Vincenzo Cardarelli, Crudele addio
Ti conobbi crudele nel distacco.
Io ti vidi partire
come un soldato che va alla morte
senza pietà per chi resta.
Non mi lasciasti nessuna speranza.
Non avevi, in quel punto,
la forza di guardarmi.
Poi più nulla di te, fuorchè il tuo spettro,
assiduo compagno, il tuo silenzio
pauroso, come un pozzo senza fondo.
Ed io m’illudo
che tu possa riamarmi.
E non fo che cercarti, non aspetto
che il tuo ritorno,
per vederti mutata, smemorata,
aver noia di me che oserò farti
qualche amoroso e inutile dispetto.
Grausamer Abschied
Ich habe dich grausam erlebt bei der Trennung.
Ich habe dich weggehen sehen
wie einen Soldaten, der in den Tod geht,
ohne Erbarmen für den, der bleibt.
Du hast mir keine Hoffnung dagelassen.
Du hattest in jenem Augenblick
nicht die Kraft, mir in die Augen zu sehen.
Hernach nichts mehr von dir, außer deinem Gespenst,
einem beharrlichen Begleiter, deinem Schweigen
aus Angst, gleich einem Brunnen ohne Grund.
Und ich wiege mich in der Illusion,
du könnest meine Liebe erwidern.
Ich tue nichts anderes als dich zu suchen, ich erwarte
nichts anderes als deine Rückkehr,
nur um zu sehen, wie ganz umgewandelt du bist, als habest du alles vergessen,
wie du meiner überdrüssig bist, der ich es wagen werde,
dir einen liebevollen und sinnlosen Streich zu spielen.
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