<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Lyrische Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/tag/lyrische-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Apr 2026 10:41:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Das Zeichen des Bunds</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-zeichen-des-bunds/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-zeichen-des-bunds/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2014 19:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[per deum meum transilio murum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4365</guid>
		<description><![CDATA[<p>Per Deum meum transilio murum. Es durchbrach mit der Macht des Schönen die mitternächtigen Zweifel. Siehst du, wie die Schwalben darin stürzen auf und nieder? Wider alles Hoffen im letzten Schauer der Sintflut haucht sich aus dem Unerschöpflichen ein Zauber in das Sprühen und Zittern der kreatürlichen Angst. Und obenhin schreibt die zerbrochene Scheibe des [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-zeichen-des-bunds/">Das Zeichen des Bunds</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Per Deum meum transilio murum.<br />
</em><br />
Es durchbrach mit der Macht des Schönen<br />
die mitternächtigen Zweifel.<br />
Siehst du, wie die Schwalben<br />
darin stürzen auf und nieder?</p>
<p>Wider alles Hoffen<br />
im letzten Schauer der Sintflut<br />
haucht sich aus dem Unerschöpflichen<br />
ein Zauber in das Sprühen und Zittern<br />
der kreatürlichen Angst.</p>
<p>Und obenhin schreibt<br />
die zerbrochene Scheibe des Monds<br />
die schmale Zeile der Stille.</p>
<p>Springst mit dem Zuspruch du<br />
über die Mauer?</p>
<p>Freust deiner Ohnmacht du dich,<br />
die das Zeichen nicht fasst –<br />
es beißt wie Träne auf der Wange,<br />
hüllt wie Schleier dein Haar,<br />
knirscht wie Schnee<br />
unterm linkischen Fuß?</p>
<p>Nimmʼs wie die in der Fäulnis leuchtet<br />
herbstliche Frucht<br />
oder die an den Saum des Verses fallen,<br />
ausgezupfte Blüten der Dahlie.</p>
<p>(Ein krankes Kind auf der Nachtstation<br />
liegst du mit dem dunklen Klopfen der Wunde,<br />
ratlos an die Mauer gepresst,<br />
und es sickert ein, das Licht<br />
eines einsinnig-vielfarbigen Worts,<br />
unaussprechlich –)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-zeichen-des-bunds/">Das Zeichen des Bunds</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/das-zeichen-des-bunds/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lass uns den Engel ansingen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/lass-uns-den-engel-ansingen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/lass-uns-den-engel-ansingen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2014 19:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4344</guid>
		<description><![CDATA[<p>Lass dich ohne Bangen tragen durch das Menschengetümmel, bebend wie im Walzerschritt. Lass durch das finstre Gewoge uns gleiten wie der blaue Wal, der an Jonasʼ Schiff hinglitt. Lass bei den Malen der Toten Liebe und Ahnen die Lippen uns rühren – und den einen, der um Liebe litt. Und wenn müde wir dem Leben [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lass-uns-den-engel-ansingen/">Lass uns den Engel ansingen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lass dich ohne Bangen tragen<br />
durch das Menschengetümmel,<br />
bebend wie im Walzerschritt.</p>
<p>Lass durch das finstre Gewoge<br />
uns gleiten wie der blaue Wal,<br />
der an Jonasʼ Schiff hinglitt.</p>
<p>Lass bei den Malen der Toten<br />
Liebe und Ahnen die Lippen uns rühren –<br />
und den einen, der um Liebe litt.</p>
<p>Und wenn müde wir dem Leben entatmen,<br />
lass still uns den Engel ansingen,<br />
der vor uns die Schwelle betritt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lass-uns-den-engel-ansingen/">Lass uns den Engel ansingen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/lass-uns-den-engel-ansingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die schöne Täuschung</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-schoene-taeuschung/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-schoene-taeuschung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 15:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4334</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie scheint mit einem Male die Seele ganz verloren, ganz zerstreut. So sind die Splitter eines Apsis-Mosaiks, von der Eisenfaust des Hasses zermahlen und zerbombt, rings ganz verweht – Basalt des Altars, des Wasserbeckens Schiefer, ein abgehauner Puttenkopf, sinnlos ins Leere lächelnd, und manches Heiltum – sie ragen, schmerzend-unverständlich, wie Male aus dem Schnee. Wie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schoene-taeuschung/">Die schöne Täuschung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie scheint mit einem Male<br />
die Seele ganz verloren,<br />
ganz zerstreut.</p>
<p>So sind die Splitter eines Apsis-Mosaiks,<br />
von der Eisenfaust des Hasses<br />
zermahlen und zerbombt,<br />
rings ganz verweht –</p>
<p>Basalt des Altars, des Wasserbeckens Schiefer,<br />
ein abgehauner Puttenkopf,<br />
sinnlos ins Leere lächelnd,<br />
und manches Heiltum –</p>
<p>sie ragen, schmerzend-unverständlich,<br />
wie Male aus dem Schnee.</p>
<p>Wie scheinen wir so ganz zerflossen,<br />
schäumig-nichtig wie in bunter Dose<br />
der Kinder Seifenlauge,<br />
mit heißem Mute gut geschüttelt –</p>
<p>wie kommt es Gnadenwunder gleich,<br />
wenn Kunst der feinsten Lese,<br />
kluger Tunke,<br />
zwischen schmaler Zarge eines Wasserblättchens<br />
dünnstes Zittern hochgespannt –</p>
<p>es löst, es wölbt<br />
ein lebenstrunkner Hauch<br />
zur heilen kugelrunden Glanzgestalt –</p>
<p>ein Sonnenblitz, und alle Farben leben,<br />
ein Sonnenstich, und alle Täuschung platzt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schoene-taeuschung/">Die schöne Täuschung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-schoene-taeuschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>﻿Der natürliche Mensch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/%ef%bb%bf-der-natuerliche-mensch/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/%ef%bb%bf-der-natuerliche-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2014 19:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4306</guid>
		<description><![CDATA[<p>Im natürlichen Menschen kreist blütentriebig wie süßer Saft durch der Bäume unabgestorbene Adern Liebe – rauscht wie durch dunkle Umarmung im üppigen Blattwerk über den müden Gliedern des Wanderers und seinem hechelnden Hündchen hochsinnige Huld. Das Kind, das sein Dasein im ausgestreckten Finger weitet, und es lacht ins Helle. Das alternde Mädchen, das sich die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/%ef%bb%bf-der-natuerliche-mensch/">﻿Der natürliche Mensch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im natürlichen Menschen kreist<br />
blütentriebig wie süßer Saft<br />
durch der Bäume unabgestorbene Adern<br />
Liebe –</em></p>
<p><em>rauscht wie durch dunkle Umarmung</em><br />
<em> im üppigen Blattwerk</em><br />
<em> über den müden Gliedern des Wanderers</em><br />
<em> und seinem hechelnden Hündchen</em><br />
<em> hochsinnige Huld.</em></p>
<p>Das Kind,<br />
das sein Dasein im ausgestreckten Finger weitet,<br />
und es lacht ins Helle.</p>
<p>Das alternde Mädchen,<br />
das sich die Haare in Goldrot färbt,<br />
und im Halbschlaf greift es<br />
nach dem Kuscheltier,<br />
dem schon ein Ohr fehlt<br />
oder ein abgeherztes Beinchen.</p>
<p>Der Grauschopf,<br />
der sich an allerfernster Schönheit<br />
hoher Büsten begeistert,<br />
und das Auge wird ihm feucht,<br />
unerfühlt,<br />
wie auf schlaffen Farnen Tau.</p>
<p>Die Sterbende,<br />
die wie träumend die Hand reckt,<br />
und lüpft ein wenig die Gardine,<br />
wie von fernem Vogelrufe beseelt.</p>
<p>Der Schüler,<br />
der sich aus dem Fenster hinausträumt,<br />
leicht hinweggehoben von Lüftchen<br />
und Seufzern der bukolischen Verse Vergils,<br />
und er fliegt durch das Gurren der Tauben<br />
und das schmerzlich-süße Schwirren der Bienen<br />
in Großvaters Gärtchen<br />
unter die stille Offenbarung<br />
von Dahlie und Rose.</p>
<p>Der Dichter,<br />
der im Dunklen schreibt,<br />
und heimliche Liebe umflattert seinen Stift<br />
wie der verborgene Blüten entdeckt,<br />
der Falter der Nacht.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/%ef%bb%bf-der-natuerliche-mensch/">﻿Der natürliche Mensch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/%ef%bb%bf-der-natuerliche-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die kleine Weile</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-weile/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-weile/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 21:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Berkersheim an der Nidda]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4287</guid>
		<description><![CDATA[<p>Zu Berkersheim an der Nidda, im Schatten des Eichenbaums, unterm Zuspruch der hellen Glocke von Michaelis Wie lange sie wohl dauern mag, die kleine Weile – gut, dass du nicht fragen magst. Mein Weilchen ist so zart und arg, es zittert wie ein Kinderlebenslicht. Doch, Liebe, sei nicht bang, es wölbt sich schützend, Lüftchen niederbückend, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-weile/">Die kleine Weile</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu Berkersheim an der Nidda,<br />
im Schatten des Eichenbaums,<br />
unterm Zuspruch der hellen Glocke von Michaelis</em></p>
<p>Wie lange sie wohl dauern mag,<br />
die kleine Weile –<br />
gut, dass du nicht fragen magst.</p>
<p>Mein Weilchen ist so zart und arg,<br />
es zittert wie ein Kinderlebenslicht.</p>
<p>Doch, Liebe, sei nicht bang,<br />
es wölbt sich schützend,<br />
Lüftchen niederbückend,<br />
eine liebe Liebeshand.</p>
<p>Die kleine Weile hält so lange wohl,<br />
wie der Atemhauch in der Abendkühle<br />
säumt und dir zusagt „Du“.</p>
<p>Und schweig ich dann,<br />
mein Herz schweigt nicht sodann –<br />
und eine kleine gute Weile<br />
flackert noch das Licht.</p>
<p>Frag nicht, wenn die Schatten wachsen<br />
und die Blätter knistern –<br />
wie lang die Weile weilen mag.</p>
<p>Wisse dich geliebt<br />
von dem, der dir zu Herzen<br />
die kleine Weile gibt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-weile/">Die kleine Weile</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-kleine-weile/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Betrachtung Stille</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-betrachtung-stille/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-betrachtung-stille/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 19:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4245</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Betrachtung Stille eignet ein fast leeres Blatt, auf dem sich silbern Chiffren gleich dürren Gräsern biegen. Der Betrachtung Stille eignen leere Augen, von Tränenwasser leer wie von schwarzem Glühen. Augen, die sich der Stille öffnen, wie Blumen tun, wenn früher Strahl erweckt. Der Betrachtung Stille eignet sanft verebbte Melodie, nicht gegenbrandende – eignet der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-betrachtung-stille/">Der Betrachtung Stille</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Betrachtung Stille<br />
eignet ein fast leeres Blatt,<br />
auf dem sich silbern Chiffren<br />
gleich dürren Gräsern biegen.</p>
<p>Der Betrachtung Stille<br />
eignen leere Augen,<br />
von Tränenwasser leer<br />
wie von schwarzem Glühen.</p>
<p>Augen, die sich der Stille öffnen,<br />
wie Blumen tun,<br />
wenn früher Strahl erweckt.</p>
<p>Der Betrachtung Stille<br />
eignet sanft verebbte Melodie,<br />
nicht gegenbrandende –<br />
eignet der Liebe Kosewort,<br />
wie auf Wogen<br />
weit hinweggeseufzt.</p>
<p>Der Betrachtung Stille<br />
zugeeignet<br />
ist der Herbst der Bilder,<br />
das Licht der scheuen Birken,<br />
ist, das ausgerauscht,<br />
das leergeschriebne Blatt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-betrachtung-stille/">Der Betrachtung Stille</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-betrachtung-stille/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liebe, die Flamme Gottes</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/liebe-die-flamme-gottes/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/liebe-die-flamme-gottes/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 15:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe die Flamme Gottes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4243</guid>
		<description><![CDATA[<p>Unzulänglich ist uns Ruhe wohl, allzu bänglich hüpft das Herz von Ernst zu Scherz, schwillt und schwelgt von Ton zu Ton. Ruht im Auge des Orkans ein stummes Bild? Wie das Bildnis eines Schwans, das uns stillt? Sind auch unsre Stunden gemischt aus Sein und Schein, vor des Heilands Wunden stehen wir allein. So finden [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-die-flamme-gottes/">Liebe, die Flamme Gottes</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unzulänglich ist uns Ruhe wohl,<br />
