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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Religiöse Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2026 22:11:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Nächtliche Wallfahrt</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2026 22:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Nächtliche Wallfahrt Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Hildegard Hilten Als wir den Waldpfad sind des Nachts gegangen, wo Käfer, leuchtende, gewimmelt, strich der Eule Flügel. Mäuslein, ob’s entwich? Ich griff nach Mutters Hand in süßem Bangen. Es dämpften unsre Schritte weiche Moose, mir aber hat das Herz gepocht so wild. Das Dickicht schien der dunklen Seele Bild, die seufzt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/naechtliche-wallfahrt/">Nächtliche Wallfahrt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Hildegard Hilten</em></p>
<p>Als wir den Waldpfad sind des Nachts gegangen,<br />
wo Käfer, leuchtende, gewimmelt, strich<br />
der Eule Flügel. Mäuslein, ob’s entwich?<br />
Ich griff nach Mutters Hand in süßem Bangen.</p>
<p>Es dämpften unsre Schritte weiche Moose,<br />
mir aber hat das Herz gepocht so wild.<br />
Das Dickicht schien der dunklen Seele Bild,<br />
die seufzt nach Schnee der Lilie, Glut der Rose.</p>
<p>„Ist, Mutter, es noch weit? Wo ist der Rhein,<br />
wo die Kapelle mit dem Kerzenschimmer?“<br />
„Sieh dort die Schneise, was da dämmernd blaut,</p>
<p>des alten Stromes Wasser muß es sein.<br />
Dem Gnadenbildnis sind wir anvertraut,<br />
Maria führt den rechten Pfad noch immer.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf einsamen Pfaden</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2026 22:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Auf einsamen Pfaden religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du wandelst, Dichter, Pfade, einsam-wilde, da wuchert schon das Heidekraut. Mit deinem Schatten sprichst du Worte, milde, als wär er deine holde Braut. Und keine Schwelle ist, die deiner harre, wenn Abendhauch die Stirne kühlt. Dich dünkt, als ob die trunkne Luft erstarre, die früh der Weide Haar durchwühlt. Hast du die Gipfelödnis noch erklommen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/auf-einsamen-pfaden/">Auf einsamen Pfaden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du wandelst, Dichter, Pfade, einsam-wilde,<br />
da wuchert schon das Heidekraut.<br />
Mit deinem Schatten sprichst du Worte, milde,<br />
als wär er deine holde Braut.</p>
<p>Und keine Schwelle ist, die deiner harre,<br />
wenn Abendhauch die Stirne kühlt.<br />
Dich dünkt, als ob die trunkne Luft erstarre,<br />
die früh der Weide Haar durchwühlt.</p>
<p>Hast du die Gipfelödnis noch erklommen,<br />
liegt wie im Jenseitsdunst das Tal,<br />
wo deine Blume auf dem Strom geschwommen.<br />
Nun werden alle Verse kahl.</p>
<p>Ins Finstre will sich eine Flamme senken,<br />
nah eines Kreuzes rauhem Stein.<br />
Rief’s auf die Höhe dich, des Lamms zu denken,<br />
in dessen Blut das Wort wird rein?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Österliche Vierzeiler</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/oesterliche-vierzeiler/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Österliche Vierzeiler religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als wolltest schlürfen du den Tau, den bittern, aus fahlen Kelchen, die im Nachtwind zittern. Doch glänzt ein Kelch, gefüllt mit süßem Lichte, ein Wort, das uns entreißt dem Weltgerichte. Als möchtest du im dunklen Winkel schmollen, ein Kind, dem man verwehrt, herumzutollen. Doch angenagelt hängt an Fuß und Händen, der dir das Herz der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/oesterliche-vierzeiler/">Österliche Vierzeiler</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wolltest schlürfen du den Tau, den bittern,<br />
aus fahlen Kelchen, die im Nachtwind zittern.<br />
Doch glänzt ein Kelch, gefüllt mit süßem Lichte,<br />
ein Wort, das uns entreißt dem Weltgerichte.</p>
<p>Als möchtest du im dunklen Winkel schmollen,<br />
ein Kind, dem man verwehrt, herumzutollen.<br />
Doch angenagelt hängt an Fuß und Händen,<br />
der dir das Herz der Unruh könnte wenden.</p>
<p>Als wärest du vom Druck des Dämons trunken,<br />
der wie ein Stein dir auf die Brust gesunken.<br />
Doch auf dem Felsen vor dem Grabe lohte,<br />
der ihn gewälzt, des Himmels Flammenbote.</p>
<p>Als wolltest du, verfolgt von wüsten Stimmen,<br />
aufs steile Ufer, wo sie branden, klimmen.<br />
Doch Patmos ist das Eiland, das dich rettet,<br />
wo Kranke man aufs Moos der Stille bettet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Österliches Bittsonett</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/oesterliches-bittsonett/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/oesterliches-bittsonett/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 22:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Österliches Bittsonett Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>O Wort, du Lichtkeim, den hinweggeweht ein Todeshauch aus einem Abgrund finster, blüh einmal auf in einem Feuerginster, wo ein Erschlagner aus dem Staub ersteht. O Holz, gewurzelt einst im Paradies, du warfest deinen Schatten uns zur Sühne, trag einmal goldne Früchte noch, ergrüne, wo sich der Unschuld auftut das Verlies. O Schrei, der sich [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/oesterliches-bittsonett/">Österliches Bittsonett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>O Wort, du Lichtkeim, den hinweggeweht<br />
ein Todeshauch aus einem Abgrund finster,<br />
blüh einmal auf in einem Feuerginster,<br />
wo ein Erschlagner aus dem Staub ersteht.</p>
<p>O Holz, gewurzelt einst im Paradies,<br />
du warfest deinen Schatten uns zur Sühne,<br />
trag einmal goldne Früchte noch, ergrüne,<br />
wo sich der Unschuld auftut das Verlies.</p>
<p>O Schrei, der sich vermischt mit tausend Schreien<br />
aus Herzen, die zerquetscht ein Marterrad,<br />
kehr heim in einer Hymne leisem Schneien,</p>
<p>daß leuchte unsrer Nächte Leidenspfad<br />
und Seufzen wandle sich in Benedeien,<br />
wo uns der Gnade sanfter Engel naht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Blaise Pascal, Mémorial</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 23:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal Mémorial religiöse Gedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Depuis environ dix heures et demie du soir jusques à environ minuit et demi Feu. Dieu d’Abraham, Dieu d’Isaac, Dieu de Jacob, non des philosophes et des savants. Certitude, certitude, sentiment, joie, paix. Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr eine halbe Stunde nach Mitternacht Feuer. Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/">Blaise Pascal, Mémorial</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Depuis environ dix heures et demie du soir jusques<br />
à environ minuit et demi<br />
Feu.<br />
Dieu d’Abraham, Dieu d’Isaac, Dieu de Jacob,<br />
non des philosophes et des savants.<br />
Certitude, certitude, sentiment, joie, paix.</em></p>
<p><em>Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr</em><br />
<em> eine halbe Stunde nach Mitternacht</em><br />
<em> Feuer.</em><br />
<em> Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs,</em><br />
<em> nicht der Philosophen und Gelehrten.</em><br />
<em> Gewißheit, Gewißheit, Empfindung, Freude, Frieden.</em></p>
<p><em>Blaise Pascal, Mémorial</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eitel Stroh, jäh angezündet<br />
wie durch Glas von losem Strahl,<br />
ist es nicht gewesen.</p>
<p>Docht, der sich ins Dunkel windet,<br />
Herz in seiner stummen Qual,<br />
hat die Flamme sich erlesen.</p>
<p>Und es fühlte heiße Freude,<br />
wie es honiggleich gebrannt<br />
und sich selber süß verzehrte.</p>
<p>Wohlgeruch, der sich gebreitet,<br />
schien dem Blütenduft verwandt,<br />
der aus Eden wiederkehrte.</p>
<p>Mußte bald es niederbrennen,<br />
war verwandelt doch die Nacht,<br />
ohne Grauen war ihr Schweigen.</p>
<p>Auch die göttlich nicht mehr nennen,<br />
was den Abgrund Herz entfacht,<br />
mögen sich vorm Denkbild neigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Dichter vor der Krippe</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-der-krippe/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 23:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dichter vor der Krippe religiöse Gedichte poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Magst noch aus dem Schatten treten, kniend wieder kindlich beten vor des Lächelns süßem Licht. Will die Zunge dir versagen, arme Hirten wollest fragen, wie Gesang durchs Dunkel bricht. Vers, er muß nicht überborden, denn das Wort ist Fleisch geworden in der Demut stillem Schoß. Reim, er darf das Lied beleben, Flocken wollen niederschweben, feuchter [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-der-krippe/">Der Dichter vor der Krippe</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Magst noch aus dem Schatten treten,<br />
kniend wieder kindlich beten<br />
vor des Lächelns süßem Licht.</p>
<p>Will die Zunge dir versagen,<br />
arme Hirten wollest fragen,<br />
wie Gesang durchs Dunkel bricht.</p>
<p>Vers, er muß nicht überborden,<br />
denn das Wort ist Fleisch geworden<br />
in der Demut stillem Schoß.</p>
<p>Reim, er darf das Lied beleben,<br />
Flocken wollen niederschweben,<br />
feuchter Glanz im Krippenmoos.</p>
<p>Magst dich vor dem Segen beugen,<br />
wird sein Zeichen auch bezeugen,<br />
eins sind Glaube und Passion.</p>
<p>Wirst vorm Kreuz die Blicke senken,<br />
stumm verstummten Worts gedenken<br />
mit der Mutter vor dem Sohn.</p>
<p>Nun träum, wie die Hirten wandern,<br />
wo die Ströme hell mäandern<br />
und des Nachts die Flamme singt.</p>
<p>Streu von jenem Lächeln immer<br />
auf dein Beet den Liebesschimmer,<br />
bis die schöne Knospe schwingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Wo noch Kräfte Heils</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wo-noch-kraefte-heils/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 23:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wo noch Kräfte Heils religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wo noch Kräfte Heils, zwischen Mühlensteine dumpfen Dröhnens sich zu stemmen, bevor Gesicht und Rosenwort zermahlen sind. Wo noch blauer Hauch, Schnee des Bahrtuchs aufzuwirbeln, bevor es um der Sehnsucht Schlaf gewickelt fahlt. Wo noch Stromgesang, uns zu feuchten ausgedörrten Sinn, bevor der Mnemosyne Bucht versandet ganz. Wo noch süßes Licht, Purpurknospe Herz uns zu [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wo-noch-kraefte-heils/">Wo noch Kräfte Heils</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wo noch Kräfte Heils,<br />
zwischen Mühlensteine<br />
dumpfen Dröhnens<br />
sich zu stemmen,<br />
bevor Gesicht und Rosenwort<br />
zermahlen sind.</p>
<p>Wo noch blauer Hauch,<br />
Schnee des Bahrtuchs<br />
aufzuwirbeln,<br />
bevor es um der Sehnsucht Schlaf<br />
gewickelt fahlt.</p>
<p>Wo noch Stromgesang,<br />
uns zu feuchten<br />
ausgedörrten Sinn,<br />
bevor der Mnemosyne Bucht<br />
versandet ganz.</p>
<p>Wo noch süßes Licht,<br />
Purpurknospe Herz<br />
uns zu öffnen,<br />
bevor der Schöpfung edler Keim<br />
im Finstern fault.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wo-noch-kraefte-heils/">Wo noch Kräfte Heils</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stein und Zweig</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/stein-und-zweig/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 23:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stein und Zweig religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Durchs Dickicht kriech ins Dunkel ein. Berühr den Stein. Berühr den Stein. Fühl in den Adern Gaias Pochen, leit in dein Mark es, deine Knochen. Durch greiser Eichen Wipfel steig. Ächz mit dem Zweig. Ächz mit dem Zweig. Reck deinen Kopf in Ariels Wehen, in süßem Sang magst du vergehen. Ob Leid, ob Liebe, einerlei. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stein-und-zweig/">Stein und Zweig</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Durchs Dickicht kriech ins Dunkel ein.<br />
