Du zweifeltest am Ufer
Als zerrtest du den Handschuh dir, den linken,
Der rechten Hand blind über: So verhöhnt
Die Leere, willst du Lebensfülle trinken.
So blieben Tag und Traum dir unversöhnt.
Und wähntest du in heimatlichen Gärten
Des Lebens Quelle lebensfroh entsiegelt,
Weil Küsse einen Mund besiegt mit Zärten –
Die Quelle ward von Teer und Tod verriegelt.
Du liefst nach neuer Heimat im verschneiten
Land, du sankst ins rätselweiche Leben –
Ein Vogelruf, ein Vers, sie wollten dich geleiten.
Die Antwort musstest selber du dir geben.
Du zweifeltest am Ufer, zag vom Zagen.
Des Lebens Fluten hätten dich getragen.
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