allzu bänglich<br />
hüpft das Herz<br />
von Ernst zu Scherz,<br />
schwillt und schwelgt<br />
von Ton zu Ton.</p>
<p>Ruht im Auge des Orkans<br />
ein stummes Bild?</p>
<p>Wie das Bildnis eines Schwans,<br />
das uns stillt?</p>
<p>Sind auch unsre Stunden<br />
gemischt aus Sein und Schein,<br />
vor des Heilands Wunden<br />
stehen wir allein.</p>
<p>So finden wir den leeren Mund<br />
im Radau der Sinne:<br />
Schrie er aus Ängsten ohne Grund,<br />
aus Liebe hält er inne.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-die-flamme-gottes/">Liebe, die Flamme Gottes</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/liebe-die-flamme-gottes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Giersch oder Die Gärtnerin vom Grünflächenamt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/giersch-oder-die-gaertnerin-vom-gruenflaechenamt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/giersch-oder-die-gaertnerin-vom-gruenflaechenamt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2014 15:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südfriedhof Frankfurt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4219</guid>
		<description><![CDATA[<p>Südfriedhof, Frankfurt am Main Hier wär gut ruhen. Hier ist es Abend, bevor die Sonne sinkt und die Schatten über den Prunk des Tages wischen. Hier sinnt die nächtliche Flamme ernster als der Menschen drängender Atem, ernster und schöner. Hier versöhnt dich mit dem Rascheln der Maus und dem Seufzen der Gräser der Gedanke an [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/giersch-oder-die-gaertnerin-vom-gruenflaechenamt/">Giersch oder Die Gärtnerin vom Grünflächenamt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Südfriedhof, Frankfurt am Main<br />
</em><br />
Hier wär gut ruhen.</p>
<p>Hier ist es Abend,<br />
bevor die Sonne sinkt<br />
und die Schatten über den Prunk<br />
des Tages wischen.</p>
<p>Hier sinnt die nächtliche Flamme<br />
ernster als der Menschen<br />
drängender Atem,<br />
ernster und schöner.</p>
<p>Hier versöhnt dich<br />
mit dem Rascheln der Maus<br />
und dem Seufzen der Gräser<br />
der Gedanke an kindliches Glück,<br />
barfuß und sommerblau,<br />
das wie eine Murmel im Spalt<br />
verschwindet.</p>
<p>Da kommt meine Gärtnerin,<br />
die mir den Giersch erklärt,<br />
den ziegenfüßigen Grabsalat,<br />
vielnamig wie des Propheten Gotteslust,<br />
vielsamig wie der Grünspan Vergessen,<br />
der die Monumente überleckt<br />
und die Putten des Kindergrabs.</p>
<p>„Der Giersch ist unausrottbar ein Gewächs,<br />
verknotet, zerfasert, triumphiert<br />
im Dunklen, wühlt sich wüstlich untertags,<br />
bis das Grabmal stürzt –<br />
zäh ist er wie der böse Trieb –<br />
doch obertags reicht er sich mild<br />
zum Armeleutgemüse dar –<br />
das ist der Giersch, mein Kind!“</p>
<p>Meine Gärtnerin, die blonde, verrückte,<br />
die mit dem Besen die Gespenster<br />
des Lebens zusammenkratzt,<br />
des geliebten, unausgeliebten,<br />
sie soll mir den Giersch ausjäten,<br />
vor sich hin meckernd<br />
von der Vergeblichkeit allen Sinnens und Beginnens,<br />
von der schönen Vergeblichkeit &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/giersch-oder-die-gaertnerin-vom-gruenflaechenamt/">Giersch oder Die Gärtnerin vom Grünflächenamt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/giersch-oder-die-gaertnerin-vom-gruenflaechenamt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heimwärts</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/heimwaerts/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/heimwaerts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 15:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4214</guid>
		<description><![CDATA[<p>Du sprachst davon, es sei genug, genug der Arbeit und der Fron, das Dasein sei umwuchert schon von Disteln, rußbestäubt. Du wüsstest dir ein Abendglück im Haus bei stillem Walten in Küche, Garten &#8230; still erkalten von Daseinsfiebrigkeit. Zu wissen, wem du Vorrat sparst, dein Jäten bunte Blicke streut, wen dein guter Wein erfreut, gibt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/heimwaerts/">Heimwärts</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du sprachst davon, es sei genug,<br />
genug der Arbeit und der Fron,<br />
das Dasein sei umwuchert schon<br />
von Disteln, rußbestäubt.</p>
<p>Du wüsstest dir ein Abendglück<br />
im Haus bei stillem Walten<br />
in Küche, Garten &#8230; still erkalten<br />
von Daseinsfiebrigkeit.</p>
<p>Zu wissen, wem du Vorrat sparst,<br />
dein Jäten bunte Blicke streut,<br />
wen dein guter Wein erfreut,<br />
gibt Bleibens süßen Grund.</p>
<p>Was dir genug am Maß verlorner<br />
Eigenzeit, gäb mir’s ein Maß<br />
vergossner Lebensfülle? Vergaß<br />
ich denn mir selbst zu sein?</p>
<p>Könnt ich es sagen ohne Reumut-<br />
missgefühl, könnt ohne Klagen<br />
ich von meinem Heimgang sagen,<br />
er wäre wohl-, nicht unbedacht?</p>
<p>Entbehrte ich der Abendstille<br />
Asyle auch – wird die Welt nicht mein,<br />
macht’s mich nicht kindlich-rein,<br />
von Liebe her sie kennen?</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/heimwaerts/">Heimwärts</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/heimwaerts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stiller Platz</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2014 19:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4211</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Menschen sind schon heim. Wie still, wie still, dass ich mit mir alleine bin. Die Kiesel sind noch warm. Ein Käfer wankt auf seinem schwanken Halm. Wie ist es still mit mir allein. Aus den Kronen fällt ein Flüstern wie von Sprüchen eines Geister-Things. Der Wind, der Wind, in dem sich meine Seele, ein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/">Stiller Platz</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen sind schon heim.<br />
Wie still, wie still,<br />
dass ich mit mir alleine bin.</p>
<p>Die Kiesel sind noch warm.<br />
Ein Käfer wankt<br />
auf seinem schwanken Halm.</p>
<p>Wie ist es still<br />
mit mir allein.</p>
<p>Aus den Kronen fällt ein Flüstern<br />
wie von Sprüchen eines Geister-Things.</p>
<p>Der Wind, der Wind,<br />
in dem sich meine Seele,<br />
ein abgewelktes Blatt,<br />
verfing, verfing.</p>
<p>Der Blick, der Blick,<br />
aus Südens stillstem Blau,<br />
schenkt letztes Glück,<br />
als wär es Liebe,<br />
Liebe einer liebsten Frau.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/">Stiller Platz</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/stiller-platz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Edel sei der Mensch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/edel-sei-der-mensch/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/edel-sei-der-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2014 19:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Thielemann]]></category>
		<category><![CDATA[Edel sei der Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4205</guid>
		<description><![CDATA[<p>Christian Thielemann, dem Meister Scheuen Hauches angerührt, Lächelns großer weißer Mohn. Der Blick verliert sich in den Wolken des Gesangs – sie ziehen, ziehen, des Meisters Weh-Geduld, fruchtbringend, schwebt, ein Geister-Mond, der sich in zarten Anspielhaftigkeiten zart glühend schleiert, sich in heitern Küssens-Blicken unsrem tagverlorenen, zagen, armen Lieben-Wollen entgegentrinkt, ein süßes Bleiben im Gefühl, dem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/edel-sei-der-mensch/">Edel sei der Mensch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Christian Thielemann, dem Meister<br />
</em><br />
Scheuen Hauches angerührt,<br />
Lächelns großer weißer Mohn.</p>
<p>Der Blick verliert sich<br />
in den Wolken des Gesangs –<br />
sie ziehen, ziehen,<br />
des Meisters Weh-Geduld,<br />
fruchtbringend,<br />
schwebt,<br />
ein Geister-Mond,<br />
der sich in zarten Anspielhaftigkeiten<br />
zart glühend schleiert,<br />
sich in heitern Küssens-Blicken<br />
unsrem tagverlorenen, zagen,<br />
armen Lieben-Wollen<br />
entgegentrinkt,<br />
ein süßes Bleiben im Gefühl,<br />
dem groß gemeinten,<br />
gönnend.</p>
<p>Edel lüpft uns seine Nase<br />
der reinen Hoffnung<br />
kindlich-flügge Ankunftslüfte.</p>
<p>Edel sammelt sich sein Mund<br />
zum liebe-offnen Sinneswandel.</p>
<p>Edel fügt sein willensweises Kinn<br />
die Harmonie der Stille<br />
in der Liebesvibrationen<br />
Gegen-Stimmen,<br />
die mit goldnem Zuspruch<br />
sich bestäuben.</p>
<p>Von dem Taktstock,<br />
wenn er sinkt<br />
ins Dunkel ausgesummten Sinns,<br />
die Asphodelen-Blüte<br />
sich versprühenden Danks,<br />
schmerzentsprossen,<br />
schneit.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/edel-sei-der-mensch/">Edel sei der Mensch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/edel-sei-der-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Genüge finden</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2014 20:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4202</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dein Genüge findest im Wind – erlausch mit der Haut, wenn er säuselt oder gleisnerisch hinseufzt von zärtlichen Gelegenheiten, von südlichen Winkeln für sonnengoldenen Schlaf. Dein Genüge findest im Schatten – bläulich lodernd über den Hecken der Erinnerung, gefaltet wie im Gebet zum Gezelt des mitternächtigen Hains, wenn dich die Aromen der Sehnsucht wachhalten. Dein [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/">Genüge finden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Genüge findest im Wind –<br />
erlausch mit der Haut,<br />
wenn er säuselt<br />
oder gleisnerisch hinseufzt<br />
von zärtlichen Gelegenheiten,<br />
von südlichen Winkeln<br />
für sonnengoldenen Schlaf.</p>
<p>Dein Genüge findest im Schatten –<br />
bläulich lodernd<br />
über den Hecken der Erinnerung,<br />
gefaltet wie im Gebet<br />
zum Gezelt des mitternächtigen Hains,<br />
wenn dich die Aromen der Sehnsucht wachhalten.</p>
<p>Dein Genüge findest im Rauschen –<br />
unwirklich hohe Bäume der Kindheit,<br />
oder wenn in der Lagune ein Segel blitzt,<br />
die Gräser aber reden von dem, was kommt,<br />
was entgegen dir zwitschert,<br />
goldgefiedert,<br />
auf den Flügeln des Winds.</p>
<p>Dein Genüge findest im Schnee –<br />
das ganze Bild der Stille hält dir hin die Welt,<br />
gleich Liebesgeflüster rieseln Sterne<br />
von dem toten Geäst,<br />
und dein Herz klopft unterm Totenlaken<br />
einsamsten Glitzerns.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/">Genüge finden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/genuege-finden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Betten wir uns</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2014 12:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4198</guid>
		<description><![CDATA[<p>Betten wir uns ein wenig abseits der Welt – auf den sanften Hügel mit der leuchtenden Akelei und kühlen uns am Duft von Kräutern und Kamille. Bette du nur dein katzenkluges, dein katzenfeines Köpfchen in die Mulde meiner Schulter, in die Mulde meiner Liebe. Schwirrt es nicht rings von verlorenen Stimmen, von schlaflosen Mücken oder [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/">Betten wir uns</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Betten wir uns ein wenig abseits der Welt –<br />
auf den sanften Hügel mit der leuchtenden Akelei<br />
und kühlen uns am Duft von Kräutern und Kamille.</p>
<p>Bette du nur dein katzenkluges,<br />
dein katzenfeines Köpfchen in die Mulde meiner Schulter,<br />
in die Mulde meiner Liebe.</p>
<p>Schwirrt es nicht rings von verlorenen Stimmen,<br />
von schlaflosen Mücken oder Gespenstern,<br />
die vergebens trachten,<br />
in den bitteren Lachen des Monds<br />
ihren grausamen Durst zu löschen?</p>
<p>Ich schließe deine Augen mit Küssen.<br />
Ich öffne deinen Mund mit Bitten,<br />
Nacht mir, weindunkle Nacht,<br />
ozeanische Nacht,<br />
in meine Seele zu atmen.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/">Betten wir uns</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/betten-wir-uns/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geblümte Lautschirmchen für dich</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 22:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4161</guid>
		<description><![CDATA[<p>All die Laute, die dich heimzusuchen scheinen, fallen wie ein warmer Schnee auf stillen Grund. All die Laute, die dich zu meinen scheinen, sind vor der Rose deines Namens ohne Mund. All die Laute, die deine Nacht zu höhlen scheinen, machen dich zum Liebestag gesund. All die Laute, die die Stille deines Seins verneinen, stopfe [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/">Geblümte Lautschirmchen für dich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>All die Laute,<br />
