<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Philosophische Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/category/gedichte/philosophische-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Apr 2026 22:38:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Das Widerspiel</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-widerspiel/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-widerspiel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 22:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Widerspiel philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35650</guid>
		<description><![CDATA[<p>Du siehst den Pfau, gemalt im Gegenlicht, das durch den aufgespannten Fächerbogen mit seinen blauen Jenseitsaugen bricht. Doch hinter ihm, im hohen Gras das Skelett, mit Pinselstrichen feinsten Haars gezogen, die Knochen, bleich auf weicher Moose Bett, der Schönheit Widerspiel, das siehst du nicht. Du hörst den Vers, als rausche das Gedicht, ein Wasser, sanft [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-widerspiel/">Das Widerspiel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du siehst den Pfau, gemalt im Gegenlicht,<br />
das durch den aufgespannten Fächerbogen<br />
mit seinen blauen Jenseitsaugen bricht.<br />
Doch hinter ihm, im hohen Gras das Skelett,<br />
mit Pinselstrichen feinsten Haars gezogen,<br />
die Knochen, bleich auf weicher Moose Bett,<br />
der Schönheit Widerspiel, das siehst du nicht.</p>
<p>Du hörst den Vers, als rausche das Gedicht,<br />
ein Wasser, sanft durch grüner Nächte Matten,<br />
als ob der Stromgeist mit sich selber spricht.<br />
Doch über ihm das Knistern im Geäst<br />
des Weltenbaums, wenn rauh die Schar der Schatten<br />
der Nachtwind schüttelt aus der Träume Nest,<br />
des Wohllauts Widerspiel, das hörst du nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkungen zum Verständnis:<br />
Der Pfau steht in der antiken und christlichen Ikonographie für das Reich der Schönheit und Unsterblichkeit, Eden und das Paradies.<br />
Der Weltenbaum Yaggdrasil symbolisiert in der germanischen Mythologie die Achse der Welt, die die vier Reiche der Götter, Menschen, Tiere und Toten verbindet. Der Nachtwind, der seine Äste zum Knistern bringt, kann wohl seine Bewohner aus den Nestern des Traumes schütteln, doch bleibt die mythische immergrüne Esche auch in dem hier angedeuteten zyklischen Weltuntergang, dem Ragnarök, unbeschadet stehen, sodaß die entflohenen Tiere, seine angestammten Bewohner, der Adler, der Drache und das Eichhörnchen, wieder zu ihm zurückkehren können.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-widerspiel/">Das Widerspiel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/das-widerspiel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>O Hauch des Quells</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-des-quells/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-des-quells/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 23:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[O Hauch des Quells Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35646</guid>
		<description><![CDATA[<p>Bist nah du noch, der uns die Stirn gekühlt, als wir durch dürres Dickicht sind geschritten, die Glut der Sommereinsamkeit durchlitten, o Hauch des Quells, von Hufen aufgewühlt – hat uns ein Gott an ihren Saum geführt, klang blaues Rauschen aus der Dämmertiefe, daß uns der Mund von süßen Liedern triefe, der Bann sich löse, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-des-quells/">O Hauch des Quells</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bist nah du noch, der uns die Stirn gekühlt,<br />
als wir durch dürres Dickicht sind geschritten,<br />
die Glut der Sommereinsamkeit durchlitten,<br />
o Hauch des Quells, von Hufen aufgewühlt –</p>
<p>hat uns ein Gott an ihren Saum geführt,<br />
klang blaues Rauschen aus der Dämmertiefe,<br />
daß uns der Mund von süßen Liedern triefe,<br />
der Bann sich löse, der das Herz umschnürt.</p>
<p>O Hauch der Muse, hat dich Sturm entrückt,<br />
der salzig aus der Wüste aufgestiegen?<br />
Hat deinen Odem Düsternis erstickt,</p>
<p>als in Kolonos Hain die Vögel schwiegen?<br />
Blieb nur ein Herz, von wildem Wahn zerstückt,<br />
ein Schmerzenshaupt, das schwarze Wellen wiegen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkungen zum Verständnis:<br />
Der Musenquell auf dem Berge Helikon wurde laut Hesiod von den Hufen des Pegasus, der mythischen Verkörperung der Dichtkunst, aufgewühlt.<br />
In der Tragödie des Sophokles „Ödipus in Kolonos“ führt den blinden Heros seine Tochter Antigone, bevor er am Ende von dort entrückt wird, in den Hain von Kolonos, als die Nachtgallen ihren Gesang anstimmen.<br />
Das Schmerzenshaupt ist der Kopf des Orpheus, der von den Bakchen abgehauen noch auf dem Wasser schwimmend seine Klagen um Eurydike gesungen haben soll. Der Anklang an die christliche Ikonographie ist nicht zufällig.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-des-quells/">O Hauch des Quells</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/o-hauch-des-quells/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Ruf in den Abgrund</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-in-den-abgrund/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-in-den-abgrund/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Ruf in den Abgrund Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35615</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie brachen auf, war auch die Aussicht trübe. Wen aber würgen macht der Charis Hauch, entbehrt des Maßes, schöner Gesten Brauch, als ob ihm nur die Flucht ins Ödland bliebe. Sie schrien Freiheit, doch sie meinten Wildnis, und flohen ohne Kompaß, ohne Uhr, berauscht von Tierblut auf der Bakchen Spur. Ein Ungeheuer ward der Seele [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-in-den-abgrund/">Der Ruf in den Abgrund</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie brachen auf, war auch die Aussicht trübe.<br />
Wen aber würgen macht der Charis Hauch,<br />
entbehrt des Maßes, schöner Gesten Brauch,<br />
als ob ihm nur die Flucht ins Ödland bliebe.</p>
<p>Sie schrien Freiheit, doch sie meinten Wildnis,<br />
und flohen ohne Kompaß, ohne Uhr,<br />
berauscht von Tierblut auf der Bakchen Spur.<br />
Ein Ungeheuer ward der Seele Bildnis.</p>
<p>Der Tag zerbrach den eitlen Schmerzkristall,<br />
aus dem die Bilder einer leeren Tiefe,<br />
das Inkarnat der Träume einst geglommen.</p>
<p>Die Nacht, ein tragikomisches Gelall,<br />
riß sie, als ob das Meer den Quellen riefe,<br />
zum Abgrund, dem selbst Orpheus nicht entkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-in-den-abgrund/">Der Ruf in den Abgrund</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-in-den-abgrund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Ruf zum Aufbruch</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-zum-aufbruch/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-zum-aufbruch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 22:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Ruf zum Aufbruch Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35611</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wir brachen auf, die Sicht war aufgeheitert. Rund scheint die Welt, des Menschen Dasein groß, wird er die Schatten bangen Fühlens los, wenn Stromgesang das Tal der Angst erweitert. Und wußten wir noch nicht ums Ziel der Reise, wir gingen ohne Kompaß, ohne Uhr beherzt durch heller Sehnsucht grüne Flur. Im Wetterleuchten tat sich auf [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-zum-aufbruch/">Der Ruf zum Aufbruch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir brachen auf, die Sicht war aufgeheitert.<br />
Rund scheint die Welt, des Menschen Dasein groß,<br />
wird er die Schatten bangen Fühlens los,<br />
wenn Stromgesang das Tal der Angst erweitert.</p>
<p>Und wußten wir noch nicht ums Ziel der Reise,<br />
wir gingen ohne Kompaß, ohne Uhr<br />
beherzt durch heller Sehnsucht grüne Flur.<br />
Im Wetterleuchten tat sich auf die Schneise.</p>
<p>Die Nacht hat uns gehüllt in schwarzen Samt,<br />
bestickt mit eines fernen Eden Blüten,<br />
die sanft im weichen Tau des Traums verglommen.</p>
<p>Der Tag, von Purpurwolken hoch entflammt,<br />
hieß uns den reinen Quell des Ursprungs hüten,<br />
aus dem der Ruf zum Aufbruch einst gekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-zum-aufbruch/">Der Ruf zum Aufbruch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-ruf-zum-aufbruch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das hohe Bild</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/das-hohe-bild/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/das-hohe-bild/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Das hohe Bild Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35591</guid>
		<description><![CDATA[<p>Noch ranken Schatten an der Bruchsteinwand, ein kühler Hauch weht, daß sie leise zittern. Des Lichtes reife Garben, sie zersplittern, löst Eos zärtlich nestelnd auf ihr Band. Schwebt die Monstranz der Sonne überm First, steht offen wie ein Schrein die Waldkapelle, und weiße Blüten wirbeln auf die Schwelle. O wenn des Frommen Herz in Flammen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-hohe-bild/">Das hohe Bild</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ranken Schatten an der Bruchsteinwand,<br />
ein kühler Hauch weht, daß sie leise zittern.<br />
Des Lichtes reife Garben, sie zersplittern,<br />
löst Eos zärtlich nestelnd auf ihr Band.</p>
<p>Schwebt die Monstranz der Sonne überm First,<br />
steht offen wie ein Schrein die Waldkapelle,<br />
und weiße Blüten wirbeln auf die Schwelle.<br />
O wenn des Frommen Herz in Flammen birst!</p>
<p>Wir sahen es im Traum, das hohe Bild,<br />
bis es mit Teer die Nacht hat übergossen.<br />
Die Sehnsucht blieb, daß noch ein Hymnus quillt,</p>
<p>daß Inseln gleich vom Meer wir sind umflossen,<br />
bis Rauschen in das Schilf der Angst uns schwillt.<br />
Doch hat profane Hand den Schrein geschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-hohe-bild/">Das hohe Bild</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/das-hohe-bild/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachts gelehnt am Fenster</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/nachts-gelehnt-fenster/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/nachts-gelehnt-fenster/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 22:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Nachts gelehnt am Fenster Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35587</guid>
		<description><![CDATA[<p>Lehnst wieder still am Fenster, atmest tief die tiefe Nacht, ob noch ein Duft dir weite die bange Seele, daß sie südwärts gleite, woher die Schwester, die entrückte, rief. Kein Ruf kam, der dich meinte, kein Gesang, nur aus der Ferne rätselhaftes Wehen, als würden Geister durch die Marken gehen und Moose seufzen unter ihrem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nachts-gelehnt-fenster/">Nachts gelehnt am Fenster</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lehnst wieder still am Fenster, atmest tief<br />
die tiefe Nacht, ob noch ein Duft dir weite<br />
die bange Seele, daß sie südwärts gleite,<br />
woher die Schwester, die entrückte, rief.</p>
<p>Kein Ruf kam, der dich meinte, kein Gesang,<br />
nur aus der Ferne rätselhaftes Wehen,<br />
als würden Geister durch die Marken gehen<br />
und Moose seufzen unter ihrem Gang.</p>
<p>Schon wolltest sinken du in Traumes Spalten,<br />
der unerlösten Liebe Labyrinthen,<br />
als jäh ein Wohlgeruch dich aufgehalten,</p>
<p>ein linder Frühlingshauch von Hyazinthen.<br />
O Dank den Musen, die noch nächtens walten,<br />
den schwermutkranken Dichtern wohlgesinnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nachts-gelehnt-fenster/">Nachts gelehnt am Fenster</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/nachts-gelehnt-fenster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die verwüstete Kapelle</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-verwuestete-kapelle/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-verwuestete-kapelle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 22:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die verwüstete Kapelle Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35578</guid>
