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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Oden</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 22:13:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blumen und blecherne Monster</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 22:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
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		<category><![CDATA[Blumen und blecherne Monster Oden alkäische Strophe lyrische Gedichte poetologische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie droben Rosen blühen im Gipfelschnee, besang ein Dichter, den wir verehrt schon früh. Ein Hauch, jäh war sein Herz entrückt auf Inseln, umrauscht von den Hymnen Pindars. Und trieben Blüten leuchtend auf Wassern hin, die aufgetan ihm Kelche geheimen Dufts, trug sanfter Welle gleich sein Lied sie seufzend ins Dämmern geneigter Schilfe. Wir aber [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blumen-und-blecherne-monster/">Blumen und blecherne Monster</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie droben Rosen blühen im Gipfelschnee,<br />
besang ein Dichter, den wir verehrt schon früh.<br />
Ein Hauch, jäh war sein Herz entrückt auf<br />
Inseln, umrauscht von den Hymnen Pindars.</p>
<p>Und trieben Blüten leuchtend auf Wassern hin,<br />
die aufgetan ihm Kelche geheimen Dufts,<br />
trug sanfter Welle gleich sein Lied sie<br />
seufzend ins Dämmern geneigter Schilfe.</p>
<p>Wir aber kamen, grauenden Herzens schon,<br />
als blind ein Rinnsal über die Hänge floß,<br />
Schmelzwasser, fahl herniederschäumend,<br />
allzu getrübt, um den Vers zu waschen.</p>
<p>Wo einst sich Blumen wiegten geschwisterlich,<br />
starrt jetzt Asphalt und ölige Lache glänzt.<br />
Brutale Schnauzen recken geistlos<br />
blecherne Monster hybrider Inzucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Engel blickt auf Sodom</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Der Engel blickt auf Sodom Oden Zeitgedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Rechtsfromm straft den Verstoß gegen die Schrift des Herrn des Propheten Gezücht. Huris, sie lächeln schon, wischen Märtyrers Blut von seiner Stirne im Paradies. Warum führt er den Krieg wider die Heiden hier auf den Straßen des Lands, das ihn willkommen hieß? Schon als eigenes gilt’s ihm: es zu reinigen dünkt ihm Pflicht. Heuchelei ist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-engel-blickt-auf-sodom/">Der Engel blickt auf Sodom</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtsfromm straft den Verstoß gegen die Schrift des Herrn<br />
des Propheten Gezücht. Huris, sie lächeln schon,<br />
wischen Märtyrers Blut von<br />
seiner Stirne im Paradies.</p>
<p>Warum führt er den Krieg wider die Heiden hier<br />
auf den Straßen des Lands, das ihn willkommen hieß?<br />
Schon als eigenes gilt’s ihm:<br />
es zu reinigen dünkt ihm Pflicht.</p>
<p>Heuchelei ist der Gram über die Opfer, Hohn<br />
Trauerrede, Gebet jener, die rückgratlos<br />
Tür und Tore geöffnet,<br />
Blumen streuten, die Wahn gepflückt.</p>
<p>Wer den Phallus des Ich schamlos zur Sonne reckt,<br />
nackt torkelnd und verzückt ruchlose Zeichen schwingt,<br />
muß wohl rechnen damit, daß<br />
Allahs Krummdolch ihn jäh kastriert.</p>
<p>Aller Anmut Gespött feiern sie dämlich-stolz<br />
das sich brüstende Nichts. Finsteren Angesichts<br />
blickt auf Sodom der Engel:<br />
Keiner, den er erretten mag.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gedächtnis atmet auf</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gedaechtnis-atmet-auf/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 22:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis atmet auf Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Frühe Namen hat fast schwülstiger Abschiedshauch später Blüten erstickt. Salziger Wind vom Meer riß ihn fort, und dir atmet wieder frisch ein Gedächtnis auf. Scheint auch bäurisch die Form, fahl schon das blaue Zeug, lang in Truhen verwahrt: wasche, polier es gut, und mit herbstlichem Most ge- füllt, weht dich Mnemosyne an. Überwuchert von Moos, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gedaechtnis-atmet-auf/">Gedächtnis atmet auf</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frühe Namen hat fast schwülstiger Abschiedshauch<br />
