Du bleibst dir gut
Du brauchst die Schicksalslose
nicht neu zu schütteln –
der Wind kommt zart, kommt barsch,
du gibst dein Haar ihm hin.
Dort wartet dein die Rosenbiegung
des Pfads, die reine Aussicht auch –
du gehst ihr summend nach:
Wassers Leuchten stillt den Blick.
Erinnern mag mit Blumen-Augen
durch das Vlies der Ähren spähn –
du bleibst dir angenehm vertraut
und gut im Hin- und Widergehn.
Hat schelmenhaft der Tau
den Heimweg weich umknistert,
entbreitet dir Musik
den Teppich leichten Schlafs.