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Die Heimkehr der Chariten

25.03.2026

Dein Schleier ist von dunkelblauer Seide,
und lichte Blüten sind gewebt hinein.
O trunkne Nacht, der Schwermut fahler Stein,
Mond, glimme auf im Haar der Trauerweide.

Und die Chariten scheinen heimzukehren,
wenn unter Tränen Bilder sich verklären.

Dein Schweigen ist wie Schnee auf fernen Matten,
und leuchtet, wenn im finstern Tal sie schaut
ein alter Dichter, dessen Herz ergraut,
als tastete nach ihm der Liebe Schatten.

Daß wieder ihm das Laub des Lieds ergrüne,
Aglaia sagt’s, Thalia, Euphrosyne.

 

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