Heimkehr im Winter
Der blaue Blick kommt wieder mir entgegen
des Knaben, der statt meiner einst gespielt
und singend schritt und tänzelte im Regen,
beglückt, wenn herrisch Wind im Haar gewühlt.
Ist nicht der Glanz der Iris milchig eingetrübt
vom Gang durchs Dickicht wirrer Zeichen?
O, hätte ich den Knaben mehr geliebt,
wär’s ihm gelungen, ganz mir zu entweichen.
War nicht das Kreuz des Südens ihm bestimmt
und der Lagune Schein im Blütenfeuer?
O, hätte ich den Scheuen, daß er schwimmt,
hinabgestoßen in den Strom der Abenteuer.
Nun kam in meinen Winter er zurück,
nur kleine Flammen hab ich, ihn zu hegen,
doch manchmal singt er noch mit trübem Blick,
was er gesungen hatte einst im Regen.
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