später Blüten erstickt. Salziger Wind vom Meer<br />
riß ihn fort, und dir atmet<br />
wieder frisch ein Gedächtnis auf.</p>
<p>Scheint auch bäurisch die Form, fahl schon das blaue Zeug,<br />
lang in Truhen verwahrt: wasche, polier es gut,<br />
und mit herbstlichem Most ge-<br />
füllt, weht dich Mnemosyne an.</p>
<p>Überwuchert von Moos, ward unlesbar die Schrift.<br />
Rätsel munkelt der Spruch, muß an Fragmenten sich<br />
müde tasten das Auge.<br />
Schab den Wildwuchs vom Stein und lies.</p>
<p>Trügend hat uns ein Bild, dunstigem Schleier gleich,<br />
Wortes offenen Sinn mystisch verhüllt. Es glänzt<br />
transparent nur ein Tropfen,<br />
kondensiert er, sagt Wittgenstein.</p>
<p>Doch braucht dürres Gemüt, rätselzerfurchte Stirn,<br />
Wunde, brennend für nichts, Wandern im wüsten Land<br />
Schatten dichteren Wortes,<br />
grünes Laub, das von ferne rauscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Chaos: schillernder Dung</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/chaos-schillernder-dung/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 22:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos: schillernder Dung Oden Zeitgedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jede Lippe ein Wulst, glitzernd von Silberdraht. Ohr und After gepierct, taub ist das Fleisch, der Geist. Stumpfsinn schüttelt die Glieder, Stumpfsinn geifert von Blick zu Blick. Jugend, die sich entstellt, spuckt auf die Anmut, glotzt Ärschen, wackelnden, nach, Brüsten, die angeklebt weibisch kreischenden Männern, jubelt, wird nur beschmutzt die Scham. Greis, verkleidet als Hund, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/chaos-schillernder-dung/">Chaos: schillernder Dung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Lippe ein Wulst, glitzernd von Silberdraht.<br />
Ohr und After gepierct, taub ist das Fleisch, der Geist.<br />
Stumpfsinn schüttelt die Glieder,<br />
Stumpfsinn geifert von Blick zu Blick.</p>
<p>Jugend, die sich entstellt, spuckt auf die Anmut, glotzt<br />
Ärschen, wackelnden, nach, Brüsten, die angeklebt<br />
weibisch kreischenden Männern,<br />
jubelt, wird nur beschmutzt die Scham.</p>
<p>Greis, verkleidet als Hund, hechelt dem Beau hinterher.<br />
Welke Vettel auf Pumps leckt sich die Nippel hart.<br />
Geiler Affe umtänzelt<br />
wild mit zuckendem Schweif die Schar.</p>
<p>Nacktheit hat sich obszön übergestülpt, was blind<br />
dumpfes Dasein vergötzt, Streifen der Perversion,<br />
Iris Bogen, den Goethe<br />
als den Abglanz des Lebens sah.</p>
<p>Dieser Schandfleck entstieg Abwässern, kotverseucht,<br />
Zeichen raschen Verfalls, Fetisch des Untergangs<br />
jener, die zeugen nicht wollen,<br />
Onanisten vorm Spiegelbild.</p>
<p>Hauch des Wortes: Gestank, Zeichen, daß Sodom stürzt.<br />
Doch kein Engel, kein Lot, seiner Errettung wert.<br />
Feuer, sie legten es selber:<br />
Gottes Asche versprüht noch Glut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pro domo</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/pro-domo/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 22:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Pro domo Oden poetologische Gedichte lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ihr weißen Blüten, Grazien zarten Dufts. Wie sie auf Stilen schweben, perlenden Kelchen gleich. Zum Strauß magst du sie pflücken, daß ein Antlitz, verdunkelt von dir, sich aufhellt. Von all den Worten, sorgsam gefügt zum Vers, ist keins aus fremden Quellen dir zugeströmt. An Hertas Brüsten saugst du Milch ja, schmeckt sie bisweilen auch bitter: [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/pro-domo/">Pro domo</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr weißen Blüten, Grazien zarten Dufts.<br />
Wie sie auf Stilen schweben, perlenden Kelchen gleich.<br />
Zum Strauß magst du sie pflücken, daß ein<br />
Antlitz, verdunkelt von dir, sich aufhellt.</p>
<p>Von all den Worten, sorgsam gefügt zum Vers,<br />
ist keins aus fremden Quellen dir zugeströmt.<br />
An Hertas Brüsten saugst du Milch ja,<br />
schmeckt sie bisweilen auch bitter: Trinke!</p>
