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Durchs Knospendunkel

07.05.2021

Durchs Knospendunkel wühlt der Strahl,
streift tastend tausend Perlen, feuchte,
von Wimpern um den blauen Gral,
daß wieder er von Wundern leuchte.

Ins Laub bläst Gold der Abendwind,
wo träumen hinter Schattengittern
die Sänger, die verzaubert sind
von Pan, und trunkne Flügel zittern.

Ins Fenster weht die Sommernacht
der alten Frau den Duft der Gärten,
sie sieht im Spiegel, scheu erwacht,
die Aura lang verblühter Zärten.

 

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