Francis Jammes, Ainsi que Crusoë
Ainsi que Crusoë dans son île déserte,
le poète guette, à l’amère solitude,
quelle voile apportera la béatitude
à son exil. La mer, comme une porte ouverte,
semble donner l’espoir qu’apparaîtra soudain
le bateau qui rira à l’horizon d’étain.
Et la fièvre prend le poète sur la grève.
Il croit voir cette voile. Il n’y a pourtant rien
que le toujours pareil si accablant du rêve.
Le poète agonise. Il a soif, il a faim,
sa passion lui tend du fiel et du vinaigre.
Et les seuls fruits offerts au naufragé par Dieu,
ce sont les fruits des cinq Mystères douloureux.
Wie Robinson auf seinem wüsten Inselreich
späht auch der Dichter in bitterer Verlassenheit,
welches Segel ihm die Gnade hält bereit
für sein Exil. Das Meer, der offnen Pforte gleich,
läßt ihn hoffen, daß ein Boot lachend streiche hin
über diesen Horizont aus blankem Zinn.
Und das Fieber treibt den Dichter über den Strand.
Ihm scheint, das Segel kommt. Doch trübte seinen Sinn
die Last des immergleichen Traums, der stets entschwand.
Der Dichter stirbt. Durst und Hunger quälen ihn,
seine Passion hält ihm Galle nur und Essig hin.
Die einzigen Früchte, die Gott dem Schiffbrüchigen gibt zum Zeichen,
sind die Früchte der fünf Geheimnisse, der schmerzensreichen.
Anmerkung zum Verständnis:
Die Früchte, die Gott dem verlassenen Dichter reicht, sind die fünf
Geheimnisse des Rosenkranzgebets, das Francis Jammes hier auf die
schmerzenreichen Geheimnisse eingrenzt, jene, die das Leiden und
Sterben des Heilands beschwören.
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