Perlen, Blüten, Aschen
Träume, Perlen, die herab
am nächtlichen Fenster rannen,
zitternd unterm Glanz des Monds.
Und du wähntest, wach zu sein,
als sie wässrig blitzten,
Tau im Morgenstrahl.
Worte, Blüten, wie sie dir
sanfte Hände streuten
auf den Saum des Schlafs.
Und schon hörtest Seufzen du
in erschrockenen Flocken
schwermutblauen Schnees.
Geister, Aschen, schwebend
über Dämmerbrachen
ohne Hoffnung auf ein Grab.
Eine Wunde klafft dein Wunsch,
daß ein Kuß sie schließe,
heiß vom Abschiedsschmerz.
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