		<description><![CDATA[<p>Als spät wir noch den Uferweg gegangen, aus Schilfen kam ein halb geträumtes Singen, schien Lust und Leid in einem Ton zu schwingen, was einsam west von einem Hauch umfangen. Und klommen wir empor zur Waldkapelle, im Schlaf der Fenster träumte Abendröte, war mir, daß seinen sanften Gruß entböte ein Engel auf der weich bemoosten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-verwuestete-kapelle/">Die verwüstete Kapelle</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als spät wir noch den Uferweg gegangen,<br />
aus Schilfen kam ein halb geträumtes Singen,<br />
schien Lust und Leid in einem Ton zu schwingen,<br />
was einsam west von einem Hauch umfangen.</p>
<p>Und klommen wir empor zur Waldkapelle,<br />
im Schlaf der Fenster träumte Abendröte,<br />
war mir, daß seinen sanften Gruß entböte<br />
ein Engel auf der weich bemoosten Schwelle.</p>
<p>Die hohen Bilder, sie sind nun zertrümmert,<br />
des Engels Flügel Splitter auf den Fliesen.<br />
Man brach die Finger, die nach oben wiesen.<br />
Fahl starrt das Moos, das Sinngrün ist verkümmert.</p>
<p>Wo Lilien noch in keuschen Händen ragen,<br />
kein Dichtermund ist mehr, es uns zu sagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-verwuestete-kapelle/">Die verwüstete Kapelle</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-verwuestete-kapelle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie einsam ist die Nacht</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wie-einsam-ist-die-nacht/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wie-einsam-ist-die-nacht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 22:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wie einsam ist die Nacht Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35576</guid>
		<description><![CDATA[<p>Dir glänzten einst im Rebendämmer Trauben, und in des Grames Falte floß ein Licht. Da sank wie Tau hernieder das Gedicht, als tropften Verse von behauchten Lauben. Wie helle Tränen mußten sie verrinnen, es seufzte unterm schweren Schritt das Moos. Wie einsam ist die Nacht, das Menschenlos, wenn ihren Reigen Stern um Stern beginnen. Der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-einsam-ist-die-nacht/">Wie einsam ist die Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dir glänzten einst im Rebendämmer Trauben,<br />
und in des Grames Falte floß ein Licht.<br />
Da sank wie Tau hernieder das Gedicht,<br />
als tropften Verse von behauchten Lauben.</p>
<p>Wie helle Tränen mußten sie verrinnen,<br />
es seufzte unterm schweren Schritt das Moos.<br />
Wie einsam ist die Nacht, das Menschenlos,<br />
wenn ihren Reigen Stern um Stern beginnen.</p>
<p>Der Liebe Bildnis scheint verblaßt, verschollen,<br />
wie jenes Haupt des Sängers auf dem Fluß,<br />
aus dessen Munde noch hervorgequollen</p>
<p>die Schreie nach der Eurydike Kuß.<br />
Gieß den von bittern Träumen übervollen,<br />
des Liedes Becher aus, o Genius!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-einsam-ist-die-nacht/">Wie einsam ist die Nacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wie-einsam-ist-die-nacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Dichter vor dem Schicksal</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-dem-schicksal/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-dem-schicksal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dichter vor dem Schicksal Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35568</guid>
		<description><![CDATA[<p>Heroisch dunkler Macht den Sinn verwehren, vor der wir wie ein Schaum auf Wassern sind, die mit ihm in den Abgrund stürzen blind, dies scheint, was die antiken Weisen lehren. Die Welt bleibt, wie sie ist, ein Traumgeschehen, in dem sich Traum um Traum gebiert, verschlingt. Was süß die Nachtigall im Dämmer singt, im bittern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-dem-schicksal/">Der Dichter vor dem Schicksal</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heroisch dunkler Macht den Sinn verwehren,<br />
vor der wir wie ein Schaum auf Wassern sind,<br />
die mit ihm in den Abgrund stürzen blind,<br />
dies scheint, was die antiken Weisen lehren.</p>
<p>Die Welt bleibt, wie sie ist, ein Traumgeschehen,<br />
in dem sich Traum um Traum gebiert, verschlingt.<br />
Was süß die Nachtigall im Dämmer singt,<br />
im bittern Rauch des Tags muß es verwehen.</p>
<p>Wie eine Rose an den Schattengittern<br />
magst du dich auftun einem fernen Licht,<br />
damit es aus des Mundes Blume spricht,<br />
dich mutlos neigen auch, um zu verwittern.</p>
<p>Hast du die Wahl, zu sinken, aufzuschweben?<br />
Kann nur ein Gott uns aus dem Dunkel heben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-dem-schicksal/">Der Dichter vor dem Schicksal</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-vor-dem-schicksal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die stille Stunde</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die stille Stunde Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35547</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mag zarter Sproß uns, junges Grün genügen, das hell an Birken leuchtet, blaß an Gittern, wo frühe Knospen noch in Träumen zittern, und der Forsythien Sich-im-Goldrausch-Wiegen. Daß wir im Abseits eine Bank noch fänden, im Sack den Daseinsvorrat schon vergaßen, die Flucht der Schatten nicht mehr daran maßen, ob steigt das Licht, ob unsre Tage [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/">Die stille Stunde</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mag zarter Sproß uns, junges Grün genügen,<br />
das hell an Birken leuchtet, blaß an Gittern,<br />
wo frühe Knospen noch in Träumen zittern,<br />
und der Forsythien Sich-im-Goldrausch-Wiegen.</p>
<p>Daß wir im Abseits eine Bank noch fänden,<br />
im Sack den Daseinsvorrat schon vergaßen,<br />
die Flucht der Schatten nicht mehr daran maßen,<br />
ob steigt das Licht, ob unsre Tage enden.</p>
<p>Doch war uns nicht vergönnt die stille Stunde.<br />
Bald hat ein Großkotz dreist sich hingepflanzt,<br />
leckt sich die Lippen, daß er frei bekunde,</p>
<p>wie heiß die Hure Leben ihm getanzt.<br />
Als schände Euphrosyne eine Wunde,<br />
hat sie im Turm der Schwermut sich verschanzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/">Die stille Stunde</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-stille-stunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was uns beglückt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/was-uns-beglueckt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/was-uns-beglueckt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 22:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Was uns beglückt Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35527</guid>
		<description><![CDATA[<p>Was uns beglückt, ein Lächeln, kaum bewußt, die Heiterkeit des Lichts, wenn goldnen Lauben ein Schneegeflock entsinkt von Turteltauben, ein Vers wie roter Vollmond im August – wenn Sommernacht und ferner Gärten Hauch den Wunsch weckt, nackt zum Fluß hinabzugehen, wir zart gepreßt im Psalter Blüten sehen und über Ahnengruften blauen Rauch. Und ist da [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/was-uns-beglueckt/">Was uns beglückt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was uns beglückt, ein Lächeln, kaum bewußt,<br />
die Heiterkeit des Lichts, wenn goldnen Lauben<br />
ein Schneegeflock entsinkt von Turteltauben,<br />
ein Vers wie roter Vollmond im August –</p>
<p>wenn Sommernacht und ferner Gärten Hauch<br />
den Wunsch weckt, nackt zum Fluß hinabzugehen,<br />
wir zart gepreßt im Psalter Blüten sehen<br />
und über Ahnengruften blauen Rauch.</p>
<p>Und ist da manches auch, was uns verdrießt,<br />
des Demos Wahngeschrei, verhetzte Meute,<br />
daß grober Hand die Anmut wird zur Beute,<br />
wenn ihre Knospe zögernd nur sich schließt –</p>
<p>uns machen noch im trüben Spiegel Funken,<br />
die feuchten Blicke Mnemosynes, trunken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/was-uns-beglueckt/">Was uns beglückt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/was-uns-beglueckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Terminus, der Grenzstein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 23:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Terminus der Grenzstein Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35523</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Stein hat kein Gesicht, ist unbehauen. Und doch wird er vom frühen Rom verehrt. Ein Numen, das belebt und auch verheert, spricht: Fühlet, was kein Auge kann erschauen. Der Grenzstein wird mit Opferblut begossen, und bittre Kräuter mischt man in den Sud. Er hemmt die Gier und staut die dunkle Flut. Das Wir und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/">Terminus, der Grenzstein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stein hat kein Gesicht, ist unbehauen.<br />
Und doch wird er vom frühen Rom verehrt.<br />
Ein Numen, das belebt und auch verheert,<br />
spricht: Fühlet, was kein Auge kann erschauen.</p>
<p>Der Grenzstein wird mit Opferblut begossen,<br />
und bittre Kräuter mischt man in den Sud.<br />
Er hemmt die Gier und staut die dunkle Flut.<br />
Das Wir und Ihr hat er zuerst erschlossen.</p>
<p>Daß wir auf steiler Bahn den Schritt verhalten,<br />
stößt unser Fuß an diesen harten Stein.<br />
Wir tragen sie, Geduld im Einsam-Sein,<br />
und winken uns von fern, gleich Traumgestalten.</p>
<p>Die in der Nacht den Terminus versetzen,<br />
wird die Erinnye bis zum Wahnsinn hetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Z<em>um Begriff des Numen und des Numinosen siehe:</em><br />
<em>Rudolf Otto, Das Heilige, 1917</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/">Terminus, der Grenzstein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/terminus-der-grenzstein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wasserzeichen, die verschwimmen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 23:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserzeichen die verschwimmen Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte-]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35506</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie Lichtgestalten dichter Nebel schluckt und graues Brausen Gold von Vogelstimmen. Wir sind wie Wasserzeichen, die verschwimmen, zart diaphanem Blatte aufgedruckt. Wie Orpheus Lied erstickt ein schwarzer Gischt und Rauch den Rosenduft von Troubadouren. Wir sind im Schnee der Nacht die bangen Spuren, die Hermes Flügelschuh schon bald verwischt. Der Liebe Antlitz, Knospe, die zerfetzt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/">Wasserzeichen, die verschwimmen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Lichtgestalten dichter Nebel schluckt<br />
und graues Brausen Gold von Vogelstimmen.<br />
Wir sind wie Wasserzeichen, die verschwimmen,<br />
zart diaphanem Blatte aufgedruckt.</p>
<p>Wie Orpheus Lied erstickt ein schwarzer Gischt<br />
und Rauch den Rosenduft von Troubadouren.<br />
Wir sind im Schnee der Nacht die bangen Spuren,<br />
die Hermes Flügelschuh schon bald verwischt.</p>
<p>Der Liebe Antlitz, Knospe, die zerfetzt<br />
mit scharfen Ruten hat ein Hiobs-Wetter,<br />
belebt mit Schöpferhauch kein Gott, kein Retter,<br />
auf ihre Blüten tritt ein Huf zuletzt.</p>
<p>Laß, Dichter, Tau ein trunknes Wort beschwören,<br />