<p>Ihr weißen Flocken, Boten der Winternacht,<br />
wie machen harte Grenzen des Tags sie mild.<br />
Voll Unschuld sind gedämpfte Schritte.<br />
Falten der Trübsal, sie glättet Neuschnee.</p>
<p>Von all den Bildern, Fenstern weit aufgetan,<br />
hast jedes du mit sehender Hand gemalt.<br />
Die Farben liehen Luft und Wasser,<br />
Erde und Feuer, sie mischte Sehnsucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/pro-domo/">Pro domo</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mythos und Schrift</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/mythos-und-schrift/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/mythos-und-schrift/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 22:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos und Schrift Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bang hat sich in den Quell, fliehend vorm blonden Gott, Kastalia gestürzt. Pindar beschwört ihr Gold, als Apollon die Locken wusch im schillernden Schaum des Lichts. Delphis Grotte ist nah, Pythia trunknen Munds, Rätsel raunend in Trance, Schicksal dem Ödipus: Retter Thebens, der hinkte, blinder Bettler im Hain Athens. Giftig schwirrte sein Pfeil. Heilung dem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/mythos-und-schrift/">Mythos und Schrift</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bang hat sich in den Quell, fliehend vorm blonden Gott,<br />
Kastalia gestürzt. Pindar beschwört ihr Gold,<br />
als Apollon die Locken<br />
wusch im schillernden Schaum des Lichts.</p>
<p>Delphis Grotte ist nah, Pythia trunknen Munds,<br />
Rätsel raunend in Trance, Schicksal dem Ödipus:<br />
Retter Thebens, der hinkte,<br />
blinder Bettler im Hain Athens.</p>
<p>Giftig schwirrte sein Pfeil. Heilung dem siechen Geist<br />
sandte manchmal sein Lied, wenn ein Horaz es sang.<br />
Doch um Marsyas Flöte<br />
fahlt des Satyrs geschundne Haut.</p>
<p>Seine Schwester ist keusch, aber genauso wild.<br />
Opfer ward der Voyeur, der sie beim Bad erspäht.<br />
Lächelnd sah sie Aktaion<br />
bluten, eigener Meute Riß.</p>
<p>Schlaf im blendenden Strahl spendet die Rebe kaum,<br />
wie es Nietzsche gewähnt, der an Migräne litt.<br />
Bruder Christi war Bacchus<br />
nicht. Hob ER doch den Wein ins Licht.</p>
<p>Daseins Zwiespalt und Angst sinnt uns der Mythos an.<br />
Gibt uns göttliche Schrift Zeichen der Gnade noch,<br />
daß von Hoffnung uns singen<br />
Quellen rein wie das Schöpferwort?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Chimäre der Sehnsucht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/chimaere-der-sehnsucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 22:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Chimäre der Sehnsucht Oden lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie, ein Klopfen am Tor schreckte dich auf des Nachts, etwer hätte gepocht gegen das Fensterglas? Es war Herbststurmes Fußtritt, eines Flügels verirrter Schlag. Wie, der Liebe Gesicht stieg aus dem Dunkel auf und von Tränen ein Glanz hätte gezittert bang? Die Chimäre der Sehnsucht hat dich, närrisch vom Wein, gefoppt. Wie, dein Herz fand [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/chimaere-der-sehnsucht/">Chimäre der Sehnsucht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie, ein Klopfen am Tor schreckte dich auf des Nachts,<br />
etwer hätte gepocht gegen das Fensterglas?<br />
Es war Herbststurmes Fußtritt,<br />
eines Flügels verirrter Schlag.</p>
<p>Wie, der Liebe Gesicht stieg aus dem Dunkel auf<br />
und von Tränen ein Glanz hätte gezittert bang?<br />
Die Chimäre der Sehnsucht<br />
hat dich, närrisch vom Wein, gefoppt.</p>
<p>Wie, dein Herz fand den Takt, rhythmisch wie Sapphos Sang,<br />
klar in heiterem Maß sagte dein Schmerz sich aus?<br />
Es war Schäumen des Blutes,<br />
als die Lunge umkrallte Angst.</p>
<p>O, Freund, kehre ins Licht, dulde dein Schattenbild,<br />
arglos wandle den Pfad, mündet in Nacht er auch.<br />
Grüßt wer lächelnd, so schenke<br />
