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Winterliches Feld

18.08.2019

Harte Stoppeln, Schattennarben auf den weißen
Wangen der Einsamkeit,
Schreie wahngeweiht,
Ratten, die sich ineinander blind verbeißen.

Hochgewehte Aschen waren Herbstes Sänge,
ausgetretene Glut,
ferner Liebe Blut,
schwarz versickernd in der Erde Totengänge.

Braune Puppen, die auf dürren Halmen schaukeln,
ungeschlüpfter Traum,
fühlen dunkel kaum,
wenn im kalten Mond die schönen Flocken gaukeln.

 

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