schon knirscht dein Boot ins Schilf von Nymphenchören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/">Wasserzeichen, die verschwimmen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wasserzeichen-die-verschwimmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Haut der Seele</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 23:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Haut der Seele Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35504</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Haut der Seele fühlt mit feinen Poren, ob kühler Hauch, ob milder Blick sie streift. Sie ist es, die den Sinn des Leids begreift, wird ihr der Flaum der Unschuld abgeschoren. Vom Strahl Apolls, des Bogners, jäh entzündet, tat auf sich ihr eine Auge, Glanz von Tau, daß sie das Licht der Wahrheit noch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/">Die Haut der Seele</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Haut der Seele fühlt mit feinen Poren,<br />
ob kühler Hauch, ob milder Blick sie streift.<br />
Sie ist es, die den Sinn des Leids begreift,<br />
wird ihr der Flaum der Unschuld abgeschoren.</p>
<p>Vom Strahl Apolls, des Bogners, jäh entzündet,<br />
tat auf sich ihr eine Auge, Glanz von Tau,<br />
daß sie das Licht der Wahrheit noch erschau,<br />
bevor es in des Bacchus Wahnnacht mündet.</p>
<p>Und welkt die Haut, für Hauch und Kuß schon taub,<br />
mag sich die Seele knospengleich verschließen,<br />
bis sich der Sinn verwirrt im Dämmerlaub.</p>
<p>Die unter schwermutdunklen Wimpern fließen,<br />
die Tränen schluckt gedächtnisloser Staub.<br />
O Schatten, die aus blinden Poren sprießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/">Die Haut der Seele</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-haut-der-seele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was der Fetiale kündet</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 23:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Was der Fetiale kündet Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35494</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Stein ist es, der uns als erstes spricht vom Schicksal, unterm Bann des Tods zu leben. Der Priester muß ihn aus dem Finstern heben, auf daß er schimmre in des Jovis Licht. In tausend Speere teilt sich Gottes Speer, und Mars geweiht sind, die sie tödlich ritzen. Gespalten von des Höchsten jähen Blitzen, wogt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/">Was der Fetiale kündet</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Stein ist es, der uns als erstes spricht<br />
vom Schicksal, unterm Bann des Tods zu leben.<br />
Der Priester muß ihn aus dem Finstern heben,<br />
auf daß er schimmre in des Jovis Licht.</p>
<p>In tausend Speere teilt sich Gottes Speer,<br />
und Mars geweiht sind, die sie tödlich ritzen.<br />
Gespalten von des Höchsten jähen Blitzen,<br />
wogt an der Eiche auf ein Blättermeer.</p>
<p>Gestein, zum Tor des Janus aufgeschlossen,<br />
sagt uns vom Zwiespalt allen Sterblich-Seins.<br />
Sieh, wie das goldne Licht aus Krügen Weins<br />
sich in die Nacht des Bacchus hat ergossen.</p>
<p>Wie Wunden uns den Opferstein befeuchten,<br />
soll auch der Vers vom Blut der Wahrheit leuchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Zur Vertiefung siehe:</em><br />
Stewart Perowne, Römische Mythologie, Wiesbaden 1960</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/">Was der Fetiale kündet</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-fetiale-kuendet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Still in der Sonne sitzen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/still-der-sonne-sitzen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/still-der-sonne-sitzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 23:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Still in der Sonne sitzen philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35489</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie lind sie sind, wie frühlingsmild, die Strahlen, als streichle deine Stirne warme Hand, als wären sie von Himmeln dir gesandt, wie Kinder sie und die Naiven malen. Still in der Sonne sitzen und nichts denken, als ob das wunde Herz noch träumen könnt, die Unschuld weicher Lüfte es vergönnt, mit Blumenwortes Duft dich zu [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/still-der-sonne-sitzen/">Still in der Sonne sitzen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lind sie sind, wie frühlingsmild, die Strahlen,<br />
als streichle deine Stirne warme Hand,<br />
als wären sie von Himmeln dir gesandt,<br />
wie Kinder sie und die Naiven malen.</p>
<p>Still in der Sonne sitzen und nichts denken,<br />
als ob das wunde Herz noch träumen könnt,<br />
die Unschuld weicher Lüfte es vergönnt,<br />
mit Blumenwortes Duft dich zu beschenken.</p>
<p>Von fern das dunkle, trunkne Gurren hören,<br />
nah einer Hummel pelziges Gebrumm.<br />
Doch deiner Seele müder Mund bleibt stumm,<br />
als würde sie verwaist zu sein nicht stören.</p>
<p>Da kommt die Alte mit dem Hund, dem kleinen,<br />
wie er dir wedelt, wie sein Auge glänzt.<br />
Und Blüten, die ein Purpursaum umkränzt,<br />
verglimmen sacht auf deinen Hosenbeinen.</p>
<p>Du wirst nicht grollen, wenn noch Schatten kühlen,<br />
es ist erst März, und du bist ja schon alt.<br />
O Jugend, Heimat, Licht im Eichenwald,<br />
wo du die Hand, die warme, konntest fühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/still-der-sonne-sitzen/">Still in der Sonne sitzen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/still-der-sonne-sitzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Giftige Früchte</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 23:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Giftige Früchte Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35486</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die goldnen Äpfel, die dir Dichter pflückten, wie gierig hast du sie hinabgeschlungen. O dunkler Kern, der dir ins Hirn gedrungen, daß alle wahren Maße sich verrückten. Im Wasser hörtest du Chimären singen, in Eros Gluten knistern trunkne Motten, am Kreuzweg aber, heiterm Sinn zu spotten, sahst du Hekate düstre Fackeln schwingen. Denn die genährt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/">Giftige Früchte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die goldnen Äpfel, die dir Dichter pflückten,<br />
wie gierig hast du sie hinabgeschlungen.<br />
O dunkler Kern, der dir ins Hirn gedrungen,<br />
daß alle wahren Maße sich verrückten.</p>
<p>Im Wasser hörtest du Chimären singen,<br />
in Eros Gluten knistern trunkne Motten,<br />
am Kreuzweg aber, heiterm Sinn zu spotten,<br />
sahst du Hekate düstre Fackeln schwingen.</p>
<p>Denn die genährt die Früchte, reif und süß,<br />
die Wurzeln sogen sich im Schattenreiche<br />
voll mit dem Gift aus Faunus schwarzer Leiche,<br />
dem man ins Herz die Nägel Christi stieß.</p>
<p>Zieh in die Wüste, Freund, zu Eremiten,<br />
verzehr dich schweigend, bis du ausgelitten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/">Giftige Früchte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/giftige-fruechte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ein abgeschnürter Kuß</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 23:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wie ein abgeschnürter Kuß philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35483</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn schon Silbertropfen niederrinnen von den Zungen aus Kristall, dringt ein Licht, ein Traumgelall, in das Herz, den Knoten wirrer Minnen. Heiße Klagen fließen durch die Venen um den Stern der Sommernacht, als ihr Blick die Glut entfacht, und ihr Mund gestillt das dunkle Sehnen. Der Kristall zerschmolz zu fauler Feuchte, und sie war von [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/">Wie ein abgeschnürter Kuß</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schon Silbertropfen niederrinnen<br />
von den Zungen aus Kristall,<br />
dringt ein Licht, ein Traumgelall,<br />
in das Herz, den Knoten wirrer Minnen.</p>
<p>Heiße Klagen fließen durch die Venen<br />
um den Stern der Sommernacht,<br />
als ihr Blick die Glut entfacht,<br />
und ihr Mund gestillt das dunkle Sehnen.</p>
<p>Der Kristall zerschmolz zu fauler Feuchte,<br />
und sie war von Schmutz so trüb,<br />
daß kein Sternenbild dir blieb,<br />
und kein Blick, der in den Abgrund leuchte.</p>
<p>Was geglüht, verklumpte jäh zu Pfropfen,<br />
und sie stauten dir den Fluß<br />
wie ein abgeschnürter Kuß.<br />
Leben ist an stumme Pforten klopfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/">Wie ein abgeschnürter Kuß</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wie-ein-abgeschnuerter-kuss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Frucht des Eros</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 23:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frucht des Eros Liebesgedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35478</guid>
		<description><![CDATA[<p>Du warst die Bö, die jäh ins Laubwerk fährt, und Rauschen weckt sie auf, die scheue Seele. Du warst der Schrei, der sich zum Lied verklärt, und süße Feuchte löst den Krampf der Kehle. Ich aber liege starr auf kahlem Grund, das Laub, das ausgerauschte, fraß ein Feuer. Ich würg am Werg der Nacht im [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/">Die Frucht des Eros</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du warst die Bö, die jäh ins Laubwerk fährt,<br />
und Rauschen weckt sie auf, die scheue Seele.<br />
Du warst der Schrei, der sich zum Lied verklärt,<br />
und süße Feuchte löst den Krampf der Kehle.</p>
<p>Ich aber liege starr auf kahlem Grund,<br />
das Laub, das ausgerauschte, fraß ein Feuer.<br />
Ich würg am Werg der Nacht im stummen Mund,<br />
den mir gestopft ein schönes Ungeheuer.</p>
<p>Du warst die Rose, die dem Südlicht glückt,<br />
und ihre Dornen sind der Wollust Spangen.<br />
Du warst Iduna, die Goldäpfel pflückt,<br />
und ihr Erwählter darf sie glücklich fangen.</p>
<p>Ich aber lieg in der Erinnerung Grab,<br />
wo Rosenblätter dumpf nach Fäulnis riechen.<br />
Ich hab die Frucht noch, die mir Eros gab,<br />
doch seh den Wurm des Dämons ich schon kriechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch: Franz Schubert, Der Wanderer<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=-kOwwkqp0gY&amp;list=RD-kOwwkqp0gY&amp;start_radio=1">https://www.youtube.com/watch?v=-kOwwkqp0gY&amp;list=RD-kOwwkqp0gY&amp;start_radio=1</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/">Die Frucht des Eros</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-frucht-des-eros/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 23:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35475</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Bestie Mensch muß man im Zaume halten, daß nicht Dämonen in das Maul ihr kriechen, nicht die von ihren Exkrementen Siechen die Phrase um den Kern des Wortes falten. * Gekrächz von Raben ist nun um den Turm zu hören. Die Glocken schmolz man ein, daß sie nicht stören. * Die Goethes Denkmal dreist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/">Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bestie Mensch muß man im Zaume halten,<br />
daß nicht Dämonen in das Maul ihr kriechen,<br />
nicht die von ihren Exkrementen Siechen<br />
die Phrase um den Kern des Wortes falten.</p>
<p>*</p>
<p>Gekrächz von Raben ist nun um den Turm zu hören.<br />
Die Glocken schmolz man ein, daß sie nicht stören.</p>
<p>*</p>
<p>Die Goethes Denkmal dreist mit Kot beschmieren,<br />
und wissen nicht mehr, wer Suleika war,<br />
wer aus der Stirn gestrichen Werthers Haar,<br />
vorm Zeitgeist kriechen sie auf allen Vieren.</p>
<p>*</p>
<p>Mag Schönheit auch der Unschuld Schleier tragen,<br />
ein Schlitz genügt, und feuchte Glut macht rasen.</p>
<p>*</p>
<p>Sie wähnen, durch die Nacht den Stein zu wälzen,<br />
doch sind sie Flocken, die im Frühlicht schmelzen.</p>
<p>*</p>
<p>Wäg Stimmen nach dem Feingehalt,<br />
den Rang nach ihrer Geistgestalt.</p>
<p>*</p>
<p>Wie der Matrose mit dem pockennarbigen Gesicht<br />
vom Blumenantlitz einer Inselschönen spricht.</p>
<p>*</p>
<p>Oboenton wogt weich wie eine Welle,<br />
den Schaum von Seufzern aber sprengt die Geige.<br />
Die Klarinette hebt Traumgischt ins Helle.<br />
Viola, sag, ob Venus noch aus Muscheln steige.</p>
<p>*</p>
<p>Stehst du am Fenster, wenn der Abend singt,<br />
aus des Erinnerns dämmersüßem Garten<br />
der Liebe Stimme sich empor noch schwingt,<br />