ihm die Blume des Munds, den Vers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/chimaere-der-sehnsucht/">Chimäre der Sehnsucht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da sternlos die Nacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/da-sternlos-die-nacht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/da-sternlos-die-nacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 22:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Da sternlos die Nacht Oden poetologische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>War nicht blühend der Ort, heiter umwogt von Gras, wo an Gräbern entfacht Kerzen getreuer Sinn? Nun so anders und fremd, wenn unter Schatten der Name fahlt. Der den Palmzweig gereckt über Entschlafne hin, Engel, kauernd im Gras, kotig von Frevlers Haß. Also haben Barbaren uns geschändet der Toten Hort. Könntest, Dichter, du doch wandern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/da-sternlos-die-nacht/">Da sternlos die Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>War nicht blühend der Ort, heiter umwogt von Gras,<br />
wo an Gräbern entfacht Kerzen getreuer Sinn?<br />
Nun so anders und fremd, wenn<br />
unter Schatten der Name fahlt.</p>
<p>Der den Palmzweig gereckt über Entschlafne hin,<br />
Engel, kauernd im Gras, kotig von Frevlers Haß.<br />
Also haben Barbaren<br />
uns geschändet der Toten Hort.</p>
<p>Könntest, Dichter, du doch wandern wie Hirten einst<br />
unter Augen der Nacht weit bis zum Quell des Heils,<br />
Hoffnung daraus zu trinken,<br />
daß dir Gnade noch Heimkehr gönnt.</p>
<p>Nun, da sternlos die Nacht, birg dich im Schilf des Stroms,<br />
hör, wie huldvoll dir rauscht Verse das Wasser zu,<br />
und gedenke der Quelle,<br />
die vergessen sich will im Meer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/da-sternlos-die-nacht/">Da sternlos die Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anmut und hohles Pathos</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/anmut-und-hohles-pathos/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/anmut-und-hohles-pathos/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 22:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Anmut und hohles Pathos Oden poetologische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Altersblässe cachiert Angst vorm Verfall mit Rouge. Eitler Beau, schon ergraut, Silber durchwirkt sein Haar. Kalte Lippe der Wollust gaukelt Liebe mit feuchter Glut. Anmut aber erblüht, leise erweckt vom Strahl. Welkt die Blume dahin, neigt sie das Angesicht scheu zur Erde, verbirgt es in den Schatten des Laubs, das grünt. Hohles Pathos umstrickt Lügen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/anmut-und-hohles-pathos/">Anmut und hohles Pathos</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Altersblässe cachiert Angst vorm Verfall mit Rouge.<br />
Eitler Beau, schon ergraut, Silber durchwirkt sein Haar.<br />
Kalte Lippe der Wollust<br />
gaukelt Liebe mit feuchter Glut.</p>
<p>Anmut aber erblüht, leise erweckt vom Strahl.<br />
Welkt die Blume dahin, neigt sie das Angesicht<br />
scheu zur Erde, verbirgt es<br />
in den Schatten des Laubs, das grünt.</p>
<p>Hohles Pathos umstrickt Lügen mit Talmiglanz.<br />
Abgrund schüttet umsonst Kehricht der Phrase zu.<br />
Von Parfum überdeckte<br />
Fäulnisdüfte enthüllt der Schweiß.</p>
<p>Tief aus nächtigem Laub dringt der Violen Duft.<br />
Lang verschwiegenes Wort quillt aus dem Vers ans Licht,<br />
gleich der Träne, sanft schimmernd<br />
auf der Wange, wie Schnee, der taut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gesang ströme das Blut</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gesang-stroeme-das-blut/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 22:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesang ströme das Blut Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36057</guid>
		<description><![CDATA[<p>Berg aus Knochen und Zeit, willst du, zu Hause fremd, darauf errichten dein Zelt? Steige herab und geh als ein Dichter ins Stromtal, nah sich fühlend stets Quell und Meer. Erinnerung, wie grau macht sie die Asche noch. Wie ein bitterer Rauch süßes Gefühl dir raubt. Hier, wo singen die Wellen, wasche die Schwermut dir [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gesang-stroeme-das-blut/">Gesang ströme das Blut</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Berg aus Knochen und Zeit, willst du, zu Hause fremd,<br />
