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Größe des Menschen I

04.03.2017

Wo am Lid der Rose Tränen zittern
und Tropfen glühend Blätter beugen,
hat sich zarten Sinn der Mensch erschaut.

Das seine Zunge in die Hand ihm schmiegt,
im Tier, das feuchter seine Augen fand,
begegnet freundlich sich der Mensch.

Bei lichten Schatten, die einander kreuzen,
wenn ein Wort von Mund zu Munde blüht,
singt aus dem Leid ein süßes Lied.

Und auf dem Pfad des goldenen Lichts,
das über dunkle Wasser glitzernd spricht,
geht eine hohe Seele in der Ewigkeit.

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