die dich heimzusuchen scheinen,<br />
fallen wie ein warmer Schnee auf stillen Grund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die dich zu meinen scheinen,<br />
sind vor der Rose deines Namens ohne Mund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die deine Nacht zu höhlen scheinen,<br />
machen dich zum Liebestag gesund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die die Stille deines Seins verneinen,<br />
stopfe ich in eines Waldschrats grünen Schlund.</p>
<p>All die Laute,<br />
die aus der Wolke deines Schlafes weinen,<br />
schlürfe ich mit meiner Seele heißem Mund.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/">Geblümte Lautschirmchen für dich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/gebluemte-lautschirmchen-fuer-dich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pflaumenhaut der frühen Zeit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/pflaumenhaut-der-fruehen-zeit/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/pflaumenhaut-der-fruehen-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2014 18:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=4039</guid>
		<description><![CDATA[<p>Manch ein Gedicht fliegt, ein Zirrus-Wölkchen, rasch an dir vorbei und bleibt ungeschrieben. Manch ein Gesicht schwebt tränenhell an dir vorbei und bleibt ungeküsst. Manch ein Wort gibt, ein dürftiges, abgehärmtes, spät einen Wohlgeruch dir hin. Manch ein Duft bringt spät im Jahr dir heim der Liebe einst beweintes Bild. Manch ein Blick weckt, wie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/pflaumenhaut-der-fruehen-zeit/">Pflaumenhaut der frühen Zeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manch ein Gedicht<br />
fliegt,<br />
ein Zirrus-Wölkchen,<br />
rasch an dir vorbei<br />
und bleibt ungeschrieben.</p>
<p>Manch ein Gesicht<br />
schwebt<br />
tränenhell an dir vorbei<br />
und bleibt ungeküsst.</p>
<p>Manch ein Wort<br />
gibt,<br />
ein dürftiges, abgehärmtes,<br />
spät einen Wohlgeruch dir hin.</p>
<p>Manch ein Duft<br />
bringt<br />
spät im Jahr dir heim<br />
der Liebe einst beweintes Bild.</p>
<p>Manch ein Blick<br />
weckt,<br />
wie zärtlicher Biss,<br />
die Pflaumenhaut der frühen Zeit.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/pflaumenhaut-der-fruehen-zeit/">Pflaumenhaut der frühen Zeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/pflaumenhaut-der-fruehen-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die ferne Seele</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-ferne-seele/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-ferne-seele/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 19:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3970</guid>
		<description><![CDATA[<p>Während du auf dem Sofa die Welt in hastigen Bilderbissen schlingst, krabbelt eine dünne, blinde Spinne müde an der Zimmerdecke und gleitet jäh an ihrem Seidenfaden in die Tiefe ihrer Einsamkeit. Während deine Zunge an der Tütensuppe schlabbert, schwirrt ein grauer Falter aussichtslos über den Asphalt des Autohofs, unter dem die hehren Gladiolen, die fetten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-ferne-seele/">Die ferne Seele</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während du auf dem Sofa die Welt<br />
in hastigen Bilderbissen schlingst,<br />
krabbelt eine dünne, blinde Spinne<br />
müde an der Zimmerdecke<br />
und gleitet jäh an ihrem Seidenfaden<br />
in die Tiefe ihrer Einsamkeit.</p>
<p>Während deine Zunge<br />
an der Tütensuppe schlabbert,<br />
schwirrt ein grauer Falter aussichtslos<br />
über den Asphalt des Autohofs,<br />
unter dem die hehren Gladiolen,<br />
die fetten Pfingstrosen und die stillen Astern<br />
deiner Kindheit früh erstickten.</p>
<p>Während du im flimmernden Smartphone<br />
dich über die Meridiane hinweg<br />
per Google-Map in die All-Seele schwindelst,<br />
gräbt mühsam sich ein Maulwurf<br />
mit den tumben Schaufelpfoten<br />
in dem Gärtchen, das du Heimat nanntest,<br />
in die Rettung gaukelnde<br />
Dunkelheit der Erde.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-ferne-seele/">Die ferne Seele</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-ferne-seele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zurufe an den Engel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 15:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3964</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der heiße Luftstoß eines Flügels, unsichtbar, er mag dich auf die Halme heben, die sich weichem Flüstern beugen. Halbgeschlossen wie die Wasserrosen, die trudeln auf den schläfrigen Teichen des Parks, blinzelt dein Gefühl vor so viel Tag. Dein Herz kam siech aus dieser Nacht, wie die aus Porzellan gebrannte Tasse mit dem feinen Riss im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/">Zurufe an den Engel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der heiße Luftstoß eines Flügels, unsichtbar,<br />
er mag dich auf die Halme heben,<br />
die sich weichem Flüstern beugen.</p>
<p>Halbgeschlossen wie die Wasserrosen,<br />
die trudeln auf den schläfrigen Teichen des Parks,<br />
blinzelt dein Gefühl vor so viel Tag.</p>
<p>Dein Herz kam siech aus dieser Nacht,<br />
wie die aus Porzellan gebrannte Tasse<br />
mit dem feinen Riss im rosa Muschelschmelz<br />
kam aus dem Feuerofen.</p>
<p>Der Engel binde die Girlande<br />
mit dem Nachtigallenglitzer<br />
dir um das tief gekränkte Herz.</p>
<p>Dein Herz kam siech aus dieser Nacht,<br />
wie eines Kindes, das vergebens<br />
in das Ohr, das schon von Lethe-Wasser brauste,<br />
um einen Abschiedskuss<br />
die Mutter angebettelt hat.</p>
<p>Der Engel hebe dich ans tiefe Blau<br />
der Adria und salbe deine Lippen<br />
mit dem Saft julischer Beeren<br />
und deine Ohren mit den goldnen Jodlern<br />
von den Bergen des Friaul.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/">Zurufe an den Engel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/zurufe-den-engel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Evokation</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/evokation/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/evokation/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 May 2014 19:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Evokation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3916</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Knabe liegt aufgebahrt auf dem hellen Kalksteinquader. Sein Haarschopf quillt in blonder Sonnenfülle über seinen Rand. In ein weißes Tuch gehüllt, scheint sein schmaler Leib zu schweben wie ein Einbaum auf schäumiger Flut. Schlanke Vasen ragen seitlich, zeichenlos und still, recken weiße Lilienblüten in die Ewigkeit. Durch die Flügel bunter Gläser küssen Strahlen seine [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/evokation/">Evokation</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Knabe liegt aufgebahrt<br />
auf dem hellen Kalksteinquader.<br />
Sein Haarschopf quillt<br />
in blonder Sonnenfülle über seinen Rand.</p>
<p>In ein weißes Tuch gehüllt,<br />
scheint sein schmaler Leib<br />
zu schweben wie ein Einbaum<br />
auf schäumiger Flut.</p>
<p>Schlanke Vasen ragen seitlich,<br />
zeichenlos und still,<br />
recken weiße Lilienblüten<br />
in die Ewigkeit.</p>
<p>Durch die Flügel bunter Gläser<br />
küssen Strahlen seine kühle Stirn.</p>
<p>Der Wunder-Rabbi pflückt<br />
die gelben Rosenblätter<br />
vom Schnee der reinen Lider.</p>
<p>Barfuß umschreitet er den Aufgebahrten,<br />
ein Gebet stumm auf den Lippen.</p>
<p>Er neigt sich zärtlich<br />
über das entrückte Antlitz,<br />
er flüstert einen warmen Hauch<br />
verstummtem Mund.</p>
<p>Er hat sich aufgerichtet,<br />
mit erhobenen Händen<br />
scheint er Gewalt von Liebesstrahlen<br />
in diesen Augenblick zu binden<br />
zu einem Kranz,<br />
der von Prophetenstimmen<br />
golden rauscht.</p>
<p>Und wieder beugt er sich<br />
und salbt die Schläfen ihm<br />
mit hingesprochenen Küssen.</p>
<p>Von erzenem Gong ein dunkler Hall<br />
bricht durch die Wände –<br />
der Knabe schlägt die Augen auf<br />
und lächelt.</p>
<p>*</p>
<p>Eine schwarze Ratte<br />
ward indes von all dem Zauber<br />
aus ihrem faulen Loche aufgescheucht –<br />
aufrecht lehnend auf dem feisten Schwanz<br />
reckte sie die beiden roten Pfötchen.</p>
<p>Erst entfuhr ihr ein asthmatisch fragmentiertes Pfeifen,<br />
dann überschlug im Diskant sie sich und quietschte,<br />
quietschte wie eine Assoluta allen Rattenvolkes.</p>
<p>Als jedoch der Gongschlag ihre Sinne<br />
wie aus Asche und aus Teer ein Donnern<br />
gänzlich überwölkte,<br />
fiel tot sie um und streckte alle Viere.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/evokation/">Evokation</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/evokation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich streune bloß umher</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 May 2014 16:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3855</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Kunst mag wohl das Leben groß ergänzen, wie wir einander im Leben nicht ergänzen konnten. Ich streune bloß umher, wie ein Hund, der sich von der Kette im finsteren Hinterhof losgerissen hat und nun in fremden Vierteln streunt und winselt. Ich streune bloß von Augenblick zu Augenblick und suche zu vergessen die Zeitenfülle, die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/">Ich streune bloß umher</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Kunst mag wohl das Leben groß ergänzen,<br />
wie wir einander im Leben nicht ergänzen konnten.<br />
</i><br />
Ich streune bloß umher,<br />
wie ein Hund, der sich von der Kette<br />
im finsteren Hinterhof losgerissen hat<br />
und nun in fremden Vierteln streunt und winselt.</p>
<p>Ich streune bloß von Augenblick zu Augenblick<br />
und suche zu vergessen<br />
die Zeitenfülle, die wie aus Waben Honig<br />
tropft inmitten.</p>
<p>Ich ziehe mir die Mütze tief über beide Ohren<br />
und höre doch im Wind wie eines Kindes Schrei<br />
deinen Schrei.</p>
<p>Ich werfe mich wie eine Hure<br />
an den ersten besten Eindruck<br />
und suche zu vergessen<br />
den hohen Glanz, der mit den Wolken-Nomaden<br />
zieht und weiterzieht.</p>
<p>Ich streune bloß von Augenblick zu Augenblick,<br />
ein gewesener Kettenhund,<br />
eine Hure des ersten besten Eindrucks –</p>
<p>ich schlafe nur bei Licht,<br />
denn wird es um mich dunkel,<br />
erscheinen gleich zwei Augen<br />
und bitten flehentlich,<br />
zwei Augen,<br />
die noch lange schweben dort.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/">Ich streune bloß umher</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/ich-streune-bloss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grisaille</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/grisaille/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/grisaille/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 May 2014 08:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Grisaille]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3842</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie ist ein Leben still und schön, von Atem-Chiffren grau in grau auf einem weißen Schaum von Licht, aus Möwenschwingen sprühend, in einem feinen Nieselregen abendlich vergehend. Es ist ja da und bleibt es, weil es schlägt, dein Herz – und aus den grauen Zeichen, die sich auf weißem Grund als körperlose Schatten schreiben, blicken [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/grisaille/">Grisaille</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ist ein Leben still und schön,<br />
von Atem-Chiffren grau in grau<br />
auf einem weißen Schaum von Licht,<br />
aus Möwenschwingen sprühend,<br />
in einem feinen Nieselregen<br />
abendlich vergehend.</p>
<p>Es ist ja da und bleibt es,<br />
weil es schlägt, dein Herz –<br />
und aus den grauen Zeichen,<br />
die sich auf weißem Grund<br />
als körperlose Schatten schreiben,<br />
blicken wie durch Halme,<br />
sanft gespreitet,<br />
Augen fort und fort dich an.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/grisaille/">Grisaille</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/grisaille/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Rhein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 May 2014 10:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3835</guid>
		<description><![CDATA[<p>„Sʼ gibt nix mehr – is all so leer, sind all schon tot!“ „Da, nimm vom Brot, machʼs net so schwer – Christ hält die Wehr!“ „Was soll ich sein – bin doch allein, bin ja schon tot!“ „Komm, spring ins Boot – es gleißt ein Wein im Rhein, im Rhein!“</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/">Im Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Sʼ gibt nix mehr –<br />
is all so leer,<br />
sind all schon tot!“</p>
<p>„Da, nimm vom Brot,<br />
machʼs net so schwer –<br />
Christ hält die Wehr!“</p>
<p>„Was soll ich sein –<br />
bin doch allein,<br />
bin ja schon tot!“</p>