als würde dein am Schwanenteich sie warten?</p>
<p>*</p>
<p>Wenn unter deinem Schritt Kristalle blitzen,<br />
verhüll mit weichem Vers die schroffsten Züge.<br />
Daß, Dichter, uns der Schnee des Reims betrüge,<br />
muß auch die Seele sich am Dorne ritzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/">Sprüche des Alten aus dem Nachtasyl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/sprueche-des-alten-aus-dem-nachtasyl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Mücke Gottes</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 23:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wittgenstein-Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Mücke Gottes Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35469</guid>
		<description><![CDATA[<p>Babylonischer Talmud, Traktat Gittin, 56b–57a Rabbinen diente dies zum höchsten Preise: Der Herr, der thronet über allen Dingen, befahl der Mücke, in das Hirn zu dringen, durch Titus Nase machte sie die Reise. Dort hat sie sich gemästet an den Zellen, die ausgeheckt die schrecklichen Verbrechen. Um an des Tempels Schändung sich zu rächen, ließ [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/">Die Mücke Gottes</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Babylonischer Talmud, Traktat Gittin, 56b–57a<br />
</em><br />
Rabbinen diente dies zum höchsten Preise:<br />
Der Herr, der thronet über allen Dingen,<br />
befahl der Mücke, in das Hirn zu dringen,<br />
durch Titus Nase machte sie die Reise.</p>
<p>Dort hat sie sich gemästet an den Zellen,<br />
die ausgeheckt die schrecklichen Verbrechen.<br />
Um an des Tempels Schändung sich zu rächen,<br />
ließ er in seinem Schädel Zimbeln schellen.</p>
<p>Und Gottes Mücke wurde fett und fetter,<br />
sie sirrte durch des Wüstlings Wahnverlies,<br />
der auf der Tora seine Hure stieß.<br />
Ihm half kein Schreien nach Apoll, dem Retter.</p>
<p>Welch Glühn kann in erloschnen Herzen rasen,<br />
wenn Racheengel in die Asche blasen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung zum Verständnis:</em><br />
Der römische Feldherr Titus hat unter Kaiser Vespasian, seinem Vater, den jüdischen Aufstand gegen die römische Fremdherrschaft im Jahre 70 n. Chr. endgültig niedergeschlagen, den Jerusalemer Tempel zerstört und seine Schätze wie die Menora und den Schaubrottisch nach Rom verbracht (Abbildung seines Triumphzuges auf dem Titusbogen in Rom). Die historischen Details berichtet der zum Feind übergelaufene jüdische Gelehrte Flavius Josephus in seinem Buch „Der jüdische Krieg“. Der rabbinischen Legende des babylonischen Talmuds nach soll Gott einer Mücke befohlen haben, in des Titus Nase zu kriechen und bis in sein Gehirn vorzudringen; dort habe sie sich über Jahre fett und fetter gefressen; der Übeltäter, der den jüdischen Tempel in Jerusalem entweihte, indem er in das Allerheiligste eindrang und dort mit einer Hure auf einer ausgebreiteten Torarolle Unzucht getrieben habe, sei dadurch dem Wahnsinn (unter grauenerregenden Gehörshalluzinationen) verfallen und schließlich am Zerstörungswerk des gottgesandten Parasiten elend zugrunde gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=jYhK95vGkb0">https://www.youtube.com/watch?v=jYhK95vGkb0</a><br />
</em></p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.alamy.de/rom-italien-die-prozessionstafel-auf-dem-titusbogen-im-forum-romanum-der-bogen-wurde-nach-titus-tod-gebaut-um-seiner-eroberung-von-jud-zu-gedenken-image431954207.html">https://www.alamy.de/rom-italien-die-prozessionstafel-auf-dem-titusbogen-im-forum-romanum-der-bogen-wurde-nach-titus-tod-gebaut-um-seiner-eroberung-von-jud-zu-gedenken-image431954207.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/">Die Mücke Gottes</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/die-muecke-gottes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Herr der Tiere</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 23:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Herr der Tiere Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35452</guid>
		<description><![CDATA[<p>Er hat den Auerochsen ausgerottet, gemetzelt und zerstückt die sanften Wale. Nun krault, der gestern noch ein Kannibale, das Hündlein, das ihm wedelnd nachgetrottet. Das Schaf, den Widder hat er hingeschlachtet, damit sein Götze sich am Blut erquickte. Den Todesröcheln eben noch entzückte, wie er nach Nachtigallensang nun schmachtet. Ja, seine Dichter sollen süßer tönen, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/">Der Herr der Tiere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat den Auerochsen ausgerottet,<br />
gemetzelt und zerstückt die sanften Wale.<br />
Nun krault, der gestern noch ein Kannibale,<br />
das Hündlein, das ihm wedelnd nachgetrottet.</p>
<p>Das Schaf, den Widder hat er hingeschlachtet,<br />
damit sein Götze sich am Blut erquickte.<br />
Den Todesröcheln eben noch entzückte,<br />
wie er nach Nachtigallensang nun schmachtet.</p>
<p>Ja, seine Dichter sollen süßer tönen,<br />
als sterbend unterm Silbermond der Schwan.<br />
Doch hört er in der Nacht ein tiefes Stöhnen,</p>
<p>als hätte sich der Abgrund aufgetan,<br />
ein Ächzen, das kein Orpheus wird versöhnen,<br />
kriecht ihm ins Schilf des Traums Leviathan.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/">Der Herr der Tiere</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-herr-der-tiere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht wissen wär das Beste wohl</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wissen ist das Beste wohl philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35443</guid>
		<description><![CDATA[<p>Mild stimmte uns das Abendlied. Es schien aus Edens ferngerückten Tagen von einer Liebe ohne Drang zu sagen. O Schwert, das uns davon einst schied. Erinnern ist ein blaues Tuch, das blaß noch eingestickte Blumen säumen. Als könnte unser Blut, das matte, schäumen, umhauchte uns ihr Wohlgeruch. Nicht wissen wär das Beste wohl, wenn über [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/">Nicht wissen wär das Beste wohl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mild stimmte uns das Abendlied.<br />
Es schien aus Edens ferngerückten Tagen<br />
von einer Liebe ohne Drang zu sagen.<br />
O Schwert, das uns davon einst schied.</p>
<p>Erinnern ist ein blaues Tuch,<br />
das blaß noch eingestickte Blumen säumen.<br />
Als könnte unser Blut, das matte, schäumen,<br />
umhauchte uns ihr Wohlgeruch.</p>
<p>Nicht wissen wär das Beste wohl,<br />
wenn über uns Gestirn und Bild verblassen,<br />
die bitteren Wogen uns versanden lassen,<br />
wie eine Muschel, stumm und hohl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/">Nicht wissen wär das Beste wohl</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/nicht-wissen-waer-das-beste-wohl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sinn des Opfers</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 23:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Opfers Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35420</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ὁ μὴ δαρεὶς ἄνθρωπος οὐ παιδεύεται. Male eruditur ille, qui non vapulat. Ungeschoren, unverfroren. Unbeschrieben, wild geblieben.   Am Stock, der zwingt, nur kann sie grünend ranken, sonst schliche trostlos hin die lose Rebe. Der Trunkne wähnt wohl, daß er aufwärts schwebe, doch siehst du grinsend ihn zum Abgrund wanken. Die ungebunden, Zungen, wie sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/">Sinn des Opfers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ὁ μὴ δαρεὶς ἄνθρωπος οὐ παιδεύεται.<br />
Male eruditur ille, qui non vapulat.<br />
Ungeschoren, unverfroren.<br />
Unbeschrieben, wild geblieben.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Am Stock, der zwingt, nur kann sie grünend ranken,<br />
sonst schliche trostlos hin die lose Rebe.<br />
Der Trunkne wähnt wohl, daß er aufwärts schwebe,<br />
doch siehst du grinsend ihn zum Abgrund wanken.</p>
<p>Die ungebunden, Zungen, wie sie lallen.<br />
Versickern müssen Wasser, uferlose.<br />
Rasch rieselt weißer Puder eitler Rose,<br />
zu fein, am rohen Draht sich festzukrallen.</p>
<p>Die Ordnung hoher Säulen muß sie tragen,<br />
daß wir die göttlich-schönen Bilder schauen,<br />
ein herber Odem sich im Chorlied stauen,<br />
aus Asche hell die Opferflamme schlagen.</p>
<p>Halt, Dichter, fest an alter Weisheit Kunde:<br />
Das Wort erblüht, getränkt von deiner Wunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/">Sinn des Opfers</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/sinn-des-opfers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschied der Dryas</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 23:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied der Dryas philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35417</guid>
		<description><![CDATA[<p>Als wir unterm Laub des Abends gingen, drang noch aus dem Dunkel leises Singen, und du bargst in meiner deine Hand. Wie sich unter uns die Halme bogen, über uns wie Geister Wolken zogen, sprach ich Worte, die ich nicht verstand. Du verhieltest jählings meine Schritte, daß ich nicht in einen Abgrund glitte, hast auf [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/">Abschied der Dryas</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir unterm Laub des Abends gingen,<br />
drang noch aus dem Dunkel leises Singen,<br />
und du bargst in meiner deine Hand.</p>
<p>Wie sich unter uns die Halme bogen,<br />
über uns wie Geister Wolken zogen,<br />
sprach ich Worte, die ich nicht verstand.</p>
<p>Du verhieltest jählings meine Schritte,<br />
daß ich nicht in einen Abgrund glitte,<br />
hast auf meinen deinen Mund gepreßt.</p>
<p>Schon als wir am Saum des Waldes gingen,<br />
war erloschen Wort und Kuß und Singen.<br />
Dryas warst du, die ihr Reich verläßt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/">Abschied der Dryas</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/abschied-der-dryas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Emily Dickinson, Too happy Time dissolves (Version II)</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 23:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Dickinson Too happy Time dissolves eenglisch-deutsch Übersetzung Nachdichtung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35399</guid>
		<description><![CDATA[<p>Too happy Time dissolves And leaves no remnant by- &#8216;Tis Anguish not a Feather hath or to much weight to fly- &#160; Höchster Schwung des Glücks läßt lahm zurück und leer – Gram hat kein Federkleid, er wär zum Flug zu schwer – &#160;</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/">Emily Dickinson, Too happy Time dissolves (Version II)</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Too happy Time dissolves<br />
And leaves no remnant by-<br />
&#8216;Tis Anguish not a Feather hath<br />
or to much weight to fly-</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Höchster Schwung des Glücks<br />
läßt lahm zurück und leer –<br />
Gram hat kein Federkleid,<br />
er wär zum Flug zu schwer –</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/">Emily Dickinson, Too happy Time dissolves (Version II)</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-happy-time-dissolves-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Residuen des Fühlens</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 23:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Residuen des Fühlens philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35394</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Töne fließen, schmelzen, drängen, und doch fühlst du den Bogen, sind sie vorbeigezogen. Der Worte Sinn mag sich wohl längen, wie Schatten hoher Bäume, wie dumpf zerrupfte Säume. Kaum aufgeschäumt, und schon versunken, des Liedes weiche Welle. Die Muschel sieh, die helle. Ein Lächeln, das hold wem gewunken, verschlang die graue Menge. O Herz, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/">Residuen des Fühlens</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Töne fließen, schmelzen, drängen,<br />
und doch fühlst du den Bogen,<br />
sind sie vorbeigezogen.</p>