Berühr den Stein.<br />
Berühr den Stein.</p>
<p>Fühl in den Adern Gaias Pochen,<br />
leit in dein Mark es, deine Knochen.</p>
<p>Durch greiser Eichen Wipfel steig.<br />
Ächz mit dem Zweig.<br />
Ächz mit dem Zweig.</p>
<p>Reck deinen Kopf in Ariels Wehen,<br />
in süßem Sang magst du vergehen.</p>
<p>Ob Leid, ob Liebe, einerlei.<br />
Herz brach entzwei.<br />
Herz brach entzwei.</p>
<p>Das Dunkel heile dich, die Helle,<br />
aus Tiefen, Höhen quillt die Quelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stein-und-zweig/">Stein und Zweig</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flüchtige Epiphanie</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fluechtige-epiphanie/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fluechtige-epiphanie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 23:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtige Epiphanie religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aufgeschimmert war ein Antlitz an der kahlen Mauer. Und ein Lächeln ließ erzittern die erstarrte Trauer. Und wie Knospen, die sich öffnen, wenn die Schatten weichen, schrieben Blicke in die Herzen lichte Wunderzeichen. Die es fühlten, knieten nieder, bange Lippen lallten, wie noch hohe Mächte Trunkne nah am Abgrund halten. Und ein Stern begann zu [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fluechtige-epiphanie/">Flüchtige Epiphanie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgeschimmert war ein Antlitz<br />
an der kahlen Mauer.<br />
Und ein Lächeln ließ erzittern<br />
die erstarrte Trauer.</p>
<p>Und wie Knospen, die sich öffnen,<br />
wenn die Schatten weichen,<br />
schrieben Blicke in die Herzen<br />
lichte Wunderzeichen.</p>
<p>Die es fühlten, knieten nieder,<br />
bange Lippen lallten,<br />
wie noch hohe Mächte Trunkne<br />
nah am Abgrund halten.</p>
<p>Und ein Stern begann zu glimmen<br />
überm Haupt der Holden.<br />
Schlafes Gaze schien zerrissen,<br />
graue Wolke golden.</p>
<p>Als sie abends Kränze brachten,<br />
kindlich-fromm gewunden,<br />
Kerzen, dem Gesang zu leuchten,<br />
war das Bild verschwunden.<br />
&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fluechtige-epiphanie/">Flüchtige Epiphanie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreuz und Morgenstern</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/kreuz-und-morgenstern/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/kreuz-und-morgenstern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 22:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz und Morgenstern Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=34709</guid>
		<description><![CDATA[<p>Noch einmal wollen wir den Kreuzweg gehen, den überwuchert fast das Dunkel schon. Das Herz erglühe uns wie roter Mohn, wenn wir vorm dorngekrönten Heiland stehen. Noch einmal wollen wir den Engel sehen, die Lilie, hingeneigt der Demut Thron, die Jungfrau mit dem segensmilden Sohn, und fühlen hohen Geistes Flügel wehen. Ich will den Docht [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kreuz-und-morgenstern/">Kreuz und Morgenstern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal wollen wir den Kreuzweg gehen,<br />
den überwuchert fast das Dunkel schon.<br />
Das Herz erglühe uns wie roter Mohn,<br />
wenn wir vorm dorngekrönten Heiland stehen.</p>
<p>Noch einmal wollen wir den Engel sehen,<br />
die Lilie, hingeneigt der Demut Thron,<br />
die Jungfrau mit dem segensmilden Sohn,<br />
und fühlen hohen Geistes Flügel wehen.</p>
<p>Ich will den Docht im Honigwachs entzünden,<br />
daß still die reine Liebesflamme scheint.<br />
Mag auch dein feuchtes Aug von Nächten künden,</p>
<p>da ungestillte Liebe hat geweint,<br />
sieh Ströme in die Bucht des Himmels münden,<br />
wo Morgenstern sich blauem Tag vereint.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kreuz auf dem Hügel</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 22:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz auf dem Hügel Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Daß es in Nacht, ins dunkle Schweigen ragt, worin die Segenssprüche längst erloschen, des Lichtes Garben faulten ungedroschen, hat kalter Hohn dies, heißer Schmerz gesagt? Als wir die Kerze dort entzündet, spät, der Pfad war überkrustet schon vom Schlamme, hat bang im Wind geflackert ihre Flamme, und Löcher riß Verzagen ins Gebet. Sag, ob umsonst [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/kreuz-auf-dem-huegel/">Kreuz auf dem Hügel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß es in Nacht, ins dunkle Schweigen ragt,<br />
worin die Segenssprüche längst erloschen,<br />
des Lichtes Garben faulten ungedroschen,<br />
hat kalter Hohn dies, heißer Schmerz gesagt?</p>
<p>Als wir die Kerze dort entzündet, spät,<br />
der Pfad war überkrustet schon vom Schlamme,<br />
hat bang im Wind geflackert ihre Flamme,<br />
und Löcher riß Verzagen ins Gebet.</p>
<p>Sag, ob umsonst der Mutter Träne floß,<br />
ob sie im dürren Karst den Keim noch nährte<br />
für lichterweckter Hoffnung edlen Sproß.</p>
<p>Sag, Dichter, ob dein Vers noch eine Fährte<br />
zur Wunde weist, die Liebessinn ergoß,<br />
wie ihn sein glühend Herz Herzlosen lehrte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Aschenkreis</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-aschenkreis/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 22:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Im Aschenkreis Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Holz des Heils riß auf nur unsre Leere. Es ward gefällt, verbrannt. Und Funken sprangen aus weißer Glut. Doch keine Engel sangen, daß sie die Angst der dunklen Welt verzehre. Wir standen auf dem Berg im Aschenkreis und sahen ringsum auf die öde Steppe. Die Sonne schleifte ihre Purpurschleppe durch schwarzen Sand und weißen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-aschenkreis/">Im Aschenkreis</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Holz des Heils riß auf nur unsre Leere.<br />
Es ward gefällt, verbrannt. Und Funken sprangen<br />
aus weißer Glut. Doch keine Engel sangen,<br />
daß sie die Angst der dunklen Welt verzehre.</p>
<p>Wir standen auf dem Berg im Aschenkreis<br />
und sahen ringsum auf die öde Steppe.<br />
Die Sonne schleifte ihre Purpurschleppe<br />
durch schwarzen Sand und weißen Knochengneis.</p>
<p>Und ewig über Babels Wassern weht<br />
den Schrei von Golgotha der Wind ins Nichts,<br />
wo nimmer tote Liebe aufersteht.</p>
<p>Fiel in das Dunkel auch ein Tropfen Lichts,<br />
als hätte banger Seele Durst gefleht,<br />
er dräng nicht durch die Maske des Gesichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Durch die Wörterwüste</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/durch-die-woerterwueste/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 22:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Durch die Wörterwüste religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir müssen durch die Wörterwüste gehen. Unendlich flimmert geisterhafte Stille. Oase grünen Wahnes höhnt dem Flehen, daß noch ein süßes Wort uns Heimat quille. Wir müssen durch die Wörterwüste gehen. Da ist kein Manna, das aus Wolken fiele, die Schrift zu bergen, keine Bundeslade. Kein Flammenzeichen weist uns hohe Ziele, wir hungern nach dem Honigwort [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/durch-die-woerterwueste/">Durch die Wörterwüste</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen durch die Wörterwüste gehen.<br />
Unendlich flimmert geisterhafte Stille.<br />
Oase grünen Wahnes höhnt dem Flehen,<br />
daß noch ein süßes Wort uns Heimat quille.<br />
Wir müssen durch die Wörterwüste gehen.</p>
<p>Da ist kein Manna, das aus Wolken fiele,<br />
die Schrift zu bergen, keine Bundeslade.<br />
Kein Flammenzeichen weist uns hohe Ziele,<br />
wir hungern nach dem Honigwort der Gnade.<br />
Da ist kein Manna, das aus Wolken fiele.</p>
<p>Kein Mose kommt, daß er den Stein erwecke<br />
zur Wunderquelle mit geweihtem Stabe<br />
und unser Geist die Segenssprüche schmecke,<br />
verdorrtes Herz am Schöpferwort erlabe.<br />
Kein Mose kommt, daß er den Stein erwecke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/durch-die-woerterwueste/">Durch die Wörterwüste</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Im Dämmerschilf</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-daemmerschilf/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 22:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Im Dämmerschilf religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir wollen einmal noch die Arie hören. Erzittert nicht die Luft von Jenseitschören? Die Knospe Herz, vom Abendrot verschlossen, Gesanges Tau weckt sie, des Nachts zu sprossen. Wir wollen einmal noch die Arie hören. Wir wollen einmal noch den Kreuzweg gehen. Kannst die Kapelle du am Saum schon sehen? Zwei Kerzen mögen wir darin entzünden, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-daemmerschilf/">Im Dämmerschilf</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen einmal noch die Arie hören.<br />
Erzittert nicht die Luft von Jenseitschören?<br />
Die Knospe Herz, vom Abendrot verschlossen,<br />
Gesanges Tau weckt sie, des Nachts zu sprossen.<br />
Wir wollen einmal noch die Arie hören.</p>
<p>Wir wollen einmal noch den Kreuzweg gehen.<br />
Kannst die Kapelle du am Saum schon sehen?<br />
Zwei Kerzen mögen wir darin entzünden,<br />
daß unsre Seelen noch den Heimweg finden.<br />
Wir wollen einmal noch den Kreuzweg gehen.</p>
<p>Wir wollen still im Dämmerschilfe liegen.<br />
Fühlst schon du, wie dich holde Wogen wiegen?<br />
Wenn in des Dunkels Urflut Inseln glimmen,<br />
läßt zu den Seligen der Traum uns schwimmen.<br />
Wir wollen still im Dämmerschilfe liegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Inspiriert von:</em><br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=Lzr2BlmTrsM&amp;list=RDLzr2BlmTrsM&amp;start_radio=1&amp;t=1203s">https://www.youtube.com/watch?v=Lzr2BlmTrsM&amp;list=RDLzr2BlmTrsM&amp;start_radio=1&amp;t=1203s</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-daemmerschilf/">Im Dämmerschilf</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Endzeitschlange</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-endzeitschlange/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-endzeitschlange/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 22:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Endzeitschlange Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Οὕτως καὶ ἡ γλῶσσα μικρὸν μέλος ἐστίν, καὶ μεγαλαυχεῖ. Ἰδού, ὀλίγον πῦρ ἡλίκην ὕλην ἀνάπτει. Καὶ ἡ γλῶσσα πῦρ, ὁ κόσμος τῆς ἀδικίας οὕτως ἡ γλῶσσα καθίσταται ἐν τοῖς μέλεσιν ἡμῶν, ἡ σπιλοῦσα ὅλον τὸ σῶμα, καὶ φλογίζουσα τὸν τροχὸν τῆς γενέσεως, καὶ φλογιζομένη ὑπὸ τῆς γεέννης. Welch ein kleines Glied ist doch die Zunge [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-endzeitschlange/">Die Endzeitschlange</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Οὕτως καὶ ἡ γλῶσσα μικρὸν μέλος ἐστίν, καὶ μεγαλαυχεῖ. Ἰδού, ὀλίγον πῦρ ἡλίκην ὕλην ἀνάπτει.<br />
Καὶ ἡ γλῶσσα πῦρ, ὁ κόσμος τῆς ἀδικίας οὕτως ἡ γλῶσσα καθίσταται ἐν τοῖς μέλεσιν ἡμῶν, ἡ σπιλοῦσα ὅλον τὸ σῶμα, καὶ φλογίζουσα τὸν τροχὸν τῆς γενέσεως, καὶ φλογιζομένη ὑπὸ τῆς γεέννης.</p>
<p>Welch ein kleines Glied ist doch die Zunge und wie brüstet sie sich. Siehe, ein kleines Feuer zündet einen großen Wald an. Solch ein Feuer ist auch die Zunge, die Welt der Ungerechtigkeit steht so die Zunge auf in unseren Gliedern und befleckt den ganzen Leib, sie steckt den Lauf des Lebens in Brand, ist sie selbst doch angezündet von der Hölle.</em></p>
<p><em>Brief des Jakobus, 3, 5–6</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dunkler Höhle thront die Endzeitschlange,<br />
Wir füttern sie mit Phrasen, glatt geschwänzt<br />
wie Ratten, und die Talmi-Krone glänzt.<br />
Ist keiner, dem vor dem Gezisch wird bange?</p>
<p>Es riecht nicht gut, wenn ihre Säuren triefen,<br />
die jeden Wortes zartes Mark zersetzen.<br />
Wie selbst der Unschuld Lippen sie benetzen,<br />
die nach dem Salböl des Propheten riefen.</p>
<p>Die Zunge ist des Dämons heiße Hure,<br />
das Salz des Lichts löst sie in faden Schleim.<br />
Aus Sonnentrauben saugend das Obskure,</p>
