Weckruf am Morgen,<br />
denn der Gespornte verabsäumte nie,<br />
siegreich zu krähen sein Kikeriki.</p>
<p>Daß sie zu Ostern die Eier bemalten<br />
und sie verbargen in Erdmutters Falten,<br />
wo ihre Kindlein aufjauchzend sie fanden,<br />
sei dummes Zeug, denn noch nicht erstanden<br />
war ja der Herr, herrscht an uns ein Meister-<br />
denker und Zensor poetischer Geister.<br />
Wir aber wissen, ein Ostern war schon,<br />
als Adam pflückte für Eva den Mohn,<br />
um ihn zu streun auf die lieblichen Glieder –<br />
tat sie die Augen auf, krähte es wieder.</p>
<p>Fragst du uns aber, was ist mit den Hasen,<br />
da in der Bibel wir nichts davon lasen.<br />
Nun, davon sagen uns weise Poeten:<br />
Sanft hat die Henne die Hasen gebeten,<br />
aus dem Gelege des Frühjahrs zu klauben<br />
Eier genug, und in heimischen Lauben<br />
zu kolorieren mit Punkten und Ringen,<br />
dann sie in Körben zu Adam zu bringen,<br />
daß er und Evchen sie schlau unter Hecken<br />
zur Überraschung der Kleinen verstecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tiere im Sonett</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/tiere-im-sonett/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 22:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere im Sonett Sonette komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn sie ins Aug ihm fliegt, die zarte Mücke, als hätte sie gesandt das Hochgericht, rast selbst der tumbe Oger und erbricht, die grad er in sich schlang, die besten Stücke. Liegt Leda, welk, gedunsen, auf dem Bette, und vor ihr schwebt ein weißer Flaum, der Schwan, greint sie: „Du hast mir Unrecht angetan, tilg, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/tiere-im-sonett/">Tiere im Sonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sie ins Aug ihm fliegt, die zarte Mücke,<br />
als hätte sie gesandt das Hochgericht,<br />
rast selbst der tumbe Oger und erbricht,<br />
die grad er in sich schlang, die besten Stücke.</p>
<p>Liegt Leda, welk, gedunsen, auf dem Bette,<br />
und vor ihr schwebt ein weißer Flaum, der Schwan,<br />
greint sie: „Du hast mir Unrecht angetan,<br />
tilg, dummer Dichter mich aus dem Quartette!“</p>
<p>Und huscht dir wieder ein Gespenst ins Zimmer,<br />
ist es der toten Liebe Schatten wohl.<br />
Schon hockt als Eule sie im Vers-Gezweige,</p>
<p>wie kläglich ist ihr Rufen, fahl und hohl.<br />
Nein, scheuch sie nicht, sie kehrt zurück ja immer.<br />
Sprich: „Friß die Maus, den fetten Reim, und schweige!“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die entlaufenen Hühner</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-entlaufenen-huehner/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-entlaufenen-huehner/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 23:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die entlaufenen Hühner Sonette komische Gedichte Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer ließ sie flattern aus dem dumpfen Stalle, daß überall ihr Scharren öd und schrill ihr albernes Gegacker widerhalle? Laut ward das Huhn, der Gockel aber still. Der Hahn hat selbst den Kamm sich abgeschnitten, den stolz geschwellten, sich gekappt den Sporn, als Schatten seiner selbst nur noch gelitten, kräht er nicht mehr, ein Heros [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-entlaufenen-huehner/">Die entlaufenen Hühner</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ließ sie flattern aus dem dumpfen Stalle,<br />
daß überall ihr Scharren öd und schrill<br />
ihr albernes Gegacker widerhalle?<br />
Laut ward das Huhn, der Gockel aber still.</p>
<p>Der Hahn hat selbst den Kamm sich abgeschnitten,<br />
den stolz geschwellten, sich gekappt den Sporn,<br />
als Schatten seiner selbst nur noch gelitten,<br />
kräht er nicht mehr, ein Heros ohne Zorn.</p>
<p>Daß Füchse auf die unbewachten lauern,<br />
die Hühner, schwärmen sie Mänaden gleich,<br />
das graue Herz des Hahns wird es nicht dauern,</p>
<p>schwirrt auch Gefieder bacchisch rot statt bleich.<br />
Wer wieder schließt sie in des Pferches Schranken,<br />
burleske Epen sollen um ihn ranken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der falsche Hase</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-falsche-hase/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-falsche-hase/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2024 00:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der falsche Hase komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es war einmal ein Hündelein, das Fell wie Schnee, kohlschwarz die Nase, Da rief es jählings: „Nennt mich Hase!“ Es mocht partout kein Hund mehr sein. Die Katze fragte: „Lieber Hund, was findest du am Hasentume?“ Sprach’s: „Duftest bald wie eine Blume, lebst du vegan, ißt dich gesund. Es ist nicht gut, nach Katzenart von [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-falsche-hase/">Der falsche Hase</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Hündelein,<br />
das Fell wie Schnee, kohlschwarz die Nase,<br />
Da rief es jählings: „Nennt mich Hase!“<br />
Es mocht partout kein Hund mehr sein.</p>
<p>Die Katze fragte: „Lieber Hund,<br />
was findest du am Hasentume?“<br />
Sprach’s: „Duftest bald wie eine Blume,<br />
lebst du vegan, ißt dich gesund.</p>
<p>Es ist nicht gut, nach Katzenart<br />
von Blut und Fleisch sich nähren,<br />
die Seele, sagen Weisheitslehren,<br />
wird nur durch Halm und Blüten zart.“</p>
<p>Da ging es hin ins Wiesengrün<br />
und rupfte Gras, schlang Immortellen,<br />
hat leis geschnieft, statt laut zu bellen,<br />
sprang hold ein Häschen zu ihm hin.</p>
<p>Am Abend lief’s zum Frauchen heim,<br />
es mochte kaum das Pfötchen heben,<br />
ach, das vegane Hundeleben<br />
gab ihm bloß einen mageren Reim.</p>
<p>Das Frauchen hat es lieb geküßt,<br />
sein wirres Fell ihm glattgestrichen,<br />
es schien ein Spuk von ihm gewichen,<br />
als sanft es eingeschlummert ist.</p>
<p>Am Morgen hielt ein Würstelein<br />
sie ihm vor seine Schnuppernase,<br />
vergessen war der Buddha-Hase,<br />
es bellte laut, das Hündelein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-falsche-hase/">Der falsche Hase</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der schlaue Floh</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-schlaue-floh/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-schlaue-floh/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 23:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der schlaue Floh komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=31588</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es war ein Flöhlein zart, hat bitterlich gefroren, das Weiche wurde hart, es gab sich schon verloren. Kein Vieh hat sich erbarmt, sie wedeln’s aus den Ställen, ein Engel hätt’s umarmt, doch gehn sie nicht in Fellen. Da hat der Floh erblickt ein Hündchen einsam trotten, sein Pelz hat ihn bestrickt, zwar räudig und voll [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schlaue-floh/">Der schlaue Floh</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Flöhlein zart,<br />
hat bitterlich gefroren,<br />
das Weiche wurde hart,<br />
es gab sich schon verloren.</p>
<p>Kein Vieh hat sich erbarmt,<br />
sie wedeln’s aus den Ställen,<br />
ein Engel hätt’s umarmt,<br />
doch gehn sie nicht in Fellen.</p>
<p>Da hat der Floh erblickt<br />
ein Hündchen einsam trotten,<br />
sein Pelz hat ihn bestrickt,<br />
zwar räudig und voll Zotten,</p>
<p>er tänzelt vor dem Hund.<br />
Als hätt er Musengaben,<br />
floß es aus seinem Mund,<br />
wie Honig fließt aus Waben:</p>
<p>„Du schönes Fabeltier,<br />
wie glänzt dein Aug, die Pfoten<br />
sind samtene Polster vier,<br />
wie seidenfein sich knoten</p>
<p>die Locken dir im Haar.<br />
Laß mich am Ohr dir schmachten,<br />
mit Hymnen wunderbar<br />
in Schlaf dich wiegen, sachten.</p>
<p>Dein Hauch ist wie Parfüm,<br />
gepreßt im fernen Osten<br />
aus blauendem Geblüm,<br />
das nur die Schönsten kosten.</p>
<p>So vornehm, wie du bist,<br />
magst einen Floh dir halten,<br />
der auch ein Sänger ist,<br />
zu rühmen Lichtgestalten,</p>
<p>der Ahnen edlen Stamm,<br />
dem Mond und Sonne glühten,<br />
dich als das Kalligramm<br />
aus seinen schönsten Blüten.“</p>
<p>Solch schmeichelndem Gesumm<br />
kein Hund kann widerstehen,<br />
von Lobgelalle dumm,<br />
die Augen mußt verdrehen.</p>
<p>Und schwupp war schon der Floh<br />
ihm in das Fell gedrungen;<br />
der Hund ward sein nicht froh,<br />
hat nie ein Lied gesungen.</p>
<p>Er zwickte ihm ins Ohr,<br />
wie widrig war sein Schmatzen,<br />
Vernichtung er ihm schwor,<br />
doch half kein Schnappen, Kratzen.</p>
<p>Der Floh, er hat es warm,<br />
die Musen, sie entschweben,<br />
dumpf, ohne ihren Charme<br />