<p>Der Worte Sinn mag sich wohl längen,<br />
wie Schatten hoher Bäume,<br />
wie dumpf zerrupfte Säume.</p>
<p>Kaum aufgeschäumt, und schon versunken,<br />
des Liedes weiche Welle.<br />
Die Muschel sieh, die helle.</p>
<p>Ein Lächeln, das hold wem gewunken,<br />
verschlang die graue Menge.<br />
O Herz, das nach ihm sänge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/">Residuen des Fühlens</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/residuen-des-fuehlens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Emily Dickinson, That it will never come again</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 23:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Dickinson That it will never come again englisch-deutsch Übersetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35392</guid>
		<description><![CDATA[<p>That it will never come again Is what makes life so sweet. Believing what we don’t believe Does not exhilarate. That if it be, it be at best An ablative estate— This instigates an appetite Precisely opposite. &#160; Daß es niemals wiederkehrt, gibt erst dem Leben Wert. Zu wähnen, es ging immer weiter, macht uns [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/">Emily Dickinson, That it will never come again</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>That it will never come again<br />
Is what makes life so sweet.<br />
Believing what we don’t believe<br />
Does not exhilarate.</p>
<p>That if it be, it be at best<br />
An ablative estate—<br />
This instigates an appetite<br />
Precisely opposite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daß es niemals wiederkehrt,<br />
gibt erst dem Leben Wert.<br />
Zu wähnen, es ging immer weiter,<br />
macht uns nicht heiter.</p>
<p>Daß allenfalls es etwas ist,<br />
was selber sich verzehrt –<br />
reizt, daß sein Gegenteil<br />
wird geradezu begehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/">Emily Dickinson, That it will never come again</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/emily-dickinson-will-never-come/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sie streute Blüten</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 23:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte in Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sie streute Blüten Gedichte in Prosa philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35384</guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie streute, wem zum Zeichen, weiß keiner, wer will’s auch wissen, zu bestimmten Tageszeiten, ob nach dem Sonnenstand oder auch dem Lauf des Monds, weiß keiner, wer kann’s auch wissen, Orchideenblüten aus dem Fenster, die sie wie eine Schlafwandlerin langsam von den Knospen pflückte. Und dabei sprach sie vor sich, in einer fremden Sprache, in [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/">Sie streute Blüten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie streute, wem zum Zeichen,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen,<br />
zu bestimmten Tageszeiten,<br />
ob nach dem Sonnenstand<br />
oder auch dem Lauf des Monds,<br />
weiß keiner, wer kann’s auch wissen,<br />
Orchideenblüten aus dem Fenster,<br />
die sie wie eine Schlafwandlerin<br />
langsam von den Knospen pflückte.<br />
Und dabei sprach sie vor sich,<br />
in einer fremden Sprache, in welcher,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen.</p>
<p>Erst schaute die Nachbarin<br />
auf dem Flur, wenn sie kam, unter sich,<br />
ob aus Ärger, vor Verlegenheit,<br />
weiß keiner, wer kann’s auch wissen.<br />
Doch als sie begann, abends<br />
mit aufgelöstem Haar<br />
am offenen Fenster zu singen,<br />
in einer fremden Sprache, in welcher,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen,<br />
erhielt sie nach zwei Wochen<br />
ein Einschreiben mit der Drohung<br />
sofortiger Kündigung bei Zuwiderhandeln.</p>
<p>Eine Kerze brannte noch des Nachts<br />
am Fenster, sie war schon fort. Wohin,<br />
weiß keiner, wer will’s auch wissen.<br />
Kürzlich sah ich eine schöne Frau<br />
aus einem Blumenladen treten,<br />
eine weiße Orchidee in der Hand.<br />
Ach, wie habe ich sie angelächelt,<br />
sie pflückte ein paar Blüten ab,<br />
um sie vor mir auf den Weg zu streuen.<br />
Und schon war sie entschwunden.<br />
War sie’s, war’s ein Phantom,<br />
ich weiß es nicht, werde es nie wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/">Sie streute Blüten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/sie-streute-blueten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gepfercht ins schwarze Quadrat</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/gepfercht-ins-schwarze-quadrat/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/gepfercht-ins-schwarze-quadrat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 23:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Gepfercht ins schwarze Quadrat Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35366</guid>
		<description><![CDATA[<p>Von der Ikone Gold ins schwarze Quadrat, vom hohen Odenton zum tiefen Schweigen, so mußten wir dem Abend uns denn neigen, da zischend rollt ins Meer das Sonnenrad. Steigt ein Komet auch aus der Nacht hervor, ein heißer Schweif, entfacht in fernen Welten, wird er für keinen Boten uns mehr gelten, uns heimzuleiten durch das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gepfercht-ins-schwarze-quadrat/">Gepfercht ins schwarze Quadrat</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Ikone Gold ins schwarze Quadrat,<br />
vom hohen Odenton zum tiefen Schweigen,<br />
so mußten wir dem Abend uns denn neigen,<br />
da zischend rollt ins Meer das Sonnenrad.</p>
<p>Steigt ein Komet auch aus der Nacht hervor,<br />
ein heißer Schweif, entfacht in fernen Welten,<br />
wird er für keinen Boten uns mehr gelten,<br />
uns heimzuleiten durch das dunkle Tor.</p>
<p>Die Harfe Davids überwuchs ein Gras,<br />
gedüngt von grauer Asche der Erstickten,<br />
geblendet wurden, die den Stern erblickten,<br />
die Zunge faulte, die von Eden las.</p>
<p>Geh, Dichter, stumm entlang an kahlen Steinen,<br />
zu trocken ist dein Vers, um noch zu weinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung zum Verständnis:</em><br />
<em>„Das schwarze Quadrat“ bezieht sich auf das berühmte Bild des russischen Malers Kasimir Malewitsch.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/gepfercht-ins-schwarze-quadrat/">Gepfercht ins schwarze Quadrat</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/gepfercht-ins-schwarze-quadrat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flaum von Wahngefieder</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/flaum-von-wahngefieder/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/flaum-von-wahngefieder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 23:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Flaum von Wahngefieder philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35362</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie fern klang, was du selbst gedacht, kam es aus fremdem Munde. Der Purpur, der aus Wolken rann, troff wie aus eigner Wunde. Die Blume mit dem samtenen Saum verblich, und hast berührt sie kaum. Was du als Leben dir erzählt, enthielt das Buch der Mythen. Die dir den dunklen Pfad erhellt, Sternbilder, sie verglühten. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/flaum-von-wahngefieder/">Flaum von Wahngefieder</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fern klang, was du selbst gedacht,<br />
kam es aus fremdem Munde.<br />
Der Purpur, der aus Wolken rann,<br />
troff wie aus eigner Wunde.</p>
<p>Die Blume mit dem samtenen Saum<br />
verblich, und hast berührt sie kaum.</p>
<p>Was du als Leben dir erzählt,<br />
enthielt das Buch der Mythen.<br />
Die dir den dunklen Pfad erhellt,<br />
Sternbilder, sie verglühten.</p>
<p>Fahl zog ein Kiel Schaum übers Meer.<br />
Ihm sahst du lange hinterher.</p>
<p>Was du gesungen vor dich hin,<br />
stand schon im Lied der Lieder.<br />
Wie du hat Leda einst gefühlt,<br />
Flaum war’s von Wahngefieder.</p>
<p>Gesang, als sprengte er den Wall,<br />
dein Puls war es, sein Widerhall.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/flaum-von-wahngefieder/">Flaum von Wahngefieder</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/flaum-von-wahngefieder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie sich die Geister scheiden</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wie-sich-die-geister-scheiden/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wie-sich-die-geister-scheiden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 23:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wie sich die Geister scheiden Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35347</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Schar der Tauben scheint ein einzig Wesen, eins flattert auf und alles folgt ihm bald. Was zieht sie an mit magischer Gewalt, wer hat zur kleinen Schar sie auserlesen? Hat einen First sich eine auserkoren, lädt nickend, wippend sie die Freunde ein. Bald siehst den ganzen fiedrigen Verein du hocken dort, ein Clan, der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-sich-die-geister-scheiden/">Wie sich die Geister scheiden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schar der Tauben scheint ein einzig Wesen,<br />
eins flattert auf und alles folgt ihm bald.<br />
Was zieht sie an mit magischer Gewalt,<br />
wer hat zur kleinen Schar sie auserlesen?</p>
<p>Hat einen First sich eine auserkoren,<br />
lädt nickend, wippend sie die Freunde ein.<br />
Bald siehst den ganzen fiedrigen Verein<br />
du hocken dort, ein Clan, der sich verschworen.</p>
<p>Doch siehst du auch, wie sich die Geister scheiden,<br />
hast auf den Hof du Körner hingestreut.<br />
Wie eine bang der anderen Schnabel scheut,<br />
wenn sie einander jedes Körnchen neiden.</p>
<p>Die beiden nur, die jüngst verpaart sich haben,<br />
sie picken Seit an Seit geteilte Gaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wie-sich-die-geister-scheiden/">Wie sich die Geister scheiden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wie-sich-die-geister-scheiden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sonett von der blinden Anmut</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-blinden-anmut/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-blinden-anmut/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 23:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Sonett von der blinden Anmut Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35342</guid>
		<description><![CDATA[<p>Blind ist die Anmut. O, sie lächelt. Vom Anblick all der Fratzen unverstört, wird einzig sie vom Wind der Nacht betört, der ihre glatte, stille Stirn umfächelt. Auf jähen Graten geht sie ohne Schwanken, sieht nicht den Abgrund, wo der Geist erschrickt. Ins Netz der Zeichen ward sie nie verstrickt, Gestirn und Mond, sie weckten [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-blinden-anmut/">Sonett von der blinden Anmut</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Blind ist die Anmut. O, sie lächelt.<br />
Vom Anblick all der Fratzen unverstört,<br />
wird einzig sie vom Wind der Nacht betört,<br />
der ihre glatte, stille Stirn umfächelt.</p>
<p>Auf jähen Graten geht sie ohne Schwanken,<br />
sieht nicht den Abgrund, wo der Geist erschrickt.<br />
Ins Netz der Zeichen ward sie nie verstrickt,<br />
Gestirn und Mond, sie weckten kein Verlangen.</p>
<p>Da hört im Dunkel sie, wie Früchte fallen,<br />
das Schluchzen eines Kinds, das ungestillt,<br />
ein Seufzen, das aus fernen Brunnen quillt,<br />
den Schrei der Maus in einer Eule Krallen.</p>
<p>Mag sie mit Watte sich die Ohren stopfen,<br />
im tiefen Grund hört sie ein banges Klopfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-blinden-anmut/">Sonett von der blinden Anmut</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/sonett-von-der-blinden-anmut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Urweltsumpf</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-urweltsumpf/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-urweltsumpf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 23:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Urweltsumpf Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35332</guid>
