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Das Zeichen

06.07.2018

Gehen wir ins Schweigen
hohen Lebens
heim zur Quelle
der sich liebend neigen
Traum und Blüte
sanften Bebens
Fliehen aus den Tälern
wir ins Helle
die aus Blicken
hoher Güte
sich ergießt
in die Blumenschale
unsrer Schauer
lautlos fließt
Dass den Tagen
die im Dunst ersticken
am trüben Fensterglase
heißer Hauch
das Zeichen male
Dass um unsrer Fragen
vagen Blumensaum
Lichtes Bienen schweifen
von den Staubgefäßen
die in weißer Stille
gegenständig zagen
reine Pollen streifen
Dass aus eignem Sein
wir ein Wasser schöpfen
das im hohen Leuchten
sich wandelt uns
in Wein

 

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