<p>„Komm, spring ins Boot –<br />
es gleißt ein Wein<br />
im Rhein, im Rhein!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/">Im Rhein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/im-rhein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Seele starrt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wenn-die-seele-starrt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wenn-die-seele-starrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2014 19:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3832</guid>
		<description><![CDATA[<p>Kinder wissenʼs: Sie treiben den Rolle-Reifen mit dem Peitsche-Schwengel – sie pusten rasch die Samen von der Blume. Wie damals, als unterm blauen Eis der Mosel dunkles Seufzen, herzbeklemmend tiefes Knarzen, schiefes Quietschen den Löse-Mächten nahen Frühlings widerspenstig Zeugnis gab – oder als deines Freunds, des alten Dichters, jungen Herzens, mit Mennige bestrichene, mit Safran [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-die-seele-starrt/">Wenn die Seele starrt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder wissenʼs: Sie treiben den Rolle-Reifen<br />
mit dem Peitsche-Schwengel –<br />
sie pusten rasch die Samen von der Blume.</p>
<p>Wie damals, als unterm blauen Eis der Mosel<br />
dunkles Seufzen, herzbeklemmend<br />
tiefes Knarzen, schiefes Quietschen<br />
den Löse-Mächten nahen Frühlings<br />
widerspenstig Zeugnis gab –</p>
<p>oder als deines Freunds, des alten Dichters,<br />
jungen Herzens,<br />
mit Mennige bestrichene,<br />
mit Safran gelb betupfte Reime<br />
frohe Tränen dir entlockten und sie rannen<br />
in die Falte deines müden Säumens –</p>
<p>oder als in einer Ecke der Schüchternen,<br />
verlegen dämmernd,<br />
ein Lächeln aufglomm, und sie griff nach jener Hand,<br />
die sie sachte in den Zauberkreis entriss,<br />
ihn tanzend auszumessen ganz<br />
mit weich geschwungenen Schritten,<br />
Brust an Brust gehoben und Aug versenkt in Aug,<br />
den eignen Atem heiß gemischt im fremden.</p>
<p>Wenn die Seele starrt,<br />
ruf ich die alten Mächte an,<br />
die Grazien, Psyche anbefohlen,<br />
und den treuen Engel mit der Wunder-Harfe,<br />
ja mit den Gnaden-Brüsten selbst Marien<br />
ruf ich an<br />
zu heilender Verwandlung.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-die-seele-starrt/">Wenn die Seele starrt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wenn-die-seele-starrt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Immer noch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/immer-noch/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/immer-noch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2014 16:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3830</guid>
		<description><![CDATA[<p>Immer noch das Verwundern, wenn plötzlich Glocken tönen, als riefen sie dich – doch wohin, wohin? Als riefe eins in ihnen – doch wer nur, wer? Immer noch das stumme Schluchzen, wenn Regen aus der Rinne spritzt, als sagten dir von andrer Seele Tropfen, von einem Leben ohne Tod. Immer noch die jäh entstürzte Träne, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/immer-noch/">Immer noch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer noch das Verwundern,<br />
wenn plötzlich Glocken tönen,<br />
als riefen sie dich –<br />
doch wohin, wohin?<br />
Als riefe eins in ihnen –<br />
doch wer nur, wer?</p>
<p>Immer noch das stumme Schluchzen,<br />
wenn Regen aus der Rinne spritzt,<br />
als sagten dir von andrer Seele Tropfen,<br />
von einem Leben ohne Tod.</p>
<p>Immer noch die jäh entstürzte Träne,<br />
wenn überm Rhein die Nebel steigen<br />
und den grauen Schiefer schwärzlich feuchten,<br />
wenn bunte Lichter durch die Fensterscheiben<br />
eines weißen Ausflugsschiffes<br />
von Festlichkeit, von Tanz und Singen<br />
fremden, so fremden Lebens künden –</p>
<p>und auf der Aussicht überm Siechhaustal<br />
brichst du ins Knie vor diesem Abend,<br />
diesem dunklen Fluss und Tal,<br />
vor diesem dunklen Leben,<br />
dem kein Wort, kein Kuss das wehe Rätsel löst.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/immer-noch/">Immer noch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/immer-noch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Leben spricht für sich</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-leben-spricht-fuer-sich/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-leben-spricht-fuer-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 19:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3813</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Kleine, die schon ganz aufgeregt vor der Eisvitrine mit dem bunten Süßen sich mit der Hand, hastig, aber stolz durch die Mähne fährt, eine rote Spange hält die Pracht. Die nervige Hand des Meisters, die den kühlen Stein, bildschwellend, umfasst und die Mulden kost, die Hand, die den feurigen Maserungen des Holzscheits entlangfährt, dessen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-leben-spricht-fuer-sich/">Das Leben spricht für sich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kleine, die schon ganz aufgeregt<br />
vor der Eisvitrine mit dem bunten Süßen<br />
sich mit der Hand, hastig,<br />
aber stolz durch die Mähne fährt,<br />
eine rote Spange hält die Pracht.</p>
<p>Die nervige Hand des Meisters,<br />
die den kühlen Stein, bildschwellend,<br />
umfasst und die Mulden kost,<br />
die Hand, die den feurigen Maserungen<br />
des Holzscheits entlangfährt,<br />
dessen Sprödigkeit oder Nachgiebigkeit zu prüfen,<br />
das horchende Betasten,<br />
mit dem der Arzt geschwollene Lymphe<br />
oder schwaches Pochen der Ader misst –<br />
sie spüren in den fremden Wesen sich<br />
und des Lebens große Gesetzlichkeit.</p>
<p>So ist es mit dem Bau des Körpers<br />
und seiner ausgewogenen, nervgefügten Gliederung:<br />
Es ist die ganze Seele,<br />
die im Zucken des kleinen Fingers,<br />
im hingeworfenen Blick,<br />
im Verweigern eines Lächelns<br />
sich wagt oder sagt,<br />
döst oder stößt.</p>
<p>Nicht anders ist, wie aus dem dunklen Glas<br />
des Wassers aufschimmerndes Gesicht,<br />
das Narziss von Liebe kündet,<br />
das weiße Blatt oder das jungfräuliche Fotopapier,<br />
der leere Grund der Dichtung,<br />
auf dem leicht emporgezittert<br />
unterm zeugenden Andrang der Schrift<br />
das Leben ein Selbst-Bild freigibt,<br />
ein Schnappschuss, ungestellt und ungeschönt,<br />
und gerade so nimmt es für sich ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-leben-spricht-fuer-sich/">Das Leben spricht für sich</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/das-leben-spricht-fuer-sich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Septemberabend</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 May 2014 20:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserne Hand Wolken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken Eifel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3792</guid>
		<description><![CDATA[<p>Eiserne Hand, Wolken, Eifel In der weiten Flur flammen die Feuer auf, auf den Feldern, den Brachen, Reiser knistern, Hölzer pfeifen, Rauch, schweifend in weißen Fratzen, beißt. Die große violette Blüte des Himmels öffnet sich einmal noch weit und atmet. Schnäbel von abertausend Staren picken mit weißem Zwitschern Löcher in die Blätter und neu erwachter [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/">Septemberabend</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eiserne Hand, Wolken, Eifel</em></p>
<p>In der weiten Flur flammen die Feuer auf,<br />
auf den Feldern, den Brachen,<br />
Reiser knistern, Hölzer pfeifen,<br />
Rauch, schweifend in weißen Fratzen,<br />
beißt.</p>
<p>Die große violette Blüte des Himmels<br />
öffnet sich einmal noch weit<br />
und atmet.</p>
<p>Schnäbel von abertausend Staren<br />
picken mit weißem Zwitschern<br />
Löcher in die Blätter<br />
und neu erwachter ferner Welten<br />
Sterngebilde<br />
schneien Hymnen herab.</p>
<p>Hier magst du stille werden<br />
und dein wundes Herz vergraben<br />
am Wegesrand unter dem bemoosten Stein.</p>
<p>In einer Pfütze, schwarz von Abwesenheit,<br />
einer Egge oder eines Pfluges schmerzlicher Spur,<br />
putzt sich eine Meise<br />
den langen trockenen Tag<br />
aus dem Gefieder.</p>
<p>Dein Herz blieb wach von den Pulsen all<br />
der unerfüllten Liebe.</p>
<p>Die Feuer singen auf,<br />
ein jedes hat sein eigenes Lied,<br />
sie kennen einander, rufen sich zu,<br />
wie Liebende auf getrennten Inseln.</p>
<p>Menschenkinder bilden den Ring,<br />
reichen einander die Hand,<br />
werfen Gaben süßen Wohlgeruchs in die Flammen.</p>
<p>Sie opfern in Chören feierlichen Abschied<br />
den uralten Göttern des Felds,<br />
von denen keiner mehr weiß<br />
den Namen oder die schöne Gestalt.</p>
<p>Oder singen in den Flammen auf dem Eifelfeld<br />
ein letztes Mal die alten Götter selbst,<br />
von Pan geweckt,<br />
der großen Mutter,<br />
die dort in einem dunklen Schober schläft<br />
unter Ballen Heus<br />
und dem traumerstickten Gurren ihrer Tauben?</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/">Septemberabend</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/septemberabend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht und Ohnmacht der Sprache</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/macht-und-ohnmacht-der-sprache/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/macht-und-ohnmacht-der-sprache/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2014 19:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Macht und Ohnmacht der Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3785</guid>
		<description><![CDATA[<p>Im Jubel des Siegers, den die Schicksalswoge ins Licht hob, oder im Gestöhn des von eben diesem Sieg Niedergetretenen, der in die mondbeschienene Kloake nach Rache schreit und hündisch gegen die mamorweiße Apathie der Götter aufheult – darin ist lauter Wahrheit. Und doch ist dieser Jubel, dieses Stöhnen, wenn dirʼs nicht selber widerfährt – sondern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/macht-und-ohnmacht-der-sprache/">Macht und Ohnmacht der Sprache</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jubel des Siegers,<br />
den die Schicksalswoge ins Licht hob,<br />
oder im Gestöhn des von eben diesem Sieg<br />
Niedergetretenen, der in die mondbeschienene<br />
Kloake nach Rache schreit<br />
und hündisch gegen die mamorweiße Apathie<br />
der Götter aufheult –<br />
darin ist lauter Wahrheit.</p>
<p>Und doch ist dieser Jubel, dieses Stöhnen,<br />
wenn dirʼs nicht selber widerfährt –<br />
sondern du hörst es an gelassen<br />
vom Ufer des Lukrez,<br />
oder du hörst davon im Goldschnitt der Legende,<br />
oder liest es bloß in solchen Zeilen –</p>
<p>es ist wie Farbe einer Frucht,<br />
wie immer schimmernd, immer leuchtend –<br />
es schläft das Fruchtfleisch unter ihrer Schale,<br />
Traum ist sein süßer oder bitterer Geschmack.</p>
<p>Oder kannst zum wenigsten aus diesen Versen<br />
den Duft, das Fluidum du wittern,<br />
das zur Erfahrung lockt,<br />
in die Tiefe der Empfindung,<br />
zu weher Lust, zum Schmerz?</p>
<p>So ist die Sprache, alle Sprache,<br />
auch die vom Schnee des Gipfels flimmert,<br />
von Lebensodem schwellend,<br />
und ohnmächtig sinkt sie ein,<br />
wie Sehnsuchtsnebel über eine Landschaft<br />
verhüllter Blüten schleicht,<br />
einsamer Pfade Überwuchertsein,<br />
goldrauchendes Verwunschensein<br />
aufgelassner Gärten<br />
und alter Gräber umgefallener Stein.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/macht-und-ohnmacht-der-sprache/">Macht und Ohnmacht der Sprache</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/macht-und-ohnmacht-der-sprache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Augenspiel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2014 07:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3766</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich mag dirʼs durch die Blume sagen. Du weißt, ich will in deinen Augen schweigen. Du magst mir deinen langen Tag beklagen. Ich weiß, du willst dich in mein Auge neigen. Ich mag dich tratsche-ratschend unterhalten. Du weißt, ich will um deine Augen schweifen. Du möchtest gern in meiner Küche schalten. Ich weiß, du willst [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/">Augenspiel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag dirʼs durch die Blume sagen.<br />
Du weißt, ich will in deinen Augen schweigen.</p>
<p>Du magst mir deinen langen Tag beklagen.<br />
Ich weiß, du willst dich in mein Auge neigen.</p>
<p>Ich mag dich tratsche-ratschend unterhalten.<br />
Du weißt, ich will um deine Augen schweifen.</p>
<p>Du möchtest gern in meiner Küche schalten.<br />
Ich weiß, du willst in meinen Augen nach dir greifen.</p>
<p>Ich mag mit Worten zwinkernd mich verstecken.<br />
Du weißt, ich will an deinen Augen schmachten.</p>
<p>Du möchtest mich mit Kitzel-Küssen necken.<br />