<p>umspeichelt sie den Sinn mit faulem Feim.<br />
Es bändige das Schweigen die Lemure.<br />
Im Geist der Stille sprosse, edler Keim.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-endzeitschlange/">Die Endzeitschlange</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Robert Frost, A Prayer in Spring</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-prayer-spring/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-prayer-spring/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 22:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Frost A Prayer in Spring englisch-deutsch Übersetzung Ein Gebet im Frühling religiöse Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Oh, give us pleasure in the flowers to-day; And give us not to think so far away As the uncertain harvest; keep us here All simply in the springing of the year. Oh, give us pleasure in the orchard white, Like nothing else by day, like ghosts by night; And make us happy in the [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-prayer-spring/">Robert Frost, A Prayer in Spring</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, give us pleasure in the flowers to-day;<br />
And give us not to think so far away<br />
As the uncertain harvest; keep us here<br />
All simply in the springing of the year.</p>
<p>Oh, give us pleasure in the orchard white,<br />
Like nothing else by day, like ghosts by night;<br />
And make us happy in the happy bees,<br />
The swarm dilating round the perfect trees.</p>
<p>And make us happy in the darting bird<br />
That suddenly above the bees is heard,<br />
The meteor that thrusts in with needle bill,<br />
And off a blossom in mid air stands still.</p>
<p>For this is love and nothing else is love,<br />
The which it is reserved for God above<br />
To sanctify to what far ends He will,<br />
But which it only needs that we fulfil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Gebet im Frühling</strong></p>
<p>O, gib uns Freude an den Blumen hier.<br />
Mach, daß unser Sinn sich nicht verlier<br />
an Ernten, die noch ungemäht. Verwahr<br />
uns schlicht im aufgeblühten Jahr.</p>
<p>O, gib uns Freude an der Blütenpracht,<br />
so hell bei Tag, gespenstisch in der Nacht.<br />
Laß uns im Glück der Bienen glücklich sein,<br />
Schwarm, um Bäume schweifend, ursprungsrein.</p>
<p>Gib uns vom Glück des Vogels, der da schwirrt,<br />
und plötzlich überm Bienenvolke sirrt,<br />
der Meteor, die Nadel Schnabel treibt er ein,<br />
und vor der Blüte schwebt er, schwereloser Stein.</p>
<p>Denn dies ist Liebe, und Liebe ist nur dies,<br />
was Gott allein gebührt im Paradies,<br />
sie heiligt, was zum guten End Er will,<br />
doch unser Herz sei Quelle, die ihm quill.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-prayer-spring/">Robert Frost, A Prayer in Spring</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die kleine Therese</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-therese/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2025 22:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die kleine Therese Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Thérèse von Lisieux Ein Wunder rettet noch die Geistesschwachen. Wenn hohl die Worte, große dumpf verhallen, die Blüten hellen Sinns ins Dunkel fallen, kann nur des Abgrunds Qual ein Licht entfachen. So sah ein Kind, von Schwermut ganz benommen, wie einer bleichen Kitsch-Madonna Wangen sich röteten, wie feucht von Liebesbangen dem blinden [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-therese/">Die kleine Therese</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Thérèse von Lisieux</em></p>
<p>Ein Wunder rettet noch die Geistesschwachen.<br />
Wenn hohl die Worte, große dumpf verhallen,<br />
die Blüten hellen Sinns ins Dunkel fallen,<br />
kann nur des Abgrunds Qual ein Licht entfachen.</p>
<p>So sah ein Kind, von Schwermut ganz benommen,<br />
wie einer bleichen Kitsch-Madonna Wangen<br />
sich röteten, wie feucht von Liebesbangen<br />
dem blinden Aug die Iris war erglommen.</p>
<p>Der Gnade Lächeln kam aus totem Ton,<br />
es hat der Lebensstarre sanft entbunden<br />
Therese, Kind, das wie entschlafen schon</p>
<p>umflossen war vom dunklen Glanz der Wunden,<br />
als glänzte schwarzes Blut im Acheron.<br />
O Holde, lächle uns, daß wir gesunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-therese/">Die kleine Therese</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>O Hauch der Nacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-der-nacht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-der-nacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 22:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[O Hauch der Nacht Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33819</guid>
		<description><![CDATA[<p>Kartage-Sonett Nacht zwischen all den Sonnen, Nacht und Nacht. Corona jeden Wortes, strahlt die Stille. Wer mag von Leere reden, wer von Fülle? Des Morgens Rose dämmert, welke Pracht. Durch Gärten gehst du, blühendsten Verfall. Die Mauer zeigt dir schon, das Wort die Spalten, wo graue Moose sich und Schatten ballten und was im Schlaf [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-der-nacht/">O Hauch der Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kartage-Sonett</em></p>
<p>Nacht zwischen all den Sonnen, Nacht und Nacht.<br />
Corona jeden Wortes, strahlt die Stille.<br />
Wer mag von Leere reden, wer von Fülle?<br />
Des Morgens Rose dämmert, welke Pracht.</p>
<p>Durch Gärten gehst du, blühendsten Verfall.<br />
Die Mauer zeigt dir schon, das Wort die Spalten,<br />
wo graue Moose sich und Schatten ballten<br />
und was im Schlaf herniederrinnt, Gelall.</p>
<p>Und doch sprach Segen jener bei dem Mahle<br />
mit Flammenzungen über Brot und Wein,<br />
daß nimmer ihnen das Gedächtnis fahle.</p>
<p>Uns blieb vorm Kreuz der stumme nur, der Stein,<br />
da wir der Kerzen banges Flackern sehen.<br />
O Hauch der Nacht, o schwarzer Flocken Wehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-der-nacht/">O Hauch der Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stern der Wüstennacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/stern-der-wuestennacht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/stern-der-wuestennacht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 23:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Stern der Wüstennacht Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33680</guid>
		<description><![CDATA[<p>Als tropfte süßes Abendlicht durch Ranken am Saum des Rebenpfads im Heimattale. Höb sich empor das Herz wie eine Schale, zu sammeln milden Tau dem Schwermutkranken. Als fändest du im Schrank, den du durchwühltest, verstaubt von Veilchen einen Strauß, lid-blassen, und wär ein weher Hauch ihm noch belassen, daß du, die einst ihn band, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stern-der-wuestennacht/">Stern der Wüstennacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als tropfte süßes Abendlicht durch Ranken<br />
am Saum des Rebenpfads im Heimattale.<br />
Höb sich empor das Herz wie eine Schale,<br />
zu sammeln milden Tau dem Schwermutkranken.</p>
<p>Als fändest du im Schrank, den du durchwühltest,<br />
verstaubt von Veilchen einen Strauß, lid-blassen,<br />
und wär ein weher Hauch ihm noch belassen,<br />
daß du, die einst ihn band, die Sehnsucht fühltest.</p>
<p>Nein, heimatlos liegst du, gekrümmt ins Dunkel.<br />
Im Traum durchblättert Wind das Buch der Psalmen,<br />
erloschen ist das herrliche Gefunkel,</p>
<p>der Hymnen Rauschen unter Zions Palmen.<br />
Schlaf tief, bis dir erfrischt der Sinn erwacht,<br />
den hohen Stern zu sehn der Wüstennacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Francis Jammes, La Prière</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/francis-jammes-la-priere/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/francis-jammes-la-priere/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2024 23:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33361</guid>
		<description><![CDATA[<p>Par le petit garçon qui meurt près de sa mère Tandis que des enfants s&#8217;amusent au parterre Et par l&#8217;oiseau blessé qui ne sait pas comment Son aile tout à coup s&#8217;ensanglante et descend Par la soif et la faim et le délire ardent Je vous salue, Marie. Par les gosses battus par l&#8217;ivrogne qui [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/francis-jammes-la-priere/">Francis Jammes, La Prière</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Par le petit garçon qui meurt près de sa mère<br />
Tandis que des enfants s&#8217;amusent au parterre<br />
Et par l&#8217;oiseau blessé qui ne sait pas comment<br />
Son aile tout à coup s&#8217;ensanglante et descend<br />
Par la soif et la faim et le délire ardent<br />
Je vous salue, Marie.</p>
<p>Par les gosses battus par l&#8217;ivrogne qui rentre<br />
Par l&#8217;âne qui reçoit des coups de pied au ventre<br />
Et par l&#8217;humiliation de l&#8217;innocent châtié<br />
Par la vierge vendue qu&#8217;on a déshabillée<br />
Par le fils dont la mère a été insultée<br />
Je vous salue, Marie.</p>
<p>Par la vieille qui, trébuchant sous trop de poids<br />
S&#8217;écrie: &#8221; Mon Dieu ! &#8221; par le malheureux dont les bras<br />
Ne purent s&#8217;appuyer sur une amour humaine<br />
Comme la Croix du Fils sur Simon de Cyrène<br />
Par le cheval tombé sous le chariot qu&#8217;il traîne<br />
Je vous salue, Marie.</p>
<p>Par les quatre horizons qui crucifient le monde<br />
Par tous ceux dont la chair se déchire ou succombe<br />
Par ceux qui sont sans pieds, par ceux qui sont sans mains<br />
Par le malade que l&#8217;on opère et qui geint<br />
Et par le juste mis au rang des assassins<br />
Je vous salue, Marie.</p>
<p>Par la mère apprenant que son fils est guéri<br />
Par l&#8217;oiseau rappelant l&#8217;oiseau tombé du nid<br />
Par l&#8217;herbe qui a soif et recueille l&#8217;ondée<br />
Par le baiser perdu par l&#8217;amour redonné<br />
Et par le mendiant retrouvant sa monnaie<br />
Je vous salue, Marie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Gebet</strong></p>
<p>Durch den Jungen, er stirbt in seiner Mutter Arm,<br />
während auf dem Boden tollt der Kinderschwarm,<br />
durch den verletzten Vogel, er ist so bedrängt,<br />
weil ihm der Flügel jählings blutet und herunterhängt,<br />
durch Durst und Hunger, den Wahnsinn, der versengt,<br />
sei mir gegrüßt, Maria.</p>
<p>Durch die Kinder, vom betrunkenen Vater, der heimkehrt, geschlagen,<br />
durch den Esel, den man mit Füßen tritt in den Magen,<br />
durch die Erniedrigung der Unschuld, die man stößt,<br />
durch die verkaufte Jungfrau, die schamlos ward entblößt,<br />
durch den Sohn, dessen Bild man seiner Mutter abgelöst,<br />
sei mir gegrüßt, Maria.</p>
<p>Durch die Greisin, die strauchelnd unterm Weltgewicht<br />
aufschreit. „Mein Gott“, durch den Unglücklichen, dessen Ohnmacht nicht<br />
mehr finden konnte starker Liebe Lehne<br />
wie das Kreuz des Sohns bei Simon von Kyrene,<br />
durch das Pferd, das stürzte und das Rad zerrt ihm die Mähne,<br />
sei mir gegrüßt, Maria.</p>
<p>Durch die vier Himmelsstriche, das große Kreuz der Welten,<br />
durch all jene, deren Fleisch aufreißt und die zerschellten,<br />
durch jene, die ihren Fuß verloren, ihre Hand,<br />
durch den Kranken, der frisch operiert sich winselnd wand,<br />
durch den Gerechten, den man bei den Mördern band,<br />
sei mir gegrüßt, Maria.</p>
<p>Durch die Mutter, die erfährt, es sei ihr Sohn genesen,<br />
durch den Vogel, der den aus dem Nest gefallenen aufgelesen,<br />
durch das Gras, das Durst hat und die Wolke regnet,<br />
durch den verlorenen Kuß, dem erwärmte Liebe noch begegnet,<br />
durch den Bettler, der den Fund im Mantelfutter segnet,<br />
