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Vincenzo Cardarelli, Mattini d’ottobre

29.11.2015

Di giorno in giorno il sole
si fa sempre più pallido.
E’un pallore che fiacca i nervi
e l’anima rattrista:
un’agonia di luce che si spegne,
un singhiozzo che muore lentamente.
In queste mattine d’ottobre
io vagolante in mezzo alla ressa
vo come un’ombra che cader potrebbe
senza rumore,
assaporando il sole d’autunno
ch’è il solicello della lunga morte.

 

Morgenstunden im Oktober

Von Tag zu Tag
bleicht die Sonne aus.
Es ist eine Blässe, die entnervt
und Trübsal bringt:
eine Agonie des verlöschenden Lichts,
ein Schluchzen, das mählich erstirbt.
In diesen Morgenstunden im Oktober
irre ich mitten im Gedränge umher
wie ein Schatten, bereit, jeden Moment
lautlos zu Boden zu fallen,
und ich trinke bis zur Neige
das Licht der Herbstsonne,
jener bleichen Sonne des langsamen Todes.

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