Das Rieseln in den Mauern
Nachts schreckt ihn auf ein Rieseln in den Mauern,
als wären unterhöhlt sie schon von Gängen,
in die sich Satans Mäusescharen zwängen.
Nachts lassen dunkle Träume ihn erschauern.
Tags sieht Lemuren er vorm Fenster schleichen,
die Geister seines nicht gelebten Lebens.
Sein Winken und sein Schreien sind vergebens,
kein Odem kann den Totengeist erreichen.
Und liegt er in der Gosse hingestreckt,
kommt Nachbars Hündchen, das er gern gefüttert.
Wie Liebe tut, fühlt er das Herz erschüttert,
wenn es ihm seine leeren Hände leckt.
O deine Verse surrten wie die Biene,
die sich verfing im Wehen der Gardine.
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