sei mir gegrüßt, Maria.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Liedinterpretation durch Georges Brassens:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=x73xFzp7Xws">https://www.youtube.com/watch?v=x73xFzp7Xws</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Anton Bruckner, 9. Sinfonie</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/anton-bruckner-9-sinfonie/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/anton-bruckner-9-sinfonie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 23:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Bruckner 9. Sinfonie Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33352</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wilhelm Furtwängler, Berlin 1944 Und es verzweigen sich die hohen Strahlen und fügen uns in Himmelssphären ein. Herniedersinken kristalline Schalen, aus denen quillt das Licht, ein goldner Wein. Es kommen, ihn zu kosten, die noch leben. Das Herz ward Wandlungswundern aufgetan, die knospenhold auf Edens Seen schweben. Die Schwermut neigt ihr Haupt, ein trunkner Schwan. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/anton-bruckner-9-sinfonie/">Anton Bruckner, 9. Sinfonie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wilhelm Furtwängler, Berlin 1944</em></p>
<p>Und es verzweigen sich die hohen Strahlen<br />
und fügen uns in Himmelssphären ein.<br />
Herniedersinken kristalline Schalen,<br />
aus denen quillt das Licht, ein goldner Wein.</p>
<p>Es kommen, ihn zu kosten, die noch leben.<br />
Das Herz ward Wandlungswundern aufgetan,<br />
die knospenhold auf Edens Seen schweben.<br />
Die Schwermut neigt ihr Haupt, ein trunkner Schwan.</p>
<p>Daß, Liebe, dir die Seele nicht ertaubte,<br />
die Schmach der Worte, die aus Trümmern wehen,<br />
dir nicht den süßen Blütenkelch bestaubte –</p>
<p>daß du im Dunkel meine Hand erfühltest,<br />
den bangen führtest auf Gesanges Höhen –<br />
du über unsrer Herznacht lang noch glühtest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=DgaH14WiHfc">https://www.youtube.com/watch?v=DgaH14WiHfc</a><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Duft von fernem Hort</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/duft-von-fernem-hort/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/duft-von-fernem-hort/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2024 23:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Duft von fernem Hort religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als wäre wunders jäh im Schnee, in einer Mulde süßer Feuchte, gesprossen rot und weißer Klee. Das Dunkel weicht, daß Gnade leuchte. Woher ist kommen solch ein Licht? Von sanfter Liebe Angesicht. Als weckte milder Geister Hauch die Vögel, die in Nestern schliefen, und süße Stimmen wachten auf, die uns zum Kuß des Lichtes riefen. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/duft-von-fernem-hort/">Duft von fernem Hort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wäre wunders jäh im Schnee,<br />
in einer Mulde süßer Feuchte,<br />
gesprossen rot und weißer Klee.<br />
Das Dunkel weicht, daß Gnade leuchte.<br />
Woher ist kommen solch ein Licht?<br />
Von sanfter Liebe Angesicht.</p>
<p>Als weckte milder Geister Hauch<br />
die Vögel, die in Nestern schliefen,<br />
und süße Stimmen wachten auf,<br />
die uns zum Kuß des Lichtes riefen.<br />
Woher ist kommen der Gesang?<br />
Er floß wie Tau von Traumes Hang.</p>
<p>Als hätt gelöst die Zunge Wein,<br />
das Herz, als Zwillingsherz zu schlagen,<br />
gehn wir den späten Pfad zu zwein,<br />
vom Glück uns Blühendes zu sagen.<br />
Woher ist kommen uns das Wort?<br />
Duft ist’s, geweht von fernem Hort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/duft-von-fernem-hort/">Duft von fernem Hort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ist dies die hohe Nacht?</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ist-dies-die-nacht-2/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ist-dies-die-nacht-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 23:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ist dies die hohe Nacht religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33343</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ist dies der Augenblick, da Ewigkeit die Zeit verschlingt, die Helle sich ins Dunkel singt, der eine hohe Herzschlag Glück? Als wäre sanft herabgesunken, vom Geist der Tröstungen gewebt, ein Schleier eingehauchter Funken, daß lichter Traum die Nacht belebt von Edens süß durchseufzten Hainen, wo reine Quellen trunkner weinen. Ist dies die hohe Nacht, da [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ist-dies-die-nacht-2/">Ist dies die hohe Nacht?</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dies der Augenblick,<br />
da Ewigkeit die Zeit verschlingt,<br />
die Helle sich ins Dunkel singt,<br />
der eine hohe Herzschlag Glück?</p>
<p>Als wäre sanft herabgesunken,<br />
vom Geist der Tröstungen gewebt,<br />
ein Schleier eingehauchter Funken,<br />
daß lichter Traum die Nacht belebt<br />
von Edens süß durchseufzten Hainen,<br />
wo reine Quellen trunkner weinen.</p>
<p>Ist dies die hohe Nacht,<br />
da noch geheimnisvoll<br />
die Knospe einer Rose schwoll<br />
und unverhofften Duft gebracht?</p>
<p>Als hätten Blüten, traumentrückte,<br />
Leuchtmücken in der Winternacht,<br />
der Brust, die Einsamkeit bedrückte,<br />
des Sommers goldnes Grün entfacht.<br />
Und sie durchströmt Gesanges Welle<br />
aus heißer Paradiesesquelle.</p>
<p>Ist dies die hohe Zeit,<br />
da uns aus Wolken, sanft geballt,<br />
zu hüllen Haß und Mißgestalt,<br />
sind Flocken rein herabgeschneit?</p>
<p>Als schritten wir auf weichem Samte,<br />
wie Hirten, vom Gestirn geführt,<br />
das aus schwarzblauem Abgrund flammte.<br />
Als hätte uns ein Hauch gerührt:<br />
Und floß wie Tau auf unsre Wunde<br />
aus eines Kindes keuschem Munde.</p>
<p>Ist dies der Augenblick,<br />
da Ewigkeit die Zeit verschlingt,<br />
die Helle sich ins Dunkel singt,<br />
der eine hohe Herzschlag Glück?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ist-dies-die-nacht-2/">Ist dies die hohe Nacht?</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das verhüllte Kreuz</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-verhuellte-kreuz/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-verhuellte-kreuz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 23:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Das verhüllte Kreuz Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33321</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Wasser, die das Grün ins Dämmern sangen und Blumen in ein abendblasses Bild, sind seufzend unter fahler Glut zergangen. Faul ist, was noch aus Karstes Schründen quillt. Vom Wort, das auf Prophetenstirn geschrieben verzückt ein Kiel, getunkt in Lämmerblut, ist nur der dunklen Sehnsucht Qual geblieben, stumm einzutauchen in die schwarze Flut. Es bleibt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-verhuellte-kreuz/">Das verhüllte Kreuz</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wasser, die das Grün ins Dämmern sangen<br />
und Blumen in ein abendblasses Bild,<br />
sind seufzend unter fahler Glut zergangen.<br />
Faul ist, was noch aus Karstes Schründen quillt.</p>
<p>Vom Wort, das auf Prophetenstirn geschrieben<br />
verzückt ein Kiel, getunkt in Lämmerblut,<br />
ist nur der dunklen Sehnsucht Qual geblieben,<br />
stumm einzutauchen in die schwarze Flut.</p>
<p>Es bleibt verhüllt das Kreuz, das Hoheitszeichen,<br />
der Schrei auf Golgatha ist nie verhallt.<br />
Es mochte Tau der Lilie nicht erweichen</p>
<p>den Kalk, zu dem der Liebe Mark geronnen.<br />
Die Hand, starr unterm Eisenbiß verkrallt,<br />
zeigt in den Abgrund gnadenloser Sonnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Lilie Lied</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-lilie-lied/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-lilie-lied/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 23:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Lilie Lied Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Sternennächte feierliche Töne hast, hoher Geist, du uns herabgesandt. Zergeht im Rosenschimmer ihre Schöne, lauscht noch das Herz, vom Bild des Monds gebannt. Fiel unterm Asphalt Quell und Hoffnung trocken, ward, was wir teilten, Brot des Worts zu Stein, reicht deine Gnade uns der Wegzehr Brocken, und dein Gesalbter segnet uns den Wein. Verschleiern, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-lilie-lied/">Die Lilie Lied</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sternennächte feierliche Töne<br />
hast, hoher Geist, du uns herabgesandt.<br />
Zergeht im Rosenschimmer ihre Schöne,<br />
lauscht noch das Herz, vom Bild des Monds gebannt.</p>
<p>Fiel unterm Asphalt Quell und Hoffnung trocken,<br />
ward, was wir teilten, Brot des Worts zu Stein,<br />
reicht deine Gnade uns der Wegzehr Brocken,<br />
und dein Gesalbter segnet uns den Wein.</p>
<p>Verschleiern, Dichter, deinen Blick Dämonen,<br />
beschlägt dir Trübsal Aug und Herz mit Dunst,<br />
die Lilie Lied soll nicht bei Schatten wohnen.</p>
<p>Der Tau des Morgens wolle sie berücken,<br />
behauchen froh erwachte Musenkunst,<br />
daß auch der Reim, der letzte, mag noch glücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-lilie-lied/">Die Lilie Lied</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>William Blake, Jerusalem</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/william-blake-jerusalem/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/william-blake-jerusalem/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 23:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[William Blake Jerusalem englisch-deutsch Übersetzung religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=33131</guid>
		<description><![CDATA[<p>And did those feet in ancient time Walk upon England&#8217;s mountains green? And was the holy Lamb of God On England&#8217;s pleasant pastures seen? And did the Countenance Divine Shine forth upon our clouded hills? And was Jerusalem builded here Among these dark Satanic mills? Bring me my bow of burning gold: Bring me my [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/william-blake-jerusalem/">William Blake, Jerusalem</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>And did those feet in ancient time<br />
Walk upon England&#8217;s mountains green?<br />
And was the holy Lamb of God<br />
On England&#8217;s pleasant pastures seen?</p>
<p>And did the Countenance Divine<br />
Shine forth upon our clouded hills?<br />
And was Jerusalem builded here<br />
Among these dark Satanic mills?</p>
<p>Bring me my bow of burning gold:<br />
Bring me my arrows of desire:<br />
Bring me my spear: O clouds unfold!<br />
Bring me my chariot of fire.</p>
<p>I will not cease from mental fight,<br />
Nor shall my sword sleep in my hand<br />
Till we have built Jerusalem<br />
In England&#8217;s green and pleasant land.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jerusalem</strong></p>
<p>Und konnten diese Füße denn einst<br />
schon über Englands Matten gehen?<br />
Und ward wohl Gottes heiliges Lamm<br />
auf Englands lieblichen Triften gesehen?</p>
<p>Und hat vom göttlichen Antlitz der Strahl<br />
den Nebel auf unseren Bergen durchdrungen?<br />
Und wurde erbaut Jerusalem hier,<br />
wo Satans Mühlen schwarze Flügel geschwungen?</p>
<p>Bring mir den Bogen aus flammendem Gold:<br />
Bring mir die Pfeile, das Gut zu erjagen:<br />
Bring mir den Speer: O flügle Gewölk!<br />
Bringe mir meinen Feuerwagen.</p>
<p>Ich will nicht lassen vom Geisterkampf,<br />
noch soll mir das Schwert in der Hand ermüden,<br />
bevor Jerusalem wir erbaut<br />
in Englands grünendem Auenfrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/william-blake-jerusalem/">William Blake, Jerusalem</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Wort des Heils</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-wort-des-heils/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-wort-des-heils/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 22:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wort des Heils religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=32632</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Reinhold Schneider &#160; Zwischen Schründen weich emporgeschäumt, tränkst du, Wasser, stilles Leben. Wort, du hast dich hingegeben, daß ein heller Kranz das Dunkel säumt. Efeu hat geschauert in der Nacht, als vom Himmel wehend Wellen trugen Blüten auf die Schwellen, und aus bangem Traum wir sind erwacht. Was der Liebe Aug uns [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-wort-des-heils/">Das Wort des Heils</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Reinhold Schneider</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwischen Schründen weich emporgeschäumt,<br />
