Der Ruf zum Aufbruch
Wir brachen auf, die Sicht war aufgeheitert.
Rund scheint die Welt, des Menschen Dasein groß,
wird er die Schatten bangen Fühlens los,
wenn ihm Gesang das Tal der Angst erweitert.
Und wußten wir noch nicht ums Ziel der Reise,
wir gingen ohne Kompaß, ohne Uhr
beherzt durch heller Sehnsucht grüne Flur.
Im Wetterleuchten tat sich auf die Schneise.
Die Nacht hat uns gehüllt in schwarzen Samt,
bestickt mit eines fernen Eden Blüten,
die sanft im weichen Tau des Traums verglommen.
Der Tag, von Purpurwolken hoch entflammt,
hieß uns den reinen Quell des Ursprungs hüten,
aus dem der Ruf zum Aufbruch einst gekommen.
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