		<description><![CDATA[<p>Kein Segensflügel, der herniedergleitet, wo jäh versinkt zartgliedriges Gebild im Sumpf voll Aas, dem bittrer Dunst entquillt, der Trübsal in das Herz des Dichters leitet. Wie stürzen lüstern wir in wildes Zischen, den faulen Schaum im Phrasenkatarakt. Statt still zu wiegen uns im Psalmentakt, wird Gischt von Schreien Wort um Wort verwischen. Die alte Schlange [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-urweltsumpf/">Der Urweltsumpf</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Segensflügel, der herniedergleitet,<br />
wo jäh versinkt zartgliedriges Gebild<br />
im Sumpf voll Aas, dem bittrer Dunst entquillt,<br />
der Trübsal in das Herz des Dichters leitet.</p>
<p>Wie stürzen lüstern wir in wildes Zischen,<br />
den faulen Schaum im Phrasenkatarakt.<br />
Statt still zu wiegen uns im Psalmentakt,<br />
wird Gischt von Schreien Wort um Wort verwischen.</p>
<p>Die alte Schlange geifert noch im Mund,<br />
Alraune soll, Tollkirsche soll uns nähren,<br />
als würden wir an Giften erst gesund.</p>
<p>Der Seuche Flecken, wie sie sich vermehren,<br />
die Haut der Seele, rissig, Schrund an Schrund.<br />
Nur ohne uns kann Eden wiederkehren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-urweltsumpf/">Der Urweltsumpf</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-urweltsumpf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom All umarmt und einsam sein</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/vom-umarmt-und-einsam-sein/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/vom-umarmt-und-einsam-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 23:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vom All umarmt und einsam sein philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35319</guid>
		<description><![CDATA[<p>Durch fahle Adern pocht kein Sinn. Verdorrte Blätter wirbeln schon in Winkel trockner Seufzer hin. Die Sonne sinkt, o roter Mohn. An später Rose Wimpern schwillt ein Tropfen Tau, und wenn er fällt, ist Trübsal, was im Herzen quillt. O daß kein Faden Licht uns hält. Am Morgen gingen wir, ein Paar, durchpulst von warmem [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-umarmt-und-einsam-sein/">Vom All umarmt und einsam sein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Durch fahle Adern pocht kein Sinn.<br />
Verdorrte Blätter wirbeln schon<br />
in Winkel trockner Seufzer hin.</p>
<p>Die Sonne sinkt, o roter Mohn.</p>
<p>An später Rose Wimpern schwillt<br />
ein Tropfen Tau, und wenn er fällt,<br />
ist Trübsal, was im Herzen quillt.</p>
<p>O daß kein Faden Licht uns hält.</p>
<p>Am Morgen gingen wir, ein Paar,<br />
durchpulst von warmem Zartgefühl,<br />
und helle Blicke sprachen wahr.</p>
<p>O Abendschatten, stumm und kühl.</p>
<p>Ins Wasser, wo die Weide sacht<br />
die Haare taucht ins Rauschen ein,<br />
wirft ihre Silbermünzen Nacht.</p>
<p>Vom All umarmt und einsam sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-umarmt-und-einsam-sein/">Vom All umarmt und einsam sein</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/vom-umarmt-und-einsam-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vanitas vanitatum</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/vanitas-vanitatum/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/vanitas-vanitatum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 23:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vanitas vanitatum philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35292</guid>
		<description><![CDATA[<p>Bevor ich auf die Lichtung noch gelange, bricht ab mein Lied in asphaltgrauem Schweigen. Es kann, was dort geblüht, mir fahl nur zeigen verwehter Duft von orphischem Gesange. Und will ich an den Strom der Heimat denken, wie er das Grün der Reben einst gespiegelt, ist mir, von Schwermut sei das Herz versiegelt, Schilf seh [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vanitas-vanitatum/">Vanitas vanitatum</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich auf die Lichtung noch gelange,<br />
bricht ab mein Lied in asphaltgrauem Schweigen.<br />
Es kann, was dort geblüht, mir fahl nur zeigen<br />
verwehter Duft von orphischem Gesange.</p>
<p>Und will ich an den Strom der Heimat denken,<br />
wie er das Grün der Reben einst gespiegelt,<br />
ist mir, von Schwermut sei das Herz versiegelt,<br />
Schilf seh ich sich in schwarzes Wasser senken.</p>
<p>Geh ich im Traum entlang an Totenmalen<br />
und will der Liebe holde Zeichen lesen,<br />
fühl unterm dunklen Moos ich sie verwesen,<br />
den Mücken gleich im Tau der Blumenschalen.</p>
<p>Und will ich mich zum Buch der Bücher retten<br />
und schlag es auf, wo blind die Finger haften,<br />
sagt mir Kohelet, jähe Tiefen klafften,<br />
da sich die müde Seele wollte betten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vanitas-vanitatum/">Vanitas vanitatum</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/vanitas-vanitatum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Terzinen zur Menschenkunde II</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde-ii/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 23:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Terzinen zur Menschenkunde II philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35289</guid>
		<description><![CDATA[<p>Es gleicht dem Uhu, der auf Zweigen kauert, die überm Abgrund tiefen Dämmers ragen, des Menschen Seele, wenn sie lüstern lauert, um niederstürzend nach dem Schrei zu jagen, der jäh verstummt in fühllos-dumpfen Klauen. Sie weiß vom Sein des Andern nur zu sagen, daß feuchte Augen aus dem Dunkel schauen, die Tropfen glänzen, die an [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde-ii/">Terzinen zur Menschenkunde II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gleicht dem Uhu, der auf Zweigen kauert,<br />
die überm Abgrund tiefen Dämmers ragen,<br />
des Menschen Seele, wenn sie lüstern lauert,</p>
<p>um niederstürzend nach dem Schrei zu jagen,<br />
der jäh verstummt in fühllos-dumpfen Klauen.<br />
Sie weiß vom Sein des Andern nur zu sagen,</p>
<p>daß feuchte Augen aus dem Dunkel schauen,<br />
die Tropfen glänzen, die an Blicken, heißen,<br />
aus weichem Schnee des Schweigens niedertauen.</p>
<p>Sie fühlt die Nervenbahnen nicht zerreißen,<br />
die stille Bilder in die Mitte trugen,<br />
um noch mirakelhaft im Traum zu gleißen,</p>
<p>die Brücken nicht, die sich an Ufer schlugen,<br />
wo die Verwaisten stets entgegenflehen.<br />
Der Schnabel hackt entzwei die zarten Fugen,</p>
<p>und schlingt’s hinab vom Kopf bis zu den Zehen,<br />
würgt aus, was unverständlich, das Gewölle.<br />
Es scheint ein dunkler Spiegel das Verstehen,</p>
<p>geschwärzt vom Flammenruß aus Breughels Hölle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde-ii/">Terzinen zur Menschenkunde II</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach den Wettern</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/nach-den-wettern/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/nach-den-wettern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nach den Wettern philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35281</guid>
		<description><![CDATA[<p>Stürme peitschten Schäume, die noch glimmen, bis glatte Wasser schwarzen Marmor breiten. Als möchten treue Boten sie geleiten, will Schwermut an das Jenseitsufer schwimmen. Schatten sank, in reiner Bläue stehen von Wolkendolden Rispen, die erzittern, wie Kinderseelen nach den Ungewittern. Wir aber wollen in die Schilfe gehen, die hold vom feuchten Glanz des Himmels schauern. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nach-den-wettern/">Nach den Wettern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Stürme peitschten Schäume, die noch glimmen,<br />
bis glatte Wasser schwarzen Marmor breiten.<br />
Als möchten treue Boten sie geleiten,<br />
will Schwermut an das Jenseitsufer schwimmen.</p>
<p>Schatten sank, in reiner Bläue stehen<br />
von Wolkendolden Rispen, die erzittern,<br />
wie Kinderseelen nach den Ungewittern.<br />
Wir aber wollen in die Schilfe gehen,</p>
<p>die hold vom feuchten Glanz des Himmels schauern.<br />
O mag in deines Nackens Flaum er triefen,<br />
Schreie wecken, die im Herzen schliefen,<br />
mir wär, als brächen sie durch tote Mauern.</p>
<p>Eitel Traum, geleimt aus Reimen, dummen.<br />
Wie stets will einsam ich am Ufer schlendern,<br />
bis Purpur sickert an den Wolkenrändern,<br />
die Rufe leiser werden und verstummen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/nach-den-wettern/">Nach den Wettern</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/nach-den-wettern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Terzinen zur Menschenkunde I</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 22:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Terzinen zur Menschenkunde I philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35273</guid>
		<description><![CDATA[<p>Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh Prediger Salomo &#160; Fremdling, auf kalter Erde ausgesetzt, die um den Stern, den gnadenlosen, irrt, da schwätzt er viel, doch schweigt zu guter Letzt. Vom Dämon eines schwarzen Drangs gekirrt, sucht er umsonst die Fliege zu erschlagen, Geschmeiß, das zwischen seinen Schläfen sirrt. Er sät das Wort [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde/">Terzinen zur Menschenkunde I</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh<br />
Prediger Salomo</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fremdling, auf kalter Erde ausgesetzt,<br />
die um den Stern, den gnadenlosen, irrt,<br />
da schwätzt er viel, doch schweigt zu guter Letzt.</p>
<p>Vom Dämon eines schwarzen Drangs gekirrt,<br />
sucht er umsonst die Fliege zu erschlagen,<br />
Geschmeiß, das zwischen seinen Schläfen sirrt.</p>
<p>Er sät das Wort und erntet dunkle Sagen.<br />
Er jagt das Wild und wird nur selber wilder.<br />
Denn seine Seele ist ein Wurm im Magen,</p>
<p>und seine Träume sind wie trunkne Bilder,<br />
Gewog von trübem Dunst, Chimären.<br />
Nie stimmt ihn die Erfüllung einmal milder.</p>
<p>Eden hieße, daß keine Menschen wären.<br />
Lärm ist sein Teil, nicht, was die Dichter sangen,<br />
vom Stöhnen jener, die im Schmerz gebären,</p>
<p>was dumpfen Grunzens geistlos ward empfangen,<br />
bis zum Gejammer öder Sterbezimmer,<br />
wo sie noch nach dem Wahn des Trostes langen,</p>
<p>ihr eitles Monument vergehe nimmer.<br />
Will hoher Wille sie zu Chören binden,<br />
zu edlen Ausdrucks wunderlichem Schimmer,</p>
<p>sieht man sie bald im Staub des Lärms sich winden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Siehe auch:</em><br />
<em>Johannes Brahms, Vier ernste Gesänge</em><br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.youtube.com/watch?v=knHeiIjzvYU&amp;list=RDknHeiIjzvYU&amp;start_radio=1">https://www.youtube.com/watch?v=knHeiIjzvYU&amp;list=RDknHeiIjzvYU&amp;start_radio=1</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde/">Terzinen zur Menschenkunde I</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/terzinen-zur-menschenkunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wirbel auf dem Wasser</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wirbel-auf-dem-wasser/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wirbel-auf-dem-wasser/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 23:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbel auf dem Wasser philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35253</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wirbel auf dem Wasser, Höhlungen des Nichts, die mit Glanz sich füllen, Schaum des Monds, Chimären. * Seufzer, abendlich, veilchenblasser Lüfte, Falten, rasch gestrafft von dämmergrauer Hand. * Verse, volle Trauben, schimmernd unter Ranken. Wer mag sie pflücken, keltern, läßt reifen Gold im Dunkel? Wem gehen auf im Kelch Blumen des Erinnerns? * Scheue Knospe [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wirbel-auf-dem-wasser/">Wirbel auf dem Wasser</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wirbel auf dem Wasser,<br />