geht hin ein Hundeleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schlaue-floh/">Der schlaue Floh</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Falstaff</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/falstaff/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/falstaff/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 23:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Falstaff komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=31571</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich will saufen, schlafen, saufen, wenn ich einmal auf mich recke, süßen Duft des Abends schmecke, muß ich mir die Haare raufen. Hör ich Tauben voll Entzücken dunkel gurren, lieblich schwirren, Mädchen kichern, Mädchen girren, will den Erdball ich zerdrücken. Fühle ich das heiße Rasen schwellen meine schlaffen Venen, will ich mich ins Dunkel lehnen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/falstaff/">Falstaff</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will saufen, schlafen, saufen,<br />
wenn ich einmal auf mich recke,<br />
süßen Duft des Abends schmecke,<br />
muß ich mir die Haare raufen.</p>
<p>Hör ich Tauben voll Entzücken<br />
dunkel gurren, lieblich schwirren,<br />
Mädchen kichern, Mädchen girren,<br />
will den Erdball ich zerdrücken.</p>
<p>Fühle ich das heiße Rasen<br />
schwellen meine schlaffen Venen,<br />
will ich mich ins Dunkel lehnen,<br />
Sonne soll mein Furz ausblasen.</p>
<p>Was anämisch Dichterlinge<br />
von der Rose Glut geschrieben,<br />
laß in Flocken ich zerstieben,<br />
bis mir Schnee ein Grabtuch bringe.</p>
<p>Daß es unterm Strahl nicht taue,<br />
will ich bergen mich im Schatten,<br />
wie es tun die schlauen Ratten.<br />
Gramverfettet Herz, ergraue.</p>
<p>Ruft empor mich die Posaune,<br />
will ich, daß der Wanst mir bleibe,<br />
Hüpfburg am verklärten Leibe,<br />
hebend schlanker Engel Laune.</p>
<p>Gottes Milde wird verzeihen,<br />
daß ich aus dem Lot geraten,<br />
roch ich einen fetten Braten,<br />
lüstern-dumm nur konnte freien.</p>
<p>War auf Erden schon ein Büßer,<br />
dank der Damen Spott und Höhnen,<br />
doch mich kann ein Kuß versöhnen,<br />
eines Cherubs himmlisch-süßer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/falstaff/">Falstaff</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sprachkatze</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-sprachkatze/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-sprachkatze/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 23:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sprachkatze Zeitgedichte komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=31527</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der verliebte Nieswurz Ranunculus bulbosus, der Stinke-Nieswurz, hat in die Lilie unerhörterweise sich verknallt. Sag’s, Dichter, aber leise, die stolze Schöne hält den Wurz sich kurz. Der Stinker soll die Duftende nicht frein, der Adamskloß nicht steigen zum Olympus, homerisch schallt Gelächter auf den Klumpfuß, im Blick der Schönen schrumpft Herr Hanswurst ein. * Die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-sprachkatze/">Die Sprachkatze</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der verliebte Nieswurz</strong></p>
<p>Ranunculus bulbosus, der Stinke-Nieswurz,<br />
hat in die Lilie unerhörterweise<br />
sich verknallt. Sag’s, Dichter, aber leise,<br />
die stolze Schöne hält den Wurz sich kurz.</p>
<p>Der Stinker soll die Duftende nicht frein,<br />
der Adamskloß nicht steigen zum Olympus,<br />
homerisch schallt Gelächter auf den Klumpfuß,<br />
im Blick der Schönen schrumpft Herr Hanswurst ein.</p>
<p>*</p>
<p><strong>Die Trüben und Vulgären</strong></p>
<p>Licht soll sich Trübem mengen,<br />
Ruß über Rosen streichen,<br />
die Würdigkeit nach Rängen<br />
konformem Grinsen weichen.</p>
<p>Es schneiden die Vulgären<br />
des hohen Stiles Sprossen<br />
mit klappernden Wut-Scheren,<br />
bis aller Glanz zerflossen.</p>
<p>Nicht Zeugen und Gebären<br />
soll Sinn dem Dasein geben,<br />
nicht Retten und Verklären<br />
dem Wort der Dichtung Leben.</p>
<p>Die Schatten mimen Dramen,<br />
es kreißen die Sterilen,<br />
aus Tunten werden Damen,<br />
Goldmund aus Infantilen.</p>
<p>Nicht Mann, nicht Frau soll länger<br />
des Lebens Spannung künden,<br />
der Bund nicht, nicht der Sänger<br />
des Daseins Kreislauf ründen.</p>
<p>So sollen wir zerfallen,<br />
Geschlecht und Wort und Blume,<br />
doch Sonne hat noch Krallen,<br />
zu lockern auf die Krume.</p>
<p>*</p>
<p><strong>Das betörte Stachelschwein</strong></p>
<p>Im Frühling weht der Flieder,<br />
da fühlt das Stachelschwein,<br />
das muß wohl Liebe sein,<br />
senkt seine Stacheln nieder.</p>
<p>Ein holdes Weib zu finden,<br />
rennt es durch bittres Kraut,<br />
vergißt den Duft, die Braut,<br />
will einen Eber schinden.</p>
<p>*</p>
<p><strong>Die Sprachkatze</strong></p>
<p>Der Dichter will von Liebe singen,<br />
kaum schreibt er „L“, muß wider Willen<br />
„Langweile“ ihm den Versfuß füllen,<br />
die „Schwingen“ zwackt ihm ab ein „Zwingen“.</p>
<p>Und wieder haucht ihn an die Muse,<br />
ihn aber würgt’s wie Mundes Fäule,<br />
statt „heiter“ schreibt er „Eiterbeule“,<br />
kein „Busen“ fliegt, es flockt die „Fluse“.</p>
<p>Trittst du der Sprache auf die Tatze,<br />
wird sie nicht mauzen, sondern fauchen,<br />
willst schmachtend in ihr Auge tauchen,<br />
trifft dich das Blitzen einer Katze.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von letzten Dingen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/von-letzten-dingen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/von-letzten-dingen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 00:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Von letzten Dingen komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wieder und wieder gelallt, nistet ins Ohr sich der Trug, krakenweich tastend ans Herz, das nicht mehr singt, sondern schmatzt. * Todes obszöne Monstranz, mondbleich gereckt überm Schlaf wogender Seelen am Strand, wo schon Leviathan schäumt. * Wenn die Posaune erschallt und sich die Grabplatte hebt, klappern Gerippe auch rings, bleib stur ich liegen allein. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/von-letzten-dingen/">Von letzten Dingen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder und wieder gelallt,<br />
nistet ins Ohr sich der Trug,<br />
krakenweich tastend ans Herz,<br />
das nicht mehr singt, sondern schmatzt.</p>
<p>*</p>
<p>Todes obszöne Monstranz,<br />
mondbleich gereckt überm Schlaf<br />
wogender Seelen am Strand,<br />
wo schon Leviathan schäumt.</p>
<p>*</p>
<p>Wenn die Posaune erschallt<br />
und sich die Grabplatte hebt,<br />
klappern Gerippe auch rings,<br />
bleib stur ich liegen allein.</p>
<p>Will sie nicht sehen aufs neu,<br />
die mir das Leben vergällt,<br />
Fluch auf den weibischen Gott,<br />
der mir und ihnen vergibt.</p>
<p>Will auch nicht hören den Chor,<br />
auf Esperanto am End,<br />
das mich mein Lebtag gequält,<br />
singen das Schillersche Lied.</p>
<p>*</p>
<p>Wie sie grotesk schwappt und schwankt,<br />
auf trüber Flut von Geschwätz,<br />
Blume des Munds, Celluloid,<br />
Hölderlins Zunge, gepierct.</p>
<p>*<br />
Paula, so nennt sich nun Paul,<br />
baumelt ihr auch der Schwanz.<br />
Schindet er sich einen Schlitz,<br />
gilt’s nun für lesbischen Scherz.</p>
<p>*</p>
<p>Volk, ein Gespinst, das man reißt<br />
gleich einem Schleier vom Aug,<br />
und was sie sehen, ist nichts<br />
als das gesichtslose Fleisch.</p>
<p>*</p>
<p>Heimatlos wurde das Wort,<br />
ein Eremit, der nun schweigt<br />
vor einem schweigenden Meer,<br />
unter der sternlosen Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unverhofftes Wiedersehen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/unverhofftes-wiedersehen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/unverhofftes-wiedersehen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 23:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Unverhofftes Wiedersehen komische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mondhelle Nymphe, lilienbleich, mir wie aus Schilfen zugeschwommen, von wildem Duft war ich benommen, das Mark der Schwermut wurde weích. Hast neckisch mir ein weißes Haar, da ich geschlummert, ausgerissen, mir in die Lippe sanft gebissen, als wären wir ein Liebespaar. Und lagen wir im schwanken Gras, war goldne Flut herabgeflossen, hat Pracht der Locken [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/unverhofftes-wiedersehen/">Unverhofftes Wiedersehen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mondhelle Nymphe, lilienbleich,<br />
mir wie aus Schilfen zugeschwommen,<br />