tränkst du, Wasser, stilles Leben.<br />
Wort, du hast dich hingegeben,<br />
daß ein heller Kranz das Dunkel säumt.</p>
<p>Efeu hat geschauert in der Nacht,<br />
als vom Himmel wehend Wellen<br />
trugen Blüten auf die Schwellen,<br />
und aus bangem Traum wir sind erwacht.</p>
<p>Was der Liebe Aug uns anvertraut,<br />
floß dahin ins Grenzenlose,<br />
auch der Dorn der weichen Rose,<br />
o er schmolz, vom Wort des Heils betaut.</p>
<p>Wird das leise Wort uns überschrillt<br />
roh vom Wahngeschrei der Heiden,<br />
pilgern wir zum Berg der Leiden,<br />
wo es licht aus dunklen Tiefen quillt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Robert Frost, God’s Garden</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-gods-garden/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-gods-garden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2024 22:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Frost God’s Garden englisch-deutsch Übersetzung religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=32429</guid>
		<description><![CDATA[<p>God made a beatous garden With lovely flowers strown, But one straight, narrow pathway That was not overgrown. And to this beauteous garden He brought mankind to live, And said: &#8220;To you, my children, These lovely flowers I give. Prune ye my vines and fig trees, With care my flowerets tend, But keep the pathway [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/robert-frost-gods-garden/">Robert Frost, God’s Garden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>God made a beatous garden<br />
With lovely flowers strown,<br />
But one straight, narrow pathway<br />
That was not overgrown.<br />
And to this beauteous garden<br />
He brought mankind to live,<br />
And said: &#8220;To you, my children,<br />
These lovely flowers I give.<br />
Prune ye my vines and fig trees,<br />
With care my flowerets tend,<br />
But keep the pathway open<br />
Your home is at the end.&#8221;</p>
<p>Then came another master,<br />
Who did not love mankind,<br />
And planted on the pathway<br />
Gold flowers for them to find.<br />
And mankind saw the bright flowers,<br />
That, glitt&#8217;ring in the sun,<br />
Quite hid the thorns of av&#8217;rice<br />
That poison blood and bone;<br />
And far off many wandered,<br />
And when life&#8217;s night came on,<br />
They still were seeking gold flowers,<br />
Lost, helpless and alone.</p>
<p>O, cease to heed the glamour<br />
That blinds your foolish eyes,<br />
Look upward to the glitter<br />
Of stars in God&#8217;s clear skies.<br />
Their ways are pure and harmless<br />
And will not lead astray,<br />
Bid aid your erring footsteps<br />
To keep the narrow way.<br />
And when the sun shines brightly<br />
Tend flowers that God has given<br />
And keep the pathway open<br />
That leads you on to heaven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gottes Garten</strong></p>
<p>Gott schuf einen schönen Garten,<br />
mit lieblichen Blüten besät,<br />
einen Pfad nur, gerade und schmal,<br />
den er sorgsam gemäht.<br />
Und in dem schönen Garten<br />
wies er die Menschheit zu leben.<br />
Und sprach: „Euch, meine Kinder,<br />
sei diese Pracht übergeben.<br />
Meine Reben stutzt, meine Feigen,<br />
meinen Rosen sei Feuchte gespendet,<br />
doch haltet mir offen den Pfad,<br />
eure Heimat beginnt, wo er endet.“</p>
<p>Dann kam ein anderer Meister,<br />
der war der Menschheit nicht hold,<br />
und er pflanzte am Saum des Pfades<br />
Blumen für sie von Gold.<br />
Sie sahen die Blumen so licht,<br />
ihr Glitzern im Sonnenschein,<br />
die Dornen der Gier aber nicht,<br />
die das Blut vergiften, das Sein.<br />
Da wanderten viele entlang,<br />
und holte die Nacht sie ein,<br />
suchten sie das Gold noch der Blumen,<br />
verloren, hilflos, allein.</p>
<p>O, lasset ab von dem Glanz,<br />
der die törichten Augen euch blendet,<br />
schaut auf zum Funkeln der Sterne,<br />
die Gott hat herrlich vollendet.<br />
Ihre Wege sind rein und gefahrlos,<br />
verführen nicht, abseits zu eilen,<br />
und leiten den irrenden Schritt<br />
auf dem Pfad, dem schmalen, zu weilen.<br />
Und leuchtet die Sonne hervor,<br />
sorgt für die Blumen, die Gott euch geschenkt,<br />
den Pfad aber haltet offen,<br />
der euch zum Himmel hin lenkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Blut des Heils</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-blut-des-heils/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-blut-des-heils/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 22:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Das Blut des Heils Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Fühlst du es auch, wie taumelnd wir hinleben, wie jedes Wort mit unserm Atem schwindet, an feuchtem Glanz ein jeder Blick erblindet? Sieh, wie im Dämmerlichte Veilchen beben. Strömt Abschied nicht in allen warmen Venen? Der Arm, vom Schnee der Küsse überzittert, ist schon, ein morscher Ast, von Moos verwittert, Sieh, bleich im Zwielicht, Morgenrot-Verbenen.“ [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-blut-des-heils/">Das Blut des Heils</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Fühlst du es auch, wie taumelnd wir hinleben,<br />
wie jedes Wort mit unserm Atem schwindet,<br />
an feuchtem Glanz ein jeder Blick erblindet?<br />
Sieh, wie im Dämmerlichte Veilchen beben.</p>
<p>Strömt Abschied nicht in allen warmen Venen?<br />
Der Arm, vom Schnee der Küsse überzittert,<br />
ist schon, ein morscher Ast, von Moos verwittert,<br />
Sieh, bleich im Zwielicht, Morgenrot-Verbenen.“</p>
<p>„Laß uns noch einmal auf den Hügel gehen,<br />
und birgt er auch verblichene Gebeine,<br />
ein zartes Gras ist schon dem Mark entsprossen.</p>
<p>Laß, Dichter, vor dem Kreuz uns schweigend stehen.<br />
Dann zünd das Licht der Liebe an und weine.“<br />
Ist denn das Blut des Heils umsonst geflossen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dana Gioia, Prayer</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/dana-gioia-prayer/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/dana-gioia-prayer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 22:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dana Gioia Prayer englisch-deutsch Übersetzung religiöse Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Echo of the clocktower, footstep in the alleyway, sweep of the wind sifting the leaves. Jeweller of the spiderweb, connoisseur of autumn’s opulence, blade of lightning harvesting the sky. Keeper of the small gate, choreographer of entrances and exits, midnight whisper travelling the wires. Seducer, healer, deity or thief, I will see you soon enough— [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dana-gioia-prayer/">Dana Gioia, Prayer</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Echo of the clocktower, footstep<br />
in the alleyway, sweep<br />
of the wind sifting the leaves.</p>
<p>Jeweller of the spiderweb, connoisseur<br />
of autumn’s opulence, blade of lightning<br />
harvesting the sky.</p>
<p>Keeper of the small gate, choreographer<br />
of entrances and exits, midnight<br />
whisper travelling the wires.</p>
<p>Seducer, healer, deity or thief,<br />
I will see you soon enough—<br />
in the shadow of the rainfall,</p>
<p>in the brief violet darkening a sunset—<br />
but until then I pray watch over him<br />
as a mountain guards its covert ore</p>
<p>and the harsh falcon its flightless young.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gebet</strong></p>
<p>Echo des Glockenturms, hallender Schritt<br />
auf der Gasse, Wind-<br />
stöße, die das Laubwerk durchsieben.</p>
<p>Juwelier des Spinnenwebs, Genießer<br />
herbstlicher Fülle, blitzende Sense<br />
bei der himmlischen Mahd.</p>
<p>Wächter der kleinen Pforte, Choreograph<br />
der Auftrtte und Abgänge, Mitternacht-<br />
flüstern, das durch die Leitungen schwirrt.</p>
<p>Verführer, Heiler, Gottheit oder Dieb,<br />
bald schon seh ich dich, bald –<br />
im Schatten des Regenschauers,</p>
<p>im Streifen Violett am Saum des Abendrots –<br />
bis dahin, fleh ich zu dir, behüte ihn,<br />
wie der Berg das verborgene Erz,</p>
<p>wie der herbe Falke sein Junges im Nest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siehe auch Rezitation durch den Autor:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=_S8cfaEyNVA">https://www.youtube.com/watch?v=_S8cfaEyNVA</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Engel des Propheten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-engel-des-propheten/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-engel-des-propheten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 22:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Engel des Propheten Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gleich Fenstern, wenn sie trübe Dünste flecken, ist uns die Sicht vom eignen Hauch verschwommen. Vom eitlen Pochen unsres Bluts benommen kann uns der Hymnen Anruf nicht mehr wecken. Wie jene Jünger, die am Ölberg dösten, da bittern Trank der Meister hat getrunken, vergaß das Herz, in fahlem Traum versunken, die Worte, die es aus [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-engel-des-propheten/">Der Engel des Propheten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich Fenstern, wenn sie trübe Dünste flecken,<br />
ist uns die Sicht vom eignen Hauch verschwommen.<br />
Vom eitlen Pochen unsres Bluts benommen<br />
kann uns der Hymnen Anruf nicht mehr wecken.</p>
<p>Wie jene Jünger, die am Ölberg dösten,<br />
da bittern Trank der Meister hat getrunken,<br />
vergaß das Herz, in fahlem Traum versunken,<br />
die Worte, die es aus dem Banne lösten.</p>
<p>Hörst, Dichter, du das Knirschen nicht der Bohlen,<br />
die Schritte auf dem Gang, die aufgewehten<br />
nicht an die Scheibe schlagen, Efeuzweige?</p>
<p>Daß deine Lippen mit der Glut von Kohlen<br />
entsiegle jäh der Engel des Propheten,<br />
dein Haupt sich seinem Flügelrauschen neige!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fronleichnam</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fronleichnam/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2024 22:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Fronleichnam Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Ihr Huldigungen, Anmut der Gebärde! Wenn Kinder Blüten streuen auf den Wegen, den Blumenteppich breiten hohem Segen, der Licht bringt in die Sündennacht der Erde. Wir ziehen wie einst Wanderer durch Wüsten dem Schimmer nach, dem Wunderprunk der Wolke. Das Brot des Heiles flockte hin dem Volke – daß einmal Engel uns am Tor begrüßten!“ [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fronleichnam/">Fronleichnam</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Ihr Huldigungen, Anmut der Gebärde!<br />
Wenn Kinder Blüten streuen auf den Wegen,<br />
den Blumenteppich breiten hohem Segen,<br />
der Licht bringt in die Sündennacht der Erde.</p>
<p>Wir ziehen wie einst Wanderer durch Wüsten<br />
dem Schimmer nach, dem Wunderprunk der Wolke.<br />
Das Brot des Heiles flockte hin dem Volke –<br />
daß einmal Engel uns am Tor begrüßten!“</p>
<p>„Siehst du am Rand den bleichen Dichter stehen,<br />
gehüllt ins Dämmergrün der Weidenruten?<br />
Er neigt sich wohl solch mystisch-heiterm Bildnis,</p>
<p>doch ist zu krank, gen Eden mitzugehen.<br />
Ihn rufen schon im Traum der Lethe Fluten,<br />
darauf kein Blatt mehr schwimmt, die Schattenwildnis.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fronleichnam/">Fronleichnam</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Tau der Psalmen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-tau-der-psalmen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2024 22:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Tau der Psalmen Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Was mußt du stöhnend diesen Rucksack schleppen, du torkelst, scheinst für solche Last zu schwach.“ „Süß ist die Bürde, Schmerzen halten wach, und meiner harren Jakobs steile Treppen.“ „Da trägst du Dinge wohl von hohem Werte, die dir am Ziel vergelten den Verzicht!“ „Aus Stein sind Tafeln es, beschrieben dicht, die sterbend mir ein Rabbi [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-tau-der-psalmen/">Der Tau der Psalmen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Was mußt du stöhnend diesen Rucksack schleppen,<br />
