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Übergänge XI

29.07.2017

Fuß, fast in Fortschritts Schuh ertaubt,
streift durch Gräser wie Falter im Wind,
tunkt ins Wasser wie dämmernder Zweig.

Hand, die nicht drückt, die nicht schraubt,
öffnet zum Fächer ein lieblicher Wind,
fingert ein Wink zum gefiederten Zweig.

Mund, der sich zu schweigen erlaubt,
singt mit Ginsterlippen der Wind,
trinkt die Stille wie Sonne der Zweig.

Auge, das dem Auge glaubt,
wenn die Träne glänzend rinnt,
spiegelt sich wie Frucht am Zweig.

 

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