O Träne, quille
Was wir noch sagen, soll in Ruhe stehen,
wie auf dem Tisch der irden-blaue Krug.
Ein Bund von lichten Astern ist genug,
wenn vagen Dufts Erinnerungen wehen.
Wie dumpfes Sirren einer Eintagsfliege,
die sterbend gegen eine Scheibe stößt,
dünkt uns das Weltgetümmel unerlöst,
bis endlich es verstummt am Boden liege.
Ein dunkles Rauschen von den Strömen her
belebt uns, wenn wir schweigen, sanft die Stille.
Gesang der Sehnsucht nach dem fernen Meer,
daß er die Muschel unsres Traumes fülle
von jäh entrückter Liebe Wiederkehr.
O Träne, stumm-beredte Botin, quille.
Comments are closed.