du torkelst, scheinst für solche Last zu schwach.“<br />
„Süß ist die Bürde, Schmerzen halten wach,<br />
und meiner harren Jakobs steile Treppen.“</p>
<p>„Da trägst du Dinge wohl von hohem Werte,<br />
die dir am Ziel vergelten den Verzicht!“<br />
„Aus Stein sind Tafeln es, beschrieben dicht,<br />
die sterbend mir ein Rabbi einst verehrte.“</p>
<p>„Hast du entziffert denn die fremden Zeichen?“<br />
„Es sind die Lieder, die ein Frommer singt,<br />
soll ihm der Stern im Dunkel nicht verbleichen.“</p>
<p>„Lad ab die tote Last bei grünen Halmen,<br />
den Rest des Weges gehe leicht-beschwingt,<br />
im Laub der Nacht glimmt dir der Tau der Psalmen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-tau-der-psalmen/">Der Tau der Psalmen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Schmerzkristall</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-schmerzkristall/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 22:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schmerzkristall Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vorm Andachtsbild, wo zwischen Schattengittern der Jungfrau sanfter Blick nach uns getastet, hat oft ein Zwerg, ein buckliger, gerastet und hob empor zerfurchter Hände Zittern. Nein, nein, um solche Gunst mocht er nicht flehen, daß er der Schönen, kommt sie ihm entgegen, und ihre Wangen sind noch feucht vom Regen, könnt Aug in Aug in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schmerzkristall/">Der Schmerzkristall</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vorm Andachtsbild, wo zwischen Schattengittern<br />
der Jungfrau sanfter Blick nach uns getastet,<br />
hat oft ein Zwerg, ein buckliger, gerastet<br />
und hob empor zerfurchter Hände Zittern.</p>
<p>Nein, nein, um solche Gunst mocht er nicht flehen,<br />
daß er der Schönen, kommt sie ihm entgegen,<br />
und ihre Wangen sind noch feucht vom Regen,<br />
könnt Aug in Aug in blaue Ferne sehen.</p>
<p>O nein, er bittet, daß sie sich erbarme,<br />
ihn leite bald, heut Nacht, in die Gefilde,<br />
wo milde Strahlen die Erlösten grüßen</p>
<p>und alle Spiegel sind vom hohen Bilde,<br />
sich keiner bang verbirgt, gebeugt vom Harme:<br />
Dort leg er ihr den Schmerzkristall zu Füßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schmerzkristall/">Der Schmerzkristall</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Something beautiful</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/something-beautiful/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/something-beautiful/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 23:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Something beautiful religiöse Gedichte Nachdichtung englisch-deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=31767</guid>
		<description><![CDATA[<p>(Gospel, Autoren: Gloria/Bill Gaither) Something beautiful, something good, All my confusion He understood. All I had to offer Him was brokenness and strife But he made something beautiful of my life. If there ever were dreams That were lofty and noble, They were my dreams at the start, And hopes for life&#8217;s best were the [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/something-beautiful/">Something beautiful</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Gospel, Autoren: Gloria/Bill Gaither)</em></p>
<p>Something beautiful, something good,<br />
All my confusion He understood.</p>
<p>All I had to offer Him was brokenness and strife<br />
But he made something beautiful of my life.</p>
<p>If there ever were dreams<br />
That were lofty and noble,<br />
They were my dreams at the start,<br />
And hopes for life&#8217;s best were the hopes<br />
That I harbor down deep in my heart.</p>
<p>But my dreams turned to ashes<br />
And my castles all crumbled, my fortune turned to loss.<br />
So I wrapped it all in the rags of life<br />
And laid it at the cross</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Gnade Strahl verklärt mein Angesicht,<br />
und meines Irrsals Dunkel macht Gott licht.</p>
<p>Scherben, Splitter nur konnt ich Ihm geben,<br />
Er fügt den Krug, gießt ein mir neues Leben.<br />
Und wurden Träume je geträumt,<br />
die edle Knospen auf ins Blaue sprossen,<br />
so waren’s meine, Saat aus goldnem Korn.<br />
In Ströme, die ins Fruchtland flossen,<br />
quoll mir der Hoffnung tiefer Born.</p>
<p>Ein Sumpf der Quell, die Blüten bittre Aschen.<br />
Sturm hat mein Heim verheert, die Tenne leergefegt.<br />
Ich hatte nur noch Spreu in meinen Taschen<br />
und hab sie unters Kreuz gelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch (mit variiertem Text):<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=T3Qb829-kZM">https://www.youtube.com/watch?v=T3Qb829-kZM</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/something-beautiful/">Something beautiful</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf dem Kreuzweg</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/31751/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/31751/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 23:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Auf dem Kreuzweg Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=31751</guid>
		<description><![CDATA[<p>Da wir den alten Kreuzweg nachtwärts schritten, Relief gab Kerzenflackern dunkler Qual, ist unter uns ein Seufzen hingeglitten vom Laub, das einst gegrünt am rohen Pfahl. Und jeder Dorn an des Erwählten Schläfe stach in der Lauheit taubgewordne Haut, es war, als ob sein lichter Blick uns träfe, was uns betäubte, Kaltsinn wär getaut. Wo [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/31751/">Auf dem Kreuzweg</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir den alten Kreuzweg nachtwärts schritten,<br />
Relief gab Kerzenflackern dunkler Qual,<br />
ist unter uns ein Seufzen hingeglitten<br />
vom Laub, das einst gegrünt am rohen Pfahl.</p>
<p>Und jeder Dorn an des Erwählten Schläfe<br />
stach in der Lauheit taubgewordne Haut,<br />
es war, als ob sein lichter Blick uns träfe,<br />
was uns betäubte, Kaltsinn wär getaut.</p>
<p>Wo aus der Wunde Blut des Heils geronnen,<br />
schien eine weiße Lilie aufgeblüht,<br />
die roten Tropfen wären Gnadensonnen,</p>
<p>die unser kaltes Antlitz überglüht.<br />
Wir küßten wie im Traum das Totenlinnen,<br />
wir fühlten feuchten Glanz ins Dunkel rinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/31751/">Auf dem Kreuzweg</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Hüter der Schwelle</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/hueter-der-schwelle/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 23:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hüter der Schwelle religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die, was unberührbar, sollen wahren, rufen Heilige an und Engelscharen, daß der hohe Geist mit ihnen sei. Und sie hüten des Altares Schwelle vor der Trübsal seufzend-grauer Welle und gemeinen Jammers Litanei. Still verborgen unter Schattenlauben schwellen süßen Liedes goldene Trauben, und die Perle schläft im Muschelschaum. Nur erwählte Hand darf sie uns pflücken, nur [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hueter-der-schwelle/">Hüter der Schwelle</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die, was unberührbar, sollen wahren,<br />
rufen Heilige an und Engelscharen,<br />
daß der hohe Geist mit ihnen sei.<br />
Und sie hüten des Altares Schwelle<br />
vor der Trübsal seufzend-grauer Welle<br />
und gemeinen Jammers Litanei.</p>
<p>Still verborgen unter Schattenlauben<br />
schwellen süßen Liedes goldene Trauben,<br />
und die Perle schläft im Muschelschaum.<br />
Nur erwählte Hand darf sie uns pflücken,<br />
nur dem Meister kann die Kelter glücken,<br />
und das Kleinod ziert der Schönsten Saum.</p>
<p>Pöbelgeist soll nicht den Duft verseuchen,<br />
Unzucht nicht bei Hymnenknospen keuchen,<br />
so verschleiert Weisheit ihren Blick.<br />
Denen Efeu an den Klagemauern<br />
Lüfte blauer Tiefen überschauern,<br />
Frommen zieht den Schleier sie zurück.</p>
<p>Es vermaßen feierlich Auguren<br />
mit dem Krummstab die geweihten Fluren<br />
für den Tempel, das geheime Bild.<br />
Gläubig bitten Schatten nicht vergebens<br />
um das lichte Wort erfüllten Lebens,<br />
Licht, das aus der Liebe Wunde quillt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hueter-der-schwelle/">Hüter der Schwelle</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der zerbrochene Kelch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-zerbrochene-kelch/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-zerbrochene-kelch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 23:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der zerbrochene Kelch Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gleich einer Muschel, Gastgeschenk der Welle, als kaum das Meer verebbt, die fromme Flut, glänzt auf des Waldes Höhe die Kapelle, ein Mondstein, der im dunklen Moose ruht. Wir stiegen oft, das holde Bild zu schauen, das Lächeln, das sich Liliendüften neigt, den Knaben, sanft gewiegt vom Samt, dem blauen, den Stern der Nacht, wenn [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-zerbrochene-kelch/">Der zerbrochene Kelch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich einer Muschel, Gastgeschenk der Welle,<br />
als kaum das Meer verebbt, die fromme Flut,<br />
glänzt auf des Waldes Höhe die Kapelle,<br />
ein Mondstein, der im dunklen Moose ruht.</p>
<p>Wir stiegen oft, das holde Bild zu schauen,<br />
das Lächeln, das sich Liliendüften neigt,<br />
den Knaben, sanft gewiegt vom Samt, dem blauen,<br />
den Stern der Nacht, wenn Tag und Abgrund schweigt.</p>
<p>Nun meiden wir den Zufluchtsort, wie Waisen,<br />
die aus dem Vaterhause man vertrieb.<br />
Wer will vom Ödland in die Wüste reisen,<br />
nach Lilien schauen, wo nur Asche blieb?</p>
<p>Der Ungeist hat das Bild des Heils geschändet,<br />
zerbrochen liegt der Kelch, der es gespendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Legende von der armen Magd</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/legende-von-der-armen-magd/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/legende-von-der-armen-magd/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 23:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Legende von der armen Magd religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>O Dichter, schließ ins Herz sie ein, die auf der sanften Schulter trug, den sie dir aufgefüllt, den Krug, mit einem Wasser demutrein. Sie war nur eine arme Magd, ihr Schlaf umknistert hell von Stroh, ihr Blick aus dunklem Indigo hat keiner Bitte sich versagt. Sie schürte aus der Asche Glut, leis summend buk sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/legende-von-der-armen-magd/">Legende von der armen Magd</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>O Dichter, schließ ins Herz sie ein,<br />
die auf der sanften Schulter trug,<br />
den sie dir aufgefüllt, den Krug,<br />
mit einem Wasser demutrein.</p>
<p>Sie war nur eine arme Magd,<br />
ihr Schlaf umknistert hell von Stroh,<br />
ihr Blick aus dunklem Indigo<br />
hat keiner Bitte sich versagt.</p>
<p>Sie schürte aus der Asche Glut,<br />
leis summend buk sie keusches Brot,<br />
und ihre Hand vom Wringen rot<br />
war rauhem Fell der Tiere gut.</p>
<p>Sie hat die Jungfrau still verehrt,<br />
in der Kapelle lang gekniet,<br />
daß sie des Knechtes Blick vermied,<br />
verschleiert bang, was er begehrt.</p>
<p>Sie hat aus Kräutern auch gebraut<br />
den Trank, der kranke Seelen heilt,<br />
sie wußte, wie man Knöchlein feilt<br />
und Mark von schwarzen Wurzeln kaut.</p>
<p>Da hat der Dämon wild gelacht,<br />
die Haut befleckt mit braunem Tau<br />
dem Knecht, dem Bauern und der Frau,<br />
die rein blieb, schwor man, hat’s vollbracht.</p>
<p>Als schon die Flammen sie umloht,<br />
hat man den Schrei gehört, den Schrei,<br />
„O Jungfrau, Magd du, steh mir bei,<br />
nur eine Träne meiner Not!“</p>
