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Rainer Maria Rilke, Les Fenêtres VIII

16.12.2016

Elle passe des heures émues
appuyé à sa fenêtre,
toute au bord de son être,
distraite et tendue.

Comme les lévriers en
se couchant leurs pattes disposent,
son instinct de rêve surprend
et règle ces belles choses

que sont ses mains bien placées.
C’est par là que le reste s’enrôle.
Ni les bras, ni les seins, ni l’épaule,
ni elle-même ne disent: assez!

 

Sie steht in hohen Stunden
an ihr Fenster angelehnt,
am Ufer ihres Daseins, das sich dehnt,
sie hat die Ferne überwunden.

Wie Windhunde, sobald
sie sich legen, ihre Pfoten betten,
gibt ihr Traumgefühl dem allem Halt,
weist allem Schönen seine Stätten,

so ruhn die Hände in der Mitten Fug.
Und alles liegt zu Füßen ihrer Sicht.
Nicht Arme, nicht Brüste, die Schulter nicht,
nicht sie selber, keines sagt: genug.

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