von wildem Duft war ich benommen,<br />
das Mark der Schwermut wurde weích.</p>
<p>Hast neckisch mir ein weißes Haar,<br />
da ich geschlummert, ausgerissen,<br />
mir in die Lippe sanft gebissen,<br />
als wären wir ein Liebespaar.</p>
<p>Und lagen wir im schwanken Gras,<br />
war goldne Flut herabgeflossen,<br />
hat Pracht der Locken sich ergossen,<br />
daß ich des grauen Tags vergaß.</p>
<p>Heut hat der Leiter des Büros<br />
die neue Schreibkraft angewiesen,<br />
sie war’s, die eitler Vers gepriesen,<br />
gebräunt, ihr Dutt ein Schattenkloß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vertane Lektüren</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/vertane-lektueren/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/vertane-lektueren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 22:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vertane Lektüren komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>ego apis Matinae more modoque grata carpentis thyma per laborem plurimum circa nemus uvidique Tiburis ripas operosa parvus carmina fingo. Horaz, Ode 4, 2, 27–32 &#160; Ach ja, hoch flog der große Pindaros, ein Schwan, himmlische Musen zu betören, doch was mich graue Schulmaus stets verdroß, das stumme Buch ließ mich kein Rauschen hören. Ein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vertane-lektueren/">Vertane Lektüren</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>ego apis Matinae<br />
more modoque</em></p>
<p><em>grata carpentis thyma per laborem</em><br />
<em> plurimum circa nemus uvidique</em><br />
<em> Tiburis ripas operosa parvus</em><br />
<em> carmina fingo.</em></p>
<p>Horaz, Ode 4, 2, 27–32</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ach ja, hoch flog der große Pindaros,<br />
ein Schwan, himmlische Musen zu betören,<br />
doch was mich graue Schulmaus stets verdroß,<br />
das stumme Buch ließ mich kein Rauschen hören.</p>
<p>Ein Sturzbach, der da braust, pries ihn Horaz,<br />
in wilden Gischtes Schäume mich zu locken,<br />
wo aber, Wonnen blauen Hymnen-Bads,<br />
Papier, es brauste nicht und blieb staubtrocken.</p>
<p>Zart hat der Römer es uns anvertraut,<br />
nicht stürze er, ein Schwan, in blaue Tiefen,<br />
umsumme, niedre Biene, Quendelkraut,<br />
bis seine Carmina von Nektar triefen.</p>
<p>So hab ich mich ins Sommergras gelegt,<br />
der Ode Ton war schon im Traum verklungen,<br />
ein dunkles Brummen kam herangefegt,<br />
ein Stich, und ich bin schreiend aufgesprungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schlammgeschöpfe</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/schleimgeschoepfe/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/schleimgeschoepfe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 23:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schlammgeschöpfe komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sind es Blitze, sind es Küsse, die den Urschlamm aufgewühlt? Sieh, im Asphalt zarte Risse, wo die Butterblume blüht. &#160; Manchmal siehst du Blasen schimmern in den Tümpeln, grünlich-braun, manchmal hörst du Schluchzen, Wimmern, und dich überschauert Graun. Und dann peitschen auf die Flossen das Gewässer und es schäumt, Gras und Veilchen sind begossen von [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schleimgeschoepfe/">Schlammgeschöpfe</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>S</em></strong><em>ind es Blitze, sind es Küsse,<br />
die den Urschlamm aufgewühlt?<br />
Sieh, im Asphalt zarte Risse,<br />
wo die Butterblume blüht.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manchmal siehst du Blasen schimmern<br />
in den Tümpeln, grünlich-braun,<br />
manchmal hörst du Schluchzen, Wimmern,<br />
und dich überschauert Graun.</p>
<p>Und dann peitschen auf die Flossen<br />
das Gewässer und es schäumt,<br />
Gras und Veilchen sind begossen<br />
von der Qual, die sich gebäumt.</p>
<p>Wie sie aneinanderkleben,<br />
Lippenwulst und weicher Wanst,<br />
wie sie auf- und niederschweben,<br />
Salome hat so getanzt.</p>
<p>Wie sie Haut an Häute leimen<br />
Wollusttränen, trüben Schweiß,<br />
könnte nur ein Dichter reimen,<br />
der sich Sohn Mephistos weiß.</p>
<p>Was der Schlamm dem Schlamm gesungen,<br />
hat zum Liebeslied gereicht,<br />
und sie sind ans Licht gedrungen,<br />
Schlammgeschöpfe fadenleicht.</p>
<p>Ja, sie sind es, denen glücken<br />
Liebestänze, kaum bewußt,<br />
wo wir Aug in Aug uns blicken,<br />
starr wie ein Kristall der Lust.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Satans Mühle</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/satans-muehle/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 23:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Satans Mühle groteske Gedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Mach endlich Schluß mit diesen Abgesängen! Des Efeus Schlurfen auf den Friesen klingt wie Rasseln in verschleimten Atemgängen. Und jenen Quell, der dürrem Vers entspringt, laß nur verschütten von Betonidioten, kein Melancholiker ward je beschwingt, dem du das trübe Wässerchen entboten. Schließ den Reliquienladen mit Gebeinen, in Blech-Hyperbeln eingefaßt, maroden, Kein frisches Weib wird Talmischmuck [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/satans-muehle/">Satans Mühle</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Mach endlich Schluß mit diesen Abgesängen!<br />
Des Efeus Schlurfen auf den Friesen klingt<br />
wie Rasseln in verschleimten Atemgängen.</p>
<p>Und jenen Quell, der dürrem Vers entspringt,<br />
laß nur verschütten von Betonidioten,<br />
kein Melancholiker ward je beschwingt,</p>
<p>dem du das trübe Wässerchen entboten.<br />
Schließ den Reliquienladen mit Gebeinen,<br />
in Blech-Hyperbeln eingefaßt, maroden,</p>
<p>Kein frisches Weib wird Talmischmuck nachweinen,<br />
den du aus fahlem Pergament geschnitten,<br />
ihr Auge glänzt ins Blau von Saphirsteinen.</p>
<p>Verhülle nicht, die leuchten, Sonnenquitten,<br />
mit dunkler Verse Laubesüberhängen,<br />
die nur verbergen, was du nicht erlitten.“ –</p>
<p>„Wer bist du denn, mich unwirsch zu bedrängen,<br />
und mir den goldnen Becher zu verwehren,<br />
wenn sich des müden Daseins Schatten längen?</p>
<p>Soll ich die fade Lust von Geistern mehren,<br />
die faulend sich um Fäulnisgötzen ranken,<br />
heiß wetzen, die um Lilien klappern, Scheren,</p>
<p>versagen mir, auf schwarzem Samt zu schwanken<br />
mit Knospen, die sich stumm dem Mond aufschließen,<br />
soll krank ich lallen mit den Geisteskranken?</p>
<p>Soll ich, die mir am Versfuß schüchtern sprießen,<br />
die Veilchen für die Höhnenden zerdrücken,<br />
die Säure auf der Anmut Lächeln gießen?</p>
<p>Wer bist du denn, den Vers mir zu zerpflücken?“ –<br />
„Ich bin dein Gegen-Ich und schlafe neben<br />
dir, um das Traumgesicht dir zu zerstücken.</p>
<p>Ich bin die schwarze Laus in deinen Reben,<br />
die schmatzend frißt und frißt, bis ich es fühle,<br />
kein Traubengold wird deinen Most beleben.</p>
<p>Zart eingefädelt tropft die Hirnkanüle,<br />
und Bilder bröckeln, Wort zersetzt ein Keim,<br />
Ich bin, dein Mark zu mahlen, Satans Mühle,</p>
<p>die bacchisch kreischt, zertrümmert sie den Reim.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Heimsuchung</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-heimsuchung/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-heimsuchung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 23:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Heimsuchung Liebesgedichte komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie ragte schwebend schon, als ich erwachte, falls ich erwachte, ragte schimmernd auf, als ob im schlaffen Flausch des Vorhangs Zwielicht Novemberdämmerung verhieß. Die Haut, so weiß wie Kalk – doch war es Haut, nicht Firnis toten Lichts, nicht Mehl des Geistermahls, zerrieben zärtlich von Persephone? Und eine aufgebrochne Purpurfrucht, ein Mund, der nur in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-heimsuchung/">Die Heimsuchung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ragte schwebend schon, als ich erwachte,<br />
falls ich erwachte, ragte schimmernd auf,<br />
als ob im schlaffen Flausch des Vorhangs Zwielicht<br />
Novemberdämmerung verhieß. Die Haut,<br />
so weiß wie Kalk – doch war es Haut, nicht Firnis<br />
toten Lichts, nicht Mehl des Geistermahls,<br />
zerrieben zärtlich von Persephone?<br />
Und eine aufgebrochne Purpurfrucht,<br />
ein Mund, der nur in Tropfen reden konnte,<br />
die dünne Schlieren formten, trüben Schmelz,<br />
im fahlen Inkarnat zur Aber-Frucht,<br />
die bitter ward, verrunzelt und verblaßt.<br />
Und nenne Augen nicht, was keinen Blick,<br />
was einen grauen Strahl mir zwischen wirrem<br />