<p>Wo ihre Asche hingestreut,<br />
ein klares Wasser bald entsprang,<br />
das wundersam der Seele sang,<br />
die ihre Schuld bereut.</p>
<p>Birg, Dichter, sie in Liedes Schrein,<br />
die auf der sanften Schulter trug,<br />
den sie dir aufgefüllt, den Krug,<br />
mit einem Wasser, demutrein.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Katakombennacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/katakombennacht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/katakombennacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 22:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Katakombennacht Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Daß uns aus Wolken fielen noch Ikonen, vom Engel namens Raffael gemalt. Als müßten wir in Gottes Schatten wohnen, schon lange ist kein Gnadenblick erstrahlt. Es blieben uns nur abgeblühte Namen, die Geisterhand auf öden Karst verstreut, und trugen doch der schönen Seele Samen, o Sommerblau, wie uns dein Lächeln reut. Die wir noch bebend [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/katakombennacht/">Katakombennacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß uns aus Wolken fielen noch Ikonen,<br />
vom Engel namens Raffael gemalt.<br />
Als müßten wir in Gottes Schatten wohnen,<br />
schon lange ist kein Gnadenblick erstrahlt.</p>
<p>Es blieben uns nur abgeblühte Namen,<br />
die Geisterhand auf öden Karst verstreut,<br />
und trugen doch der schönen Seele Samen,<br />
o Sommerblau, wie uns dein Lächeln reut.</p>
<p>Die wir noch bebend Kerzen angezündet,<br />
zu suchen Trost in Katakombennacht,<br />
nicht sahen wir, was hoher Geist verkündet,<br />
wie Licht des Lebens aus dem Grab erwacht.</p>
<p>Laß, Dichter, dunklen Wortes Wimpern zittern,<br />
daß uns ein Auge glänzt wie zwischen Gittern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/katakombennacht/">Katakombennacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Verlassene der Dämmerungen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/verlassene-der-daemmerungen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/verlassene-der-daemmerungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 22:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Verlassene der Dämmerungen Sonette religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie warmer Hauch in blauen Frost gequollen, was wir gesungen, wölkte trüb hinan, Eleison, in Finsternis verschollen, glomm auch der Kelch, er löste nicht den Bann. Als Phoebus und Dianas Sänger standen vorm Sonnentempel auf dem Palatin Roms Kinder in äolischen Gewanden, ein Duft floß ihnen zu von Lorbeer grün. Wo sich der Neckar in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verlassene-der-daemmerungen/">Verlassene der Dämmerungen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie warmer Hauch in blauen Frost gequollen,<br />
was wir gesungen, wölkte trüb hinan,<br />
Eleison, in Finsternis verschollen,<br />
glomm auch der Kelch, er löste nicht den Bann.</p>
<p>Als Phoebus und Dianas Sänger standen<br />
vorm Sonnentempel auf dem Palatin<br />
Roms Kinder in äolischen Gewanden,<br />
ein Duft floß ihnen zu von Lorbeer grün.</p>
<p>Wo sich der Neckar in den Abendstunden<br />
wohl einem Seher purpurn hat gefärbt,<br />
bog sich ein Kreuz, von wildem Wein umwunden,<br />
ward Sonnensang von Mondes Horn gekerbt.</p>
<p>Daß wir, Verlassene der Dämmerungen,<br />
noch beten könnten wie mit Flammenzungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verlassene-der-daemmerungen/">Verlassene der Dämmerungen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Laß liegen mich, o Herr, im Grab</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/lass-liegen-mich-o-herr-im-grab/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/lass-liegen-mich-o-herr-im-grab/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2023 22:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Laß liegen mich o Herr im Grab religiöse Gedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Und gründest du dein Friedensreich, wo Löwen grasen mit den Lämmern, um Liebende die Lauben dämmern, steh ich am Tor, das Antlitz bleich. Mich blendet goldenen Kelches Schrein, die Hymnen singend um ihn kreisen, sie müssen ihres Chors verweisen, der trunken lallt von herbem Wein. Schwebt weiß die Taube im Azur, hör flattern ich noch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lass-liegen-mich-o-herr-im-grab/">Laß liegen mich, o Herr, im Grab</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und gründest du dein Friedensreich,<br />
wo Löwen grasen mit den Lämmern,<br />
um Liebende die Lauben dämmern,<br />
steh ich am Tor, das Antlitz bleich.</p>
<p>Mich blendet goldenen Kelches Schrein,<br />
die Hymnen singend um ihn kreisen,<br />
sie müssen ihres Chors verweisen,<br />
der trunken lallt von herbem Wein.</p>
<p>Schwebt weiß die Taube im Azur,<br />
hör flattern ich noch Habichts Schwingen,<br />
die Schreie der Verdammten dringen<br />
aus Gluten öder Aschenflur.</p>
<p>Weht blau der Holden samten Vlies,<br />
wölbt es Gesalbten sich, die knien,<br />
will ich zu meinen Hirten fliehen,<br />
die Pan nicht ließ ins Paradies.</p>
<p>Glüht auch die Rose in der Nacht,<br />
von der ein hoher Geist gesungen,<br />
das Auge wend ich, schmerzdurchdrungen,<br />
hat man kein Totenlicht entfacht.</p>
<p>In Dämmerung sink ich zurück,<br />
wie zarte Knospe auf die Welle,<br />
ein Veilchen auf der Liebsten Schwelle,<br />
ein Duft sagt, Träumen nur ist Glück.</p>
<p>Tauch endlich ich zum dunklen Grund,<br />
hat stumm die Knospe sich geschlossen,<br />
die schön zu lieben aufgesprossen,<br />
doch keiner flocht mit ihr den Bund.</p>
<p>Hat sich dem Wurm der Geist vermählt,<br />
mag er, betäubt, nicht auferstehen,<br />
wenn Fittiche auch wunders wehen,<br />
genug hat Phöbus’ Flug gequält.</p>
<p>Und stürzt dein Engel auch herab,<br />
zu heben mich aus Finsternissen,<br />
das Herz des Dichters ist zerrissen,<br />
laß liegen mich, o Herr, im Grab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lass-liegen-mich-o-herr-im-grab/">Laß liegen mich, o Herr, im Grab</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Tränen Davids</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-traenen-davids/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-traenen-davids/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 23:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Tränen Davids religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wem erscholl in Jericho das Horn? Ach, dem Gott der Väter, der die beiden Helden Moses trieb und Josua im Zorn, doch sah Moses nur von fern die Weiden. Wer schwieg still Roms Macht zum Hohn? Nägel waren drei, die ihn erhöhten, und aus Wunden sprach das Wort, der Sohn, lieblich bluteten die Abendröten. Tränkten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-traenen-davids/">Die Tränen Davids</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wem erscholl in Jericho das Horn?<br />
Ach, dem Gott der Väter, der die beiden<br />
Helden Moses trieb und Josua im Zorn,<br />
doch sah Moses nur von fern die Weiden.</p>
<p>Wer schwieg still Roms Macht zum Hohn?<br />
Nägel waren drei, die ihn erhöhten,<br />
und aus Wunden sprach das Wort, der Sohn,<br />
lieblich bluteten die Abendröten.</p>
<p>Tränkten Tränen Davids nicht den Psalm?<br />
Die vom Lamme sangen, die Propheten,<br />
wie der Wolf ihm gönnt den zarten Halm,<br />
ihnen wehte Luft von anderem Planeten.</p>
<p>Doch uns Epigonen sind versiegt<br />
jene Wasser, die dem Sand entquollen,<br />
und der Schwan, den sie im Schlaf gewiegt,<br />
ist im Schilf der Dunkelheit verschollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-traenen-davids/">Die Tränen Davids</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Liebe Inbild</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-inbild/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-inbild/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2023 23:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Liebe Inbild religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Du hast an jenes Herz dein Haupt geneigt, als wärest du dir selbst entronnen, getrunken hat der Mund, wie süß er schweigt, das Wort aus einem klaren Bronnen. Und deine Hand darf einer Schwalbe gleich im Nest der seinen träumend rasten. Die Lider matt, der Nacken, mädchenweich, biegt Fingern sich, die huldvoll lasten. Er aber, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-liebe-inbild/">Der Liebe Inbild</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast an jenes Herz dein Haupt geneigt,<br />
als wärest du dir selbst entronnen,<br />
getrunken hat der Mund, wie süß er schweigt,<br />
das Wort aus einem klaren Bronnen.</p>
<p>Und deine Hand darf einer Schwalbe gleich<br />
im Nest der seinen träumend rasten.<br />
Die Lider matt, der Nacken, mädchenweich,<br />
biegt Fingern sich, die huldvoll lasten.</p>
<p>Er aber, königlich, gibt deiner Anmut Halt,<br />
daß Tränen nicht in Nichts zerrinnen,<br />
das Wort der Liebe nicht im Tod verhallt,<br />
schmiegt sich von Schoß zu Schoß das Linnen.</p>
<p>Die Gesten reiner Zärten, hoher Huld,<br />
daß wir in dieser Nacht sie fänden,<br />
erlöst von Bitterkeit und Ungeduld,<br />
die Herzen hielten auf den Händen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe:<br />
&#8211; <em><a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Apostel_Johannes_an_der_Brust_Christi_Bodenseegebiet_um_1310.jpg">https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Apostel_Johannes_an_der_Brust_Christi_Bodenseegebiet_um_1310.jpg</a></em></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gerard Manley Hopkins, Not, I&#8217;ll not, carrion comfort (Version II)</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gerard-manley-hopkins-ill-carrion-comfort-version-ii-2/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gerard-manley-hopkins-ill-carrion-comfort-version-ii-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 23:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gerard Manley Hopkins Not I'll not carrion comfort englisch-deutsch Übersetzung religiöse Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Not, I&#8217;ll not, carrion comfort, Despair, not feast on thee; Not untwist — slack they may be — these last strands of man In me ór, most weary, cry I can no more. I can; Can something, hope, wish day come, not choose not to be. But ah, but O thou terrible, why wouldst thou [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gerard-manley-hopkins-ill-carrion-comfort-version-ii-2/">Gerard Manley Hopkins, Not, I&#8217;ll not, carrion comfort (Version II)</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Not, I&#8217;ll not, carrion comfort, Despair, not feast on thee;<br />
Not untwist — slack they may be — these last strands of man<br />
In me ór, most weary, cry <em>I can no more</em>. I can;<br />
Can something, hope, wish day come, not choose not to be.</p>
<p>But ah, but O thou terrible, why wouldst thou rude on me<br />
Thy wring-world right foot rock? lay a lionlimb against me? scan<br />
With darksome devouring eyes my bruisèd bones? and fan,<br />
O in turns of tempest, me heaped there; me frantic to avoid thee and flee?</p>
<p>Why? That my chaff might fly; my grain lie, sheer and clear.<br />
Nay in all that toil, that coil, since (seems) I kissed the rod,<br />
Hand rather, my heart lo! lapped strength, stole joy, would laugh, chéer.</p>
<p>Cheer whom though? the hero whose heaven-handling flung me, fóot tród<br />
Me? or me that fought him? O which one? is it each one? That night, that year<br />
Of now done darkness I wretch lay wrestling with (my God!) my God.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht, ich will nicht, Lust am Aas, Verzweiflung, dich feiern, nein,<br />
will lösen nicht – locker sind sie schon – Fäden, die Gattung spann<br />
in mir, todmüd nicht schreien: <em>Ich kann nicht mehr.</em> Ich kann.<br />
Etwas könne, hoffe, wolle, Tag, o komm, nicht wähle, nicht zu sein.</p>
<p>Doch ach, doch o, du Schrecklicher, warum wälzt du roh den Stein,<br />
den rechten Fuß deiner Wider-Welt auf mich? Preßt mir die Löwenklaue an?<br />
Schickst den geknickten Knochen deiner Hungerblicke finsteren Bann?<br />
