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Biagio Marin, Semo solo un momento

04.06.2016

Semo solo un momento
de Dio nel tessuto:
el passa del duto
comò súpio de vento,

che no l’ha casa
che no l’ha spiasa
indola rivâ
per riposâ.

Súpio de vento
perfin el firmamento,
che ‘l trascore a so modo
l’infinito piú svodo.

 

Wir sind ein Augenblick, gehaucht
in Gottes Gewebe:
als ob es sich leise hebe,
wenn es in Windes Odem taucht.

Er hat kein Land,
hat keinen Strand,
dorthin zu eilen,
dort zu verweilen.

Windes Odem schnellt,
bis ans Sternenzelt,
daß auf seine Art er kehre
wieder in die unendliche Leere.

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