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Terzinen von den vertanen Worten

17.08.2017

Das Wort ist wie der Schatten flaches Fliehen
von Menschen, die auf Wegen sich besprechen,
wenn Düfte unbemerkt vorüberziehen,

als könnte Widerwort das Wort ausstechen,
und während Teiche ihnen Bilder schenken,
so wollen sie aus harter Muschel brechen

den Sinn, Geheimnis aus den Fugen renken.
Wie bittre Perle speien sie ihn wieder
ins Element, das dunkle Götter lenken,

wo Flammenbüschel wallen auf und nieder
und Lilien auf den Wassern ewig schweigen,
wo Schwänen trieft von Träumen das Gefieder.

Sieh, wie die Häupter sich den Schauern neigen.

 

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