Tang des Haars und spröden Büscheln trieb<br />
ins Angesicht, daß es von Pusteln juckte.<br />
Was wollte sie von mir, die Schwärmerin,<br />
lebendig tot, was ich ihr schuldig blieb,<br />
was sie vergessen hat wie ein Geschmeid<br />
in meinem Bett, bevor sie schied, ein Flattern<br />
wie eines Flügels, der ins Leere flog?<br />
Ich wußte es, mein Herz war das Geschmeide,<br />
das sie vermißte, das warme Blut im kalten<br />
Schattenreich, und als ich’s blitzen sah,<br />
war es ein Messer, krumme Harpyienklaue,<br />
da schrie ich auf und berstend war mein Schrei,<br />
daß jäh ein Wind das Fenster aufgeschlagen<br />
und wirbelte das Grauen aus dem Raum,<br />
des Albtraums hohle Maske und Gespinst.<br />
Kam‘s nicht wie Blumenodem ferner Gärten,<br />
von Auen einer längst verwelkten Welt,<br />
da liebend wir gewandelt Hand in Hand<br />
und uns das Herz geküßt ein Duft von Veilchen?<br />
Und hielten wir des Krugs umflorten Mund<br />
der Quelle hin, schwang sich aus dunklem Glucksen<br />
Nymphenton, und Lippen glänzten feucht.<br />
Und ist ja dieses Kythera gebannt,<br />
seit deine Taube ihr Genist verließ,<br />
ein anderes am Acheron zu bauen,<br />
so fern, kein leises Gurren dringt herüber,<br />
leb ich in kahlen Verliesen dumpf dahin,<br />
wo meiner Feigheit Seufzer widerhallen,<br />
umsonst die Hoffnung, daß du wiederkehrst,<br />
Ikone du des Ungelebten, o Gespenst,<br />
mein Herz entreißend mich von mir erlöst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-heimsuchung/">Die Heimsuchung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Traumgegacker</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/traumgegacker/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/traumgegacker/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 23:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Traumgegacker komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=28307</guid>
		<description><![CDATA[<p>Bin ich wach, hör ich ein Gackern, tasten da nicht Schimmer? Dreh den Kopf, dreht sich das Zimmer, unterm Bett wohnt goldnes Flackern, golddurchsponnen liegt ein Stroh, schön gewölbt ein Nest. Und ein Huhn mit Mondgefieder plustert sich und redet so: „Träumer Dichter, träumst du wieder, halte holde Bilder fest, laß mich hier im Dunkel [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traumgegacker/">Traumgegacker</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ich wach, hör ich ein Gackern,<br />
tasten da nicht Schimmer?<br />
Dreh den Kopf, dreht sich das Zimmer,<br />
unterm Bett wohnt goldnes Flackern,<br />
golddurchsponnen liegt ein Stroh,<br />
schön gewölbt ein Nest.<br />
Und ein Huhn mit Mondgefieder<br />
plustert sich und redet so:</p>
<p>„Träumer Dichter, träumst du wieder,<br />
halte holde Bilder fest,<br />
laß mich hier im Dunkel hocken,<br />
Liebesglucke, die ich bin.<br />
Fade wär ein Hühnerleben,<br />
Gottes Schöpfung müßte stocken,<br />
würden keine Küken ritzen<br />
lang gewärmte Schalen.<br />
Sind nicht Worte, bunt gescheckt,<br />
worauf Dichter brütend schwitzen,<br />
bis sich pochend Sinn entdeckt?<br />
Streue Sonnenkörner hin,<br />
hörst du hell die Kleinen fiepen,<br />
ich will glucken, bis die Kahlen<br />
Flausch und Flaum und Vlies umschweben.<br />
Träum noch, Dichter, gute Weile,<br />
bis die Brut gelang,<br />
endlich schreibst du eine Zeile,<br />
die dem Ei entsprang.“</p>
<p>Bald erstarb das goldne Flackern,<br />
Funkenepigramm,<br />
bald erlosch das süße Gackern,<br />
Traum und Bild und Sinn verschwamm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/traumgegacker/">Traumgegacker</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der König und sein Narr</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-koenig-und-sein-narr/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-koenig-und-sein-narr/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2022 23:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der König und sein Narr komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=28107</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Wasserkopf ward König, der Philosoph sein Narr, der ihn allmorgendlich mit frischem Lorbeer kränzt und Herrscherträume deutet, doch hinter einer Maske süffisanten Grinsens. „Ich träumte von dem Hasen wieder, der auf dem Thron gesessen, ja meinem Thron, sein Fell war purpurfarben, und seine Löffel ragten steil auf zum Baldachin.“ „Das bist du selber nicht, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-koenig-und-sein-narr/">Der König und sein Narr</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wasserkopf ward König,<br />
der Philosoph sein Narr,<br />
der ihn allmorgendlich<br />
mit frischem Lorbeer kränzt<br />
und Herrscherträume deutet,<br />
doch hinter einer Maske<br />
süffisanten Grinsens.<br />
„Ich träumte von dem Hasen<br />
wieder, der auf dem Thron<br />
gesessen, ja meinem Thron,<br />
sein Fell war purpurfarben,<br />
und seine Löffel ragten<br />
steil auf zum Baldachin.“<br />
„Das bist du selber nicht,<br />
doch der du könntest sein,<br />
wär deine Inbrunst reiner,<br />
würd immerfort nicht glucksen<br />
in deinem Kopf die Brühe.“<br />
Da eilen schon die Schranzen,<br />
aller Scham entblößte,<br />
nackt dem Bett entschlüpfte,<br />
hosenlos enthemmte,<br />
Zwerge, Schrate, Zwitter,<br />
Bübchen, Dämchen, Hündchen,<br />
coupiert und ausrasiert,<br />
um ihren Hals geschlungen<br />
ein Band hortensienblau,<br />
im Anus Büschel schwingend,<br />
Gräser, Mohn und Farn.<br />
Inmitten quillt die Mutter,<br />
ein wogend Ungetüm<br />
aus Schmand und fahlem Fleisch<br />
in kess durchbrochnen Spitzen.<br />
Es knirscht im Knie der Zwerge,<br />
die Schrate knacken Zapfen,<br />
die Zwitter jodeln Oden.<br />
Die Bübchen schwenken emsig<br />
umzwirnter Anmut Schwänzchen,<br />
die Schönen seufzen artig,<br />
den Po der Hoheit reckend,<br />
die Hündchen hecheln Schaum.<br />
„Mir träumte“, spricht Madame,<br />
das Negligé lass lüpfend,<br />
„wie grüne Fluten stiegen<br />
und trugen fort den Thron,<br />
der hehre Kopf des Königs<br />
schaukelte auf ihnen<br />
wie eine lose Boje<br />
und sang zu ihrem Plätschern<br />
ein obszönes Lied,<br />
er wurde klein und kleiner,<br />
verschrumpelte zur Unke,<br />
die eines Hechtes Maul<br />
schwuppdiwupp verschlang.“<br />
„Die Flut“, spricht kühn der Deuter,<br />
entquoll dem Kopf des Königs,<br />
ihr Plätschern und das Lied<br />
sind seiner Muse Wohllaut,<br />
der Hecht ist ihr Gespiele,<br />
Leviathan, der Fresser.“<br />
Da schlägt mit seinem Zepter<br />
der Wasserkopf dem Narren<br />
das kahle Haupt entzwei,<br />
daß eine Schar von Vögeln<br />
zwitschernd ihm entflattert.<br />
Es hebt ein Tanzen an,<br />
ein Zucken nackter Beine,<br />
ein Schütteln falscher Locken,<br />
ein Girren und ein Bellen.<br />
Der König fällt vom Thron,<br />
Madame birgt ihn, er winselt,<br />
in ihres Busens Mulde.<br />
Plötzlich wird es still,<br />
die Entourage erstarrt,<br />
leblose Marionetten.<br />
Der Narr ist auferstanden,<br />
thront unterm Baldachin<br />
und liest bedächtig nickend<br />
in einem goldenen Buch<br />
vom Spiel des Weltenschöpfers<br />
mit einem Ungeheuer<br />
in seines Geistes Tiefen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Totenreich</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-totenreich/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/im-totenreich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 23:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Im Totenreich Gedichte über Koblenz-Metternich groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=28055</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das Dorf der Kindheit lag im Totenreich, ich ging die alten Gassen hin und wider, als wäre Gehen eines Schattens Wanken. Der Vorzeit-Linde volle Krone, einst ein Spender feiner Würze, warmen Rauschens, Geschwulst aus nassem Nebel, schmutzig-braun, der Sonne grünes Fruchtgemach verkommen. Und alles stumm, kein Widerhall von Schritten, als könnte eines Schattens Huschen hallen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-totenreich/">Im Totenreich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dorf der Kindheit lag im Totenreich,<br />
ich ging die alten Gassen hin und wider,<br />
als wäre Gehen eines Schattens Wanken.<br />
Der Vorzeit-Linde volle Krone, einst<br />
ein Spender feiner Würze, warmen Rauschens,<br />
Geschwulst aus nassem Nebel, schmutzig-braun,<br />
der Sonne grünes Fruchtgemach verkommen.<br />
Und alles stumm, kein Widerhall von Schritten,<br />
als könnte eines Schattens Huschen hallen,<br />
kein Hahnenschrei, denn keine Frühe flammte,<br />
kein Brüllen einer Kuh, es schwoll kein Euter,<br />