Ich weiß, du willst in meinen Augen nachten.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/">Augenspiel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/augenspiel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umberto Saba, La Malinconia</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-la-malinconia/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-la-malinconia/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 May 2014 18:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Umberto Saba La Malinconia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3756</guid>
		<description><![CDATA[<p>Malinconia la vita mia struggi terribilmente; e non v&#8217;è al mondo, non c&#8217;è al mondo niente che mi divaghi. Niente, o una sola casa. Figliola, quella per me saresti. S&#8217;apre una porta; in tue succinte vesti entri, e mi smaghi. Piccola tanto, fugace incanto di primavera. I biondi riccioli molti nel berretto ascondi, altri ne [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-la-malinconia/">Umberto Saba, La Malinconia</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Malinconia<br />
la vita mia<br />
struggi terribilmente;<br />
e non v&#8217;è al mondo, non c&#8217;è al mondo niente<br />
che mi divaghi.</p>
<p>Niente, o una sola<br />
casa. Figliola,<br />
quella per me saresti.<br />
S&#8217;apre una porta; in tue succinte vesti<br />
entri, e mi smaghi.</p>
<p>Piccola tanto,<br />
fugace incanto<br />
di primavera. I biondi<br />
riccioli molti nel berretto ascondi,<br />
altri ne ostenti.</p>
<p>Ma giovinezza,<br />
torbida ebbrezza,<br />
passa, passa l&#8217;amore.<br />
Restan sì tristi nel dolente cuore,<br />
presentimenti.</p>
<p>Malinconia,<br />
la vita mia<br />
amò lieta una cosa,<br />
sempre: la Morte. Or quasi è dolorosa,<br />
ch&#8217;altro non spero.</p>
<p>Quando non s&#8217;ama<br />
più, non si chiama<br />
lei la liberatrice;<br />
e nel dolore non fa più felice<br />
il suo pensiero.</p>
<p>Io non sapevo<br />
questo; ora bevo<br />
l&#8217;ultimo sorso amaro<br />
dell&#8217;esperienza. Oh quanto è mai più caro<br />
il pensier della morte,</p>
<p>al giovanetto,<br />
che a un primo affetto<br />
cangia colore e trema.<br />
Non ama il vecchio la tomba: suprema<br />
crudeltà della sorte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Trübsal<br />
</b><br />
Trübsalsstern,<br />
meines Lebens Kern<br />
zerstrahlst du mir zum Schrecken.<br />
Da ist nichts weit und breit, mich zu erwecken,<br />
mich zu entheben.</p>
<p>Nichts, was mir bliebe,<br />
wäre Heimstatt. Nur du Liebe,<br />
die einzig es mir wüsste.<br />
Die Tür springt auf: Es schimmern deine Brüste,<br />
und machst mich beben.</p>
<p>Zartes Keimen,<br />
flüchtig Reimen<br />
unterm Frühlingslicht. Die hellen<br />
Strähnen lässt du unter einer Mütze schwellen,<br />
manche auch im Freien funkeln.</p>
<p>Doch die Jugendzeit,<br />
trübe Trunkenheit,<br />
vergeht, Liebe auch verweht.<br />
Dem kummervollen Sinn dafür entsteht<br />
mulmiges Munkeln.</p>
<p>Wehmut,<br />
meine Lebensglut<br />
entfachte stets nur eins: der Tod.<br />
Ach, wie traurig, dass anders mir in meiner Not<br />
nicht zu helfen war.</p>
<p>Ist einmal aus dem Lot<br />
die Liebe, reicht dir der Tod<br />
nicht mehr die Hand,<br />
und im Unglück bleibst du fest gebannt<br />
und jene Hoffnung ist nicht wahr.</p>
<p>Das konnte ich nicht<br />
ahnen. Nun schlürfe ich Verzicht,<br />
den letzten Trank,<br />
von Wissen bitter. O mit welchem Dank<br />
denkst du an das Ende</p>
<p>im Jugendwahn-Gewühl,<br />
bleich beim ersten Angstgefühl<br />
voll süßen Bebens.<br />
Das Alter scheut vorm Grab zurück: des Lebens<br />
grausame fatale Wende.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-la-malinconia/">Umberto Saba, La Malinconia</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-la-malinconia/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umberto Saba, Ulisse</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-ulisse/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-ulisse/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 May 2014 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umberto Saba Ulisse Übersetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3745</guid>
		<description><![CDATA[<p>Nella mia giovanezza ho navigato lungo le coste dalmate. Isolotti a fior d’onda emergevano, ove raro un uccello sostava intento a prede, coperti d’alghe, scivolosi, al sole belli come smeraldi. Quando l’alta marea e la notte li annullava, vele sottovento sbandavano più al largo, per sfuggirne l’insidia. Oggi il mio regno è quella terra di [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-ulisse/">Umberto Saba, Ulisse</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nella mia giovanezza ho navigato<br />
lungo le coste dalmate. Isolotti<br />
a fior d’onda emergevano, ove raro<br />
un uccello sostava intento a prede,<br />
coperti d’alghe, scivolosi, al sole<br />
belli come smeraldi. Quando l’alta<br />
marea e la notte li annullava, vele<br />
sottovento sbandavano più al largo,<br />
per sfuggirne l’insidia. Oggi il mio regno<br />
è quella terra di nessuno. Il porto<br />
accende ad altri i suoi lumi, me al largo<br />
sospinge ancora il non domato spirito,<br />
e della vita il doloroso amore.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Odysseus<br />
</b><br />
Zu meiner Jugendzeit bin ich weit gesegelt<br />
an den dalmatischen Küsten vorbei. Da tauchten,<br />
wogenumschäumt, Inselchen auf, wo sich<br />
hin und wieder Vögel niederließen, auf Beute spähend,<br />
alles war verschlickt von Algen, schlüpfrig, an der Sonne<br />
herrlich wie von Edelsteinen. Dann verschluckten<br />
hohe See und Nacht die Inseln, die Segel<br />
aus dem Windschatten gehievt, gingʼs aufs offene Meer,<br />
dieser bösen Lockung zu entfliehen. Heute<br />
bin der Herr ich über dieses Niemandsland.<br />
Die Häfen zünden andern ihre Lichter an,<br />
mich hetzt der ungezähmte Dämon in die Ferne<br />
und des Lebens Liebe, leidenstrunken.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-ulisse/">Umberto Saba, Ulisse</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/umberto-saba-ulisse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weil du es bist</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 19:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3731</guid>
		<description><![CDATA[<p>Weil du es bist, liebe, was du liebst, ich um ein Gleiches, um ein Sinn- und Segensreiches. Um deinetwillen liebe ich die Dichter deines gelobten Lands, schmeckt mir der Fisch und das salzige Meergewächs aus der Lagune von Friuli. Weil du es bist, durchwittert mein kleines Metternicher Gärtchen mit südlichen Aromen das Traumgewölk von Apfelsine [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/">Weil du es bist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weil du es bist, liebe,<br />
was du liebst,<br />
ich um ein Gleiches,<br />
um ein Sinn- und Segensreiches.</p>
<p>Um deinetwillen liebe ich die Dichter<br />
deines gelobten Lands,<br />
schmeckt mir der Fisch<br />
und das salzige Meergewächs<br />
aus der Lagune von Friuli.</p>
<p>Weil du es bist, durchwittert<br />
mein kleines Metternicher Gärtchen<br />
mit südlichen Aromen<br />
das Traumgewölk von Apfelsine und Limone,<br />
von Oleander und Zitrone.</p>
<p>Um deinetwillen reime ich<br />
auf deinen Namen<br />
leise, gar nicht naseweise Gedanken,<br />
und ich knüpfe die wirren Fäden des Gefühls<br />
zu einem weichen Flusen-Teppich<br />
dir zu Füßen.</p>
<p>Um deinetwillen sagt<br />
eine ferne Sonne in dunkler Stunde<br />
mir von unerreichbar hohem Sinn<br />
für ein Leben, das sich klein<br />
in lauter Unbesonnenheiten kränkt.</p>
<p>Weil du es bist, liebe,<br />
was du liebst,<br />
ich um ein Gleiches,<br />
um ein Sinn- und Segensreiches.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/">Weil du es bist</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/weil-du-es-bist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn ich dich nicht hätt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 12:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3716</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn ich dich nicht hätt, ging ich früh ins Bett – oder hockte in der Küche kalt, von Gedudel dumpf beschallt. Wenn ich dich nicht hätt, ging ich spät ins Bett – vernähm aus Schränken oder Luken ein Flüster-Knaster-Knister-Spuken. Wenn ich dich nicht hätt, wärʼs ziemlich mau im Bett – schmölze nicht in süßer Liebs-Gewalt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/">Wenn ich dich nicht hätt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich dich nicht hätt,<br />
ging ich früh ins Bett –<br />
oder hockte in der Küche kalt,<br />
von Gedudel dumpf beschallt.</p>
<p>Wenn ich dich nicht hätt,<br />
ging ich spät ins Bett –<br />
vernähm aus Schränken oder Luken<br />
ein Flüster-Knaster-Knister-Spuken.</p>
<p>Wenn ich dich nicht hätt,<br />
wärʼs ziemlich mau im Bett –<br />
schmölze nicht in süßer Liebs-Gewalt<br />
die rissig-schrumpelige Ich-Gestalt.</p>
<p>Wenn ich dich nicht hätt …</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/">Wenn ich dich nicht hätt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wenn-ich-dich-nicht-haett/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ada Negri, Cade la Neve</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/alda-negri-cade-la-neve/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/alda-negri-cade-la-neve/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 16:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alda Negri Cade la Neve Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3710</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sui campi e su le strade, silenziosa e lieve, volteggiando, la neve cade. Danza la falda bianca ne l&#8217;ampio ciel scherzosa, poi sul terren si posa, stanca. In mille immote forme, sui tetti e sui camini, sui cippi e sui giardini, dorme. Tutto d&#8217;intorno è pace, chiuso in oblìo profondo, indifferente il mondo tace. &#160; [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/alda-negri-cade-la-neve/">Ada Negri, Cade la Neve</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sui campi e su le strade,<br />
silenziosa e lieve,<br />
volteggiando, la neve<br />
cade.</p>
<p>Danza la falda bianca<br />
ne l&#8217;ampio ciel scherzosa,<br />
poi sul terren si posa,<br />
stanca.</p>
<p>In mille immote forme,<br />
sui tetti e sui camini,<br />
sui cippi e sui giardini,<br />
dorme.</p>
<p>Tutto d&#8217;intorno è pace,<br />
chiuso in oblìo profondo,<br />
indifferente il mondo<br />
tace.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fällt der Schnee<br />
</b><br />
Auf das Land und den See<br />
tonlos-unbelebt<br />
wirbelnd niederschwebt<br />
der Schnee.</p>
<p>Es tanzt ein weißes Blatt<br />
lustig durch den Himmelsraum,<br />
senkt sich auf den Wege-Saum,<br />
todesmatt.</p>
<p>Unterm kristallinen Tuch<br />
auf den Zinnen, Dacheslatten,<br />
auf den Urnen und Rabatten<br />
schlafen ist genug.</p>
<p>Inwärts wurde alles schlicht,<br />
zum Vergessen tief verschlossen,<br />
alle Reize ausgeflossen,<br />
mildester Verzicht.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/alda-negri-cade-la-neve/">Ada Negri, Cade la Neve</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/alda-negri-cade-la-neve/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geister-Regen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 19:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3700</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn die Tropfen uns umhüpfen, wollen wir versöhnt in die zarte Muschel schlüpfen einer Seele, kussverwöhnt. Wenn das Pochen an die porzellane Schale unser Sehnen stillt mit den süßen Qualen, melodiös entquillt wie ein helles Tränen, uns in Sapphos Reigen wähnen. Wenn das Zimbel-Klopfen wie von Silberreihern flieht in die hohen Sternen-Räume, uns die Leere [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/">Geister-Regen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Tropfen<br />
uns umhüpfen,<br />
wollen wir versöhnt<br />
in die zarte Muschel schlüpfen<br />
einer Seele, kussverwöhnt.</p>
<p>Wenn das Pochen<br />
an die porzellane Schale<br />
unser Sehnen stillt<br />
mit den süßen Qualen,<br />
melodiös entquillt<br />
wie ein helles Tränen,<br />
uns in Sapphos Reigen wähnen.</p>
<p>Wenn das Zimbel-Klopfen<br />
wie von Silberreihern flieht<br />
in die hohen Sternen-Räume,<br />
uns die Leere wieder zieht<br />
in die Muschel weißer Träume,<br />
betten wir uns Mund an Mund,<br />
bis der Liebe Tränen tropfen.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/">Geister-Regen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/geister-regen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quillt ein Bitten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/quillt-ein-bitten/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/quillt-ein-bitten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 16:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3698</guid>
