Das Monstrum Mensch
Das Monstrum Mensch, ein Untier ungehemmt,
sagt Schwermut uns, die still, was ist, betrachtet,
bedarf des Bändigers, vor dem es schmachtet,
bis er das Knie ihm in den Nacken stemmt.
Wenn zischend sich empor die Schlange reckt,
bringt sie des Fakirs Flöte bald zum Schweigen,
muß huldvoll sich vor scharfen Tönen neigen,
bis ihren Schlaf der Urne Schatten deckt.
Hoch müssen strengen Maßes Säulen ragen
und Götterbilder mit den Faltenwürfen,
die um die transparenten Glieder wallen,
auf Architraven, unbewegten, tragen.
Die aber schrien, daß sie alles dürfen,
verstummen, wenn sie in den Abgrund fallen.
Comments are closed.