kein Lamm, das blökte, und kein Hirt, der sang,<br />
kein Vogelruf, die Nester waren leer,<br />
und keine Glocke pries, es war kein Heil.<br />
Und keines Lebens Odem hat die Stille<br />
behaucht mit Seufzen, und kein Angesicht,<br />
dem sich die Lider aufgetan zum Gruß<br />
des süßen Lichts, es blüht hier trügerisch<br />
den Nächten nur die Asphodele Mond.<br />
Und war kein Fenster, wo ein Schimmern<br />
getreue Hand dem Honigschmelz entfacht,<br />
die Stiege dem Verlorenen zu weisen.<br />
An den basaltenen Wänden rannen Tränen,<br />
wie Onyx schwarz und purpurn wie Rubin.<br />
Am Haus der Ahnen war ein Brandmal düster<br />
das bunte Fresko von des Meisters Hand,<br />
und statt der Huld der Himmelskönigin,<br />
der einer Flora gleich der blaue Mantel<br />
geflattert über schlichten Bauernkörben<br />
voll Ähren, Trauben, Kirschen, gelben Birnen,<br />
hat dort ein Dämon schwarze Lederflügel<br />
mit Krallen einer Fledermaus gehüllt<br />
um einen Berg von Aas und bleichen Knochen.<br />
Ich bog den alten Weg ums Kirchenschiff,<br />
o Wrack an unbewohnten Eilands Ufer,<br />
und sah den Hund des Küsters, dem ich oft<br />
das krause Fell mit meinem Kamm geglättet,<br />
da lag er reglos auf der Schwelle, freudig<br />
kam ich ihm nah, ob er mich noch erkenne,<br />
doch hob er nicht den Kopf, hat nicht gewedelt,<br />
und als ich kindisch-blind nach ihm getastet,<br />
griff ich ins Leere und das Bild zerfiel.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wartʼs ab</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wart%ca%bcs-ab/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wart%ca%bcs-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Jan 2022 23:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wartʼs ab Zeitgedichte groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=28051</guid>
		<description><![CDATA[<p>Verzwergung der sorgenden Väter. Verhöhnung der selbstlosen Mütter. Das Wort, wie es riecht nach Urin. Wartʼs ab, ein paar Possen später knien die großen Zerrütter vorm thronenden Harlekin. Zerbrochen die Himmelsleiter. Dem Engel zerschnitten die Flügel. Das Wort, ganz erloschene Glut. Wartʼs ab, ein Consilium weiter entfernt das Kreuz man vom Hügel, es mahnte an [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wart%ca%bcs-ab/">Wartʼs ab</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verzwergung der sorgenden Väter.<br />
Verhöhnung der selbstlosen Mütter.<br />
Das Wort, wie es riecht nach Urin.<br />
Wartʼs ab, ein paar Possen später<br />
knien die großen Zerrütter<br />
vorm thronenden Harlekin.</p>
<p>Zerbrochen die Himmelsleiter.<br />
Dem Engel zerschnitten die Flügel.<br />
Das Wort, ganz erloschene Glut.<br />
Wartʼs ab, ein Consilium weiter<br />
entfernt das Kreuz man vom Hügel,<br />
es mahnte an Opfer und Blut.</p>
<p>Nach hinten gesetzt die Gescheiten.<br />
Und vorne, da lümmeln die Blöden.<br />
Das Wort, nur ein Phrasengedresch.<br />
Wartʼs ab, in beschworenen Zeiten<br />
wird deutscher Geist ganz veröden<br />
in trübem Gesinnungsgewäsch.</p>
<p>Die unten und oben vermischen,<br />
aufs Reinentsprungene scheißen,<br />
ihr Wort ist nur Jahrmarktes Tand.<br />
Wartʼs ab, bis Erinnyen zischen,<br />
die schnöden Herzen zerreißen,<br />
am Horizont schwelt schon der Brand.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Das kluge Hündchen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-kluge-huendchen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-kluge-huendchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 23:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das kluge Hündchen komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Purzel heißt das Hündchen, Flöckchen auch genannt. Klein sind seine Augen, groß ist sein Verstand. Purzel flitzt ins Körbchen, wenn die Welt ihn neckt, und tollt froh ins Freie, wenn ihn Sonne weckt. Margret heißt das Frauchen, Gretel auch genannt. Stark sind ihre Hände, schwach des Lebens Band. Purzelchen und Gretel eint ein Seelenbund, denn [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-kluge-huendchen/">Das kluge Hündchen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Purzel heißt das Hündchen,<br />
Flöckchen auch genannt.<br />
Klein sind seine Augen,<br />
groß ist sein Verstand.</p>
<p>Purzel flitzt ins Körbchen,<br />
wenn die Welt ihn neckt,<br />
und tollt froh ins Freie,<br />
wenn ihn Sonne weckt.</p>
<p>Margret heißt das Frauchen,<br />
Gretel auch genannt.<br />
Stark sind ihre Hände,<br />
schwach des Lebens Band.</p>
<p>Purzelchen und Gretel<br />
eint ein Seelenbund,<br />
denn ist Frauchen heiter,<br />
freut sich auch der Hund.</p>
<p>Wirft das rote Bällchen,<br />
Gretel weit ins Feld,<br />
bringtʼs zurück das Hündchen,<br />
wedelt, hüpft und bellt.</p>
<p>Faucht die schwarze Katze<br />
und das Hündchen kuscht,<br />
hörst du Frauchen zischen,<br />
und die Katze huscht.</p>
<p>Hat vorm Bildnis weinend<br />
sie des Freunds gedacht,<br />
legt sein Pfötchen Purzel<br />
ihr aufs Knie so sacht.</p>
<p>Doch ihr Schmerz geht tiefer,<br />
Hündchen fühlt es auch,<br />
und er roch das Pulver,<br />
bösen Giftes Hauch.</p>
<p>Und er schnappt es heimlich,<br />
Frauchen schläft ja noch,<br />
Hündchen gräbt im Garten,<br />
stopft den Tod ins Loch.</p>
<p>Morgens wandern beide<br />
in den Sonnenschein,<br />
mittags schnippelt Gretel<br />
Purzel Würstchen klein.</p>
<p>Und es eint ein neuer<br />
schöner Seelenbund<br />
Purzelchen und Gretel,<br />
Menschenkind und Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Oger singt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-oger-singt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-oger-singt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2022 23:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Oger singt komisch-groteske Gedichte Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie sich dem Aug, dem einzigen, vermischen das Blau des Himmels und das Grün der See, wenn aus dem Bart des Nereus Gischte zischen, verblaßt Apollos Gold auf Lunas Schnee. Aus zartem Schilf schnitt er die Hirtenflöte, des Ogers Blick wird feucht an fernem Traum, die Töne schmelzen in der Abendröte, und was sie sagen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-oger-singt/">Der Oger singt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich dem Aug, dem einzigen, vermischen<br />
das Blau des Himmels und das Grün der See,<br />
wenn aus dem Bart des Nereus Gischte zischen,<br />
verblaßt Apollos Gold auf Lunas Schnee.</p>
<p>Aus zartem Schilf schnitt er die Hirtenflöte,<br />
des Ogers Blick wird feucht an fernem Traum,<br />
die Töne schmelzen in der Abendröte,<br />
und was sie sagen, weiß er selber kaum.</p>
<p>Nun steigen Seufzer aus dem kruden Munde,<br />
der außer Käse gerne Blutwurst schlingt,<br />
nun dämmert auch Kyklopen jene Stunde,<br />
da höher sich Gesanges Flügel schwingt.</p>
<p>„Wo bist du, Galatea, milchbeträufte,<br />
schwimmst mit Delphinen du zum Inselreich,<br />
wo dir ein Akis Rosenblüten häufte,<br />
daß deine mondnen Knie ihr Duft erweich?</p>
<p>Tauch nur im blauen Golf nach Blutkorallen,<br />
du findest röter keine als den Mund,<br />
der meinen schmäht, hörst du ihn trunken lallen<br />
von deiner Lenden kußumrauschten Sund.</p>
<p>Und weiß ich auch, unmöglich kannst du breiten<br />
der Locken Vlies auf zottelkrause Brust,<br />
und kann ich kiemenlos nicht zu dir gleiten,<br />
es überstrahlt dein Bild verwehrte Lust.</p>
<p>Mag Menschenfleisch ich künftig meiden,<br />
von Käse nur mich nähren und von Kraut,<br />
du bist zu fein, in Lammfell dich zu kleiden,<br />
zu schälen Zwiebeln, eines Hirten Braut.</p>
<p>Ich weiß, mein Singsang, meine Flötentöne<br />
umwogen nicht melodisch wie das Lied<br />
des Orpheus deine lilienblasse Schöne,<br />
doch seh ich Eurydike, wie sie schied.“</p>
<p>Was macht er jetzt, der liebeskranke Heros?<br />
Er wirft die Flöte in den Wogenschwall<br />
und stürzt ihr nach, besiegt vom dunklen Eros,<br />
doch Galatea dreht den Purpurball.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Lektion der Wichtel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-lektion-der-wichtel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-lektion-der-wichtel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Dec 2021 23:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Lektion der Wichtel komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an die Gebrüder Grimm Hörst du es manchmal husten in deinem Kleiderschrank? Wer mag so höhnisch prusten, sagst du dem Spiegel Dank? Daß es kein Wunsch verfehle, ist zipflig es bemützt, das Urbild deiner Seele, ein Wichtelein verschmitzt. Was kitzelt dich im Schlummer und reißt dich aus dem Traum? Es ist ein Wicht, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-lektion-der-wichtel/">Die Lektion der Wichtel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an die Gebrüder Grimm<br />
