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Verhüllter Schmerz

06.01.2020

Wir wollen uns nicht mehr befragen,
die Blicke nicht mehr zwängen
durch zarter Wimpern Engen,
des Atems Welle mag uns tragen.

Wir wollen nicht vor Blitzen springen,
den Mythen der Motoren,
und wandeln selbstverloren
an Strömen, die von Meeren singen.

Wir wollen selber uns verschweigen,
auf Abendhügeln hören
die Glocken, die betören,
verhüllten Schmerz wie Rosen neigen.

Wir wollen nicht uns selbst betrügen,
der Augen feuchtes Funkeln
mit Wortes Dunst verdunkeln,
die Träne mag den Stein besiegen.

 

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