Die Pfade brechen ab
Es scheint, als wären wir umsonst gewandert,
die Pfade brechen ab. Nur dumpfen Klang
ließ uns des Stromes leuchtender Gesang,
der fern zum stummen Abgrund hin mäandert.
Was uns der Ahn zur Wegzehr mitgegeben,
die Wabe voll des süßen Lichts ist leer.
Der tief geblaut, der Azur wurde Teer,
auf dem wie Mücken fahle Schimmer kleben.
Nun birg das müde Haupt in meinem Schoß.
Wie weicher Wind in Äolsharfensaiten
sei, was ich singe, dich in Schlaf zu wiegen.
Träum, sanft wärst du gebettet wie auf Moos.
Fühl aus der Höhe goldne Blüten gleiten,
zu künden, was mein banges Herz verschwiegen.
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