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Du bleibst dir gut

24.04.2013

Du brauchst  die Schicksalslose
nicht neu zu schütteln –
der Wind kommt zart, kommt barsch,
du gibst dein Haar ihm hin.

Dort wartet dein die Rosenbiegung
des Pfads, die reine Aussicht auch –
du gehst ihr summend nach:
Wassers Leuchten stillt den Blick.

Erinnern mag mit Blumen-Augen
durch das Vlies der Ähren spähn –
du bleibst dir angenehm vertraut
und gut im Hin- und Widergehn.

Hat schelmenhaft der Tau
den Heimweg weich umknistert,
entbreitet dir Musik
den Teppich leichten Schlafs.

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