Höhlungen des Nichts,<br />
die mit Glanz sich füllen,<br />
Schaum des Monds, Chimären.</p>
<p>*</p>
<p>Seufzer, abendlich,<br />
veilchenblasser Lüfte,<br />
Falten, rasch gestrafft<br />
von dämmergrauer Hand.</p>
<p>*</p>
<p>Verse, volle Trauben,<br />
schimmernd unter Ranken.<br />
Wer mag sie pflücken, keltern,<br />
läßt reifen Gold im Dunkel?<br />
Wem gehen auf im Kelch<br />
Blumen des Erinnerns?</p>
<p>*</p>
<p>Scheue Knospe Wort.<br />
Duft, verborgener Sinn.<br />
Wird offen sie dem Licht<br />
die Seele öffnen auch,<br />
die still vorübergeht?</p>
<p>*</p>
<p>Woge, sie verebbt.<br />
Muschel, die im Sand<br />
sie ließ, ein Wunderkind,<br />
träumt ihr, seufzt ihr nach.</p>
<p>*</p>
<p>Trance des Flötenspiels,<br />
schwermutblaue Nacht.</p>
<p>*</p>
<p>Schnee auf Amoretten,<br />
weicher Wehmut Vlies.</p>
<p>*</p>
<p>Morsches Gartentor,<br />
ächzend wie im Schlaf,<br />
wenn die Liebe scheu<br />
auf den Kiesweg tritt.</p>
<p>*</p>
<p>Fahle Aschenglut.<br />
Müder Mund, der haucht,<br />
Funken, blauer Schwarm,<br />
der im Dunst ergraut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wirbel-auf-dem-wasser/">Wirbel auf dem Wasser</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wirbel-auf-dem-wasser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Des Menschen Tage sind wie Gras</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/des-menschen-tage-sind-wie-gras/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/des-menschen-tage-sind-wie-gras/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 23:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Des Menschen Tage sind wie Gras philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35240</guid>
		<description><![CDATA[<p>Psalm 103, 15 Alles ist eitel und ein Haschen nach Wind. Prediger Salomo 2,17   Glücklich, die nicht daran denken, wenn sie durch das Fruchtland streifen, blasse Birne will noch reifen, goldne sich zur Erdnacht senken. Dichter, Wort und Sinn ergeben, hebt sie in kristallene Schalen. Wie auch solche Früchte fahlen, hofft er nicht mehr [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/des-menschen-tage-sind-wie-gras/">Des Menschen Tage sind wie Gras</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Psalm 103, 15</em></p>
<p><em>Alles ist eitel und ein Haschen nach Wind.</em><br />
<em> Prediger Salomo 2,17</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Glücklich, die nicht daran denken,<br />
wenn sie durch das Fruchtland streifen,<br />
blasse Birne will noch reifen,<br />
goldne sich zur Erdnacht senken.</p>
<p>Dichter, Wort und Sinn ergeben,<br />
hebt sie in kristallene Schalen.<br />
Wie auch solche Früchte fahlen,<br />
hofft er nicht mehr zu erleben.</p>
<p>Denker, Daseins Sinn zu fassen,<br />
läßt vom Sonnenlicht sich blenden.<br />
Will was Kreuz und Nacht vollenden,<br />
Golgotha nicht gelten lassen.</p>
<p>Seelenspiegel sind uns Künste,<br />
Klagetöne, Jubelfarben.<br />
Doch wo ihre Sonnen starben,<br />
trüben sie des Dämmers Dünste.</p>
<p>Mund mag sich am Mund erwärmen,<br />
blühen hingeneigt sie beide.<br />
Welk vom Alter, bleich vom Leide,<br />
wird uns leere Sehnsucht härmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/des-menschen-tage-sind-wie-gras/">Des Menschen Tage sind wie Gras</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/des-menschen-tage-sind-wie-gras/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Halbschlaf zerquält</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/vom-halbschlaf-zerquaelt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/vom-halbschlaf-zerquaelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 23:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Halbschlaf zerquält philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35236</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wähnst du fern im Schlaf dich schon, wogt das Dunkel, blaut die Stille, ist dir, daß im Ohr es schrille, wie geritzten Glases Ton. Fliege, die wie trunken sirrt, hast du träumend dich verfangen, bist der Angst ins Netz gegangen, daß der Geist am Abgrund irrt. Und du hoffst, daß jene Spinne, Dämon, der das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-halbschlaf-zerquaelt/">Vom Halbschlaf zerquält</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wähnst du fern im Schlaf dich schon,<br />
wogt das Dunkel, blaut die Stille,<br />
ist dir, daß im Ohr es schrille,<br />
wie geritzten Glases Ton.</p>
<p>Fliege, die wie trunken sirrt,<br />
hast du träumend dich verfangen,<br />
bist der Angst ins Netz gegangen,<br />
daß der Geist am Abgrund irrt.</p>
<p>Und du hoffst, daß jene Spinne,<br />
Dämon, der das Netz gewebt,<br />
gnädig zu dir niederschwebt<br />
und das Blut im Nichts verrinne.</p>
<p>Schattenzart sinkt sie hernieder,<br />
und das Sirren ist erstickt.<br />
Endlich bist du eingenickt.<br />
Süßer Krampf durchzuckt die Glieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/vom-halbschlaf-zerquaelt/">Vom Halbschlaf zerquält</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/vom-halbschlaf-zerquaelt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sinnbilder, gereimt und ungereimt</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/sinnbilder-gereimt-und-ungereimt/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/sinnbilder-gereimt-und-ungereimt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 23:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnbilder gereimt und ungereimt philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35223</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie weit wir auch des Sinnes Grenzen ziehen, was jenseits liegt, das Ungesagte, ins Grenzenlose wird es ewig uns entfliehen. * Je strenger wir den Maßstab fassen, dem unser Sagen soll genügen, je mehr wird Mundes Blume blassen. * Die einst von Götterfabeln sprachen, verstummten, geisterhafte Funken, als sie aus dunkler Niemandsleere brachen. * Die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sinnbilder-gereimt-und-ungereimt/">Sinnbilder, gereimt und ungereimt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie weit wir auch des Sinnes Grenzen ziehen,<br />
was jenseits liegt, das Ungesagte,<br />
ins Grenzenlose wird es ewig uns entfliehen.</p>
<p>*</p>
<p>Je strenger wir den Maßstab fassen,<br />
dem unser Sagen soll genügen,<br />
je mehr wird Mundes Blume blassen.</p>
<p>*</p>
<p>Die einst von Götterfabeln sprachen,<br />
verstummten, geisterhafte Funken,<br />
als sie aus dunkler Niemandsleere brachen.</p>
<p>*</p>
<p>Die kindlich du aufs Wassers hobst, daß fort sie schwimmen,<br />
Bötchen von Papier, bestückt mit kleinen Kerzen,<br />
siehst manchmal du noch fern im Traume glimmen.</p>
<p>*</p>
<p>Die Seele lag auf ihrer Hand,<br />
ein müder Falter, den sie dir vor Augen hielt,<br />
als wär er ihres Daseins Unterpfand.</p>
<p>*</p>
<p>Der früh besessen war von Lichtkristallen,<br />
die aufgeglänzt in tiefer Nacht,<br />
fand spät an Graunuancen sein Gefallen.</p>
<p>*</p>
<p>Weil Gottes Nagel selbst sie eingeritzt,<br />
schien unbestreitbar Satz für Satz der Tafeln.<br />
Dann galt, wer dies als Bild durchschaute, für gewitzt.</p>
<p>*</p>
<p>Sein Dämon hat gen Gallien Caesar einst getrieben,<br />
so ward es der Romania Herz, la Douce France,<br />
allwo Racine, Pascal, Molière und Proust geschrieben.</p>
<p>*</p>
<p>Gold und Geist, die unterm Lilienbanner strahlten,<br />
zerrieb, verdunkelte der Haß befreiter Meuten,<br />
die in der Asche mit drei öden Farben prahlten.</p>
<p>*</p>
<p>Torheit wähnt sich auf der höchsten Stufe<br />
einer steilen Treppe, die sie nicht gebaut,<br />
doch vernimmt sie nicht die dunklen Rufe<br />
aus der Tiefe, wo die Flut der Zeit sich staut.</p>
<p>*</p>
<p>Fotos der Verwandten, eins gelegt aufs andre,<br />
doch schimmerte kein Urgesicht hervor,<br />
Aug sprach zur Nase, Mund zum Kinn: mäandre.</p>
<p>*</p>
<p>Woher auf allen Plätzen, allen Bühnen<br />
Gackern immerfort und schrilles Krächzen?<br />
Wer ließ die Pforte offen stehen,<br />
daß sie büxten aus, die Hühner?<br />
Will keiner sie zurück mehr scheuchen,<br />
auf daß sie wieder Eier legen,<br />
das ein und andre gar bebrüten?<br />
„Ach nein, das wird die Gans verhüten,<br />
Helene mit dem nackten Bürzel,<br />
die uns geöffnet hat die Türe,<br />
damit wir aus dem Zwielicht watscheln,<br />
gerupft an Kopf und schlankem Halse,<br />
geeinte Schwestern unterm Sternbild<br />
emanzipierten Hühnertums!“,<br />
gluckst geschwollen ein bebrilltes Huhn.<br />
Da kräht auf seinem Thron aus Mist<br />
gespreizten Sinns und heißen Sporns<br />
der rote Gockel, und jede pest dahin,<br />
daß er als erste sie besteige.<br />
Die kleine Zarte, die da gräßlich fiept,<br />
herrscht an die dicke Henne: „Herzchen, schweige!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/sinnbilder-gereimt-und-ungereimt/">Sinnbilder, gereimt und ungereimt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/sinnbilder-gereimt-und-ungereimt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Abgrund Schweigen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/der-abgrund-schweigen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/der-abgrund-schweigen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 23:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Abgrund Schweigen philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35211</guid>
		<description><![CDATA[<p>Im Gedenken an E. M. Cioran Du sagst dein Ja, grummelst nein in deinen Bart. Ob sie milde lächeln, hinter deinem Rücken hecheln, Einsamkeit, sie bleibt dir aufgespart. Da sitzt sie wieder auf dem Dach, die Taube. Daß an dir sie sich gefreut, weil Körner du ihr hingestreut, o töricht liebenswerter Glaube. Die Kerze flackert, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-abgrund-schweigen/">Der Abgrund Schweigen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Gedenken an E. M. Cioran<br />
</em><br />
Du sagst dein Ja, grummelst nein in deinen Bart.<br />
Ob sie milde lächeln,<br />
hinter deinem Rücken hecheln,<br />
Einsamkeit, sie bleibt dir aufgespart.</p>
<p>Da sitzt sie wieder auf dem Dach, die Taube.<br />
Daß an dir sie sich gefreut,<br />
weil Körner du ihr hingestreut,<br />
o töricht liebenswerter Glaube.</p>
<p>Die Kerze flackert, bist mit dir allein.<br />
Mag sie aus nur gehen,<br />
es gibt nichts mehr zu sehen.<br />
Und was du sahst, war eitel Schein.</p>
<p>Alles wie von Asche grau beschichtet,<br />
jeder Mund, der sich zum Kuß geründet,<br />
was du lasest, was dir ward verkündet,<br />
keiner Mythe fühlst du dich verpflichtet.</p>
<p>Tönt es wie Schluchzen noch von fernen Quellen,<br />
du wühlst den Kopf ins dumpfe Kissen,<br />
als würdest nichts du, keiner dich vermissen.<br />
O trunknes Boot, wenn Traumes Segel schwellen.</p>
<p>Und will sich lockend dir ein Ufer zeigen,<br />
wo Ariel und lüstern Elfen winken,<br />
stürz dich hinab, im Abgrund zu versinken,<br />
wo alles Sagen, alles endet – Schweigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-abgrund-schweigen/">Der Abgrund Schweigen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/der-abgrund-schweigen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blüten, wie sie bleichen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/blueten-wie-sie-bleichen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/blueten-wie-sie-bleichen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 22:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten wie sie bleichen philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35202</guid>
		<description><![CDATA[<p>Lichtverzücktes Auge, in Dämmerung sank es zurück, Dunst, dem eignen Blick entquollen. Kaum geweckt vom Hauch der Muse, aufgetane Knospe Wort, war verweht sein Duft, sein Sinn verschollen. Grünes Glas im Schnee von Samt, festlich überschäumend, Rausch hat es zerbrochen. Zärtlich flüsterte die Nacht. Wort, den Bann zu lösen, ward dir nicht gesprochen. Heißen Atems [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blueten-wie-sie-bleichen/">Blüten, wie sie bleichen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lichtverzücktes Auge,<br />