darauf errichten dein Zelt? Steige herab und geh<br />
als ein Dichter ins Stromtal,<br />
nah sich fühlend stets Quell und Meer.</p>
<p>Erinnerung, wie grau macht sie die Asche noch.<br />
Wie ein bitterer Rauch süßes Gefühl dir raubt.<br />
Hier, wo singen die Wellen,<br />
wasche die Schwermut dir ab der Fluß.</p>
<p>Wüst bekritzeltes Blatt, Zeuge verstörten Geists,<br />
wie Liebe es tut, sieht sie Betrügers Schrift,<br />
zerreiß, was dich verzerrt hat,<br />
sieh im Wasser dein Spiegelbild.</p>
<p>Fandst du Ruhe im Schilf, strömt dir Gesang das Blut.<br />
Rhythmen ewigen Sinns tragen dich fort von dir,<br />
fort vom Wirrwarr des Herzens,<br />
zum Geheimnis des Ursprungs heim.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kehr ins Lichte zurück</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/kehr-ins-lichte-zurueck/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 22:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kehr ins Lichte zurück Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36055</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sicher wähnt sich, wer kriecht. Aufrechten droht der Fall. Doch auf schwindligem Grat wandelt der Kühne hin. Mag er zittern, er trinkt aus dem kristallenen Kelch das Licht. Der Gebückte verbirgt Unglück und Leid umsonst, von der Rute, die schlug, blutet die Seele noch. Was von Liebe er lallt, ist trüb wie Blüten auf faulem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kehr-ins-lichte-zurueck/">Kehr ins Lichte zurück</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher wähnt sich, wer kriecht. Aufrechten droht der Fall.<br />
Doch auf schwindligem Grat wandelt der Kühne hin.<br />
Mag er zittern, er trinkt aus<br />
dem kristallenen Kelch das Licht.</p>
<p>Der Gebückte verbirgt Unglück und Leid umsonst,<br />
von der Rute, die schlug, blutet die Seele noch.<br />
Was von Liebe er lallt, ist<br />
trüb wie Blüten auf faulem Grund.</p>
<p>Vom Rauch der Lüge gewürgt, Kehlen, sie röcheln schon Tod.<br />
Doch die gesalbt mit Öl, klebrigem Fusel des Wahns,<br />
säuseln, schöner sei Leben,<br />
das im Kehricht des Unwerts wühlt.</p>
<p>Kehr ins Lichte zurück, schlug dich das Schicksal auch.<br />
Im Traum glänzen sie noch, Trauben verheißnen Weins.<br />
Lieder mögen sie pflücken,<br />
keltern odische Rhythmen bald.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Heimkehr ist Abschied auch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/heimkehr-ist-abschied-auch/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/heimkehr-ist-abschied-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 22:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Heimkehr ist Abschied auch Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36046</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Friedrich Georg Jünger Klagepsalm, Elegie: Tod war der Musaget. Taubheit fragt nach dem Sinn. Ariel schweb hinan in den blauenden Äther, unsrer sinkenden Sehnsucht Bild. Wärmt kein Feuer den Lar? Heimkehr ist Abschied auch: Geht sie heiter des Wegs, sieht sie vermüllt den Teich, wild verwuchert den Friedhof, auf dem Grabstein verblaßt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/heimkehr-ist-abschied-auch/">Heimkehr ist Abschied auch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Friedrich Georg Jünger<br />
</em><br />
Klagepsalm, Elegie: Tod war der Musaget.<br />
Taubheit fragt nach dem Sinn. Ariel schweb hinan<br />
in den blauenden Äther,<br />
unsrer sinkenden Sehnsucht Bild.</p>
<p>Wärmt kein Feuer den Lar? Heimkehr ist Abschied auch:<br />
Geht sie heiter des Wegs, sieht sie vermüllt den Teich,<br />
wild verwuchert den Friedhof,<br />
auf dem Grabstein verblaßt die Schrift.</p>
<p>Was gesungen Homer, Woge, sie rauscht es noch,<br />
und was Sappho gefühlt, ritzt noch ins Mark ihr Vers.<br />
Leiden stiftet Gedächtnis,<br />
Verse, dürftige, düngt der Schmerz.</p>
<p>Schaum glänzt, Blüten des Sturms. Was wir gedacht, war Schaum.<br />
Lieblich scheint er im Licht, gräßlich, speit Nacht ihn aus.<br />
Geist der Liebe: Gespenst, saugt<br />
an der Vene der Schwermut Alb.</p>
<p>Welle um Welle Gesang, Feuchte, die Zungen löst:<br />
