Nur wer schweigt, vernimmt
Was sich aus stummer Erde speist,
des Blattwerks grüne Dauer,
hat sternenlose Nacht verwaist,
wie dunkeln Laubes Schauer.
Das grüne Leben wuchert hohl,
Traumadern, unerglühte,
bis es sich neigt vor dem Idol,
erzitternd weiße Blüte.
Das Leben, das sich selber schlingt,
im Kreis gebogne Schlange,
ist gnadenlosem Licht verdingt,
und vor sich selber bange.
Was sich dem Hauch der Rose neigt,
es stillt die Abendröte,
was sich verloren ist und schweigt,
vernimmt die Zauberflöte.
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