Verse, Wellen, Veilchen
Sind es Wellen, sanfter Verse
dunkelgrünes Schimmern,
lassen wir zu Ufern,
südlicheren,
gern uns tragen.
Und wenn jählings sie verebben,
werden wir zu Muscheln
auf dem goldenen Sand,
tönen lange noch
ihrem Rauschen nach.
Sind es Düfte, weicher Verse
frühlingstrunkene Veilchen,
wollen wir von Auen,
heimatlichen,
wieder träumen.
Und wenn sie die Knospen schließen,
werden wir zu Tropfen
Taus an ihren Wangen,
die den Glanz der Nacht
lang noch widerspiegeln.
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