Ebben die Pulse der Lust, stottert ein trockner Mund.<br />
Doch die Wellen Homers, sie<br />
rauschen jenseits des Menschen noch.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ephemer</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ephemer/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 22:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ephemer Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ephemeres Geschlecht, Falter im Kerzenschein, wähnend, was sie erblickt, was sie erregte so heiß, künde ewiges Sein. Er- lahmend knistert, was sanft geschwirrt. Offne Knospen des Tags drehten sich sonnenwärts. Sie verschließen ihr Herz, Liebe, verstoßner, gleich. Wenn sie träumen, erglänzen Tränen, kühlender Tau des Monds. Früchte, leuchtend im Laub herbstlicher Dämmerung, eine finstere Hand [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ephemer/">Ephemer</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ephemeres Geschlecht, Falter im Kerzenschein,<br />
wähnend, was sie erblickt, was sie erregte so heiß,<br />
künde ewiges Sein. Er-<br />
lahmend knistert, was sanft geschwirrt.</p>
<p>Offne Knospen des Tags drehten sich sonnenwärts.<br />
Sie verschließen ihr Herz, Liebe, verstoßner, gleich.<br />
Wenn sie träumen, erglänzen<br />
Tränen, kühlender Tau des Monds.</p>
<p>Früchte, leuchtend im Laub herbstlicher Dämmerung,<br />
eine finstere Hand greift nach den edlen, Wind,<br />
und sie fallen ins Dunkel,<br />
Moose seufzen, es seufzt das Gras.</p>
<p>Worte, flüsternd gehaucht, Schreie der Angst, der Qual:<br />
Flecken grauen Papiers. Grämliche Lippe spuckt<br />
Rätselbitteres aus. Fahl<br />
schimmern Oden von Hölderlin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ephemer/">Ephemer</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Gaukle, Luftgeist</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gaukle-luftgeist/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gaukle-luftgeist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 22:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Gaukle Luftgeist Oden lyrische Gedichte asklepiadeische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gaukle, Luftgeist, hinan, Ariel, traurig-froh, lächelnd flattere auf, bläht dir das Flügelpaar Hauch noch südlicher Buchten. Laß uns fühlen, wie leicht der Vers, wenn er Anmut und sanft Sehnsucht besingt und Schmerz, heißes Vogelgeschrei, kühl unterm Mond den Tau, der an Wimpern erzittert, findet Schlummer die Liebe nicht. Schläfst du, Hirte, im Gras, Ganymed, sprich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gaukle-luftgeist/">Gaukle, Luftgeist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gaukle, Luftgeist, hinan, Ariel, traurig-froh,<br />
lächelnd flattere auf, bläht dir das Flügelpaar<br />
Hauch noch südlicher Buchten.<br />
Laß uns fühlen, wie leicht der Vers,</p>
<p>wenn er Anmut und sanft Sehnsucht besingt und Schmerz,<br />
heißes Vogelgeschrei, kühl unterm Mond den Tau,<br />
der an Wimpern erzittert,<br />
findet Schlummer die Liebe nicht.</p>
<p>Schläfst du, Hirte, im Gras, Ganymed, sprich im Schlaf,<br />
sag, wie Luna dich liebt, deiner gedenkt, wenn schon<br />
neidisch Eos emporäugt,<br />
dich mit stachligen Küssen weckt.</p>
<p>Du auch, Sänger der Nacht, singe uns noch im Traum,<br />
hat auch schmelzender Ton keinerlei Widerhall<br />
zwischen Mauern der Trübsal<br />
und dem blechernen Mund des Lärms.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gaukle-luftgeist/">Gaukle, Luftgeist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das untergegangene Bild</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-untergegangene-bild/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-untergegangene-bild/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 22:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das untergegangene Bild Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36036</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Ozeane, schäumend, saugt Mond sie an, die übers Ufer treten, Ströme, umschilft von Nacht, was Leben hat erdichtet, Wasser, Spuren im Sande, löscht aus es wieder. Die hohen Male, gleißend im Strahl des Ruhms, wo hieratisch goldene Chiffre glänzt, sie schwanken schon, sind unterspült vom Glucksen der Wellen und dunklem Seufzen. Die Flammen aber, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-untergegangene-bild/">Das untergegangene Bild</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ozeane, schäumend, saugt Mond sie an,<br />
