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Das kleine Leben

29.08.2025

Das kleine Leben muß ins Gras sich ducken,
und immer fühlt das zarte Herz ein Bangen,
daß noch der böse Feind es werde fangen
und unter seinen Krallen wird es zucken.
Als würden uns Dämonen stets umlauern,
verschleiern wir den Blick, errichten Mauern.

Es schneit. Da seufzt am Tor der Fuchs, der schlaue,
die Hühnchen mögen öffnen ihm, er werde
das Fell nur trocknen, sitzend still beim Herde.
Gerührt schließt auf ein Huhn, schon spürt’s die Klaue.
Uns predigen, die ihre Heimat hassen,
daß Tür und Tor wie allen offen lassen.

 

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