Skip to content

Das Beste

18.04.2024

Am Abend unter Lauben Brot und Wein,
und fernhin blassen goldnen Tages Bilder.
Die Schatten und das Zwielicht stimmen milder.
Sein selbst vergessen und vergessen sein.

Was sanft die Grenze zwischen hier und dort,
den Unterschied verwischt von Sturz und Schweben,
was leicht uns löst zu Abschied und Vergeben,
der Rose Duft, das dichterische Wort.

Still wandeln hin in herbstlich-heiterm Licht,
wenn im Gezweig des Dämmers Früchte leuchten,
in Augen sehen, die sich dunkelnd feuchten,
und schweigen, wo des Wortes Brücke bricht.

Und wieder in der Sommernacht allein
wie somnambul am offnen Fenster stehen
und Düfte atmen, die im Traum verwehen.
Sein selbst vergessen und vergessen sein.

 

Comments are closed.

Top