die übers Ufer treten, Ströme, umschilft von Nacht,<br />
was Leben hat erdichtet, Wasser,<br />
Spuren im Sande, löscht aus es wieder.</p>
<p>Die hohen Male, gleißend im Strahl des Ruhms,<br />
wo hieratisch goldene Chiffre glänzt,<br />
sie schwanken schon, sind unterspült vom<br />
Glucksen der Wellen und dunklem Seufzen.</p>
<p>Die Flammen aber, züngelnd im trocknen Gras,<br />
ins Waldreich fräsen gierig sie Schneisen ein.<br />
Der einst sie barg für Vestas Herde,<br />
wischt sich vergebens den Ruß vom Antlitz.</p>
<p>Als Satans Fackel ragt das Gipfelkreuz<br />
und kündet, Asche werde des Lebens Baum.<br />
Die man ihm nahm, des Laubwerks Schatten,<br />
können des Sterbenden Stirn nicht kühlen.</p>
<p>Wir Dämmertrunknen trauern dem Bild nicht nach,<br />
das Lethe schluckt, verrunzelt vom Funkenfraß.<br />
Was einst ikonengleich gelächelt,<br />
wurde zernarbt vom Geschmeiß des Zeitgeists.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-untergegangene-bild/">Das untergegangene Bild</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brodem schwarzer Bitternisse</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/brodem-schwarzer-bitternisse/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 22:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Brodem schwarzer Bitternisse Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36033</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sehr fern und leise tönen Kristallen gleich Gesänge, wie von Kelchen ein Widerhall, die festtagsfreudig überschäumten: Tropfen entflammten den Schnee der Höhen. Du hörst sie, Dichter, noch in den Nächten, wenn sich schlaflos wälzt die Seele und bangend fragt, wohin entschwand, was Schönes liebte, Schwan ward und Leda mit Traum umflockte, aus Quellen tauchte, schuppiger [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/brodem-schwarzer-bitternisse/">Brodem schwarzer Bitternisse</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr fern und leise tönen Kristallen gleich<br />
Gesänge, wie von Kelchen ein Widerhall,<br />
die festtagsfreudig überschäumten:<br />
Tropfen entflammten den Schnee der Höhen.</p>
<p>Du hörst sie, Dichter, noch in den Nächten, wenn<br />
sich schlaflos wälzt die Seele und bangend fragt,<br />
wohin entschwand, was Schönes liebte,<br />
Schwan ward und Leda mit Traum umflockte,</p>
<p>aus Quellen tauchte, schuppiger Nymphe Glanz,<br />
entführte tief in Grotten Horaz hinab,<br />
doch triefend stieg empor er wieder,<br />
bergend die Muschel, der Verse Perlmutt.</p>
<p>Entfloh auch Daphne schauernd vorm Gott des Lichts,<br />
war Kuß der Strahl, der goldene, schon dem Schoß,<br />
zum Lorbeer wurde sie verwandelt,<br />
daß als Bekränzter Apollon singe.</p>
<p>Uns scheint verhängt, ein Grabtuch der Nacht, das Vlies,<br />
gewebt aus Fäden schäbigen Garns, gebläht<br />
vom Brodem schwarzer Bitternisse:<br />
Taub sind die Finger der Morgenröte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/brodem-schwarzer-bitternisse/">Brodem schwarzer Bitternisse</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Schlüssel bist du selber</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-schluessel-bist-du-selber/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 22:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schlüssel bist du selber Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36029</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Schlüssel bist du selber. Sobald dein Bild im Blau von Augen zarter als Dunst verschwebt, an deiner Seite Anmut schreitet, hat sich schon leise die Tür geöffnet. Die Knospe Mund, verschlossen, vom Mond gekränkt, sie tut sich auf, haucht flüsternd dein Mund sie an. Und wenn du ihren Duft einatmest, nährt sich dein Geist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schluessel-bist-du-selber/">Der Schlüssel bist du selber</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schlüssel bist du selber. Sobald dein Bild<br />