</em><br />
Hörst du es manchmal husten<br />
in deinem Kleiderschrank?<br />
Wer mag so höhnisch prusten,<br />
sagst du dem Spiegel Dank?</p>
<p>Daß es kein Wunsch verfehle,<br />
ist zipflig es bemützt,<br />
das Urbild deiner Seele,<br />
ein Wichtelein verschmitzt.</p>
<p>Was kitzelt dich im Schlummer<br />
und reißt dich aus dem Traum?<br />
Es ist ein Wicht, ein krummer,<br />
mit seines Bartes Flaum.</p>
<p>Sie hausen in den Höhlen<br />
der Mutter Erde tief,<br />
sie kratzen von den Seelen<br />
die Patina, den Mief.</p>
<p>Küßt du ein Mädchen bange,<br />
und rollt ihr Auge wild,<br />
kneift er dich mit der Zange,<br />
daß dir die Hose schwillt.</p>
<p>Sie glühen mit den Echsen,<br />
sie kühlen sich im Schnee,<br />
sie schäkern mit den Hexen<br />
und fühlen mit dem Reh.</p>
<p>Willst feierlich du schreiben<br />
ʼnen Vers wie Hölderlin,<br />
wird kichernd dir vertreiben<br />
ein Wicht den eitlen Spleen.</p>
<p>Sie sind Protuberanzen<br />
der Seele, die vergaß,<br />
daß selbst die Götter tanzen<br />
nach orphisch-trunknem Maß.</p>
<p>Und gehst du mit der Einen<br />
verträumt ins Abendlicht,<br />
siehst du auf schiefen Beinen<br />
im Wiesengrund den Wicht.</p>
<p>Sie sind die Maskeraden,<br />
dämonisch uns vermählt,<br />
das Rätsel der Scharaden,<br />
das unsre Seele quält.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Komische Metamorphose</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/komische-metamorphose/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/komische-metamorphose/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 23:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische Metamorphose komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Herrchen ist sich einig mit dem Hündchen, sich den Napf zu teilen, und sie schlecken einen Fraß selbander, ein devoter Hintern wedelt neben einem kecken Schwänzchen. Herrchen will auch an der Leine gehen, ist der Menschen Ziele überdrüssig, will in Gras und Müll und Pappendeckeln freudig schnüffeln nach dem ersten Besten. Doch wer soll ihn [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/komische-metamorphose/">Komische Metamorphose</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Herrchen ist sich einig mit dem Hündchen,<br />
sich den Napf zu teilen, und sie schlecken<br />
einen Fraß selbander, ein devoter Hintern<br />
wedelt neben einem kecken Schwänzchen.</p>
<p>Herrchen will auch an der Leine gehen,<br />
ist der Menschen Ziele überdrüssig,<br />
will in Gras und Müll und Pappendeckeln<br />
freudig schnüffeln nach dem ersten Besten.</p>
<p>Doch wer soll ihn an die Leine nehmen,<br />
ihm den roten Ball ins Grüne werfen,<br />
und er schnappt ihn sich und trägt ihn jauchzend<br />
wem zurück, daß weiche Hand ihn kraule?</p>
<p>Ach, ein Frauchen muß es sein, ein feines,<br />
parfümiertes, elegantes, und sie legen,<br />
Herrchen und das Hündchen, ihr die Köpfe<br />
auf die Knie, links und rechts, je einen.</p>
<p>Wie sie ihre Augen rollen, er die wässrig-<br />
blauen, es die braunen, listigen,<br />
und sie glotzen so romantisch aufwärts,<br />
bis sie hechelnd triefen, ihre Zungen.</p>
<p>Und er muß nicht reden, er darf bellen,<br />
bellen, knurren, murren, fletschen, winseln,<br />
und er muß nicht schuften, er darf spielen,<br />
spielen, tollen, rollen, Männchen machen.</p>
<p>Und er muß nicht dichten für die Nachwelt,<br />
daß ein Philolog sein Rosenblättchen glätte,<br />
er darf Knochen, nicht geheimen Sinn, verstecken,<br />
darf sich betten statt auf Lorbeer auf ihr Füßchen.</p>
<p>Heute blaut die Luft so melancholisch,<br />
denkt er, bin ich Mensch halb, halb schon Hund,<br />
fühl ich nicht ein Fell mir wollig sprießen,<br />
und das Hündchen schaut verschmitzt ihn an.</p>
<p>Frauchen kommt nicht heim zur Nacht, die beiden,<br />
Hündchen und der neue Hund, ein Pudel,<br />
sitzen vor dem schwarzen Fenster, gaffen<br />
auf zum Mond, der gähnt, und jaulen, jaulen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/komische-metamorphose/">Komische Metamorphose</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dame Künstlerin</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/dame-kuenstlerin/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/dame-kuenstlerin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 17:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dame Künstlerin Zeitgedichte komisch-groteske Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=27863</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was Dame Künstlerin zusammenschmiert, ein Albtraum, ein obszönes Laichgekröse, ward nicht von hohen Musen inspiriert, nur von dem sauren Anhauch ihrer Möse. Es gähnt steril ein Uterus, und anonymer Würmer Fäden zeugen ihr einen pubertären Kunstgenuß, wenn Gnomenphalli aus Gebüschen äugen. Was einer dumpfen Seele ausgepresst, soll ätzend auf des Bürgers Glatze tropfen, der grinsend [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dame-kuenstlerin/">Dame Künstlerin</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was Dame Künstlerin zusammenschmiert,<br />
ein Albtraum, ein obszönes Laichgekröse,<br />
ward nicht von hohen Musen inspiriert,<br />
nur von dem sauren Anhauch ihrer Möse.</p>
<p>Es gähnt steril ein Uterus,<br />
und anonymer Würmer Fäden zeugen<br />
ihr einen pubertären Kunstgenuß,<br />
wenn Gnomenphalli aus Gebüschen äugen.</p>
<p>Was einer dumpfen Seele ausgepresst,<br />
soll ätzend auf des Bürgers Glatze tropfen,<br />
der grinsend bald das Atelier verläßt,<br />
doch dessen Steuern ihr das Faulbett stopfen.</p>
<p>Sie fühlt es wohl, daß sie verlassen ist<br />
vom Hauch, der Botticelli sanft umflossen<br />
mit einer Anmut, die nur Liebe küßt,<br />
den Blüten, die im Gnadenstrahle sprossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Rückkehr der Taliban</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-taliban/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-taliban/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2021 22:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Rückkehr der Taliban Zeitgedichte komisch-groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die bärtigen Turban-Teufel sind zurück, die wilden Taliban, der okzidentale Wahn – am Hindukusch brach er sich das Genick. Die hehre Truppe, die ein Mädchen lenkt, erwies sich als kastriert – von Partisanenlist düpiert, hat sie den Adler in den Staub gesenkt. Nun ist die Hysterie, das Heuchel-Heulen groß, es jammert die Journaille, daß vor [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-rueckkehr-der-taliban/">Die Rückkehr der Taliban</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die bärtigen Turban-Teufel sind zurück,<br />
die wilden Taliban,<br />
der okzidentale Wahn –<br />
am Hindukusch brach er sich das Genick.</p>
<p>Die hehre Truppe, die ein Mädchen lenkt,<br />
erwies sich als kastriert –<br />
von Partisanenlist düpiert,<br />
hat sie den Adler in den Staub gesenkt.</p>
<p>Nun ist die Hysterie, das Heuchel-Heulen groß,<br />
es jammert die Journaille,<br />
daß vor Allahs Kanaille<br />
der Wicht der Weltmoral steht hosenlos.</p>
<p>Das tätowierte Mannweib aber schreit,<br />
weil unter dem Koran<br />
der Schwerenöter-Taliban<br />
nur eine Frau im wollenen Käfig freit.</p>
<p>Die Memme der Kritik flennt sentimental,<br />
wenn das Asketen-Ohr<br />
würgt ab den Tunten-Chor<br />
und löscht verruchter Bilder Bacchanal.</p>
<p>Daß man die Christenknechte laufen läßt,<br />
nicht abwäscht, was haram,<br />
zeigt, wie schon lendenlahm<br />
die Inbrunst ward, wie scheel der Blick gen West.</p>
<p>Heroisch wirkt es nicht, bloß pubertär,<br />
wenn sie auf einem Karussell,<br />
den Stenzen juckt das Fell,<br />
sich grinsend drehn, und die Moschee steht leer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Muse weint und Satyr lacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/muse-weint-und-satyr-lacht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/muse-weint-und-satyr-lacht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 18:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Muse weint und Satyr lacht komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Geifer trieft vom Wulste ihrer Lippen, Augen stieren wimpernlos und blind, keine Funken singt der Aschenwind, Fäulnisodem dehnt umsonst die Rippen. Nein, sie hat kein hoher Geist erschaffen, inspiriert vom dunstenden Gemächt, grölen sie das Lied vom Menschenrecht, Fahnen schwingend, Darwins dümmste Affen. Schamlos wühlen sie die Brunstvisage in das blaue Tuch der Sternennacht, keusche [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/muse-weint-und-satyr-lacht/">Muse weint und Satyr lacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geifer trieft vom Wulste ihrer Lippen,<br />
