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René Guy Cadou, Les chevaux de l’amour

04.04.2016

Les chevaux de l’amour me parlent de rencontres
Qu’ils font en revenant par des chemins déserts
Une femme inconnue les arrête et les baigne
D’un regard douloureux tout chargé de forêts

Méfie-toi disent-ils sa tristesse est la nôtre
Et pour avoir aimé une telle douleur
Tu ne marcheras plus tête nue sous les branches
Sans savoir que le poids de la vie est sur toi

Mais je marche et je sais que tes mains me répondent
Ô femme dans le clair prétexte des bourgeons
Et que tu n’attends pas que les fibres se soudent
Pour amoureusement y graver nos prénoms

Tu roules sous tes doigts comme des pommes vertes
De soleil en soleil les joues grises du temps
Et poses sur les yeux fatigués des villages
La bonne taie d’un long sommeil de bois dormant

Montre tes seins que je voie vivre en pleine neige
La bête des glaciers qui porte sur le front
Le double anneau du jour et la douceur de n’être
Qu’une bête aux yeux doux dont on touche le fond

Telle tu m’apparais que mon amour figure
Un arbre descendu dans le chaud de l’été
Comme une tentation adorable qui dure
Le temps d’une seconde et d’une éternité.

 

Die Pferde der Liebe erzählen mir von Begegnungen
auf ihrem Rückweg auf einsamen Pfaden.
Eine unbekannte Frau hält sie fest und badet sie
mit einem schmerzlichen Blick, ganz von Wäldern bedeckt.

Hüte dich, sagen sie, ihre Traurigkeit ist die unsre,
und hast du einmal einen solchen Schmerz geliebt,
wirst du nicht mehr barhäuptig unter den Zweigen gehen,
ohne zu wissen: die Bürde des Lebens ruht auf dir.

Doch ich gehe und ich weiß, deine Hände antworten mir,
o Frau, sie nehmen die Knospen als Vorschein,
und du wartest nicht darauf, daß die Fasern verwachsen,
damit wir auf sie unsre Namen liebevoll ritzen.

Du rollst unter deinen Fingern wie grüne Äpfel
von Sonne zu Sonne die grauen Wangen der Zeit.
Du richtest unter den müden Augen der Dörfer
das gute Kissen langen Schlummers im schlafenden Wald.

Zeige deine Brüste, damit ich in der Fülle des Schnees
leben sehe das Tier aus den Gletschern, das auf der Stirn
den Doppelring trägt, den Tag und den Schmerz, nichts
als ein Tier zu sein mit sanften Augen, deren Grund man berührt.

So erscheinst du mir, daß meine Liebe zum Baum wird,
der aus der Hitze des Sommers herabstieg,
wie eine reizende Versuchung, die anhält
für eine Sekunde und eine Ewigkeit.

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