im Blau von Augen zarter als Dunst verschwebt,<br />
an deiner Seite Anmut schreitet,<br />
hat sich schon leise die Tür geöffnet.</p>
<p>Die Knospe Mund, verschlossen, vom Mond gekränkt,<br />
sie tut sich auf, haucht flüsternd dein Mund sie an.<br />
Und wenn du ihren Duft einatmest,<br />
nährt sich dein Geist am Gewölk des fremden.</p>
<p>Stehst aber du vor Hieroglyphen starr,<br />
vorm kalten Funkeln nächtlicher Sterngewalt,<br />
erahn, wie tauend niederperlten<br />
Eisblumen: Heiß ging im Schlaf dein Atem.</p>
<p>Doch sei vor Gauklern, Worttürmern, auf der Hut,<br />
sie stopfen wunde Herzen mit Phrasen voll,<br />
als wär ein Passepartout, was glitzert:<br />
einmal gedreht, schon entzweigebrochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schluessel-bist-du-selber/">Der Schlüssel bist du selber</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die begrünte Schwelle</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-begruente-schwelle/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-begruente-schwelle/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 22:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Die begrünte Schwelle Oden philosophische Gedichte lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=36026</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sieh, die verwaist, die Schwelle begrünt ein Moos. Was aber Lippen seufzten, geküßt im Schlaf, ist aufgeblüht noch in der Nacht dem sinnenden Herzen, das wach geblieben. Der Schatten wandert neben dem Einsamen. Und taucht den Blick der Dürstende, sieht er sich, ein trunknes Bild des weichen Wassers. Milde befeuchtet den Mund der Erdgeist. Schloß [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-begruente-schwelle/">Die begrünte Schwelle</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sieh, die verwaist, die Schwelle begrünt ein Moos.<br />
Was aber Lippen seufzten, geküßt im Schlaf,<br />
ist aufgeblüht noch in der Nacht dem<br />
sinnenden Herzen, das wach geblieben.</p>
<p>Der Schatten wandert neben dem Einsamen.<br />
Und taucht den Blick der Dürstende, sieht er sich,<br />
ein trunknes Bild des weichen Wassers.<br />
Milde befeuchtet den Mund der Erdgeist.</p>
<p>Schloß auch die Knospe traurig die Lider schon,<br />
es schwebt ein Duft noch lange im Dämmer fort.<br />
Dort mögen schweigend Arm in Arm<br />
Liebende wandeln, gewiegt von Träumen.</p>
<p>Dich aber Dichter nähret ein Honiglicht<br />
und des Erinnerns liebliches Schattenspiel.<br />
Gestillt vom Blut der Verse scheint<br />
selbst noch zu lächeln des Dämons Fratze.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wohin denn Dichter</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 22:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oden]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wohin denn Dichter Oden poetologische Gedichte lyrische Gedichte alkäische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wohin denn Dichter, watest du nicht längst im Sumpf, sind nicht Gespenster, Wahn, was dir Fäulnis wölkt? Wie kannst du deine Furchen ziehen, fällt, was du säst, was du hoffst, ins Dunkel? Gedenkst du aber Abrams Geschick und willst in Auen wandern, selig begrünt vom Licht, klafft jäh ein Abgrund auf, kein Engel reißt dich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wohin-denn-dichter/">Wohin denn Dichter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin denn Dichter, watest du nicht längst im Sumpf,<br />
sind nicht Gespenster, Wahn, was dir Fäulnis wölkt?<br />
Wie kannst du deine Furchen ziehen,<br />
fällt, was du säst, was du hoffst, ins Dunkel?</p>
<p>Gedenkst du aber Abrams Geschick und willst<br />
in Auen wandern, selig begrünt vom Licht,<br />
klafft jäh ein Abgrund auf, kein Engel<br />
reißt dich hinan und kein Flügelrauschen.</p>
<p>So mag ein Schilf dich bergen, wenn schon der Mond<br />
steigt fahl empor, o schwebendes Totenmal.<br />
Da ächzt das Röhricht unterm Kiele.<br />
Klebt noch zum Fahrgeld ein Vers am Gaumen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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