in Dämmerung sank es zurück,<br />
Dunst, dem eignen Blick entquollen.</p>
<p>Kaum geweckt vom Hauch der Muse,<br />
aufgetane Knospe Wort,<br />
war verweht sein Duft, sein Sinn verschollen.</p>
<p>Grünes Glas im Schnee von Samt,<br />
festlich überschäumend,<br />
Rausch hat es zerbrochen.</p>
<p>Zärtlich flüsterte die Nacht.<br />
Wort, den Bann zu lösen,<br />
ward dir nicht gesprochen.</p>
<p>Heißen Atems aufgeblättert,<br />
Buch des Lebens, und es glommen<br />
rätselhafte Zeichen.</p>
<p>Was der Schwermut Tau genährt,<br />
Träume, wie sie fahlen,<br />
Blüten, wie sie bleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blueten-wie-sie-bleichen/">Blüten, wie sie bleichen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/blueten-wie-sie-bleichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verschwebende Klänge</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/verschwebende-klaenge/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/verschwebende-klaenge/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 23:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwebende Klänge philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35199</guid>
		<description><![CDATA[<p>Venus kann nur aus dem Dunkel leuchten. Liebe muß die lichte Schwelle scheuen, daß sich Orpheus Augen wieder feuchten. Zarte Halme, die im Winde schwanken, daß wir um sie bangen, uns daran erfreuen, blühen, welken dichterisch Gedanken. Tote Häute, trocken, ausgewrungen, die am Dorn des Schlafes kleben, hat sich bunter Flügel aufgeschwungen. Wimpern, die noch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verschwebende-klaenge/">Verschwebende Klänge</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Venus kann nur aus dem Dunkel leuchten.<br />
Liebe muß die lichte Schwelle scheuen,<br />
daß sich Orpheus Augen wieder feuchten.</p>
<p>Zarte Halme, die im Winde schwanken,<br />
daß wir um sie bangen, uns daran erfreuen,<br />
blühen, welken dichterisch Gedanken.</p>
<p>Tote Häute, trocken, ausgewrungen,<br />
die am Dorn des Schlafes kleben,<br />
hat sich bunter Flügel aufgeschwungen.</p>
<p>Wimpern, die noch bange Träume halten,<br />
wie sie zittern, wie sie beben,<br />
bis der Lider Blätter sich entfalten.</p>
<p>Flehentlich scheint uns des Nachts zu rufen<br />
Wasser wie aus grünen Nymphengrotten,<br />
weicher schluchzend an bemoosten Stufen,</p>
<p>wo einst Purpursäulen Hochsinn baute,<br />
seine dunkle Herkunft zu vergotten.<br />
Herz der Völker, wie es uns ergraute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/verschwebende-klaenge/">Verschwebende Klänge</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/verschwebende-klaenge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pascal ohne Gott</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/pascal-ohne-gott/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/pascal-ohne-gott/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 23:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Pascal ohne Gott philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35188</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wer nicht im Schweigen endet, hat nicht alles gesehen. E. M. Cioran   Gespött der Schöpfersonne, der Nächte kühler Ruhm, schwebt fahler Mond sein Geist hin über menschenferne Meere. Der Masken müd durchstreift er die Elysischen Felder, hört wie im Traume niedersausen, das wollusttrunken blitzt, das Beil. In den Ruinen von Port-Royal sticht ihn am [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/pascal-ohne-gott/">Pascal ohne Gott</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer nicht im Schweigen endet,<br />
hat nicht alles gesehen.</em></p>
<p><em>E. M. Cioran</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Gespött der Schöpfersonne,<br />
der Nächte kühler Ruhm,<br />
schwebt fahler Mond sein Geist<br />
hin über menschenferne<br />
Meere.</p>
<p>Der Masken müd durchstreift<br />
er die Elysischen Felder,<br />
hört wie im Traume niedersausen,<br />
das wollusttrunken blitzt,<br />
das Beil.</p>
<p>In den Ruinen von Port-Royal<br />
sticht ihn am Aug ein Dorn,<br />
und er gedenkt der Schwester,<br />
die zu sehen wähnte nah<br />
das Heil.</p>
<p>Hinter den glitzernden Nägeln<br />
auf abertausend Kreuzen der Nacht<br />
erblickt er zwischen A und O<br />
die vom Schrei geschwärzte<br />
Leere.</p>
<p>Auf dem Zettel, den er eingenäht<br />
im Mantelfutter trägt, streicht er<br />
alles durch und läßt nur stehen<br />
non des philosophes et des savants<br />
Feu.</p>
<p>Als er sieht, wie heißer Strahl<br />
das Mark des Daseins höhlt,<br />
kein Sinn den Abgrund jemals füllt,<br />
streicht er auch dies, schreibt hin nur<br />
Creux.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/pascal-ohne-gott/">Pascal ohne Gott</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/pascal-ohne-gott/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Splitter in der Wunde Einsamkeit</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/splitter-der-wunde-einsamkeit/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/splitter-der-wunde-einsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 23:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Splitter in der Wunde Einsamkeit poetologische Gedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35180</guid>
		<description><![CDATA[<p>Aus einer Ars poetica parva Im weichen Dunst Erinnerung ein dunkler Fleck am Horizont, wie eine tote Robbe aus der Schar des Proteus, die dort liegenblieb, als gischtend der Hexameter die grüne Woge um ihn schlang. &#160; Im Schneegefild die schiefe Spur des angeschossenen Wilds. So geistert durch den Traum, gleich einem Hinke-Iambus, der Schwellfuß [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/splitter-der-wunde-einsamkeit/">Splitter in der Wunde Einsamkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aus einer Ars poetica parva<br />
</em><br />
Im weichen Dunst Erinnerung<br />
ein dunkler Fleck am Horizont,<br />
wie eine tote Robbe aus der Schar<br />
des Proteus, die dort liegenblieb,<br />
als gischtend der Hexameter<br />
die grüne Woge um ihn schlang.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Schneegefild die schiefe Spur<br />
des angeschossenen Wilds.<br />
So geistert durch den Traum,<br />
gleich einem Hinke-Iambus,<br />
der Schwellfuß eines Schatten-Ich,<br />
das im Blätterrauschen<br />
goldener Ode eine Sänfte wähnt.<br />
Nur immer ferner tönt das Laub,<br />
wird fahler nur und grauer,<br />
je atemloser es ihm tastet nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mönch am Meer, Splitter<br />
in der Wunde Einsamkeit.<br />
Abgeschnittenes Lid,<br />
sobald er in den Spiegel blickt,<br />
den sinnloses Gelalle trübt.<br />
Kein Engel wird ihn gnädig ziehen<br />
über wüster Urflut Schaum<br />
ins sanfte Licht des Chorgesangs.<br />
Vom schwarzen Dunst zermürbt<br />
versinkt er in der Dünung Schnee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ei, gesprenkelt gelb und rot,<br />
im Nest zurückgelassen,<br />
dem ungesagten Amen gleich,<br />
kein Psalm, der’s ausgebrütet.<br />
Die Vögel flogen jählings auf,<br />
von Wohlgeruch gelockt,<br />
als wehte Traum von Eden.<br />
So fault verwaist das Wort,<br />
wenn auch der Seele Nest<br />
verdorrt mit kahlen Ästen<br />
im Silbermond elegisch<br />
ächzend lang noch schwingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anmerkung zur Zeile „Abgenschnittenes Lid“:</em></p>
<p><em>„Das Bild liegt mit seinen zwei oder drei<br />
geheimnisvollen Gegenständen wie die<br />
Apokalypse da, als ob es Youngs<br />
</em><em>Nachtgedanken hätte, und da es in<br />
seiner Einförmigkeit </em><em>und Uferlosigkeit,<br />
nichts als den Rahmen im Vordergrund </em><br />
<em>hat, so ist es, wenn man es betrachtet,<br />
als ob einem die  Augenlider weggeschnitten wären.“ </em></p>
<p><em>Heinrich von Kleist</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/splitter-der-wunde-einsamkeit/">Splitter in der Wunde Einsamkeit</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/splitter-der-wunde-einsamkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blaise Pascal, Mémorial</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 23:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blaise Pascal Mémorial religiöse Gedichte philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35174</guid>
		<description><![CDATA[<p>Depuis environ dix heures et demie du soir jusques à environ minuit et demi Feu. Dieu d’Abraham, Dieu d’Isaac, Dieu de Jacob, non des philosophes et des savants. Certitude, certitude, sentiment, joie, paix. Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr eine halbe Stunde nach Mitternacht Feuer. Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/">Blaise Pascal, Mémorial</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Depuis environ dix heures et demie du soir jusques<br />
à environ minuit et demi<br />
Feu.<br />
Dieu d’Abraham, Dieu d’Isaac, Dieu de Jacob,<br />
non des philosophes et des savants.<br />
Certitude, certitude, sentiment, joie, paix.</em></p>
<p><em>Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr</em><br />
<em> eine halbe Stunde nach Mitternacht</em><br />
<em> Feuer.</em><br />
<em> Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs,</em><br />
<em> nicht der Philosophen und Gelehrten.</em><br />
<em> Gewißheit, Gewißheit, Empfindung, Freude, Frieden.</em></p>
<p><em>Blaise Pascal, Mémorial</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eitel Stroh, jäh angezündet<br />
wie durch Glas von losem Strahl,<br />
ist es nicht gewesen.</p>
<p>Docht, der sich ins Dunkel windet,<br />
Herz in seiner stummen Qual,<br />
hat die Flamme sich erlesen.</p>
<p>Und es fühlte heiße Freude,<br />
wie es honiggleich gebrannt<br />
und sich selber süß verzehrte.</p>
<p>Wohlgeruch, der sich gebreitet,<br />
schien dem Blütenduft verwandt,<br />
der aus Eden wiederkehrte.</p>
<p>Mußte bald es niederbrennen,<br />
war verwandelt doch die Nacht,<br />
ohne Grauen war ihr Schweigen.</p>
<p>Auch die göttlich nicht mehr nennen,<br />
was den Abgrund Herz entfacht,<br />
mögen sich vorm Denkbild neigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/">Blaise Pascal, Mémorial</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/blaise-pascal-memorial-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wehgelall</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/wehgelall/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/wehgelall/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 23:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wehgelall philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=35132</guid>
		<description><![CDATA[<p>Schrift auf grau bemoostem Mal, schwer lesbar und zu deuten kaum. Zur Quelle gingst du wie im Traum, und was du schöpftest, schmeckte schal. Du hältst die Kerze bang empor, ein tiefer Seufzer, sie geht aus. Heim schien es dir, dies stille Haus, schon hämmert Eisenfaust ans Tor. Stimme, einst vertrauter Schall, fremd ward sie [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wehgelall/">Wehgelall</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schrift auf grau bemoostem Mal,<br />
schwer lesbar und zu deuten kaum.<br />
Zur Quelle gingst du wie im Traum,<br />
und was du schöpftest, schmeckte schal.</p>
<p>Du hältst die Kerze bang empor,<br />
ein tiefer Seufzer, sie geht aus.<br />
Heim schien es dir, dies stille Haus,<br />
schon hämmert Eisenfaust ans Tor.</p>
<p>Stimme, einst vertrauter Schall,<br />
fremd ward sie wie ein fahles Licht,<br />
das durch Gebälk, geborstnes, bricht,<br />
und ist dein eignes Wehgelall.</p>
<p>Zerreiß die Zeichen, Blatt für Blatt,<br />
vergilbt ist längst das Sommerglück.<br />
Ein einzig rotes halt zurück,<br />
leg’s auf den Stein, die Grabesstatt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/wehgelall/">Wehgelall</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/wehgelall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
