Kehr ins Lichte zurück
Sicher wähnt sich, wer kriecht. Aufrechten droht der Fall.
Doch auf schwindligem Grat wandelt der Kühne hin.
Mag er zittern, er trinkt aus
dem kristallenen Kelch das Licht.
Der Gebückte verbirgt Unglück und Leid umsonst,
von der Rute, die schlug, blutet die Seele noch.
Was von Liebe er lallt, ist
trüb wie Blüten auf faulem Grund.
Vom Rauch der Lüge gewürgt, Kehlen, sie röcheln schon Tod.
Doch die gesalbt mit Öl, klebrigem Fusel des Wahns,
säuseln, schöner sei Leben,
das im Kehricht des Unwerts wühlt.
Kehr ins Lichte zurück, schlug dich das Schicksal auch.
Im Traum glänzen sie noch, Trauben verheißnen Weins.
Lieder mögen sie pflücken,
keltern odische Rhythmen bald.
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