		<description><![CDATA[<p>Quillt ein Bitten durch die Blätter nach dem Retter, nach dem Sinn. Ach wie zittern all die Zweige von Gewittern, brechen hin. Ist in Blitzen denn ein Lösen von dem Bösen für uns Feige? Wird zu ritzen wache Wunde von den Blitzen Wunderkunde? Quillt ein Bitten durch die Blätter nach dem Retter, nach dem Sinn.</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/quillt-ein-bitten/">Quillt ein Bitten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Quillt ein Bitten<br />
durch die Blätter<br />
nach dem Retter,<br />
nach dem Sinn.</p>
<p>Ach wie zittern<br />
all die Zweige<br />
von Gewittern,<br />
brechen hin.</p>
<p>Ist in Blitzen<br />
denn ein Lösen<br />
von dem Bösen<br />
für uns Feige?</p>
<p>Wird zu ritzen<br />
wache Wunde<br />
von den Blitzen<br />
Wunderkunde?</p>
<p>Quillt ein Bitten<br />
durch die Blätter<br />
nach dem Retter,<br />
nach dem Sinn.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/quillt-ein-bitten/">Quillt ein Bitten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/quillt-ein-bitten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trugfanal und Wunderlicht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/trugfanal-und-wunderlicht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/trugfanal-und-wunderlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 19:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3693</guid>
		<description><![CDATA[<p>In der Natur ist all der Ruf – und was ihm folgt, wird leuchten in dem breiten Tal, in dem die Winde säen und die Sterne Zukunft weisen. Worauf sie aber spannten, war ein Sturmgedröhn aus Megaphonen – und sie liefen in die Nacht verfratzter Maskeraden, grell angeschrien von feuernden Maschinen. Sie schlichen in den [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/trugfanal-und-wunderlicht/">Trugfanal und Wunderlicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der Natur ist all der Ruf –<br />
und was ihm folgt, wird leuchten<br />
in dem breiten Tal,<br />
in dem die Winde säen<br />
und die Sterne Zukunft weisen.</p>
<p>Worauf sie aber spannten,<br />
war ein Sturmgedröhn aus Megaphonen –<br />
und sie liefen in die Nacht<br />
verfratzter Maskeraden,<br />
grell angeschrien<br />
von feuernden Maschinen.</p>
<p>Sie schlichen in den Hetze-Spuren<br />
ihrer dunklen Meister<br />
auf ein Brachfeld abgeholzter Zeichen –<br />
und den Geduckten sprach<br />
aus wahnsprudelnder Quelle<br />
sich die Botschaft des Verweigerns zu. –</p>
<p>Ich ging durch einen alten Garten<br />
von Büschen warmen Flüsterns<br />
und großer Blüten leisen Weinens –<br />
und wusste keinen Sinn und kein Gebet.</p>
<p>Da brach durch der Zweige heißes Wogen<br />
einer fernen Stimme Licht –<br />
die rief mich an mit neuem Namen<br />
in eines neuen Lebens<br />
hohes, leichtes, freies Schweben.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/trugfanal-und-wunderlicht/">Trugfanal und Wunderlicht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/trugfanal-und-wunderlicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Ende her</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/vom-ende/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/vom-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 17:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3690</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mürbes Trockenholz, wurmstichig – nachtlang hörst duʼs widrig kauen, süßlich schmatzend sich verdauen – ausgeatmetes Gebein. Der Kopf, ein klappriger Eimer, überquellend von zerknüllten Blättern, voll unleserlicher Krakel-Lettern, in grotesken Zügen fremder Schrift. Der Augen spätes kaltes Glimmen hält die ausweglose Wacht über einer Erde ohne Tag und Nacht, bedeckt mit einem Asche-Linnen. Der Arme [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-ende/">Vom Ende her</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mürbes Trockenholz, wurmstichig –<br />
nachtlang hörst duʼs widrig kauen,<br />
süßlich schmatzend sich verdauen –<br />
ausgeatmetes Gebein.</p>
<p>Der Kopf, ein klappriger Eimer,<br />
überquellend von zerknüllten Blättern,<br />
voll unleserlicher Krakel-Lettern,<br />
in grotesken Zügen fremder Schrift.</p>
<p>Der Augen spätes kaltes Glimmen<br />
hält die ausweglose Wacht<br />
über einer Erde ohne Tag und Nacht,<br />
bedeckt mit einem Asche-Linnen.</p>
<p>Der Arme dürre kahle Zweige,<br />
die mochten weder rauschen<br />
noch die Zeuge-Pollen tauschen<br />
an ihrem unfruchtbaren Stamm.</p>
<p>Nur die Zunge blieb im Aufruhr<br />
einer Feuer-Schlange Zischen<br />
und ihr Züngeln ist Verwischen<br />
aller Namen groß und heil.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-ende/">Vom Ende her</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/vom-ende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mein weißer Kindersarg</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/mein-weisser-kindersarg/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/mein-weisser-kindersarg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2014 19:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3686</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am liebsten hockte ich, verlorner Knabe, wenn es Hund und Katzen hat geregnet, vor dem Tor, wo hinter mir Großvaters Hühner scharrten und der alte Hund die Fliegen scheuchte müde mit dem Schweif – dort war gut Schauen und gut Staunen, wenn in der aufgeschäumten Gosse Federchen, Blätter, Pappelsamen trieben, duldsam-still und abendfriedlich – da [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/mein-weisser-kindersarg/">Mein weißer Kindersarg</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am liebsten hockte ich,<br />
verlorner Knabe,<br />
wenn es Hund und Katzen hat geregnet,<br />
vor dem Tor, wo hinter mir Großvaters Hühner scharrten<br />
und der alte Hund die Fliegen scheuchte<br />
müde mit dem Schweif –</p>
<p>dort war gut Schauen und gut Staunen,<br />
wenn in der aufgeschäumten Gosse<br />
Federchen, Blätter, Pappelsamen trieben,<br />
duldsam-still und abendfriedlich –</p>
<p>da war gut Kauen an der dicken Stulle<br />
von dunklem Korn, belegt mit frischem Schmalz,<br />
die hatte Mutter mir geschmiert.</p>
<p>War ich denn fröhlich, war ich traurig?<br />
Zufrieden war ichʼs, meine kleine Weile da zu sein,<br />
noch fern vom Ärgernis Geschlecht,<br />
geborgen in des alten Hauses Hut<br />
vor dem Schulhof und der Rohheit<br />
halbentblößter Männlichkeitsagone –</p>
<p>dann durfte keusch ich unterm Kreuze liegen<br />
und mich drin üben, die Wunden des Erlösers<br />
mit ganzer Seele für und für zu küssen.</p>
<p>Warum hat mich kein weißer Kindersarg<br />
vor der Zeit, zur rechten Zeit,<br />
in den warmen Schoß der Erde<br />
sanft entrückt?</p>
<p>Warum musste zum Manne ich mich<br />
aufwärts quälen und auf der Sprache<br />
krummem Stab mich zittrig stützend<br />
in das Irrsal viel zu großer Welt auswandern?</p>
<p>Ein schmales Grab wär mir vergönnt gewesen,<br />
mit einem Alabasterengel mir zu Häupten,<br />
der spräche aus dem süßen Schmolle-Mund:</p>
<p>„Dies enge Reich von Moosen und von Astern,<br />
von Veilchen und von Krokusblüten<br />
mag wohl genügen, ein reines Kinderleben<br />
zu umfassen. Wenn ihr gedenken wollt,<br />
es reicht die eine Träne,<br />
die harten Sinn erweichen mag!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/mein-weisser-kindersarg/">Mein weißer Kindersarg</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/mein-weisser-kindersarg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nur einen Tropfen Bluts!</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/nur-einen-tropfen-bluts/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/nur-einen-tropfen-bluts/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2014 16:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3682</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das Trommeln der Tropfen gegen das Fensterglas, das plötzlich verstummt – wie ist diese Stille leer, eine weiße Blüte, die entsagend sich schließt. Ein Flirren der Luft an der Purpurnaht des Morgens: schneller schlägt ein Herz – als träte ein lang Ersehntes aus verschwiegenem Traum unter die Blumen des Tags. Füllte nicht eben ein Zwitschern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nur-einen-tropfen-bluts/">Nur einen Tropfen Bluts!</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Trommeln der Tropfen gegen das Fensterglas,<br />
das plötzlich verstummt –<br />
wie ist diese Stille leer, eine weiße Blüte,<br />
die entsagend sich schließt.</p>
<p>Ein Flirren der Luft an der Purpurnaht des Morgens:<br />
schneller schlägt ein Herz –<br />
als träte ein lang Ersehntes aus verschwiegenem Traum<br />
unter die Blumen des Tags.</p>
<p>Füllte nicht eben ein Zwitschern – oder warʼs beglückter Gesang –<br />
die Muschel der Gegenwart?<br />
Und färbten aneinander sich wie Hände, die Nüsse viel gesammelt,<br />
unsre Seelen von Zärtlichkeiten nicht?</p>
<p>Wie schaukelte, ein Zweig im Salzwind der Lagune,<br />
meine Hand in deiner Hand –<br />
wie floss warm im Rhythmus singender Herzen uns zu,<br />
was sie Liebe zu nennen geneigt.</p>
<p>Und war wie alles Wahn: In Wahrheit lieg, ein Toter, ich<br />
unter den pfeifenden Ziegeln des Dachs<br />
und schreibe mit närrischem Finger in Staub und Mäusekot:<br />
„Nur einen Tropfen Bluts, o Jesus!“</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nur-einen-tropfen-bluts/">Nur einen Tropfen Bluts!</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/nur-einen-tropfen-bluts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Schönheit einst</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-schoenheit-einst/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-schoenheit-einst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 19:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3675</guid>
		<description><![CDATA[<p>Einst der Jugend Schimmer von Sternenblüten, geflochten hold ins Haar, oder duftigen Schmelzes auf flüsterfeuchten Lippen. Einst marmorweiß der Schultern kühne Neigung und das weiche Streichen nackter Füße auf päonienhellem Pfad. Im Glücke einst der wortlos-heiteren Gespräche zwischen Singen goldener Bienen und wässerndem Gelall, wo du und ich im Gezirpe gläserner Libellen der Liebe Masken [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schoenheit-einst/">Die Schönheit einst</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einst der Jugend Schimmer<br />
von Sternenblüten,<br />
geflochten hold ins Haar,<br />
oder duftigen Schmelzes<br />
auf flüsterfeuchten Lippen.</p>
<p>Einst marmorweiß<br />
der Schultern kühne Neigung<br />
und das weiche Streichen<br />
nackter Füße<br />
auf päonienhellem Pfad.</p>
<p>Im Glücke einst<br />
der wortlos-heiteren Gespräche<br />
zwischen Singen goldener Bienen<br />
und wässerndem Gelall,<br />
wo du und ich<br />
im Gezirpe gläserner Libellen<br />
der Liebe Masken tauschten hin und wider<br />
oder legten Blatt auf Blatt<br />
die Zeichen betend-scheuer Hände.</p>
<p>Die Schönheit einst,<br />
als sich die reinen Lüfte wölbten<br />
zu Lauben der Erinnerung,<br />
dufterfüllt von Veilchen, Rose und Zitrone<br />
aus Südlands Gärten.</p>
<p>Nun liegen todumschlungen<br />
wir in der schwarzen Grotte<br />
tief im Erdreich<br />
unterm klirrenden Gestänge der Stadt.</p>
<p>Durch den Bomben-Einschlag eines Lochs –<br />
fern wie der Mond –<br />
sickern Purpurflusen, Ascheflocken<br />
eines letzten Brands.</p>
<p>Wir sind ein jedes in seinen Tod gekrümmt<br />
in diesem Endzeit-Bunker,<br />
wo aus den Wänden schwitzend<br />
Phosphor seufzt –<br />
und aus dem toten Laub am Boden<br />
Irrlichter steigen.</p>
<p>Wo blutig-rohe Bälger,<br />
gehäutete,<br />
in den mürben Kot von Fledermäusen,<br />
wahnflatternden,<br />
mehr und mehr versinken.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schoenheit-einst/">Die Schönheit einst</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-schoenheit-einst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die schmale Schneise</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-schmale-schneise/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-schmale-schneise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 10:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3671</guid>
		<description><![CDATA[<p>Berger Straße, Frankfurt am Main Die Lippen aprikosenrosig, die großen leeren Augen von weißer Aura dicht umschäumt, in starrer Beter-Haltung wie in Ägyptens Ewigkeit, und auf das graue Fell gefaltet andachtsvoll der nackte Schwanz – so starrte auf dem Bürgersteig der Berger Straße, gleich vor dem schicken Herrenausstatter, schamlos öffentlich krepiert, die fette tote Ratte. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schmale-schneise/">Die schmale Schneise</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berger Straße, Frankfurt am Main</em></p>
<p>Die Lippen aprikosenrosig,<br />
die großen leeren Augen<br />
