Gaukle, Luftgeist
Gaukle, Luftgeist, hinan, Ariel, traurig-froh,
lächelnd flattere auf, bläht dir das Flügelpaar
Hauch noch südlicher Buchten.
Laß uns fühlen, wie leicht der Vers,
wenn er Anmut und sanft Sehnsucht besingt und Schmerz,
heißes Vogelgeschrei, kühl unterm Mond den Tau,
der an Wimpern erzittert,
findet Schlummer die Liebe nicht.
Schläfst du, Hirte, im Gras, Ganymed, sprich im Schlaf,
sag, wie Luna dich liebt, deiner gedenkt, wenn schon
neidisch Eos emporäugt,
dich mit stachligen Küssen weckt.
Du auch, Sänger der Nacht, singe uns noch im Traum,
hat auch schmelzender Ton keinerlei Widerhall
zwischen Mauern der Trübsal
und dem blechernen Mund des Lärms.
Comments are closed.