Augen stieren wimpernlos und blind,<br />
keine Funken singt der Aschenwind,<br />
Fäulnisodem dehnt umsonst die Rippen.</p>
<p>Nein, sie hat kein hoher Geist erschaffen,<br />
inspiriert vom dunstenden Gemächt,<br />
grölen sie das Lied vom Menschenrecht,<br />
Fahnen schwingend, Darwins dümmste Affen.</p>
<p>Schamlos wühlen sie die Brunstvisage<br />
in das blaue Tuch der Sternennacht,<br />
keusche Muse weint und Satyr lacht,<br />
schaut er seines Bildes Persiflage.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Talmi-Dichter</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-talmi-dichter/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-talmi-dichter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 19:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Talmi-Dichter Zeitgedichte komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gelblicher Brei, den röchelnd er gespuckt, ein blutig Klümpchen auf die große Bühne, war seine halb verdaute Dichterseele, Ruhm ihm, weil er sich nicht daran verschluckt. Im Krampf leckt er die Glans des Mikrophons, aus Silbenbüscheln schüttelnd schwüle Funken, und tut gerissen, lallt, als sei er trunken und stammle halb im Schlaf des schwarzen Mohns. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-talmi-dichter/">Der Talmi-Dichter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gelblicher Brei, den röchelnd er gespuckt,<br />
ein blutig Klümpchen auf die große Bühne,<br />
war seine halb verdaute Dichterseele,<br />
Ruhm ihm, weil er sich nicht daran verschluckt.</p>
<p>Im Krampf leckt er die Glans des Mikrophons,<br />
aus Silbenbüscheln schüttelnd schwüle Funken,<br />
und tut gerissen, lallt, als sei er trunken<br />
und stammle halb im Schlaf des schwarzen Mohns.</p>
<p>Nicht Orpheus ist, was aus ihm stöhnt,<br />
es ist der Fleischwolf dumpf zerschmatzter Phrasen,<br />
was alle Schicksalsblinden in der Zeitung lasen,<br />
Euterpe habe mit den Furien sich versöhnt.</p>
<p>Nicht lauscht ihm mehr Ophelia,<br />
die Blume unter Blumen schwamm entronnen,<br />
von falscher Seufzer Schleim umsponnen,<br />
fühlt der Enterbte sich der Fülle nah.</p>
<p>Der Wein, gesprossen unter Gottes Glut,<br />
das Wort mit goldenem Sinn zu netzen,<br />
kann die Betrübten nicht ergötzen,<br />
wahllos vermengt, verpanscht mit Sud.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sechs Augenknöpfe und drei Stummelschwänzchen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sechs-augenknoepfe-und-drei-stummelschwaenzchen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sechs-augenknoepfe-und-drei-stummelschwaenzchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 May 2021 23:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sechs Augenknöpfe und drei Stummelschwänzchen komische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Drei gescheckte Hündchen waren drollig, ihre kleinen Augenknöpfe blinkten, ihre Stummelkringelschwänzchen winkten, griente auch ihr Herrchen finster-prollig. Wir stehen vor der Post in langer Schlange, bricht los im Hinterhof ein wüstes Kläffen, ein Hündchen-Trio, drei, die gern sich äffen, flitzt hin in schön geflecktem Überschwange. Die Schlange rückt, wo sie nur immer bleiben. Ein Pfiff, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sechs-augenknoepfe-und-drei-stummelschwaenzchen/">Sechs Augenknöpfe und drei Stummelschwänzchen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Drei gescheckte Hündchen waren drollig,<br />
ihre kleinen Augenknöpfe blinkten,<br />
ihre Stummelkringelschwänzchen winkten,<br />
griente auch ihr Herrchen finster-prollig.</p>
<p>Wir stehen vor der Post in langer Schlange,<br />
bricht los im Hinterhof ein wüstes Kläffen,<br />
ein Hündchen-Trio, drei, die gern sich äffen,<br />
flitzt hin in schön geflecktem Überschwange.</p>
<p>Die Schlange rückt, wo sie nur immer bleiben.<br />
Ein Pfiff, ein Wirbel waren sie zur Stelle.<br />
Sechs blanke Augenknöpfe blitzen helle,<br />
drei Schwänzchen, die drei Fragezeichen schreiben.</p>
<p>Er ist jetzt dran. Pfeift durch die Zähne, zischt ein:<br />
„Ihr wartet hier!“ Die kleinen Racker weichen,<br />
drei Schwänzchen starren, jähe Ausrufzeichen,<br />
sechs kleine Knöpfe äugen schlußpunktklein.</p>
<p>Wie drollig trippeln ist auf allen Vieren,<br />
synchrones Wedeln scheint ʼne feine Sache,<br />
nur kuschen Pfiff auf Pfiff – daß ich nicht lache.<br />
Und doch: Einmal in buntem Fell sich inkarnieren!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die tragischen Masken</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-tragischen-masken/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-tragischen-masken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 21:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die tragischen Masken komisch-groteske Gedichte Zeitgedichte Distichon]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schäumt ihnen gleich von bunten Blasen die wulstige Lippe, ekelt empfindsamen Sinn doch ihrer Phrasen Gestank. Wanken sie auf Kothurnen daher, den Stelzen des Dünkels, und es baumelt der Zopf albern gefärbt im Genick, werden sie gleichwohl die Masken im Matsch des Chaos verlieren, und das Gestöhn ihres Wahns weht in den Abgrund der Sturm. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-tragischen-masken/">Die tragischen Masken</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schäumt ihnen gleich von bunten Blasen die wulstige Lippe,<br />
ekelt empfindsamen Sinn doch ihrer Phrasen Gestank.<br />
Wanken sie auf Kothurnen daher, den Stelzen des Dünkels,<br />
und es baumelt der Zopf albern gefärbt im Genick,<br />
werden sie gleichwohl die Masken im Matsch des Chaos verlieren,<br />
und das Gestöhn ihres Wahns weht in den Abgrund der Sturm.<br />
Heuchler, die wähnten, sie wären des Weltgeists tragische Masken,<br />
müßten den bacchischen Wein panschen mit süßlichem Sud,<br />
wie am Ende sie nackt auf allen Vieren hinkriechen,<br />
zeigt: der Sinn ihres Tuns war nur ein komisches Spiel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-tragischen-masken/">Die tragischen Masken</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gespenster meiner Kindheit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gespenster-meiner-kindheit/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gespenster-meiner-kindheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 13:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gespenster meiner Kindheit komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=25630</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Dämonen meiner Kindheit, die Tag- und Nachtgespenster, hausten im Kartoffelkeller, trippelten nächtens auf den Fliesen, hockten in der Regenrinne, raschelten in der Besenkammer. Ein Gespentchen hieß Euterpe, tagsüber schliefʼs im Kleiderschrank, nachts pochte es, recht sanft und zag, ich tat ihm auf, es huschte auf seinen rosigen Füßen, sprang mit den Ärmeln flügelnd in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gespenster-meiner-kindheit/">Gespenster meiner Kindheit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dämonen meiner Kindheit,<br />
die Tag- und Nachtgespenster,<br />
hausten im Kartoffelkeller,<br />
trippelten nächtens auf den Fliesen,<br />
hockten in der Regenrinne,<br />
raschelten in der Besenkammer.</p>
<p>Ein Gespentchen hieß Euterpe,<br />
tagsüber schliefʼs im Kleiderschrank,<br />
nachts pochte es, recht sanft und zag,<br />
ich tat ihm auf, es huschte<br />
auf seinen rosigen Füßen,<br />
sprang mit den Ärmeln flügelnd<br />
in mein Bett,<br />
es krabbelte aufs Kissen, wiegte<br />
das goldbelaubte Köpfchen<br />
und seine grünen Augen<br />
warfen wunderliches Licht.<br />
Und wenn ich sanft die Fusseln,<br />
die Flocken aus dem Haar ihm zupfte,<br />
begann es bald zu wispern,<br />
zu flüstern, bald zu singen.</p>
<p>Sie wurden mit mir groß,<br />
die kleinen Tag- und Nachtgespenster,<br />
bloß rascher alt und tumb und schlaff als ich.<br />
In der Rinne fließt jetzt nur noch Regen,<br />
kein Nachtgetrippel mehr auf Fliesen,<br />
kein Mucks mehr aus der Kammer.</p>
<p>Doch manchmal blickt mich eines an,<br />
höhnisch und verschlagen,<br />
aus eines Boten Grinsen,<br />
ein andres, schrilles, unverschämtes,<br />
foppt mich im Gepfiff<br />
des launigen Herrn Nachbarn.</p>
<p>Einmal beugte sich ein feuchtes Ding<br />
heiß über mich,<br />
und es schlug die Flosse<br />