von weißer Aura dicht umschäumt,<br />
in starrer Beter-Haltung<br />
wie in Ägyptens Ewigkeit,<br />
und auf das graue Fell gefaltet<br />
andachtsvoll der nackte Schwanz –<br />
so starrte auf dem Bürgersteig der Berger Straße,<br />
gleich vor dem schicken Herrenausstatter,<br />
schamlos öffentlich krepiert,<br />
die fette tote Ratte.</p>
<p>Du bist, ein schüchtern Herz,<br />
ungläubigen Ausdrucks,<br />
fast hingestolpert, drangestoßen,<br />
und hast im letzten Augenblick<br />
den rechten Fuß noch spastisch<br />
drüberweggehoben.</p>
<p>Am nächsten Morgen war die Ratte weg –<br />
der Kadaver war entsorgt,<br />
die Bahn war wieder frei für die Prozession<br />
der Bummler und Passanten.<br />
Wer hat sie weggeschippt?<br />
Mit welchem Grauen im Herzen,<br />
mit welchem Ekel im Gesicht?</p>
<p>Ich aber sitze hier bei Schummerkerzenlicht<br />
im Café Ypsilon und denke allem Schicksal nach,<br />
der Lebenden, der Toten,<br />
dem deinem und dem meinen.</p>
<p>Gegenwelten sind uns Enterbten nicht beschert –<br />
wir bleiben ängstlich frei<br />
in dieser schmalen Schneise,<br />
aus der verklärt oder vernebelt<br />
der immer heutige Tag uns lächeln mag.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-schmale-schneise/">Die schmale Schneise</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-schmale-schneise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben X</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-x/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-x/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2014 19:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3663</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Nippes, Maskottchen und Figürchen, Rehlein, Zicklein, Schäfchen, all die Püppchen, ausgeziert mit Kleidern, Hütlein und Kravättchen, artig und manierlich aufgereiht auf Stellagen, Anrichten und Borden aus Blech und Edelholz. Gepriesen sei der Nippes, dieweil er uns an die Penaten, Hausgötter der antiken Küche stets gemahnt, die unter frommer Obhut der Matrona auf [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-x/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben X</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Nippes,<br />
Maskottchen und Figürchen,<br />
Rehlein, Zicklein, Schäfchen,<br />
all die Püppchen, ausgeziert mit Kleidern,<br />
Hütlein und Kravättchen,<br />
artig und manierlich aufgereiht<br />
auf Stellagen, Anrichten und Borden<br />
aus Blech und Edelholz.</p>
<p>Gepriesen sei der Nippes,<br />
dieweil er uns an die Penaten,<br />
Hausgötter der antiken Küche stets gemahnt,<br />
die unter frommer Obhut der Matrona<br />
auf den Simsen des Familienaltars<br />
bei der Vesta ewiger Flamme prangten –<br />
dort wo auch die Gipsabdrücke<br />
der Ahnen hingen an der Wand –<br />
die trugen dem Leichenzug voran<br />
feierlich die Hinterbliebenen.</p>
<p>Gepriesen sei der Nippes,<br />
die Püppchen und die Tierchen,<br />
Hühnchen, Hundilein und Bärchen,<br />
Häschen oder Vögelchen<br />
aus Stoff und Ton,<br />
aus Marzipan und Schokolade,<br />
die sich Verliebte einander eignen zu<br />
als lächelnde Gesichter, Totemmasken,<br />
Allegorien ihres Liebeskults –<br />
Trophäen einer heißen Jagd<br />
nach großen, tiefen, süßen, leisen Augenblicken,<br />
die Amor ihnen blindlings trifft.</p>
<p>Gepriesen sei der Nippes,<br />
Engel, Putten, Plastikrosen,<br />
abgebrochne Säulen, schwarze Mamorkugeln<br />
oder seltsam leere Andachtsschalen,<br />
die auf Gräbern stehen,<br />
um Totenstätten traumesdunkel schweben –<br />
sie seien Zeichen uns, dass die Seele lebt,<br />
der Trauernden und so wir liebend glauben,<br />
der Betrauerten.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-x/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben X</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-x/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben IX</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 19:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3656</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei das Kissen mit Blumen- oder Streifenmuster, das dein wartet Tag und Nacht, wo du versinken magst in einer warmen Düne Kosen – und sind dir Augen bloß, aus unsichtbaren Gräsern lugend. Gepriesen sei das Kissen, das Großmutter aufgeschüttelt und dir unter deinen Po gequetscht hat, auf dass an Höhe mit den Großen du [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben IX</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei das Kissen<br />
mit Blumen- oder Streifenmuster,<br />
das dein wartet Tag und Nacht,<br />
wo du versinken magst<br />
in einer warmen Düne Kosen –<br />
und sind dir Augen bloß,<br />
aus unsichtbaren Gräsern lugend.</p>
<p>Gepriesen sei das Kissen,<br />
das Großmutter aufgeschüttelt<br />
und dir unter deinen Po gequetscht hat,<br />
auf dass an Höhe mit den Großen du gewannst<br />
und beim Mittagsmahl<br />
klirrend-schlürfend<br />
die sämige Kartoffelsuppe löffeln konntest.</p>
<p>Gepriesen sei das Daunenkissen,<br />
das der Geliebte kühn dir unterschob,<br />
um deinen Liebeswald emporzuwandern<br />
auf kecker Suche nach kussbestäubten Pilzen<br />
oder auch die rote Venusblüte aufzupflücken<br />
und sie zwischen seinen Blecke-Zähnen,<br />
warm geseufzt,<br />
dir auf den Mund zu lallen.</p>
<p>Gepriesen sei das Kissen,<br />
in weißes, frisch gestärktes Linnen eingeschlagen,<br />
das, ein verschneiter Grabeshügel,<br />
du dem spatzenzarten Haupt der Mutter unterbreitet hast,<br />
auf dass durchs schmale Fenster im Hospiz<br />
ihr Abschiedsblicke, Ankunftsblicke<br />
wären wohl vergönnt<br />
auf den Vater Rhein.</p>
<p>Gepriesen sei das Kissen<br />
von Moos und Flechten schwellend<br />
und Tannennadeln und Gewürm,<br />
auf das ich einst nach morgenfrohem Aufstieg<br />
von Koblenz-Stolzenfels<br />
beim Tempel des Mercurius<br />
den Wusel-Kopf, einen Bienenkorb<br />
voll Sehnsuchtssummen,<br />
dichterisch gebettet –<br />
liebeslinkisch-lebensscheu.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben IX</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ix/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben VIII</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-viii/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-viii/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2014 12:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3654</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Bleistift, der anders als die tauben Tasten am PC mitfühlt, mitdenkt, mitzittert und wie ein Blitzableiter die durchs Geflecht der Schreibhand jagen, des Schreibers hellste Nervenblitze in den Schnee jungfräulichen Papiers einfurcht. Gepriesen sei der Bleistift und die Dauer des Gefühls, die Ruhe der Empfindung, womit er den nervösen Geist beglückt – [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-viii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben VIII</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Bleistift,<br />
der anders als die tauben Tasten am PC<br />
mitfühlt, mitdenkt, mitzittert<br />
und wie ein Blitzableiter<br />
die durchs Geflecht der Schreibhand jagen,<br />
des Schreibers hellste Nervenblitze<br />
in den Schnee jungfräulichen Papiers einfurcht.</p>
<p>Gepriesen sei der Bleistift<br />
und die Dauer des Gefühls,<br />
die Ruhe der Empfindung,<br />
womit er den nervösen Geist beglückt –<br />
wenn uns dereinst wie Hirnen in der Schale<br />
jedwedes Organ des Menschenausdrucks<br />
amputiert ward,<br />
und in Geisterschrift das grad von dir Gedachte<br />
gnadenlos auf dem Screen in Kolonnen aufmarschiert,<br />
oder wir, mit Neuro-Chips verbunden,<br />
uns die Gedanken rauben ungeniert –<br />
dann denk zurück an meines Bleistifts<br />
mühsam gekrakelten Weg zur Wahrheit.</p>
<p>Gepriesen sei der Malstift,<br />
Härtegrade bis B 9,<br />
mit dem ein Maler weichen Sinns wie Ingres<br />
das Purpur-Inkarnat weiblichen Fleisches<br />
in vollen Strichen aus Graphit,<br />
an zart beflaumten Stellen<br />
mit der Estompe nebelhaft verwischt,<br />
erahnen und eratmen lässt.</p>
<p>Gepriesen sei der Bleistift,<br />
auf dem du, aus dem Fenster stierend<br />
oder ins Gedröhn der Boeing dich verlierend,<br />
geistlosen Ausdrucks<br />
herrlich kauen kannst,<br />
wenn dir mal wieder,<br />
obwohl das blöde Ding entgegenragt,<br />
sich das rechte Wort versagt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-viii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben VIII</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-viii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben VII</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vii/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2014 19:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3646</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Eimer, aus Blech gewalzt und wasserdicht verschweißt – den hast du Schritt für Schritt vor dich über die steinernen Fliesen des Flurs, die kalten, bunten, hingeschoben, auf den Knien rutschend und den grauen Putzlappen schwingend, bis der Boden glänzte wie ein maurisch-paradiesisch Ornament. Gepriesen sei der Eimer und der über seinen Rand [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben VII</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Eimer,<br />
aus Blech gewalzt und wasserdicht verschweißt –<br />
den hast du Schritt für Schritt<br />
vor dich über die steinernen Fliesen des Flurs,<br />
die kalten, bunten, hingeschoben,<br />
auf den Knien rutschend<br />
und den grauen Putzlappen schwingend,<br />
bis der Boden glänzte<br />
wie ein maurisch-paradiesisch Ornament.</p>
<p>Gepriesen sei der Eimer<br />
und der über seinen Rand gelehnte Lappen,<br />
knotig ausgewrungen<br />
von deinen mütterlichen Magdeshänden,<br />
schmerzlich-rot.</p>
<p>Gepriesen sei die hölzern-maserige Kufe<br />
auf dem gedrungenen Rücken<br />
schwer atmenden Winzers<br />
im steilen Moselwingert,<br />
da sie sich füllt mit herbstlich edlen Trauben<br />
für den Most, den einst mit nackten Füßen<br />
der Enkel hat zerstampft.</p>
<p>Gepriesen sei die bauchige Amphora,<br />
die gefüllt mit Schwarzoliven,<br />
auf flachem Nachen verschifft<br />
über Tiber, Ister und Mosella,<br />
das karge Mahl eines Dichters tändelnder Bukolika<br />
oder eines armen Klerikers,<br />
in seinen Psalter schniefend,<br />
fern vom Glanz der goldenen Roma<br />
bereichert hat.</p>
<p>Gepriesen sei die Situla<br />
aus dunkel dröhnender Bronze Etruriens<br />
und die feinnervige Hand des Künstlers,<br />
der mit Hirschgeweihen, Masken, Rätsel-Sphingen,<br />
wie aus Fenstern lugend,<br />
sie hat magisch ausgeziert.</p>
<p>Gepriesen sei der kleine Bottich,<br />
mit Essig abgefüllt,<br />
in den der römische Soldat,<br />
dem jene Stimme fern im Herzen widerklang,<br />
den Schwamm an langer Lanze Spitze<br />
hat getunkt –<br />
und ihn geführt an den zerrissenen Klagemund,<br />
der eines Sterbens maßlosen Ruf<br />
in das Ohr verstockter Menschheit röchelte<br />
und in das von Engelschören taube Ohr des Vaters,<br />
der ihn längst in unerlöste Schlämme<br />
der Gehenna sinken sah:<br />
„Mich dürstet!“</p>
<p>Gepriesen sei die Karaffe aus gebranntem Ton,<br />
voll heißen Wassers,<br />
aus der Großmutter dir<br />
den Badezuber nachgefüllt hat<br />
mit all den heißen Tropfen<br />
ungeschmälter, reiner Liebe.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben VII</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben VI</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vi/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vi/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2014 12:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3638</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Napf, aus Blech getrieben, mit mattem silbrigen Besatz und herzentsprossener Gravur, den wir Großvater, ich auf dem Leiterwagen, den lieben langen Sommer lang zum Kartoffelacker brachten, wenn die Sonne wieder sank, zum glühenden Erdbeerfeld, in den laubertrunkenen Garten, wo sich Lurch und Kröte neckten und die Unke rief im Schlaf. Es zischte [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vi/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben VI</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Napf,<br />
aus Blech getrieben,<br />
mit mattem silbrigen Besatz<br />
und herzentsprossener Gravur,<br />
den wir Großvater, ich auf dem Leiterwagen,<br />
den lieben langen Sommer lang<br />
zum Kartoffelacker brachten,<br />
wenn die Sonne wieder sank,<br />
zum glühenden Erdbeerfeld,<br />
in den laubertrunkenen Garten,<br />
wo sich Lurch und Kröte neckten<br />
und die Unke rief im Schlaf.</p>
<p>Es zischte leise, wenn Großvater den Deckel<br />
mit den beiden Gummizügen öffnete:<br />
Kartoffelsuppe schwappte, Erbsen-,<br />
Linsen-, Wirsingsuppe mit Würstchen,<br />
Speck oder Schwartenmagen.<br />
Und Opa löffelte und wischte sich den Schweiß<br />
mit dem losen Unterärmel des Leinenhemds<br />
von Stirn und Wangen.</p>
