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In manchen Worten klang es nach

20.07.2020

In manchen Worten klang es nach,
in manchen Blicken war es Licht,
doch wenn der goldne Ring zerbrach,
ertönt es, leuchtet es uns nicht.

Wie traurig schimmert der Asphalt
und wie im Regen mattes Gras,
ward einmal Glut des Traumes kalt
und Lächelns Huld zerbrochnes Glas.

Und pocht die Hand an jenem Tor,
wie ist der Widerhall so leer,
wie blaßt Erinnerns Duft und Flor,
fällt süßer Namen Tau nicht mehr.

In manchen Blumen war es Hauch,
in manchen Liedern war es Wein,
wie weht des Abends grauer Rauch,
wie singt die Nachtigall allein.

 

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