Lang war der Tag
Wen denn soll ich mit Tropfen besprengen von Schafskraut und Binse,
Maiblumen auch und Tränen der Veilchen als dich, meine Seele?
Bleibe ein wenig mir noch wie Duft im Abend des Gartens,
Lied eines Dufts und die ringsum flügelt, die Biene des Lichtes.
Lang war der sonnenbefohlene Tag, die Pfade verwuchern,
lang das Warten auf dich, die dunkel mir redet mit Augen.
Geben wir stumm uns die Hand wie Kinder, die staunen ins Glühen
süßer Äpfel am Zweig und Wimmelwürmchen der Nächte,
Kinder, die bei der Grotte der alten Quelle sich betten,
Gras rauscht Schlaf ihnen zu, Kuckuck wird wieder sie wecken.
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