<p>Nach dem Bluten und dem Todesschuften bei Verdun<br />
blieb der Napf als letzte Waffe<br />
dem Entwaffneten im Überlebenskampf:<br />
Mit allen Näpfen habt ihr, du und die zerlumpten Kameraden,<br />
auf die harten Dielen und die schweren Eichentische<br />
des Gefangenenlagers eingeschlagen –<br />
der Lärm war eine ungeheure Brandungswelle,<br />
auf der ein Schaum aus Schreien hat gespukt:<br />
HUNGER! HUNGER! HUNGER!<br />
(Nur einer war trotz Hungers eingebildet<br />
auf die preußisch-hohe Bildung und schrie: FAIM!)</p>
<p>Gepriesen sei der Napf,<br />
um Hungers und um Christi willen!<br />
Von all dem Höllenkrach wurde der Wärter blass<br />
und fuchtelte mit der Pistole über kahlen Köpfen:<br />
Und schoss Panikschüsse in einen lilienbleichen Himmel,<br />
bevor er sich in die Hose machte.<br />
Dann befahl der Wachhabende,<br />
aus den Schalen der Kartoffeln,<br />
die sie nebst Schweinerippchen selbst verzehrt,<br />
einen dünnen Sud zu brauen,<br />
damit endlich Ruhe herrsche.</p>
<p>Gepriesen sei der Napf,<br />
um Hungers und um Christi willen!<br />
Hast duʼs recht beschaut,<br />
was auf der Unterseite eingraviert?</p>
<p>„Für Kaiser, GOTT und Vaterland …<br />
… und für dich, meine liebste Gertrud!<br />
Verdun, Sommer 1916. Jesus steh uns bei!“</p>
<p>Gepriesen sei der Napf,<br />
um Hungers und um Christi willen!</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vi/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben VI</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-vi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben V</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-v/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-v/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2014 19:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3631</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Kamm, aus edlem Holz geschnitzt, aus Elfenbein, aus Silber gefertigt, mit Perlmutt belegt, wie Finger ausgestreckt oder zart gekrümmt wie eine Hand. Gepriesen sei der Kamm, den du ins das geflochtene Haar gesteckt, schillernd, eines Meerestieres Schale aus dünnem Porzellan. Gepriesen sei der Kamm, mit dem du, Sklave eines dunklen Dufts, surfst [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-v/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben V</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
aus edlem Holz geschnitzt, aus Elfenbein,<br />
aus Silber gefertigt, mit Perlmutt belegt,<br />
wie Finger ausgestreckt<br />
oder zart gekrümmt wie eine Hand.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
den du ins das geflochtene Haar gesteckt,<br />
schillernd, eines Meerestieres Schale<br />
aus dünnem Porzellan.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
mit dem du, Sklave eines dunklen Dufts,<br />
surfst auf den Wogen blauer Nacht,<br />
süßen Schrecks hinunterbrechend<br />
in die Stille schwerer Flechten,<br />
emporgehoben<br />
von den heißen Fluten der Erinnerung.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
des Dichters reines Metronom,<br />
die Rhythmen sinnendunklen Reims<br />
zu zählen, glatt zu strählen.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
mit dem du deiner Mutter weißes Haar<br />
zur Totenbahre<br />
hast geglättet und verschönt.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
der schmale, aus honiggelbem Horn,<br />
auf dem der Vater dir,<br />
gespitzt-gewitzter Zunge,<br />
das Wiegenlied gesummt, gebrummt.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
aus blankem Blech gezähnt,<br />
mit dem die Schizophrene<br />
im geschlossenen Trakt der Psychiatrie<br />
das heilige Empfinden,<br />
sie selbst in eigner Welt zu sein,<br />
sich ekstatisch-automnetisch wiegend,<br />
aus dem unendlich tiefen Wasserfall<br />
ihres Mädchenhaares<br />
hat geschöpft.</p>
<p>Gepriesen sei der Kamm,<br />
der Schönheit adelt,<br />
Dichtung stiftet,<br />
Liebe kündet,<br />
Wahnsinn heiligt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-v/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben V</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-v/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben III</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-iii/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 07:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3622</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei das konvexe Doppelglas, das von verschwommenen Bildern dich erlöst, das dir die wahre Weltanschauung gönnt, statt der Scheuklappen der falschen, die dir der Sturm der Zeit herunterriss. Gepriesen sei die Brille – auch wenn sie dir das Kichern dummblonder Gören eingebrockt hat, du hast doch endlich klar erblickt, wie die Leuchtspur des ewigen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-iii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben III</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei das konvexe Doppelglas,<br />
das von verschwommenen Bildern dich erlöst,<br />
das dir die wahre Weltanschauung gönnt,<br />
statt der Scheuklappen der falschen,<br />
die dir der Sturm der Zeit herunterriss.</p>
<p>Gepriesen sei die Brille –<br />
auch wenn sie dir das Kichern<br />
dummblonder Gören eingebrockt hat,<br />
du hast doch endlich klar erblickt,<br />
wie die Leuchtspur des ewigen Schnees,<br />
was auf der grünen Tafel stand:<br />
Exegi monumentum aere perennius.</p>
<p>Gepriesen sei die Brille,<br />
auch wenn sie deine Augen ferner rückt,<br />
sie bringt dich einem Leben nah,<br />
das, von Licht erheitert,<br />
du nicht bang und blöd,<br />
kurzsichtig nicht beglotzen sollst.</p>
<p>Ich weiß, du hast, bebrillter Sehnsuchtsaffe,<br />
all die Rätselaugen nah und klar geschaut,<br />
die dir sagten: „Nein, es tut uns leid,<br />
wir wissen in diesem menschenwüsten Wimmeln,<br />
wir wissen jenseits dieses Jahrmarkts<br />
greller Buden, blinder Fenster, wirrer Reden<br />
von keinem Bahnhof, keinem Zug,<br />
der dich nach Hause führe.“</p>
<p>Gleichwohl, die Brille sei gepriesen,<br />
mit der im Heimatlosen du den Durchblick hast.</p>
<p>Schau, die Brille ist ein Wahrheitszeuge,<br />
Zeuge wahrer Nähe, echter Liebe:<br />
Nur unterm Schattenbogen liebster Augenbrauen<br />
magst du dich räkeln wohlig-blind.</p>
<p>Gepriesen sei der Liebeszeuge,<br />
der ungenutzt am schönsten nutzt.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-iii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben III</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-iii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben II</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 19:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte über Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3616</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei das lederne Schuhwerk und seine gediegene Festigkeit, weich gehämmert und kunstgerecht vernäht, das mir die langen Wanderwege hat vergönnt: Koblenz–Stolzenfels–Rittersturz–Merkurtempel– Villa Rustica–Remstecken–Karthause, Rhens–Königsstuhl–Gedeonseck–Vierseenblick–Boppard. Wege, die von Trauerschmerzen weich ich um Abschied mir erschritt, erstritt: von der Mutter Heimgang im Sterbe-Tollhaus in der Laubach, den sie gesänftigt von heiliger Salbung, leicht wie eines zarten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei das lederne Schuhwerk<br />
und seine gediegene Festigkeit,<br />
weich gehämmert und kunstgerecht vernäht,<br />
das mir die langen Wanderwege hat vergönnt:<br />
Koblenz–Stolzenfels–Rittersturz–Merkurtempel–<br />
Villa Rustica–Remstecken–Karthause,<br />
Rhens–Königsstuhl–Gedeonseck–Vierseenblick–Boppard.</p>
<p>Wege, die von Trauerschmerzen weich<br />
ich um Abschied mir erschritt, erstritt:<br />
von der Mutter Heimgang<br />
im Sterbe-Tollhaus in der Laubach,<br />
den sie gesänftigt von heiliger Salbung,<br />
leicht wie eines zarten Vogels Traum,<br />
hinabgeseufzt.</p>
<p>Gepriesen sei das Schuhwerk,<br />
das mich festen Schritts<br />
auf gekiester, auf bemooster, auf lehmiger Bahn<br />
zur Heiligung der Muttererde hat geführt,<br />
als das mütterliche Herz,<br />
das mich mit Stolz und Angst und Gläubigkeit genährt,<br />
nur immer ferner, leiser, unhörbarer schlug.</p>
<p>Gepriesen sei das Schuhwerk,<br />
das mich die alten Sehnsuchtspfade hat geführt,<br />
auch wennʼs die eine oder andre Blase gab.</p>
<p>Gepriesen sei, derʼs über seinen Leisten schlug,<br />
der gute Schuster unbekannt.</p>
<p>Doch istʼs nicht gut,<br />
am Mittag tapfer ausgeschrittenen Wegs<br />
barfuß in kühlem Sand zu baden,<br />
den nackten Fuß entgegenstrecken<br />
den Küssen süßer Tropfen?</p>
<p>Und istʼs nicht besser, das Beste nicht,<br />
am Ende schweren Gangs<br />
die Schuhe von den rauchenden Füßen streifen?</p>
<p>Den letzten Gang gehst du freilich unbeschuht:<br />
Oder meinst du, in jenem Garten melodisch<br />
ausgegossenen Lichts könntest du auf Unrat treten?<br />
Und in jenen siedenden Pfühlen,<br />
was nutzten dort die besten Schuhe?</p>
<p>Solange wir den Asphalt der Kultur beschreiten,<br />
müssen wir mit Voltaires Schmerzensgrinsen<br />
einsamen Wallers Träumereien verwinden.</p>
<p>Solange sei das gute Schuhwerk hoch zu preisen.</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/preislieder-auf-das-gewoehnliche-leben-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preislieder auf das gewöhnliche Leben I</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/hymnen-des-alltags/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/hymnen-des-alltags/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 10:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Preislieder auf das gewöhnliche Leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3614</guid>
		<description><![CDATA[<p>Gepriesen sei die bunt bemalte Tasse, an der du deine Hand gewärmt, zu deren Rand du deinen Mund geführt, aus der du roten Tee geschlürft hast. Gepriesen sei die zarte Frauenhand, die warmen Blicks den Rohling hat bemalt, der Töpfer sei gepriesen, der ihn gedreht, geformt, gebrannt. Gepriesen sei der Erde Wunder-Schoß, wo in Riesel-Schlünden [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hymnen-des-alltags/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben I</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gepriesen sei die bunt bemalte Tasse,<br />
an der du deine Hand gewärmt,<br />
zu deren Rand du deinen Mund geführt,<br />
aus der du roten Tee geschlürft hast.</p>
<p>Gepriesen sei die zarte Frauenhand,<br />
die warmen Blicks den Rohling hat bemalt,<br />
der Töpfer sei gepriesen,<br />
der ihn gedreht, geformt, gebrannt.</p>
<p>Gepriesen sei der Erde Wunder-Schoß,<br />
wo in Riesel-Schlünden und in blauen Minen<br />
neben der Minerale reinen Farben<br />
der weiche Ton ist ausgereift.</p>
<p>Gepriesen sei der rote Tee,<br />
der schwarze Schlamm, aus dem er spross,<br />
der Schweiß der armen Bauern<br />
mit den spitzen Hüten Asiens.</p>
<p>Gepriesen sei die bunt bemalte Tasse,<br />
gepriesen sei, der sie geküsst, dein Mund,<br />
und der die Tasse pries und deinen Mund,<br />
er sei gepriesen auch!</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/hymnen-des-alltags/">Preislieder auf das gewöhnliche Leben I</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/hymnen-des-alltags/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dein Händchen sei geküsst!</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2014 16:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=3612</guid>
		<description><![CDATA[<p>Du hast den rissigen Lederriemen an deiner Lebenswandertasche so fein vernäht, Stich auf Stich – dein Händchen sei geküsst! Du hüllst die scheuen Knospen deiner Brust vor den Blicken deines liebsten Sittenstrolches mit der Hand – dein Händchen sei geküsst! Manchmal zögert sich ins Licht, ein weißer Falter, deine Hand, und landet sanft auf einer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/">Dein Händchen sei geküsst!</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast den rissigen Lederriemen<br />
an deiner Lebenswandertasche<br />
so fein vernäht, Stich auf Stich –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Du hüllst die scheuen Knospen deiner Brust<br />
vor den Blicken deines liebsten<br />
Sittenstrolches mit der Hand –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Manchmal zögert sich ins Licht,<br />
ein weißer Falter, deine Hand,<br />
und landet sanft auf einer lieben Schulter –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Dann wieder wischt dein Handstreich<br />
die Zweifelsfrage aus der Luft,<br />
ein Wehen loser Fäden –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>Katzenpfotig ballt sie sich voran,<br />
dem liebend Hingestreckten<br />
das Hemdchen hochzuzerren –<br />
dein Händchen sei geküsst!</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/">Dein Händchen sei geküsst!</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/dein-haendchen-sei-gekuesst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
