Vom Halbschlaf zerquält
Wähnst du fern im Schlaf dich schon,
wogt das Dunkel, blaut die Stille,
ist dir, daß im Ohr es schrille,
wie geritzten Glases Ton.
Fliege, die wie trunken sirrt,
hast du träumend dich verfangen,
bist der Angst ins Netz gegangen,
daß der Geist am Abgrund irrt.
Und du hoffst, daß jene Spinne,
Dämon, der das Netz gewebt,
gnädig zu dir niederschwebt
und das Blut im Nichts verrinne.
Schattenzart sinkt sie hernieder,
und das Sirren ist erstickt.
Endlich bist du eingenickt.
Süßer Krampf durchzuckt die Glieder.
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