Vincenzo Cardarreli, Primavera cittadina
Fra tuoni allegri e raffiche puerili
la primavera mette i suoi colori
e spiega la sua bandiera
come una cerimonia militare
che si svolge con qualunque tempo.
Di giorno in giorni avanza
l’irrompente stagione.
E già la terra è piena
del suo passaggio
e del suo fresco e molle detrito.
Il biancospino è fiorito e sfiorito
aspettando la polvere di maggio.
Gli alberi che vedemmo lungo il fiume
tutto un inverno nudi
hanno le foglie nuove e i tronchi neri.
Una vita incredibile e segreta
scorre in quei fusti umidi e adorni
di sì tenera chioma.
A pie’ dei vecchi muri
le prode rinverdite
son come carne d’adolescente,
e si risentono i ruderi.
Ma le orgogliose piante sempreverdi
non conoscono primavera.
Decorosa tristezza di quegli alberi,
ornamento dei nostri giardini,
che ottobre non depreda
e aprile non rinnova.
Insensibili piante. Sono pari
ai monumenti cui fanno corona
e non sospirano che il plenilunio
e un usignolo che le consoli.
Frühling in der Stadt
Zwischen heiterem Gewittergrollen und kindlichen Windstößen
rührt der Frühling seine Farben an
und entrollt seine Flagge
wie zu einer Militärparade,
die sich zu jeder Zeit abspielt.
Von Tag zu Tag breitet
sich die Jahreszeit des Einströmens aus.
Und schon ist die Erde erfüllt
von seinem Vorübereilen
und seinem frischen und weichen Abfall.
Der Weißdorn ist erblüht und wieder verblüht,
kündend vom Blütenstaub des Mai.
Die Bäume, die wir längs des Flusses
einen ganzen Winter durch nackt sahen,
zeigen frische Blätter und schwarze Stämme.
Ein unerhörtes und geheimes Leben
strömt durch die feuchten und geschmückten Schäfte
mit den so zarten Wipfeln.
Am Fuß der alten Mauern
sind die wieder ergrünten Uferstreifen-
wie das Fleisch eines Hernwachsenden
und neues Gefühl regt sich in den Trümmern.
Doch die stolzen immergrünen Büsche
kennen keinen Frühling.
Dekor der Trauer um die Bäume,
Ornament unserer Gärten,
die der Oktober nicht entlaubt
und der April nicht erneuert.
Unempfindliche Gewächse. Sie gleichen
den Monumenten, die sie umkränzen,
sie seufzen nur dem Vollmond
und der Nachtigall, auf daß sie sie tröste.
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