Umfächelst nach den Blitzen den Gefällten, mich, so wild darauf, dich los zu sein?</p>
<p>Weshalb? Daß fliege meine Spreu. Mein Korn mir liege rein und klar.<br />
In all dem Wirken, Wirren, seit ich (scheint’s) geküßt die Rute, ja, die sie schwang,<br />
die Hand sogar, sieh, gewann mein Herz an Kraft, stahl Freude, mochte lachen, jubeln gar.</p>
<p>Wem jubeln doch? Dem Helden, dessen Himmels-Hand mich stürzte, der mich niederzwang<br />
mit hartem Huf? Oder der ihm wehrte, mir? O welchem? Beiden gleich? Diese Nacht, dies Jahr<br />
war das dunkle Jetzt, da ich (mein Gott) mit meinem Gott, ich Armer, rang.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Den schwermutgrauen Herzen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/den-schwermutgrauen-herzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 23:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Den schwermutgrauen Herzen religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wundersam, wie Töne fließen, süße, in eine Welt voll Bitternis und Grauen, wie sachte streifen unbeschuhte Füße vereiste Blumen, und sie tauen. Als ob ein Schnee von Gipfeln leuchte, gehen schweigend wir hinan zur kargen Stätte, wo unterm Kreuze kleine Flammen flehen, daß Liebestod die tote Liebe rette. Wie lichte Tränen hingeronnen sind in das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/den-schwermutgrauen-herzen/">Den schwermutgrauen Herzen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wundersam, wie Töne fließen, süße,<br />
in eine Welt voll Bitternis und Grauen,<br />
wie sachte streifen unbeschuhte Füße<br />
vereiste Blumen, und sie tauen.</p>
<p>Als ob ein Schnee von Gipfeln leuchte, gehen<br />
schweigend wir hinan zur kargen Stätte,<br />
wo unterm Kreuze kleine Flammen flehen,<br />
daß Liebestod die tote Liebe rette.</p>
<p>Wie lichte Tränen hingeronnen<br />
sind in das Dunkel Lobgesänge,<br />
der Schwestern nannte ferne Sonnen,<br />
schritt barfuß durch die Dornengänge.</p>
<p>Als ob sich fern die Heimat lichte, gehen<br />
singend wir hinab zur Gnadenquelle,<br />
wo um ein keusches Wasser Lilien stehen,<br />
zu schöpfen schwermutgrauen Herzen Helle.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der erloschene Nimbus</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-erloschene-nimbus/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-erloschene-nimbus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2022 22:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der erloschene Nimbus philosophische Gedichte religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Daß jene Erkorenen sie sahen, geküßt von hohen Geistes feurigem Mund, die leuchtende Aura um das Antlitz des inkarnierten Worts, des Heiles siebenstrahliges Auge, die Gloriole, genährt von dreifaltigen Flammen, im Chorgesange züngelnd der sie umkreisenden Engel, den surrealen Glanz um die Locken der Gebenedeiten und der Apostel stillsinnende Stirn, die Aureole um den transfigurierten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-erloschene-nimbus/">Der erloschene Nimbus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß jene Erkorenen sie sahen,<br />
geküßt von hohen Geistes feurigem Mund,<br />
die leuchtende Aura um das Antlitz<br />
des inkarnierten Worts,<br />
des Heiles siebenstrahliges Auge,<br />
die Gloriole,<br />
genährt von dreifaltigen Flammen,<br />
im Chorgesange züngelnd<br />
der sie umkreisenden Engel,<br />
den surrealen Glanz um die Locken<br />
der Gebenedeiten und der Apostel<br />
stillsinnende Stirn,<br />
die Aureole<br />
um den transfigurierten Leib,<br />
soll dich nicht wundern.</p>
<p>In die Dunkelheit der Stille aber<br />
sprühten Eremiten der östlichen Welt<br />
und des byzantinischen Athos<br />
Funken des ungeschaffenen Worts,<br />
das sich auf dem Berge Tabor<br />
den auserwählten Jüngern offenbart hat.</p>
<p>Doch gewährte der Nimbus sich auch Heiden,<br />
von Bacchus ergriffen in wilder Landschaft<br />
Mänaden zu sehen, zu werden, die mit fühlender Hand<br />
aus dem Gefieder der Nacht Gesangesflocken geschüttelt,<br />
um sie ins Haar sich, auf die nackten Glieder zu heften,<br />
den Thyrsosstab der Ekstase mit Weinlaub umkränzten,<br />
den Weg durchs Dickicht in die Lichtung zu finden,<br />
wo das Blut der Wangen und Brüste und des Opfertiers<br />
im tiermenschlichen Reigen zu auratischem Glanz verschmolzen,<br />
er glänzt Apollon ums erhabene Haupt,<br />
der Apotheose der Sonne,<br />
er krönt den Heilbringer Mithras,<br />
ein Strahlenkranz windet sich<br />
von den Diadochen bis zu Augustus<br />
um die Schläfen vergöttlichter Herrscher,<br />
ja noch um den siegreichen Adler<br />
der Kaiser des Römischen Reichs<br />
Deutscher Nation.</p>
<p>O wie beseligend schwebt<br />
um den schwebenden Buddha<br />
der Aureole stilles Lotusblatt.</p>
<p>War nicht van Gogh der letzte,<br />
den Kranz der Strahlen zu winden,<br />
die wirbelnde Mandorla<br />
um nachtblauen Himmels Gestirn,<br />
Nacht, durchzittert, zerblättert<br />
im Sturmwind unwirklichen Lichts,<br />
die Risse zu sehen, die Schründe der Aura,<br />
die ihm sein Spiegelbild entblößte<br />
und im Schamanenflug der Pinsel<br />
als bittere Lichtspur auf die Haut<br />
des Unerlösten gefurcht hat?</p>
<p>Ja, wundern sollte uns Zwerge der Endzeit,<br />
nein, wundern sollte uns nicht,<br />
daß aus der kleinen Schar der Verehrer<br />
entrückter Sterneneinsamkeiten<br />
keiner mehr einen Funken,<br />
ein noch so dürftiges Glimmen<br />
um die Stirn der Enterbten,<br />
Wühler im Schlamm der Vergängnis,<br />
den Sprachgeist zerquatschende Schatten,<br />
um die pomadisierten Zöpfe<br />
der keine Verse mehr machenden Dichter,<br />
über dem aus dem After der tauben Empfindung gepreßten<br />
eitlen Fettfleck der Künstler,<br />
zum Kitzel der fletschenden Meute<br />
amtlich bestallter Maulwürfe<br />
unter Thronen und Altären,<br />
keiner den Nimbus mehr wahrnimmt,<br />
es sei denn gespenstisch leuchtenden Nebel,<br />
der aus den Wassern der Trübsal steigt,<br />
die fahlen Fäulnisflammen<br />
über den eingeebneten Gräbern der Ahnen,<br />
oder daß jene, die von Traumgewittern gequält,<br />
von glühenden Tränen, die sie von nächtlichen Knospen<br />
haben tropfen sehen,<br />
für irre gelten und Pharmaka schlucken,<br />
die das Hirn heilen, indem sie die Seele töten.</p>
<p>Und die sich ins Schilf der Ufernacht flüchten,<br />
flackert Liebenden nicht noch ein Herz<br />
über den Herzen, die vergebens pochen,<br />
eins ins andre zu schmelzen,<br />
oder ein blassender Mond,<br />
die Blume der Nacht,<br />
die einmal das Wort der Dichtung behauchte<br />
mit dem Duft aus versunkenen Gärten,<br />
mit dem matten Schneelichtschimmer<br />
der Jenseitspfade?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Muschel auf dem Berg</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-muschel-auf-dem-berg/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 22:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Muschel auf dem Berg religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Blüten, die auf bunten Schalen schwammen, von Anmut zart gepflückt, um vor dem Bild der Kypris süß zu leuchten, Gaias Flammen vom Hain der Insel, wo ihr Lied gequillt. Noch lagen Schleier auf den Rebenhängen, als uns emporgeleitet früher Strahl, sie lösten sich in leisen Morgensängen, wir sahen Wasser schwemmen Glanz ins Tal. Voll [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-muschel-auf-dem-berg/">Die Muschel auf dem Berg</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blüten, die auf bunten Schalen schwammen,<br />
von Anmut zart gepflückt, um vor dem Bild<br />
der Kypris süß zu leuchten, Gaias Flammen<br />
vom Hain der Insel, wo ihr Lied gequillt.</p>
<p>Noch lagen Schleier auf den Rebenhängen,<br />
als uns emporgeleitet früher Strahl,<br />
sie lösten sich in leisen Morgensängen,<br />
wir sahen Wasser schwemmen Glanz ins Tal.</p>
<p>Voll Bangen stiegen wir zur Waldkapelle,<br />
der Muschel, die ein Strom einst hingespült,<br />
der Frömmigkeit lang ausgerauschte Welle,<br />
ob noch der Perlmutt-Tau die Wunde kühlt.</p>
<p>In weiches Grün hast Veilchen du gewunden,<br />
der Hohen zu entbieten unsern Gruß.<br />
Doch fanden wir der Wange Samt zerschrunden,<br />
des Lächelns Huld verhüllt von Grind und Ruß,</p>
<p>das Kind des Heils war ihr vom Arm gerissen,<br />
der Engel sank ins Dunkel flügellos.<br />
Wir flohen, ohne Zuflucht uns zu wissen,<br />
in stumme Nacht. O sternumsungner Schoß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Wort der Gnade</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-wort-der-gnade/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-wort-der-gnade/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 22:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Wort der Gnade religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dein Wort war wie ein stilles Schneien in sternenloser Mitternacht. Dein Wort war wie ein Benedeien, das welken Blüten Tau gebracht. So wollen wir im Dämmer schreiten auf hellem Pfad zum hohen Schrein, wo Engel uns das Mahl bereiten, das du gesegnet, Brot und Wein. Dein Hauch war wie ein heißer Odem, der Spreu und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-wort-der-gnade/">Das Wort der Gnade</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Wort war wie ein stilles Schneien<br />
in sternenloser Mitternacht.<br />
Dein Wort war wie ein Benedeien,<br />
das welken Blüten Tau gebracht.</p>
<p>So wollen wir im Dämmer schreiten<br />
auf hellem Pfad zum hohen Schrein,<br />
wo Engel uns das Mahl bereiten,<br />
das du gesegnet, Brot und Wein.</p>
<p>Dein Hauch war wie ein heißer Odem,<br />
der Spreu und Spelz ins Dunkel blies.<br />
Dein Wort, das Korn, sank aus dem Brodem,<br />
das Licht der Hoffnung ins Verlies.</p>
<p>So laßt uns tiefe Furchen graben<br />
durch treuer Herzen Fruchtgebiet,<br />
zu harren auf der Sonne Gaben,<br />
die lichte Saat, das hohe Lied.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Angelus novus</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/angelus-novus/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2022 22:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Angelus novus religiöse Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=29024</guid>
		<description><![CDATA[<p>Des Edlen harren wir, des Gottgesandten, in dieser Nacht, bis uns sein Sternenwort aufgeht, heim trägt sein Fittich den Verbannten. Der Seele Reis, verwildert, schon verdorrt, wird er mit seinem Gnadentau berücken zu neuem Blühen im erfrischten Blau, am Tage, da die leisen Gesten glücken, Geranke um den holden Strophenbau des Lieds, das wir um [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/angelus-novus/">Angelus novus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Des Edlen harren wir, des Gottgesandten,<br />
in dieser Nacht, bis uns sein Sternenwort<br />
aufgeht, heim trägt sein Fittich den Verbannten.<br />
Der Seele Reis, verwildert, schon verdorrt,<br />
wird er mit seinem Gnadentau berücken<br />
zu neuem Blühen im erfrischten Blau,<br />
am Tage, da die leisen Gesten glücken,<br />
Geranke um den holden Strophenbau<br />
des Lieds, das wir um Veilchen scheu ergänzen.<br />
Er geht durchs Dunkel und das Dunkel glimmt,<br />
er taucht in Wasser und die Wasser glänzen,<br />
er ist es, der vom Grab die Kerze nimmt<br />
und stellt sie uns ans Fenster, still zu brennen,<br />
daß an die Tür pocht, wer da einsam ist.<br />
Er ist es, den wir von den Hymnen kennen,<br />
die deutschen Dichters keuscher Mund geküßt.<br />
Der Knospe gleich, vorm Nachthauch bang verschlossen,<br />
treibt unser Geist auf sternenlosem See.<br />
Daß sie, vom Sang des Hohen überflossen,<br />
sich auftut, und ihr Leuchten ist wie Schnee.<br />
Doch gleichen wir der Knospe, die, erfroren,<br />
gespenstisch glitzert, und ihr Herz ist taub,<br />
sind auch dem Frühlingsboten wir verloren,<br />
und taut uns auf sein Hauch, bleibt nurmehr Staub.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/angelus-novus/">Angelus novus</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/angelus-novus/feed/</wfw:commentRss>
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