ein Flußgespenst mir ins Gesicht.</p>
<p>Doch der Rest ist abgetaucht,<br />
hat sich ins Altenteil gefunden,<br />
ein müder Greisenchor.<br />
Sindʼs Spinnen fern im Schuppen<br />
des aufgegebnen Gartens<br />
oder die am trüben Teich dort quaken,<br />
Frösche, die nach Fliegen schnappen?</p>
<p>Nur Euterpe, der kleine Dämon, ward nicht groß.<br />
Er haust nicht mehr im Kleiderschrank,<br />
hat eine eigne Stube,<br />
mit Teppich, Spiegel, Blumen,<br />
und einer Hängematte.<br />
Ich stell ihm täglich Früchte vor die Tür.<br />
Er huscht noch gerne auf mein Kissen,<br />
noch immer, wenn sein Haar ich zupfe,<br />
hebt er bald zu wispern,<br />
zu flüstern, bald zu singen an.</p>
<p>Noch immer werfen seine grünen Augen<br />
in meine Schwermutnacht<br />
ihr wunderliches Licht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gespenster-meiner-kindheit/">Gespenster meiner Kindheit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gemunkel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gemunkel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gemunkel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 15:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gemunkel komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=25617</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ei, was brummt denn dort? Ist es eine Biene? Sommer ist längst fort. Nein, es ist Pauline. Und aus wessen Mund kommt dies Weh-Gejaule? Nein, das macht kein Hund. Ja, es ist der Paule. Wissen willst du es, was die beiden treiben, ob sie schmerzt Tristesse, ob sie fröhlich leiben? Sagen kann ichʼs nicht, hier [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gemunkel/">Gemunkel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ei, was brummt denn dort?<br />
Ist es eine Biene?<br />
Sommer ist längst fort.<br />
Nein, es ist Pauline.</p>
<p>Und aus wessen Mund<br />
kommt dies Weh-Gejaule?<br />
Nein, das macht kein Hund.<br />
Ja, es ist der Paule.</p>
<p>Wissen willst du es,<br />
was die beiden treiben,<br />
ob sie schmerzt Tristesse,<br />
ob sie fröhlich leiben?</p>
<p>Sagen kann ichʼs nicht,<br />
hier ist es so dunkel,<br />
denn es wirft kein Licht,<br />
dieses Vers-Gemunkel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gemunkel/">Gemunkel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beschämungen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/beschaemungen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/beschaemungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 18:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beschämungen lyrische Gedichte groteske Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zehnjährig, in speckigen Lederhosen, vor der grinsenden Klasse stehen und, ein Nackter auf der Streckbank, „laudo, laudas, laudat, laudamus“ stotternd herunterkonjugieren, während die eigene Stimme unterm Gejohle der Kameraden dir wie das Knirschen der Kaffeemühle auf Großmutters Schoß, die sie wie eine Besessene dreht, aus der Ecke widerklingt. Hinter der Säule des Tanzpalastes stehen, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/beschaemungen/">Beschämungen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zehnjährig, in speckigen Lederhosen,<br />
vor der grinsenden Klasse stehen<br />
und, ein Nackter auf der Streckbank,<br />
„laudo, laudas, laudat, laudamus“<br />
stotternd herunterkonjugieren,<br />
während die eigene Stimme<br />
unterm Gejohle der Kameraden<br />
dir wie das Knirschen der Kaffeemühle<br />
auf Großmutters Schoß,<br />
die sie wie eine Besessene dreht,<br />
aus der Ecke widerklingt.</p>
<p>Hinter der Säule des Tanzpalastes stehen,<br />
die Klänge rinnen, Tropfen heißen Öls,<br />
in die saugende Muschel des Gehörs,<br />
der Plastikefeu an den Wänden<br />
schwitzt obszön die Sommerschwüle aus,<br />
und sehen, wie sie sich mit einem Fremden<br />
immer schneller im Kreise dreht,<br />
den Schweif der Mähne, eine Fahne<br />
des Aufruhrs, schwenkend, und ihren Schoß<br />
trotzend an den seinen preßt,<br />
während eine schmatzende Ameise<br />
das zarte Blatt deines Hirnes<br />
in der Mitte säuberlich durchtrennt.</p>
<p>Im dämonischen Glitzern des Schnees<br />
durch die Buchenschlucht des Waldes stapfen,<br />
neben dem eignen seufzenden Schritt<br />
im selben Takt ein fremdes Seufzen hören,<br />
und öffnet sich die letzte Schneise,<br />
das glimmende Band des Stromes in der Tiefe<br />
als nackten Wurm erkennen,<br />
der sich durch die Landschaft<br />
deiner tauben Seele frißt,<br />
und der Schatten, der mitgewandert,<br />
stürzt sich, eine schreiende Krähe,<br />
nieder auf das Tier, es färbt sich rot,<br />
wo der krumme Schnabel hackend,<br />
immer wilder hackend wühlt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schlafen, träumen, schweigen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 22:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafen träumen schweigen groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie schlafen, schlafen, im Ohr die Brandung, der Urzeit weißer Gischt, Narrenfest des blinden Monds mit dunklen Lebens dunklen Wassern, das nicht enden will, nicht enden will. Wie träumen, träumen, im Kopf ein Mückenschwarm, geflügelter Ängste Tanz, todbetörtes Surren, und nicht ein reiner Klang, ein Blatt, das säuselnd fällt herab, nicht ein leiser Klang. Wie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/schlafen-traeumen-schweigen/">Schlafen, träumen, schweigen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schlafen, schlafen,<br />
im Ohr die Brandung,<br />
der Urzeit weißer Gischt,<br />
Narrenfest des blinden Monds<br />
mit dunklen Lebens dunklen Wassern,<br />
das nicht enden will,<br />
nicht enden will.</p>
<p>Wie träumen, träumen,<br />
im Kopf ein Mückenschwarm,<br />
geflügelter Ängste Tanz,<br />
todbetörtes Surren,<br />
und nicht ein reiner Klang, ein Blatt,<br />
das säuselnd fällt herab,<br />
nicht ein leiser Klang.</p>
<p>Wie schweigen, schweigen,<br />
das Herz zernagt von Gewürm<br />
immer durstiger Worte,<br />
die sich unnatürlich vermehren,<br />
eins das andre zerbeißend,<br />
all das Blut für trüben Rausch,<br />
all das teure Blut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was künftig wir hören</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/kuenftig-wir-hoeren/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 23:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Was künftig wir hören groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alle Stimmen sind wie erlöst zum Teufel hinabgefahren, Schlangen, Feuervipern, ringeln sie sich, heimgekehrten Kindern gleich, um sein Knie, um seinen Hals. Was künftig wir hören, kommt aus dunklerer Tiefen als das Lispeln toter Seelen, was künftig wir hören, ist nicht welker Blätter trockenes Rascheln über die harten Fliesen des Traums. Klingende Knochen, Rippen sind [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kuenftig-wir-hoeren/">Was künftig wir hören</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Stimmen sind wie erlöst<br />
zum Teufel hinabgefahren,<br />
Schlangen, Feuervipern,<br />
ringeln sie sich,<br />
heimgekehrten Kindern gleich,<br />
um sein Knie, um seinen Hals.</p>
<p>Was künftig wir hören,<br />
kommt aus dunklerer Tiefen<br />
als das Lispeln toter Seelen,<br />
was künftig wir hören,<br />
ist nicht welker Blätter trockenes Rascheln<br />
über die harten Fliesen des Traums.</p>
<p>Klingende Knochen, Rippen sind es, Wirbel,<br />
aus dem Schneefeld der Namenlosen gekratzt<br />
und von grinsenden Vetteln verleimt<br />
zum Xylophon des Sturms,<br />
der sie mit Silberhämmern schlägt,<br />
blitzend über der Unschuld<br />
ihres schlaftrunkenen Wimmerns.</p>
<p>Und die sich winden, gefiederte Hälse<br />
der Angst, die schwanenbang<br />
ihr Seufzen in nächtlichen Wassern ersticken.</p>
<p>Auf der Schwelle aber, überwachsen<br />
von Lethes tauigen Moosen,<br />
den Gnom, der den Pfriem spuckt,<br />
Gaias verstoßenen Sohn,<br />
und was er singt,<br />
die Knospe infernalischen Lichts,<br />
versengt das einzige Auge der Graien,<br />
und was er reimt,<br />
die Traube eines in Aschen gereiften Lieds,<br />
zermalmt der einzige Zahn<br />
der grauen Schwestern.</p>
<p>Wenn die weißen Asphodelen<br />
unter ihrem Zischen noch einmal erbeben,<br />
finden die vor der kränkenden Bläue flohen<br />
und am Horn der Verneinung<br />
die grünen Schuppen ihrer letzten Verwandlung<br />
abgeschabt haben,<br />
die nackten Vipern,<br />
die abgehäuteten Stimmen<br />
das grausige Schlupfloch<br />
in das Reich alles zersetzenden Dunkels,<br />
den Anus des Dämons.</p>
<p>&nbsp;</p>
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