Falter Vers
Den Falter, der im dunklen Keller lag,
hast du sanft emporgehoben
an das Licht der Gerbera.
Wie die Fühler bald gezittert,
als ein Tropfen sie geweckt,
o goldener Tau von droben.
Meinen Vers, ich will ihn heben
auf die Blüte deines Traums,
daß er ihre Süße schmeckt.
Flügel mit den Tupfen, roten,
fühlest du, wie sie erbeben,
die dir hold sind, Frühlingsboten?
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